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Amtliches Organ für Stadt- und Landkreis Lauen

Erscheint täglich mit Ausnahme der 6omu und Feiertag«

LS

Nr. 101

Montag den 1. Mai

1922

W

M

L<tS Memorandum an Nutzland. Neue Schwierigkeiten» da Rutzland ab« lehnt ? Dte Abreise Barthous nach Paris verschoben. Line Friedens­aktion des Papstes.

Das Memorandum an Rußland.

Genua, 30. April. In dem Vorwort zu dem Memorandum der Westmächte an Rußland, das gestern fertiggestellt ist, heißt es u a:

Die Delegierten der in Genua vertretenen Mächte wünschen ernstlich, daß die freundschaft- üchne Beziehungen zwischen allen Völkern wieder hergestellt werden, und damit Rußland seinen Platz inmitten der europäischen Völker wieder einnehmen kann. Die Wiederher- stellung Rußlands muß vor allem ganz aus sich selb st heraus erfolgen, aber Las alte Rußland kann ohne die Hilfe von frembem Kapital nud ohne die Handelser- fahrungen der Westmächte nicht Wiedererstehen. Bis die Sicherheit in Rußland wieder hergestellt sein wird, bis also die Angehörigen der fremden Staaten die Garantie dafür haben werden, daß sie dort ihre früheren industriellen und landwirtschaftlichen Unternehmungen wieder aufnehmen können, daß ihre Güter und chre Rechte respektiert werden, daß die Gewinne aus ihren Unternehmungen ihnen gesichert sind, bis dahin wollen die Mächte sich beeilen Rußland die Wohllaten ihres technischen Verständnisses ihrer Arbeit und ihrer Kapitalien zukommen zu lassen. Rußland eröffnen sich auf diese Weise große Möglichkeiten. Damit Rußland sich wie­der erheben tayn, muß sein wirtschaftliches Rüstzeug entwichest werden.

Der Ackerbau muß wieder hergestellt, die Bergwerke wieder eröffnet werden, -die Fabriken müssen ihre Arbeit wieder aufnehmen. Die westlichen Nationen von Eu­ropa nehmen großen Anteil an der Entwicklung Rußlands. Die Bedürfnisse sind so verschieden­artig, daß man ihnen mehr genügen kann, wenn die Märkte Rußlands den auswärtigen Produ­zenten und auswärtigen Handelsleuten wieder offen stehen. Die in Genua vertretenen Mächte wünschen diese Wiederherstellungsarbeiten zu beschleunigen. Die Zögerung der Geschäftsleute muß beseitigt werden. Diese fürchten den Ver­lust ihrer Kapitalien, welche sie in einem Lande anlegen könnten, das im Augenblick sehr ver­armt ist Sobald aber die ersten Pioniere in ihren Unternehmungen Erfolg haben können, wird man ihren Spuren fleißig folgen. Es wurden Maßnahmen in den verschiedenen Andern getroffen, deren Rußland sich bedienen könnte, sobald es möglich wäre mit ihm ein Ab­kommen abzuschsteßen. Die wichtigsten Staaten Europas beschlossen die

Einrichtung eines internationalen Konsortiums

«st einem Anfangskapital von 20 Mill. Pfund Sterling.» Der Zweck besteht darin, Unterneh­mungen zu finanzieren, welche den Wiederauf­bau und die Entwicklung Europas bedeuten. Die Höhe dieses Kapstals konnte geringer erschei­nen als die Größe des Werkes es erforderlich macht. Aber dieses Kapital kann erhöht werden, sobald die ersten Resultaten des internationalen Konsortiums bekannt sein werden. Gewisse Länder sind ferner in der Lage, sofort Vor­schüsse an ihre Staatsangehörigen zu geben, welche Handel mit Rußland treiben und sich dort niederlassen können. Dazu kommen pri - v ° t e K r e d i t e, die von internationalen «anken für die Industrie gegeben werden könn­ten unter der Voraussetzung, daß derartige Unternehmungen in Rußland erfolgreich be­trieben werden können.

