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Amtliches Organ für Stakt- uni Landkreis Sanou gsäÄXÄ
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wird keine Gewäbr geleistet.
Kr. 104
Donnerstag den 4. Mai
1922
den schwachen Hilfe leisten, wozu unbedingt Kredite unter den Regierungen nötig seien. Eine Monopolisierung des Handels sollte möglichst vermieden werden. Die russische Delegation nllige vollkommen die Erklärungen des italieni- chen Vertreters und dringe auf eine rasche Verwirklichung der gefaßten Beschlüsse, damit sie zur wirtschaftlichen und finanziellen Gesundung der ganzen Welt führen.
Nach Tschitscherin sprach der deutsche Delegierte
Dr. Rathenau
Er führte u. a. aus: Seit zwei Jahren ist der Weltmarkt in beklagenswerter Weise gefährdet. Der Umfang des Welthandels, der noch 1920 fast dieselbe Größe wie vor dem Kriege hatte, hat sich 1921 unaufhörlich verringert. Er ist wenigstens auf ein Drittel, wenn nicht gar auf die Hälfte seiner Größe im letzten Vorkriegsjahre zusammengeschrumpft. Dieser Rückgang des internationalen Handels ist das bedenkliche Zeichen einer dauernden Verminderung der Kaufkraft, die in großen Teilen der Welt verhängnisvolle Arbeitslosigkeit von außerordentlicher Ausdehnung und Dauer mit sich brachte. In der Unterkommission für Arbeiterfragen wurden beinahe 10 Millionen Arbeitslose in der Welt festgestellt. Wenn man die Familien mitzählt, bedeutet das ein ungeheuer großes Bott, dessen Singehörige, von dem festen Willen und dem heißen Wunsch zur Arbeit beseelt, arbeitswillig und arbeitsfähig sind, doch ihre Arbeitskraft unverwertet lassen müssen. Die Gründe der höchst beklagenswerten Situation wurden in äußerst klarer Weise durch die in Genua versa imelten besten Sachverständigen der Welt dargelegt. Vor allem sind es die riesigen Lasten, die'sich aus den Verpflichtungen und Folgen des Krieges ergeben. Diese Lasten haben wirtschaftliche Schwierigkeiten verursacht, die sich durch gewisse wirlschanspaUufäie Maßnahmen der Nachkriegspolitik noch verschliMniert haben. Die Sachverständigen sagen: Wenn ein Land Verpflichtungen zu Gunsten des Auslandes hat, müssen die Verpflichtungen durch den Umsatz von Waren geregelt werden können. Dazu müßte der Gesamtbetrag der Weltausfuhr verdoppelt werden, wenn die Zinsen und eine kleine Amortisationsrate der Kriegsschulden aufgebracht werden sollen. Weit davon entfernt, sich verdoppelt zu haben, ist der Weltmarkt, wie erwähnt, gegenwärtig auf Zweidrittel des Umfanges vor dem Kriege zurückgegangen, wenn nicht gar auf die Hälfte. Dies zog bedauerliche finanzielle Folgen nach sich, die unsere Fstnnz- fommiffion in klarer Weise dargelegt hat. Die riesigen Lasten, unter denen die europäischen Nationen seufzen, führen einerseits zu schweren Störungen der Märkte in den Gläubigerländern, andererseits zu einer
ständigen Enlwerèuua des Geldes in den SchuldnerlSndern
