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Nr. 187

Amtliches Organ für ElaKl- und Landkreis Sana«

Erscheint täglich mit Ausnahme der Sonn- und Feiertage

Freilagden 11. August

1922

Das Neueste.

Die Berichte Berliner Blätter über eine französische Vorbereitung zu weiteren Be­setzungen im Rheinland werden auf Grund zu­verlässiger Mitteilungen der in London an­wesenden französischen Diplomaten dementiert.

Morgen früh werden 500 deutsche Staats­angehörige aus Elsaß-Lothringen ausgewiesen.

Gestern abend wurden die Verhandlungen zwischen der Reichsregierung und den bayeri­schen Vertretern beendet. Das Ergebnis der Verhandlungen wird heute in einer Sitzung schriftlich festgestellt werden.

In Lissabon hat der durch die Erhöhung des Brotpreises eingesetzte Streik weitere Aus­dehnung gefunden. Es wurde gestern der Ge­neralstreik proklamiert.

Reichspräsident Ebert an das deutsche Volk.

Berlin, 11. Aug. Der Reichspräsident hat jum Jahrestag der Verfassung nachstehende Kundgebung erlassen:

Vor drei Jahren am 11. August hat sich das deutsche Volk seine Verfassung gegeben, das Fundament seiner Zukunft. Diesen Tag wollen mir trotz aller Rot der Gegenwart mit Freude und Hoffnung begehen. An ihm wollen wir unsere Liebe zum Vaterland bekunden. Deutschland soll nicht zu Grunde gehen! Das ist unser Schwur so lange wir atmen und arbeiten können. Wir wollen keinen Bürgerkrieg, keine Trennung der Stämme. Wir wollen Recht! Die Verfassung

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Wir wollen Friede! Recht soll vor Gewalt gehen. Wir wollen Freiheit! Recht soll uns Freiheit bringen. Wir wollen Einigkeit! Recht soll uns einig zusammenhalten. So soll die Verfassung Einigkeit, Recht und Freiheit ge­währleisten. Einigkeit, Recht und Freiheit, die­ser Dreiklang aus dem Liede des Dichters gab inmitten unserer Zersplitterung und Unter­drückung der Sehnsucht aller Deutschen Aus­druck. Er soll auch jetzt unseren harten Weg zu einer besseren Zukunft begleiten. Sein Lied ge­sungen gegen Zwietracht und Willkür soll nicht der Kampfgesang derer werden, gegen die er gerichtet war. Es soll auch nicht dienen als Ausdruck nationalistischer Ueberhebung. Aber so wie einst der Dichter, so I i e b e n w i r heute Deutschland über alles. In Erfüllung seiner Sehnsucht soll unter den schwarz-rot-goldenen Fahnen der Sang von Einigkeit, Recht und Freiheit der festliche Aus- dmck unserer vaterländischen Gefühle sein. In vielen Jahren noch werden für uns alle Fest­tags des Staates zu gleicher Zeit Tage ge= meinsamer Sorge sein. Unter den furchtbaren wirtschaftlichen Folgen der letzten Ereignisse leiden nicht nur unzählige Volksgenossen. Deutsches Wissen und deutsches Können, die Quellen unserer besten Kraft sind schwer be­droht. Die Reichsregierung hat mir den Be- lvag von 3 Millionen Mark für Zwecke der Wissenschaft, Kunst und Handwerk aus den Mitteln zur Verfügung gestellt, die der Reichs­tag zum Schutze der Republik bewilligt hat. Zur Hebung der Volksgemeinschaft durch Spiele im Freien wird eine weitere Million bereitgestellt. Aus der Geringfügigkeit dieser Summen spricht die Rot unseres Landes. Schwere Stürme sind über die junge deutsche Republik in den letzten Wochen dahingegangen. Unsere Einigkeit, unser Recht und unsere Frei­heit wurden bedroht. Sie werden noch weiter bedroht sein. Wir wollen nicht verzagen. In der Not des Tages wollen wir uns freudig der ideale erinnern, für die wir leben und wirken. $er feste Glaube an Deutschlands " e l t u n g und die Rettung der Welt soll uns vicht verlassen. Es lebe die deutsche Republik! Es lebe das deutsche Vaterland! Es lebe das deutsche Volk!

Berlin, 11. August 1922.

Ebert, Reichspräsident.

Die Krisis in London.

