Nr. 183
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General-Anzeiger
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Freitag den 18. August
1922
Das Neueste.
,— Nach Pariser Meldungen beabsichtigt die Reparationskommission vor der Entscheidung über das deutsche Moratorium deutsche Delegierte zu hören und eine neue Untersuchung der teutschen Zahlungsfähigkeit vorzunehmen.
— Frankreich plant die Ausdehnung der Zwangsmaßnahmen auch auf das Saargebiet.
— Die Koalitionsparteien Bayerns haben die vorläufigen Berliner Vereinbarungen vom 11. August in der gegenwärtigen Form für unannehmbar erklärt.
— Die Verhandlungen zwischen den Vertretern des Ministeriums der Finanzen und der Spitzenorganisationen in der Frage der neuen Gehaltsregelungen sind wieder ausgenommen worden.
— Enver Pascha ist im Kampfe mit Sowjet- truppen gefallen.
Deutschland soll gehör! werden?
Die Reparationskommission hat ihre offiziellen Verhandlungen gestern noch nicht ausgenommen. Es wurden bisher nur private Besprechungen zwischen den einzelnen Mitgliedern der Kommission geführt, um das Terrain hierdurch vorzubereiten. Auch wird die Entscheidung der Reparationskommission nicht, wie allgemein erwartet, heute fallen, sondern die Kommission wird zunächst, wie das der Friedensvertrag vorschreibt, Deutschland Gelegenheit geben, die Zahlungsunfähigkeit Deutschlands zu er- örtern. Die deutschen Vertreter werden wahrscheinlich erst morgen Samstag befragt werden und die E n t s ch e i d u n g der Reparationskommission wird daher erst Anfang nächste r W o ch e aeialll werden^könnerl.. Nach einer Pariser Meldung soll als deutscher Delegierter Staatssekretär a. D. Bergmann beauftragt worden sein, die finanzielle und wirtschaftliche Lage Deutschlands in eingehenden Ausführungen vor den Mitgliedern der Reparationskommission zu schildern. Dagegen ist nach einer Berliner Meldung an amtlicher Stelle von einem solchen Auftrage bisher nichts bekannt. Daß Staatssekretär Bergmann im Falle einer solchen Einladung als solcher Delegierter in Frage kommt, dürfte allerdings zutresfen.
Wie unser Pariser Mitarbeiter drahtet, liegt es in der Absicht der Reparationskommission, die Angelegenheit gründlich zu erörtern und namentlich zu versuchen, ob zwischen den einander widerstreitenden Standpunkten der englischen und der französischen Regierung nicht eine Brücke zu schlagen wäre, d. h. ob nicht der Forderung Poincarès, produktive Pfänder von Deutschland zu erlangen, irgendwie Rechnung getragen werden könnte, damit auf Grundlage dieser Garantien das Moratorium bewilligt werde. Poincarè wünscht allerdings um jeden Preis, daß das Moratorium von der Repara- tionsbommifsion abgelehnt wird und er soll auch >m Ministerrat die Versicherung abgegeben haben, daß der Belgier genau wie die Franzosen stimmen würde, weshalb die Ablehnung des Moratoriums gewiß sei. Aber die Anschauung des französischen Ministerpräsidenten wegen der Haltung der Belgier trifft durchaus sucht zu. Die Belgier sind noch nicht fest entschlossen, welche Haltung sie einnehmen wollen, und die Möglichkeit, daß sie sich der Stimme enthalten, wenn keinerlei Kompromiß zustande mme, ist durchaus gegeben. Wenn aber die Aelgier im letzten Augenblick dennoch mit den Franzosen gehen und das Moratorium zu Falle bringen, so erwartet die französische Presse, daß Deutschland sich seinen