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GSneral-Mzeiger

AmMches Organ für SlaSl- und Landkreis Lamm

verlaasleitun«: 3 b. Indermübl«. verantwortlich; für politischen und allgemeinen TeilRich. HultickFfür lokalen und provinziellen Teil somit Scott W. Moritz: für Anzeigen und Reklamen A. Brodt. alle in Hanau a. M.

Rotationsdruckd.Waisenbausbuchdruckerei Hau« Fernivrechanschlüsie Nr. 1237 und 1238

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M. 283

Monkag den 8. November

1928

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Das Neueste.

Der Berliner Elektrizitätsarbeiterstreik dauert an.

Die Havasagentur erklärt, daß keine Herabsetzllng der Zahl der von Deutschland an­geforderten Milchkühe erfolge.

Die gestern abgehaltenenRevolutionsfeiern find ruhig und ohne Zwischenfälle verlausen.

Der Norddeutsche Loyd in Bremen richtet eine neue Verkehrslinie ein.

Die Vorkonferenz in Brüssel dürfte schon tun 15. November zusammentreten.

Das Uebereinkommen zwischen Danzig und Polen soll am 15. November unterzeichnet werden.

Der Reichstag wurde bis 18. November vertagt.

Eine neue ElreiLvisRe.

Me wir bereits in unserer SÄnSÄtgstuMrner it;elbete.n, haben die städtischen Eltktrizüätsarbei- fer in Berlin die Arbeit niedergslegt, sodaß in her Nacht zum Freitag Berlin plötzlich ohne Licht war. Trotzdem der Magistrat den städtischen Ar­beitern bereits Zugeständnisse gemacht hatte, die seine jährliche Mehrbelastung von 44 Millionen , Mark darstelle, ist mau noch immer nicht zufrieden und griff zu dem Streik, dem bekannten Allheil­mittel. Die Bevöllerung sift, wie aus den uns vorliegenden Meldungen hrrvörgcht, über dieses rücksichtslose Gebühren der Arbeiter mit Recht empört. Es besteht wohl kein Zweifel, daß der Streik auf kommunistist^e Machenschaften zurück- -uführen ist. Eine graste-Auzalftwon Großberliner Krankenhäuser war am Samstag nicht in der Lage, die einfachsten, viel weniger bte. schweren Operationen durchzuführen, werl e-s. am Licht und natürlich auch anFer erforderlichen Kraft'gebrach. ÄjmjliyyLi.jLe.r.&ier der Elektrizi-

Tenn ich auf den Knopf d-ücke?

Berlin" bat sich nicht gescheut, seine während der Verhandlungen ausgesprochene Drohung in die Tot umzusetzen: ". . und wenn wir über Lei­den gehen." Soweit sind wir gekommen!' Ueber die Streiklage liegen folgende Meldungen vor:

Berlin, 6. Novbr. (Ämtlich.h Dmch den wil­den Streik einiger Gruppen städtischer Arbeiter ist die ganze Elektrizitätsversorgung Groß-Berlin zum Stillstand gekommen. Notstandsarbeiten sind unterblieben. Dadurch sind die Krankenhäuser stromlos. Operationen können nicht ausoeführt herben. Zahlreiche Menschenleben sind in Gefahr. Ferner wurden die clektrifft betriebenen Pumpen der Nord- und Südbahn außer Betrieb gesetzt, 0"durch nach dem Gutachten der mästgehenhen V' wrde die Möglichkeit des Einsturzes von Häu- ^rit an den besonders gefährdeten Stellen der siriI-'^stxaße gegeben ist. Die Stromzufuhr von halbst ist durch Sabotage abgeschnitten. Die pcep- f>He Regierung.-bat deshalb im Einvernehmen mit den Reichsbehörden die Technische'Nathilfe ^»seht. Diese hat den Auftrag, dey nötigsten Liroir zur Beseitigung der geschilderten Gefahren hhhteilen.

Berlin, 6. Novbr. An den Magistrat der Stadt Berlin (zu Händcn des Oberbürgermeisters vermuth) ist folgende Polizeiverfügung er- kargen: Aufgrund des § 10 des allgemeinen Land- ffchts in Verbindung mit § 132 des Gesetzes über die allgemeine LandesverwülLung vom M. Juli 1883 wird Ihnen aufgegeben, bis heute nachmittag 6 Uhr für Straßenbeleuchtung in Berlin zu sorgen. Sollte der Aufforderung nicht h'hügt werden, so werde ich die Stmaßenbeleuch- iung durch Dritte auf ihre Kosten ausführen. Die bätgenannie Verfügung rechtfertigt sich ohne wackeres dadurch, daß das. Ausbleiben der Stra­ßenbeleuchtung in einet Stadt wie Berlin die ^ckLmteryftTing der öffentlichen Ordnung und Sicherheit aufs^ schwerste gefährdet.