So widersprechend auch jetzt noch die Blättermeldungen aus London und Paris sind, scheint es doch um die Konferenz schlecht bestellt zu sein. Rein äußerlich betrachtet, stehen die Dinge sogar so, daß man eher einen Abbruch der Verhandlungen als eine Verständigung er­warten kann. Die französischen Zeitungen machen gar kein Hehl daraus, daß Frankreich es auf einen Bruch mit England ankommen läßt, um seine so oft angekündigten selbstän­digen Aktionen gegen Deutschland vorzunehmen. DasJournal" erklärt rundweg, daß England den Bruch der Entente viel mehr zu fürchten hätte, als Frankreich, das alle Mittel habe, um in Deutschland das durchzusetzen, was ihm gut scheine. Der gestrige Tag in London brachte u. a. auch den

Bericht der Sachverständigenkommission dessen hauptsächlichste Punkte nach Informa­tionen aus amtlicher Quelle sind:

1. Erhebung von 26 Prozent auf die deutsche Ausfuhr. Nach Ansicht der Kommission soll diese Maßnahme eine halbe Milliarde Goldmark einbringen. Die Maßnahme wurde von den Sachverständigen unter der Bedingung einstimmig angenom­men, daß die aus dieser Quelle eingehenden Beträge einem besonderen Konto des Garan­tieausschusses zufließen, das hierüber verfügen kann.

2. Beschlagnahme der deutschen Zölle, d. h. Verfügungsrecbt des Garantie- ausschusses über die Erträgnisse der Ein- und Ausfuhrzölle. Auch diese Maßnahme wurde einstimmig gutgeheißen. Ueber alle weiteren Punkte konnte keine Einigung erzielt werden, da die verschiedenen Delegierten

Osten derbesetztenGebiete. Dieser Punkt wurde von den Engländern, Belgiern und Ita­lienern abgelehnt. Der belgische Delegi.rte führte aus, daß Belgien einen beträchtl. Durch­gangshandel mit Deutschland habe. Die Befrei­ung von der Ausfuhrabgabe für den belgischen Durchgangshandel würde wertlos sein, da Deutschland schon im letzten Jahre die Absicht zu erkennen gegeben habe, daß es im Falle von Repressalien den Weg über Holland wählen würde.

4. Der Kontrolle der Staatsberg- werke im Ruhrgebiet stimmen Bel­gien und Italien zu, indem sie erklären, daß man dadurch von Deutschland Garantien für seine Kohlenlieferungen erhalten würde, von denen der größte Teil aus dem Ruhrgebiet stamme. Die Franzosen wollen ferner die Bestimmung ausgenommen sehen, daß man die Bergwerke enteignen könne, wenn Deutschland die Verpflichtungen nicht erfülle. Ueber die Form der einzuführenden Kontrolle wurden Einzelheiten noch nicht festgesetzt. Man sieht jedoch einen internationalen Organismus vor, der seine Tätigkeit nach Art eines Diktates aus­üben soll.

5. Kontrolle der Staatswaldungen. Die Belgier stimmen dem französischen Standpunkt zu; die Italiener lassen ihn gleichfalls gelten, wünschen aber, daß die Kon­trolle durch Vermittlung des Wiederher- stellungsausschufses ausgeübt werde, um Nn-' turallieferungen in Gestalt von Holz zu erhal­ten. Die Engländer leisten den beiden letzt­genannten Vorschlägen durchaus heftigen W i d e r st a n d.

6. Beteiligung der Alliierten an den Industrien. Dieser Vorschlag wurde nur von den Franzosen unterstützt, die ihn damit begründeten, daß diese Maßnahme sich gegen die Großindustriellen richte, deren großer Einfluß auf die Regierung nicht geleug­net ^werden könne. Die übrigen Delegierten wandten dagegen ein, daß die Reichsregierung die Eigentümer zu entschädigen haben würde. Dies würde eine Summe von ungefähr 74 Mil­liarden Papiermark erfordern, deren Aufbring­ung eine weitere ungeheure Infla­tion verursachen und das Gegenteil von dem, was angestrebt werde, herbeiführen würde.

London, 10. Aug. Der Bericht der Sachver­ständigen wird hier als eine außerordentlich schwere Niederlage Poincar è s be­trachtet, der keineswegs auf eine so um­fassende Ablehnung seiner Pläne gerechnet hatte Nach einer amtlichen englischen Meldung wurden sämtliche Vorschläge Poincarès mit 4 gegen 1 (die französische) Stimme abgelehnt.

