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Aus Nah uns Fern.

Frankfurt a. M., 17. Aug. Im letzten Augenblick ist die Einigung im Frankfurter Buchdruckgewerbe gescheitert. Die Gewerkschaf­ten haben von ihren Mitgliedern, denen sie die Vorschläge der Arbeitgeber vorlegten, eine Ab­sage erhalten. Die Steikenden erklären, dte Arbeit nicht eher wieder aufzunehmen, bis ihre Forderungen restlos bewilligt sind. Außerdem wollen sie die zu erwartenden Entscheidungen der Tarifkommission, die in Berlin tagt, ab­warten.

Frankfurt a. Al., 17. Aug. Nach Feststellun­gen der Frankfurter Wetterdienststelle fielen in der Nacht zum Dienstag innerhalb zwei Stun­den 71 Millimeter Regen, die stärkste bisher beobachtete Regenmenge betrug 56 Millimeter. Durch die starken Niederschläge wurden ver­schiedentlich die elektrischen Anlagen beein­trächtigt und funktionierten nicht mehr. Hier­durch konnte in einzelnen Abteilungen der Maschinenfabriken von Hartmann und Braun, Prometheus und Pintsch die Arbeit nicht fort­gesetzt werden, bis' die Störungen beseitigt waren. Auch im Neuen Theater wurde die Cletrizitätsanlage defekt und die Premiere von Carl MathernsJunggesellendämmerung" mußte bei Kerzenlicht gespielt werden.

mc. Höchst a. 2N., 17. Aug. Unsere Stadt wird am ersten Oktober ein Landgericht er­hallen, das in dem neuen Gerichtsgebäude un­tergebracht wird, wo sich das Amtsgericht be­findet. Besonders die Bewohner Sodens und Königsteins und der angrenzenden Taunus­dörfer werden diese Neueinrichtung begrüßen, da ihnen nunmehr bei Zeugenladungen der weite Weg nach Wiesbaden erspart bleibt.

Cassel, 17. Aug. Der feit Montag dauernde Streik der Landarbeiter im Bezirk Cassel ist beendet, sodaß die Arbeit wieder ausgenommen wurde. Die Entscheidung des Schlichtungs­ausschusses, durch den Lohnerhöhungen vom 1.13. August und weitere Erhöhungen vom 14. August ab festgesetzt werden, wurde von beiden Parteien angenommen. Streiktage werden nicht bezahlt, da der Streik laut Spruch des Schlichtungsausschusses als wilder Streik zu bezeichnen ist.

Debra, 17. Aug. Mit der Anlage des neuen Güterbahnhofes, der 23 neue Gleise und eine neue Umladestelle umfassen soll, wurde be­gonnen; die Erdarbeiten sind im vollen Gange. Die Anlage wird zwischen Bebra und Lispen- hausen an der Straße nach Rotenburg aus- geführt.

Saal (Rhön), 16. Aug. Auf dem Holzlager­platz der Firma Gebr. Renninger in Saal ge­riet das 7jährige Söhnchen des Mühlenbauers Ludwig Schmöger aus Neustadt unter eine schwere Eiche. Es wurde totgedrückt.

Gießen, 17. Aug. Ein Kongreß über Erfin­derwesen der erste seiner Art soll vom 1.14. Oktober in Gießen stattfinden. Er wird von der Gesellschaft zur Errichtung eines deut­schen Erfindungsinstituts zusammen mit der Arbeitsgemeinschaft deutscher Erfinderschutz- verbände veranstaltet und steht unter der Lei­tung des Vorsitzenden der beiden Verbände, Ge­heimrat Prof. Dr. Sommer in Gießen. Drei große Gebiete des Erfindungswesens werden durch Referate behandelt, nämlich: 1. Die inter­nationale Vergleichung der Patentgesetzgebung (Patentanwalt Dr. Weerth-Gießen). 2. Neue Wege der Fernübertragung nach der Entdeckung von Johnson und Rahbeck (Dr. Bergmann- Gießen). 3. Psychologie und Psychopathologie der Erfindungen und der Erfinder (Prof. Dr. Sommer-Gießen). Außerdem sind jetzt schon eine Reihe von Vorträgen angemeldet (von

Die Lage und -le Aufgaben der Inneren Mission in -er Gegenwart.