Verpflichtungen nicht entzieht und die nächsten Raten bezahlen würde, womit alle Schwierigkeiten für die französische Negierung beseitigt wären, die in diesem Falle auch nicht daran dächte, die Kammer einzuberufen. Anders gestaltet sich die Situation selbstverständlich, wenn das Moratorium doch zu- hande käme. Denn in diesem Falle, behauptet Frankreich, daß es das Recht habe, selbstän - 6 gegen Deutschlandvorzugehen, -uie Maßnahmen, die getroffen werden sollen, ^.sisde die französische Regierung allerdings zunächst von den Kammern gutheißen lassen. In oiesem Falle würde deren (Einberufung in der
t der nächsten Woche erfolgen. Ueber diese Maßnahme weiß die gestrige „Daily Mail" zu verichten, daß Poincarë sämtliche Steuer- und coueingänge im besetzten Gebiet mit Beschlag velegen ließe. Ferner würde er an die Se- Wftrierung der deutschen Staatsbergwerke im Nuyrgebiet und der Domänenwaldungen auf dem linken Rheinuser gehen. Zu diesem Zwecke vedurie er keiner größeren Truppenmacht- als der, über die er bereits im besetzten Gebiet ver
fügt und auch eine stärkere polizeiliche Besetzung im Ruhrgebiet würde sich nicht als notwendig erweisen. Denn die französischenTrup- pen'hätten bereits gegenwärtig alle Ausgänge im Ruhrgebiet besetzt, weshalb die Sequestrierung der Staatsbergwerke erfolgen könnte, ohne daß die Truppen auch nur um eine Meile weiter vorwärts gingen.
Eine Information des „Newyork Herold" ist in demselben Sinne gehalten. Das Blatt schreibt, daß eine Einzelaktion Frankreichs in dem besetzten Gebiet durchführbar sei und zweifellos größere materielle Ergebnisse zeitige als eine Einmischung in die deutschen industriellen Unternehmungen auf dem linken Rheinufer. Da alle Brückenköpfe unter dem Oberkommando eines französischen Generals stehen, so könnte Deutschland gegen eine Sonderaktion nichts andres unternehmen, als einen Protest bei der interalliierten Rheinlandkommission. Aber in Rheinlandfragen seien Belgier und Franzosen vollkommen solidarisch. Von der englischen Opposition hat Poincarë wenig zu befürchten und würde infolgedessen den Auftrag erteilen, alle Zolleinnahmen mit Beschlag zu belegen.
Frankreich sträubt sich.
Paris, 18. Aug. An hiesigen offiziellen Stellen steht man der neuen Anhörung deutscher Delegierter in der Frage des Moratoriums seitens der Reparationskommission ablehnend gegenüber. Die Entscheidung der Reparationskommission in der Moratoriumsfrage wird wahrscheinlich erst Mitte nächster Woche erfolgen.
Reue Untersuchung der d^utichen Zahlungs- fähigkeit?
StöSWWW ter Art, die zwischen den Mitgliedern der Wie- dergukmachungskommission in der Hage des Moratoriums stattgefunden haben. Es habe sich gestern in erster Linie darum gehandelt, so wird hier ausgesührt, ob man nochmals deutsche Delegierte anhören soll, bevor man sich über das Moratorium entscheidet. Aus dem offiziösen Bericht des „Petit Parisien" geht hervor, daß die Kommission geneigt sei, deutsche Delegierte vor der Entscheidung anzirhSren. — Setser geht heute morgen durch die Presse, daß man sich gestern darüber einig geworden sei, nicht nur die deutschen Delegierten zu den Verhandlungen hinzuzuziehen, sondern daß man auch beabsichtige, eine neue Untersuchung über die deutsche Zahlungsfähigkeit in Berlin anzustellen. Französischerseiks werden beideVorschlägeabgelehnt.
Der belgische Vermittlungsvorschlag.
