«EU
ssr«rs- ve« 14. semtee
«r. 11
fâhigkeit durch den beamteten Arzt eintreten müssen. Ich muß von jedem Beamten erwarten, daß ex in diesen schweren Zeiten unter Ausschaltung jeder Aeuherlichkeit seinem Berufe nachgeht und demgemäß vom Trogen des Einglases absieht.* (So, nun ist die Republik gerettet! D> Red.)
— Verringerung des amerikanischen Bs- satzungsheeres. Nach einer Havasmeldung aus Washington hat der amerikanische Kriegsminister rrklart, daß das amerikanische Besatzunasheer in Deutschland von 50000 Mann auf 8000 Mann »erri»;ert werden wird.
— Auflösung der C. S. T. Aus Paris wird gemeldet: Das Strafgericht fällte in dem gegen die C. G. T. (Allgemeiner Gewerkschafts dund) eingeleiteten Prozess das Urteil. Iouhaux, Laurecht, Lapierre, Demoulins und Talvayrach wurden solidarisch zu 100 Franken Butze und zu den Kosten verurteilt. Das Gericht sprach die Auflösung der T. G. L. aus.
— Für den Anschluß Oesterreichs. Aus Wien vird uns gedrahtet: In der Sitzung der Reichszarteileitung der GroßdeuffGen Dolksportei wurde einstimmig eine Entschließung angenommen, worin der Abgeordnetenverband ersucht wird, von der Regierung unverzüglich die Bor- ka« eines Gesetzentwurfes, betreffend die Abstimmung über den Anschluß an das DeutscheReich zu verlangen.
— Der österreichische Poststreik. Die Blätter neiden über den Poststreik: Die Briefbestellung ist fast vollständig unterbrochen. Die Sammel- täfkn werden nicht entleert und auch die Paketannahme eingestellt. Der lokale Geldverkehr ist vorläufig noch nicht unterbrochen; ebenso der telegraphisch«, telephonische und Rohrpostdienst, da für diese Dienstzweige die piagmotisierten Beamten zur Verfügung stehen. Mit Hilfe derselben konnte namentlich auf dem Hauptpostamt der AuSklndsdienst für eingeschriebene und Expreßbriefe erhalten werden. Einige Bezirkspostämter wurden gesperrt, wobei die Streikenden von einigen Amt-lokalen di« Schlüssel an sich genommen haben. Nachmittags sind die Vertreter der Postangestellten zu Einigungsverhandlungen geladen. In den Ländern wird der Streik in vollem Umfange durch geführt. — Ein nachmittags abgehaltener Ministerrat beschäftigte sich mit der durch den Streik eines Teiles der Postbeamten hervorgerufenen Lage. Ein neuer Mintsterrat soll auf Grund des Ergebnisses der Verhandlungen mit den Vertretern der Postangestellten die end- süftigen Beschlüsse fassen.
Die Preutzenkagung der Deulschea Dolkspartet.
