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General-Anzeiger

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Erschein! fäglitfr mH Ausnahme der Som« und Feiertage

SetnhifÄanfâl üRe Nr. 1237 u«d 1233»

«k. 20

Dienslag den 24. Januar

1«K

Das Reueste.

s In der Frage des Steuertompromiffes ist i es bisher zu keiner Einigung gekommen.

Reichskanzler Dr. Wirth berichtete im Auslsärtigen Ausschuß über die Beziehungen Deutschlands zu Rußland.

>Bet den Landtagswahlen in Braunschweig : erhielten die Bürgerlichen und Sozialisten je U Sitze-

Der Dresdener Eisenbahnerstreik ist be-

- endet

Die Papstwahl ist auf den 2. Februar I ièstgesetzt worden.

! Die bulgarische Regierung erhielt gestern ! fiè Einladung für Genua.

Graf Sforza geht die italienischer Bot- " - nach Paris.

s Hafter nach Paris.

Zwischen Südstawien und Rumänien ist sm Militärbündnis abgeschlossen worden.

Der Kampf um Das Steuer- Kompromiß.

Drei Tage trennen uns noch vom Ablauf der Krist, die der Reichsregierung vom Obersten W für die Vorlegung ihrer Steuer- und Re- parationsplSne gestellt ist, und noch ist es völlig ungewiß, ob, wann und auf welcher Grundlage eine Einigung unter den Regierungsparteien iknd zwischen Reichstag und Reichskabinett zu­stande kommen wird. Die bisherigen Verhand- kmgm über das Steuerkompromiß, dessen In-

Berlin, 24. Jan. DerVorwärts" erklärt, einstweilen wird die Aussicht, eine Lösung zu finden, ym die niemanden willkommene Re­gierungskrise zu vermeiden, wenig günstig be­urteilt. DieGermania" betont, das Steuer« kompromiß wird trotz allen Schwierig! sten zu Stande kommen, weil es zu Stande kommen muß.

Zum Ableben des Papstes.

Die Papstwahl am 2. Februar.

Rom. W Jan. Das heute mittag in der Pe- terskirchs gelassene Volk zog schweigend an der Sakraniènts-KapeL« vorbei, hinter deren Gitter die Leiche des Papstes aufgebahrt ist ein einfacher würdiger Katafalk, in der päpstlichen Trauersurbe Rot gehalten, von vier Nobelgar- disten flankiert, von hohen Kerzen beleuchtet und ohne jeglichen ^mmenschmüS. Die Leiche des Papstes, die ein kaum verändertes Gesicht mit halb geöffnetem Mund zeigt und dem Publi- tum zugewandt ist, liegt unter der Goldmitra

fiertalbireftor v. Malzen, der Leiter der russi­schen Abteilung im Answärliaen Amt, antwor­tete den Rednern mit eingehenden Darleg -n- gcn. Schließlich ergriffen noch die Abgeordneten Stinnes (D. Dpt.), Dr. Helfferich (Dntl.) und Dr. Brettscheid (USP ) das Wort. Wenn die nächste Sitzung ftattfinbd, ist unbestimmt.

Um das Relchsfchulgesetz.

im roten P niokett und

zewand da; darüber ist eine streifte Tappelpelerine ge-

warfen. Nach anfänglichem gefährlichen Ge­dränge der seit drei Stunden harrenden Stenge vollzog sich der Zugang geregelt unter starkem Aufgebot von italienibhem Militär, das auf der Freitreppe und innerhalb der Psterskirche Ord­nungsdienst versah.

Des Porstes letzter Via«.

HM, wie bekannt, in der Hauptsache eine be­schleunigte Einziehung der zweiten Rate des Aüchsnotopfers und die Einführung einer Zwangsanleihe ausmachen, haben sich im ws- zwischen dem Zentrum und den sfozioliste» abgespielt; denn erst auf tier Einigung zwischen diesen ergeben, welche anderen Pari rrointß zu gewinnen sind. Dock

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«rteien für !ch bis zur __ , z Zentrum und Mehthciissozial-

I Demokraten noch nicht einig geworden, weshalb I auch die gestrige interfraktionelle Besprechung I zwischen Sozialdemokraten, Zentrum, Demokra- I M und Deutscher Dolkspartei zu keinem Re- I Mat geführt hat. Die Verhandlungen der Par- I toten werden fortgesetzt werden über ihren I klusgang läßt sich noch nichts sagen. Bemsrkens- I wert ist die Anknüpfung von Verhandlungen I Zwischen Mehrheiissozialdemokraten und Unab- I hängigen. Mit letzteren scheint man das Kom- I kromiß durchdrücken zu wollen. Ob sich wohl das I Zentrum dazu hergeben wird?

