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Seite 4 Donnerstag den 20. Zannar Nr. 18

Sport-Beilage zum Hanauer Anzeiger

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Der Wey zu Deulschlan-s Erstarkung.

Sport! t--Hunderttausend« grei­fen das Wort auf. Hunderttausend« unr- tehen die Spielplätze und machen ihrer Begeisterung Luft in jubelnden Zurufen, wenn der Fußballkampf heiß entbrennt oder im 100 Meter-Lauf die Schnellsten Brust an Brust bis ins Ziel hinein ringen Wir sind die Sport­nation ber Welt. Der es nicht glaubt, der wandere hinaus zu den Sportplätzen, dort wird er sehend.

Nach ber ungeheuren Entwicklung des Sports in Deutschland und den noch immer lawinen- hast anwachsenden Zahlon feiner Jünger kann man sagen, Deutschland ist auf sport­lich e m Ge b i e t da s La n d der unbe­grenzten Möglichkeiten, auch gegen ben immer noch herrschenden Widerstand der Un­vernünftigen.

Zwei Millionen Deutsche treiben heute schon als eingeschriebene Mitglieder ber Verbände Spiel, Sport und Turnen, ungerechnet der Ml- li onen, die als Zuschauer, als begeisterte An­hänger hinter ber Bewegung flehen. Wenn sich nach Jahren bie Zahlen vervielfacht haben wer­den, was dann? Welch ein neuer Faktor von RiefenauSmaßen wirkt dann ungesehen in Deutschlands Leben mit! Welchen Einfluß kann dies« unpolitische Massenbewegung aus, üben, webch« Gewalt ist noch in der Lage, sie be- sttnunend zu beherrschen, wer dürfte sich Per- messen, mittel- ober unmittelbar gegen bie fest­gefügte Organisation der 5 8 Millionen Deutsche im Alter von 1740 Jahren Sturm zu halten? Do ist der Mann, wo die höchste Staatsgewalt, bie rechtzeitt' die ganz« impulsive, starknervige und vorwârtsstreb«nde Bewegung in ihren Auswirkungen erfaßt und sich nutzbar nmcht? Vergebliches Staunen, der Sport wan­dert in leeren Straßen und schaut in verständ­nislose Gesichter! Bis bie eigene Initiative und bie der erfahrenen Führer mit der Urgewalt der eigenen Kraft alle Ketten sprengt

So tourbe der Sport von heute die lauteste Frag« bet Zeit, bald wird «r zur tiefsten Fraee »erben! Die Erkenntnis ist auf dem Marsch,

stimmen und beginnen mit bewunderungswürdi­ge Zähigkeit das Tor der Einheimischen zu be­drängen und haben infolge ihres Eifers in der ersten Halbzeit mehr vom Spiel. Bei der Ha­nauer Mannschaft macht sich in d'e'er Bedräng­nis vor allem die unermüdliche und sicher« Zer- störunararbeit der Läuferreihe und Verteidigung bemerkbar, beiden Teilen ist es zu verdanken, daß die Bayern erfolglos in die Taufe gehen müssen. Bei Beginn der »weiten Hälfte des Spiels wer­den beiderseits f66n eingeleitete Angriffe in* 'olge des glitkchigen Bodens versieb. Nach und nach kann Hanau 93 durch vorzügliches Kombi- -ationssviel das Zepter an sich reißen und den Gegner fast ganz in feine Hälfte drängen. Vor dem Heiligtum Aschaffenburgs entspinnen sich ganz brenzliche Situationen, di« jedoch teilweis« mrch Ue^rkombinaiion der rührigen Hanauer Stürmer nicht zum Erfolg führen. Gon- beson­ders zu loben ist Belz. der Torwart der Bayern, der als Meiller seines Faches zu bezeichnen ist. -mb alle, wirklich reichlichen. Torschüsse sicher und überlegen hält. Nach einem schönen, Pötten Sviel trennen sich beide Parteien, ohn« einen Erfolg erreicht zu haben Eckballverhältnis 9:4. Der Schiedsrichter, Herr Brucker-Stuttgart, leitete Sas Spiel mustergülkw und einwandfrei. Durch seine ruhige und sachliche Art besänftigte er die manchmal sehr aufgeregten Spieler und das Pub­likum glänzend.

