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Hanauer N Anzeiger

General-Anzeiger

AmMches Orga» für Sladl- and Laichkreis Lamm

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Nr. 91 Mittwoch den 19. Ayr» 1922

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Ker ^geheime" Vertrag von Rapallo eineVerletzung der Konferenz» heâgungsu". Ausschluß Deutschlands von Sen wertere» Trvrlerungeu mit Stutzland ?

Berlin un- der Vertrag von Rapallo.

Das unerfreuliche Echo, das der in Genua soeben abgeschlossene deutsch-russische Bertrag bei den Vertretern der Entente gesunden hat, Hf, wie nicht anders zu erwarten, nicht ohne Wirkung auf die Stimmung in Berlin geblie­ben. In deutschen Regierungskreisen begreift man nicht, wie die Ententeoertreter die Unter­zeichnung des Dertrages, der doch der Abschluß Anger und durchaus nicht geheimer Nerhand- Hingsn war, in ganz falscher Weise deuten können. Es ist keine Rede davon, daß die Ab- prachungen sich irgendwie gegen einen der an­deren Staaten richten und ihn benachteiligen Alen. Rußland und Deutschland sind wirtschaft­lich so eng aufeinander angewiesen, daß die ^ iwendigkeit, die beiden Länder von den letz­en Fesseln der aus dem Kriege resultierenden Erträge zu befreien, dringlicher denn je in die Erscheinung traf, je notwendiger es wurde, an den Wiederaufbau heranzutreten. Die Berliner Serung hält trotz der Proteste aus den

rn der ân der Konferenz beteiligten Mächte daran fest, daß

Deutschland vollständig korrekt verfahren ist und vor ollen Dingen jenen gehässigen Ge­rüchten von einem Dolchstoß in den Rücken der Konferenz von Genua nicht scharf genug wider­sprochen werden kann. Man glaubt im übrigen nicht, daß die Konferenz durch den Abschluß des Vertrages ernstlich gefährdet werden wird. Mnebr dürste es unjerey.Dsrtretern in Genua Düngen, die anderen Mächte von der Unan« Mtbarkeit unserer Handlung zu überzeugen.

Die starke Abwehrbewegung der französi­schen Presie wird im allgemeinen auch dahin gedeutet, daß wir uns auf dem rechten Wege finden; sonst würde man nicht so aufgeregt m Paris sein. In den anderen Ententckreifen pèicht die erste Aufwallung allmählich einer ruhigeren Auffassung, doch bleibt die Spannung Bâs nun geschehen soll, bestehen. Zu welchen mhaltbaren Auslegungen sich besonders die Franzosen versteigen, erhellt aus nachstehen- rm: Französische offizielle Mitteilungen an die rwyorker Presse gehen dahin, daß man lcubt, Deutschland wolle den Vertrag benutzen, am den französischen Rcparationsfordererungen Merstand entgegenzusetzen. Man rechne fer­nerhin mit einer russischen Hilfsarmee für Deutschland von 1% bis 3 Millionen. Höher kann der Wahnsinn wohl nicht getrieben wer­den. Weiter erklärte Herr Barthou Pressever­tretern gegenüber, daß es sich hier um den -Theatercoup von Brest-Litowsk" handele, der erneuert werden soll.

In politischen Kreisen der Reichshauptstadt Haubt man an eine plötzlich ausbrechende Krise aicht. Im allgemeinen begrüßt man es, daß die deutsche Regierung

endlich einmal den Mut zu einer selbständigen Tak

gefunden hat, nachdem wir es bislang nur ge­wohnt waren, alle unsere Maßnahmen durch die Entente uns vorschreiben zu lassen. Wenn man in der Wilhelmstraße besonders scharf die Notwendigkeit hervorhebt, daß Deutschland und Rußland sich wirtschaftlich die Hände reichen snüßten, um zu gesunden, so hat dies zweifellos Ane Richtigkeit. Es ist dem aber mit größtem Trust entgegenzuhalten, daß die deutsche Regie­rung auf das schärfste darüber wachen muß und dem deutschen Volke verantwortlich bleibt, daß »le Herren aus Moskau die Grundlage des Neuen Vertrages nicht dazu benutzen, ihre b o I«