I Ueber den Stand der Verhandtiurgen liegen I heute folgende Meldungen vor:

I Berlin, 23. Jan. Im Reichstage ist die Frage I des Steuerkompromisses noch ganz ungeklärt, j Die Deutschnationale Volkspartei hat heute I Mittag eine Fraktionssttzung abgebatten. Die

München, 24. Jân. Papst Benedikts leister Man war, wiePopolo Romano" berichtet, der Konferenz von Genua gewidmet. Er war im Begriff, einen Brief an den ErZbifchof von Genua zu senden, um die Grundsätze des Hei­ligen Stuhles über die zu lösenden wichtigen europäischen Probleme darzrilegen. Der Brief ss^ möj-wit tungssatze nicht hmausgekommen. denn er drückt zrierft feine Freude darüber aus, daß feine Vaterstadt die Ehre erwiesen sei, eine Vuikerversammlung zu beherbergen der die Aufgabe zufalle, die Welt aus den moralischen und materiellen Nöten des großen Krieges zu

beiden W am,

Mittag eine Fraktionssttzung abgebatten.

Deutsche Volkspartei trat nachmittags zu einer Vollsitzung zusammen. Am Abend traten die

I Lozialdenwkraten zu einer Sitzung zusammen. I Man nimmt an, daß in dieser Sitzung die Ent- I Reibung fallen wird.

I Heute nachmittag 6 Uhr wurde aus dem

Reichstag berichtet: In der Frage des Steuer« I Kompromisses ist noch keine Entschel- I ^UM gefallen. In der auf 6 Uhr angesetz- I lèn Sitzung sollten nicht die Fraktionsführer, I sondern die Steuersachverständigen beim

Reichskanzler zusarvmentreten. Die sozialdemo- I ^atlsche Fraktion, die den ganzen Nachmittag schon tagte, beharrt.auf ihrer Entschließung von i Ostern, die dahin geht, daß die Sozkaldenwkra- :W die Steuervorlage nur zugleich mit einer s Iwangsanleihe bewilligen. Das ^en« iUm steht auf dem Standpunkt, daß die Frage s vor Zwangsanleihe in etwa 4 bis 5 Wocken ge- rekelt werden müsse. Auf diese beiden Forde- Pngen hat sich die Lage zugespitzt.

Die inkerfraktionellen Besprechungen ergebnislos.

Berlin, 24. Jaa. Die interfraktionellen Be­sprechungen. die gestern abend beim Reichskanz- I â mit Vertretern der Deutschen Volkspartei, der

Demokraten, des Zentrums und der Mehrheits- Maldemokraten über das Steuertomnromib ""oben ergebnislos. Sie werden heute aormit« fl fortgesetzt.

Die $. P. D. verhaudett mit der U. S. P.

Berlin, 24. Jan. Die für heute angekündigte große Rede des Reichskanzlers ist abgesetzt wor» ! von. Die Regierung hält zur Lösung des Prob- Ms eine Zwangsanleihe für unumgänglich, fahrend der Sitzung der Mehrheitssozialisten W bereits eine Besprechung zwischen dem "bg. Wels und Stampfer voll den Mehrheits- vZialdemokraten und dem Abg. Herz von den unabhängigen statt, in der man offenbar über

Unterstütz»«« durch die Unabhängigen ver°

RÄigionegememsckaften. Die ging ab r zur Er­haltung des Religionsunterrichts hat 7 Milli­onen Unterschriften gefunden. Das war noch «l« da. Die Zukunst gehört der christlich-nationale« Schule,

