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aeH6t:®te8(itlD.Rol<>*fUfH#eb. L- WL mo «aew Heile i iHetlame» w"l»D«u«runa»zuIchI. pikrtacbühr a»ptcle:V<|etun8brird) 1? JK) Wf Rt.. für Voftbtjjia nkrtfHäbrl. l'J.ki 1. 4.») Mk. Tk Stummer 20 'bifl. nte Jit. 20660. Frankfurt a. M.

General-Anzeiger

«minies Organ für Stadt- und Landürels Stamm

Erscheint lSgUch mit Ausnahme bet 2mm- und Folering»

tterlngilettune: Ad, 3wbermab1t Verantworilich. für polltjlifwn unb aUermeteen Xet l *Htd» vultfd) für letalen und pioeinüfllee Teil lotoir orwrt M Wort N: für «n»«ia«a unb Wetlamen A, Brodt alle in Vanau <.«. 3wtationebntrfb.nkdknbau»l>ud)bru<kul 6aeet »«rniorechanILlllü« Nr. 1207 und 12ä

tr. 254

Donnerslag den 28. Oktober

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1920

«NUMMaaMiaiiMeM

Das Neueste.

Der dnitsche Reichskanzler hat gestern eine jtebe über die außen- unb innerpolitische Lage «halten.

Die Brandstifter auS der Hölz Period« im Vogtland sind zu Zuchthausstrafen verurteilt vordem.

NaeK Blättermeldlingen treffen die Polen mnsangrelch« Vorbereitungen zu einem militärl» schen Handstreich auf Danzig.

Die bayerische Regierung «rMt eine gehar- olschte Verordnung gegen da« Wucher- und Schtelurtum.

Der Ausfuhrzoll für holländische Butter soll ermäßigt »erden.

Der englische Bergarb«tberkrmflikt ist bei gelegt. Die Arbeit soll am 1. November wieder ausgenommen werden.

Reichstag.

Der Austakt der großen politischen Aussprache.

Im Deutschen NeichStag hat gestern hie große politische Aussprache begonnen, die sich mög­licherweise bis in die nächste Woche hinein auS- dehnen wird, in der freilich am Montag und Dienstag des Allerheiligen- und Allerseelentages wegen, keine Sitzungen stattftnden werden. Ein- geleitet wurde inest Aussprache durch eine Rede tu« Reichskanzler« Fehrendach über die außen- und innerpolitische Lage. Die Rede enthielt im Gegensatz zu den bisherigen seit der Revolution Rhalten«n Kanzlerreden, kein Programm, son-- ieui sie stellte sich dar als eine 3 «stimmen faffenbe Vehandiung aller schwebenden Fragen des Tages, unb man wird sie am besten dahin charakteri­sieren können, daß ste, besonder« waS ihren außer-

,V .M..VocjM! und

um die strittigen Fragen heruingegangcn ist. Ißir gchen wohl in der Annahme nicht styl, daß « dem Reichs minister des Steuern Dr. S i - non« Vorbehalten worden ist, die Kanzlecred« durch eine besondere Besprechung der äußeren Volitik zu ergänzen. War die innere Politik an. bangt, so haben wir festzusiellen, daß der natio- wle Ton xu stärkerem Anklang gekommen ist als' bisher, und es ist nicht zu bestreiten, daß e« nur gut sein kann, wenn vor dem deutschen Volke wie vor dem AuSlande zum Ausdruck gebracht wird, daß Deutschland allmählich anfang«, sich wieder sus sich selbst zu besinnen. In diesem Sinne sasstn wir wenigsten« die Betonung des Ratio- Sälen durch den jetzigen Reichskanzler auf, der euch mit seinem Hinweis aus die französische ->°iitik uns gegenüber sicherlich nur einen sanften Druck in der Richtung auf eine Annäherung auS» «nanbeeftrebenber Anschauungen auSzuüben im »vg« gehabt habe« wird. Leider bleibt e« ja «uh wie vor eine außerordentlich gefahrvolle jtafo^e, daß man in Frankreich bisher wenig«

feine Neigung gezeigt hat, sich auf einen unboemflußten Perhandlungsstandpunkt mit uns iu stellen. Als Zeichen dafür haben wir erst jetzt

Stampf Frankreich« gegen die Genfer Koust M auf der Basis der Gleichberechtigung der Deutschen erkennen müssen. Besonder- bedeut i«m sind die wenigen Sätze, die Fehrenbach für ^derschlesien fand. Es ist begreiflirb, daß kr über diese Frage noch nichst Endgül Mr mitgeteilt hat, da die Dinge noch im Fluß

Vieles wird man zwischen den Zellen lesen Scharfe Worte sprach der Reichskanzler M Linken, deren Politik zum Bürgerkrieg führe.