Paris, 18. Aug. Nachrichten zufolge, die aus Brüffsfel vorliegen, ist es sehr wahrscheinlich, daß der belgische Ministerpräsident selbst beauftragt wird, bei der Wiedergutmachungskommission seinen Vorschlag vorzubringen, den er bereits in London gemacht hat und der darauf hinausgeht, die deutschen Zahlungen bis zur Konferenz im November zu vertagen und einstweilen Wechsel auf die fälligen Zahlungen auszustellen. — In diesem Zusammenhang meldet der „Matin" aus Brüssel, daß Theunis im gestrigen Ministerrat über diesen belgischen Antrag längere Verhandlungen gepflogen hat. Er hat u. a. dabei erklärt, daß die drei großen deutschen Banken, die Dresdener, die Diskontgesellschaft und die Deutsche Bank bereit wären, diese Wechsel anzunehmen. (?!)
„Belorsionen" auch für die Saar- lönSer?
PariS, 17. Aug. Der Straßburger Korrespondent des „Echo de Paris" meldet, daß die Kommission, die mit der Verwaltung des Saar- gebiets beauftragt ist, beim Generalkommissa- riat der Republik in Straßburg vorstellig wurde, damit die Maßnahmen, die in den letzten Tagen wegen Zurückbehaltung der Bankguthaben von Deutschen in Elsaß und Lothringen ergriffen wurden, auf die Saarländer, die in Elsaß und Lothringen wohnen, ausgedehnt werden. Der Regierungskommission wurden vom General- kommissariat in dieser Hinsicht beruhigende Versicherungen" gegeben. Dieselben Maßnahmen sollen übrigens auch auf die Rheinländer und auf die Pfälzer, die in Elsaß-Lothringen wohnen, ausgedehnt werden.
Deutsch - französische Jndusirie- vereindarungen?
Berlin, 17. Aug. In unterrichteten und fachfunbiaen Kreisen der Wirtschaft wird der
Kampf auf der Londoner Konferenz und ihr Ausgang viel weniger als ein Kampf um das Entschädigungsproblem aufgefaßt, denn als der Versuch, industrielle Jnteressenkonflikte zwischen Frankreich und England auszutragen. Es handelt sich also nicht um den Streit um die Entschädigungen, sondern um den Streit über die „Pfänder". Die Offensive sei auf dem Boden von London von Poincarè geführt worden im Interesse einer industriellen Hegemoniestellung Frankreichs auf dem Kontinent, verbunden mit dem für die nordfranzösischs Industrie lebensnotwendigen Bedarf an Ruhrkohle. Die Drohungen, die in der französischen Presse ausge- stoßen werden, daß jetzt ein Kontinentalkampf gegen England beginnen könnte, nicht mit den alten, sondern mit modernen Mitteln, könnte ebenfalls in diesem Sinne gedeutet werden. Das Berliner Korrespondenzbüro Dena will wissen, daß in hiesigen diplomatischen Kreisen seit einigen Tagen eifrig ein angeblicher Plan Poin- carés diskutiert werde, der auf eine unmittelbare deutsch-französische Auseinandersetzung hinsteure. Die Korrespondenz berichtet dazu:
Es wird behauptet, daß seit längerer Zeit zwischen dem Stinneskonzern und einer großen französischen Finanzgruppe Verhandlungen stattfinden, die nicht ohne Kenntnis der deutschen und der französischen Regierung geführt werden. Im Vordergründe stehen dabei die Verhandlungen' über die Deutsch-Luxsm- burg-Werke. Man führt zum Beweise an, daß an der Börse bereits in einigen Papieren sich bedeutsame Anzeichen von einer deutsch-französischen Wirtschaftsverständigung geltend machen. Viel Beachtung hat unter diesem Gesichtspunkt die gestrige Auslassung der Stinnes gehörenden „Deutschen Allgemeinen Zeitung" gefunden die in ihrer Abendausgabe wörtlich folgendes schreibt: „In dem Verhältnis zwischen Deutschland und der Entente scheint nunmehr ein neuer Abschnitt erreicht worden zu sein. Deutschland und Frankreich stehen sich zum ersten Male unmittel- WWiwiÄ
gen, die direkten deutsch-französischen Verhandlungen zu verhindern. Das ist die politischeFeststellung, die sich zunächst aus der allgemeinen Lage ergibt." Diese Stellungnahme des Stinnesblattes wird allgemein in diplomatischen Kreisen als höchst bedeutsam angesehen. Man glaubt daraus nicht nur die Bereitschaft der Stinnes nahestehenden Kreise, sondern auch eine Bestätigung der Nachricht über die Bereitschaft der deutschen Regierung, in direkte Verhandlungen mit der französischen Regierung einzutreten, zu finden.