Abg. Dr. Runke! (D. Vpt.) stellt fest, dc? die beiden SoaliHnnsnorteien, Zentrum und Sozialdemokraten, den Reoienwasrntwrrrf am sckä? ssien kritisiert haben. Der Redner Gy5e^ ebenfalls Bedenken gegen die Vorlage. hie zürn Teil gera d'« zu vsrfassungswid« rtg sei. Das gälte besonders von der Dsstim« münz, wonach die Simultanschule abgeb-mf werden soll. Katastrophal wäre es, wenn fe'e kleine Gemeinschaft ihre eigene Weltanschmy ungsschule aufmachen würde. Diese WsstlDss schauungsschule ist die größte Gefahr für die Einheit und den Geist unseres Volkes. Viè Lehrerschast häi von vornherein eine f^Ä Stellung zu diesem Entwurf eingenommen. Etz ist durchaus falsch, der Kirche nur Herrschaftsge- lüfte gegenüber der Schule zu unterstellen. D:(« Schule ist doch die Tochter d^k Kirche. Wir wollen den Kindern christliches Geist einpflanzen. Der Materialismus, den M Linke verficht, ist nur Egoismus. Dir müffä« dos große deutsche Bildungsgut. das wir 86» sitzend pflegen. Wir brauchen eine national Schule, wenn wir wieder hoch kommen sollen. Das Haus vertagt sich auf Dienstag.

Der Dresdener Streik beenSel»

Bis Verluste infolge des Streifes.

Dresden, 24. Jan. Die Störungen im Eifem bahnverkèhr im Dresdener Bezirk können fetzt zum größten Teil als überwunden betrachtet werden. Dem Deutschen Eisenbahiiörverband ist es grämgen; die Massen der Ausständigen zur Wiedsrcufnahme der Arbeit zu bewegen. Jn- lolgüdrsien ist auch der Güterverkehr allwWl? wieder im Gang«. Der Perjonenver^m zwar in der gan^n Zeit der Betriebss»rv still st.-zen, hat ober doch nicht gänzlich gern

Dresden, 24. Jan. Der Streik hat abgefehs von dem durch den Fortfall des Personen^, kehrs entstand enen Schaden schwere Verluste Pik'- ügüfh des Transportes von Lebensmitteln ge­zeigt Die auf dem Bahnhof verladenen zum Abrollen bestimmten Mengen von Gemüse und Karjpffeln sind erfroren und auch mehrere Waggons mit lebendem Vieh sind durch die Su.ic umgekommen, da deren WsitertranspoH durch die Streikenden abgelohnt morden war. Wie von der Streikleitung mttgeteiff wird, sind die Mbonrnilktel züge sowie die Züge mit Stoib len nur in beschränktem Umfange befördert worden, so daß die Bevölkerung bald des Mangel an Lebensmittel zu spüren haben wird

Oeflerrerchilche Kre-Uverhanöl««-«»

Le-

ichstag trat gestern in die erste jung des Gesetzes zur Ausführung des ArtUels 148 Abs. 2 der Reichsvsrfasfuna (Reichsschulge- feß) ein. § 1 besagt, daß die Dolkschulen Gc- ineinschaftsschulen sind, sobald sie nicht Bekennt­nisschulen oder bekenntnisfreie Schulen biethen. Die bekenntnisfreien Schulen sind weltli^s Schulen oder Weltanschauungsschulen. In der Gemeinschaftsschule ist Religionsunterricht or­dentliches Lehrfach. Weltliche oder Weltanlckau- ungsschulen sind die Volksschulen, die Reli­gionsunterricht nicht erteilen. Innerhalb einer Gemeinde sind zur Stellung eines Antrages auf Einrichtung von Bekenntnisschulen oder be­kenntnisfreien Schulen die Erziehungsberechiig-

Dsr Re!

ten befugt.

Staatssekretär Schulz weist daraus hin, daß die Vorlage das Ergebnis des Weimarer Schulkompromisses zwischen Zentrum und So« zialdömokratcn ist. Dis gewünschte Zurück- S chung des Entwurfes würde die Lösung der wierigen Fragen ins Ungewisse verzögert haben. Die Verabschiedung des Gesetzes drängt außerordentlich. Infolge der Verzögerung ist ès an einzelnen Stellen schon zu Schusttreiks gs^ kommen. Das Gesetz ist loyal durchzuführen. Nach der Revolution war eine Einigung der beiden maßgebenden Parteien nötig. Di« soziale Einheitsschule ist nicht di« nationale, nicht die Wslionschauungsfchule, aber eben diese ist in

:

erlösen.