In England garantiert dertrade fach act" Kavital und Zinsen von Unterneh­mungen, die außerhalb Englands etabliert sind, fdensv wie in England selbst, um die wirtschaft- stche Wiederherstellung Euroyas zu erleichtern. Wenn die Sowjetregierung geneigt ist, derartige Unternehmungen zu ermutigen, kann dieser sacility art auch auf Rußland an- gewandt werden. Das englische Parlament wird eingeladen werden, die Summe, die den ^kporteuren zur Verfügung gestellt werden soll, erhöben Außerdem besteht ein Kreditsystem, um die Ausfuhr englischer Waren zu erleichtern.

englische Regierung war ermäßigt wor- bis zu 26 Mill. Pfund Sterling für diesen Mort zu garantieren. Von diesen 26 Mill, vfunb sind bisher nur 11 Millionen aufge­oraucht worden Die eugstschs Regierung ist ge= vom Parlament eine Verlängerung der <muer dieses Gesetzes zu fordern.

(Hier wird später der Paragraph eingeschal­tet werden, der sich auf eine envtl. Teilnahme Frankreichs und anderer Länder bezieht).

Italien ist bereit, 20 Prozent für das internationale Konsortium zu unterschreiben, um die Transportmittel zu Lande und zu Wasser in Rußland wieder herzustellen.

Japan macht Hilfsangebote, um den Han­del mit Rußland zu ermutigen. Die japanische Regierung gewährt der russisch-japanischen Handelsgesellschaft einen Kredit von 8 Mill. Yen.

Die belgische Regierung bewilligt einen eigenen Kredit von 250 Mill. Franken, um die Ausfuhr zu erleichtern. Der größte Teil dieser Summe steht zur Verfügung und kann zum Vorteil Rußlands verwandt werden. Die bel­gische Regierung beschloß, dem Parlament einen Gesetzentwurf vorzulegen, damit die bel­gischen Finanzen an der Schaffung des inter­nationalen Konsortiums teilnehmen können. Belgien wird 20 Prozent von dem Kapital des Konsortiums zeichnen. Wenn Aenderungen in dem gegenwärtigen russischen Regime den Ar­beitern, Ingenieuren und Kaufleuten Vertrauen einflößen sollten, so wird die Privatinitiative in Belgien ungeheure Summen finden, um in Rußland belgische Fabriken und Bergwerke wieder herzustellen und in Gang zu setzen.

Der Artikel 1 des A^morc^-ums.

Der Artikel 1 des Memorandums M oon der ni Unterkommission tn folgender endgültiger Form ni

angenommen worden:

Gemäß den Bestimmungen der Resolution von Cannes, wonach alle Völker sich verpflich­ten sollten, sich jeder umstürzlerischen Propa­ganda gegenüber anderen Ländern und gegen­über den politischen Systemen, wie sie in ande­ren Ländern bestehen, zu enthalten, verpflichtet sich auch die Sowjetregierung in kei­ner Weise sich in die inneren Ange- legenheiteneinesanderenLandes e i n z u m i s ch e n. Sie wird sich jeder Hand­lung enthalten, die bestimmt ist, einen territo­rialen politischen Status qqo des anderen Staa­tes zu beunruhigen. Die Sowietregierun" wird ferner jeden Versuch vermeiden, revolutionäre Beweaungèn in anderen Staaten ;u unter­stützen. Die Sowjetregierung wird ihren ganzen Einfluß aufbieten, um zur W i e d e r h e r st e l - lung des Friedens in Kleinasien beizutragen und wird eine Haltung strikter Neutralität gegenüber den Kriegführen­den einnehmen.

Eine Vier-Mächke-Ausarbeitung an die Ruffen.

Genua, 30. April. Die Vertreter Polens, Rumäniens, Schwedens und der Schweiz haben der russischen Delegation eine Ausarbeitung überreicht, die fast ebenso wie die Einleitung und der erste Artikel des englischen Memoran­dums lautet.