DieWestminster Gazette" warnt die eng­lische Regierung davor, wie so oft, wieder nach- zugeben. da dies nur au einer Verschärfung der

sowieso schon gespannten Situation führe. Daily Expreß" undDaily News" fordern Lloyd George auf, stahlhartzu bleiben und versichern ihn der Unterstützung der ge­samten englischen Bevölkerung, wenn die Stunde der Entscheidung geschlagen habe. Sehr deutlich schreibt auch dieDaily News" weiter: Was auch die Franzosen an Logik der Verrückt­heit aufbringen, niemals werden sie es zuwege bringen, das deutsche Volk, das Volk der Ar­beit, zu Sklaven zu machen, die unter dem Joche der französischen Herren arbeiten. Der Tag sei gekommen, da die englische Nation auf die Gefahr eines vollkommenen Bruches der Entente feinem Verbündeten endgültig sagen müsse, daß es mit den ^französischen Verrücktheiten nichts zu tun haben wolle, die nur darauf Hinzielen, Deutschland zur Ver­zweiflung zu bringen und das arbeitssamste Volk des Kontinents dem Bolschewismus in die Arme zu treiben.Daily Cbronicle" schreibt:

1 Pfundsterlina gleich 3600 Mk., das ist die Handschrift an der Konferenzwand, das Mene­tekel, daß keine Nation übersehen dürfte.

Ablehnung der Vorschläge Poincares durch das englische Kabinett.

London, 11. Aug. Das englische Kabinett hat den Plan Poincarès a b g e l e h n t und diesen Beschluß allen anderen Delegierten ge­stern abend mitgeteilt. Es hat noch einmal die Politik Lloyd Georges, zur Begrenzung der Re­parationen einzuwilligen, angenommen und dabei betont, daß Deutschland ehrlich sei und in der Tat nichts bezahlen könne. Es müsse ihm ein Morato­rium gewährt werden, damit es sich er­hole. Die Minister, die zur Kabinettssitzung aus allen Himmelsrichtungen herbeigeeilt sind, wer­den während der Konferenzzeit in London blei- Ujij^^j^ßaliingftslHjiimHf nettsbefchluß mitgeteilt. Heute wird die Konfe­renz zu einer Vollfibung zusammentreten und man erwartet, daß die neuen Vorschläge dann zur Sprache kommen werden. Die Lage ist augenblicklich äußerst kritisch, da man fürchtet, daß Frankreich unabhängig gegen Deutschland vorgehen werde. Lloyd George, Poincarè, Theunis und Schanzer tauschten ihre Ansichten aus. Theunis erklärte, daß der Ab­bruch der Konfefrenz verhängnisvolle Folgen nach sich ziehen könne. Man würde damit Deutschland die Zerklüftung der Alliierten zei­gen. Poincarè glaubt man, werde wahrschein­lich eine Reihe neuer Vorschläge vorzubringen haben. Danach sollen Deutschlands Kriegsschul­den annulliert werden, wenn England seiner­seits sich bereit erklärt, die europäischen Schul­den zu annullieren.

Englands neue Vorschläge.

Lo ndon, 11. Aug. Als Ergebnis der Ka­binettssitzung gab die englische Delegation ge­stern abend ein Dokument an die übrigen Dele­gationen, in dem die englische Politik festgelegt wird. Obgleich betont wird, daß bis jetzt noch keine neue Entwickelung der Lage stattgefunden hat, wird doch zugegeben, daß dieses Dokument die politische Seite der Reparationsfrage be­rühren wird und man glaubt, daß es sich außerdem auch mit der Frage der Schulden­streichung befassen wird. Auf jeden Fall aber wird es neue Vorschläge enthalten. Dieses Do­kument wird nicht veröffentlicht werden, ehe es die Delegationen in London geprüft haben.

Pa ris, 11. Aug. DasPetit Journal" glaubt über das von Lloyd George vorzubrin­gende Gegen-Projekt den Vorschlägen Poin- carès gegenüber melden zu können, daß es Konzessionen von britischer Seite, die von den englischen Sachverständigen bereits angenom­men wurden, enthalten werde, so bezüglich der Beschlagnahme der deutschen Zölle und der Er­hebung der 26prozentigen Taxe, aber mit der­artigen Reserven, daß sie die Tragweite dieser Garantie-Forderungen bedeutend vermin­dern und schwächen würde. England würde weiterhin die Kontrolle der staatlichen Bergwerke und Forsten annehmen, aber wahr­scheinlich verlangen, daß die Deutschen die Erlaubnis erhalten, an dieser Kontrolle teilzunehmen und daß die Ausführung dieser Maßnahmen für den Fall vorgesehen würde, in welchem die beiden ersten Garan­tien für ungenügend erachtet würden. Endlich sei in den Gegenvorschlägen Lloyd Georges noch die Rede von einer neuen Maßnahme über welche man strengstes Stillschweigen bewahre. Was die Zollgrenze am Rhein und die Ein­kreisung der Ruhr in eine Zollgrenze anbe­langt, so verharre Lloyd George nach wie vor auf feinem Standpunkte.

Eine Konferenz zur Annullierung der Kriegs» schulden.