Die Rontreise der deutschen Kardinäle.

Berlin, 24. Jan. Kardinal Bertram wird Dienstag nachmittag von Breslau abreifen, um sich nach Rom zur Papstwah! zu begeben. In München trifft er mit Kardinal Faulhaber und voraussichtlich auch mit dem Kardinal Schulte aus Köln zusammen, um mit ihnen gemeinsam die Reise fortzuseßen. Entgegen anderslauten­den Nachrichten sei darmrs hingewiesen, daß Nuntius Pacelli von Msuchen nicht nach Rom reisen wird, um an der Papstwahl teilzuneh- men, denn der Nuntius ist nicht Kardinal. An der Papstwahl werden 6 deutschsprechende Kar­dinäle teilirehnien und zwar außer den drei genannten noch der Erzbischhof von Wien Kar­dinal Pfiffes und die beiden Kurien-Kar^i- Frühwirt!? und Vaurofsum und zivar Holländer von Geburt.

Rom, 24- San. Wie verlautet, ist das Ä o n- klaveauf den 2. Februar festgesetzt. Am 1. abends beginnt die Klausur der Kardinale.

Pole« und die Papflwahl. 5

Warschau, 24. Jan. Es wird gemeldet, daß die Polen dahin wirken wollen, daß die Wahl des neuen Papstes nicht auf eine Persönlichkeit falle, welche die bisher deutschfreundliche Politik des Vatikans fortsetzen werde.

Dr. Wirkst über Sie Beziehungen Deu!fchla«Ss zu Ruhland.

Berlin, 23. Jan. Im Auswärtigen Ausschuß des Reichstages berichtet« Dr. Wirth ein­gehend über die wirtschaftlichen und politischen Beziehungen Deutschlands zu Rußland. D's Ausführungen des Reichskanzlers gipfelten in der Erklärung, daß Deutschland den baldigen Wiederaufbau Rußlands wütstche. Arc' wünsche die deutsche Regierung fein deutsches Wirtschaftsmonopol in Rußland, sondern sie sei gern bereit, mit anderen Interessenten gemein­sam zu operieren im Einvernehmen und unter Zustimmung derjenigen Gebiete, für die der­artige Syndikate errichtet werden sollen. In dem hierauf folgenden Gedankenausiausch kam trotz der verschiedenen Stellung der einzelnen Vor- Leien zu dem russischen Problem allgemein der Wunsch zum Ausdruck, daß ein weiterer Aus­bau der wirtschaftlichen Beziehungen zu Ruh­land auf das dringendste zu erstreben fei. In der Diskussion sprachen die Abaeordneien Gothein (Dein.), Welz (Soz.), Stöck (Som.), und von Rheinbaden (D. Vpt.) Im weiteren Ver­lauf der Debatte sprachen noch die Abgeordneten Dr. Hoetzsch (Dntl.), Dittmann (USP.), Dr. Dernburg (Dem.) und Bernstein (Soz.). Mini-'

inc abgerundete Persönlichkeit in bskenntnisfreien wie in Bekenntnisschulen erzogen werden Ruhe und Ordnung kann man nur in das Land bringen, wenn man den El­tern die Entscheidung über dèn Religionsunter­richt ihrer Kinder überlaßt.

Adg. Hellmann (SozZ begrüßt es, daß in dem Entwurf endlich die weltliche Schule das Licht der Wirklichkeit erblickt hat. Er bedauert aber, daß viele wichtige Bestimmungen dem Landesrecht vorbehalten bleiben. Der Redner bekämpft den Entwurf namentlich deshalb, weil er bisher den Berfasiungsgrundsatz unterlaßen habe, welcher für den Religionsunterricht einen ausdrücklichen Ani rag des Erziehungsberechtig­ten notwendig macht. Trotzdem wünsche er sei­nen neuen Regierungsentwurf, sondern Ueber« Weisung an den Ausschuß.

