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AmMches Organ für Ela-l- und Landkreis Kanan ÄÄ»S^

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Nr. 135

SS

Montag den 12. Juni

1922

Des MeMtees.

(fine Anleihe für Deutschland zurzeit unmöglich. Die Lösung -es Aeparationsproblems die Vorbedingung für eine künftige Anleihe.

Das Pariser Anlechekomitee hat am Sams- «g feine Beratungen abgeschlossen und die Ent- cheidung, ob es zu einer internationalen Repa- cationsanleihe kommen kann, vertagt. In einem Gutachten, in dem die Beweggründe, die zur Vertagung geführt haben, aufgeführt werden, wird in aller Unverblümtheit Frankreich die Hauptschuld an dem Nichtgelingen der Anleihe zugeschoben. Wie ein roter Faden zieht es sich durch das Gutachten hindurch, daß die erste Voraussetzung für die Vorbereitung und Ge- währung einer internationalen Anleihe die Be­schränkung der deutschen Reparationslast ge­wesen wäre. Und da derHauptgläubiger Deutschlands" diese Einschränkung der Ver­pflichtungen nicht wünscht, waren die Bankiers Sezwungen, von den Vorbereitungen für eine Inleihe Abstand zu nehmen und sich zu ver­tagen. Das Anleihekomitee hat sich damit auf denselben Standpunkt gestellt, den zvir bei Be­ginn der Anleiheverhandlungen vertraten, daß es unmöglich ist, das Anleiheproblem zu lösen, ohne daß das Reparationsproblem endlich einer vernünftigen Regelung entgegengeführt wird. Das Gutachten des Anleiheausschusses sagt uns, wenn auch nur indirekt, daß die Lasten, die uns durch das Londoner Ultimatum auferlegt wor­den sind, zu schwer sind und daß Deutschland, lltenn diese Lasten nicht gemlldert werden, un­rettbar zusammenbrechen muß. Die Stellung­nahme der Bankierkonferenz bedeutet also fach­lich unzweifelhaft, daß Frankreich, sein bloc national und sein Herr Poincars, im Unrecht Md; daß Deutschland im vollen Recht ist, wenn es erklärt, nicht leisten zu können, was man von ihm verlangt. Dadurch wird der deutschen Re­gierung der Weg gezeigt, den sie zu gehen hat. Sie muß aus ihrer Devensivs heraus, und der Reparationskommission gegenüber die in dem Gutachten der inter­nationalen Bankiers aufgeführten Schwierig­keiten und Befürchtungen bestätigen. Jetzt, nach­dem die Grundlagen des Hermesfchen Finanz- planes durch die Vertagung der Anleihe hin­fällig geworden sind, heißt es offen, klar und deutlich zum Ausdruck zu bringen, daß wir unter den gegebenen Verhältnissen die gestellten Forderungen nicht erfüllen können und daß demzufolge, gemäß der Ansicht der internatio­nalen Finanzleute, eine weitgehende Herab­setzung unserer Reparationslasten vorgenom­men werden muß.

Ergreift die deutsche Regierung diese Ini­tiative nicht, dann müssen wir uns darauf ein- nchten, daß die uns durch das Teilmoratorium auferlegten, im keinerlei Verhältnis zu unserer Leistungsfähigkeit stehenden Geldzahlungen, weiter das Lebensblut der deutschen Volkswirt- Mast entströmen lassen, daß mithin unsere papiermark den Kurs nach unten weiter nimmt und daß all die Folgen andauern und sich ver­stärken, die von solcher. Entwicklung nicht zu

Der Lefchlutz des Anleihekomikees.

