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General-Anzeiger
AmMches Organ für Sladt- und Landkreis Kanan
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Nr. 208
Dienslag den 5. September
Das Neueste.
— Der preußische Minister des Innern hat den Jungdeutschen Orden mit allen seinen Unterorganisationen aufgelöst.
— Das Reichspostministerium arbeitet neue Entwürfe für eine Postgebührenerhöhung aus, nach denen ein Brief im Fernverkehr künftig 10 Mark kosten soll.
— Oesterreich fordert für die Gesundung seiner Finanzen einen sofortigen Kredit von 60 Millionen Dollar.
— Nach einer Meldung aus London soll die griechische Regierung die Alliierten um Vermittlung eines Waffenstillstandes ersucht haben.
Die Frage der Garantien.
Die beiden belgischen Delegierten Delacroix und Bemelmans haben mit dem aus der Brüsseler Finanzwelt ernannten Sachverständigen Bankier Philippsohn nach einer letzten Konferenz, die sie im Laufe des gestrigen Nachmittags mit Ministerpräsident Theunis und Außenminister Jasper geführt haben, ihre Reise nach Berlin angetreten. Eine Brüsseler Tempsmeldung bezeichnet bereits die Stimmung in belgischen politischen Kreisen als optimistisch. Man glaubt mit der Reichsregierung z u einer Verständigung zu gelangen. Eine interessante Ergänzung dieses Berichtes wird durch ein Interview gegeben, das der Sonderberichterstatter des „Jntransigeant" gestern morgen von einem belgischen Delegierten gewährt wurde. Hierbei sprach sich der betreffende belgische Delegierte, dessen Name nicht genannt ist, dahin aus, daß Belgien von der Reichsregierung Garantien verlangen werde, die es ermöglichten, die 270 Millionen deutscher oder .teilweise bei der Bank von England, bei der holländischen Bank oder dem Garantietrust bei sich zu realisieren. Als solche Garantie würde z. B. genügen, wenn die Reichsbank sich verpflichte, einen der Garantien entsprechenden Teil ihres Goldbestandes unter allen Umständen unberührt zu lassen. Die für die Diskontierung der Wechsel ausersehenen ausländischen Banken würden sich sicherlich damit zufrieden geben. Es sei Deutschland freigestellt worden, seine anderen Vorschläge auf die erforderlichen Pfänder zu machen. Deutschland und nicht Belgien habe jetzt das Wort. Die belgischen Delegierten begeben sich jetzt nach Berlin, um dort von der Reichsregierung zu hören, welche Garantien sie anbietet und es wird sich dann erweisen, ob die Reichsregierung mit ihren eventuellen anderweitigen Vorschlägen nicht die genügende Garantie bieten wird. Für diesen Fall habe dann gemäß der Entscheidung der Repa- rationskommission Belgien das Recht, ein Gold- depotsitum seitens der Reichsregierung im Auslande zu verlangen und bei einer neuen Weigerung durch die Reparationskommission eine absichtliche Nichterfüllung feststellen zu lassen. Es fei aber nicht anzunehmen, daß es soweit kommen werde. Im Gegenteil glaubt der Delegierte, daß die Verhandlungen, die am Mittwoch morgen in Berlin eröffnet werden, innerhalb drei Tagen zum Abschluß gebracht werden können.
In einer offiziös gehaltenen Note und in einer längeren Brüsseler Korrespondenz bemüht sich auch heute der „Temps" wieder, die Bs- fürchtungen hinsichtlich einer Übervorteilung Belgiens durch die deutsche Regierung zu beschwichtigen. Das Blatt sagt heute, diese Befürchtungen seien in gewissen interalliierten Kreisen erwacht. In der mit großer Vorsorge um das Wohl Belgiens durchtränkten Brüsseler Korrespondenz befindet sich folgender Passus: „Das Reich muß innerhalb der von der Reparationskommission festgesetzten Frist und in den von dieser festgesetzten Formen seine Repara- nonsverpflichtungen erfüllen, um nicht im voraus die Zahlungen von 1923 mit Hypotheken zu belasten. Man glaubt hier, daß das Reich z. B. auf seine gegenwärtige Zahlungen berufen dürfte, um Zahlungserleichterungen für 1923 zu verlangen". Es ist daraus zu entnehmen, daß Frankreichs Sorge um die unein- gefchränkte Wahrung der belgischen Interessen auf die Sorge um seine eigenen im Jahre 1923 iaüigen Reparationsansprüche hinausläuft, die es nicht durch eine allzugroße belgische Rach- giebigkeit gefährdet wissen möchte.
