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Samstag Den 18. Juki
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der Senat in eine gewisse Zivangslagc, die der mit den deutschen Prozcßgcsetzcn nicht Vertraute vielleicht nicht ganz begreifen mag. Der Senat war nunmehr mit Rücksicht auf die Bestimmung des Paragraphen 244 der Strafprozeßordnung gezwungen, die von der Verteidigung zur Hauptverhandlung geladenen Zeugen zu vernehmen und er konnte lediglich in Anwendung des § 244 bei den einzelnen Fragen, die an die Zeugen gestellt wurden, diese Fragen mit der Erklärung zuruckweisen, daß sie nicht zur Sache gehörten oder ungeeignet seien. Man hat infolgedessen also diesen Beweis zunächst zu erheben begonnen und einige Zeugen darüber vernommen, daß von englischer Seite Mißbrauch mit Lazarettschiffen getrieben wurde. Irgendwelche Erfolge hatte meines Erachtens der Beweis, so weit er gehört wurde, nicht. Zeuge Meyer sprach lediglich von französischen Schiffen, die er in Toulon habe beladen gesehen, das scheidet also einfach aus. Zeuge Schikowski konnte uns nichts weiter sagen, als daß er in Portsmouth, wo er gefangen war,
von einem
aufmerksam gc-
►, wenn sie von
Frankreich zurücllämen, in der Lagelinic viel höher seien, als wenn sie nach Frankreich hinüber feeren. Rampton behauptete, es sei gerade die „Llandovery Castle" gewesen, bei der er gesehen habe, daß schon vor Jahren Uniformierte in Abteilungen auf das Schiff gebracht wurden. Das ist dos wesentliche Ergebnis der Aussagen der einzelnen Zeugen, die man vernommen hat. Ich habe auch gestern schon bemerkt, daß wir davon ausgingen, daß derartige einseitige Beweiserhebungen irgendwelche Bedeutung nicht haben könnten. Es müssen beide Teile gehört werden. Es wäre notwendig gewesen, der Gegenseite das Wort zu geben und über diese einzelnen hier ausgestellten Behauptungen die erforderlichen Erhebungen anzustellen und die notige Zahl von Gegenbeweisen zur Stelle zu bringen. Es würde dem deutschen Rechtsempfinden direkt widersprechen, wenn man aufgrund derartig einseitiger Beweiserhebungen irgendwelche Tatsachen zu Sunften ober zu Ungunst« n des einen oder des anderen Teiles als feftgcftcllt erachten sollte. Ich glaube auch nicht, daß, der hohe Gerichtshof in der Lage sein wird, nach dieser Richtung hin irgendwelche Feststellungen dahin zu treffen, daß erwiesen sei, daß von englischer Seite Lazarettschiffe mißbraucht werden. Ich darf dabei nur darauf Hinweisen, daß wir gestern eine Reihe englischer Zeugen hörten, heut Major Lyon, die uns versicherten, daß nie ein derartiger Mißbrauch vorgekomemn sei.
Der Oberreichsanwalt schloß:
So sehe ich mich gezwungen, den Antrag zu stellen, die beiden Angeklagten des versuchten Mordes gemäß § 43 des Strafgesetzbuches für schuldhaft zu erklären und nicht Mittäterschaft, sondern Beihilfe anzunehmen. Erschwerend ist, daß die Tat vielen Menschen das Leben gekostet hätte, wenn sie zur Ausführung gekommen wäre,
oeshvlb eine Zuchthausstrafe für die Dauer von 4 Jahren angemessen. Dagegen erachte ich nicht für angemessen, auf Ehrenrechtsverluss zu erkennen, denn der Fall zeigt, daß es Fälle geben bann, wo trotz schweren Verbrechens keine ehrlose Gesinnung zutage tritt.
Dereine» Versammlungen.
* Epang. Kasino. Zu dem mergen Sonntag ftattfinbenben Sommerfest der Turnabteilung de» piefigen Wartipraverein» in der Turnhalle (Jaßnsiraße), werden die Mitglieder ersucht, sich j«6lrtic| zu b«. teilten.
* Vereinigung Mütter und Töchter aller Stände. Zu dem morgen Sonntag ffattfindrnden Sommerfell der hiesigen Wartdurgvereiu» in der Turnhalle (Jabnstraße), werden alle Mitglieder gebeten, sich recht zahlreich zu beteiligen.