ewistische n Ideen endgültig nach Deutschland zu verpflanzen und uns, die ®ir ohnedies vor Schwierigkeiten stehen, neue Unruhen ins Land tragen. Man wünscht jeden- isus ausreichende Garantien, die ein unerwar- le.es Eingreifen Rußlands in rein interne öeutfAe Verhunin^e der Sowjets unmöglich machen.

Die Sole -er ANkterie« an Sie Deutschen

(Son unserem Sonderberichterstatter).

Genua. 18 April. Im Laufe des heutigen -nachmittags sprach man bereits davon, daß alliierten Mächte eine energische Note an Deutschland richten werden. Ich habe auch da- Mer berichten können, daß die Kleine Entente M Einvernehmen mit der Großen Entente Mideln wird. In den Nachmittagsstunden fan- M mrineae Bestechungen zwischen den alliier-

ten Staatsmännern statt. Um 5 Uhr traten die Delegierten der alliierten Mächte und der Kleinen Entente zu einer gemeinsamen Sitzung zusammen. Die Sitzung war sehr bewegt. Als Ergebnis dieser Sitzung wurde soeben eine Note an Deutschland ausgegeben. Sie ist durch Lloyd George, de Facta, Barthou, Theunys, Benesch, Skirmunt, Nintschitsch, Diamandy und Jshiy unterzeichnet und hat folgenden Wortlaut: Herr Reichskanzler! Die unterzeichneten Mächte haben mit Ueberraschung vernommen, daß im ersten Stadium der Arbeiten der Kon­ferenz von Genua, ohne die anderen Staaten zu unterrichten. Deutschland im Gebeichen ein Abkommen mit der Räteregierung abgeschlossen hat Die in diesem Abkommen behandelten Fragen bilden gegenwärtig den Gegenstand der Verhandlungen zwischen den Vertretern Rußlands und allen anderen Staaten, die zur Konferenz eingeladen sind, einschließlich Deutsch­lands selbst. Es ist kaum eine Woche vergangen, seitdem der Reichskanzler erklärte, die deutsche Delegation beabsichtige, mit den ande­ren Ländern zusommenzuarbeiten im Geist auf­richtiger Loyalität und Solidarität. Die Unter­zeichneten möchten daher der deutschen Abord­nung in freimütiger Weise ihre Ansicht darlcgen, daß der Abschluß dieses Vertrages während der Konferenz von Genua eine Verletzung jener Bestimmungen bedeutet, zu deren Beachtung sich mit der Teilnahme an der Konferenz Deutschland verpflichtet hatte. Mit der Einla­dung Deutschlands nach Genua und der Ge­währung einer »gleichberechtigten Vertretung in jeder Kommission bewiesen die einladenden Mächte ihre Bereitschaft, die Kriegserinne­rungen beiseite zu lassen und Deutschland Ge­legenheit zu geben zu einem ehrlichen Zusam­menarbeiten mit feinen ehemaligen Feinden an den europäischen Aufgaben, die sich die Konfe­renz stellte. Dieses Angebot des guten Willens und der Solidarität hat Deutschland mit einem Vorgehen beantwortet, das. jenen Geist gegenseitigen Vertrauens zer- stört, der unentbehrlich ist für das internatio­nale Zusammenwirken und die Wiederherstel­lung des Geistes, der einen Hauptzweck der Konferenz bedeutet.