(Zum Geleit für das am 20./21. August

in Hanau stattfindende Jahresfest.

Fast alle Bestrebungen, welche heutzutage unter dem NamenWohlfahrtspflege" zusammengefaßt werden, wurden im vorigen Jahrhundert von der Inneren Mission fast allein betrieben. Diese und die katholischen Or­den hatten die Wohlfahrtspflege zuerst in ihrem ungeheuren Einfluß auf das Volkswohl er» 'annt, in Angriff genommen und immer weiter ausgebildet. Die Werke der christlichen Liebe 'n der Inneren Mission sind aus der idealsten Auffassung des Christentums erwachsen. Mei­stens waren es Männer und Frauen, welche das Wort Jesu beherzigten:Was ihr getan habt einem unter diesen meinen geringsten Brü­dern, das habt ihr mir getan." Und so wandten s'e ihre Jesusliebe ihren notleidenden und be= durstigen Brüdern zu.

Was sie in Schwachheit begonnen und aus- Äut haben, wird jetzt in der Wohlfahrts- Mge staatlich organisiert und der Inneren erwachsen daraus die Aufgaben, ihr Verhältnis zur staatlichen Wohlfahrtspflege so A gestalten, daß das, was an ihrer Arbeit das Ochste und Schönste ist, nach Möglichkeit auch « staatlichen Wohlfahrtspflege zuteil wird, ungezählte Geldmittel stehen dem Staate zur i^st-gung und er kann dadurch für die Wohl- l ?pflege und ihre Ausbreitung unendlich w tun. Er kann dafür eintreten, daß die auf n verschiedenen Gebieten der Wohlfahrts- nuege tätigen Persönlichkeiten sich eine gute Eussausbildung aneignen können. Er ver- W durch die Gehaltsordnung eine Menge von für sie zu werben und alle äußeren urichtungeu aufs beste auszuführen. Eins

Jahns-Bremen, Wolter-Cassel, Dietrich-Mann- deim, Weder-Nürnberg, Dr. Bergmann und Dr. Feulgen-Gießen). U. a. wird die drahtlose Telegraphie und das Problem des Segelflugs der Vögel behandelt. Zum Schluß ist eine Füh­rung durch größere Fabrikbetriebe vom Stand­punkt der Erfindungslehre, sowie ein Ausflug in die schöne Umgebung von Gießen vorge­sehen.

Neufahrn. Post Feldkirchen, 16. Aug. Am gestrigen Mariä Himmelfahrtstage ereignete sich hier ein furchtbares Automobilunglück. Auf der Heimfahrt von einem Kriegerfest stürzte ein mit etwa 70 Personen besetztes Lastautomobil mit zwei Anhängern in die Kiesgrube bei Neu­fahrn. Dabei verunglückten zwei hiesige Vür- gersfrauen tötlich, mehrere -andere Personen, darunter der Chauffeur wurden schwer verletzt.

Langensalza, 17. Aug. In den Fluren der Stadt und der nach dem Hainich zu gelegenen Dörfer tritt in diesem Jahre die Engerlings­plage in einer besorgniserregenden Weise auf. Beim Umpflügen der Aecker kommen die Enger­linge zu Tausenden und aber Tausenden an die Oberfläche. Die Ursache der Plage schiebt man hier der Verfolgung und Tötung der Maul­würfe zu, die in großen Mengen weggefangen worden sind, weil die Fellhändler 5080 Mk. und noch mehr für ein Stück zahlen.