Paris, 11. Juni In dem von dem Anlèihe- comüee verfaßten Bericht an die Reparations- tomhsion heißt es u. a.:

Die Gründe der Vertagung

» J o n f r e i c^ ist der Hauptgläubiger Deutschlands. In allen Reparationsfragen ist V Ln Interesse der ausschlaggebende tfQftnr. Die Mitglieder des Komitees rbaren Anfang an von der Ueberzeugung durch- °rungen, daß aus jedem Vorschlag den sie machen würden, Frankreich den größtmöglichen nutzen ziehen würde. Wenn nun gerade Frankreich im gegenwärtigen Augenblick nicht daß die Frage der notwendigen Vor- . o'"9ungen allgemeiner Natur für die Wieder- yerstellung des deutschen Kredites angeschnitten so hält sich das Komitee nicht für berech- ' "'es doch zu tun. Zweitens: Das Komitee Uus Gründen, die weiter unten angeführt ^ Ansicht, daß eine der unerläßlichen . "^"etungungen für das Gelingen einer in« m Ewnalen Anleihe eine günstige A t - ' p h ä r e sei. Die Meinungsverschieden- »en. innerhalb der Reparationskommission . eme Erweiterung des Mandats des Komi- a n "der im Gegenteil eine höchst u n - st1J e Atmospöre für die Auflegung einer f H?n Anleihe geschaffen. Die im Anleihe- ^^lnigten Bankiers mußten diesem f Rechnung tragen, aus der Auffassung daß, wenn sie ein Gutachten über die alichkest einer Anleihe abgeben sollten, sie

moralisch verpflichtet seien, alles in ihren Kräften Stehende zu tun, um deren Erfolg zu sichern.

Das Komitee hat dann in Beschränkung auf das ihm ursprünglich erteilte Mandat die Frage geprüft, ob bei unveränderter Auf­rechterhaltung der gegenwärti­gen Bestimmungen des Friedens- vertr ag es und des Londoner Zah. lungsplanes eine internationale Anleihe möglich sei, und gegebenenfalls, unter welchen Bedingungen. Es ist dabei auf folgende Schwierigkeiten gestoßen: .

a) Die Wiederherstellung des deutschen Kredits müsse unmöglich erscheinen, solange das geldgebende Publikum nicht die Gewißheit habe, daß die deutschen Verpflichtungen, wie sie gegenwärtig festgesetzt seien, innerhalb der Grenzen der Leistungsfähigkeit Deutschlands lägen und daß Deutschlands Absicht diesen Ver­pflichtungen nachzukommen, unverändert bleibe. Solange die gegenwärtige Situation andauere, müsse aber jeder Geldgeber beeinflußt werden durch die Möglichkeit eines Zusammenbruchs der deutschen Finanzen, die sich aus der gegen­wärtigen Ungewißheit ergebe und ihreseits den sozialen Ummsturz im Gefolge haben müsse. Außerdem sei es äußerst swwierig, Garantien zu finden, die unter den gegebenen Umständen als absolut ausreichend betrachtet werden könn­ten als Unterlagen für eine große Anleihe oder doch wenigstens für eine Anleihe von einer Höhe und einer Laufzeit, wie sie nötig wären, um die Lugo Deutschlands hinreichend zu bessern. Selbst eine Garantie ersten Ranges wie z. B. die Zoll-, die unter gewöhnlichen Ver­hältnissen als eine solide Bürgschaft für eine Anleihe anzusehen wären, würden jeden Wert verlieren, wenn die ökonomische oder soziale Situation Deutschlands ernstlich erschüttert würde.

b) Mehrfach sei die Ansicht kundgegeben worden, daß die Geldgeber in einigen der wich­tigsten Länder, besonders in den Vereinigten Staaten und in England, keineswegs geneigt seien, eine Anleihe zu Gunsten Deutschlands zu zeichnen, die nicht eine endgültige Regelung des Reparationsproblems ermögliche. Andererseits fei es klar, daß, selbst wenn es möglich wäre, eine Anleihe auf der Grundlage von Garantien auszugeben, die speziell für diesen Zweck zur Verfügung gestellt würden, diese Anleihe Deutschland nur eine kurze Schonzeit gewähren würde: Deutschland würde dann sehr bald da­nach der doppelten Verpflichtungen unvermin­derter Reparationszahlungen gegenüberstehen, und die Tatsache, daß seine besten Garantien bereits für den Dienst der Anleihe mit Beschlag belegt wären, würde die Aussichten noch weiter verringern. In der Zwischenzeit würden Deutschland und die übrige Welt weiterhin unter dem Druck jener Ungewißheit stehen, die in allen Ländern das größte Hindernis für die wirtschaftliche Wicdergesundung sei. Also selbst wenn eine Anleihe dieser Art möglich wäre, so würde damit im besten Falle die Möglichkeit günstigerer Bedingungen für eine Gesamt­regelung des Reparationsproblems recht hoch bezahlt sein.