Was die deutsche Regierung anlangt, so ist zu bemerken, daß die „Deutsche Allgemeine Zeitung" nach amtlicher Verkündigung nicht mehr als offiziöses Blatt der Regierung angesehen werden darf. Im übrigen müssen wir natürlich die Verantwortung für die Mitteilungen, soweit die deutsche Regierung hineinge- zogen wird, der Dena überlassen. Die Bemerkung der „Deutschen Allgemeinen Zeitung" hat allgemeines Aufsehen erregt, wir glauben jedoch mit einiger Sicherheit behaupten zu können, daß die deutsche Regierung mit derartigen Plänen nicht das geringste zu tun hat. Anderseits wäre immerhin zu bedenken, daß, falls Frankreich Absichten auf einen wirtschaftlichen Kontinentalkrieg gegen England haben sollte, dieser keineswegs mit gleichberechtigter Bundesgenossen- schaft der deutschen Industrie gedacht wäre. Dieser wirtschaftliche Kontinentalkrieg gegen England sollte geführt werden durch eine Niederhaltung und Ausbeutung der deutschen Industrie, verstärkt durch die Umklammerung, die von den französischen Industriellen in Polen (vergleiche die oberschlesischen Bergwerke, die Lodzer Textilindustrie und die galizischen Oel- felder) und in der Tschechei (vergleiche die Skodawerke) bereits, wenn nicht vollendet, doch schon sehr weit vorgeschritten ist.
Das bayerische Unannehmbar.
m ü n ch e n, 18. Aug. Die Besprechungen der Verkreter der Koalitionsparteien sind gestern zu Ende geführt worden. 5 le haben zu einer vollständigen Einigung der Regierungsparteien in dem Sinne geführt, daß sich Uebereinstimmung darüber ergab, daß die vorläufigen Berliner Vereinbarungen vom 11. August in den gegenwärtigen Formen nicht als annehmbar erachtet werden, sondern daß ihnen noch eine Reihe von Ergänzungen hinzuzufügen seien. An den Koalilionsbespre- chungen nahmen auch die Minister der drei Parteien teil.
München, 18. Aug. Amtlich wird mitgeteilt: Der Ministerrat hat in der gestrigen Sitzung zu den Beschlüssen der Koalitionsparteien Stellung genommen. Er wird die hiernach notwendigen Schritte bei der Reichsregierung sofort einleiten.
Lerchenfeld lehnt die Vermittlerrolle ab.
München, 18. Aug. Graf Lerchènfeld hat es abaelebnt. zum zweitenmal den Unterhändler in
Berlin zu spielen. So wird schließlich eine aus anderen Vertretern zusammengesetzte Kommission nach Berlin fahren, die ganz bestimmte Weisungen nach Berlin mitbringt. Diese Kommission reift bereits heute nach Berlin ab.
(Bekanntlich sollte nach den Berliner Vereinbarungen Bayern bis spätestens zum 18. August seine Notverordnung aufgehoben und das Reichsgesetz zum Schutze der Republik in seinen Grenzen in Kraft gesetzt haben. Dieser kritische 18. August ist nun heute da, ohne daß die Lage geklärt wäre. D. Red.)
Der Reichspräsident auf der Ueberfee« woche in Komburg.
