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Ar. 116
Donnerslag den 18. Mai
1922
Das Neueste.
— In der russischen Frage ist gestern eine Eini- guna erzielt worden. Morgen Freitar finbet die 56luiitoung der Konferenz statt.
- Die Konferenz im Haag soll am 26. Juni beginnen.
— Die von Dr. Senner der Reparations- kommission voraeleaten Vorschläge werden als un- zemigènd bezeichnet.
- Es ist möglich, dab Poincarè sich im nächsten Monat nach England begibt. Die „League os Seip" will aus diesem Anlah eine grobe französischenglische Kundgebung organisieren.
Einigung mit Sen Russen.
Genua, 18. Alai. In der gestrigen Rach» miltagssitzung wurde die endgültige verein- barimg betr. die Einberufung der Konferenz im Haag erzielt und zwar im Sinne der vorgestern in der Villa Alberti gefaßten Beschlüsse^ Sie Annahme der Beschlüsse verpflichtet gleichzeitig zur Annahme des Garantiepaktes. Der Friedenspakt hat bis 8 Monate nach der De- mdigung der Konferenz von Genua Gültigkeit.
Nachdem man zu dieser Vereinbarung gekommen ist, wird die Konferenz aufoelöst. heute Donnerstag versammelt sich die politische Lommissiou, morgen Freitag wird man die Schlußsitzung vormittags 9 Uhr abhalten.
Genua, 18. Mai Die Einigung ist einer geschickten Versöhnungsrede des schweizerischen Bundesrates M o t t a zu verdanken, der die redaktionellen Abänderungsanträge der Ruffen gegenüber der ursprünglichen Fassung der Beschlüsse der Alliierten als im Grunde so bedeutungslos darstellte, daß sie die Russen zu- ?te Me^M^MânzâjMe Hä oesrat Motta, es fei ihm gleich, wo die Sachverständigen zusammen kämen, aber nachdem man bereits Haag genannt habe, und Holland sicher mit der Aufnahme einverstanden sei, erscheine eine Aenderung nicht angebracht, Rußland sollte daher nicht unbedingt auf einem Wechsel bestehen. Die Waffenruhe sollte in Verbindung mit den Arbeiten der Konferenz auf mindestens ein Jahr befristet werden. Schanzer erklärte sich mit den Vorschlägen Mottas ein« verstanden und schlug nur eine befristete Waffenruhe vor. Tschitscherin nahm dann auch Haag als Zusammenkunftsort der Sachver- sündigen an, nachdem der zu diesem Zwecke in die Sitzung gekommene holländische Delegierte im Namen seiner Regierung dem Präsidenten die ausdrückliche Versicherung abgegeben hatte, daß die Russen im Haag alle Sicherungen und Vorrechte genießen, welche den anderen Delegationen gewährt werden. Tschitscherin verlangte noch, daß die Vertreter Polens und Rumäniens ausdrücklich erklären, daß sie ^ine Bandenbildungen in ihren Staaten dulden werden, was beide Delegierte fusicherten.
Es folgte noch eine längere Diskussion über die befristete Waffenruhe. Als chr Ergebnis wurde der Vorschlag Lloyd Georges einmütig angenommen, daß diese Waffenruhe min- destens4MonatenachÄbschlußder ArbeitenderExperten (Haag. D. Red.) fortdauern müsse. Rach einigen Einwendungen Japans wurde der russische Vorschlag angenom- ^en, daß sich die Waffenruhe auf alle mit Rußland verbündeten Republiken erstrecken müsse.
Das endgültige Programm für den Kaag.
Genua, 18. Mai. Die am Montag der russischen Delegation von den alliierten Mächten überreichten Vorschläge lauten nach der in der gestrigen Sitzung der politischen Unterkommis- swn endgültig angenommenen Fassung folgendermaßen:
. 1. Italien, England, Japan, Polen, Rumä- suen, Rußland, Schweden und die Schweiz^be- inmmen, daß eine Kommission ernannt wird, um nochmals die Differenzen zu prüfen, die zwischen der russischen Sowjetregierung und den anderen Regierungen bestehen. Diese Kommis- IW wird mit einer russischen Kommission, die dasselbe Mandat hat, Zusammentreffen.