In der betreffenden Meldung heißt es Leiter, es genüge nicht, daß die Diskontierung ver Schatzwechsel gesichert sei, sondern diese Wechsel müßten leicht diskontierbar sein, so z. durch ein Aczept ausländischer Großbanken. Belgien handle in dieser Angelegenheit nur als andatar der Revarationskommission und mit
Unterstützung seiner Alliierten hätte es das Recht im Falle einer deutschen Weigerung, eine absichtliche Nichterfüllung durch die Reparationskommission feststellen zu lassen, worauf dann die vier alliierten Regierungen, die durch die kürzliche Entscheidung der Reparationskommission gebunden seien, gemeinsam eventuelle Sanktionen in Aussicht nehmen könntsn.
Der „Temps" erinnert in einer anderen Note daran, daß bei der Diskussion der Reparationskommission der belgische Delegierte ausdrücklich die Zusicherung gegeben habe, daß Belgien nicht beabsichtige, auf Umwegen Deutschland ein Moratorium zu geben und daß es d i e deutschen Schatzwechsel auch wirklich einkassieren werde. Die Reichsregierung werde sich deshalb positiven Garantien nicht entziehen können.
Gegen Versailles und die wilden Streiks.
In Fulda tagte dieser Tage der christliche Metallarbeiterverband, der seine zehnte Hauptversammlung abhielt. Die mehrere Tage währenden Verhandlungen umfaßten ein weites Gebiet, auch wurden verschiedene Entschließungen angenommen. Die Entschließung über den Friedensvertrag von Versailles lautet:
„Die zehnte Hauptversammlung des christlichen Metallarbeiterverbandes Deutschlands sieht mit ernstester Sorge dem Zusammenbruch der Lebenshaltung weiter deutscher Volkskreise, insbesondere der deutschen Arbeitnehmerschaft, der durch die Zerrüttung der Grundlagen des deutschen Wirtschaftslebens und durch die Sturmflut der Teuerung in jüngster Zeit zur unvermeidlichen Katastrophe zu führen droht, entgegen. Die Lebenshaltung der deutschen Ar- beiter bat sich im Vergleich zur Vorkriegszeit um weit mehr als die Hälfte verschlechtert; Sozialrentner, Kriegsbeschädigte, Kriegerwitwen und fast alle nicht voll arbeitsfähigen Menschen sind kaum mehr in der Lage, das notdürftige Dasein zu fristen. Die Verkümmerung der Existenzbedingungen des deutschen Volkes entspringt dem Friedensvertrag von Versailles und dem Londoner Diktat mit all ihren verheerenden Auswirkungen. Der Vertrag von Versailles ist kein Friedensinstrument, er steigert im Gegenteil den Wirtschaftskrieg unter den Völkern, indem er die Bedingungen für eine geordnete Weltwirtschaft zerstört hat. An den Folgen dieser Zerstörung leiden die Arbeiter und die minderbemittelten Volkskreise aller Kulturstaaten in mehr oder minder starkem Maße. Die Hauptversammlung des christlichen Metallarbeiterverbandes fordert daher eine baldige gründliche Revision des Vertrages und eine erhebliche Herab- fetzung der Kriegsentschädigungen und der Reparationsverpflichtungen des deutschen Volkes. Die Hauptversammlung erhebt weiter energischen Einspruch gegen die in den jüngsten Tagen erfolgten Massenausweisungen deutscherStaats- angehöriger aus Elsaß-Lothringen. Diese Maßnahme der französischen Regierung widerspricht jedem völkerrechtlichen Herkommen, aller natürlichen menschlichen Rücksichtnahme und den hehren Grundsätzen christlich-sittlicher Weltanschauung."