* Mädchenbund Hanau. Unsere Mitglieder sind zum Turnfest der Wattburger morgen Sonntag 5 Uhr in die Halle der Turngemeinde (Jajuftraße) eingtitben. Die Gruppen von Frl. Schnell fasen in den nächsten Woche« an». Der Wiederbeginn wird an dieser Stelle bekannt gegeben. Die Leserinnen der „Deutsch«« Mâdcheuzeitung' können die Juli-Nummer int Hei« bei Herrn Froschhäuser abholen.
* Gesangverein der Marienkirche. Der für morgen Sonntag geplante gemeinsame Familien- Spaziergang nach Rückingen muß verschoben werden, dagegen können fick Mitglieder an der am 16. und 17. Juli statt findenden 40jä&rigen Gründungsfeier bei Evang. Kirchenchor«» Aschaffenburg beteiligen. Abfahrt 6.12 nachm. brzw. 7.4! Vorm.
* Gesangverein „Fröhlichkeit". Henie abend 8 Uhr Vereinsabend in der „CentralHalle".
* WeinS scher Gesangverein. Montag, 18., gemütliche» Zusammensein „Schöne Aussicht'.
♦ Gesangverein „Germania'. Heute abend 7,9 Uhr Generalversammlung bei H. Reiß, Rosenstr. 17.
♦ RrbeUer-Radfahrer-Bund „Solidarität". Sonntag, 17. Jnli, Gauwandersndrt über Aschaffenburg—Alzenau. Abfahrt pünktlich 6 Uhr (Saalbau). — Montag, 18., abend» 8 Uhr äußerst wichtige Mitgliederversammlung.
* Bnnd der technischen Angestellte» «n» Neamte». Dienstag, 19., abends V»6 Uhr VorstandS- sitzung in der „Bayr. Lierhalle". Mitgliederbesuch erwünscht.
* Lctori«. Montag, 18., Zusammenkunft „Bahr. Bierhalle". Wegen VorstandSwahl ist bei Erscheinen aller Mitglieder erwünscht.
* Mar. JtnglingS'Kongreggtto«. Margen um 7 Uhr gemeinf. hl. Kommunion (4. aloif. Sonntag). Die Beichte soll nach Möglichkeit heute schon geichehe».
* Rotburgaverein. Morgen um 6 Ubr gemeinst hl. Kommunion (3. «lotst Sonntag). Nachmittags machen wir einen Ausflug. Um 1 Uhr Treffpunkt ant Friedberger Uebergeng, Leipzigerstr. Mundvorrat ist mitzubnnge«.
* Kath. Arbeiterverein. Heute abend 8 Uhr BeremSabend.
* Wartburgverein. Heute nachm. 5 Uhr Jung- Wartburg, abtnbl ^»7 Uhr Posaunenchor, 8 Uhr Turnne» — Wochenschluß. Morgen früh 8 Ubr Wald- gotte-dienst, nach«. 5 Uhr Sommerfeft der Turnabtei» Ung. verem.S»bt«rche» ««leaeu.
* Gesangverein „Harmonie'. Wir beteiligen un» geschlossen am ^estiuge be? V. f. B. am konnteg. Treffpunkt 1 Uhr iw Vereinslokal. Vollzäbligc» Er- iebeincn erwünscht. — Monrag, 18., nochmals Sitzung anläßlich unseres Sommerfestes am 24. Juli.
* Kheatr. Rrtist. vereini«»»«. Montag, 18. Vereinsabend, Mittwoch. 20., Vorstandsfitznng.
♦ Verein Der Hundesreunde. Morgen vorm. 7 llbt Dressur auf dem Dreffnrplatz an der krummen Kinzig. Gehilfe und Dreffuranzug ist zur Stelle.
* Gvang. Arbeiter-Verein. Jeden Samstag von 7'/,—87» Uhr Auflage zur Kahlenkaste und Mit- gliederaufnabme. Im Anschluß Mitgliederbesprechung in der „Stadt Brenien*.
* Turngemeinde. Margen Sonntag Wanderung in den Dorspcstart. Abfahrt 6.46 Hanau • Ost bi» RückerSbacber Schlucht. Von da über Sternberg, Bunzenbach-Habl, Wasserlo», Dettingen. Führer die Herren Strauß und Sassenroth. Fahrpreis 3.20 SonntagSkarte. — (G«sang»»Abtriluna). Wir unter» «edmen am 13. und 14. August eine Singerfahrt in do» herrlich am Main gelegene Städtchen Klingenberg. Er ist für den Samstagabend ein Kommer» mit den Klingenberger Turnern vorgesehen. Diejenigen aktiven und passiven Mitglieder, die sich an der Sängcrfahrt beteiligen wollen, können sich Mittwoch in der Zeit van 9—11 Uhr abends in der aufliegenden Liste ein» zeichnen. — Heute abend findet ein Spaziergang nach dem Forsthau» statt. Abmarsch 8 Uhr Brauerei Dörr.