Ein Deschwerdebrief Tschitscherins.

Tschitscherin hat einen Brief an den Präsidenten de Facta gerichtet, der der Konferenz wohl die Mit­teilung machen soll, daß die Raffen auch noch da sind. Herr Tschitscherin âbt eine spitzige Kritik an den Methoden der Konferenz, die dazu geführt haben, daß feine Delegation seit fünf Tagen vergeblich auf Fortführung der Verhandlungen wartet. Er meist energisch darauf hin, daß der Zwck der Konferenz doch eigentlich die Hilfe für die notleidenden Staaten hatte sein sollen, von der bis jetzt doch überhaupt nicht die Rede gewesen sei «nd er erklärt zum Schluffe, daß die Gewährung von Krediten die Vor- anssrtzung für die in seinem Brief vom 20. April gemachten Konzessionen aeweien sei und daß, wenn sie nicht verwir licht mürben und wenn die Alliierten diesen Brief nicht weiter als VerhandlungS- basis betra bieten, die russische Delegation auch ihrer­seits sich nicht weiter daran gebunden halte.

*

Eine besondere praktische Bedeutung sch« nt dieser Drohung nicht beig messen zu sein, d in in der Em- .e mng zu dem Memorandum derWrümächl« an Ru.i- laud wild ja Don der Ruhland zu gewähienoen $üie und ihren Vo-auss tzungen gesprochen.

E.ne AnWeisung aus Moskau.

C -j.ua, 30. April. Die Sowjetdelegafion hat aus Moskau die Anweisung erhalten, keine

Z Kimmungen zu machen, die das Selbstbe- stimmungsrecht und die Freiheit der Arbeiter­klassen beeinträchtigen, sondern nur einen Ver­trag zu unterzeichnen, der die Freiheit Sowjet- Rußlands und die Möglichkeit seines wirtschaft­lichen Wiederaufbaues sicherstelle.

Rutzland lehnt ab?

Paris, 30. April. In seinem politischen Stimmungsbild aus Genua schreibt Millet dem Petit Parisien", daß das Memorandum der Entente von Rußland nicht angenommen werde unt daß deshalb mit Schwierigkeiten der Konferenz in der russischen Frage zu rechnen sei, falls nickt in 12 Stunden doch noch eine Schwenkung erfolge. Die Schuld hieran lieg? allein bei der rutt|fi*>en Delegation. Be­sonders der letzte Del^werdebrief Tschitscherins beweise, daß die Russen in Genua nicht eine Anerkennung des ^swfetregims, sondern (ebig- lich ^cn.

Anrufung eines Schiedsgerichts.

Paris, 30. April. DemNeuyork Herold" zufolge hat Lloyd George den Vorschlag ge­macht, man solle Schiedsrichter anrufen, die der Oberste Gerichtshof der Vereinigten Staaten ernennen soll, um den Betrag der Herabsebung der russischen Kriegsschulden und russischen Eigentumsforderungen zu bestimmen. Man erwarte, daß die amerikanische Regierung durch Vermittlung des amerikanischen Botschafters sondieren werde.

Eine Friedensakiion des Papstes.

Rom, 30. April. Der Papst richtete an den Kardinal-Staatssekretär Caspari ein Schreiben, in dem er den lebhaften Wunsch ausdrückt, in der ganzen Welt einen wahrhaften Frieden wiederhergestellt zu sehen, der in der Dersäh-

nun3 ter Geister und nicht nur in der Abstand

L-nne iirder-

Nisse hierfür beseitigt zu sehen, eine Vorbedin­gung für die Möglichkeit eines allgemeinen Einverständnisses. Die Rückkehr der mensch­licken Gesellschaft zu einem normalen Zustand, der die göttliche Ordnung fei, werde außer- ordentlich vorteilhaft für alle sein» für Sieger und Besiegte, besonders für die Völker am äußersten Ende Europas. Das Schreiben schließt: In der universellen Mission, die dem Papst vom Heiland anvertraut sei, mögen sich alle mit aufrichtigem Willen, mit christlichem Geiste und aufrichtigem Wohlwollen vereinigen zum Wohle aller Nationen.

