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Ar. 185
Samstag den ?. August
1922
Das Neueste.
— Weil das Reich nicht mehr in der Lage ist, bei den Ausgleichszahlungen die Differenzen der Vorkriegsschulden in Ausländischer Valuta unt> jetzigem Kursstand zu tragen, werden die PrivatschuDner, die bisher nur wenig über den Borkriegskurs bezahlt haben, höhere Leistungen auf sich nehmen.
— Ein Regierungsvertreter erklärte im bayerischen Landtag, daß Bayern das Reichsgetreidegesetz für 1922—23 durchführen werde.
— In Smyrna ist die griechische Bewegung mit Waffengewalt unterdrückt worden.
Die neue deutsche Antwortnote.
Berlin, 5. Aug. Nach einstündiger Dauer kam das Kabinett gestern abend %7 Uhr zu dem Entschluß, daß eine Antwortnote nach Paris abgèfandt werden soll. Die Note, die heute vormittag in Paris überreicht werden wird, wird im Laufe des heutigen Tages nach der Ueber- ceichung veröffentlicht werden.
Der Inhalt der Noke.
Berlin, 5. Aug. Die Note beginnt mit dem Hinweis auf die Antwort, die von England und Belgien auf das deutsche Gesuch um Herabsetzung der Ausgleichszahlungen erteilt wurde und weist darauf hin, daß diese beiden Staaten die schleunigste Erledigung dieser Angelehenheit in Aussicht gestellt haben. Die Note erklärt weiter, daß die deutschen Ausgleichszahlungen erst am 15. August fällig feien. Es könne von feiten
der Mächte eine sofortige Kündigung der Ab
eine Kündigung mit
iW ^gniorunn die Balfournote dürfe nicht unterstützt werden. Schulden zu bezahlen.
Zwangsmaßnahmen für den geeignet, zu einer Entspannung unter den Na- Niunchen, 4. Aug. Graf Lerchenfeld hat atsche Regierung bis zum 5. tionen beizutragen. Man erwartet ebenfalls, Oberregierungsrat im Just.zm.mstenum, ' J ° .. dak in London die fran.wsisck-belqischen Mei- Franz Gürtler zum bayerischen Justizmini
Hlung der geforderten Betrage Engsverschiedenheiten über die Auffassung der ernannt. Damit ist der Eintritt der Deut e, sind also nicht möglich, ganz deutschen Kompensationsleistungen durch eine nationalen Volkspartei, Bayerischen Mittelx
sprachen werden. Zwangsmaßnahmen für den
Fall, daß die deutsche Regierung bis zum 5.
August eine Bezahlung der geforderten Beträge
nicht zugesagt habe, sind also nicht möglich, ganz
abgesehen davon, daß derartigen Maßnahmen jede rechtliche Grundlage fehlt. Die Note setzt dann noch einmal den Sinn der Mitteilung der Reichsregierung an den Französischen Ministerpräsidenten über die Ausgleichszahlungen auseinander und sagt, daß darin niemals die Rede von einer gänzlichen Zahlungseinstellung der deutschen Regierung gewesen sei, sondern nur von der Unmöglichkeit, die Zahlungen in der geforderten Höhe fortzusetzen. Auch der Versailler Vertrag, so wird ausgeführt, bietet keine handhabe für das von Frankreich angekündigte Vorgehen. Am Schluß der Note wird dann noch einmal auf die wirtschaftliche und finanzielle Lage Deutschlands hingewiesen und der Hoffnung Ausdruck gegeben, daß von der französischen Regierung keine Zwangsmaßnahmen ergriffen werden, bevor nicht die ganze Frage endgültig und gemeinsam mit allen Mächten verhandelt sei.
Die ersten SanMionsmatznahmen?