Worte, die einer Kampfansage gleichkamen, "ren «n Deutlichkeit nichts zu wünschrn übrig. Msentlich steht hinter den Worten auch die Tot!

vermisstn wir in der Rehe, und das ist eine Aoztse Stellungnahme der Regierung zur Sozia« 's'nungsstage. Es lag natürlich nahe, der So« ^'vvmokkatie keine Handhabe zur Entsesstlung i -^ Entscheidungskampst« schon in diesem Augen

öu geben und die inneren Gegensatz« zu ver

-ien. doch eine eingehendere Aeußerung hätte ^l$ geschadet, da es verkehrt wäre, diese Gegen- ^hk di« nun einnml in dieser Frage bestehen, i ? yn«n mildeien Lichte erscheinen zu lassen.

Ä^H bietet die Aussprache noch zu einer '«sührltchen Stellungnahme Gelegenheit.

Otlpmfsb i hl.

Äm Ministertisch: Reichskanzler F«hr«nbach. ,"wnr. Gieebert«. flutet, Wirth, Braunl. g Bejprechung der Unlerpellalion best, die i ^tiMffhung bei Bevtlkeruna sowie die Inter- ^ton bett die Vernichtung der Dstselm-tor« I mit her Etat-beratung >r«bunden.

^V der Elatsueratung reUft

Relch-kanzler Fehrrubach

iiien VlfitfbUtf auf die Tage von 5na und sagt: I finb militärisch ohnmächtig unb wird Mf*

M) am Ende unstrer St tast Bustöß« gegen Der»

tretet fremder Staaten sind leider nicht au-ge- »lieben. Wir müssen sie schwer büßen. Im ruf» isch polnischen Kriege finb wir neutral geblieben, irotz mannigfacher Bemühungen, un8 hineinzu zieh««. Der gute (fielst unsere« Volke« wird sich auch stark genug ertvelsen, den Lockungen von russischer Seite zu widerstehen. 8Üa« die Ford« rung anbelangt, gegen die polnischen Gewalttaten mit Gewalt bocjiigeben, so liegen wir an einer Kette. Lockern wir sie im Osten, so wird sie im Westen umso stärker drücken- So schtver uns auch da« Problem der Abrüstung drückt, wir werden es tragen müssen. Jedensall« soll Deutschlands. Abrüstung nach dem Frietxnsvectrag nur die Einleitung zur allgemeinen Abrüstung bilden. Der Reichskanzler komnit dann auf unsere wirt­schaftliche Lage zu sprechen und beHagt unseren Kohleninangel, während Frankreich im Ueberflufj schwelg«. Ex schildert die schweren Lasten der Ottupation, deren Kosten so hoch seien, daß die ganze Reparation Frankreichs damit in Frag« gestellt merbe. Auch über die Frage unse­rer Leistungen fcfyeiut eine Vereinbarung bevor» zu stehen, die umso notwendiger ist, als unsere Landesgrenzen noch nicht einmal feftfteben. In Oberschlesien sind Kräfte am Werke, die Ab­machungen des FriedenSverttage« zu unterminic. ren. Unsere Landeleute dort werden fest fein in der Treu« zu uns. Wir werden den besonde­ren Verhältnissen Rechnung tragen unb dem Reichstag eine Vorlage yugeben lassen, die Ober- schlesten die bundesstaatlich« Selbständigkeit ge» wählleiftet. Sodann erwähnt der Reichrkanzler die ErnährungSkrise m>d stellt fest, daß daS gegenwärtig« Kabinett daran keine Schuld trage. Die Zwangswirtschaft fei an ihrer etge nen Unerträglichen zusammengebrochen. Die Regierung habe nicht die Macht, ihr wieder auf» zuhellen Der Redner appelliert an bie Lan dwirtschaft und bittet >i.-,, dafür zu sorgen, daß unser vor! gut durch den Winter kommt. Weite Streife de« deutschen Volke« hätten sich an der Sowjetherrlichkeit begeistert, obwohl deutsch« Arlxitervertreter die Wahrheit in Rußland erkannt hätten. Jedenfalls wäre es die Absicht der lommuniftifcben Partei, die be­stehenden gesetzlichen Schranken zu verletzen. Die Regierung werde sich dem widersetzen. Für rus­sische Agitatoren sei auf beutfepem Boden kein Platz. (P^oleftrufe auf der äußersten Linken.) Sparsamkeit und Arbeit, da« sind die einzigen Beoing-rngen, die eine pflichtoewußte Regierung heute liehen kann. In Landwirtjä-aft und in ^nouimt müpen alle Sirajie airgejpannt, unser VerkchrSwe.ea saniert und unjcic tfinanjen ge- ordnet werben. In derSozioiisierungs- fnage wird die Regierung die Ergebnisse der Be­ratung im Sieia)»w:rt^-astSrat und un RrichS- kohleircat in der Axise vertreten, bie den Jrrter- anen Deullchians« entspricht. Sodann gesenkt oxr Reichs.anziec der inosiunmung von St utn» t e 41, wo au« Stammesbrüder, bie jüf Deutsch­land stimmten, getreu des -tage» yarren, wo uitl alle luieoer das gemeinsame Band umsihliagt. Kind) un übrigen brauche er vor Berloauugen ja nicht zu warnen. Das axmeuigesahi pauc 114 überall im deutschen Land stark befestigt. Wir btbütfen der treuen unb einsichtigen Mitarbeit aller Parteien. Stellen Sie baper alle« juiucf, imo uns trennt, zum Wähle unsere« Volte». rBttjall)

