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Verlagsleitung: Ad. Indermüble.

Verantwortlich: für volitischen und allgemeinen Teil RichardSultsch:für lokalen und provinziellen Teil

Organ für Slatl- und Landkreis Kanan I Reklamen Augult^Brodt, allein SanM a. Maim ' . Rotationsdruck der WaiienbausbuLdruckerei Sana«.

Fsrnivrechanichlüsse Nr. 1237 und 1238.

Nr. 5

Freilag den 6. Januar

1922

Das Neueste.

~ Die deutsche Kriegslaftcnkommission hat am 4. Januar abends der Reparationskom­mission eine Note übersandt. Darin wird die Uebermittlung von Material zu den von der Reparationskommission aufgeworfenen Fragen angekündigt.

- Der Auswärtige Ausschuß des.Reichs­tages wird in der nächsten Woche zusammen­treten, um den Bericht Dr. Nathenaus über die Verhandlungen in Cannes entgegen zu nehmen.

Die deutsch-polnischen Verhandlungen sind in vollem Umfange wieder ausgenommen worden.

Der Regierungskommissar des Memel- gebiets ist nach Paris abgereist, um der Bot­schafterkonferenz den Vorschlag zu unterbreiten, das Memelgebiet als Freistaat unter ständigem Protektorat Frankreichs zu proklamieren..

In Belfast ist es erneut zu blutigen Un­ruhen gekommen.

Cannes.

Skeptische Stimmung,

Varis, 5. Jan. Mit einem Eiertanz, wenn man dem Berichterstatter desErcelsior" in Cannes glauben darf, hat Loucheur die augen­blicklichen Verhandlungen verglichen. Die Stim­mung in Cannes fei außerordentlich skeptisch. Fast die gesamten Berichterstatter der Pariser Presse äußern sich mit der größten Zurückhal­tung. Pertinax, der für dasEcho de Paris" in Cannes ist, sagt, daß die Verhand- ; Jungen der nächsten Tage sehr schwierig sein h ârdon, _ÜL sie nicht nur technischen Charakter trügen. DerMaN n" überschreibt seinen und die Berichte der Havasagentur, die heute in langen Kolonnen vorliegen, mit dem charak­teristischen Wort:Briand und Lloyd Ge­orge haben ihre Gesichtspunkte einander nicht genähert." Der Berichterstatter des Pa­riserJournal" geht sogar so weit, daß er dem kommenden Obersten Rat eine direkte , Schiedsrichterrolle zwischen den beiden Stand­punkten zumeist. Bezeichnend ist auch die pessi­mistische Stimmung, die in einem Berichte M i l l e t s. der bekanntlich Loucheur sehr nahe steht, zum Ausdruck kommt. Er weist da­rauf hin, daß man damit gerechnet habe, daß auf dieser Konferenz große Pläne ,wr Erledi­gung gelangen würden. Es scheint jedoch, daß diese Konferenz ausschließlich nur dazu gelan­gen würde, die Arrangements der deutschen Zahlungen im Jahre 1922 festzulegen. Die Schuld hierfür schreibt Millet dem Umstand zu, daß, wie er glaubt, Lloyd George zu einer Be­sprechung über die allgemeinen Fragen sowie über die große Frage der internationalen Poli­tik, das heißt auf gut deutsch, über die Frage eines französisch-englischen Bündnisses, nicht geneigt sei, während Briand, wie verlautet, ge­willt ist, in eine derartige Unterhaltung ein­zuwilligen.

Der Anfang der Konferenzen.

Varls, 6. Jan. Nachdem nunmehr sämt­liche Delegationen in Cannes eingetroffen sind, haben gestern bereits eine Stunde nach Ein­treffen der französischen Sachverständigen die Beratungen der Sachverständigen der verschie­denen Länder begonnen. Am No ''mittag fan­den Besprechungen zwischen Doumer und Lou­cheur, Evans und Horne und dem Belgier Theuniyr statt.

Vom Londoner ptan.