Abg. Rheinländer (Ztr.) betont, daß seine Stellung in alle» Punkten der des Vorred­ners grundsätzlich entgegensieht. Die Besorgnis um die Religionsschule in dem gläubigen Teil miseres Volkes ist seit der Revolution nicht mehr gewichen. Wir wollen g o11csf ür t i g c deutsche Menschen erziehen, die ihr Land kennen und Heben und die berow Volksgemeinschaft pflegen und die über den Kreis dieser Volksgemeinschaft hinaus olle Men­schen als Brüder anerkenne«.' Zu dem Schul­kompromiß sind wir gezwungen worden, weil man die kanftssionelle Schule damals einfach in die Wolfsschlucht werfen wollte. Den Eltern ist durch Gebot Gottes die Erziehung der Kin­der zur heiligen Pflicht gemacht worden. Sie Zurücksetzung der Bekenntnisschule ist unerträg­lich. Sie wird geradezu als Stiefkind bchandclt. Auch auf dem Gebiets des Schulwesens muß die Eigenart der deutschen VolksstSmme berück­sichtigt werden. Der Redner fordert die r e i ^ 5« gesetzliche Festsetzung der Zahl deè Religionsstunden und die endgültige Klärung des kirchlichen Disitationsrechts. Dis Landschule ist durchaus vollwertig. Ganz uncr- trägiich ist die Zurücksetzung der Bekenntnis­schule, die doch fest im deutschen Dolle wurzelt. Die Bekenntnisschule ist die beste Schule für die deutschen Kinder. Wir wollen keinen Schul- kampf, fürchten ihn aber auch nicht.

Abg. Mumm (Dntl.) hält das Gesetz für eine Grundlage trotz mancher schwerer Beden­ken. Nur die christliche Schule kann in Frage

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erziehen. Heute gehören schon 50 000 Lehr, und Lehererinnen dem christlich-nationalen Lehrerverband an. In Hannover haben sich Prozent der Lehrer für die Beibehaltung des Religionsunterrichts ausgesprochen. Wir wollen auch die Bekenntnisschule, aber wo die christ­lichen Simultanschulen bodenständig sind wie in Nassau, da wollen wir sie erhalten, weil sie uns wertvoller erscheinen als die religionsloser. Schulen. Die weltliche Schuls wird im Volks- mund schon die gottlose Schule genannt. Der Radner fordert Berücksichtiguna auch dar fjauwn

kommen, nur

Wie mitgeteilt wird, sind men Oesterreichs gescksi- ibe seine Absicht. bicOcb*

alle

tert. 8 , . .

lms zu verpfänden, aufgegeben. Lediglich mit der T^ echosiowakei bestehen noch Berhand--

langen bezüglich Gewährung von etwa 500 Millionen tschechischer Kronen. A

Amerikas Sanierimgsplm».

1B& !: gton. 24. Jan. In hiesigen gut unter- richteten Kreisen verlautet, daß Amerikas SRit* arv,., von den folgend n Bedingungen ab bângtë gemacht wird: 1. Die Stabilisierung des Notenumlaufs, 2. die Herstellung des Gleichge­wichts in den europäischen Budgets, 3. Rege­lung der deutschen Reparationslasten innerhalb einer GLenze, die der deutschen Leistungsfähig­keit entsprich. 4. Herabsetzung der Ausgabe» für die europäischen Landheere.

Die eugttfch^raaz. Verhantluugea»

Paris, 24. Jan. Die erste Rote Poinear«- ck^ die englische Regierung ist heute abgegangsck Sie bezieht sich ausschließlich auf die Drogen der Allianz". Weitere Roten über die Frage:? E Tanger und Angara sowie die Gemrefer KM- ferenz sollen folgen.

Ein Dermitüungsvorichiaz im griechisch- türkischen Krieg. Aus Konstantinopel wird Ä» meldet, ba^ England und Frankreich einen Wr» mlruungsvorschlag für einen türkisch-griechl^ schen Frieden <?«macht haben. Danach hätten die Griechen die Gegend von Smyrna vollkommeA zu räumen. Die Grenzlinie würde über Midta- Rodosw gehen.

Der 1.2Hai n.der 9.Ronembergefetzlick« Feiertag. Die Sozialdemokratische Reichsras!?- fraktion hat im Reichstag einen Antrag etng^ bracht, worin die Regierung ersucht wird, da« Reichstag einen Gesetzentwurf vorzulegen, mb* nach der 1. Mai und der 8. November (SA lutionstag) als gesetzlicher Feiertag des de«tH i4«tk Soile# ertMtwerder»-.