Weimar, 17. Aug. Hier ist der Herausgeber derProtestantischen Monatshefte," D. Julius Websky, nach kurzem Leiden im Alter von 72 Jahren gestorben. Seit 1876 hatte D. Websky dieProtestantische Kirchenzeitung" herausge­geben im Sinne der Bestrebungen des Deut­schen Protestantenvereins. An ihrer Stelle ließ er feit 1897 dieProtestantischen Monatshefte" als wissenschaftliches Organ treten.

Dresden, 16. Aug. An der 12. Internatio­nalen Stenographenkonferenz zu Dresden vom 7. bis 12. August beteiligten sich 14 Länder mit 293 Vertretern, 159 ausländischen und 134 deutschen. An festlichen Veranstaltungen wur­den außer zwanglosen Zusammenkünften ge­boten: ein Begrüßungsabend, 3 Lichtbildervor­träge von Dr. Fuchs über die Geschichte der Schrift und der Stenographie, ein Kommers, ein Ausflug nach der Sächsischen Schweiz und der Besuch der JahresschauDeutsche Arbeit". Das Stenographische Landesamt hatte in sei­ner Bibliothek eine Ausstellung der stenogra­phischen Literatur von 25 Völkern veranstaltet. Einberufer des Kongresses waren das deutsche und das ungarische Mitglied des Internatio­nalen Verbindungsausschusses, Direktor Dr. Fuchs und Dr. Fabre. Den Vorsitz führten die Genannten und je ein stellvertretender Vor­sitzender aus Bulgarien, Dänemark, Lettland und Norwegen, Oesterreich, Polen, Schweden und der Tschechoslowakei.

MAcheu, O» èmâMWnâom getötet wurden gestern früh bei Neufreimann zwei auf 100 000 Mark gewertete Reitpferde der Landespolizei. Ein Kommando hatte von auswärts sechs Tournierpferde nach München zu schaffen. Ein Rottmeister ritt voran und führte ein zweites Pferd an der Hand; er be­nützte den Pfad neben der Straße und ge­wahrte nicht, daß ein Leitungsdraht, den der Sturm gerissen hatte, herabhing. Die Pferde gerieten an den Draht und wurden sofort ge­tötet. Der Rottmeister blieb unverletzt.

Wetterbericht.

Miigetell! von der wetfecoienstsielle ^rnnfiurt a. IN

Die Witterung wird an den nächsten Tagen keine wesentliche Aenderung erfahren. Morgen tritt voraus­sichtlich unter Gewitterneigung eine neue Trübung auf, der bald wieder Aufklären folgt.

Vorhersage bis Samstag abend : Wolkig bis heiter, vorwiegend trocken, mäßig warm, südwestliche Winde.

aber vermag er nicht. Er ist nicht im Stande, den in der Arbeit Stehenden zu der innerlichen Wärme und der heiligen Liebe zu ihren Pflege­befohlenen zu verhelfen,' welche nicht fehlen darf, wenn die Betätigung der Wohlfahrts­pflege auf die Gepflegten einen erquickenden und ihre Herzen höher ziehenden Einfluß aus­üben soll. Denn sobald die Wohlfahrtspflege eine Sache des Rechts wird, so daß die Ge­pflegten ihre Pflege als Recht beanspruchen können, und sobald die Pflegekräfte ihre Arbeit nur als erwerbenden Beruf auffassen, herrscht das Recht vor. Dann können Liebe und Hin­gabe auf der einen Seite und dankbare Aner­kennung der erhaltenen Güte nicht mehr er­wartet werden.

Das furchtbare Elend der Kranken in den früheren Krankenanstalten, welche entsetzlich unter dem damaligen Pflegepersonal zu leiden hatten, die Not in den Familien, welche bei eintretenden Krankheitsfällen keine in der Krankenpflege ausgebildeten, geeigneten Pfle­gekräfte finden konnten, und die Not der Kran­ken, Alten und Alleinstehenden in den Gemein­den waren es, welche Pastor Fliedner und seine Freunde im Jahre 1835 veranlaßten, das erste Diakonissenhaus zur Ausbildung von Kranken­pflegerinnen zu eröffnen. Welch einen gewaltigen Umschwung haben unsere Krankenhäuser er­lebt, nachdem die ersten christlichen, ausgebside- ten Schwestern in ihnen eingezogen sind. Leider läßt sich nicht leugnen, daß, seitdem das Kran­kenpflegeexamen und der Gehalt bei vielen Pflegenden wieder eine große Rolle spielen, die Krankenpflege vielfach nicht mehr auf der idealen Höhe steht, welche sie zuerst als Betä­tigung der Inneren Mission erreicht hat.