Genua, 30. Ackril. Der neue Friedensbrief des Papstes an die Konferenz von Genua hat auf alle Konferenzteilnehmer einen ausgezst.--- neten Eindruck gemacht. Besonders Lloyd George erklärte p* höchst erfreut über die Aus­führungen über Osteuropa. Er ließ feine Ge­nugtuung aussprechen, daß der reisige <-tuhl für die Lage Osteuropa empfinde und über die Wünsche des Papstes für den Frieden Europas.

Barthous Abreise verschoben.

<8 enua, 30. April. Varlhou hat feine Ab­reise verschoben bis das russische Memorandum endgültig angenommen ist. Er Hal aber Heuke erklärt, daß er länger als bis Mittwoch nicht warten könnte.

(Dadurch beginnt auch die Abreise Bar­thous einen fragwürdigen Charakter anzuneh­men, wie ihn die ganze Konferenz bereits schon trägt. D. Red.)

Eine amerikanische Anleihe an Deutschland?

Paris, 30. April. Der Sonderberich'.erstattet desDemps" meldet aus Genua, dort fei das Gerücht verbreitet, daß in den le^.en Tagen außerordentlich wichtige Besprechungen zwi­schen Dr. Rathenau, de la Croix und Dem Ver­treter der Morganbanken stastgefunden hätten. Es soll sich angeblich um eine amerika­nische Anleihe an De u t schland han­deln, die Deuts.hland gestatten würde, die Wie­dergutmachungen leichter zu zahlen. Die ita­lienische ZeitungStampa" gibt heute morgen et "falls dieses i^rrüijt wieder.

Kein frane. en l sches WittlörbLnènks

Paris, 30. April. Lloyd George Hak Larihou die absolute Erklärung abgegeben, daß die englische Regierung kein Mililärbündnis mit Frankreich, wie es Frankreich verlange, dem Parlament gegenüber vertreten könne, weil (eine Zustimmung vom englischen Rolle zu ermatten sei.

(T efe Erklärung Lloyd Georges betrauten wir als etwas selb wer' kindliches, nachdem es ja in seiner Absicht liegt, in den nächsten Tagen denEottesfriei en", den sogen, europäischen Friedenspr.lt, zum Abschluß vorzuschlagen. ^.ae, Bortrae über ein Militärbündnis würde KL

mit diesem Patt absolut nicht vereinbaren lassen. Bedeutmig erlangt die Erklärung Lloyd Georges, tbenn dieserGottesfriede" nicht zu­stande kommt, was wir eher glauben als sonst etwas. Ob dann allerdings Lloyd Georg« seine jetzige ablehnende Erklärung aufrecht erhalten wird, bleibt eine Frage der Seit. Di- Red.)

Ausruf an die Oberschlesier.

KattowUl, 80. April. Der deutsche Ausschuß für Oberschlesien hat einen Aufruf zur Beruhigung der Bevölkerung erlassen. Es heißt darin:Der Bollzug der Genfer Entscheidung über die Zer- bückelung Oberschll siens steht bevor. Die nationalen Leidenschaften sind neu entfacht. Fanatische und oerbrechcriiche Menichen begehen Gewalttaten, und schrecken nicht zurück vor Mord. Die deutscher Parteien und Eewerlfcha ten wenden sich in diesti schweren Stunde noch einmal an die deutsche Be­völkerung mit der eindringlichen Aufforderung mustergültige Ruhe und Ordnung zu bewahren."

Der Betrug am deutschen Volke.

