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SanauerSAnzeiger

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General-Anzeiger

Amtliches Organ für Stabt- und LauSkreis Sanan

Erschein! täglich mit Ausnahme der Sonn- und Feiertage

Verlagsleitung: Ad. Snbermühle.

Verantwortlich: für volitischen und allgemeinen Teil Richardbultsch:für lokalen und provinziellen Teil sowie Sport Wilhelm Moritz: für Anzeigen und Reklamen August Brodt. alle in Hanau a. Mai«.' Rotationsdmck der Waisenhausbuchdruckerei Sana«, f

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Nr. 212

Samstag den 10. September

1921

SS

Das Neueste.

Die bayerischen Verhandlungen in dem BerlinMünchener Konflikt dauern an man spricht von neuen Schwierigkeiten.

Das dieser Tage über sechs Zeitungen verhängte Verbot wurde wieder aufgehoben.

Der Deutsche Metallarbeiterverband in Dresden hat nach der Weigerung der Indu­striellen, über den Schiedsspruch des Schlich- tungsaussch-usses keine Lohnerhöhung zu be­willigen, beschlossen, heute in den Teilausstand einzutreten.

DieMorning Post" meldet aus Newyork, dH die Vereinigten Staaten aus Rücksicht auf einige Alliierte auf den Plan, zuerst in Lon­don die Probleme zu prüfen, die auf der Washing­toner Konferenz besprochen werden müßten, ver­zichtet habe.

Die bayerische Krise.

Erneute Schwierigkeiten. Kahr kündigt seinen Rücktritt an.

Man kann im Augenblick noch nicht ganz klar sehen, ob der Berlin-Münchener Konflikt heute beigelegt oder ob er ernstere Formen an­nehmen wird. Ueber das Ergebnis des gestri­gen Ministerrats wird nur wenig verlautbart doch verschiedene Anzeichen legen die Ver­mutung nahe, daß man vor neuen Schwierig­keiten steht. Nach demLokalanzeiger" soll Ministerpräsident v. Kahr bereits sei­nen Rücktritt angekündigt haben, wenn der bayerische Ausnahmezustand aufge» hoben werde. Auch dasBerl. Tagebl." mel­det, daß sich im Verlaufe des Ministerrats die Aussichten auf eine glatte Annahme der Ber- liner Vorschläge verschlechtert hätten, sodaß

SerHandlungen zu rechnen Hei.

Ueber die bei den Verhandlungen in Berlin gefundene Emigungsformel liegen verschiedene Lesarten vor. Nach derVoss. Ztg." erkennt Bayern die Maßnahmen der Rcichsregierring zur Sicherung der demokratischen Republik grundsätzlich an. Der Ausnahmezustand in Bayern wird den für das Reich geltenden Verordnungen nach Möglichkeit angeglichen. Die bayerische Regierung erhält das aus­schließliche Vollzugsrecht für diese Bestim­mungen und gibt die Zusicherung, daß alle Ausnahmebestimmungen gleichmäßig und ohne Parteirücksichten gehandhabt werden, Der bayerische Ausnahmezustand wird unter Einhaltung kurzer Fristen abgebaut.

Bestimmter formuliert derLokalanzeiger" das Berliner Verhandlungsergebnis, indem er jchreib t:

Bayern verlangt, daß gegenüber den Reichsausnahmeverordnungen vom 29. Aug. die Landeszustündigkeit gewahrt bleibt. Bayern verlangt unbedingte Aufrechterhal­tung seines Ausnahmezustandes bis zur be« friedigenden Aenderung der Verhältnisse.

Welche Lesart nun die richtige ist, läßt sich nicht feftjtellen, da bis jetzt jede amtliche Aeuße­rung der Reichs- wie der bayerischen Landes­regierung fehlt.

Kurz vor Redaktionsschluß erhalten mir nachstehendes Telegramm, das erkennen läßt, daß die Verhandlungen noch andauern.