Was vom Gebiet der Krankenpflege gilt, gilt in gleicher Weise für alle erzieherische Arbeit und alle Jugendfürsorge, für die Pflege der Idioten, Epileptischen und fonftiaen Annor»

PvNMche Nachrichten.

Besetzung des Slaalsgertchlshoses.

Wie wir zuverlässig erfahren, ist nunmehr mit der endgültigen Erledigung der Besetzung des Staatsgerichtsliofes zum Schutze der Repu­blik zu rechnen. Reichsjustizminister Dr. Rad­bruch hat bereits seit einigen Tagen dem Reichs­präsidenten die Namen derjenigen Mitglieder des Staatsgerichtshoses überreicht, die nach dem Gesetz vom 21. Juli für die endgültige Besetzung des Staatsgerichtshofes in Frage kommen. Wie wir hören, wird der Reichspräsident noch heute durch seine Unterschrift die Ernennung der Staatsgerichtshofmitglieder vollziehen. Der Staatsgerichtshof setzt sich sodann aus 6 Laien­richtern und 3 Berufsrichtern, insgesamt 9 Mit­gliedern zusammen, während ursprünglich auf Grund der Verordnung vom 26. Juni nur 7 Mitglieder ernannt waren, von denen 4 Laien­richter waren. Vorsitzender des Staatsgerichts­hofes wird, wie wir hören, auf jeden Fall Se­natspräsident Dr. Hagen bleiben; auch in der Besetzung der RichtcEellen sollen gegenüber dem ursprünglichen Plan nur unwesentliche Veränderungen eintreten.

Nach seiner Konstituierung, die in den näch­sten Tagen zu erwarten ist, wird sich der Staatsgerichtshof voraussichtlich zunächst mit den Fällen beschäftigen, für die bereits für den 10. August ein Termin anberaumt war. Es handelt sich dabei um die Prozesse gegen den Archivar Karl Laun-Füssen und Genossen, den Kaufmann Julius Mengert-Nürnberg, der die Farben der Republik geschmäht haben soll, den Kapitän Eduard Geerken-Hamburg, den Kauf­mann Georg Buehler-Oppurg, den Studenten Manfred Bacherer-Heidelberg und Genossen und den Landwirtschaftseleven Rudolf Ziepke- Greifswald.

Wann sich der Staatsgerichtshof mit den ersten Verhandlungen in der Mordsache Rathe­nau beschäftigen wird, steht noch nicht endgültig fest. Die betreffenden Akten liegen augenblick­lich noch dem Oberreichsanwalt Dr. Ebermayer vor.

Die Lohn- u. Gehattsforderungen.

Die Mittwochbesprechungen der Beamten­organisationen und der freien Gewerkschaften haben diesmal zu einer Einheitsfront aller Be­teiligten geführt. Innerhalb der Vertretungen der Beamten und Staatsarbeiter war man sich über die Höhe der aufzustellenden Forderungen anfänglich nicht einig, da von Beamtenseite eine monatliche Gehaltsaufbesserung der Beamten in Höhe von 5000 Mark, von gewerkschaftlicher Seite dagegen eine solche von 4000 Mark not­wendig erachtet wurde. Es gelang schließlich, ^~^^^ Höhung bringen würde.

Wie wir erfahren, fanden schon gestern im Reichsfinanzministerium Verhandlungen mit den Vertretern der Spitzenorganisationen über die Anpassung der Gehälter an die Teuerungs­verhältnisse statt.