Rei«»sfiuanMi«ister Dr. Wirth bedauert, daß unsere Lasten aus dem St liege noch immer nicht jeststehcn. Wir leben daher t n völliger U n s i ch e r h e i,. Richt nur un» sere Ftnansiage, das gauze Äettgeirxlle der Fi- nanzwtrijchait muß darunxr lsroen. Die Hoss. nungen der ganzen Welt auf Brüssel sind ge,ch.'> teru Aber es ist doch weutgi.end etwas eifolgt unb zwar bie Inteuiaionale Unhjp.ame. .*Jti M.ttct zur Hebung bei kraulen Deutschlands sind nicht g^üigt mou-en. Die guten uno treuejien $»iwnöfuuc, die dort aufgciklH wuldrn, sind alle nicht geeignet, uns zu helfen. Selber sei der ArtedeiGvertrag dort noch nicht be>plvch«n wor­den, dessen Anpassung an Drut^lands Lei- stungükähigxit d e Bolvcd'Ngung der Weligestin» dung fei Der Redner bittet den HauB-alt-auS« schütz, seine Aibetten für den Etat 1820 zu de. micuiiigen, damit her neue Etat ausgc itllt wer den könne, In bem Gesetz« fehle ai«b noch bie Brsoldungsvvilage, die noch immer im Anschuß *c<fe. E< bitt«, auch dies« Vlugckgenkit zu be» jchlemzig«,,. Auth über die i.rag«, rot lebe Mittel bk Äenijlieglecung für Lrbenrmittei becetUu» ; , üe Mbc. lasse sich noch nicht» sagen. Die Ewtl« stung unserer F tn anzen von bieten »losten müsse für bae kommend, Iah; die Hauvtforge Mi Reichstages kln. Der Redner apptU eit k> >> «n an b c Ära" e Hbaft den Bogen der heutigen Fo^enmgrn ni<bl -n überipannen. Unsere Wufgabe ist es,