Jedenfalls hat sich der Baver über seinen ihm 'vrperlich w«it untechegenen Geaner gewundert. umaT er in der Borrrmde in Aschaffenburg gegen dieselbe Mannschaft rebr leichtes Spiel ge­habt hatte. Bei Hanau 93 macht sich bie Arbeit des Trainers allgemein bemerkbar und kann bie Mannschaft de» künftigen Spielen mit Ver­trauen und Selbstbewußtsein entgegen sehen.

1. F-C. 1906 Großauheim F.-Abtlz. des Turnvereins Damm-Aschaffenburg 1:3 (0:2).

Obige Mannschaften standen sich am ver­gangenen Sonntag i» Aschaffenburg-Damm im Privatspi«! gegenüber. Auheim trat mit vier Mann Ersatz an. Von Beginn an entwickelte sich scharfes Sp'«l, wobei sich auf beiden Seiten gute Torgelegenheiten boten, die jedoch vielfach wegen des aufgeweichlen Bodens nicht ausgenutzt wer­den können. In bet 30 Minute erzielt Damm durch Strafstoß den ersten Erfolg. Kurz vor Sei-

Sockey.

2. Mannschaft Hockevabtrilung Viktoria Aschaffen­burg 1. Mannschaft Tennis- und Hockeyklub 1919 Hanau 2:1 (0:0).

Am vergangenen Sonntag trat der Hanauer Tennis- und Hockeyklub 1919 zum ersten Male mit einem Hockeywettspiel gegen die 2. Mann­schaft der Hockeyabteilung des Sportvereins Viktoria Aschaffenburg in den Vordergrund des Interesses. Es ist lobend zu «rwâhren, daß bie junge Mannschaft trotz eines wenig intensiven Tranings ei» so flüssiges Spiel vorführte. Die Technik läßt ja noch etwas zu wünschen übrig, bie taktische Stellung war gut, nur müssen bie mannig- ^hen Stoppfohler nusoeme-zt werden. Der best« Spieler war ohn« Zweifel Herr !lrcis Es ist zu münfdjen, daß her Hainauer Tennis- und Hockey­klub 1919 die Sportfreunde Panaus bald w eder mit einem Spiel erfreut und vor allen ein Vor­kämpfer für den schönen Hockeysport in Hanau wird.

ten, aber unaufhaltsam.

Mög« sie nicht zu spät kommen Hk Die frei­willig« Körpererziehung Aller im Staate herbei- zuführen ist das Ideal. Es steht turmhoch Über Freund und Feind, unberührt vom Haß der kämpfenden Parteien leuchtet es in her Welt! Und nie kann es vergehen, wenn nur tausend, nur hundert, nur zehn daran fest halten! Es kann im Sturm der Zeiten verblasten, es kann von unverständigen Händen verbildet werden, fein Angesicht kann verirrt erscheinen, aber nie kann es untergehen, weil tief im Herzen der Menschen die ewige Sehnsucht nach Kraft. Stärke und Gesundheit schlummern wird.

Der Hanauer An-eioer w'll von jetzt ab an dieser Stelle zweimal wöchentlich, und zwar Donnerstags und Montag«. feine Stätten bem Sport und Spiel zur Verfügung stellen und feinem Leserkreise die neuesten Ereignisse des Stabt- und Landkreises Hanau übermitteln. Ge­tragen von dem Wunsche, daß durch die Lektüre dieses Teils der Zeitung ein immer größerer Teil der Bevölkerung für b^n Sport interessiert wird rmd sich dem einzigen Mittel, das unser Volk zur Gesundung führen kann, anschließt.