Die Entschließung gegendiewil- denAusstände lautet: „Das Los und das gesamte Schicksal unserer Arbeiterbevölkerung ist unzertrennbar verbunden und abhängig vom Wiederaufbau und von der Existenz der deutschen Volkswirtschaft und ihrer Weltwirtschaftsgeltung. Es liegt daher im ureigensten Interesse ber Arbeiterschaft, wennArbeitsunterbrechungen und Störungen des Wirtschaftslebens vermieden werden. Von ungeheurem Nachteil für unsre Wirtschaft, für das gesamte Volk und namentlich für die Arbeiterschaft sind besonders die wilden Streiks die oft ohne wirtschaftlichen Grund und Zweck entgegen den Bestimmungen der Organisationssatzungen und im Widerspruch mit den Erfahrungen der gewerkschaftlichen Praxis angezettelt werden. Die zehnte Hauptversammlung des christlichen Metallarbeiterverbandes Deutschlands verwirft diese wilden Streiks nachdrücklichst. Sie fordert die Verbandsmitglieder sowie alle vernünftigen Arbeiter auf, diese zerstörenden Auswüchse aufs entschiedenste zu bekämpfen. Die Gewährung von Streikunterstützungen bei wilden Streiks ist unter allen Umständen abzulehnen."
Ein Franzose gegen die Schutdlüge.
Georges Demartial gibt unter dem Titel „La Guerre de 1914 Comment on mobb lisa les consciences" ein Buch heraus, von dem der bekannte englische Vorkämpfer gegen die Schuldlüge Morel sagt, „es bedeutet die Emvöruna eines gebildeten und gerechten Gei
stes gegen die geistige Verführung eines ganzen Volkes". Demartial ist überzeugt davon, daß es für Europa keine Rettung gibt ohne eine Zerstörung der Fabel von Deutschlands Schuld, und er verlangt eine Revision des Urteils gegen Deutschland, und zwar eine Revision gegründet auf das Preisgeben „der fürchterlichsten Lüge in der Geschichte". Seine Grundausfassung ist: „Das französische Volk nahm den Krieg nur an auf Grund der Behauptung Poincarès, daß Deutschland ihm den Krieg aufgezwungen habe. Wenn diese Behauptung unwahr ist, ist der wahre Feind des französischen Volkes PoincarS, der es täuschte". Die französische Politik, so schreibt Demartial, hatte die Wahl zwischen zwei Wegen. Sie konnte entweder Rußland und der Welt offen sagen, wenn Deutschland zuerst gegen Rußland mobilisiere, werde Frankreich Rußland gemäß dem Bündnisvertrag unterstützen. Oder sie konnte Rußland insgeheim Frankreichs Unterstützung zusichern, selbst wenn Rußland zuerst mobilisiere. Diese zweite Politik war es, die die Herrscher Frankreichs einschlugen, und das war eine Kriegs- und Angriffspolitik, wie in den Noten ausdrücklich anerkannt ist, die zwischen den Unterzeichnern des französisch-russischen Militärabkommens ausgetauscht wurde. „Die Partei, die zuerst mobilisiert, übernimmt die Rolle des Angreifers, erklärte General Boisdeffre, der französische Unterhändler für das Abkommen. Rußland mobilisierte zuerst, und die französische Regierung hatte Rußland einen Blankowechsel gegeben.
Ein amerikanischer Protest gegen die schwarze Schmach.