München, 30. April. Auch am geistigen dritten Verhandlungslage im Fechenbachpro- zeß wurden die Verhandlungen bis in dir Abendstunden hinein geführt. Der Sachverfläa- dige Dr. D i r r erklärte noch, daß die Wirkunz der Veröffentlichung Eisners 6efo:.d.rs in Frankreich eine außerordentlich folgenschwer« war und daß sowohl Poincarè wie Varkhou bit Eisnerschen Veröffentlichungen in den Mittelpunkt ihrer Beweis, führung für die Verantwortlich- keik der deutschen Regierung am Kriegsausbrüche gestellt haben. Der ckachverWndige Geheimrat Delbrück, Pw- "esior der Geschichte und Mitalied der bcnff *« Vierer-K-mmission iy Versailles, wies bcfon- ders auf die fkbwere moralifche Aus- wi r k u n g hin, die die Eisnerschen Veröffenk- lichunaen nicht nur im Auslande, sondern auch im Zulande anrichkeken. Selbst der Reichsleilung habe sich unter dem Druck dieser aus dem Zu- sammenhang gerissenen Teiioerösfenttichun"en eine sehr hoffnungslose Stimmung bemächtigt. Der Sachverständiae bedauert, daß in Deutsch­land keine einheitliche Front in der Kriegs- schuldfrage zustande käme und erklärte, daß es wirksam wäre, wenn einmal ein deut­scher Minister die ganze Wahrheit dem Reichstage barlegen würde. Sachverständiger Privalgelehrter Dr. Q u i d d e erinnerte daran, daß er schon drei Tage nach der Veröffentlichung Eisners im bayerischen Rationalrat eine scharfe Anklagerede gs"ea Eisner gehalten habe. Er ist auch heute noch der Auffassung, daß Eisner eine schwere Verksi''di- mma bemannen habe, als er in feiner Illusion gkanbte, durch eine Veröfkeutlicknng einen bess ren Frieden zu erreichen. Die Verhandlung wi^ Dienstag forkgesebt. ?<n Metern Tage fallen Her veweisaufnnt'mue beendet werden und sollen bann die Plaidoyers beginnen. Am Dot^ rersfag hofft man, die Verhandlungen zu End» füfiten zu können.

Die neuen Forderungen der Beamten und Slaaisarbeiler.

In den Berhandlunaen der gewerkschaftlichen Spitzenorganilationen vom 24. und 25. April sind die Forderungen für die Beamten um Angestellten und Arbeiter zum Abschluß ge­brockt worden. Am 26. April ist der Reichs regierung und sämtlichen Reichsministevien nach folgend« Korverung überbracht worden:

Für die Beamten, Beamten im Dorbe- reitunasdiensi, Diätare und Pensionäre:

1. Drr allaemeine Teuerungszuschlag zr Grundgehalt, Ortsmschlag und zu den Kinder» zu ck'äoen ist auf 60 v. H. zu erhöhen.

L Der bisberiae Sonderzuschlag auf dir ersten 10000 Mk. i t in der Weise zu verändern, t z auf bie erf eit 15 Nttg Mk. ebenfalls 60 v. H. (Kc-*' tfa <»<) gewä nt werden.

Für bie Ti n o e fr e 111 e n sollen die Folg«, rnng.!!, die s h aus der Erhöhung der Beamtest, be äae ergeben, auf Den Tarifvertrag übertragen werden.

Für bie Arbeiter ist eine Lohnerhöhung tu gcwähttn, die in finanziellem Effekt der vor^ uebend geforderten Erhöhung der Teuerun-.s« u cklüze für die Beamten entspricht. Hieran» ereilt sich eine , Durchschnittrlohn- ethöbung von 5 Mk. für Die Stunde.

G « m « injam « F o r d* r u ng « n.

Die 6ehalte» uns Loi uerhö ungen sind mit Wirkung vom 1. Mai au in Kraft zu jetzen. Ten Anz«'gellten uns denjenigen Beamten, Die i re Bezüge nachträglich erhalten, sind die Teuerungszuschläg« spätes««* bt» WM 12. jeden SKwet» w iah len.