* Turnverein 1860 (Gesang».Abtlg.). Heute abend vollzählig im Vereinslokal erscheinen zweck» wichtiger Besprechung.
* Trerergesellschaft Hanau. Heute abend 8 Uhr VierteljadrSversammlung im VereinSlskal „Z«m deutschen Schützen'. — (Svielriege). Montag abend 6 Uhr aus dem 93er Sportplatz „Schöne Aussicht' Trainingsspiel. — Heute ab 4 Uhr nachm. auf dem neuen Sportplatz JnstandsetzungSarbeiten.
* Radsportverein Hana» tvl2(B D ». e.v-)« Mcrgen Sonntag Rennen Rund um Wiesbaden. Die Strecke beträgt 201,1" km. Von unserm Verein beteiligen sich die Herren F. Waider, V. Gunst u.J. Jung. Die Abfahrt der Mitglieder, die sich an der Unterstützung unserer Rennfahrer beteiligen, erfolgt nach Weilburg heute abend 10 Uhr vom Vereinslokal. Für die Mitglieder, die zum Ziel nach Wiesbaden fahren, erfolgt die Abfahrt morgen früh 715 Uhr ab Bayr. Bierhalle.
Politische Nachrichten.
Giftige Atmosphäre.
Unter der Ueberschrift „Wieder ein Freispruch in Leipzig" schreibt der „Kommunist", das Organ der Komumnistischen Partei für Südwestdeutsch- land, das seinerzeit an die Stelle der Hanauer „Freiheit" getreten ist, u. a-:
„Auch die deutschen Offiziere Schack und Kruska sind frcigcfprochen. Die französische Anklage bezichtete sic der planmäßigen Seuchenver- breitung in einem französischen Gefangenenlager, wodurch der Tod von 3000 Kriegsgefangenen herbeigeführt wurde. General Stenger ließ wehrlose Gefangene erschießen. Diese beiden führen „auf andere Weise" ihren Krieg. Und das Leipziger Reichsgericht deckt jedes Verbrechen wit der großen Geste der „nationalen Notwehr". Ideologisch trennt die Angeklagten und die zur Rechtsprechung ernannten Oberichter nichts. Beide Parteien
unteren Milieu entbotenen Rechtsspruch: die Verteidigung der Nation (sprich: der Besitzenden und des Besitzes) verpflichtet zu jedem Mord. Der Richter in Leipzig, der Angeklagte in Leipzig sie unterscheiden sich nur durch graduelle Distanzen, durch die Steigerung von Einverständnis zum Handeln bis zur Ausführung des Handelns. Deshalb ist die Voraussetzung einer rechtsprech enden Instanz im Leipziger Kriegsgericht eine Utopie oder man müßte befangen genug sein, an eine Kriegserklärung des Lumpen an den Lumpen zu glauben."
Wir haben schon am Montag diese unverantwortliche, gewissenlose Schreiberei der linksstehen-
den Presse gekennzeichnet, glauben aber nicht oft genug auf die Vergiftung der Atmosphäre, auf die Verhetzung der breiten Volksmassen und das Besorgen der französischen Geschäfte durch diese Presse hinweisen zu können. Sie treibt durch ihre von Seelen- und Geisteswirrnissen erfüllten Apostel Hetze um jeden Preis. Und sie darf sic so schamlos treiben, daß der Deutsche in den allermeisten Fällen im Unräht, fast immer ein Frevler,
Ȋhrend all unsere Feinde
ein Verbrecher ist, während all unsere Feinde keine Beschuldigung erfahren. Hier in dem uns vorliegenden Artikel des „Kommunist" handelt es sich um die Beschmutzung der Leipziger Richter, die Männer des Rechts sind und nichts sonst. Sie haben auch mchts anderes zu sein, oder das Recht selbst ist die käufliche Gesellin der herrschenden Macht. Wenn man mit den Gedanken des „Kom-
tnunifl" denken will, so müßte das Reichsgericht die Kriegsbeschuldigten verurteilen, weil sie nun einmal Kriegsbeschuldigte sind, obwohl sie es doch nur durch Ankläger wurden, die letzteren Falls Partei sind. Und weiter wird in dem Schlußsatz des „Kommunist" den Franzosen geradezu gesagt: Das Leipziger Gericht ist nicht in der Lage, die „Kriegsverbrechen" abzuurteilen, holt sie euch! Und dabei wissen diese Hetzer ganz genau, daß wir nie in der Lage sein werden, irgend jemand aus- zuliefern. Aber gerade weil sie oas wissen, hetzen sie, vergiften sie die Atmosphäre, um nachher im Trüben fischen zu können.