In allen Konferenzen sind offiziöse Be­sprechungen zwischen den verschiedenen Tell- nehmern nicht nur erlaubt, sondern oft wün­schenswert. Sie sind nützlich, da sie die gemein­samen Arbeiten erleichtern, wenn ihre Ergeb­nisse der Konferenz zur gemeinsamen Diskussion und Entscheidung vorgelegt werden. Leider haben die deutschen Delegierten dies nicht getan. Während die Konferenz tagte und während Deutschland in den Kommissionen und Unter­ausschüssen vertreten war, die mit der Regelung des europäischen Friedens mit Rußland auf Grund der Bedingungen von Cannes beauf­tragt sind, haben die deutschen Vertreter in der genannten Kommission ohneWissenihrer Kollegen heimlich einen Bertrag mit Rußland abgeschlossen, der die Regelung gerade jener Fragen vorsieht, zu deren Erwägung sie sich mit den Vertretern der anderen Länder ver­pflichtet haben. Dieser Vertrag sieht keine Prüfung oder Sanktion durch die Konferenz vor. Wir müssen daher anneh­men, daß er e n d g ü l t i g ist und daß man ihn nicht der Begutachtung der Konferenz zu unter­breiten beabsichtigt. Dieses Abkommen ist in Wirklichkeit eine Verletzung der Grundsätze, auf die sich die Konferenz stützt.

Aus diesen Gründen halten es die Unker- zeichneten nicht für recht und billig, daß Deutschland nach dem Abschluß eines besonderen Abkommen mit Rußland an der Diskussion der Bedingungen für ein Abkommen zwischen den an der Konferenz vertretenen Staaten und Rußland keilnehmen kann. Sie ziehen daraus den Schluß, daß die deutschen Delegierten durch ihr Vorgehen darauf verzich­ten wollten, an der weiteren Diskussion der De- dingungea eines Abkommens zwischen den ver­schiedenen Ländern und Rußland tellzunehmen.

Ee'nehwigen Sie, Herr Reichskanzler, die Versicherung unserer Hochachtung.

Nachdem es den alliierten Juristen nicht möglich gewesen ist. in dem Abichlun des Ver-

iraacs von Rapallo eine Verletzung des Ver­sailler Vertrages zu finden, schellst man er einer Anfechtung des Vertrages Abstand ge­nommen und sich auf obige Note beschränkt zu haben eine Lösung, die wir nicht anders als ein Berlegenbeitsmanöver bezeichnen können. Die Ausschließung aus der Subkommission ist in eine Form gekleidet, die eine Antwort der deutschen Delegation als Antwort auf eine Frage erwartet. Die alliierten Mächte haben wohl gefühlt, daß sie für sich allein garnicht das Recht zu einem solchen Ausschluß haben, nach­dem die Subkommission durch die Hauptkom- mission und diese selbst durch das Plenum der Konferenz eingesetzt worden ist. Zudem werden sie sich darüber klar sein, daß hier auf die Russen einiges ankommt, obwohl sie von ihnen überhaupt nicht sprechen, sondern merkwür­digerweise ihren ganzen Zorn auf Deutschland ergießen, das von der Teilnahme an den Be-' romngen ausgeschlossen werden soll, während die Deutschen in Wirklichkeit von Anfang an davon ausgeschlossen waren. Der Abschluß des Vertrages von Rapallo bedeutet lediglich eine Selbstaufhaltung Deutschlands nach der v- 1 sen sogenannten Hauptmächten vollzogenen Ausschaltung. Der Borwurf, den man uns macht, indem man von einem Gsheimvertrag spricht, ist deshalb vollkommen unberechtigt, wir hätten ihn aber vielleicht in wenigen Tagen der Entente machen können, denn die ganzen Ver­handlungen der letzten Tage liefen auf einen solchen Vertrag hinaus. Man darf also gespannt fein, wie die deutsche Antwort ausfallen wird. Bis dahin sollte in der deutschen Öffentlichkeit jede Nervosität vermieden werden.

Meine Verletzung -es Frie-ens- Vertrages.