Futzball.

Ligatabeve des Rordmainkreife».

Germania 94 Frankfurt Eintracht Frank'iirt

V. f. R. 01 Frankfurt Biktona Äschaffenbarg Germania Rückingen Helvetia Bockcnbeim Fußballsportverein Frankf. Hanan 93

Viktoria 94 Hanau Sportfreunde Frankfurt Fußball-Ges. Seckbach

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M 38:17 24 15 25:19 29:20 18:19 15:15 17:21 25:20 20:20 10 21 11:45

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Hanau 93 : Viktoria Aschaffenburg, 0:0.

Bei schönem, klarem Wetter standen sich am oergancenen Sonntag obige Mannschaften auf dem Sportplatz an derSchönen Aussicht" gegen­über. Trotz einer leichten Kälte hatten sich, gegen 2000 Zuschauer eingesunken, auch aus Aschaffenburg selbst war eine größere Schar Sportbegeisterter mit ihrer Mannschaft nach Havau gekommen, um Zeuge dieses entscheiden­den Kampfes zu sein.

Gleich nach dem Anstoß wird das Spiel von dem flinken Hanauer Sturm in die feindliche Hälfte getragen, alle Angriffe we den jedoch von der sicheren Verteidigung Aschaffenburgs unter- Jkmben. Allmählich finden sich di« Bayern zu-

ersten Hälfte war das Spiel ziemlich ausge­glichen. Nach der Pause findet Auheim sich besser zusammen und gewinnt langsam an Ueberiegen« heit. Ein Eckball wird vom Halbrechten geschickt zum Erfvig verwandelt. Bald darauf bricht Damm durch und kann, wegen vollständigem Ver­sagens der Auheimer Verteidigung, zum dritten Tiale einsendrn Auheim weiter überlegen spie­lend ist eifrig bemüht, die Schart« auszumerzen, kann jedoch nicht mehr erfolgreich sein. Mit bem Ergebnis 3:1 für Tamm trennen sich bk Par­teien nach einem offenen, flotten Spiel.

F^-D. Melitta /Turnverein Hanau) T : Sport­verein Wachenbuchen l. 0:0.

F.-B. Melitta (Turnverein Hanaus II : Sport­verein Wachenbuchen II. 6:0.

Die oben erwähnten Mannschaft«» maßen sich am Sonntag d«n 16 Januar auf dem Sportplätze am Kaisechof Melitta trat zu diesem Spiel reichlich geschwächt an, um jüngere Spieler aus« zuprobieren. welche sich auch zum größten Teil gut einsührten. Dar Spiel selbst nahm einen sehr flotten Verlauf. Vor dem Spiel ber ersten Mannschaften spielten die -weiten Mannschaften beider Dere!»« gegeneinanber. Nach überlege­nem Spiel gewann Hanau mit 6:0.

Die Ligaspicle des kommende« Sonntags.

Frankfurt«. M.: 1. Sportfreund« gegen Fußballgesellschaft Seckbach. Schiedsrichter: Herr Schickedanz, Neu-Isenburg. 2- Fußballsportverein gegen Eintracht. Schiedsrichter: Herr Dreyer, Ludwigshafen. 3. Helvetia Bockenheim gegen V. f. R. Frankfurt. Schiedsrichter: Herr Witte, Stuttgart 4. Germania 94 spielfrei.

Rückingen: Germania gegen 1. H. F-C. 1893. Schiedsrichter: Herr Maier, Stuttgart.

Hanau: Viktoria 1894 gegen Viktoria Aschaffenburg. Schiedsrichter: Herr Köhler, Stuttgart.

Auf das letzte Sviel sei besonders hinge­wiesen. Da die Bayern am vergangenen Sonn? *ag schon erfolglos nach Hause fahren mußten, werden sie sich am 23. Januar schr zusammen- nehmen müssen, wenn sie Hanau nicht als Be­siegle verlassen wollen.