Am 20. Juni werden die Namen der in der nichtrussischen Kommission vertretenen Mächte und die Namen der Mitglieder dieser Kommission der Sowjetregierung und umgekehrt die Namen der Mitglieder der russischen Kommission den anderen Mächten mitgeteilt werden.
^Die von dieser Kommission zu behandelnden Fragen werden umfassen alle vorhandenen Magen bezüglich der Schulden, des Privateigentums und der Kredite. •
4. Die Mitglieder der beiden Kommissionen sollen am 26. Juni im Haag Zusammentreten.
5. Die beiden Kommissionen werden sich bemühen, gemeinsame Anempfehlungen, bezüglich der in Klausel 3 genannten Fragen zu erreichen.
6. Um zu erreichen, daß die Arbeit der Kommission in aller Ruhe von statten geht und um das gegenseitige Vertrauen wieder herzustellen, werden Abkommen geschlossen werden zwischen der Sowjetregierung und den mit ihr verbündeten Staaten einerseits und den anderen teilnehmenden Regierungen andererseits, wonach sie sich aller aggressiven Handlungen gegen die gegenseitigen Gebiete und jeder umstürzenden Propaganda zu enthalten haben. Die Verpflichtung, von allen aggressiven Handlungen abzusehen, soll auf den bestehenden Status quo beruhen und während einer Dauer von 8 Monaten nach Abschluß der Arbeiten der Konferenz in Kraft bleiben. Die Verpflichtung bezüglich der Propaganda soll die Regierung dazu verpflichten, sich in keiner Form in die inneren Angelegenheiten der anderen Staaten einzumischen, politische Organisationen der anderen Länder nicht mit finanziellen Mitteln zu unterstützen und auf ihrem eigenen Gebiete alle Versuche zu unterdrücken, die darauf gerichtet sind, gewalttätige Handlungen in den anderen Ländern gegen die betreffende Regierung zu unterdrücken.
Die amerikanische Kallung.
Paris, 18. Mai. Es bestätigt sich, daß man besonders in Genua die amerikanische Weigerung, an der Haager Konferenz teilzunehmen, noch nicht als endgültig betrachtet. Die aus Washington kommenden Nachrichten über die Haltung in den dortigen offiziösen Kreisen haben d_väu.beigcuaLen,.
Beteiligung zu hoffen. Gewiß ist anzunebmen, daß Amerika an der Wiederherstellung Rußlands und der Wiederaufnahme der Handelsbeziehungen mit Rußland ein reges Interesse hat und daß man sich in Amerika wohl bewußt ist, was die amerikanische Beteiligung am Wiederaufbau der russischen Produktion bedeutet. Allerdings ist nicht zu vergessen, daß die amerikanische Regierung aus innerpolitischen Gründen sich auf keinen Fall in ein europäisches Abenteuer stürzen darf und daß sie irgendwelche Interessen an den europäischen Angelegenheiten nur dann verantworten kann, wenn dem ameri- konischen Volke bewiesen wird, daß Amerika in Europa rein wirtschaftliche Ziele verfolgt. Verschiedene Meldungen versichern, daß zwischen Genua und Washington im Augenblick rege Verhandlungen stattfinden, um Amerika doch noch zu einer Aenderung seiner Haltung zu bringen und zwar arbeitet an diesen Bemühungen ebensogut die italienische Delegation als auch die englische Delegation.
