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(f I n t II (tu n g o 0 eb II b r: ®le Bnein. JT olonelae i k ob. deren Nnum 1. Mk., ble 4gew.Zellei.Reliume- teti ». Mk-. 25'lnIeueruiWMikliI. öflettaeuilbr 80Pin. IBc-aii us »rein: Bserteliuhrllch 12.00 Mk,, monati. s.m>Ml fllt Volt bey in uierieUabrl. 12,0(1 Mark, monaH. 4.00 Mk. Tic Stummer 20 Pfg. WtldieckKonto Nr. 200b9. Franilurt u. M.

Amiliches Organ für Eladl- und Landkreis Kanau

Erschein! tflalkb mik Ausnahme btt -Dann« und Felerkcia»

Sktlanolelhincr Ad. SnbermühJe, yetnnhporisid). für polulhntn und angemstnen I eil Wien. 6u 111 <b , nir lokalen und im>Duukuen Teil iorek Snott 4U. Moritz kür Anzeigen und

Aallaman 21 V r o b t. alle In panau a.

Notation<i.inicTb. Wailenbauobudibrurferel f.anau iktnlvrecbanldilüffe Nr. 1237 uno ILÄ

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Dienslaq den 14. September 1920

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Das Neueste.

An Ebarlotlkuburg wurde am Sonnten »in« Ukn« Durki gegründet, bie sichWiktschaflsparlet de» beut« l^en Mttelstande»" nennt.

Diezwischen dem Nerddeutschen Lloyd und einer e^rikanischen (Mrkllfdiaft gepflogenen Verhandlungen liter ein ^usammenarvlittn im bentsch-nmeriknnischkii Lchtssahrtlverkehr sind miitiiirljr »um Vlbfd)ln|) gelangt.

lieber die PeNuechnnaen in Air-le« Baind bahen Merand und MwIttti eine gemeinsame Ürklärung iMnegegeben. VIn Lloyd George wurde ein 4 elc- traiiiiii gesandt.

Wohb Georg« hat bei der Abreis« Kam«new« eine Reibe Vliitlnflen gegen legeren erhoben.

Aix»les»Bai«s.

a<i<b einer Havas»M«ldung haben die grasten fkhleiigriibcii don Len i bk Kohltuförvtrung wieder ansgenunnnen. Da da» bei andeien |ian0- sischen Brüden auch bei Watt ist oder in nüebfki

"ho 11in niso ^iiihIk

die Kohlengewinnung in den zeestftilrn (Mrbk ton In Nnlnahmc kunnnt Uo ist logisch und selbst* »«tillindlich, da st die drutschan Kohlenllrsernngen enlisne>hend dem Nnnuichsen bei sranMischen öötdtkUilg adgrlmnt weiden mtissen, soll die .Airdrignlinachnng* (Iberbdiipl einen Sinn haben. Wir haben bet rite wahrend der Bei Hand. l">ig«n in Spa an dieser Stelle daraus ansmeik

dirsr, T111111 in den

"«M^nfkn selten» der deutschen Vertreter NN» er »erdient. Ein Zusatz in dein Mkammen ^inm in her Form, daß Deutschland monatlich zwei Minnen Tonnen an die Entente zu liefern hat, abzüglich der in dem zerstKrte » ®i. Helf geförderten Kohlen würde dem Grundsatz der Wiedererstattung Rechnung ge* bageg haben. So aber sind wir nach dem Ab- kommen bon Spa geuvungen. nach wie vor zwei Alllioncn Tonnen Kohlen zu liefern, obwohl Frankreich die Förderung in der früheren Kampf wie ausgenommen hat und dadurch ein wesenl Mjer Teil der billigen deutschen Kohlen zu einem Dpclulationsobjekt für Frankreich geworden ist.