und damit im Endergebnis zu einer ständigen Verminderung der Kaufkraft in allen Ländern. Die Schuldnerländer, die gezwungen sind, sich Auslandsdevisen durch die Ausfuhr ihrer Waren zu verschaffen, treffen sich in scharfem Wettbewerb mit ihren Gläubigern auf dem gleichen Markte. Die Schuldnerländer sind im schärften Verkaufszwang, aber Notverkäufs machen die Länder nicht wohlhabend und geben ihnen keine Kaufkraft zur Befriedigung ihrer eigenen Bedürfnisse, denn die Schuldnerländer müssen einen großen Teil der so erworbenen Devisen ihren Gläubigern übergeben. Trotz intensiver Arbeit nimmt der Wert ihres Geldes ab. Die Kaufkraft sinkt und der Weltmarkt schrumpft mit der Abnahme der Kaufkraft weiter zusammen. Um die Märkte zu schützen, stemmen sich die Gläubigerländer gegen den Import ihrer Schuldner durch Einfuhrverbote und hohe andere <)wle. Folglich sind die Schuldner, die sich trotz alledem Zahlungsmittel verschaffen müssen, in verschärfter Nollage. Das zwingt sie, noch weiter den Gegenwert der Verkäufe im Auslande zu. drücken, um nur überhaupt Devisen zu erhalten. Das führt zu einer neuen Baisse des Wechselkurses der Schuldner, zu neuer Arbeitslosigkeit bei ben Gläubigern, zu neuen Verschärfungen des internationalen Wirtschaftskampfes. Es verwandelt sich die Last der internationalen Verschuldung in eine Verschärfung der Krisis. Das wird nicht aufhoren, solange die Völker Europas einer Gruppe von Männern gleichen, die, gewaltsam im engen Raum eingeschlossen, sich gegenseitig an der Gurgel fassen, anstatt gemeinsam eine Befreiung zu erzwingen. All das ist in der Theorie sehr klar erkannt worden, teils nicht erst seit heute. Was uns bisher fehlte, ist die Praxis. Unsere Sachverständigen sagen uns, die Krise kann durch eine Kombination von finanziellen und wirtschaftlichen Maßnahmen geheilt werden. Die Wiederherstellung der Wechselkurse ist
Vollsitzung
Der Bericht der Finanz. und Transp auf die Ursachen und Folgen i
Ein Pariser
Genua, 3. Mai. Die heutige zweite Vollsitzung, in der die deutsche Delegation durch Reichskanzler Dr. Wirth und Außenminister Dr. Rathenau vertreten war, wurde durch den Präsidenten .
de Faela eröffnet, der u. a. ausführte:
Anläßlich der Vollsitzung hat sich die Konse- renz entschlossen, sofort Kommissionen zu bilden. 2rei technische Kommissionen wurden gebildet und zwischen diesen drei Kommissionen wurden die verschiedenen technischen Fragen verteilt, die in Cannes vorgesehen waren. Von diesen drei Kommissionen haben zwei ihre Arbeiten beendet und ihre Berichte vorgelegt und zwar die Finanzkommission und die Berkehrskommission. Auf der Tagesordnung der Finanzkom- Mission standen Probleme, die die öffentliche Meinung in höchstem Maße beschäftigten. Die Notwendigkeit der Kreditbeschaffung für eine große Anzahl von Ländern, die Wechselkrise, der Geldumlauf, sind für alle das sichtbare Zeichen der allgemeinen Krise unter der Europa leidet. Es ist höchste Zeit, daß ein Mittel gegen diese Krise gefunden wird, die der Hauptgrund der Einberufung der Konferenz war. Indem die Kommission die von der Brüsseler Finanzkonferenz angenommenen Beschlüsse für verschiedene Punkte sich zunutze machte, hat sie nach und nach dos G e l d-, W e ch s e l- u n d Kreditproble m behandell. Die Transportkommission stand einer Reihe wichtigster uni) dringendster Probleme gegenüber. Ohne eine Wiederherstellung der Transportmöglichkeit auf den Dorkriegszustand wäre eine Lösung der okuten Verkehrskrise nicht zu erwarten.