Auf der Preußentagung der Deutschen Stoffs» «artet, über die wir bereits gestern berichteten, •^stattete am Montag Abg- Dr. v. R ich te r das Geferst über die allgemeine preußische Efolitil M führteH aus:
„Potsdam ist für uns ein Symbol, einmal -sr Erinnerung, dann aber auch des Ausblickes m die Zukunft- Wir wollen zum Ausdruck brin« gen, daß wir nur dann auf einen Aufstieg unsere« preußischen und deulschèn Vaterlandes hoffen können, wenn die altpreußischen Tugenden, Arbeitsamkeit und Pflichttreue wieder zu Ehren kommen. Di« Bestrebungen, die auf eine Zerstückelung Preußens hinauslaufen, haben mit einer Stärke eingesetzt, welche mir früher nicht für mSglick gehalten hätten. Es ist grundfalsch, das auf die angeblichen Fehler des sogenannten alten Systen« zurückzuführen. Man glaubt — und man glaubt es nicht mit Unrecht —, daß die Berliner Regierung abhängig sei von radikalen Einflüssen, abhängig von der Straße und man will sich einer solchen Regierung nicht unterwerfen. Aber wer noch daran zweifeln könnte, daß bk Zerschlagung Preußens letzten Endes zur Schwächung Deutschlands führt, der seh« einmal den Standpunkt unserer Feinde an. Weil wir das wissen, haben wir unsere ganze Arbeit in der Landesversammlung darauf eingestellt, ein unzerstückölteS Preußen uns zu erhalten. Kommt einmal die Zeit — und sie kann vielleicht kommen —, in der der preußische Einheitsstaat allen Deutschen in Fleisch und Blut übergegangen ist, dann wird man auch den deutschen Einheitsstaat anstelle Preußens setzen. Nun zur inneren Politik. Di« preußische Koalitionsregierung ist eine nur äußerlich verbrämte Herrschaft der Sozial- demokratie. Um sich die Macht in Preußen zu erhalten, verleugnen die demokratischen Parteien alle demokratischen Grundsätze und haben den Termin für die Landtagswahlen soweit hinausgeschoben, als es nur irgendwie ging, obwohl die Reichstagswahlen doch gezeigt haben, daß das preußische Parlament nicht mehr dem Willen der Wähler entspricht- Von der Sozialdemokratie trennt uns in nationalen und wirtschafMchen Fragen eine unüberbrückbare Kluft. Aber wir treiben seine einseitige Parteipolitik, wir lehnen es daher nicht ab, auch mit her Sozialdemokratie zusammenzuarbeiten. Einem sozialdemokratischen Diktat aber werden wir uns niemals unterwerfen. Wir machen er gerade der demokratischen Partei zum Vorwurf, daß sie es nicht verstanden hat, beim Zusammenarbeit«» mit der Sozialdemokratie die Interessen des Bürgertums mit der nötigen Schärfe zu vertreten. Wir müssen bei der bevorstehenden Wahl zeigen, daß wir unserer Vater wert sind. (Stürmischer, wiederholter Beifall und Händeklatschen.)
Die zweite Siebe hielt Abg. Frau Lotte G a r- rich über „Die Frau in der Politik".
Als nächster Redner erhielt das Wort Abg. Seidig zu seinem Referat über „Verfassung und Wirtschaft". Er führte aus: „Wir kämpfen gegen die Sozialisierung, denn sie bedeutet Verderben- Es soll gewiß nicht alles wieder so wer- den, wie es 1914 war, im Gegenteil. Auch wir
wollen vorwärts. Wir hab«n bic Gewißheit, daß { es besser werden wird. Mr verzweifeln nicht,! denn wir sind optimistisch. Im Mittelpunkt unseres Wirtschaftsprogramms steht die Zusammenführung von Arbeiter und Unternehmer. Aber es ist nicht das einzige Problem der deutschen Mrtschaft. Wir müssen di« Zerschlagung und Zertrümmerung des Mittelstandes verhindern. Vieles an der preußischen Verfassung hat uns nicht gefallen, besonders nicht in ihrer ursprünglichen Fassung. Aber wir haben doch manches bessern können. Wir erklären uns mit aller Bestimmtheit für ein starkes Preußen. Preußen lebt und ein Lebender läßt sich nicht zur Anatomie schleppen."
An die Vorträge schloß sich eine kurze Aussprache. Dann mürbe der Wahlaufruf unter stürmischem Beifall ausgenommen. Darauf sprach Dr. v. Shaufe das Schlußwort. Die Deutsche VoWpartei werde in den Wahlkampf gehen mit dem Wahlspruch Friedrichs des Großen: Die erste Bürgerpflicht ist, feinem Vaterland zu dienen. Damit schloß bie Tagung.
Eine Rede Stresemann«.