Berlin, G. Novbr. Die Verhandlungen wegen ^ ElektrtzrtäWreike's, die heute nachmittag irischen der Direktion der ftödtifchen Elektrizi- ' lswecke sowie Eeiverkschaftsorgamsationen und "m Betriebsrat der städtischen Elektrizitätstre istztsanden, haben sich bis heute abend 11 Uhr ( "gezogen. Das Ergebnis dieser in Anwesenheit te PüUzcip! äfieenten Richter und des Oberbür- sftnyificrs Lrewuth geführten Verhandlungen daß sich die Arbeiterschaft zur Einrichtung '^ Notoetriebes bereit gefunden hat, und zwar Z' den alle lebenswichtigen Betrieb« wie Kran- >.".Häuser sowie alle öffentlichen Gebäude mit ^icom versorgt. Auch wird die Straßenbeleuch- sW wieder in Kraft treten. Die Technische Not- '-il e, die bereits heute abend eingesetzt war, wird Beginn des von ben Arbeitern aufzunehmen- Betriebes wieder zurückgezogen.

Berlin, 7. Novbr. Nach einer amtlichen Mit- pllung erklärten, sich die an dem wilden Streik in ^'t Elektrizitätswerkeu beteiliaten Arbeiter in

Verhandlungen mit dem Magistrat bereit, anstelle der inzwischen eingesetzten technischen Nothilfe den für die Notversorgung Berlins erforderlichen Strom durch Aufnahme der dazu erforderlichen Arbeiten herzustellen, und verpflichteten sich unter- s schriftlich dazu. Infolgedessen wurde aufgrund einer Besprechung zwischen der Neichsregierung und der preußischen Staatsregierung, die unter Zuziehung des Polizeipräsidenten und des Ober­bürgermeisters von Berlin stattsand, ungeordnet, im- Laufe des Nachmittags die Nothilse auf'den Werken zurückzuziehcn und den Betrieb den «in- treffenden Arbeitern zu Übergaben. Der jetzt von den Arbeitern fortgesetzte Notbetrieb wird u. a. die .Krankenhäuser, die Pumpenanlagen, die Nordsüdbähn, die Ministerien und die wichtigsten Behörden mit Strom versorgen und daneben die notwendigste Straßenbeleuchtung sicherstellen.

Berlin, 8. Novbr. Gestern vormittag fand im Anschluß an die Verhandlungen vom Vorabend eine Vertrauensmännerversammlung der streiken­den Elektrizitätsarbeiter statt. Mit übergroßer Mehrheit beschlossen die Vertrauensleute, die not­wendigen Notstandsarbeiten auszuführen. Der Obmann Svlt teilte mit, daß es der technischen Nothilse nicht gelungen sei, die Maschinen wieder zum Laufen zu bringen. Man habe nämlich aus .ben früheren Streiks gelernt und dafür gesorgt, daß notivendige Maschinenteile vorher e n t f e r n t wurden. Tatsächlich sind derartige Sabotageakt« ausgeübt worden.

Elektrizitätsstreik rn Oberfchiesien.

Auch in Ob er schienen ist ein Streik der Glek- trizitätsarbeiter ausgebrochen und »war handelt' es sich auch hier um einen wilden Streik

Berlin, 6. Novbr. Nach Meldungen aus Ober- schlesien ist von dem Elektrizitätsstreik nur der östliche Teil des Jndustriebezirks betroffen, wäh- der westliche Teil, wie Gleiwitz und Hin-

8er En verlaufen. In der Ueberlandzentrale Choczow ist die Technische Nothilfe eingesetzt worden.

Generalstrcikmntricbe bei der Eisenbahn.

Berti,i, 6. Novbr. Der Vorstand des deutschen Eisenbahnerverbandes, unterzeichnet Franz Scheffel, Vorsitzender, erläßt folgenden Aufruf: Wie uns aus.Kollegenkreisen mitgeteilt wird, versucht man von unverantwortlicher Seite^ die Eisenbahner und zwar in erster Linie das Fahr- personal und die Beamten, in einen Generalstreik zu treiben. Der deutsche Eisenbabnerverband als größte Eisenbahnerorganisation lehnt jede Mit- wnkuna und Beteiligung an solchen unsinnigen Wilden Bewegungen mit allen Entschiedenheit ab. .Wir warnen unsere Verbandskollegen «indring- lich, sich in irgendeiner Meise daran zu beteiligen. Es ist die unerläßliche Pflicht jeden Mitgliedes, jeder unbefügftn' Einwirkung entKeadvziftMen und nur der Parole der Vcrbandsleitüng zu folgen.