Wie aus einer Zusammenstellung des der französisch?» Regierung nahestchenoen «Petit Parssien" hervorgeht, verfügt Frankreich heute schon über dieselben oder noch stärkeren Kohlen» Vorräte als im Frieden. Es geht mit einem u c i> e r s ch u f, von Kohlen in den Winter, bet sich durch die deutschen Lieferungen fortgeseht ^cgrösjern wird, während in Deutschland der Kohlenmangel zu einer Gefahr wird, die unser llcsnmle« Wirtschaftsleben auf das ernsteste fie« "kbt. Wie der Rcichskohlenkomnüssar mtttctlt, ist

ihm nicht gelungen, die Eisenbahnen in den -ommermonalen derart zubevorraten", daß sie vor Erschütlerungen bewahrt bleiben können. Das ''Mehrsministerlum wurde, wie wir schon mit» klltcn, beauftragt, Mastnahmen zu treffen, um ven Kohlenverbrauch einznschcänken Hierzu wmmt, das, durch die Mitschuld der Franzosen

»ohlcnliescrungcir aus Oberschlesien zeitweise w's völlig gesperrt worden sind und infolge der "ugen Unruhen andauernd nur einen Bruchteil ^ .^oll-Förderung ausmachen. Angesichts dieser ochlage nnifi gefordert werden, das, die Vcrtrc-

Deutschlands in den in Aussicht genommenen ., sken Verhaiidlungen mit der Entente die r'eu an der Hand b|e=

/ lachen einer Revision unterziehen und vyabfchmig bet Liesergnanten verlangen müssen.

?"and hat eine Vorahnung dessen, was von "r ^elte kommen soll und kommen musi und Z für ihn einschließlich der übrigen Wo« m.^Z Frankreichs ein Grund, die kommenden , ivanvlungen in Genf, die sich mit der Frage NrXr. ^^kepstattunq befassen sollen, mit allen n.r/ , su sabotieren. Frankreich hat, wie schon

, ^in großes Interesse an dieser Sabotage anv»^ ^sten berWledersintmachung" und »um l*n -stlale bürfkn die Zustände in Oberschle« üroße RMe spielen. Die Schuld bet HTfZ/u °n ^^u blutigen Vorgängen im schle» bie in liegt ebenso offen zutage wie nf.. j ^ Frankreichs, Oberschlesien den Polen v^,,,/ ,stlmmnng auSzuliescrn. Je näher der Mnl^" Abstiiumnng kommt, desto energischer

, hle polnisch-französischen Veltrebungca, tlidi uenen Putsch, der bedenklich nahege» stimw"k, das deutsche Grenzland ohne Ab» in ,7s ^m Reiche lo'czureißen Man belürchtet W bi a knan dieses verbre ^erische Treiben und .nerenz in Genf zur Sprache bringen iübif/m i Riegel vorschieben könnte. In ^E^kuZ Labe« am Soimtaa ÄLlureelulnacu

zwischen Millerand und Giolitti stattgcsnnden, deren Resullat als günstig für Frankreich bezelch. lief wird.Die bedeutendste Enifcheidnng bet Be« sprechung ist die Vectagnug der Genfer Konse. renz, wenn nicht gar die gänzliche Fallenlassung derselben." n oerichtete gestern ble Havn«. Agentur Giolitti ist also wieder nml umgesttiuml worden, viellei bt bol num ihm mlcbn den Re. volver vor ble Brust geseht. mit dun: Entweder oder gedroht. Jnleressaut sind in dieser Beiiehnng die Auslastungenzder Pariser Presse vor» Samv» taa die.alle Mittel bei Ucwrrebuttn angewendst haben, um die Entscheidung Gioliltis in einem >üc Frankiesch günstigen Sinne zu heeinslnssen, So zählte der emps" «uiiMift die Punkie auf, in denen Frnukreich Italiens Wünschen entgegen, kommen mlll So werde im Augenblick, ob schon bet türkische Frtedensvertrag noch nicht rattfizieu ist, die Insel C^fleHo Rizo von den Franzosen geräumt und der italtonischen DUnlecung zur Ber. sügung gestellt. Auch in der Frage der ßflet« leichischen Handeisschisse, die Italien in An» ssuinh nehme, werde Frankreich Snlgegonkommen zeigen. In der adrialischen Frage werde die fran» züsische Regierung, da dir Einmischung Dritter meist die Verhandlung'u nur störe, nicht einguu» ien, da sa die lialienische Regierung im Vsgrisf [el, unmittelbare Verhandlungen mit Südslaivlen zu führen, And was erwarte Fmulitich von iiI OK meint der emp»

.Unllen solle um seine eigenen Interessen und das eigne Wohl wohrnthmen, das sei anch für Frankreich nilblkh Verlange denn zum Vklfplef das wahre In per esse Italiens, daß man Deutsch­land zur Genfer KaNtfrenz einlade, wo man wie« bot in H^st und Eile zu einem Ende werde form

Iinnn werbe und um miem I >-l>'Nil> mm .... s'nlltWk VerantworikichkrI l aller Veteikigken durch vielleicht überstürzte Beschlüsse festgelegt werde» würde? Rein, das wahre Interesse ^w lien« erfordere, naß man diese ganze Angelegen­heit dem WiederglitmachungSansschusi Überlasse.