Weitere Spielankündigungen für Sonntag.

Die 1. Mannschaft desSportvereins der Schutzpolizei Hanau" spielt am kommenden Sonn­tag gegen die 1. Mannschaft des Fußballklubs 1906 Großauheim in Großauheim. Die 2. Mann­schaften beider Verein« messen sich am gleichen Tage 10 Uhr vormittags auf bem Sportplatz in der Ka' .....e in der Lamboystraße.

Eintracht Windecken ist es gelungen, eine Reservemannschaft seines Namensvetters der Liga Frankfur, für Sonntag nach Windecken zu verpflichten. Das Vorspiel in Frankfurt sonnte Windecken nur knapp für sich entscheiden. Spiel­beginn 2^ Uhr.

Turnen.

Die deutschen Turner Hanaus begrüßen bie Absicht des Verlages der berbreitesten Zeitung der Stabt, durch eine besondere Beilage zur Untsrstützung^aller Bestrebungen, bie der weitere» Ausdehnung der Leibesübungen dienen, beizu­tragen. Trotz der Förderung, bie ihr« Arbeit durch bie Presse dankenswerter Weise schon immer erfahren hat. muß zugestonden werden, daß bie Turner in ihrer große» Mehrzahl bie Wichtigkeit dieser Hilfe noch nicht erkannt haben und sich darin zu ihrem Nachteil von den Sportlern unter­scheiden. Hoffentlich ändert sich daS endlich, sodaß dann bie turnfreundliche Presse von feiten der Turnerschaft bie gebührende Würdigung und Unterstützung erhält. Bei aller Anerkennung dieses Mangels muß aber doch beachtet werden, daß bc Haupttätigleit der deutsche» Turnerschaft sich in ungeheurer Meng« von Stleinarbeit innerhalb der Vereine vollzieht. Dabei ist ein Peer von Turn­worten. Vorturnern usw. in selbstloser Weis« unermüdlich bei der Arbeit, von der man in der Presse nicht beritten kann. Nur an den Höhe­punkten, wenn das Erreichte der Oeffeni'lichkeit vorgeführi wird, darf man die Presse in Anspruch nehmen. Und auch dann noch bringt es die be­tontere Art des deutschen Turnens mit sich, daß tiger der einzelne glänze» tonn, sondern vielmehr di« möglichst gleichmäßige Durch­bildung der M e n g e als Ausgabe und Zi«l der turnerischen Arbeit sestgehalten werden muß. Aber jene bedauerliche Unterschätzung der Presse hat zur Folge, daß die Oefsentlichkeit wenig oder gar nicht unterrichtet ist von der tiefgreifenden Wandlung, bie in den letzten Jahren auch im Setrieb des teutschen Turnens eingetreten ist. Doch davon ein anderes Mal!

Schwimmen.

17. Kreistag des Kreises 5 (Süddeutschland) Deutsche« Schwimmverbandes am 29. und Januar 1921 in Hanau .

Kraft nur, die mit Kraft sich mißt, Kann dir Kraft gebären.

Nur wo Kampf und Streben ist. Sammle dein« Ehren!"

des 30.

Dies« Worte Dantes hat der Führer Deutschen Schwimmrerbandes unlängst Ehrung eines Mannes vorausgeschickt, den er zum 50. Geburtslage als einen der Pionier« der deutschen Schwimmbewegung feierte. Sie sind aber auch, ganz allgemein genommen, ein treffen- ber Ausdruck für ten Drang, der bewußt oder unbewußt alle die Schwimmer beseelt die in dem

des der

Deutschen Schwimmvecbande zu einer großen Kampffront für ihre Ideale zusanunengeschlossen sind. Sie gelten nicht nur für die Jungen, die auf ber Schwimmbahn in friedlichem Wettstreit ihre Kräfte messen, sondern auch für diejenigen, die, ob sie nun im rüstigen Mannesalter stehen oder die Schwelle des Alters bereits überschritten haben, mit unbeirrbarer Begeisterung für die Hebung und Förderung des Schwimmsportes schreiten. Eine Tagung der Schwimmer ist immer ein Jungbrunnen für alle Teilnehmer. Tas wird auch für den 17. Kreistag zutreften, den der Krets 5 (Süddeutschland), der an Mitgliedemahl stärkste Kreis des Deutsche» Schwimmverbandes, am 29. und 30. Januar in Hanau abhält.