Di« Deutsche Volkspartei hielt abends im Konzerthause in Porsdam, anschließend an den Preußentag, eine sehr stark besuchte Wahlversammlung ab. Es sprachen zunächst Abgeordneter Rektor Hollmann und Frau Milka Fritsch, nach ihnen Abg. Stresemann. Er mies darauf hin, daß der Versailler Frieden nur eine Episode fei, daß wir uns mitten in der Weltrevolution befänden daß alles noch in der Entwicklung begriffen sei. Die Dinge in Griechenland und Ungarn, die russische Sphinx, bie Verhältnisse in den abgetretenen und gefährdeten Gebieten, alles sei noch in Gährung. Von dem Heilbringer Wilson wende sich ganz Amerika ab. England, das feine Kriegs ziele erreicht habe, lasse die Maske fallen, und Lloyd George habe am 28. Dezember offen erklärt: „Je mehr man bie Dokumente verfolgt, um so besser wisse man, daß keiner ber verantwortlichen Staatsmänner den Krieg gewollt habe, sie sind hinèingestolpert " Wie erbärmlich sind doch die Kerls (Stürmischer Beifall- Zurufe: Hängen!), die Deutschland die Schuld am Kriege zuzuschieben versuchten! Wenn wir von der englischen Propaganda gelernt hätten, würden wir daraufhin eine Revision des Friedensvertrages verlangen. Italien wie Rußland wünschen eine gemeinsame Grenze mit Deutschland, denn Deutschland habe feine Mission noch nicht erfüllt; das letzte Wort darüber ist noch nicht gesprochen- Ohne Preußen hätte es kein Reich gegeben, Pflichterfüllung habe Preußen groß gemacht, und sie lasse die Fehler der Hohenzollern verblassen, die eben auch nur Menschen waren. Der Redner wandte sich dann ^arf gezen den Führer der Deutschnationalen, die Politik der Mitt« verzichte, sei er im Unrecht. Es dürfe leine Politik des Extrems gemacht werden, sondern man müsse von links nach rechts Stimmen zu fesseln suchen. Alle politische Arbeit fei darauf einzustellen, zunächst ein einheitliches Reich zu schaffen und erst nach feiner Festigung bie Konstitution zu schaffen. (Langanhaltender, starker Beifall-) „Wir glauben," so schloß Stresemann feine Ausführungen, „daß Deutschland das Ziel finden wird, das ihm nach feiner Kultur und seinen Leistungen zufällt, wenn wir an der pflichtgetreuen Ausgestaltung der deutschen Charaktereigenschaften arbeiten*
Aus aller Well.
La« aufgkhobrne «chlachtfest. Aus dem Unstruttle wird folgendes Ekschichtchen erzählt: Ein Heiner Bauer läßt von dem Hansschlächter seine beiden Schweine tarieren und ten Tag des „Stechens" fest» fetzen. Vor dem Schlachtefest dört der Bauer nachts ein verdächtiges Geräusch am Schweinekoben, das ihn aufweckt. Er springt auf und jagt mit vem Schieß, prügel eine Schrvtladung nach dem Stalle. Am anderen Tage wird ber Metzger mit Krankheit entschuldigt. Der um feinen Besuch gebetene Arzt mußte erst erscheinen. Der Bauer kokt nun mit seinem Geschirr den Doktor und läßt den Metzger auf feine Losten untersuchen. Der Arzt stellt eine berbe Schrot- ladung im Körper de« Fleischers fest. Schmunzelnd läßt der Bauer das Feuer unter dem Kessel auSgeben, um bis zur Genesung der unentbehrlichen Fleischer» zu warten.
WW MMm
Hanveksregist««.
Gesellschaft mit beschränk» Haftung
„Kunstgitßerei Wilftrlm Koura» ÄSrtzel
Gesellschaft mit -«schränkte« jf-aftuna" mit dem Sitze in Hanau. Durch Gesellschaft-beschluß vom 19. November 1920 ist § 1 des Gesellschaftsvertrages vom 18. April 1916 dahin abgeändert worden, daß die Firma der Gesrllschast fortan: „Eisengießerei Wilhelm« Gesellschaft mit beschräiilter Haftung" lautet
Eintrag des Amtsgerichts 4 in Hanau vom 9. 3anuar 1921. 385*
Rutzholz-Bersteigerung
aus Gräflich Asenburgischc« Revier EckartS- hauftn (Unterhalb) am Samstag den iS.^anuar 1921, um 1 Uhr uachm., in der Gastwnl'chaft von Fenchel, EckartSdauscu.