c) Weiterhin habe man geltend gemacht, daß die Kapitalbesitzer derjenigen Länder, die nicht am Kriege teilgenommen haben, schwer unter der Entwertung der Mark litten, zum Teil des­halb, weil die Konkurrenz der deutschen In­dustrie einen Vorteil in der Erhaltung dieser Ee.'wertung finde. Es sei darauf hingewiesen worden, daß unter den obwaltenden Umständen diese Kategorie von Geldgebern sich kaum für eine Anleihe interessieren würde, die nicht die Aussichten auf eine Wiederherstellung der deut­schen Finanzen auf sicherer Basis enthielte.

d) In Frankreich würde eine Anleihe von begrenzter Höhe großen Schwierigkeiten be­gegnen, weil bestenfalls Frankreich selber nur einen kleinen Teil ihres Ergebnisses erhalten könnte.

In Anbetracht dieser und anderer Schwie- rigkeiten sind die Mitglieder des Komitees zu ihrem großen Bedauern zu dem Schluß ge­kommen,

daß es ihnen unter den gegebenen Verhältnissen unmöglich ist, ein günstiges Urteil über die Möglichkeit einer größeren Anleihe abzugeben.

Der Bericht enthüll sodann allgemeine Be­trachtungen über die Möglichkeit internatio­

naler Anlechen in der Zukunft. Sie gehen dahin

a) Eine der wesentlichsten Bedingungen ist, daß das Publikum im Gefühl hat, daß Deutsch­land aus sich selbst heraus ehrliche und genügende Anstrengungen macht, seine Finan­zen zu stabilisieren, und außerdem den ehrlichen Willen zu erkennen gibt, seinen Verpflichtungen nachzukommen, in der Hoffnung, dadurch feinen Kredit zu verbessern.

b) Die zweite Vorbedingung ist eine Gewiß­heit darüber, daß die gegenwärtige Unsicherheit in Bezug auf das Reparationsproblem end­gültig fortfällt.

c) Innerhalb des Komitees ist der Meinung Ausdruck gegeben worden, daß Banken und Publikum in Amerika unter diesen Bedingun­gen sicherlich geneigt sein würden, Obligationen zu kaufen, jedoch nur unter der Voraussetzung, daß die Anleihe auf den einstimmigen Wunsch der Alliierten hin aufgelegt wird.

d) Die Mehrzahlder Mitglieder des An­leihekomitees begreift sehr wohl, daß, wenn sie als Vorbedingung einer Anleihe die Abgren­zung der jährlichen Leistungen Deutschlands empfehlen, die daran interessierten Länder dazu gebracht werden müssen, sich mit ihren eigenen Auslandsschulden zu beschäftigen. Das Komitee hält sich zwar nicht für kompetent, die Frage der interalliierten Schulden aufzurollen, ist aber der Ueberzeugung, daß diese einen wichtigen Fak­tor des so wünschenswerten Einvernehmens zwischen den Alliierten bildet, das das Komitee als eine der Voraussetzungen für eine Deutsch­land zu gewährende Anleihe betrachtet.