Paris, 6. Jan. In Cannes ist gestern über die belgischen Prioritätsansprüche verhandelt worden. Man will den in London ausgear- deiteten Plan von der Regierung in Brüssel anerkennen lassen, wonach Belgien sozusagen die Kosten für die an Frankreich gemachten "onzessionen tragen muß. Der Londoner Plan enthält eine Abänderung des Abkommens vom August, durch die Frankreich mehr flüssiges Geld zugesührt werden soll. Der Londoner Plan geht von dem Grundgedanken aus, daß deutsche Regierung nach ihrer Erklärung die Rate für das erste Vierteljahr 1922 nicht zu ^hlen in der Lage ist und daß die Alliierten än Deutschland «i n e S t u n d u n g gewähren, die wenigstens ein Jahr dauert. England hat sich bereit erklärt, das Abkommen von Wies­baden anzuerkennen, das sofort nach der Kon­ferenz von Cannes in Kraft treten soll. Außer­dem sollen in London folgende M a ß n a h ° ni e n bestimmt worden jeinä

Die Alliierten errichten in Deutschland eine Finanzkontrolle, sie erhöhen die Tarife der Eisenbahn, Post, Telegramme und des Telephons, sie erheben eine Taxe auf die deutsche Kohle, welche den Preis der deutschen Kohle auf den Weltmarktpreis er­hebt. die zu Gunsten der Reparationen zu ver­wenden ist. Die Ausgabe von Papier­mark soll eingeschränkt werden. Weiter soll ein Verbot erlassen werden, Kapitalien ouszuführenDaily Mail" meldet, daß die englische Regierungspolitik sogar den Vor­schlag gemacht habe, die französische Schuld an England von 600 Millionen Pfund Sterling zu erlassen, wenn Frankreich Deutschland dieselbe Summe streicht.

Loucheur hat gestern mit zwei belgischen Delegierten die Gegenvorschläge beraten, die Lloyd George unterbreitet werden sollen.

Chicago Tribune" behauptet, Lloyd Ge­orge werde den Allianz-Plan Frankreichs solange auf das energischste zurückweisen, als nicht Frankreich gegenüber Deutschland und Rußland eine gemäßigtere Haltung einnimmt.

Das entscheidende Gefecht.

Paris, 5. Jan. Der englische Schatzkanzler Horne erklärte dem Vertreter derDaily Mail", daß in Cannes die Frage entschieden werden müsse, ob Deutschland tatsächlich vor der Gefahr des Zusammenbruches stehe oder ob es die Alliierten zu betrügen versuche.Daily Mail" glaubt, daß die Engländer sich auf der Konferenz bemühen würden, Zahlungsmodali­täten in einer Weise festzusetzen, daß sowohl die Verbündeten dadurch vollkommen befriedigt würden als auch die gemeinsamen industriellen Interessen Europas vor Schaden bewahrt blei« den - Außer den Fragen der Reparation und der U-Boots würde auch die Frage der enatUm- iranzösischen Allianz verbandelt werden. Diese Allianz könne vielleicht dazu dienen, ein Ein­vernehmen der beiden Staaten in den andern Fragen herzustellen. Die Engländer seien ebenfalls entschlossen, in Cannes das entschei­dende Gefecht in der Reporotionsgeschichte zu schlagen.

Die deutschen WiederherskeUungs- rasen.

Berlin, 6. Ian. Innerhalb der Rcichsrc- ?ierung glaubt man aewiffe Anhaltspunkte zu aben, die einen Schluß auf die Summen zu- lassen, die im Laufe dieses Iahres an die En­tente abgeführt werden müssen. Von englischer Seite soll vorgeschlagen werden, daß Deutsch­land im Iahre 1922 auf Conto der Reparatio­nen im ganzen 500 Me inen zu bezahlen hat. In deutschen Kreisen nimmt man an, daß die Summe von 500 Millionen bis 15. April zu be­gleichen wäre, und daß man dann für das übrige Iohr an Re^arationsgetdern nichts mehr abzuführen hätte. Am 15. Ianuar und am 15. Februar sollen wir je 125 Millionen entrichten. Wie die übrigen 250 Millionen drohst werden sollen, ob gleichfaßs in zwei Raten, am 15. März und am 15. April, oder in einer einzigen Rate, entweder im März oder April, ist noch unklar. Wäre das der Fall, so würde es der Reichsregierima wahrlcheinlach gelingen, am 15. Ianuar und am 15. Februar die eine Rate von 125 Millionen zu bezahlen-