Aichie»»: Stämme 83 km 4. n. 5. Kl., Derbstangea 194 Stück 10.68 km, Reisslängen 31 Stück, Spitzen 215 Stück zu Baumpsählen je. geeignet,
ferner das im Schlage lagernde Reisig.
Zu'ammenkunst zur vorherigen Besichtigung 10 Uhr vorm. bei der Jagdhütte ant Kihberg.
Händler erhalten seinen Zuschlag. 187*
Marienborn den 3t Dezember 1920.
Gräfliche Revierverwaltuna.
Durch Verordnung der RelchSreaieruna vom 19. Seht. b. IS. sind u. a. folaenbt Vorschriften vom 1. Oktober b. IS. ab außer Krall gesetzt worden:
a) die Bekanntmachung, betreffend vorübergehende Abänderung d» AuSsübrnngSvorschristen deS Bundesrates zum Viebfeuchl-ngefetze, vom 4. Februar 1915 kReich«a6etzblatt ®. 62\
b) bie Bekanntmach»»«, betreffend vorübergehende Erleichterung der Hnferfntfmng von Schlachtvieh, vom 21. Januar 1915 kReichSgesetzbl. S. 84),
o) d e Bekanntmachung über die Verwertung von TierkSrvern und Schlachtabfällen vom 29. Juni 1910 sReickisgeketzblatt S. 031) in der Fassung ber Bekanntmachung vom 17. August 1917 (NeichS- aefets&f. S. 715) und 8. April 1920 (Reichsgesetzblatt S. 4961.
Zur Ausführung bei genannten Bekanntmachung sind:
zu a) die Rnnbverfügnng nebst vichsettchenvolizeilicher Anordnung vom 15. fVebrnar 1915 <8.M. ®LS. 65) zu b) bie Nundverkügung vom 80. Januar 1915 (L. M. Bl. E. 45),
zu c) die Rnndverfügungen vom 22. Juli 1916 (5. M. Bl. S. 214), 12. September 1916 (ß. M. Bl. S. 241h 19. Mai 1917 fß. M. Bk. 6. 238). 6. September 1917 fß. M. Bl. S. 264). 17. Juli 1919 (9. M. Dl. S. 228) und 29. Dez. 1919
(I A TTI g 11 861)
erlassen worden, die damit, soweit sie auf den De lanutmackmneen beruhen, ebenfalls außer Kraft treten.
Die viebseuchenpolizeiliche Anordnung au der Bekanntmachung unter ä) vom 15 Februar 1915 kReichS- itnb Staatsanzeiger Nr. 45) ist durch bie nachstehende im Reichs- und Staarsanzeiger zum Abdruck kommende Anordnung vom heutigen Tage auke, «hoben worden.
Ich ersuch«, die beteiligten Dienststellen entsprechend zu verständigen.
Berlin den 7. Oktober 1920.
Ministerium für Landwirtschaft, Domänen und Forsten.
BithseuchtnpoNzeittch« «narbnun».
Auf Grund der 5§ 18 ff. bet Diebseuchengeletzes vom 26. Juni 1909 (R.-G.-Bl. S. 518) wird zum Schutze gegen die Maul- und Klauenseuche gemäß 9 79 Abs. 2 desselben Gesetzes und §§ 1,8 des AuSfüdruugSgesetzeS zum Viehlenchengesetze vom 25. Juli 1911 (Gesetzsammlung S. 149) folgender bestimmt:
Die viehseuchenpolizcilickt Anordnung vom 15. Februar 1915 (Neich?- und StantSanreiger Nr. 45), durch die die 88 172, 173 der viebfeuchenpolizeilichen Anordnung vom 1. Mai 1912 (Beilage zu Nr. 105 des Reichs- und StaatSanzeigerS vom 1. Mai 1912' für bestimmte Militärtranèporte vorübergebend außer Kraft gesetzt worden sind, wird hierdurch aufgehoben. Sie 88 172, 173 haben demnach fortan wicdcr in vollem Umfange Geltung.