Newyork, 3. Septbr. Durch Funkspruch, wird aus Washington berichtet: Unter Bezugnahme auf die Meldungen über durch fran- Hösische' Degertruppen am WM -MM» Verbrechen erklärte der demokratische Senator Hitchcock im Senat, es sei die Pflicht der amerikanischen Regierung, Frankreich die Ersetzung der schwarzen Truppen durch weiße Truppen nahezulegen. Wir sitzen, sagte er, untätig dabei, während Frankreich in seiner Torheit dazu übergeht, die deutsche Republik durch seine Reparationsforderungen zu zermalmen, die, wie die Welt weiß, Deutschland gegenwärtig nicht erfüllen kann. Wir sind als Nation zum Teil dafür verantwortlich, daß sich das Rheinland unter militärischer Besetzung befindet; es ist daher unser Recht und unsere Pflicht, dagegen zu protestieren, daß halbzivilisierte schwarze Truppen bei einer weißen Bevölkerung einquartiert werden, wo sie als Eroberer erscheinen und als Verbrecher auftreten.
Der Senat hat über die Anregung Hitchcocks keinen Beschluß gefaßt.
Preuhens Dank an die Oberschlesier.
Berlin, 2. Septbr. Die preußische Staatsregierung hat an den Oberpräsidenten für Schlesien und Oppeln folgendes Telegramm gerichtet:
„Mit gewaltiger Mehrheit hat Oberschlesiens Bevölkerung am 3. September sich für oen Verbleib beim preußischen Staat ausgesprochen. Die preußische Staatsregierung dankt den Oberschlesiern auf das Wärmste für diesen Beweis der Treue. Sie wird ihren Stolz darin erblicken, in harmonischer Zusammenarbeit mit der Bevölkerung des Landes zu neuer Blüte zu führen. Gez. Ministerpräsident Braun."
Die Nottage der Gemeinden.
Dr. Hermes stellt weitere Reichshilfe in Aussicht.
München, 4. Septbr. Reichsfinanzminister Dr. Hermes, der wie bereits gemeldet, in Begleitung des Staatssekretärs Zapf und des Regierungsrates Dr. Tergenge in München weilt, stattete auf Einladung des ersten Bürgermeisters gestern dem Rathause einen Besuch ab. Hier wurde er vom Oberbürgermeister Dr. Schmidt begrüßt, der auf die Notlage der Gemeinden zu sprechen kam, und u. a. erklärte, daß die Stadtverwaltungen, wenn die Betriebe nicht zufammenbrechen sollen, auch fernerhin auf das Entgegenkommen und die Hilfe des Reichsfinanzministeriums angewiesen seien, weil die gesetzliche Regelung der Zuschüsse- und Steuerfragen erst angebahnt sei. Die verantwortlichen Faktoren in den Gemeinden seien zwar bemüht, der schlechten Lage Herr zu werden, doch sei es ihnen bei der Lage der Dinge nicht möglich, die Notlage aus eigener Kraft zu meistern. Es sei daher im Interesse der Einheit und Geschlossenheit des Deutschen Reiches unbedingt erforderlich, daß ausreichende Hilfe in diesen schweren Zeiten geleistet werde.
1922
SM
Reichsminister Dr. H e r m es erwiderte, daß er wohl Verständnis für die Finanznot der Ges meinden habe und daß er auch b e r e i t sei —- soweit es die schwierige Finanzlage des Reiches gestatte —, die berechtigten Ansprüche der Gemeindenzuberücksichtigen. Durch die Konferenz mit den Vertretern der Stäbte habe er so recht Einblick in die finanziellen Nöte der Kommunalverwaltungen bekommen. Was auf Grund dieser Besprechung den Gemeinden bisher zugewiesen werden konnte, könne gewissermaßen als eine Abschlags- z a h l u n g betrachtet werden und bilde den Auftakt zu einem harmonischen Zusammenarbeiten zwischen Reich, Ländern und Gemeinden. Allerdings müsse bei der Finanzpolitik des Reiches auch auf die Außenpolitik Rücksicht genommen werden.
Widerstand gegen Ueberschichten im Bergbau.