Die Abrüstungs-Konferenz.
Paris, 15. Juli. Die Abrüstungsfrage, die durch Präsident Harding aufgerollt wurde, wird morgen in einer Sitzung der gemischten Kommission, die vom Völkerbund für die Beschränkung der Rüstungen ernannt wurde, besprochen werden. Die Kommission wird im Luxembourg-Palast unter dem Vorsitze von Viviani zusammentreten . Sie wird die allgemeinen Richtlinien des Entwaffnungsproblems festlegen, die schon vom Volkerbuno geleistete
Arbeit erläutern und an erinnern, die in dieser An
leit bereits im
letzten Jahre in Genf stattgefünden haben. Es ist nicht wahrscheinlich, daß die Kommission ihre Arbeiten vertagen oder auch abkürzen werde mit Rücksicht auf die Verein. Staaten.
Japanische Einwendungen.
Paris. 15. Juli. Wie die „CI)icago Tribun" aus Washington meldet, hat die japanische Antwort auf die Einladung des Präsidenten Harding wegen ihrer Zweideutigkeit — oder besser gesagt, weil sie nichts weiter ist als eine einfache Annahme der Einladung — in den Vereinigten Staaten großes Mißfallen erregt. Man nimmt an, daß Japan beabsichtigt, vor der Washingtoner Konferenz seine Bedingungen mitzuteilen, darunter die Beiseitesetzung der Frage von Korea, Formosa, der Mandschurei und Ostsibirien. Indessen hofft man, daß es England gelingen werde, die japanischen Einwendungen zu beseitigen. Italien wird möglicherweise die Frage der interalliierten Schulden an die Vereinigten Staaten in Washington anschneiden.
Belgien bemüht sich.
Paris, 15. Juli. Dem „Petit Journal" wird aus Brüssel gemeldet, die belgische Regierung bemühe sich, zu der Washingtoner Konferenz zugelassen zu werden, weil sie ihre Interessen im fernen Osten zu vertreten habe und weil sie als unmittelbare Nachbarn Deutschlands ein Hauptinteresse an der Festsetzung der militärischen Streitkräfte habe.
Amerika gegen eine Vorkonferenz.
Paris, 15. Juli. Wie bk Chicago Tribune aus Washington meldet, hat die Regierung sich entschieden gegen den Plan einer Konferenz in London oder einer anderen europäischen Hauptstadt über die Frage des Stillen Ozeans als Vorkonftrenz der Washingtoner Abrüstungskonferenz ausgesprochen.
— Die Anwerbungen für die Fremdenlegion. Wie der „Lokalanzciger" berichtet, wurden seit der Besetzung von Duisburg von der hiesigen Kommandantur täglich 10 bis 15 junge Leute für die Fremdenlegion angenommen. Seit einiger Zeit hat die Kommandantur Anweisung gegeben, nicht mehr als 10 junge Leute anzuwerben. Nur die kräftigsten Bewerber werden angenommen.
SW MMlMMM.
In das Genoffenschaftsregister ist zu Nr. 2 folgendes eingetragen worden
Rülkinger Darlehnskasscnverein, c. G. m. u. H.
7.
zu Rückingen
Spalte 6: Das Statut ist geändert entsprechend der Niederschrift vom 3. Juli 1921 durch Beschluß der Generalversammlung vom 3. Juli 1921.
Eintrag des Amtsgerichts Langenselbold vom Juli 1921. ' 5616
SIMM MmilmAWl!.
BebenSwiitelherfereMit« für Die Woche »«
L Warenausgabe.
1. Brot: Di« Wochenration beträgt 1800 Gramm AuSgegtben wird 1 Brot zum Preise von 4.50 Mk. Gültig sind die Brotmarken 1.
2. Staffier# «invernatrun«: Ohue Marke». Preis pro Dose 3.50 Mk.
3. Kinderserstenmehlr Ohne Marke«, Preis pro Paket 2.50 Mk.
4. Zucker: Wie bereits bekanntgegeben gelangen auf die Lebensmittelmarke L pro Kopf 3 Pfund Einmachzucker (Sonderzuweisung) zum Preise von 5.50 Mk. pro Pfund zur Ausgabe. Die Lebensmittelmarke G verliert mit dem 16. Jnli ihr« Gültigkeit
Hanau den 15. Juli 1921.