Diese Anordnung tritt mit dem Tage ihr» Ver» kundignng in Krall.
Berlin den 7. Oktober 1920.
Der Minist» für Landwirtschaft, Domänen und Forsten.
Wirb veröffentlicht.
Hanau den 7. Januar 1921.
Der Landrat und Polizeidirektor. Sorgt
Im Htnb'lS auf den Ernst der Zeit itnb die allgemein« wirtschaftliche Notlage wird für die Monate Januar und Februar dieser ZahreS kär de»» Stadt- SWiTÄM^ hingen, Maskenbälle«, Kostümfesten usw. verbäte«. Ebenso bat auf den Straß«»» jedes MaSkentreiben und das Anlegeu vo« Maskenkostümen zu unterbleiben.
Hanan den 18. Januar 1921.
Der Landrat und Polizeibirektor. Soigt
Bekanntmachung betr. dte Nacheichnng der Maste und Gewichte im Stadtkreise Hanau 1921.
Gemäß tz 11 der Maß- und Gewi^t?ordnunq vom 30. Mai 1908 müssen die dem eichpflichtigen Verkehr dienenden Meßgeräte, wie Längen- und Flüssigkeit«- maßt, Meßwerkzeuge. Bierfässer, Hohlmaß«, Gewichte und Waaen unter 3000 kg Tragfähigkeit alle 2 Jahre zur Nacheichung vorgelegt werden. Bei der Nacheichung werden die Meßgeräte usw. aus ihre Verkehrs- fâbigkrit geprüft und dann neben dem Eichstempel mit dem JabreSzeichen versehen. Unbrauchbar oder unzulässig befundene Meßgeräte usw. werden mit entwertetem Stempel dem Eigentümer zurückgegeben; irgend eine Bestrafung tritt hierbei nicht ein.
Alle Gewerbetreibenden, Großhandlungen, Fabrik- betriebe und Landwirte, sofern sie irgendwelche Erzeugnisse nach Maß oder Gewicht kanfrn oder verkaufen oder den Umfang von Leistungen dadurch bestimmen, werden hierdurch aufgefordert, ihre eichpflichtigen Meßgeräte dem Eichamt in Hanan, Bulau- strafte Nr. 2, während der in nachfolgendem Plane -estgesetzteu Zeit in gut gereinigtem Zustand« von 8 bis 12 Uhr vom. vorznlegcn. Die Nacheichung nicht transportabler Meßgeräte (z. B. Viehwagen, Meßapparate «. bergt.) kann auf gemeinsamen Rundgängen der Eichbeamten am Standort erfolgen. Zn diesen Fällen sind entiprechenoe Anträge beim Eichamt zu stellen und er werden außer den Eichgebühren für jeden beanspruchten Beamten, für jeden angesangcnen Tag und von jedem Antragsteller Zuschläge von 2 bezw. 4 Mark erhoben. (Der erhöhte Zuschlag von 4 Mark kommt in Ansatz, wenn dr« Eichgebühr über 2 Mark beträgt.) Auch sind die aus der Hin- uns Nückbeiörderung der Normale und Prüfung»pilf»mittel entstehenden Kosten zu tragen. Die Zeit der Ausführung der Ruusgânge wird vom Eichamt bestimmt.
Ungereinigt« und nicht genügend gr. reinigte Gegenständ« werden zuräckgewirsen.
Die Rückgabe der Gegen ânde erfolgt nur gegen bare Zahlung der entstandenen Gebühren.
Im Anschluß an die Nacheichung werden bei den Gewerbetreibenden usw., die keinen oder unzureichenden Gebrauch von dieser gemacht haben, durch die Eich, beamten in Begleitung eine» Polize,beamten ««vermutete Stichproben abgcholten; außerdem werden nach beendeter Nacheichung noch besonder« polizeiliche Revisionen vorgeuommcu.
Gemäß $ 22 der Maß- und Gewichtrordnung wird mit Geldstrafe 6:4 zu 150 Mark oder mit Ha t bestreut, wer den Vorschriften derselben zuwiderhandelt Neben der Strafe ist ant die Unbrauchbarmachung oder Einziehung der vorschriitsw origen Meßgeräte zu erkennen. Auch kann deren Vernichtung ausgesprochen werden.