Professor Keynes kommt nach Hamburg. Der bekannte englische Volkswirtschaftler Pro­fessor John Maynard Keynes hat nunmehr end­gültig zugesagt, zur Uebersee-Woche nach Ham­burg zu kommen. Er wird im Rahmen des Weltwirtschaftskongresses am 26. August sprechen. Das Thema, das er sich gestellt hat, lautetDeutschlands Reparations­politik". Im Hinblick auf die jetzt abge­schlossenen Verhandlungen von London ver­spricht sein Vortrag besonders bedeutungsvoll zu werden.

»7-»»-»»»'» » ..... II malen, wie für die Fürsorge für Alleinstehende, Arme und Kranke. Die Zahl der evangelischen Berufsarbeiterinnen der Inneren Mission be­läuft sich in Deutschland auf gegen etwa 30 000 Frauen und die der Männer auf etwa 3000. Das ist ein gewaltiges Wort, wenn man sich sagt, daß diese mehr oder weniger in heiligstem Pflichtgefühl ihre persönlichen Ansprüche zu­rücktreten lassen, um der Allgemeinheit zu dienen.

Zu den Hauptaufgaben der Inneren Mission gehört es, daß sie sich ganz besonders in der neuen Zeit von Gott die Weisheit erbittet und die Wege zeigen läßt, um das ideale Streben ihrer Berufsarbeiter und Arbeiterinnen nicht nur zu erhalten, sondern immer mehr zu ver­tiefen. Sie hat die Aufgabe dadurch ein Sauer­teig der wahren Volkswohlfahrtspflege auch für alle diejenigen Veranstaltungen zu bleiben, die sich von dem Boden des Christentums gelöst haben. Auch hat die Innere Mission die große heilige und in unserer Zeit unsagbar schwere Pflicht, ohne Ermüden um geeignete Mitarbei­ter zu werben und ihnen zu helfen, die nötige äußere und innere Rüste und Reife für ihre Arbeit zu erlangen. Niemals hat ein Volk ge­heiligte Nothelfer und Helferinnen so sehr be­durft, wie das Deutsche in dieser bösen, bösen Zeit, in welcher wir leben. Ferner darf die Innere Mission sich durch keinen Undank und keine Verkennung, auch nicht durch Uebelwollen und feindliche Gesinnungen von ihrem Dienen und Lieben abhalten lassen, sondern muß mit Freudigkeit, selbst in so mißlichen Lagen, in der Liebe Christi und zu feiner Ehre ihr Werk trei­ben. Daß die Innere Mission sich eine Ver­fassung geben muß, die es ihr erlaubt, sich nach Kräften an der staatlichen Wohlfahrtspflege zu beteiligen, ist selbstverständlich.

Vereine, Versammlungen.

* Hanauer Geschichtsverein. Morgen Sams­tag, 19. ds. Mts., unternimmt der Geschichts­verein einen Ausflug nach Vilbel, wo er mit dem Darmstädter Historischen Verein zusam­mentrifft. Abfahrt Hanau-West 1.55 Uhr nach­mittags nach Mainkur. Von da aus Fußmarsch über Bergen nach Vilbel. Rückfahrt von der Mainkur 9.48 Uhr abends, Hanau-West an 10.09 Uhr. Die Vereinsmitglieder werden hier­mit zur Teilnahme eingeladen. Der schon früher geplante und umständehalber verlegte Ausflug nach Seligenstadt findet am folgenden Samstag, 26. ds. Mts., statt. Näheres darüber wird noch bekanntgegeben.

* Verein für Homöopathie. Heute abend %9 Uhr Zusammenkunft (Stadt Bremen).

* Frauenqrttppe der Deutschen demokra» tischen Partei. Montag den 21. August gemein­samer Ausflug nach Hochstadt, Gastw. Ströhls Treff­punkt für die, welche gehen, 2'/. Uhr Kinzigbrücke, für die, welche fahren, Zug 3.27 Westbahnhof. Gebäck mitbrinaen. *°0

* GesangvereinFröhlichkeit". Heute um 7,9 Uhr Singstunde für den gesamten Chor.