Münch««, 10. Sept. Wie die Blätter berichten, "stattete im gestrigen Ministerrat, der um 5 Uhr begann, öti Mitglied der nach Berlin entsandten Kommission über die dortigen Verhandlungen Bericht, worans der Mnnsterpräsldent v. Kahr selbst da» Wort ergriff, um seinen Standpunkt darzulegcn. D>« rverhandlungen Putten um 8 Udr unterbrochen und um 9 Uhr wieder ausgenommen. Wie weiter gemeldet wird, werden im Laufe bei heutigen Vormittag« die K-alitionSparteien tulammentreten, um über die Lage pt beraten. Die Eozialdemokraten und die Unabhängigen hatten fi* bereit» gestern zu einer Fraktionssitzung zusammen- «esunden. Nach ben Fraktionssißniigen bürsten die Rührer der Koalition eine Sitzung abhalte», sodaß für bie Nachmittagtzsitzung bei ständigen Außlchuffe« bei ^inbtagel eine Wasil geschaffen sein dürste. Nach benIvtünch. Neueit. Nachr." bauerte der gestrige Minister rat bis gegen Mitternacht. Soweit bisher bekannt geworden ist, hat sich Ministerpräsident b. Kahr dafür eiiigesctzt, daß die Rechte Bayern« ge- »ährt werden müssen. Tal Blatt bemerkt, daß die s'ing« ber Verhandlungen dafür spräche, daß im Zn- fammenbana mit den schwebenden Fragen die ganze balitische Lage du> eraien worden ist. ®me aiiididn Mitteilung über da» (Srgebnil der Werahtngcn wird »°r der heute Mittag 12 Uhr flattfinbeuben Sitzung ter Führer der KoatitiouSparteien toiim zu erwarten lei«.

Eine Vertranenskundgebung des bayerischen Zentrums für Kahr.

München, 9. Sept. Die Korrespondenz der Bayerischen Bolkrpartei wendet sich gegen die Darstellunoen Berliner Blätter über die ver­traulichen Verhandlungen zwischen derbayerischen Regierung und den Koalitionrparteien, die sich den Anschein einer intimen Kenntnis der Vor­gänge geben, in Wahrheit aber auf Kombi­nationen beruhen, besonder» gegen die Be­hauptung, daß zwischen dem Führer der Bayerischen Volkrpartei, dem Abgeordneten Held, und dem Ministerpräsidenten tiefgehende Meinungsverschiedenheiten über schwebende politische Fragen bestanden hätten, und daß er der ganzen persönlichen Einflüße» Helds be­durft hätte, um einen Ausgleich zu finden, die kritische Hochspannung zwischen Kabinett und Koalition zunächst zu beseitigen. Demgegenüber wird festgestellt, daß der Ministerpräsident und der Abgeordnete Held in der Beurteilung des di» «igenstaatlichen Rechte Bayern so schwer gefährdenden Vorgrhen» der Reichsregierung völlig einig sind. Die Korrespondenz schließt mit einer erneuten Vertrauenskundgebung der Bayerischen Volk»partei für Herrn von Kahr.

Die Beschwerde führenden Zeitungen.

Berlin, 9. Septbr. Unter dem Vorsitz des Reichsministers Dr. Gradnauer verhandelte heute nachmittag der Ausschuß des Reichsrats über die Beschwerden der auf Grund der Ver­ordnung des Reichspräsidenten vom 29. August verbotenen Zeitungen. Die Beschwerde füh­renden Zeittingen waren vertreten. Nach län­gerer Beratung des Ausschusses verkündete der Reichsminister Gradnauer folgende Ent­scheidung:

Der Ausschuß beschloß mit Mehrheit seiner

nicht schon der ilü Der Rëlchsverfofsung eine rückwirkende Kraft der Verordnung des Reichspräsidenten vom 29. August ausschließt. Es kann auch sonst dahingestellt bleiben, ob die Verordnung sich eine rückwirkende Kraft hätte Jedenfalls ist der Ausschuß nach dem Wortlaute der

beilegen können der Auffassung,

erböte nicht ergehen konnten

Verordnung _ ,

wegen des Inhalts periodischer Zeitschriften vor Erlaß der Verordnung. Das Verbot

der 6 Zeitungen wird daher auf­gehoben.

Es handelt sich um dieDeutsche Zeitung", Deutsches Abendblatt",Deutsches Sagblatt", Süddeutsche Zeitung",Hamburger Warte" undHeimatsbote von Gera".

Die Verbote kommunistischer Zeitungen.