Der „Temps" beeilt sich gestern abend, zu versichern, daß jedenfalls Frankreich sich jeder Bemühung enthalte. Frankreich habe allerdings im Glauben, daß die Haager Konferenz eins reine Studienkonferenz fein werde, sich vorerst bei den Vereinigten Staaten für eine Beteiligung verwendet. Aber im gleichen Augenblick, wo es Amerika klar wurde, daß diese Konferenz ein politisches Unternehmen darstelle und die Vereinigten Staaten sich infolgedessen weigerten, daran teilzunehmen, wäre auch die französische Regierung zu der Ueberzeugung gelangt, daß die Konferenz politischen Charakter trage und daß deshalb der amerikanische Entschluß nur gutgeheißen werden könne. Frankreich werde also sicherlich nicht in Amerika intervenieren, um eine Aenderung der amerikanischen Politik herbeizuführen. Weiterhin sagt das Blatt die Haltung der Vereinigten Staaten sei dadurch wertvoll, daß sie die Sowjets vor die Notwendigkeit stellt, zwischen den Vereinigten Staaten und dem System ihrer eigenen Herrschaft zu wählen. Wenn die amerikanischen Kapitalien Rußland zufließen sollen, wird Rußland sein gegenwärtiges System aufgeben müssen. Wenn die Machthaber in Moskau dieses System aufrecht erhalten wollen, wird Rußland im Auslande vergeblich Hilfe suchen und die gegenwärtige Sowjetregierung wird sich nicht halten können. Wenn die Regierung nicht an der Macht bleibt, wird das kommunistische System zusammenbrechen. In beiden Fällen, den Verzicht oder den Zusammenbruch des Kommunis- mus, wird Rußland endlich wieder aufleben. Deshalb ist die amerikanische Haltung in der russischen Frage für die ganze Welt eine Wobl- tat. F r a n k r ei ch ist weit davon entfernt, sich für eine Aenderung des amerikanischen Standpunktes zu bemühen, im Gegenteil, es erachtet es als P, licht, Amerika darin zu u n t e r lt ük e »
Die Rückkehr des Reichskanzlers.
Berlin, 18. Mai. Reichskanzler Dr. Wirth und Reichsaußenminister Dr. Rathenau werden mit dem jetzt noch in Genua weilenden Teil der teutschen Abordnung am kommenden Dienstag wieder in Berlin eintreffen. Unmittelbar nach ihrer Rückkehr wird eine Kabinettssitzung stattfinden, der eine Besprechung des Reimskanzlers und dem Reichsaußenministers mit den Fraktionsführern folgen wird. Am Mittwoch oder Donnerstag findet dann eine Sitzung des Auswärtigen Ausschusses des Reichstages statt, in der über die Verhandlungen in Genua Bericht erstattet wird. An die Darlegungen des Kanzlers und des Außenministers wird sich eine ausführliche Aussprache anschließen. Damit wird voraussichtlich die Genueser Konferenz parlamentarisch erledigt sein, da im Plenum des Reichstages eine Aussprache über die Konferenz nicht vorgesehen ist.
Rheinischer Protest in Genua.
Berlin, 18. Mai. Die Abgeordneten der beiden Wahlkreise Düsseldorf-Ost u.West mit Ausnahme der Unabhängigen und Kommunisten haben vor einigen Tagen an den Konferenz-Präsidenten von Genua ein Telegramm gerichtet, worin die Wirtschaftskonferenz auf die ungerechte Besetzung der Städte Düsseldorf, Duisburg urb Ruhrort aufmerksam gemacht wird, die als Sanktion erfolgt sei. Die Abgeordneten ersuchen die Vertreter aller Staaten auf der Konferenz, für eine Aufhebung der Besetzung der Städte durch belgische und französische Truppen, die eine rechtswidrige sei, dringend im Interesse der Weltwirtschaft einzutreten.
Die deutschen Sachleistungen.