nicht nur für das täglich« Brot zu sorgen, nein auch für Kunst und Wissenschaft soweit Mittel zu beschaffen, daß sie ihren Platz in der Welt behaupten können. In biefem Sinne wird die 3kid)8rcgierung zusammen mit den Landesregie­rungen für Schulen, Akademien und Hochschulen die erforderliche,1 Mittel gewährleisten. Die zu verzinsenden Reich« lasten belaufen sich auf 36*2,94 Milliarden Mark, wozu nodj 25 Milliar­den der Eisenbahnschuldhinzukommen ES dürften aber noch 30 Milliarden aus Fehlbeträgen bet den einzelnen Ressorts dazu kommen. Sodann bespricht der Redner den Etat im einzelnen und '«eschäftigt sich besonder« mit bem Etat bei FriedenSvertrage«, der mit voller Ab- ficht von dem eigentlichen Etat getrennt sei, da. mit da« Volk seine Tragweite erkenne. Der Steuerertrag sei mit 30,5 Milliarden «ingeschätzt. Sßeitere 9 Milliarden würden den Ländern zu- rückersiattel Zu Lasten des Krieges feien ferner 19 Milliarden zu zahlen. Für Provisionen, Er- nährungSzwecke usw. feien Zw«idrittel der ge­samten Forderungen bei ganzen Etat« einzu- setzen. Er scheue keine Kontrolle und bitte jedes Mitglied des Hauses, in alle Ecken bei Etat« scharf hineinzuleuchten. Auch bie auf,erflaat» liehen 21116gaben stehen noch gan$ im Zeichen b-> Krieges Hoffen wir, daß sie im nächsten Etat in Fortfall fommen. Die Einnahmen bei orbent Ildyen State stellen sich auf 39,9 Milliarden Mark und crmöolkhen auf dem Papier eine D lanzie» rung. Möglich ist daS nur durch «rböhte Steuer­einnahme« geworden. Der Etat des Frieden« Vertrages wird uns noch viele Jahre beschäftigen.

Er lxläuft fld) auf 41 Milliarden. Alle Steuern im Reiche, den Ländern und Gemeinden reichen nicht aus, diese Bedürfnisse m befriedigen. Will kürliche Anforderungen müssen ausgeschaltet wer den. Mit.cinsettign, Schlagworten Legen den

Wung kann aucki k>«

schloffen gelten. Ein Mehrbedarf von 45 Mil­liarden für den orbenttidxn Etat bei nächste, Jahre« ist schon heute zu übersehen. Die Durch führung der Steuern mit allen Mitteln und eine bis an die Grenze bei Möglichen getriebene Sparsamkeit ist unumgänglich. DaS ReichSnot- opfer abzuschaffen, wird keiner wie auch immer gearteten Regierung mäglid) sein. Der Stapita l'.Smu« feiert nie größere Triumphe, als wenn die StaatSautorität geschwächt wird. Mit dem ^urd)einanbc.rtcgicrcii auf den verschiedenen G« bieten muß ein End« gemacht werden. Besonder- eine einheitliche Leitung des Gren schuhes nötig. Bei her Du«hführung der S errergesetze müßten alle mithelfen. Von darRotenpreffe kfdtaffen Sie dem Volke aus dem Auslande fein Brot. Da» Reich wird nicht marschieren können, wenn nicht die Länder und Ökmelnben mitmar schieren. Durch eine Novelle -um ReichSnot opfetgeief} soll versucht werden, di« außerordent­lich bohen Gewinne. Me in den letzten Monaten auf einigen Gebitten bei SrnxibHebenS zutage getreten sind, bieuWbar zu n«aaien, um so e'ne schnelle Flüssigmachung von Beträgen zur Til­gung unserer Schulden zu erwi.ken. Hebti;cn4 muß der FriedenSvertrag durch Waren und Ar beit abgearbeitet werben. Ein H rogramm hier für wird Ihnen der Reich Zwirtschaf1«min>ster ent wickeln. T e Frage der Arlxiisoiensrpsl.cht sieb! -ür alle Völker Europas vor her Tür. Verweis lung barf ntd>t in unsere Gemüter einzi«h«n Ueber Gräber vorwärts, dem Licht und der Frei­heit entgegen!

Bi'«^«pimm-n.

Wie ble Blötter in Be'P'-ckung her Ste^l'anrTer r be dervorbtben. trug her E-ölkmmaSma her 9M<M- raglbbatte nn Z!'«ch«'ag nu* t das üi-vrö», eine** ro' en Tage», unb w r eine gtn atfon erwarkfe.

nidit auf bis stoben ««komm m "er .Bert. Vofn' 1 n 1 e i a e r" beme* lf, »ab der Neio »bin er auf a!-» ♦iftbordAe vöüiq v-rzi-^' t b»d,, Desto st-rker rob eine Re>e gewi tt Aüstt^n« Ciblidi^it tei de uuiflC, au tem man no b ein neuig V'ertrauer auf dkiimeu könne. Du habe Fehreuback gestern zu Worte konitnen lassen.