In dasjrshe Horn: Entgeginlommen g e g e ii ü b e c Italien auf K a st e n D e n t s el> l a n d S!

Millerand Ist es also dank der krästigen Unser, stühung seiner Vresse gelungen Italien zu Vor­schubdiensten zu seinen Zwecken beranzuriehen, troßdem es gerade Nittis nachdrücklichem Wirken zu verdanken war, hast Deutschland an den Ver. Handlungen In Spa teilnehmen konnte. Wie schreibt doch dasEcho be PaciS"?MillcrandS Hauptzineck in Aix ler.Bains habe darin bestan­den, die Meinungsverschiedenheiten mit der englischen Regierung (solche bestehen auch tat­sächlich, wie aus einer unten folgenden ^sm-Mcl- düng hervorgeht. D. Red.) in den wichtigsten Punkten dadurch zu beseitigen, daß man sich Gio­litti sichere." Uno Giolitti hat man sich gesichert, wie aus der gemeinsamen Erklärung, die wir fol­gen lassen, hervorgeht, trotzdem wir eS nicht ver­stehen können, daß er bei der augenblicklichen schweren Erschütlterung seines Landes auf all ble Wünsche Millerand;, die sich mit den Fordern»» gen der italienischen Arbeiterschaft nicht immer bccf4n, eingegangen ist. Man darf nun gesvannt fein, wie sich England zu den französisch-itaHc» nischen Abmachungen stellen wird, ob es sich mit einer Verschiebung bezw. Fallenlassung der Gen» fer Konferenz einverstanden erklärt ober nicht.

Eine allgemeine «rhläruttg.

(Letzte Meldung)

Die allgemeine 6'klärmig, die zwischen Giolitti und Millerand über ble Zusammenkunft Nix-IeS-Batn» vereinbart worden ist, bet nach der HavaS«Agentur folaende» vllortlaut:

Die Ministerpräsidenten baden am Montag in ihren '.Uksprechnngen zu ihrer ÄennVnnng festgeliellt, das« sich ihre vlnsichten in den politischen und luirHdmft« tidnn Beüevnngen zwischen den beiden Ländern decken und dast sie entschlossen sind, in vollem Einverständnis miteinander die großen nadi dem »kriege entstandenen Probleme, wie die allgemeine Pazisiuernng und die WiederbersteNnng normaler nürtichastlicher Veueiningen einer Lösung entgtgen'>'"N. Die Dnrchfübrnng der verschiedenen Frieden «Verträge wurde als der Eck st e i n der B e rbg nd l n n ge n bezeichnet, wöbe' Millerand bervorbob, daß die »lnSfiibrnng de« "'ersailler FriedenSvertroge» für Frankreich eine vitale N»lwendigke,t sei. Die beiden Mi>ustcrv>äsidenten innren ferner darin ewig, daß elf noch bestehenden Krieg,inständ« und Feindseligkeiten behoben werde, müßten. Gegenüber Rnl.land knm inan überein, jedem Lande vollkommene HandlungSsreiheit zu überlassen und äußerte den Wunsch, bietet Land müßt- sobald nie möglich eben All» Am Merke der Böl'er für einen Trieben betteten. Miilrranv betonte endl-ch den großen Wert, den er einer direuen Veban'lung »er Vibrio frage unter den interessierten Staaten selbst ^ ^kber Die folgenden Punkte huben her französische und du Falieuische Muliücrvräüdeut ihre Ledankcu