Das Reichsministerium des Innern ver­öffentlicht die Begründung für die in den letz­ten Tagen ergangenen Verbote von kommu­nistischen Zeitungen. Zu den, Verbot des Kommunist" erklärt das Ministerium:

In dem Leitartikel der Nummer 203 dieser Zeitung hieß es u. a.:So sehr wir gerade in dieser Stunde größter Gefahr usw. jeden Füh­rerstreit aus unserem Kampfe auszuschalten trachten, müssen wir den Arbeitern sagen, daß die Machenschaften Hörsings und Eberts eine Schurkentat sind. In einem Augenblick, wo die übermächtige Gewalt der Konterrevolution das Proletariat bedroht, machen Ebert und Hörsing einen gemeinsamen Dakt mit ben uns anfprin- genden Bluthunden", und weiter:Aber es wäre töricht, an das Rechtsgcfühl der Regie­rung zu appellieren. Der Rabe hackt einem

andern nicht die Augen aus.

Diese groben Beschimpfungen des Reichs­präsidenten, der Reichsregierung und des 'hen weit über das

Obervrüskdenten Hörsing ge zulässige Maß der Kritik hinaus und gefährden durch ihre Verächtlichmachung von Organen des Reiches und Preußens den inneren Frieden des

Staates.

Die am 8. September auf vierzehn Tage verboteneKommunistische Arbeiter­zeitung" hatte einen Aufruf der Jugend- Organisation gebracht, der folgende Sätze ent­hielt:

Junge Proletarier! Wir rufen Euch zu: Begreift die Sturmzeichen der Zeit, das Losungswort lautet: Bürgerkrieg" und weiter: Vernichtet alle Gewerkschaften, Jugendsektio- nen und parlamentarischen Parteien". Er schloß mit den Worten:Handelt wie Max Hölzl In diesem Sinne auf zum Kampf!"

Dieser Artikel, so heißt e» in der Begrün- billig de» Verbote», enthält ztim mindesten eine Aufforderung zum Ungehorsam gegen die Gesetze. (Unserem Grachten nach handelt es sich hier nicht nur um Ungehorsam, sondern um tlufsorderrmg zum plünbem und inorden. D. Web.)

Die Untersuchung der März-Unruhen.

Berlin, 9. Septbr. Der Untersuchungsaus­schuß des preußischen Landtages setzte die Ver­nehmung der Generalzeugen fort. Oberpräsi­dent Breyer bekundete, daß die Entwaffnung in den bürgerlichen Kreisen fast restlos durchge­führt worden sei, nur auf dem Lande sei sie nicht ganz möglich gewesen. Den Aufständischen seien zahlreiche Waffen der Einwohnerwehren in die Hände gefallen. Auf Befragen des Vor­sitzenden Kuttner bekundete der Zeuge, im Jahre 1920 sei eher eine disziplinierte Rote Armee in Erscheinung getreten als im Jahre 1921. Er glaube nicht, daß eine Rote Armee sich der Aufmerksamkeit der Behörden entziehen könnte. Ueber die Gefahr eines Rechts­putsches befragt, bekundete der Zeuge, da­von sei ihm nichts bekannt geworden. Drganifa.ionen mit politischen Zwecken hätten nicht bestanden. Abgeordneter v. Dryander stellte fest, daß sich unter den zur Bestätigung vorgeschlagenen Amtsvorstehern sich solche be­funden hätten, die wegen Gelddiebstahls und gemeiner Berbrechen vorbestraft seien. Weiter seien unter diesen Personen Schiffer gewesen, die dauernd aus dem Heimatsort abwesend waren, notorische Alkoholisten und politische Agitatoren, die für die Weltrevolution einHs- trten seien. Der Zeuge bestätigte die Richtig­keit dieser Angaben, ebenso die Mitteilung des Landrates in Sangerhausen, daß ein Amtsvor- steher vorgeschlagen wurde, der in Niederlausitz an der Plünderung teilnadm. Im Gegensatz zu diesem vom Oberpräsidenten stammenden Be­richte teilte Hörsing als Berichterstatter mit, daß nur einwandfreie Kandidaten vorgeschlagen wurden.