* GesangvereinEintracht". Samstag abend Ständchen. Treffpunkt 9 UhrDeutsches Hau» . Er­scheinen aller Sänger dringend erforderlich, da wichtige Besprechung wegen Sonntag.

* Evangelische- Kasino. Heute abend keine Singstunde.

* »rodt'scher Männergesang-Bereln Heute abend punkt '1,9 Uhr Singstunde in derBrauerei Orschler". Das Erscheinen aller ist unbedingt er­forderlich. Kommenden Sonntag bett 20. d. Mt». Traunngssingen in der Kirche von Grohsteinbeim. Treffpunkt 1 Uhr am früherenDeutschen Hau»".

* Turnverein 1860 (Besangsabteilung.) Den Sängern zur Kenntnis, daß zu der am Sonntag den 20. August imHotel Riesen" stattfindenden ersten gemeinschaftlichen Versammlung der T.» u. S.-V. 1860, die GesangSabteilung unter der Leitung ihres Ver­ehrten Dirigenten, Herrn Musikdirektor undKomponisten I. Brodt, den Auftakt zu dieser großen Sache geben soll. Deshalb ist eS Pflicht eine» jede» Sängers, Versäumnisse am kommenden Sonntag beiseite zu stellen, damit die nötige Weihe gegeben werben kann. 901

* Evangel. Arbeiter-Verein. Die Mitglieder, die Sonntag den 20. August mit nach Frankfurt zum Verbandsfest wollen, können die Züge Hanau.Ost7.l g, Klkin-Stcinbeim ab 7.18 benützen. Nachmittags 3 Uhr beginnt die Feier im Tivoli-Garten Darmstädter Land- straßc 234 und ist der günstigste Zug ab Hanau-Ost 1.08 bi, Franksurt-Süd 1.50 Uhr. Alle Karten nur bis Frankfurt-Süd lösen. 899

* Ortsgruppe vertr. Elsaß - Lothringer. Sonntag den 20. August Spaziergang über Wolfgang nachNeuwirtshaus". Abmarsch 2 Uhr Straßenbahn- Depot Leipzigerstr. Zahlreiche Beteiligung erwünscht. Jeden DienStâg abend von ft,8ft,9 Uhr BeratungS- stundeWirtschaft von Varthmann" Nordstraße. G1 werden noch Sammlerinnen für da» von der Landes- gruppe ausgeschriebene Hilfswerk gesucht. 903

* 1 H. F -« 98. Heute abend ft,9 Uhr Spieler- sitzung, Gpielaulschuß- und Prcffeausschußsitzung.

* Turn- und Mechttlub (WanberabUg.) Sonn» faß den 20. August 5. ordentliche Wanderung. Hanau Kahl Alzenau HahnenkammHerrnmühle. Ab­fahrt Hanan-Ost 7.48. Proviant für den ganzen Tag

mitnebmen.

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* Turn- u. Sportvereiniguns 1860. Heute abend 7,9 Uhr Spielersitzung sämtlicher Mannschaften imDeutschen Schützen". 1. Mannschaft spielt kom­menden Sonntag gegen 03 Sachsenhausen. Abfahrt Westbahnhof 1.55 Uhr.

* Fußb.-Nbt. feer Deutschen Jugendtraft. Heute abend in der Spielersitzuna wichtige Besprechung über die Reise Nürnberg-Fürth. Vollzähliger Erscheinen notwendig. 902

* Theaterabteilung der Mar. Jüngl.-Nougr. Heute abend 8 Uhr Versammlung.

* D. I. K Ortsgruppe Hanau M. I.-K. Diejenigen Wctiurner. die nach Aschaffenburg gehen, müssen Samstag morgen 7*6 Uhr am Ostbahnhof sein zur gemeinsamen Abfahrt 894

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