nnSgetanscht und Uebereinstimmung seslgestellt: Die Unabhängigkeit und Freiheit Polens in telnen ethno- graphischen Grenzen geschützt flennt jeden Angriff, ist da« Ziel, da« beide Regierungen in gleicher VUeise Dr'« folgen. Giolitti und Millerand sind glücklich gewesen, feßznsteklen, daß ihre palttilchen Anstalten bhiflditlldi der l ürkei, sowie anch hhtfidillidi der Mcktel zur -gchernug des Vertrages von Oevres mit einander in »inklang flehen. " ste haben weiterhin sestgellellt, daß die italienischen und lrunzüsil'beu Fnteressen in Klein» ästen sich imraliet in treundschacklichem Zusammen­arbeiten mit beiden Ländern entwickeln mnstten unter Vermeidung her Konkurrenz ihre, tNalSanaebörigen lind im Einklang mit ihrem Abkommen. Der all» gemeine Friede kann tibrigen« nicht vollständto nerwirklichl werAn. ollUe das, bis großen «u^opäilchen Probleme ihre Lösnl'g gelunden haben. An dee Kpihe sieben die VÜiide>anfttalnne no,maler Viezlebnvaeil in 21 nßIaud und die Regelnitg der Adrwsrage. Die ttalteuilche und kranzösilche tztegternngen achten die tmiibeklirlbeli der - owletregierung und sind darin einig, daß sich mit Nußland el» Pistand Heranobikden »löge, her ea diesem groß«« Lands gestattet, wieder in den lilebtidirn Konzern der Völker Himnhritn unk den ioirtschaslltchen AstederantlurN in Vlngrlss zu nehttien, oe> zum ^schütze fnmoljt für da« fmeiif i'ogd, wie für ble ganze Welt ist. Millerand hat e>klärt, welche» großen Wert er auf die schnelle Regelung der 'Adrinieog, durch direkte 'Nerst.lndtgunn »mifdini den Futeresieute» legt, eine Verstä,,digun,i, wie sie von der italieuischru Regie'ung bealllichtigt ist und die ge- eignet tritt muß, die g. levmäßuiett Vliifprlldif Italien«, lohne die Ante reffen aller PetelkigttN an wahrt», um zwischen den denachiarten Aattonalitälen sreitttdßhnst' IIdie Vezielinngen zustande zu bringen. Hiaiifirbh mirb ein betartige# Abtommen mit tiefe» Svmpathlt

.......

Der sranzösifche und der italienische Minislerviitsident haben die srenndschastlichen V,,iel»,»gen der bethen Länder, sowohl nach ihrer wirtschaftlichen, wie nach ihrer politischen ^ »ite hin, einer genauen Prülung unterzogen. Die. Mittel, ihren bFdtrleitigen Intereffsu lM t M 4H ;-:W^^^r 4tM>raH^^4Uj^-j

Prülung zu bei Fektsteguna, wie sehr diese fernab, schastlirlien '"ezlebuiigeii »ü, die aflnhrung ihrer Interessen beseelt sind. Die beiben Mintstervrzsidetttkv sind der festen ileberzeugung von der llsotweiidigkei! vor (< iitrule »mifd-rn den beiden llüwilden Ländern, einer Entent«, die sich auf die geoensegtige Achtung vor ihrer politischen Ailsiaskvllg und da gegenseitige Ver- fhlnbnie ib»er wirtschaftlichen VedÜrinisse gründet. Durchdrungeu davon, hast diese butente fid) auf bie llusttinmung her leiden Völker gründen ließ, sind de beiden Mintsterpräfldenten dahin übereingekommen, alle Mittel in Vewegüng »u fetten, damit die künftigen ^kjiellnngkn zwischen Frankrei h und Flakieu von Vertrauen und fleflenfeifkeu Wohlwollen beseelt werde», von denen zwei große Völker, nie gemeinsam aekämpst und gesiegt haben in der Entwicklung ihrer nationalen Geschicke beseelt sein müssen.

Ein Telegramm an Lloyd George.