In der weiteren Vernehmung bekundete Oberpräsidialrat Breyer, andere Mittel als der Einsatz der Schutzpolizei seien nicht in Frage

>ung 'eine

machte einen besser diszkpllnlerfen Eindruck als die sächsische. Ministerialdirektor Abegg be- kündete zur Frage der Polizeiaktton, ein starkes Polizeiaufgebot habe sich aus außen- und innervolitischen Gründen verboten. Bezüglich der Leistungsfähigkeit bet sächsischen Schutz­polizei ci ein objektiver Unterschied schwer zu machen. Für das besonders scharfe Vorgehen der Düsseldorfer Schupo liege kein objektives Material vor. Alle Beamtenstellen, auch die Polizeioffiziere, seien gegen eine Zuzieh der Reichswehr gewesen. Hörsing habe n den Reichsgesetzen widersprechende Amnestie erlassen. Das Ausschußmitglied der U. 6. P. Aba. Liebknecht betont, daß die Straflos« crtlärung durch Major Falte auf Grund eines Erlasses des Reichsentwaffnungsrommisfars et« et ist. Es wird beschlossen, den Erlasz des rpräfibenten Hörsing zu ermitteln. Sams­tag sollen der Entwassnungskommissar Peters und der Oberregierungsrat Freysing vernom­

men werden.

Die wahrhaft Schuldigen.

Unter dieser Ueberschrist schreiben u. a. die Dresdener Nachrichten":

In einem satten Staate, der wirtsehastlich blüht und gedeiht, der all seinen Bürgern hin. reichende LebenSmSgltchkciten gewährt, ohne dabei bereit« auf die abschüssige Bahn deS Luxus lind der Verweichlichung geraten zu sein, sind Zustände, Revolutionen. Klaflenkänwfe in dem Ausmaße, wie sie heute Deutschland nicht zur Ruhe formen lassen undenkbar. Die wirtschaft- liche Not aber, die bei unS b-rrscht, hetzt Klassen und Stände aufeinander. Die Schuld für den mißlichen Stand unsere» Wirtsclmst»lek>«nS. für die- materielle Not unsere« Bölke» liegt aber zu ihrem wesentlichen Teile an ganz anderer Stelle, al» wo sie von der aufbegehrend«n Menge ge- licht wird. Sie liegt nicht in den noch ganz un. gestörten Abfassungen über Arbeit und Arbeit» eptlohnung, nicht im KapitaliLmu». nicht im Kriege, sondern für un» einzig und allein im Versailler Vertrag und 'N Mtungebe. Stimmungen de» Londoner Protokoll». Wär« el seinerzeit nicht zum Vertrag von Bersaille* ge- kommen, wäre der Friede beschlossen worden, auf den die bekannten Punkte Wilsons hoffen ließen, wir ständen heute im dritten stehre nach Beendigung de» Wafsengange» wirtschaftlich ander» da. als el der Fall HL Die Verhängnis» vollen Steuern, der immernäher rückende Zu­sammenbruch unserer eb^f '" blühenden Wirt. Ichast sind umnittelba»« oder mittelbare Folgen bet überspannten ReparationSfordernngen der Entente. Wollen wir über die scheinbar politi- Wien Unruhen, die zur v"wllderunq unserer Sitten führen, diese traurigen Folgeerschein­ungen, hirdau« kommen, wollen wir sie in Zukunft unmöglich machen, so gilt e». di« Kräfte bei I Balt«», auch bk, bte lebt noch bet Seibstzer»

fleischung und törichter SelWbezichttMng dienen zu sammeln und zum gemeinsamen Kampfe auf- zubieten gegen den Urquell aller unserer Uebel, gegen den Vertrag von Versailles und das Londoner Ultimatum. Denn sie sind und bleiben die wahren Schuldigen an unserer verzweifelten Lage.

Die Vesiystener«.

Die Frage der steuerlichen Erfassung btt Sach­werte wird in vertriulichen Beratungen bei Ressort« weiter geprüft. Das Reichskadinett all solche» hat sich noch nicht erneut mit dieser Seite bet Steuer- fragen befaßt und noch keinerlei Entscheid»«««» «- troffen. In sozialdemokratische» Kreisen herrscht ke Anschauung vor, daß eine Beratung der Gteuervor- l»«e, inlbefonbere der anderen »efltzffeiiern, nicht «S«. sich sein dürfte, eh« nicht die grundsStzliche Frage da Erfassung der Goldwerte entschiede« ist

Dor einer Kaiastrophe im Saargediel.