G e « « a, 19. April. Das juristische Gremium, welches vor Zusammentritt der Großen und ksesves' ÄâütL »ne Ätilüâ^. teMS> â itzMiM» ab der deutsch-russische Vertrag mif dem Frie­den von Versailles im Widerspruch stünde, kam zu dem Resultat, daß keine Verletzung des Friedensverlrages von Seifen Deutschlands vorliege.

Ein Erklärung Rafhenaus.

Genua, 19. April. Reichsminister Dr. Rathe- nau empfing gestern die führenden Mitglieder der englischen und amerikanischen Presse und gab ihnen eine Darstellung von der deutschen Auffassung über den deutsch-russischen Vertrags­abschluß. Rathenau verwies eingehend auf die Entwicklung der Ding» und besonders darauf, daß Deutschland mit ungebundenen Händen nach Genua gekommen sei, obschon es den Vertrag in Berlin habe abschließen tön« nen. Deutschland fei von dem Wunsche beseelt gewesen, auch seinerseits zum Wiederaufbau des Friedens beizutragen. Diese Mitarbeit sei ihm aber nicht möglich gemacht worden, da es von den Verhandlungen der Alliierten mit den Russen ausgeschlossen worden fei Die Delegation habe englischen und anderen Ver- tretern sowie Mittelspersonen der Alliierten klaren Wein über ihren beabsichtigte« Schritt cingeschenkt. Lloyd George sei durch Arbeits­überhäufung für Rathenau nicht zu sprechen gewesen. Die deutsche Delegation habe aber un­bedingt annehmen müssen, daß chre Aeuße- rungen über den beabsichtigten Schritt Lloyd George zu Ohren kommen würden, und müsse also ihrerseits alle Verantwortung von sich z u r ü ü w e i s,e n.

Die Fnflrukliouen für -ie Franzosen.

Paris, 19. April. Gestern vormittag 9 Uhr hat die französische Regierung eine Kabinetts­sitzung abgehalten, in der die Instruktionen an die französische Delegation in Genua für die durch den deutsch-russischen Vertrag neuge­schaffene Lage beschlossen wurden. Die Sabi« nettssitzung dauerte eine Stunde. Ein Commu- niqué wurde nicht herausgegeben. Die Instruk­tionen sind von Poincars telegraphisch an Bar­chou übermittelt worden. Es verlautet über diese Inftnlktivnen, daß die französische Dele­gation in Genua feststellen lassen müsse, daß der deutsch-russische Vertrag dem Artikel 260 und 236 des Versailler Vertrages zuwiderläuft und daß infolgedessen die französische Dele­gation beantragen müsse, daß die Entente­staaten die Annulierung des deutsch­russischen Vertrages verlangen. Wenn eine unvorhergesehene Schwierigkeit ent­stehen sollte, so müsse sich die Delegation wie­derum auf die französische Regierung berufen.

»Deutschland und Rußland Falschspieler".

Genua, 19. April. Der französische Stand­punkt zum deutsch-rulüicken Sonde roertra»»

wurde den Journalisten von der französischen PresseabteUung dargelegt. Es heißt darin: Die Vorverhandlungen in der Villa Lloyd Georg« bezweckten nicht den Abschluß eines Vertrages« sondern bloß den gegenseitigen Meinungsaus­tausch über die Absichten der Alliierten uM Bolschewisten. Sein Ergebnis wäre den poli* tischen Unterausschüssen der Konferenz zur Ent­scheidung unterbreitet worden. Deutschland und Rußland haben sich an der Konferenz wie Falschspieler benommen. Es be­steht ein wesentlicher Unterschied zwischen der Führung von Vorverhandlungen und dem end­gültigen Abschluß eines Vertrages ohne Wissen! der anbereii. Dis englische und italienische Re­gierung hatten wohl von den Sonderverhand­lungen der Deutschen und Russen Mitteilung erhallen, nicht aber die bestimmte Absicht de« unmittelbar bevorstehenden Abschlusses gekannt.

Die deutsche Antwort.