Die ,w e r ni a n i a* chreibi: NeickVantter Bestien doch bat tu nüchierner Zachst>stöeN au# ufprodKn, hast v<r mi!'»iich gebrochen un» volu lch hiUgekut bnd Di«l«r kotsoche mau M# Sadmeu lest m» neige k fit, c» kann nicht» andere» all ein Ikabinelt her Arbeit fein.

Da« .B. t* glaubt htm, was her Nelchr-auzler Aog, ut# aelo n bat, oyne n tileree »«stmrwen |i' i«: fit. ukfeiitik^ sem angdlniigten «"-'-» ün.- »f - !>r allste,uua tei Kohlen: -r v.»i» müsse e» fi|!! AÜeibit'a5 feine <tritw vor»,' «'«n. Dr» Gart iiiti t» st,e,ch, d>« pazssibilch«n Darstchmaen jf^Unnzlee» un» 'ruieu Hi>ni..w doraub bah teilt* dann von An hUHeilen die Wr ,lst ng bet ,ssn #ic «riparlr, auf ^in«! getien a nu «lanien Üauftrenc »ü Arage bet 'u td«s uimndiuüa tiibgültii i» r-g in.

f , i 11| I. A und' alt* M n'. da» Porti elf.

,ch (fcn , >, V,-» (< |11 fix n los NNd Ewi . ,de mit a em b r|l-.< Aachdsint anfienowu en ' über mit bet brauen Gesinnung «üt« sei t» Nicht

getan, und darum würbe die Rede nach Limonade lchmecken.

tie .Deutsche Allgem. 8 t g.' lagt, daß e# nicht« Lustige» gewesen sei, wa< Fehrenbach and Wirll» vorgetragen haben, aber el sei etmal öebrhaftigel gewelen und der Wille zur volle« Wlederpesiinditng.

BelonderS schars greift bie .ft r e u j e i t u n den RkichSkainler an, indem sie sagt, hah feine Red­en,« poütifdte Bankerott rklärni'g gewesen sei, die noch vervollständigt morben sei, durch du Autsayrunge« bei RetÄSfinan,Münster«.

Du ,Fre 1 be 1 t" meint, daß bie beiden Reben, so langweilig sie gewesen seien, doch du Stille vor bem Sturm ang«lün»igt bauen. Wenn das Proletariat du MUltiliingen über du mirtichastliche Lage still bin» genommen habe, werde da« leidend« Doll feine Sterne erheben unb du Minister werden bald erfahren, bah man zwar gegen ihre Worte abgestumpft sei, bah mau aber mit bett Tatsachen, von denen sie sprechen, du aufreijenbe Blähtixii autipredie. Wenn da« Prole­tariat unmittelbar in die Debatte eingreife, baiut sei el mit der Bescheidenheit zu Silbe.

Ans Sowjel-Autzland.

Jürick, 27. Ctt Nach einem Radwtekegram» aus Moskau bat bk außerordentliche Sitzung M* tro'ien rtiffiichm Zentral - l^rlutinkomitee» am 23. b. MtS. begannen. Uns ber Tagedoidnimg stand bie HatiRiierung be« »lor-rud«! «veri.age» mit Paten unb i(l ^rieben eben tagen mit ,",«n land. Ifchittdienn bot über den polnischen yorfneoeuluertrag einen Bericht erstattet, au» dem iolae-'des bemerkenswert ist: »Der ^rudenchurtrag ist für un# zweisel!»» sehr hart, er bedeutet aber gleichzeitig einen Verzicht feiten« Polens, einen (ünftigen Pufferstaat ,u machen. Polen ver- 1 anet dalnus, Wlamzki zu unierftfigen und der ruift» heu Rcalt.on feine Beiynse zu le: itn. Man ist ju !nem Kompromiß "'langt, um den Preis territorialer tovZessionen, die Uoien «emaibt würben, -hab du dtraine betrifft, so hat bat ukai i cke Zentrallonntce ien drieteulBerfrag bereits rat fijtert. Der peinliche Jlndiltag bat leinen Entschluß noch nicht besannt» regeben «Mewiffe polnttdze Parteien (Affen nach eine wticrii(t;i ^a.imm .rfttuww, dock w rben du polnische« AWauciuiaw* de wtewen «reut Pol««» uu M» Wf »c* F,iMn«vert-Gee' bewt «n. Für «ouuet- KfJanb uiütbe die Fortsesnng bee Striegel neue Opfer deuten, die ict'ließtich da« Land daran uerbntoecn idiieben, ben Wudereuuaa» bei Wirtichas »leben« 51 eginnen." Der Bericht TsehilscheriN» rief eine leb» haste Debatte hervor.