Der Magistrat, Abtl. LebenSmittela«t.
Allgemeine Ortskrankenkasse Hanau-Stadtkreis. Bekanntmachung.
Bei der am 4. d. Mts. stattgefundenen Neuwahl der Vertreter aus der Gruppe der Arbeit- nehnier zum Ausschuß unserer Kaffe wurden insgesamt 5792 gültige Stilmnen abgegeben; davon entfielen:
auf Vorschlagsliste II (Soz. Arbeitsgem.) 867 auf Vorschtogsliistc III (Gewerkschafskartell) 4925 sodaß auf Liste II 9 Ausschußvertreter und 18 Ersatztzleute, auf Liste III 51 Ausschußvertreter und 102 Ersatzleute als gewählt gelten.
Die Namen der gewählten Vertreter fmb: Lifte II: Stetefeld Georg, Oberlies Johann, Kaufhold Ivan, Igel Johannes, Fues Wilh., Weimer Johann, Hohl Auguste, Dietrich Christoph, Deuser Wilhelm.
Liste III: Stähle Robert, Hartenfeller Wilhelm, Schnellbacher Friedrich, PöthÄ Peter, Klüh Wilhelm, Witzgall Andreas, Osburg Heinrich, Brielle Wilhelm, Fischer Heinrich, Lutz Peter, Knöppel August, Schwuchow Hermann, Klein Georg, Egold Johann, Spielmann Mchelm, Ranlf August, Leißner Karl, Gaß Roman, Sperzel, Karl, Magold Simon, Knobloch Lorenz, Uhlig Otto, Sttckel Fr., Hubert Christ., Schwind Mlhelm, Holzmann Paul, Haake Hermann. Wegner F., Rimbach Karl, Eisermann Josef, Rother Willi, Morlock Elisabeth, Müller Adolf, Heil Heinrich, Brielle Anna, Lindner Heinrich, Möller David, Bofft Peter, Baumann Wilhelm, Winkler G., (Stämmig Johann, Hi/z Christian, Kran Karl, Rech H., Stock August, Vogelhuber Georg, Ruth Ph., Noll Heinr., Ritter Margarethe, Nagel Bernhard, Klüh Ernst.
Die Liste über die gewählten Vertreter und Ersatzvertteter können auch auf dem Büro unserer Kasse eingesehen werden.
Die GAtigkeft der Wahl kann innerhalb eines Monats angefochten werden. Anfechtungen sind bei uns oder bei dem Dersicherungsamt (Stadt Haiuru) hier anzubringen; das Versicherungsamt entfReibet über die Anfechtungen.
Hanau den 14. Juli 1921.
Der Vorstand:, Hofmann, Vorsitzender.
Gewerbliche Fortbildungsschule.
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In den letzten Monaten haben bte MM gen von Lehrlingen Dom Unterricht bujA, » Meister wegen sogenannter bringenber st ohne vorherige Urloubseinholung stark k men. Daß dadurch der Unterrichtscrfolg i» A v gestellt ist, daß die Berufsfreudigkeit der L $ schwinden muß, ist zweifellos. Der Forthst^ D schulunterricht bedeutet einen iw knittern i i stand teil der Lehrlingsausbildung, heute J F denn je. Es ist Pflicht der Lehrherren, bie | linge zum regelmäßigen Schulbesuch aitjuk und den Besuch zu überwachen. Leider fmbD sich dieser Pflicht nicht genügend bewußt. ; Einführung des Mündigen Arbeitstages - auch nicht die geringste Veranlassung zu ©a M Versäumnissen vor. Auch sogenannte brit^ f Arbeit kann nach einer Entscheidung des L st mergerichts, Strafsenat, vom 13. Februar 1 r als Grund für das Fehlen der Lehrling« 6| angesehen werden. In wiederholten. ®utu düngen hat das Kammergericht zum Ausdr^st bracht, daß, wer Lehrlinge Halle, in erster F verpflichtet sei, sie auszubilden. Ein Recht, L für andere Zwecke zu benutzen, stehe ihnen , m nebenher zu Keinesfalls könne ein Meifstr E Recht haben, in einem seinem persönlichen q g teresse dienenden Falle, den Lehrling vom s^ & brldungsschulunterricht fern zuhalten. Der »j L fing geht in erster Linie in die Lehre, um Mh W nen. Das Lernen ist die Hauptsache.
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