Zusammenkunft der deutschen Minister­präsidenten.

Berlin, 6. Jan. Wie dieKreuzzeitung" er­fährt, wird im Laufe dieses Monats noch eine Zusammenkunft aller deutschen Ministerpräsi­denten unter Vorsitz Dr. Wirths stattfinden, die sich mit den wichtigsten außen- und innenpoliti­schen Fragen beschäftigen wird.

Ein Appell der britischen Arbstter.

London, 5. Ian. Die englische Arbeiter­partei und der Exekutivausschuß der Trade Union haben Lloyd George ein Memorandum geschickt, worin sie die Aufgabe des englischen Anteils am Reparationsguthaben sowie die ErmäßigungderReparationsfor- derung um den Betrag, den die Pensionen ausmachen, fordern. Sie fordern die Abbe­rufung der rheinländischen Besatzung und die Einberufung einer internationalen wirtschafks- konferenz. in der die hauptsächlichsten Regie­rungen Europas vertreten sein sollen. Es soll eine internationale Anleihe aufgelegt werden für die Wiederherstellung der zerstörten Gebiete und die Regelung der europäischen Valuten, be­sonders der russischen Währung. Das Memoran­dum fordert, daß so viel wie möglich deutsche Maschinen und Arbeitskräfte herangezogen werden sollen. Es erklärt sodann, daß die For­

derung für die Bezahlung der Pensionen Eng­land einen viel größeren Anteil als Frankreich zuspricht. Wenn diese Forderung gestrichen würde, könnte Frankreich ein größerer prozen­tualer Anteil an der Gesamtsumme zugeslanden werden.

Ein amerikanischer Vorschlag.

Washington, 6. Ian. Im Kongreß wurde von Britten ein Antrag eingebracht, in dem Präsident Harding aufgefordert wird, auf der Abrüstungskonferenz' die sofortige Zurückziehung aller alliierten Truppen ans dem Rheinland zu be­antragen. Dadurch könnten jährlich 125 Mil­lionen Dollar erspart werden und Deutschland würde so in die Lage gesetzt, diese Summe für die Reparationen zu bezahlen.

Der Plan einer amerikanischen Europabank.

Paris, 5. Jan. Havas meldet aus Washing­ton: Im Senat hat der demokratische Senator Owen die Gründung einer europäischen Bun­desbank vorgeschlckgÄr, die damit beauftragt sein soll, Europa mit dem nötigen Papiergeld gegen Golddeckung zu versehen. Diese Bank soll in Verbindung mit amerikanischen Bundesbanken arbeiten. Owen rät andererseits, die Rückzah­lung der Kriegsschulden der Verbündeten auf eine Periode von 50 Jahren zu verteilen, die Zinsen während der ersten 10 Jahre auf 3 Pro­zent festzusetzen und die nicht bezahlten Zinsen zum Kapital zu schlagen.

Das Kohlentieserungsprogramm.

Paris, 5. Jan. Der technische Ausschuß der Rsparanonskommission hielt gestern Bor« Ußungen ab, m Denen wie Mm>lwu^i^ Deutschlands für die Monate Februar, März und April besprochen wurden. Deutscherseits wohnten den Verhandlungen Botschafter Dr. Mayer, der Kriegslastenkommissar Lübzen, der Direktor des Essener Kohlensyndikats und zwei weitere Industrielle bei. Die Hauptpunkte des Kohlenlieferungsprogramms sind festgesetzt worden. Die endgültige Fassung ist heute vor­mittag erfofat und wird nunmehr der Voll­sitzung der Revarti^nsknwm?^--"' unterbreitet werden. Die Deutschen haben die Zusicherung gegeben, daß das Defizit von 125 000 Tonnen der letzten beiden Monate im laufenden Monat zum größten Teil ausgeglichen werden könne.