Essen, 5. Septbr. Der Alte Bergarbeiterverband und ebenso die übrigen Verbände und Gewerkschaften haben sich nach der „Rheinisch-westfälischen Zeitung" gegen die Erweiterung der Ueberschichten erklärt, die nach bem Plane von Stinnes zur Garantierung der Reparationslieferungen vorgesehen war. Die Ablehnung wird damit begründet, daß die Durchführung des am 1. September in Kraft getretenen Ueberschichtenabkommens bereits an verschiedenen Stellen wegen des physischen Zustandes der Bergleute auf Schwierigkeiten stoße. Der Grund für die Schwierigkeiten ist aber in Wahrheit lediglich die heftige Agitation der K o M m u n i st e n , die sich tritt allen Mitteln bemühen, die Ueberschichten zu verhindern. Das Essener kommunistische Organ fordert heute so- gar die Bergleute auf, wenn sie schon die Ueber schichten verfahren, in der regelmäßigen Ar-
und
Oelsnitz i. E., 4. Septbr. Die Belegschaften der Bergwerke im Lugau-Oelsnitzer Revier lehnten in geheimer Abstimmung auf den Schächten die Einlegung einer täglichen Ueber- stunde ab. Damit kommt, nachdem auch die Zwickauer Bergarbeiter sich gegen die Ueber- stunde ausgesprochen hatten, ein Verfahren von Ueberschichten auch in Sachsen nicht mehr in Frage. Wie die „Leipz. N. N." melden, soll auch hier das Abstimmungsergebnis auf kommunistische Machinationen zurückzuführen sein.
Ein Notschrei Ser Presse.
Essen, 4. Septbr. In der gestrigen Vorstandssitzung des Verbandes der Rheinisch- Westfälischen Zeitungen wurde nachstehende, an den Reichskanzler gerichtete Entschließung einstimmig angenommen:
„Die abermaligen um 150 Prozent gestiegenen Papierpreise, die jetzt das 350fache des Friedenspreises darstellen, stellen das gesamte deutsche Zeitungswesen vor eine Katastrophe. Die Zahl der bereits eingegangenen Zeitungen wird um ein Beträchtliches vermehrt und die noch bestehenden kämpfen einen verzweifelten Kampf um ihre Existenz, und zugleich um die Existenz von vielen Tausenden von Redakteuren, Angestellten und Arbeitern. Mit großer Sorge schauen wir in die Zukunft. Der Verband der Rheinisch-Westfälischen Pressevertreter mit mehr als 400 Redakteuren aus den beiden Provinzen Rheinland und Westfalen richtet an die Reichsregierung und Reichstag die dringende Aufforderung, in dieser großen Gefahr für die Zukunft der gesamten deutschen Presse durch wirksame Maßnahmen Abhilfe zu schaffen.
Auflösung des Irmg-eulschen Or»ens.
Berlin. 5. Septbr. Aufgrund des § 14, Abs. 2 in Verbindung mit § 7 und 8 des Gesetzes zum Schutze der Republik hat der Minister des Innern den Jungdeutschen Orden mit all seinen Unterorganisationen aufgelöst. Die Auflösung des Ordens wird damit begründet, bei der Betätigung des Ordens fei als nachgewiesen an- zusehen, daß Bestrebungen verfolgt werden, die verfassungsmäßig festgesetzte Staats- form des Reiches oder eines Landes zu untergraben und daß diese auch von den Mitgliedern bekämpft und beschimpft wird.
— Die Verhandlungen mit den Spitzen- organisakionen. Die Verhandlungen über die Erhöhung der Dienstbezüge der Beamten, Angestellten und Arbeiter mit den Spitzenorganisationen haben gestern nachmittag im Reichsfinanzministerium begonnen und dauerten bis in die Nacht hinein an. Sie verliefen so glatt, daß ihr Abschluß sehr bald zu erwarten steht.
Dollar (10 Uhr oerm.) 1450-1500