Paris, 18. Mar Da das französische Parla- ner Abkommens und des Mksmmens von Gillet über die deutschen Sachleistungen auf das Reparationskonto noch nicht ratifiziert hat, die Einwohner der zerstörten Gebiete aber nicht mehr länger mit dein Wiederaufbau warten wollen, hat die französische Regierung eine Bestimmung erlassen, damit die Geschädigten unverzüglich deutsche Lieferungen erhalten können. Danach können sie sich nach Erfüllung bestimmter Formalitäten schon Seh1 direkt mit den deutschen Lieferanten in Verbindung seinen und mit ihnen Kontrakte abzuschließen. Die Preise müssen in Franken vereinbart werden. Die Bestellungen sollen zur Vermeidung von allzu geringen Posten einen Minimalbetrag von 4000 Franken erreichen. Um die Zahlung dieser Beträge hat sich der französische Besteller nicht zu kümmern, sondern sie wird von der französischen Regierung besorgt.
DersSumte Friedensgelegenhesten.
Das verhängnisvolle Doppelspiel Lais« Karls und Lzeruins.
Unioersitätsprofessor Geheimrat Richard F e st e r-Halle gibt in den „Münchn. Neuesten Rachr." wichtige Aufschlüsse über das Thema „Versäumte Friedensgelegenheiten im Jahre 1917". Er schreibt: „Während Czernin in der Hoffnung auf westmächtlichen Rückhalt die Loslösung vom Zweibund vorbereitete, machte Sixtus in Paris mit dem Kaiserbrief schlechte Geschäfte. In Wien aber bildete man sich ein, von Italien bessere Bedingungen erhalten zu können. Schon am 16. März 1917 hatte der Reichskanzler Czernin Mitteilung von einem italienischen Friedensfühler gemacht, wonach sich Italien mit dem Trentino und Aquileja begnügen wollte. Heute läßt sich festftellen, daß das nur ein Scheinmanöver war. Italien fürchtete, daß die bei dem Rückzug in die Siegfried- stellung im Westen frei gewordenen Divisionen zu einer gemeinsamen Offensive am Isonzo eingesetzt werden konnten. Damals ging Czernin, der keinen Quadratmeter an Italien abtreten wollte, über das Angebot hinweg, bis der englische Druck es ihm wieder in Erinnerung rief. Sixtus wurde zum zweitenmal nach Wien ein« geladen, um den Widerspruch zwischen dem italienischen Angebot und dem englischen Vorschlag aufzuklären. Da das am 8. und 9. Mai in seinen Besprechungen mit Kaiser Karl und Czernin nicht gelang, wurde England und Frankreich um Aufklärung dieser Unstimmigkeit gebeten und zugleich betont, daß Gebietsabtretungen an Italien eine dem Heldentum der Armee entsprechende Kompensation voraussetzten. Ende Moi war die Mission des Prinzen erledigt. Nichtsdestoweniger hatte Czernin die Stirn, den Reichskanzler unmittelbar nach der Abreise des Prinzen nach Wien einzuladen, weil ein Sonderfriedensangsbot der Entente an die Monarchie vorliege. Der deutsche Botschafter Graf Wedel hat damals dem Reichskanzler bei feiner
Ankunft in Wien sofort gesagt, daß kein an« derer als Sixtus der Ueberbringer dieses Friedensangebots war und aus Bethmann Hollwegs Telegramm an Kaiser Wilhelm II. am 14. Mai wissen wir jetzt, daß Czernin ihm das Agsi-ot und seine für Deutschland unschädliche Ausführung vorgeschwindelt hat. Obwohl Czernin das alles nur zur Kenntnisnahme mitteilte, war es doch als Erpresseraktion gemeint und würd« auch so verstanden." *
Dieser Bericht Festcrs ist ein neuer Beweis dafür, daß der durch Kaiser Karl und Czernin der Entente gewährte Blick hinter die Kulissen des Zweibundes der Entente Anfang Juni 1917 über die schwerste Krise des Weltkrieges hinweggeholfen und das Aufkommen von Fric- densmöglichkeiten zerstört hat. Auch ergibt sich aus dem Artikel, daß die verhängnisvolle Wend' .g der Politik Czernins und Bethmann Hollwegs sich unbeeinflußt von ner Heeresleitung vollzogen hat.
Ein französischer Geheimdienst.