Noch sind die Anträge nicht veröffentlicht, bk von dem Kreisvorstand und den einzelnen Gauen gestellt sind, aber schon die von dem Gau 1 (Frank­furt) vorliegenden Anregungen lassen erkennen, daß sehr wichtige Fragen zur Beratung kommen, die einen lebhaften. Meinungsaustausch hervor­rufen werden. Es wird vom Gau 1 die Förde­rung des Damenfchwimmens, der Ausbau der Jugendpflege, die unbedingt Die Hauptarbeit jedes Sportrerbandes sein muß, ferner die stär­kere Heranziehung von Aerzte» bei der Ueber* wachung der sportlichen Tätigkeit gewünscht.

Die Tagung soll jedoch nicht nur ben Kreis- mitgliedern geistige Anregung bieten, sondern soll sich auch an alle bie wende», die bis jetzt der schwimmerischen Bewegung teilnahmslos oder gar feindlich gegenübergeftanben haben. Wir Schwimmer wolle» unsere Tätigkeit nicht auf »Nieren Mi^lredeykreir beschränken, sondern woll«» volkstümlich sein und wünschen, daß das Schwimmen Gemeingut des gesamten deutschen Volkes werden möge.

Deshalb war es bas Bestreben des jungen Hanauer Vereins, dem die Veranstaltung der diesjährigen Kreistages übertragen wurde, bin Beratungen, soweit es anging, einen Volks turn- li-chen Rahmen zu geben Davon werde heute be, richtet, wo zu unserer großen Freude der Ha. , nauer Anzeiger zum ersten SDlale mit einer eigenen Sportbeilage vor die Oefsentlichkeit tritt, um in weiterem Umfange, als es bisher geschehe» konnte, für all« die Leibesübungen einzutteten. die mit ehrlicher Hingabe der Gesundung unserer Volkes dienen wollen.

Die Vorarbeiten zur Tagung sind in vollem Gang«. Am Samstag den 29. Januar, abends 8 Uhr, wird im Hotel zum Riesen her Vorsitzend« des Deutschen Schwimmverbandes, Herr Dr. Geisow, zu Beginn der Verhandlungen über bas Thema sprachen:Deutsche Knlturaufgaben, z Turnen und Sport und ihre Stellung zu ein» ander." Der Redner ist in Hanau durch seine geistreichen Vorttäge sowie durch sein idealer, füllt«? Eintteten für die körperliche Ertüchtigung unseres Volkes sehr geschätzt und wird sicher eine zahlreiche und dankbare Zuhörerschar finden.