Die Teuerungsaklio« der Slaats- bedieniefien.

Berlin, 6. Jan. Halbamtlich wird mitgeteilt: Im Reichssin-rnzministerium traten gestern abend 5 Uhr die Vertreter der Reichsregierung und der Spitzenorganisationen zu den lang er­warteten Verhandlungen über die neue Teue­rungsaktion für die Beamten. Angestellten und Arbeiter des Reiches zusammen. An den Be­ratungen nahmen Vertreter aller Reichsressorts, des preußil-ben Finanzministeriums und Mit­glieder des 23-Ausschusies teil. Unter dem Vor­sitz des Ministerialdirektors Schlieben vom Reichsfinanzministerium wurde eine allgemeine, weitgehende Aussprache gehalten. Es herrschte auf allen Seiten das Bestreben, die Verhand­lungen so rasch wie möglich zu führen, damit dem Reichstag bei seinem Zusammentritt am 19. Januar eine Vorlage vorgelegt werden kann. Anfangs nächster Woche werden die Ver­handlungen fortgesetzt und dabei zunächst mit den Einzelberatungen der Arbeiterfragen be­gonnen, nachdem inzwischen die Reichsregie- rung Zeit gehabt hat, sich mit den Finanzmi­nistern der Länder auszusprechen. Unmittelbar im Anschluß an die Erörterung der Arbeiter­fragen sollen die Beamten- und Angestellten­fragen behandelt werden.

Der Gisenbahuetat für 1922.

Berlin, 6. Jan. DieTelegraphen-Union" ist in der Lage, Mitteilungen aus dem Eisen- vahnetat für das Rechnungsjahr 1922 zu machen. Der Haushalt, der Deutschen Eisen­bahn schließt im ordentlichen Haushalt mit 65 998 628 000 Mk. Ausgaben und in Einnah­men mit derselben Summe ab. Der Zuschuß, der beim ordentlichen Haushalt für 1921 (samt Nachtragsetat) noch 10 835 013 000 Mk. be­tragen hatte, ist vollständig entfallen. Der Etat balanziert also. Um das Gleichgewicht zu regeln, soll den Folgen einer Geldentwertung durch jeweilige sofortige Anpassung der Tarife begegnet werden. Im übrigen soll durch Fort­setzung und weitere Ausgestaltung der Spar­maßnahmen der Verwaltung der Betrieb wirt­schaftlicher gestaltet werden. Die Wirkung der Svarmaßnahmen soll jedoch nur allmählig in

Erscheinung treten. Ihr Ergebnis soll bei der künftigen Tarifgestaltung berücksichtigt werden

Blutige Unruhen in Belfast.

Lo « doN, 5. Ian. In Belfast (Ulster Ir- land) haben sich Heuke «acht Straßenkämpfe um den irischen Friedensvertrag abgespielt, die als die wildesten in der Geschichte dieser un­ruhigen Stadt bezeichnet werden. Das Ptißfât griff mit Panzerwagen ein und säuberte mehrere Straßen mit Mafchinengewehrseuer. Die Zahl der Opfer ist noch nicht feffgcffeCf. An verschiedenen Stellen der Stabs wurden Bom­ben geworfen. Es wurde eine Verordnung be­sannt gemacht, die jede Menschenansammlung innerhalb des llnruhezenlrums verbiekel.

Die Reinigung der mff. Komm. Partei.