Die Tägliche Rundschau veröffentlichte gestern Enthüllungen über einen angeblichen, in Deutschland bestehenden französischen Geheimdienst. Wir gaben diese Meldungen zunächst nicht wieder, da sie uns allzu abenteuerlich klangen. Heute erhalten wir jedoch von unserem Berliner Mitarbeiter eine Bestätigung über bas Bestehen eines französischen Geheimdienstes. Der Leiter dieses Dienstes soll ein Herr Dr. D a g e b sein, dem die Herren Simon und David beigeordnet sind. Sämtliche Herren befinden sich im Dienste der französischen Botschaft und des französischen Konsulats in Berlin, sie sind französische Staatsbürger. Die Herren des französischen Geheimdienstes sind dauernd bestrebt, amtliches Material in ihre
deutschen Beamten Mzumilpfen und bevorzugen Beamte, die über eine möglichst große Familie verfügen und sich in mehr oder weniger mißlichen Bermögensverhöltnissen befinben. Die französischen Herren sind über die Organisation der deutschen Regierungsmaschinerie genau unterrichtet, so daß die deutsche Regierung sich seit längerer Zeit unter der Vormundschaft des französischen Geheimdienstes befindet. Aus der Geheimkanzlei B ist u. a. ein Band „Allgemeine Friedensfragen" verschwunden, der die gesamte deutsche Politik des letzten halben Jahres enthält. Die Franzosen sind daher lange Zeit vor den Konferenzen von Cannes und Genua über die Lage des Deutschen Reiches unterrichtet gewesen. Ebenso waren ihnen die deutschen Gegenmaßnahmen betreffend die Auslieferung der deutschen Kriegsverbrecher bekannt. Der französische Geheimdienst hat zurzeit besonderes Interesse für die deutsch-russischen Beziehungen. Außerdem erhalten die französischen Herren wöchentlich die Kohlenlisten des Eisenbahnzentralamts, auf welcher die Bestände der einzelnen Bezirke vermerkt sind. Ferner werden sie über alle wichtigen Dispositionen des Truppenamtes und über die Abteilung Transport regelmäßig unterrichtet. Ueber die Reparationsfragen sind dem französischen Geheimdienst rechtzeitig die deutschen vertrauliche« fachmännischen Gutachten in die Hände gespielt.
Hierzu erfährt die Telegraphen-Union noch von zuständiger Stelle: Es sind verschiedentlich Persönlichkeiten verhaf- t e t worden, die mit den Franzosen in Fühlung gestanden haben. Soweit bisher bekannt ist, haben die französischen Agenten vor allem versucht, mit Reichswehrsoldaten, mit Militärbehörden und mit Schupo Fühlung zu nehmen. Auch aus Regierungsstellen sind, wie in verschiedenen Strafverfahren festgestellt worden ist, Aktenstücke entwendet und den Franzosen aus« gehändigt worden. Die Feststellung, daß im ersten Vierteljahre 1922 vom Rei^sgericht etwa 36 Personen wegenSpionage verurteilt werden mußten, beweist, daß im übrigen die Tätigkeit des französischen Nachrichtendienstes keineswegs als harmlos angesehen werden darf. Dabei muß noch heroorgehoben werden, daß der Schaden, der durch gefälschte Dokumente angermstet wird, weit größer anzuschlagen ist, als der, der durch wirkliche Urkunden unter Umständen entstehen kann.
— Verdoppelung der Nachtdienstzulage für Eisenbahner. Das Reichsverkehrsministerium hat entsprechend einem Antrag der Gewerkschaften die Nachtdienstzulage für Eisenbahner um 100 Prozent erhöht. Am 19. und 20. Mai werden weitere Verhandlungen statifinden.
— Alenne legt Berufung ein. In dem Diszi- plinarverfahren gegen Menne, Thieme und Diblik ist von dem Rechtsanwalt Berufung eingelegt worden. Die Sache wird nunmehr den Reiebsdilziplinarbof in Leivria faeicbättiflett