Paris, 4. Aug. Nach dem „Petit Parisien" beabsichtigt die französische Regierung mit Rücklicht darauf, daß unverzüglich umfassende Maßnahmen zur Beseitigung der unhaltbaren Finanzpolitik Deutschlands ergriffen werden müs- stn, die beiden Kammern nunmehr einzuberufen. Die „Information" teilt mit, daß Frank-
am 7. August die erste Sanktion anwenden werde. Sie werde in der Ausweisung von 150 Reichsdeutschen aus Elsaß-Lothringen und der Beschlagnahme ihres Privateigentums bestehen. Une zweite Sanktion soll in den nächsten Tagen erfolgen.
Die Lon-oner Besprechungen.
London, 4. Aug. Alle Vorbereitungen für Konferenz sind getroffen. Lloyd George ussrd den Vorsitz führen. Die erste Sitzung vurfte bereits Montag vormittags um 11% Uhr beginnen. Soweit auf dieser Tagung in Lon-
Entscheidungen gefällt werden, so werden lw sich auf das Deutschland zu gewährende Mo- ^wrium beschränken und die Garantiemaßnah- wen, die verlangt werden sollen. Außerdem wird die Frage geprüft werden, ob es angängig m, daß die Bankierkonferenz sofort einberufen wird. Der erste Punkt der Tagesordnung ist ^us deutsche Gesuch einer Neuregelung des
Die französische Delegation für die Londoner Verhandlungen.
Paris, 5. Aug. Ministerpräsident Poincars wird mit dem Finanzminister de Lastery, dem Direktor des Außenamtes. dem Sekretär der Botschafterkonferenz, sowie einigen anderen Sachverständigen am Sonntag abend in London eintreffen. Der italienische Außenminister Schanzer ist mit dem italienischen Finanzminister Paratore gestern von Rom abgertzist. Die belgischen Teilnehmer an der Konferenz, Ministerpräsident Theunis, Außenminister Jaspar und die kompetenten Vertreter des Finanzministeriums werden am Sonntag in der englischen Hauptstadt erwartet. Sehr wahrscheinlich wird auch her belgische Vertreter beim Ga- rantiekomitee Behmelsmann der Delegation angehören. Für Japan wird der Londoner Botschafter Baron Hayashi zugegen sein. Die Vereinigten Staaten werden mit der Rolle eines Beobachters ihren Botschafter Harvey beauftragen.
Theunis der Vermittler?
Paris, 5. Aug. Nach einer Brüsseler Meldung des „Temps" wird der belgische Ministerpräsident Theunis auch diesmal beabsichtigen, zwischen den Alliierten als Vermittler aufzutreten, um ein E i n i g u n g s t e r r a i n zu finden. Theunis soll in London einen Kompromißvorschlag unterbreiten wollen, auf dessen Basis sich die Alliierten über eine deutsche Außenanleihe, die Anullierung der interalliierten Schulden und die Herabsetzung der deutschen Reparationsschuld einigen könnten; umsomehr, als darin auch die für die Gesundung der deutschen Finanzen nötigen Kontrollmaßnahmen nicht vergessen seien. In Brüsseler Regierungskreisen soll man der Meinung Ausdruck geben,
deut'chen Kompensationsleistungen durch eine persönliche Aussprache mit/bem französischen Ministerpräsidenten beigelegt werden könnten.
Kritik an Lloyd Georges Rede.