Der Bericht kommt zu folgendem

Schlußergcbnis:

Wenn auch das Komitee sich im gegenwärtigen Augenblick nicht für eine Anleihe zu Gunsten Deutschlands aussprechen kann, so wünscht es darum doch nicht weniger kategorisch seiner Ueberzeugung Ausdruck zu geben, daß, wenn die zur Wiederherstellung des deutschen Kredits notwendigen Vorbedingungn erfüllt sind, es die Auflegung sehr beträchtlicher An­leihen auf allen Märkten der Welt für möglich hält: die rein finanztechnischen Voraussetzungen sind dafür gegenwärtig außer­ordentlich günstig, günstiger als zu irgend einem Zeitpunkt seit dem Kriege.

Das Anleihekomitee versichert die Repara­tionskommission, daß es den lebhaften Wunsch habe, alles notwendige zu tun, um bei der Aus­gabe einer derartigen Anleihe zu helfen, wenn die Bedingungen, die mitgeteilt wurden, erfüllt werden. Das Anleihskomitee ist sich klar darüber' welche Hilfe für die wirtschaftliche Wiederher­stellung der gesamten Welt gegeben werden könnte, wenn die deutsche Schuld gegenüber den alliierten Regierungen allmählich in Schulden Deutschlands gegenüber den privaten Anleihe­zeichnern verwandelt werden könnte und wenn diese Schuld wie alle andern öffentlichen Schul­den nichtaufauswärtigenZwangs- maßnahmen, sondern auf dem allgemeinen Kredit des Schuldnerftaaies aufgebaut werden. Das Anleihekomitee glaubt, daß die Wiederauf­nahme der normalen Beziehungen des Verkehrs zwischen den Ländern und die Wiederherstellung der Valuten vollkommen unmöglich sind, solange keine endgültige Lösung des Repa­rationsproblems erfolgt und solange auch nicht die Frage der andern auswärtigen Schulden gelöst ist. Wenn infolgedessen in irgend einem Augenblick die Reparationskommission durch einstimmigen Beschluß die Einladung er­neuern könnte, die dem Garantiekomitee durch Mehrheitsbeschluß zugekommen war, so wäre dieses glücklich, neuerdings zufammenzutreten und die unterbrochenen Studien wieder aufzu- nehmen. Das Komitee weiß nicht, ob die alliier­ten Regierungen die notwendigen Bedingungen annehmen wollen. Wenn dies aber der Fall wäre, wiederholt es den Ausdruck seiner Hoff­nung, daß eine auswärtige bedeutende Anleihe begeben werden könnte.

Endlich bemerkt das Komitee, daß die fi­nanzielle Lage Deutschlands durch eine ernste Gefahr bedroht werden könnte. Lange Verhandlungen für eine große lang- iritige Anleihe könnten dazu führen, daß diese Anleihe zu spät kommt, wenn Deutschland nicht sofort Hilfe gebracht wird. Wenn aber das Re­parationsprojekt unter besseren Bedingungen neuerdings geprüft werde und wenn hierfür die Aussicht bestünde, daß es endgültig geregelt wer­den könnte, so glaubt das Anleihekomitee, daß die Hindernisse, die sich gegenwärtig der Aus­gabe einer provisortzchen Anleihe widersetzen, wahrscheinlich nicht unüberwindlich wären.'

In der Hoffnung, daß eine endgültige Rege­lung in vernünftiger Frist zustande kommt, wäre es leicht, eine Anleihe zustande r» bringen.

die kurzfristig wäre, aber genügen könnte, den Kredit Deutschlands vor dem Zusammenbruch während der Verhandlungsperiode zu retten. Das Komitee glaubt, daß es auch notwendig sei, hinzuzufügen, daß unter diesen Bedingungen es glücklich wäre, auch seine Èe wegen eine« beschränkten Anleihe dieser Art beizustellen, ebenso wie es glücklich wäre, bei der späteren Regelung des großen Anleiheproblems hilfreich zu sein.

Delacroix. d'Amelio. Morgan. Kindersley. Viffering. Bergmann.