Tie Nacheichung findet in der Stadt Hanau nach folg 'n dem Plane statt:
Vom 24. bi» 81 Sanitär 1921 für die Gewerbetreibenden usw in den Straßen: BrnchkSbelerland- straße, /.nbbachstr., Fa^ncrieweg, Franlsurtcrlandstr, I Gustav Adoljstr., Hainstr., Stieme Hamstr^ Hessenstr.,'
Vorstadt, Jo'epbstr., Vor her Kinzigbrück«, Rat teufst. F Karolintnstr., Riefelstr., Huttrustr., Körnerstr., Ruh fürstenstr.. Rückerthr., Teiebweg, Hochstädterlandstr.; I
vom t. b'S 5. Februar 192t in den Strahn; I Antomterstr., Aepfelall», Dl cherstr., Bogenstr., Eber, l harbstr., Friedbergerstr.. Gneisenaustr., Lamboys Lützowstr., «andeldamin. Scharn borststr., Querstr.)' Türkische Gärten, Uferstr., Wilhelmstr., Wrcdestr' ; Uorkstr.;
vom 7. bis 19. Februar 1921 in den Straße«: ß Baderstr., Banaertstr., Bangrrt, Brückenstr., Krotzs i Dechaneistr., Kleine Dechancistr., Engebr., Erbsenstr., | Hospitalstr., Kleine Fairstr., Frohnhokstr., Johann«,! kirchsir., JohanneSkirchplatz, Marienkirchstr., Metzg»he, ■ Altstädter Markt, Marktstr., Manenstr., Ncnstr., Nord, ■ strafte, Nußaüee, Paradeplatz, Predigerstr., Ramsayhr., s Ravptnstr., Rcbenstr., Sternstr., Schirnstr., Schloßstr, , Schloßbos, Schnlstr.. Steinstr., Tiefestr.:
vo»«r 2L Februar bis 1. März 1921 für bei Stadtteil Ressel stabt mit Philipp« rnherall», Golden« Ane unb Mainkanal mit Ausschluß ber Kolon» Kesselstadt;
vom 2. bis 12. März 1921 in den Straßen: i Ballplay, Biilaustr, Gartenstr., Hasenpfad, Hirsthstr., k Jabnstr., Kirchstr., Langstr.. Leimenstr-, Mühlstr., l Mânltorweg, Nürnbergerstr., Nbönstr-, Rostnstr.. Sand, i strafte, Salzstr., Röderstr., Schnurstr., Schützenstr^ Waldstr., Weberstr.. Wallweg;
vom U. bis 81. März 1921 in den Straßen, ( Altstr. , Französisch« Allee, Fahrstr., Habnenstr^ ' Hammerstr., Kleinestr.. Kölnischrstr.,., Kränierstr^ | Lindenstr., Marktplatz, ParadieSkir., Philipp Ludwig. : Anlage, Römerstr.,SchSferstr., Steinheinierstr., Sternstr^ s
vom 1. bis 6. April 1921 in bett Straßen; | Bleichstr., Di^konissenstr., Glockenstr, Frankfnrterstr, x Fischerstr., Herrnstr., Heumarlt, Kanalptatz, Vor beet i Kaualtor, Lotbringerstr.;
vom 7. biS 12. April 1921 in den Straßen, | Ost ahnhofstr., Dammstr-, Gärtnerstr., Grimuistr., I« ° Kinzdork, Mainstr., Neue Anlage, Eteinheimerlandstr.; s vom 13. biS 16. April 1921 in den Straften: 's Annastr., Akademiestr.. Augustâstr.. Anheimerweg, Bernbardstr-, Dettingerstr-, Freigerichtstr., Friedrichstr„ Güterbahnhgsstr., Grüuerweg, Ostbabnhofftr., Leip« zigerstr.,Spcssartstr, AmOstbahnbos,Rohrstr.,Forsthau«,'
Hanau den 10. Januar 1921.