Paris, 5. Aug. In feiner Besprechung der Rede Lloyd Georges sagt der „Temps" heute, die verbündeten Staaten Englands hätten wenigstens den Vorteil, bei ihrer Ankunft in London die Sprache führen zu können, die man mit ihnen führen wolle. Es steht nun fest, daß Lloyd George, der durch feine Zirkularnote die Herabsetzung der deutschen Schuld als einzig richtigen Weg zur Lösung erkennt das Reparationsproblem verunmöglicht habe und leider nicht im Stande sei, an dessen Stelle andere Lösungen vorzuschlagen. Zu diesen Ausführungen müsse Frankreich in zwei Punkten Stellung nehmen. Lloyd George habe mit dem Gespenst des Ko- munismus mit großer Strenge Deutschland gegenüber gewarnt. Frankreich müsse aufs bestimmteste versichern, durch derartige Drohungen könne man nicht beeinflußt werden. Im zweiten Punkte habe der englische Premierminister bezüglich des Eindrucks auf die französische Oeffentlichkeit zweifellos zu wenig überlegt. Lloyd Georgs setzte mit Recht auseinander, daß man durch Jahre hindurch das Neparationsproblem verzögert habe, weil die verschiedenen französischen Regierungen jetzt eine nach der andern in ihren Forderungen bescheidener geworden seien. Aus dieser überraschenden Theorie müßte man folgern, baS Poincarè nicht genügend Opfer bringen will. Man warte ab, bis er sich verbraucht haben wird, um ihn noch bestmöglichst dem französischen Ministerium zu erhalten. Darauf geben wir folgende Antwort: „Lloyd George, der fick als Schiedsrichter zwischen Frankreich und Deutschland aufspielt und illusorische Pläne und Versprechungen aufhüuft, hat s e l b e r in größtem Umfange d a z u beige t r a g e n, daß Frankreich nicht bezahlt wird, aber auch, daß Deutschland sich -gegenwärtig in einer so schwierigen Lage befindet."
Die Wie-ergurmachungs-Kommission.
Paris, 5. Aug. Die Wiedergutmachungskom- ' Prinzip in ihrer Sitzung vom 1.
mission hat im i,------- . „ „
August das vom Minister für öffentliche Arbeiten vorgeschlagene Programm der großen öffentlichen Arbeiten, die Deutschland auf Konto der Reparationen auszuführen habe, gebilligt. Die endgültige tatsächliche Bewilligung wird die Kommission erst dann erteilen, wenn von jeder dieser vorgeschlagenen öffentlichen Arbeiten ein ausführlicher Blau vorlieat,
Der Bericht des Garanliekvmitees.
Paris, 5. Aug. Das Garantiekomitee wird feinen Bericht über die Berliner Verhandlungen der Reparationskommission spätestens heute in seiner Gesamtheit vorlegen. Es soll bereits der größte Teil des Dokuments der Kommission zur Kenntnis gebracht worden sein. Sobald die letzten fehlenden Seiten in ihren Händen sein werden, geht der ganze Bericht an die beteiligten Regierungen.
Amerika und -er Schulöeuauskleich.
Washington, 5. Aug. Ein hoher Beamter des Schatzamtes hat amtlich angekündigt, daß ein Erlaß der Schulden der Alliierten an Amerika nicht stattfinden werde. Es ist dies die erste amtliche Mitteilung über den Standpunkt der amerikanischen Regierung in dieser Angelegenheit. Weiter heißt es in dieser Mitteilung, es sei die Auffassung des Staatssekretärs Mellon, daß die amerikanische Schuldentilgungskommission auf ihrem ablehnenden Standpunkt hinsichtlich der Fundierung der ausländischen Verpflichtungen gegenüber Amerika beharren müsse, ohne Rücksicht auf die Politik, die Großbritannien hinsichtlich der Schulden anderer Länder befolgt. Die Beamten des Schutzamtes gaben nicht zu, daß ein Zusammenhang besteht zwischen der deutschen Reparation und inneren Schuld andererseits und der Schulden der Alliierten an die Vereinigten Staaten. Präsident Harding ist seit der Konferenz von Genua der Ansicht, Europa müsse sein Haus in Ordnung bringen, in dem es die Rüstungen vermindere und andere Ersparnisse zur Balancierung der Staatshaushalte herbeiführt. Washington ist der Ansicht, daß, wenn Europa seine Budgets ins Gleichgewicht gebracht habe, werde es in der Lage fein, seine
den
Oberregierungsrat im Justizministerium, Dr.