RsvölMonsseisrn.

Berlin, 7. Nov. Am Jabrestag der russischen Revolution veransfaiteten vormittags der linte Flügel der MM W D die K. P. D. und die kommomstische Jugend Deutschlands in Groß - Berlin, 20 öffentliche Beuammlungen, die durchweg nnr mäßm besucht waren und einen tütegen Verlauf yahmen. In allen Ler- wmmknngen wurde über da? ThemaDie russische Kevointipn und da? deutsche Proletariat" gesprochen. Unter Adsingung der Internationale fanden die Ver- fannnlungen ihr Ende. Darauf zogen die Demon­stranten mit roten Tabuen und unter Gesang nach acht bestimmten Treffpunkten und später zum Suite gärten, wo etwa zehn Führer der Kommunisten und Reutomnniniften Ansprachen hielten, die mit Hochrufen auf die Internationale und die Wcllrevolntion schlössen. Dxpniationcn marschierten dann nach dem rieohof der Märzgefallenen und nach Friedrichsfeld?, wo an den Gräbern Karl Liebknechts und Rosa Luxemburgs Kränze nicdcrgelegt wurden. Die übrigen Zeitnehmer zerstreuten sich nach allen Richtungen.

München, 7. Nop. Heute vormittag versammelten sich etwa 8-10 000 Arbeiter und Arbeiterinnen in der Arena der Ausstellung. Abg. Roßbanptcr tMebrlwitg- sozialist» sprach über die Errungenschaften aus den Nwolutionstagen. Nach der Feier zogen die Arbeiter ruhig in ihre Bezirke zurück. Es kam nirgends zu Zusamnienstößen. Die Betriebsräte üeranftatteten im Gewukichaftsbausc eine kleine Feier, bei der eine EiSner-Tafel enthüllt wurde. Die von der U. S. P. und der 5k. P. D. veraustaltcten Versammlungen waren ziemlich schwach besucht.

Die Wirderguimachurrgsfruge.

Paris, 6. Nov. Wie die Havas-Agentur mitteilt, hat der englische Botschafter Lord Derby heute nachmittag dem Ministerpräsident HeygUes den Text der.Antwort seiner Regierung auf die französischen Vorschläge in der Wiedergut­machung s frage überreicht. DasJournal des Debats" bestätigt die Mitteilung desMatin" von heute vormittag. Es sagt, Lord Derby habe aus London die Versicherung initgebracht,

daß die von der französischen Re­gierung vorgeschlagene Verhand­lung smeth o d e. nämlich Sachverständigen- konferenz in Brüssel, Ministerkonferenz in Genf, bei der die deutschen Minister gehört würden, Ver­einigung in der Wiedergutmachungskommission und endlich Zusammenkunft der alliierten Re­gierungschefs, mit Ausnahme einer Diskussion einiger Detailfragen die allgemeine Anerkennung der britischen Re­gierung gefunden habe. Der Meinungs­austausch zwischen den beiden Regierungen werde fortgesetzt- DerTemps" glaubt' zu wissen, daß es möglich sei, daß die zweite der vorgesehenen Konferenzen um einige Wochen wegen anderer Rücksichten binausgeschoben werden könnte. Nach demIntransigeant" soll die Sachverständigenkonferenz in Brüssel schon am 15. November zusammentreten.

(Die Meldung besagt uns, daß England mit ben Konferenzen einverstanden ist, daß aber noch Unstimmigkeiten überDetails" herrschen. Wir glauben allerdings, daß es sich hier um mehr als Details handelt. So wird von holländischer Seite gemeldet, daß die englische Bankwelt mit starke!« Nachdruck eine fixe Ent­schädigungssumme anrät, weil sie der Ueber­zeugung ist, daß eine veränderliche Iahres- zahlung den Wiederaufbau Mitteleuropas ebenso unmöglich machen würde, wie es gegenwärtig der Fall ist. Man wünscht in den maßgebenden Londoner Finanzkreisen eine endgültige Klärung der Valutafrage, sei es auch auf Grund einer dauernden, doch stabil gewordenen Entwertung der Mark, die mit einem Zehntel ihres Vor- kriegswertes eingestellt werden soll. Mh die Hattdelskreise verlangen pisse Valutaregelung.)