Der Polizei-Direktor. Voigt.
Die den Gemeindebehörden ausgebändigten Ber, qütnngSanerkenntnisse aus ben Monaten November 1918 bis Juli 1920 über Forderungen für Natural« guartier, Stallung, Nakuralvervflegung, Furage, sowie Hergabe von Räumlichkeiten unb Grundstücken sind der 'staatlichen Kreiskaffe zur Einlösung vorzulege».
Hanau den 11. Januar 1921.
____________Der Landrat. Voigt. ______-
Ich habe a) bett Leiter der Detriebrkrankenkassi Georg Giez ans Niederrodenbach als Gutsvorsteher, b) den Oberbuchhalter Ernst Lind vom Deutschrn Werk Wolfgang als Stellvertreter für den GntSbeprl Pulverfabrik gemäß § 97 der Landgemeinde-Ordnung bestätigt.
Hanau ben 8. Januar 1921.
Der Landrat. Voigt. ^—MM
für die kommenden Wahlen, den neuesten Vorschristat- entsprechend, sind vorrätig und sofort lieferbar.
WaisenhauS-Buchdruckeret n. Buchha»»dln»ä
»«««««« Anzctger. 9812
MW MMMM
Nu» der Leonhard Mager'schen Stiftung soll bei Statuten gemäß an einen Dienstboten, der wenigsten» to Jahre bei einer und derselben Familie in ber Stabt Hanau gebient und sich durch Treue, Fleiß und sittliches Betragen ausgezeichnet hat/eine Prämie vn« abfolgt werden, welche für dieses Jahr 40 3)11 betragen wird.
Bewerber um dieselbe haben ihre Dienstzeugnisse nebst Gesindebuch bis zum 3. Februar d. Jr. auf de« Ratbaui'e abzugcbtn.
Hanau den 12. Januar 1921.
Der Oberbürgermeister. J. V-: Dr. Müller.
■>■■!■-!■■■■■■.■ ^M■■■^n^■™■MM■M^MI
WM SMMW
Hanau-Stadtkreis.
, Die Ausgabe der neuen Quittungskarten für bie freiwilligen Mitglieder und die ersten Einzahlungen finden wie folgt statt: 367*
Montag den 17. Januar Buchstaben AB
Dienstag .. 18. „ „ C. D. E u. F
Mittwoch .. 19. .. „ G und H
UL" - N : : lÄn
fÄ:l : : ft Ml
Donnerst... 27. ,. „ T. U.V.Wu^
Diese Einteilung nach Buchstaben gilt nm
für die erstmalige Elie^shlnng.
Die werteren Einzahlungen von Montag den ?l-Januar ab haben in seitheriger Mise, Montags bis Puttwochs lebet Woche für alle lölitglieber zu erfolgen.
Hanau den 13. Januar 1921.
SB er verleiht für Madaren zwei schöne Mask.- Kostüme (Biedermeier. Holländer. ic.) Off. mit Preisaiig. u. 560 a. d. Geschäftsstelle. 8«M Sahnen unè bWMMek empfiehlt 693
A. Bauer
Kleine Dechaneistrabe 3 ____ Telephon 543,
KastenMmck zu versaufen. 602
Näheres Geschäftsstelle.
Achtuba!
Zahle gute Preils für Zertnngen, alte Büch, u. Echriitstülke. 599 S. Str !t if n^er Jan.
3 istofenstrafte 3. — Karte aenüßt.---
Der Vorstand.
Zu verLanirn:
1 Grammophon mit Platten und
1 Ziegenbock.
Näh. Wärterdaus 13
591t Waldefe'wèg,
?SNM0
bis Mk.3äl)0KLffe gesucht.
A. Betz. Franliurr a. M- Eutleutirr. 158. 87g
MaaäaSln^ zu kaufen gesucht.
Off. mit Preis u. 588’ an die Geschäftsstelle. _
1 P. 6*aitft. f. 70 Mk. zu vertäuten. Moi
Schirnstr, 13, 1, St., L
la Piston Mä« verkaufen. 597
Lerr»!traü« 17. J