Es steht mir nicht zu, in Einzelheiten einzutreten, welche Ihnen vom Präsidenten der Kommission besser geschildert werden können. Was mich betrifft, so kann ich nicht umhin, zu sagen, daß wir uns beglückwünschen können zu der so rasch und gut erledigten Arbeit unserer beiden Kommiffionen. Wir haben gezeigt, daß trotz großer Schwierigkeiten sich Männer guten Willens aller Nationen bereit fanden zu einer Verständigung. Eine Versammlung, die sich mit den schwersten internationalen Problemen beschäftigt, kann nur dann zu gutem Ende geführt werden, wenn alle ihre Mitglieder fest entschlossen sind eine AtmosphSrederVerftän- d i g u n g zu schaffen, die es ermöglicht, die Interessen der Völker in einem Geiste der Gerechtigkeit u nd «G l e i chh e i t zu studieren. Wir können also unsere Arbeiten mit Hoffnung und Zuversichtlichkeit weiterführen.
Sodann ergriff der Vorsitzende der Finanzkommission
Worihinglon Evans
das Wort zu längeren und eingehenden Ausführungen. Er begründete seinen Antrag auf Annahme der Anträge der Finânzkommission damit, Faß die Kommissionsbeschlüsse für die heutige Welt kaum weniger bedeutsam wären, als es die Institutionen Justinians für die Welt des sechsten Jahrhunderts waren. Der Redner ging dann im einzelnen auf die drei Hauptthemen der Beratung, nämlich Währung, Valuta und Kredit e ein, die alle drei eng miteinander verbunden in dem Bericht zufam- mengefaßt seien. — Die erste Resolution stellt fest daß
die Stabilisierung der Währung das Haupterfordernis für den wirtschaftlichen Wiederaufbau Europas sei. Das Haupthindernis auf dem Wege zur Währungsstabilisierung seidieunbegrenzteVermehrungder Zahlungsmittel. Daher müsse zunächst der Notenpresse eine Beschränkung auferlegt werden und das Budget eines jeden Staates ^urch die Besteuerung ausgeglichen werden. Das wahre Heilmittel sei, d i e Staatsaus- Beben f o weit herabzudrücken, daß aus der Einkommensteuer bezahlt werden könnten. Wenn das Verfahren zunächst nicht ganz durchgeführt werden könne, lasse der Genueser Finanzbericht auswärtige Anleihen als zeitweilige Ausnahme affen. Die Währungsstabilisierung beruhe jedoch durchaus nicht auf bestimmter Markparität. In manchen Ländern könnte die Stabilität zwar durch die Festsetzung der Borkriegsparität, in anderen durch die Festsetzung einer dem gegenwärtigen Wechselkurs der Münzeinheit mehr angenäherten Parität erreicht werden. Falsch
in Genua.
»rl-Kommijsio«en. — Rathenau weif! er Wel!wir!fchaf!skrife hin. - Winislerrak.
fei es, anzunehmen, daß die Rückkehr zum Grundstandard die Lösung aller Schwierigkeiten bedeute. Auch in den Vereinigten Staaten mit ihrer Goldwährung seien seit dem Kriege die Verbraucherpreise den wildesten Schwankungen unterworfen gewesen. Die Genpeser Leitsätze wollten jene Schwankungen in der Kaufkraft des Goldes verhindern. Eine solche Preisregulierung bedeute gleichzeitig eine Kreditregulierung. Die Möglichkeit, beide zu beeinflussen, und die entsprechende Verantwortlichkett liege bei den großen Zentralbanken. Der erste praktische Schritt, den man tun müsse, sei der Zusammentritt solcher Banken, den die Bank von England einberufen solle. Zu dem Internationalen Kongreß der Zentralbanken würden auch die Vereinigten Staaten eine Einladung erhalten. Ohne ihre Mitwirkung könnten die Pläne nicht durchgeführt werden. Europa könne selbst unter der Beihilfe Japans und anderer Goldwährungsländer in Europa die Kaufkraft des Goldes nicht stabilisieren ohne die Mitwirkung der Vereinigten Staaten.
Der Redner ging dann zu dem
Problem der Wechselkurse
über und stellte fest, daß die Stabilität in den Wechselkursen die unmittelbare Folge der Stabilität in den Währungen sein würde. Die Hauptleitsätze in den Genueser Beschlüssen wiederholten und vertieften die Brüsseler Leitsätze gegen die künstlicl)e Kontrolle von Valuta- operationen.