WB. Aix-les-Bains, 13. Septbr. Milleranb hat heute Normittaq den rumänischen Außen» minister Take Ionescu empfangen. Um IN Uhr worden die Besprechungen zwischen WUHeranb und Giolitti wieder aosgenommen. Den Ber» Handlungen wohnten Bonln. Longare, AllioM, Berthelot unb Barrere bei. Die ^kefprechnngen wurden am Nachmittag fortgesetzt. In der Bormittagssißung wurde eine gemeinsame Er­klärung angenommen, die aber erst im Laufe des Abends veröffentlicht werden soll. An Lloyd George wurde ein Telegramm folgen den Inhalts gesandt: Die Herren Giolitti und Millerand wollen nicht eher von einander scheiden, ohne Ew. Exzellenz vorher noch ihre sehr herzlichen unb freundschaftlichen Grüße übermittelt zu haben. Die Ministerpräsidenten Italiens und Frankreichs haben einmal mehr Gelegenheit gehabt, die volle Uebereinstimmung ihrer allgemeinen Ansichten sowie die grund­legende Notwendigkeit des engen Bündnisfes zwischen England, Italien und Frankreich zu erkennen, um die Regelung der europäischen Probleme, die Wiederherstellung des Friedens unb die normalen Beziehungen zwischen den Völkern zu sichern.

Will «ngNschtr Vorschlag.

Ipa, London, 14 Ärpt. Wie ber florrefhonbent ber Internationalen Preß-Union von fadmerftäubifler eiifllildicr ette vernimmt, stimmt bie Rackricht bes -Daün Telcgravh" soweit, als sich bk englisch« R«. gicruag entschließ«» wild, dk» Aiiii«>le» vorziischlage», bte weitere Behandlung be« Versauter FritdeuSver- trage« unb auch ber anbereii Vcrirüge mit d«n ehe» vialigen Zentralmächten allein dein Okfaiibten/at zu übertragen. Dadurch werden die fortwährenden |nr« iönliche» Verbandlunacn zwischen den Mtnillerpräsi» beuten ber Alliierten überflüssig und e« ist weiter vor-' gekben, wenigsten» Wirb e« von englischer Seite ol« erwünscht bezeichnet, bah d n Parlamenten in Ziikuntt eine SlontroUe ber Arbeiten be« GePttdtenraieS »u« stehen toll. Tie e neue Aiisto snug der euglücheu W« nie»imi sucht b e cortwpvr« reu Sdr iien «sten, bie li.l) b.|ü. itdi d-r iit ü. runz der F'«> »»».rt g- erleben, auf beu l^ie au im rat abjuidiieben, inoburch England« Politik wieder fiel w ro und sich uuabbcingig von der Alliierten Politik betätigen kaun. Zweifellos wird der englische Borschlaa den beftiaften Widerltaud

b i Frankreich ftnden unb ist ge«lgnet. die Beziehnngen zwischtn den beiden Ländern noch ungünstiger zu ge< stakten, wa» aber attfdiflnenb der englischen Regikriin« nicht all»» große Sorge macht.

Das amerih. Schlfssabkommen

mit d«m Norddentsche,« Llond.

WB. Bremen» in. 'leptbr. Väsemann« Delege.» Büro meldet: Die zwischen dem Worbhtnffdjru Llvhd unb bei llnitrb taten wlaü teamshin Company in Aeu'vork gevsiogenen Verhaudlwigen ODer ein «une« am 'rikawschen '-chitsabrtSverkehr sind nuumebr zum Abschluß gl- nngt. VUäbreub nach amerikanischen Ge- Irhrn die II ®. Mail die Fübruttg ihrer Geschäslr in iPuerika selbst in die Hand nehmen muß, hat her Nnrddeutlch« Llond dle Getteralvkrlretuug für bis II. ff. Wall ig Zeulrasenropa übernommen. Die U. V Mail Steamshjp Eompanv, eine vor kurzem in Aewnw l kauilch« Aitkrtffenten firbtii, hat von v-m anterife* nischen t Rpvlua Vioarh bett größten Dell der in 'lnierlka befindlichen früheren deullchen Pastachkr- daittl'ser üi>-knomm«u, n-a. bis s'äderen Noiddtttts'loN eimibbmmferGeorg« Washsnaton".Kiiser 'Ulsliielm IL*,"Kronnrüizesstv Eecilie",G^oßi-r Kii«» fhrh",KSlu", .Neckar",Adeln",VkinKsfltt F'«ne" und Prinzeß l'llice", low'e dle Irübeien Hamburg«.- bampfeiVl,nerika", .Piöslbmt Girant" und andere. D'el« Vchifl« iv-eden lebt hon her amerlknuische» Gesellichof» tweber in ihren früheren Zukiand versetzt. Zum feit ist die llebergnbe bereits erlntV, so brflnbrf sich bt» frühere Norddeutsche LlopddawvserRh«tn", jetzt ^usgiiehattttn", zu>jkit mit über AXN« Passa>ier«u. voller Lanuttg und Volt auf ber Xklmreik nach WtWDorf. VItu 2!> b, MlS Wirb *brr Dampsei kille zweite Reise von Aewhork nach Vremen und Danüß ant,«teil. 'Nr übrigen Dampfer werden nach ^e» eudlgung ihrer Reparatur I« Dienst gestellt weide». Die II>. Mail hofft, daß bereits Ende Offok r