Franz Gürtler zum bayerischen Justizminister ernannt. Damit ist der Eintritt der Deutsch
nationalen Volkspartei, Bayerischen Mittelpartei und der Deutschen Volkspartei in Bayern vollzogen. In der neuen Koalition ist die Baye
rische Volkspartei vertreten mit 65 Mandaten, Bayerische Mittelpartei u. Deutsche Volkspartei mit 20 und der Bauernbund mit 12 Stimmen. So. ist die neue Regierungsbasis mit 97 Mandaten um 7 stärker als die alte, in der die Demokraten vertreten waren. Die Verteilung der Ministerien ist so erfolgt, daß die Bayerische Volkspartei 6 inne hat, nämlich Präsidium, Aeußeres, Inneres, Kultus, Handel und Finanzen. Mittelpartei und Deutsche Volkspartei Justiz und Bauernbund, Landwirtschaft.
Wie-eraufbau Deulsch-Oberschlesiens
ireu«
>ung
Beuthen, 4. Aug. In der Konferenz in Gleiwitz äußerte sich der preußische Handelsminister Siering vor Vertretern berufener Stellen über die Aufgaben, die durch die pr ßische Staatsregierung in enger Verbind . mit der oberschlesischen Bevölkerung zum Wiederaufbau und zur wirtschaftlichen Gesundung des deutsch gebliebenen Teiles Oberschlesiens in nächster Zukunft gelöst werden sollen. Die Maßnahmen, die der Minister in Oberschlesien für notwendig hält, sind u. a. Ausbau des Berufsund Fachschulwesens, besonders in Beuthen, Gleiwitz, Kreuzburg, Oppeln, Ratibor, Neustadt und Neiße, die Durchführung der Berufsschul- pflicht für die männliche und weibliche Jugend, der Ausbau der Baugewerbeschulen, der Schulen für den hauswirtschaftlichen Unterricht und für Leibesübungen, sowie des kaufmännischen Schulwesens, ferner ist ein Ausbau des Genossenschaftswesens geplant, auch hält der Minf- ster die Beteiligung des preußischen Staates an dem Ausbau des kommunalen Kraftwerkes Oppeln in Höhe von 50 Millionen Mark für unbedingt erforderlich. Um für die Kohlenförderung der verlorenen Gebiete in Deutsch-Oberschlesien wenigstens teilweise Ersatz zu schaffen, hat die preußische Bergverwaltung in Aussicht genommen, die bestehenden fiskalischen Schachtanlagen im Laufe der nächsten sechs Jahre für eine Steigerung der Jahresförderung auf 3 300 000 Tonnen, also für eine Million Tonnen mehr, zu
erweitern und auszubauen.
Kohlenns! und Berchseifenbshn.
Berlin, 4. Aug. Der Mangel an deutschen Kohlen macht sich von Tag zu Tag mehr bemerkbar. Die Reichseisenbahn verfügt über einen Dienstbestand von 750 000 Tonnen Kohle, davon mußten 100 000 Tonnen aus England bezogen werden. Dabei ist zu beachten, daß eine Tonne englischer- Kohle heute rund 5000 Mark toitèt. also das Doopells des deutschen
Kohlenpreises. Es wird von der Eisenbahnbehörde das Schlimmste befürchtet; ja es wird sogar von einer völligen Verkehrskatastrophe in« folge der Kohlennot gesprochen.
Eine Seuisch-polnlfche Konvention.
Warschau, 5. Aug. Eine deutsch-polnische Konvention über den Ersatz industrieller Einrichtungen, die Polen während des Krieges forgenom- men wurden, ist heute durch die deutschen und polnischen Delegierten unterzeichnet worden. Deutschland wird an Polen abliefern: 14 000 Tonnen gebrauchte Maschinen in gutem Zustande, 6000 Tonnen neue Maschinen und 1045 Kabel, davon die Hälfte gebraucht. Die Hälfte dieser Waren muß den Polen innerhalb einer Frist von 8 Monaten zugehen.
Sitte polnische Anleihe.