*

Der Bericht ist von sämtlichen Mitgliedern des Komitees mit Ausnahme des franzö­sischen Delegierten Sergent unterzeichnet. In einer Erklärung, in der dieser die Verweige­rung seiner Unterschrift zu rechtfertigen sucht, heißt es, daß er in Uebereinstimmung mit dem Vertreter Frankreichs in der Reparationskom­mission der Aufffassung sei, daß das Anleihe­komitee seine Befugnisse überschritte, wenn es Abändermmen an den Verpflichtungen der Deutschen Reiches, wie sie in dem Vertrag von Versailles und dem Londoner Zahlungsplan festgelegt feien, zum Gegenstand einer Prüfung machen würde.

Die französische Presse.

Paris, 12. Juni. Es ist begreiflich, daß bte französische Presse in jeder Weise aus dem Be­richt des Anleihekomitees, indem für das Scheitern der Anleiheverhandlungen Frank­reich offen als der schuldige Teil bezeichnet ist, alle anderen möglichen Gründe für das Miß­lingen der Anleihe herauszukonstruieren ver­sucht. Die meisten Pariser Zeitungen beklagen es, daß durch den Bericht des Anleihekomitees Deutschland zum Widerstand gegen den Ver­sailler Vertrag ermuntert werde. DasEcho de Paris" behauptet, daß es besser gewesen wäre, wenn die Bankiers, die zu keiner Lösung bet ihnen überwiesenen Problems gelangen konn­ten, sich schweigend zurückgezogen häUen. Die einfache Billigkeit hätte es ihnen befehlen müssen, um nicht ganz Deutschland gegen den Versailler Friedensvertrag und das Londoner Ultimatum aufzuhetzen. Es fei ungerecht (!), daß man Frankreich und Deutschland auf gleichen Fuß stelle und in einem Atemzuge er­kläre, das Frankreichs Schuld gegenüber Ame­rika und England vermindert werde, aber daß dafür auch die Reparationszahlungen Deutsch­lands ermäßigt werden müßten Das ganze Dokument habe politischen Charakter und richte sich gegen Frankreichs Rechte, weshalb es abge- lehnt werden müsse. DasEcho de Paris" schlägt nunmehr eine neue Reparationspolitik gegenüber Deutschland vor, die selbstverständlich nur eine Politik der Gewalt (!) sein könne. Man werde von Deutschland Repara­tionszahlungen in natura sowie Bereitstellung von Arbeitskräften fordern, werde seine aus­wärtigen Devisen mit Beschlag belegen und eine strenge Finanzkontrolle einführen. Wenn, was wahrscheinlich sei, Deutschland sich dagegen auf­lehne, so werde Frankreich allein vor­gehen, denn niemand könne es dabei auf* halten.

DerTemps" macht folgenden Vorschlag: Die Reparationskommission müsse eine inter­nationale Untersuchungskommission ernennen, die während einiger Wochen die Anleihemög­lichkeiten weiterprüfen und der Reparations» kommission Bericht erstatten solle über die deutsche Zahlungsfähigkeit und die Kredit­operationen. Jeder Gläubiger-Staat, sowie die hauptsächlichsten neutralen Staaten sollen in diese Kommission 2 Mitglieder entsenden, je einen Beamten des Finanzministeriums und je einen Bankier Damit würde man sowohl die für Zollangelegenheiten kompetenten Persön­lichkeiten, sowie die für Kredite Maßgebenden vereinigen. Das Komitee hätte an Ort und Stelle, nämlich in Deutschland eine Unter­suchung anzustellen.

Dandenkiimpfe in Beuchen.

Beukhen, 12. Juni. In den frühen Morgen­stunden vom 10. zum 11. Juni war wieder lebhaftes Schießen in der Richtung aus Hohen- lind vernehmbar. Das Revolver- und Maschi­nengewehrfeuer dauerte über eine Stunde an. Die Sirenen der Florentiner- und Heinegrube )eulten ununterbrochen. Soweit sich bis jetzt fest» teilen läßt, waren 300 Mann im Kampfe be« eiligt; 7 Verwudete worden nach Königshütte und Beuthen verbracht.

(WcL dolitifdie Nachcickten ^eite 3.)