Moskau, 5. Jan. In der Prawda wird über die Ergebnisse der sog. Reinigungsaktion inner­halb der kommunistischen Partei Rußlands folgendes mitgeteilt: Bis jetzt liegen genaue Daten über die Reinigung der kommunistischen Partei in 81 Gouvernements vor. In diesen 81 Gouvernements wurde die Mitgliederzahl um 25,9 Prozent vermindert. Der größte Pro­zentsatz fällt hier auf die aus der Partei Aus- gefchloffenen mit 21,7 Prozent. Don den Reini­gungskommissionen wurden aus den aktiven Mitgliedern der kommunistischen Partei in den Stand der Kandidaten übergeführt 1,8 Prozent, freiwillig haben ihren Austritt aus der Partei erklärt 2,9 Prozent. Der größte Prozentsatz der aus der Partei Ausgeschiedenen entfällt auf Personen, die der kommunistischen Partei in den Jahren 1920 und 1921 beigetreten sind (45,8 Prozent), die fotgenöe Gruppe, 28,Ä Pro­zent rekrutiert sich aus Parteimitgliedern der Jahres 1918. Der Prozentsatz der aus der Partei Ausgeschloflenen, der sich aus Mitglie­dern des Jahres 1917 rekrutiert, ist ganz gering (0,5 Prozent). Nach der Reinigung wurden in diesen 81 Gouvernements im ganzen 167 817 Personen aus der kommunistischen Partei aus« geschieben. Dis Gründe, die zur Ausschließung führten, sind verschiedener Art. Die größte An­zahl wurde wegen fiktiver Mitgliedschaft aus­geschlossen.

Pottttfche Tagesberichte.

Zunahme der Kohlenförderung im Ruhr­gebiet. Für den Monat Dezember 1921 wird die Kohlenförderung des Ruhrgebietes (einfchließ- lich des linksrheinischen Gebietes) auf rund 8 Millionen Tonnen in 24% Arbeitstagen veran­schlagt. Im Monat November 1921 bestand in 24^ Arbeitstagen eine Kohlenförderung von 7,7 Millionen Tonnen, im Monat Dezember 1920 eine solche von 8,14 Millionen. Die arbeitstäg­liche Förderung für Dezember 1921 wird vor­aussichtlich auf 316 000 Tonnen kommen gegen 320 520 Tonnen im November und 324 190 Tonnen im Dezember 1920. Da die Förderung des Ruhrbeckens von 1. Januar 1921 bis Ende November 1921 86,06 Millionen Tonnen be­tragen hat, wird sich die Gesamtjahresförderung auf 94 Millionen Tonnen stellen gegen 88,26 Millionen Tonnen im Jahre 1920. Die Zu­nahme der Förderung ist auf die Vermehrung der Belegschaften zurückzuführen.

Russische Hungersnolausstellung im Aus­land. Aus Moskau meldet ein Funkspruch: Das Volkskommissariat für Gesundheit und das russische Rote Kreuz haben beschlossen, eine Ausstellung in allen Staaten zu veranstatten, um Dort das entsetzliche Elend, das in den russi­schen Hungersgebieten herrscht, darzulegen. In Samara ist das Mitglied der englischen Hun- gershilfe Mrs. Beatrice Paterson am Fleck­typhus gestorben.

Bündnis zwischen Ungarn u. der Ukraine. Ungarn und die Ukraine haben ein Bündnis mit einander geschlossen, das sich sowohl auf Wirtschafts- und Handels- als auch auf mm- tärifche Fragen bezieht.

- Die Räumung Liliciens. Da mit dem heutigen Tage die im Angoraabkommen festge­setzte Zweimonatige Frist abgelaufen ist, wd Cilicien von den Franzosen geräumt sein muß, ist jetzt kein Franzose mehr im Lande unb die Türken sind die unumschränkten Herren gewor­den. Die Räumung vollzog sich ohne Zwischen­fall.

Reparalioarbefiellangen Sugoftaviens. Die Regierung von Belgrad hat beschlossen, im Deutschland 20 000 Holzhäuser ähnlich den aq Frankreich gelieferten, zu bestellen.