Hamburg, 18. Aug. Reichspräsident Ebert traf gestern abend in Begleitung der Minister Dr. Köster und Gröner kurz vor 8 Uhr auf dem Hauptbahnhof in Hamburg ein. Er wurde empfangen durch den Präsidenten des Senats Bürgermeister Dr. Diestel und Senator Strandes.' Nach Abschreiten einer Ehrenkompagnie der Reichswehr begaben sich die Herren vom Bahnhof ins Rathaus, wo ein Empfang durch den gesamten Senat und die Gäste der Ueber- seewoche stattfand. Bürgermeister Dr. Diestel begrüßte den R e i ch s p r ä s i d e n ten, worauf dieser mit Dankesworten erwiderte:
In dem Gedanken der deutschen Einheit, der unser Volk umfassenden Idee des Deutschen Reiches also, läge die Wurzel nicht nur unserer kulturellen Bedeutung, sondern auch unserer wirtschaftlichen Kraft und die Möglichkeiten ihrer freien Entfaltung. Diese Einheit des Reiches soll keine starre uhb gleichmachende Zentralisierung bedeuten, sondern sie soll beruhen auf untrennbarer Zusammengehörigkeit der deutschen Stämme in ihrer vielgestaltigen Eigen art, auf verständnisvoller Zusammenarbeit bey Länder miteinander und mit dem Reich. Das Volker der Erde werde nicht zulassen, daß einem großen Volke sein Recht auf Dasein und Leben abgesprochen wird. — Der Reichspräsident gedachte der Ausländsdeutschen, die durch den Krieg und seine Folgen besonders schwer getroffen worden feien. Möge'jeder Deutsche, der jetzt im Ausland wirkt, die Verpflichtung gegen sein Vaterland fühlen, durch seine Handlungen davon Zeugnis abzulegen, daß man Deutschland verleumdet, wenn man ihm das Recht auf Vertrauen abstreitet. Unser Teil aber ist es, so fuhr der Reichspräsident fort, durch feste Ord- nung unseres staatlichen Lebens und durch rastlose Arbeit die wirtschaftliche Grundlage zu schaffen, auf der sich ein glücklicheres Deutschland aufbauen läßt. Der Bau muß gelingen.
Der Reichspräsident schloß seine Rede mit dem Wunsch, daß es gelingen möge, Hamburgs Bedeutung als Mittlerin deutscher Arbeit, als Verbreiterin deutschen Wissens und deutschen Ansehens in der Welt und als Pflegstätte wahrer deutscher Vaterlandsliebe in aller Zukunft zu bewahren.
— Angebliche Mitwisser des Mordes an Rathenau verhaftet. Wie „Slowenski Wychod" aus Prag meldet, wurden am 11. August von der Grenzwache in Hidasnemeti zwei verdächtige Leute bei ihrem Versuch, die Grenze ohne Reisedokumente zu überschreiten, verhaftet. Auf der Kaschauer Polizeidirektion gaben die Verhafteten, die 19 Jahre alten Leo Fischer und Bankbeamter Hans Schuft, an, daß sie Mitglieder Organisation C der Ortsgruppe Hamburg wären und daß sie auf der Verfolgung von der Hamburger Polizei nach Ungarn flüchten wollten. Schuft gab zu, daß er von dem Anschlag auf Rathenau Kenntnis gehabt hätte. Beide werden bis zur Entscheidung des Ministers für auswärtige Angelegenheiten in Haft behalten werden.
— Enver Pascha t* Aus London wird gemeldet: Enver Pascha hat am 4. August südwestlich Buchara zwischen Khowallingunn und Balajuat in einem verzweifelten Kampfe mit Sowjettruppen feinen Tod gefunden. Der türkische Führer war in den letzten Monaten durch die Sowjettruppen auf das schwerste bedrängt und schließlich fast ganz eingeschlossen worden. Sein Leichnam wies die Wunden von 7 oder 8 Säbelstichen auf. .
— Emfuhrzollerhöhung in d,e bereinigten Staaten. Rach Berichten aus Newyork nahm der amerikanische Senat 161 Zusatzanträge zum Zolltarif an, wonach die Einfuhrzölle für Farb- stosse in Fässern von 35 auf 70 Proz., in Dosen von 35 auf 40 Prozent, für Parfümerien von 60 auf 75 Proz., für Stickereien auf 90 Proz. erhöht werden.
Dollar (10 Ahr wm.) 1150