Frankfurt a. M., 9. Septbr. Das Saarge­biet wird, wie schon gemeldet, von einer wirt­schaftlichen Krise, richtiger gesagt, von einet Währungskrise, heimgesucht, wie sie seit Kriegs­ende nicht zu verzeichnen war. Die großen Werke, soweit sie nicht vom Streit betroffen sind, schreiten zu Arbeiterentlassungen und die Zahl der Erwerbslosen wächst. Die nächsten Wochen werden zweifellos weitere Arbeiter- entlassungen bringen. Die Verhältnisse im Saaraebiet nähern sich bedenklich denjenigen des Jahres 1921. Die Bevölkerung schritt damals zur Selbsthilfe und es kam zu ernstlichen Teuerungsunruhen.

So hat jetzt die Regierungskommlssion in­folge chrer rücksichtslosen Frankeneinführungs Politik zur Französierung des Gebietes, an der sie trotz alledem unbeirrt festhalt, wiederum die Lage verschärft. Auf der einen Seite di« fast ins Unendliche wachsende Teuerung und nuf nnderer: Seite die Unmöglichkett trou I Lohnerhöhungen und Arbeiterentlassungen. Eine Katastrophe möchte die Regierungskom- Mission aber unter allen Umständen vermeiden, nicht etwa zum Wohle der Bevölkerung, denn an dieser ist der Regierungskonnnission nichts gelegen, aber Unruhen könnten vielleicht den selbst so überaus schwerhörigen und kurzsich­tigen Völkerbund aufhorchen lassen und et würde sich dann vielleicht feineTreuhänder etwas genauer anfehen. Deshalb hielt die Re- gierungskommiffion jetzt eine Sitzung ab, um dies zu vermeiden. In dieser Sitzung wurden allerlei Vorkehrungen beschlossen, um ben Aus- bruch von Unruhen zu vermeiden. Aber den Kernpunkt der katastrophalen Lage rm Saar- gebiet, die Währungskrise, wird man nicht be- seitigen, um in dem Programm der yraiuo- ierung des Landes, keine Unterbrechung etn- treten zu lassen.

Die französische «nnekttonslrvmpele-

Paris, 9. Septbr. ImEcho de Varis" spricht sich Maurice Barre« gegen die Polttil Briand» au», die in der rheinischen Frage voll, ständig versage. Briand fei nicht mehr der Matt«, der am 12. Januar 1917 an den französischer Botfcliafber zu London schrieb: Die Derttschcv dürfen diesseits bei Rhein« kein Fuß breit Lantz behalten. Seine schwankende .Hâng erkläre fUt aus den Rücksichten, die er gegen England übt und auS den inneren politischen Rücksichten ge gen- über sozialistischen Strömungen. Seine Wmi führe aber auf die Dauer zum Verrat am eignen ' "â derRevue bei deux Monde«" bemüht sich Maurice Barre» Kultur und Beben hc$ Rheinland«» als aus dem französifchen 0Wf geboren darzustellen. Er versucht die geistige Ver, anlagung bet Rheinland«- in ^lnem Sinnes schildern. So bemüht «r sich z. B., baO städtisch, Lvzeum St. Leonhard in Aachen al« eine ftan- »öllicht Schöpfung zu lXHeichnen und vergißt davet 87M ^^dere^n^ im Jahr« 1792 bk Schule längst hsstanv m« große Mühe Batte. IMj gegen die franzMch», Beftrehung«» zu behaupten, die darauf «iaa»v« sie zu unterdrücke«.

oiM iMtwnatiOMÄlel «Plamm w** >tn p*t|*nf«n Europas.* R»m *' meldet: Der politische Eekeettr ^" B»ll«p«rtei, D«, »(«rte, enb drei Kb|<orb*tte der Voll»»arwi, ketten sich *** Deutschl««». Den Vlâttttr» tufelflt »e** fit mit südeende» Vti|lHU*tttte* kl k*HN* Zentrum» Akt et* miunat»»»»!«« *"»«««» «^' den st«ld»bkt» Europa« »«rhandel». D»n Start» un» feine Hrtunk werden sich «IJ« ***£'/ j2^ gleichen Zweck in bet tf*efWe4ll«w»t* «**l** ""'"'^^«tttsch» «Pwanv.ruua*,JS^u«*lOTO DerLokal.»n,ti,«r" meldU: »o« Januar di« 1. Jan. 1921 sind -u» «romder« 20 »M D«u»ch« adzewandert nnd 24 2d» Polen ,»gt,o,e», lodaß »<M« 18600 Bolen 81 Ml LttUjch« l<M**te<|**e