Der letzte Teil der Genueser Leitsätze handelt vom
Kredit
und zwar werde nach Ansicht des Redners das Jnvestitionskapita! nach der Stabilisierung der Währung und Wechselkurse reichlich aus den Ländern mit Ueberfluß an Leihkraft in die Länder fliehen, die Hilfe von außen brauchen. Ferner wies der Redner auf die geplante Gründung einer zentralen internationalen Korporation (Central International Corporation) und die ihr angegliederten nationalen Gesellschaften hin. Fast alle in Genua vertretenen Regierungen hätten sich vorbehaltlich der Zustimmung ihrer Parlamente verpflichtet, solche nationalen Gesellschaften zu gründen und das dafür nötige Kapital aufzubringen. Das gesamte Kapital für diesen Zweck soll 20 Millionen Pfund Sterling betragen. Das Kapital wird von der unter den britischen Gesetzen korporierten zentralen internationalen Korporation kontrolliert werden.
Nach Evans ergriff der französische Delegierte
PicarS
das Wort: Die französische Delegation hat sich an den praktischen Maßnahmen beteiligt, das Programm, welches der Versammlung der Banken vorgelegt wird, ist sehr groß und ent hält für diese keine vorherige Festlegung au ein besonderes System. Das Programm stell den Entwurf des praktischen Studiums dar, welches die technischen Sachverständigen der Emissionsbanken mit aller Unabhängigkeit zum Abschluß brachten. Ich zweifle nicht daran, daß dieses Studium zu nützlichen Reformen führen wird. Wir haben auch dem Plan eines internationalen Konsortiums zugestimmt. Wir haben mit Befriedigung erfahren, daß eine große Anzahl von Staaten gern bereit ist, diesem U.tter- nehmen ihre Unterstützung zu geben.
Sodann sprachen der Italiener Schanzer, der Holländer Karnebeck und der Schweizer Schultheß. Nach diesem ergriff
Tschitscherin
das Wort. Dieser betonte, die russische Delegation habe alle Anstrengungen gemacht, um mit bestem Willen an den Kommissionsarbeiten mitzuarbeiten. Die in den letzten Jahren in Rußland geschaffene Lage habe eine Mitwirkung in dem gewünschten Umfange nicht ermöglicht. Die russische Delegation halte an den Vorbehalten fest, die sie in den Kommissioner gemacht habe. Sie beständen eindringlich au der Notwendigkeit, daß Rußland ermöglich werden müßte, aus der jetzigen Finanz- und Wirtschaftstrisis herauszukommen, indem der Handel und Verkehr mit dem Auslande wieder hergestellt werde. Sie glauben, daß der Wiederaufbau Europas nicht beschleunigt werden könne, ohne daß die finanziell starken Staaten
erste Bedingung. Die Wiederherstellung der Freiheit der Handelsmärkte muß gleichzeitig erfolgen Jeder Stärkere muß dem Schwache» helfen. Die Stabilität ihrer Wechselkurse ist bU Bedingung zur Wiederherstellung ihrer Kaufkraft und zur Wiederherstellung des Weltmark- tes, die unentbehrlichen Voraussetzungen des Fortschritts der Wirtschaft, der Technik und damit schließlich der gesamten Zivilisation. Es ist dringend nötig, diè finanziellen und wirtschaft- lichen Mittel eng miteinander zu kombinieren Am allermichtigsten wird es sein, sie so schnell wie möglich nutzbar zu machen und sie endlich zu verwirklichen. Von dieser Konferenz in Genua erwartet die Welt nicht nur Thesen und Theorien. Wir geben die Hoffnung nicht auf, daß die Vertreter der großen Nationen gegenüber den unerbittlichen Tatsachen des wirtschaftlichen und sozialen Lebens den Willen zu einer energischen und schleunigen Zusammenarbeit finden werden.