Warschau, 5. Aug. Nach einer Meldung der „Agenzia Wschodnia" erhielt der Abg. Rad- ziscewski, der im Frühjahr in Paris über eine amerikanische Anleihe für Polen verhandelte von den ehemaligen Mitgliedern der amerikanischen Finanzdelegierten einen Brief, in dem mitgeteilt wird, daß Polen aufgrund des im Mai getroffenen Uebereinkommens eine 50 Millionen Dollaranleihe auf dreißig Jahre bekommt.
Der Konflikt im Orient.
London, 4. Aug. Die griechische Regierung legt in Erwiderung der Note der Mächte vom 31. Juli dar, daß sie die Besetzung von Konstantinopel beschlossen habe, um einen schnelleren Friedensschluß vermittels einer entscheidenden Aktion gegen die türkische Hauptstadt zu erlangen. Wenn die Mächte Griechenland bei der Ausübung dieses seines Rechtes in den Weg zu treten beschlossen hätten, so würde dies die Lage nur noch verschlimmern. Am Schluffe wer- den die Mächte aus die Gefahren einer Verzöge- wodurch manches Unheil über die christlichen Einwohner gebracht und im Orient sich ein unerträglicher Zustand ergeben würde.
Konstantinopel, 5. Aug. Das hiesige alliierte Hauptquartier veröffentlicht folgenden Bericht: „Seit zwei Wochen verstärken die Griechen fortwährend ihre Truppen in Thracien. Die Stärke dieser Truppen, die aus 2 Heeresdivisionen besteht, ist nun mehr als verdoppelt. Mit Rücksicht auf diese griechischen Aktionen wurde der alliierte Oberbefehlshaber gezwungen, Maßregeln zur Vorsorge für die Erhaltung der neutralen Zone zu geben. Englische und französische Kavallerie ist nach der Grenze gesandt. Dahinter wurde die alliierte Streitkraft konzentriert, um, wenn nötig, die neutrale Zone zu verteidigen."
Drohende Offensive der Griechen.
London, 5. Aug. In Londons militärischen und politischen Kreisen wird die Lage in und um Konstantinopel als sehr ernst angesehen, vor allem auch wegen der Tatsache, daß der Machtunterschied zwischen den Truppen der Griechen und denen der alliierten Mächte zu groß ist. Kommt es zu ernsthaftern Zusammenstößen, so hat man gerade in Bezug hierauf zu Befürchtungen Anlaß.
— Reichswirtschastsrat und Devisenlage. Der Ausfuhrabgabenausschuß des vorläufigen Reichswirtschaftsrates ist für Samstag den 5. August einberufen worden, um zur Frage der Anpassung der Ausfuhrabgaben an die veränderte Devisenlage Stellung zu nehmen.
—- Verbot der Eeller Feier. Durch Der« fügung des Oberpräsidenten Noske ist die für den 6. August geplante Einweihung eines Denkmals in Celle für di- 4000 Gefallenen des Infanterieregiments Nr. 77 ebenso wie der Gottesdienst in der Celler Stadtkirche verboten worden.
— Ein Laib Brok — 2490 Kronen. Von Montag an tritt in Wien eine Erhöhung den Brotpreise ein, derzufolge von da an ein Laib Brot auf 2490 Kronen, Kleingebäck auf 270 und ein Weißbrot aufl250 Kronen zu stehen kommt) — Vom 21. ds. Mts. ab werden in ganz Oesterreich die Posttarife um das Vierfache ihres jetzigen Standes erhöht.
— Nach einer Meldung aus Gleiwitz wurden in Kleinalthammer die beiden Attentäter auf Scheidemann verhaftet. Die beiden Verhafteten sollen sich unter dem Namen Wurm und Halber herumgetrieben haben. —• Nach Erkundigungen bei der Abteilung la des Polizeipräsidiums in Berlin kann aber die T.-U. mitteilen, daß beim Berliner Polizeipräsidium von einer folchen Verhaftung nichts bekannt ist.
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