Genua, 19. April. Die deutsche Dele­gation wird auf die Role der Alliierten heute mit einer realsten ©egeunofe antworten. Die Antwort wird man an den Präsidenten d« 5acla richten. In der Rote wird u. a. fesigestellt werden, daß die Sieqerslaaten allein nicht be­rechtigt sind, Deutschlands Vorgehen zu be- urteilen. Dazu sei nur die Konferenz selbst fom- yetent. Die Frage des Verkragsabschlulles wüste deshalb vor das Plenum gebracht werden.

Festnahme Dr. Mapps«

Berlin. 18. April. Generatlandschasisdirek- fot Kapp ist gestern in Saßnitz gelandet und wurde dort von einem beuff*en Kriminalbeam­ten verhaftet, der ihn in das Unsers udfunggge- fängniß noch Leipzig überführte.

Berlin, 19. April. Wie derBerliner Lokat- anzeiger" erkährt, kam Dr. Kavv mit hei- Fähre von Schweden miß traf in Sayrny ein. In feiner Gesellschaft befanden sich seine Gattin und seine Tochter. Dr. Kapp wurde sofort-fost- genömmen. Die beiden Damen wurden nicht festgehalten. Dr. Kapp wurde sofort nach Leip­zig überführt und traf dort in der letzten Nacht ein. Kapp hat das Attest eines schwedische« Professors mitgebracht, wonach er an einet Augenkrankheit leidet. Er ist auch der Leipziger Universitätsklinik zugsführt worden, wo seine Haftfähigkeit geprüft wird. Von einer Enthaf­tung Kapps ist im Augenblick nicht die Rede.

Ein neues politisches Allenial?

Berlin, 18. April. Ein Attentat, das offen« 'ar wiederum politischen Motiven entsprungen ist, hat sich in irr vergangenen Nacht an der Eck! der Uhland- und Luvwigkirchstraße abge­spielt. Vor einem Hause in der Uhlandstraßs schossen zwei junge Burschen auf zwei Männer, als sie gerade das Haus verlieben. Die Burschen gaben aus Revolvern drei Schüsse auf die bei­den Passanten ab. Der eine wurde auf der Stelle getötet, während der andere schwer ver­letzt liegen blieb. Nach der Tat ergriffen die L. "ber die Flucht, nachdem sie no b mehrer« Schüsse auf sich ihnen nähernde Passanten ab­gegeben hatten. Die Täter sind unerkannt ent­kommen.

Bertin, 18. April. Wie die Telegraphen- Union an zuständiger Stelle erfährt, handelt es sich bei dem Ueberfall auf die beiden Herren, die alle zwei gelötet wurden, bei dem einen um einen ehemaligen Gouverneur von Trope« zunt Djemal Azmy Bei, bei dem andern uns einen prominenten Türken namens Baha L. .n Chakir. Die Ermordeten spielten früher in ihrer Heimat eine führende Rolle, Baha Eddin Chakir war als leitendes Mitglied de« türkischen Komitee» »Einheit und Fortk-britt" tätig.

Berlin, 18. April. Die Nachforschungen der Kriminalpolizei haben bis M den Nachmlltags- stunden auf die Svur einer großen in Berlin weilenden Verschwörerbande, die non der ame» rikanischen-armenischen Zentrale abhängig ist. geführt. Wi» "^ , VoPl-be Zeitung" erfährt, ist eine ganze Reihe von Armeniern bisher im ganzen etwa 10 bis 15 verhaftet war» den. Wie erst jetzt bekannt wird, besteht auch in Berlin eine gut ausgebildete armenische- heimorganifation, die hier in regelmäßigen Ab­ständen geheime Zusammenkünfte veranstaltet. Die Mitglieder dieser Geheimorganisation wer­den erst im Laufe des Nachmittags vernommen werden. Zahlreich« Weitervechaftungen stehe« bevor.

(Weitere Palilssche ««chetKtav M Satte LP