London, 11. Aug. Aus guter Quelle ver­lautet jetzt, daß Poincarè damit beschäftigt sei, einen Plan fertig zu stellen, den er schon in Pa­ris vorbereitet hatte, ehe die Note Balfours veröffentlicht war, auf gründ dessen Frankreich in der Reparationsfrage Opfer bringen würde, während England seinerseits einen Teil der französischen Kriegsschulden opfern würde. Wenn auch keine Bestätigung dieser Nachricht zu erlangen ist, so wird sie doch in diplomati­schen Kreisen für sehr wahrscheinlich gehalten. Durch diesen Plan würde dann auch die deut­sche Schuld beträchtlich reduziert werden. Ne­ben den Fragen der allgemeinen Politik wurde im Kabinettsrat auch die Frage diskutiert, ob Lloyd George eine Modifikation feines eigenen Reparationsplanes abgeben soll und außerdem wurde die Möglichkeit erörtert, eine neue Kon­ferenz zur Diskutierung einer Annullierung der Kriegsschulden einzuberusen, um Poincarè die Möglichkeit zu geben, seinen Plan zu modifizie­ren und gleichzeitig doch der französischen Kam­mer ein positives Ergebnis vorlegen zu können.

Offiziell wird heute bekannt gegeben, daß ein isoliertes Vorgehen Frankreichs die Entente wohl schwächen aber nicht brechen würde. Un­ter den Delegierten selbst berrscht eine ziemlich bittere Stimmung. Man glaubt allerdings, daß eine Art von Kompromiß auf ein kurzfristiges Moratorium zustande kommen werde mit der Zusicherung einer neuen Konferenz, die allem Anschein nach im September in Brüssel statt­finden werde und auf der die Note Bolfours in erster Linie ^skutiert werden soll.

Der frnnzösische Ministerrst für Psinra-.L.

10 Uhr vormittag» r dem Vorsitz Mille-

Paris, 11. Aug. Um h aeüernttm ..^

...... Verrat statt. **m über Auswärtiges an Hand der Londoner Be­richte beraten rourbe. Das nach Schluß des Mi­nisterrats ausgegebene Kommunique lautet: Der Ministerrat besprach die auswärtige Lage. Er nahm Kenntnis von den seit drei Tagen ge­wechselten Telegrammen und gab dem Mini­sterpräsidenten durch ein Telegramm, das am Schluß der Sitzung abgesandt wurde, seine An­schauungen und seine e in stim m i g e Bil­ligung bekannt"

Die rheinischen Arbeiter an Lloyd George.

Köln, 11. Aug. Die schwere Gefahr, die dem Rheinland von der Londoner Konferenz droht, hat die rheinische sozialdemokratische Partei und die freien Gewerkschaften veranlaßt, ein Schrei­ben an den britischen Bezirksdelegierten zu richten und diesen um Weiterleitung des Schrei­bens an die Rheinlandkommission und Lloyd George gebeten. Das Schreiben betont zunächst, daß Deutschland seine Verpflichtungen nach eng­lischem Geständnis nach Möglichkeit nachgc'om- men sei und fährt dann fort: Die Arbeiterschaft des Rheinlandes befürchtet vor allem, daß die angedrohten Maßnahmen auf eine Absonde­rung des Rheinlandes von der deutschen Re­publik hinausläuft. Ein solches Beginnen würde auf den schwersten Widerstand der deutschen Sozialdemokratie und überhaupt der Arbeitneh­merschaft stoßen. Die Wiederherstellung der Zollgrenzen von 1921 bedeutet nach den Er­fahrungen aus dieser Zeit Arbeitslosigkeit in weitestem Maße. Eine solche bedeutet unter den heutigen Umständen bei den unerschwinglichen Preisen der Bedarfsartikel die Katastrophe und wird die getroffenen Arbeiter und Angestellten zur Verzweiflung treiben. Eine zwangsweise Durchführung der Kohlenabgabe wird die Fa­briken zum Stillstand bringen und die gleichen oben bezeichneten Wirkungen ausllisen. Das Schreiben schließt mit der Bitte, an Lloyd George diesen Protest der rheinischen Arbeiter­schaft in geeigneter Speise zur Kenntnis zu bringen.

Die Ausweisungen aus dem Elsaß.

Paris, 11. Aug. Man meldet aus Straßburg offiziell: Auf Grund eines amtlichen Befehls werden morgen früh um 8 Uhr SOlldeutsche Staatsangehörige aus Elsaß- Lothringen ausgewiesen. Es ent­fallen davon 100 auf Ober-Eksaß, 150 auf Un» ter-Elsah und 250 auf Lothringen. Die Aus­weisungen müssen bis Samstag nacht 12 Uhr vollendet fein. Die ausgewiesenen deutschen Staatsangehörigen können : nt ihrer Familie mit 30 Kilo Gepäck das Land verlassen.

Dollar (10 Ahr morgens) 890-900.