Neu« Unruhen.

Pari», 27. Ost. Wu ber Londoner Korrespondent ..'» «Temp»' meldet, lost nach Mui-ilniig tue vdftttg» ot» m MoSlau ber Belai}criiiig»iu|ianb etflärt werben e»n. Du Bolschewitun lebten in ber fortgtü»ten , urcht vor «nur Ä-^enreo»!utlon trog der Hinrichtung on Gelangen«» uno G^ueln, bie in cer ftosljen Pro» .»z Modtuu vorgctwmm-ii marin fiien. E ne Brotla- nat on uewe augetüubigt, taß man ohne Mit c>» gegen a e Pers. nen vargeyen werbe, du sich gegen da» elfewi lisch« une erbeben wörben Man mel»ü a.Kp neue ',gt'0 cn» uzid 4ibtUeneuoitcn w Peier»- au g unb UranstkW

PoliMche Tagesberichre.

X« iBerttitung ocr LirtegaentsmauigunW JlinH er T-'acroir bot her Binglum' diede ertlurt. ai du ile nuuiiiocnuitcbeiibeitrii zw icheu Srauftetd uno BeigikN btitigiiib bei Lr>c»»« u cha,>gunu icuighb i^orctiWri Art teteu .ferner b^ätigte er, pan et wayrena feine» leiten Besuche» n Urugiano von L>oyd ^eorge du 8ctftJkning ethielt, daß England leben anen Stil fall tu Mklguu aii c«»u* ballt betiacptcB würbe.

- ^raufreidt »«gen bie polnisch« Polittt. Dir fraii,ofiid)C Äunssu»viasident «Härte dem ütaut» idjen Muii,ur de» »eufKüb daß bie tniniöiifAe Sk» j,eu>ug du potmuhe Kolitis «aixl« unb ane Mittel ür Hititatidaliun,, impetwitfu dKt voinsscher ÜJeftte» uunacii anw »dea wütx. Du kuuiäfttdie »legierun# spiele sich inr ein unabhängige» yuauen mit W'lna uub Mtmtt aul.

. « ».Esipsch« 'armieorgantsation. Ekiegominiu'r hwre e«-te, 00 t bie Geicgoorlagc itb« vi» wimee-'ivai.i a.iou etueu Qieia uteiitirurt von on biivtWii Bor »lägm »um« bie tm Lame ber 4ko» ihaud un >ea H04 «»»oeurrt ivtibrM lini ieu Der 'umher roftul t «.ne W'zaR langin iger Engage- «r«t», tur sie ei l'Vbia <-<-««- Mann Mr noliven- vig erbaust. Tanu wa>o« kränkl ich in ^vaaktUit eine bci mfliirte Ma a barftcUe« unb du jm.<iaotige Dun»zeu>uu twiu»r',e<M wrocii

Der UUiaS 0 « » eiü*d von («likdicn» tottb. Der griewildK 'Zleia»»t« 41 Par>a, Stogunob, «ot tmein Bc«. kt oe» ,^ atin gegenüber folgen»« tatst«iimgeu 11 Per ben llutall .u» Ubnu# uan 4-kUch luau» peneufi, welcher orn ioo de« Herr, bei» gor Folge balle. Der Uump unierjuli einige duü» »o, geu, in bereit Begleit»»« - r gerne mne ejpu.ic » guiige inadjic, vu si y ^twwiiiuti vi» 411 bett ueiuf# Häuie»« in der Rad- det 4 d aiie« cuibebuieu, m »eiten bte Wamur wouNteü. 'Alb der »Iv'iig an der Womun g dea Crverwai««,», «ne* a.«u<i>cii '>« ««» » «lurM, »<i schon zu Leb»«««» »< t u.iiy# <»eorg m 1 tc#hcn der LJuigltänu Hamilic iano, eoiixilant, anl-r« «ch emc oll >»»»»»»<» out fit bezeen e'^en »Cn«v truaurro, »u aui t»e,u Raten u* p aumtieu. Tet Noitig sprang ^aj>v>lche». um «utrn »« ästenou -en Ho »den zu .>at«i n. wobei er no» oeir Tiere y» ,sjr» winde. D <> T»ge > m jidiien sstb du «>iuu p«rgtsiung»«tich«>»u«ge» t

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