Die Ausführungen Dr. Rathenaus wurden mit lebhafter Aufmerksamkeit verfolgt. Hierauf wurden die Beschlüsse der Finanz- fommiffion nach den entsprechenden Artikeln verlesen. Da ein Einbruch gegen diese Beschlüße nicht erhoben wurde, erklärte Präsident Fac'a sie als angenommen.
Daraufhin wurde in die Verhandlung der Beschlüße der Transport kommissio» eingetreten. Der belgische Vorsitzende der Kommission erstattete ausführlichen Bericht. Daraus wurden sämtliche Artikel ohne Widerspruch angenommen und die Sitzung geschlossen.
Wirth u. Rathenau bei Lloyd George.
Genua, 4. Mai. Reichskanzler Dr. Wirth und Reichsaußenminister Dr. Rathenau sinn für heute vormittag von dem englischen Ministerpräsidenten zu einer Delvrechung gebeten worden. Es handelt sich um eine Aussprache BS» LÄLÄ---M Man geht nicht fehl in der Annahme, daß Dkrky und Rathenau in dieser Besprechung auch das Reparationsproblem anichneiden werden.
Pariser Minlsterra!.
Französisch-belgisches Einvernehmen.
Paris, 3. Mai. Barthou, der heute morgen in Paris eingetroffen ist, hatte bald nach seiner Ankunft eine kürzere Unterredung mit Poin» caré, an die sich um 2 Uhr ein Kabinettsrat anschloß lieber seinen Ausgang liegt folgendes offizielles Kommunique vor:
„Der Ministerrat trat um 2 Uhr auf dem Quai d'Orsay unter dem Vorsitz poincaräs zusammen. Der Präsident beglückwünschte im Ramen der Minister Barthou zu den Talenten und der Energie, die er in Genua zur Vertretung der französischen Interessen auf- wandte. Die letzten Meldungen aus Genua wurden erörtert. Das Kabinett beschloß bann einstimmig, daß es weiter i n v o l l e m L i n- vernehmen mit Belgien vorgehen wolle. Barthou wird am Freitag morgen nach Genua zurückkehren.
Um den 31. Mai.
Paris, 3. Mai. Wie es heißt, werde die französische Negierung unter keinen UM- ständen vor dem 31. Mai an einer Sitzung des Obersten Rates teilnehmen, weil sie sich weiterhin aus den Standpunkt stelle, daß die Reparationskommission zu entscheiden habe, ob Deutschland willkürliche Verfehlungen begangen habe. Wenn die Reparationskommission dies festgestellt hätte, dann hätte sie gemäß dem hier schon mehrfach zitierten § 18 Anhang 2 Teil 8 des Friedensvertrags Bericht an die Alliierten zu erstatten. Auch in dem Abschluß des Vertrags von Rapallo sehe die französische Regierung keinen Anlaß, sich an der Sitzung des Obersten Rats zu beteiligen. Sie wurde erst den endgültigen Besckluß der Reparationskommission abwarten. Diese trat heute morgen neuerdings zu privaten Besprechungen zusammen, in denen das Gutachten der juristischen Sachverständigen erörtert wurde.
Genua, 4. Mai. Die englische Pressestelle - teilte gestern mit, daß Lloyd George daraus bestehe, daß die Signatarmächte des Vertrage, von Versailles sich in Genua und nicht am derswo vor dem 31. Mai treffen sollen.
— Reue Schlappe der irischen Aufständischen. Die Truppen des irischen Freistaates haben in Kilkanny weitere Erfolge gegen die Aufständischen davon getragen. Die Truppen eroberten nach dem offiziellen Bericht fast die ganze Stadt. Ueber 100 .Aufständische wurden mit ihren Waffen und Ausrüstungsgegenstän» den gefangen. Bei der Kapitulation hißten bi« Meuterer nach bitterem Gewehrseuer die weiße Fahne, wo-auf die Besatzung gefangen genojtH men rcmrtz«.