Prris, 7. Novbr. DerTemps" schreibt heute abend bei einer Betrachtung über die zur Erledi- der Wiedergutniüchungsfragen geplanten

land interessier«. Bei der Prozedur, die vorgesehen sei, handle es sich nicht nur darum, die deutsche Schuld festzuseßen, man muffe auch die Zahlungs­fähigkeit Deutschlands prüfen. An zwei verschie­denen Stellen weise die französische Note die eng­lische Regierung auf diese zwei Aufgaben hin. Die französische Regierung sei der Ansicht, daß der Wiedergutmachungsausschuß den alliierten Regierungen einen Bericht über die Zahlungs­fähigkeit Deutschlands liefern müsse. Die.franzö­sische Regierung habe ferner bei der Begründung der Ausgaben der Genfer Konferenz hervorge­hoben, daß man auch die Zahlungsfähigkeit Deutschlands studieren müsse. Das Blatt wünscht, daß der Sinn dieses Hinweises weder der öffent­lichen Meinung Deutschlands, noch der deutschen Regierung entgehen möge. Die öffentliche Mei­nung in Deutschland müsse sich davon überzeugen, daß Frankreich als humaner und intelligenter Gläubiger die Zahlungsfähigkeit eines Schuld­ners verbessern wolle Die deutsche Regierung würde, so glaubt das Blatt, gut inspiriert seih/ wenn sie schon jetzt ein wirtschaftliches und finan­zielles Wiederaufbauprogramm Deutschlands vor- bereite, um den Alliierten die Elemente für eine positive Arbeit zu ermöglichen.

Die Milchkühe für Frankreich.

Paris, 6. Novbr. Die Havasagentur erklärt, sie sei in der Lage mitzuieilem daß keine Herab­setzung der Zahl der von Deutschland angefor­derten Milchkühe erfolge. Frankreich habe sich bei der Festsetzung der äußersten Mäßigung heftete

ßigt. Sobald die Abgabe von 92WO Stück Vieh, deren sofortige Lieferung bet Friedensvertrag vorsehe, erfolgt sei, würden von Frankreich nur noch 510 000 Stück Vieh..verlangt werden. (Also die volle angemeldete Listenförüerüng!) Der deutsche Viehbestand befände sich in einer viel besseren Lage als der französische. ^Deutschland könne, ohne sein wirtschaftliches Leben in der ge­ringsten Weise zu beeinträchtigen, alle Verpflich­tungen erfüllen, die in, diesem besonderen Falle der Vertrag verschreibe. Außerdem müsse daran erinnert werden, daß infolge der Besetzung Frank­reich 835 000 Stück.Vieh verloren hab.. Diese Erklärung geht deckEcho de Paris" zufolge vom Ministerium der befteiten Gebiete aus- ,

(Der Behauptung, daß der deutsche 'Viehbe­stand in einer viel besseren Lage wäre als der französische, muß aufs entschiedenste widersprochen iverben. Die Versorgung Frankreichs mit Milch ist genügend, während sich Deutschland in einer geradezu furchtbaren Notlage bezüglich der Milch- versorgung befindet- Die Ford'erüng auf Ab­lieferung der Milchkühe in der angegebenen Höhe würde die Katastrophe des deutschen Kinberelends vollenden, da« das Gewissen der ganJn Wett wachrufen sollte. Die Behauptung, daß Frank­reich während der Besetzüng 835'009 Stück Vieh

verloren habe, ist unrichtig, da bet ganze Rinder­bestand in den seinerzeit besetzten französischen Gebieten nur 893113 Stück betragen und die Requisition sich nur auf Teile des Viehbestandes erstreckt hat. Sollten die Alliierten abir wirklich, in der Lage fein, den Nachweis über Oie^Hohe des ihnen weggenomneenen Viehes zu erbringe«,' so wäre es doch viel richtie^r, die Viehbcstimd«. aus den viehreichen Gegenständen ^er Welt: zu entnehmen, als sie aus dem bis aufs äußerste er schöpften deutschen Volke Herauspressemzu 'wollen.)

Bayern und die Einwohnerwehren.

München, 7. Nov. Die bavcriscü^ LgnM^äuerm kammer in München nahm auf Vorschlag ihrer Wäg- deuten Dr. Heim einstimmig folgende KuüdgrÄüng an:

Die Bayerische LanderbauernkanuMr rotiert! tm Namen ber bayerischen Wirtschaft -st. Erhaltung der bayeri'chen Einwohnerwehren. Sitte üxb keine mili­tärisch: Organisation, sie und nitmitfir Erlbüschutz' or-ganifationtn gegen GewalttateuflAauh styd Plürstc- ri:n» Die Notwendigkeit diese« S^bsischützkS hat gk» >adc die Wirtschaft in Bayern aus eigener Erfahrung kennen gelernt. Ihre BeseitiguM - kaün 'bon 'der Entente nach Ansicht der Bayerischen Lander-Bauern- kammer auf Grund des Versailler FricdenSvertr.agcS nicht gefordert werden. Die.Eurwobucrwcdrtu auf dem platten Lande sind unecläfi^dre BorbeLingun-eu für den Fortgang der lanDmirftebartliicn^rhecken^ die ohnehin durch Tieb- abl und Sachhrschädigus^' in ez- hedlichem Maße geschädigt werden. '-'Dir' Bauern» bevölkerung, bte einen HaUptteik bei bayerischen Volkes autmachr, will nimmermccht -deck' TerrpA-'-Erroster' Elemmtc au$gtlitfert werden.''!Gerade die Erfahrungen in den lehten Wochen sMchen eilte deutliche Sprache. Er ist auf die Tatsache hmzmveistsi, daß au» sen^v-- - schiedenen Teilen bei Landes zahlreiche Fälle von Bu'ck:d> stlftuug, Raub und Mord, gcystlrtt ^^uft , .. H

Po!Uisch<-MW«sberiqst. '

Eine Aufpracke des dcmscherr Batschafterff in Italien. T«r deutsch: Botschafmr brivi 'Oni-

^ renberg-Goßlar, hielt bei 'Ueber;

Ansprache: Majestät! Ah . .

Eurer Majestät Händen dies Schrrichftr des 'Prä­sidenten des Deutschen MickstS-zul übertzeben, bäs mich als deutschen- Botkmfter tn Italien be­glaubigt. Mit diesem -Akt darf ich die wärmsten Wünsche des deutschen. Staat: oberhaupies für das Wohl ber italienischen Nation unbs.für ein, fruchtbares Z'ufilmm'euWicken' der beiden, durch eine lange und große" geschichtliche Ileb^rliesermrg Verbunbenert VöHer WL'dMWRje dc^HricdenL^ und Fortschritts zu 'u^fnntiSln. Diese in hohen Ziele zu dienen, .hin ich beauftragt und -dafür -werd« ich meiste boten SW-.^JW? ^m gemeWfchaftliche, auf.MMN^ftigM..VeMndnir' und Vertrauen beruhende Arbeit wird imstande fein, Europa wieder, aMurichtsu.,.und.ihm.^n pöllen-F-ktsden als- ^Grundls-ft- -»vikffchaMchkk>. sozialer und kultureller Entwicklung wiederzu- s^wsee -xrantw'örtuWsvollemAstKlSt^dlM« zu dürfen.

Die Z Iikffenwahlen. Im Wabkrt-chtSaus- schuß der preußrschen LandssuerkammlUng würde oefdUasten, ben nächsten Reuwahlen in Preußen, die Wahl- und.Kreiseinteikung nach dem Reichs- ivahlye'etz v"M Juni' z'ugvstndp zu') legen- Die Verlmndswahlkceist sollen -vermindert und ver­größert werden. WZ htet/

Der Norddeutsche Lloyd in Bremen wird in nächstes Zeit eine neue Linie nach den Ostsee-Ländern einrichten. Ende November wird die bereits bestehende Linie Ewinemünde Danzig durch eine neue DanzigPikauLöbml erweitert werden. Der Verkehr soll nicht nur Passagiere, sondern auch Frachtgut befördern.

Angestelltenstrsi! in Stettin. Die kauf­männischen Angestellten des Einzelhckndels in Stettin sind wegen Nichtbewilligung der Forde­rung der Wirtschaftsbeihilfe in den Ausstand -getreten. Sämtliche Warenhäuser unb die meisten mittleren und kleineren Geschäfte sind geschlossen. Die Lebensmittelgeschäfte sind nom

Streik nicht betroffen.

^ Gegen die Sozialisierang des Kohlen» üeegbaues. Die Münchener Handelskammer nahm einstimmig eine Resolution an, die sich scharf gegen die Sozialisierung des Kohlenberg* 'baues: ausspricht. Eine Aenderung der bis- sherigen Wirtschaft im Kohlenbergbau fei nur erstrebenswert und dann zu begrüßen, wenn gleichzeitig eine Erhöhung der Produktion und eine Senkung der Preise erreicht wird.

Eine neue Großmacht? Die südflawische Presse behauptet zu wissen, daß der griechische Thron dem Prinzregenteu von . boten werden dürfte unter der Form einer Personalunion zwischen Griechenland und sep dien. Die zwei Staatey würden auf diese Weise eine Weltmacht..werden.

Serbien enge»

'(Weiter Politische Nachrichten Seite 4)