An die weiter« Oefsentlichkeit, besonders bie Jugend Hanaus, wenden wir uns am Sonntag den 30. Januar vormittags im Modernen Theater lRosenstraße). Hier sollen die Zuschauer- einen Einblick in bie Vielseitigkeit des Schwimmsportes gewinnen Neben einem Film, der ein vom Schwrmmverein Augsburg auf dem Tobensce per. anstaltetes Schwimm fast barbietet, wird besonders Der von der Berg- und Sportftlnr-G. m. b. H. Freiburg unter großen Schwierigkeiten aufge­nommene Lehrfilm des Teutschen Schwimmver» bandes die allgemeine Aufmerksamkeit und Be. wunderung erregen. Der erste Teil das Films zeigt das vorjährig« Verbandsfchwimmfeft in Darmstadt mit einigen Augenblicksbildern; fi sann man u a die Schwimmbahn, bie Zuschauer, menge, die Kampfrichter bei ihrer Tätigkeit und einzelne Meisterschaftslämpse betrachten. Beson­ders^ gut sind bie einzelnen Sprünge unserer besten deutschen Springer gelungen. Namentlich diejenigen Sprünge, die mit der Zeitlupe (drei- ßigsache Verlangsamung) ausgenommen wurden, geben in ihrer prächtigen Darstellung ein wert­volles Lehrmaterial. Ganz allmählich heben sich die Springer vom Sprungbrett und zeigen dank der langsamen Bewegung in den verschiedenes ihrer 4 Sprünge. Der zweite Teil des Films ist in Frei- I bürg ausgenommen und bringt neben Trocken- | Übungen vor allem eine einwandfrei« Darstellung | der verschiedenen Schwimmarten, ausgeführt von I der besten deutschen Mannschaft. Angehörigen des Schwimmklubs Hellas Lstagdeburg. Diese | FilMorführunven sollen dreimal geboten werdem I Die erste Vorführung (um 10 Uhr) ist für bie der I Jugendpflege angekhloffenen Vereine bestimmt, | die zweite (um 11 Uhr) für die Schulen. Diese I beiden Darbietungen erfolgen kostenlos. Für bie dritte Vorführung (um 12 Uhr), die den Mit­gliedern und, soweit die Plätze reichen, der Oesfentlichkeit zugänglich ist, müssen wir leidet zur Deckung der Unkosten ein geringes Eintritts- | gelb im Betrag« von 1 Mark erheben.

Die Tagung wird abends 6 Uhr durch einen Ball in der Centralhalle abgeschlossen, bei dem Gäste durch THtglkber eingefrbrt werden können. Durch ein bem Schwimmerleben entnommenes j Lustspiel, durch gesangliche Darbiettcngen sowie durch Reigentänze wird auA diese Veranstaltung ein festliches Gepräge erhalten.

Möge dem Hanauer Schwimmvere'n 1912 ein voller, Erfolg beschieße» fein. Der beste Lohn für seine Mühen wird fein, wenn die Kreisfame» naben, die aus allen Teilen SübbeuttchTaubs nach Hanau kommen, ten Eindruck mi^ebmen können, daß Gastlichkeit und sportlicher Sinn in unserer Mainstadt eine ritte Pe'mftatte haben.

Hans Reichardt.

lässet

Aus nachfolgenden Silben sind 12 Wörter zu bilden, deren 3 und Anfangsbuchstaben von unten nach oben geken einen guten Rat für bie deutsche Jugend ergeben:

be bro dada be e ei en - er ge ge graph Ham i ^ leit mel na ne ne rei neid pe pel re- ri ro fe fol sch ich he tc tel teo im us vi.

D'- Wörter bedeuten: 1. Te-ci<hnung e'n« mikgünstiaen Menschen. 2 Eigenschaft. 3. Rö­mischen Katter. 4. Weibl. Vornamen. 5. Wasser» Poget. 6. Blume. 7. Muke. 8- Schwingung^ messer. 9. Fluh. 10. Gelandeform. 11 Perser» könig. 12. Wissenschaft.

Gkssss.

Anläßlich des Fußballspiels Viktoria-Aschaf­fenburg : Hanau 93 am 16. Januar wurde der bekannte Sh!eTcr Krebs IL -etwas unjanit ange- schosss» und hatte e'ne Zeit lang mit Atemba» schwerben zu tun. Als wegen dieser vermeint­lichen Rohheit ein*01116 ,.Pfm-Nufe" bei dem er« reoten Publikum laut wurden, meinte eine Aschaffenburger Dame besänftigend!Ob bt' mal Gott!' Do bra"chens doch nit gleiPfui" zu ruafn/drr isch eben a bisserl schwach afn Moagn. Aus!!!