lL blC 1 .'«whkl Jril »iujßvcu h u r«

e il Hirn " - ,'"' tut bei ! I auwchme" l"n,.'U, ^er Aordk'stMe wßd bei IL Mail ^teauüblp Eompantz zur Iluterbaltniig her früher iottt Norodeutsche» Lsahd betriebenen Linien »mtfih n Biemen unb RordaM'Aka seine Anlagen in Bremen und lk'remc, hgven, sowie seine wohlbekannt« Oigani« fation und seine lm Lause von Iabrzkbnten ge« sammelten Erfahrungen zur Verfügung stellen. Um aus diese Weise gemtiNschastlich da« M er Dom Worb« deutsche» Lloyd hetriebene Passagiergeschaft von Neuem zu beleben.

Es ist beabsichtigt, in erster Linie den Dienst N e w y o r k B r c <n e n u n d V a l t i m o > e B r e tu e u und daneben einen regelmäßigen Dienst von Boston nach Vremen und von N e >» York nach Da» zig ciniurichten. Dn R or d b e u t s ch e L l o yd ist aiif Grund deS Ver­trages berechtigt, in b>fe Linien eigene Dam ps« ? nach Maßgabe seine« Wieberoufbanc» eingust«lleu Der Vertrag läuft auf fünf Iabc« und kann von da durch ein gegenseitige« Ikebereinkommen jäbrlich ver­längert werden. Wenn auch künftig die auf der Weser erscheinenden früheren bemfdm 6 hisse unter fremder Flagge fahren und zum Teil ihren Namen gewechselt haben, so werben sie doch nie alte Bekannte in den Deutschen Häken gern gesehen unb begrüßt Werben, sind sie do ch berufen, Ae von aller Zeit her gerade »loifdieu den Bereinigten Staate» nud Bremen beste enden V«i'» lehr-bkzi«h»ngkn wieder anszUiiehm-n und mitznarbe '« > an der vyiebcrheifttlliing der kommerziell«» Brück . bt Die Verein gten Staaten und D.utscnlaud einstvtrba>,d. Wenn das Abkommen, wie zu hoffen ist, in diese,n S uue ausgesühet wird unb die trotz allein so eug auseinander angewiesenen Rationen dadurch «inaud-r mieder näher gebracht werden, so darf ber Vertrag in kommerzieller und politischer Beziehung al« ein erheb' lohe« Aktivum auch für Deutschland uno Bremen ge bucht werden.

eine neue Millelflandsparlel.

D. Berlin. 13. Gent. Nahezu 100 Vertrete« der Organisationen des Mittelstandes aus den verschiedensten Teilen des Reiches, insbeloudere aus Berlin, der Provinz Vrandenbuco. Schlesien. Pommern und Mecklenburg, traten am Sonntag in Lbarlotienburg zusammen. Zweck der Taguna war die Schaksuna einer Neichsornanilatton des deutschen Mitlelstanves. die neben den wirtichaft- tichen auch Die politischen Untereren Wahtnehmen soll. Die Gründe für eine derartige Zusammen« fafhinn des deutschen Mtttrlllaude« erläuterten als Reserente» Stadtverordneter Bäckermeili'« Dre wI h »Charlottenbiirn und Geueralsetkctäi Müller-Franke». In der sehr ausgedehnt:« Aussprache wurde noi. allen Rednern ble Grün­dung einer wirtldmfkpiültifdien Partei des Mittel­standes als notwendig anerkannt. Schließlich wurde mit 70 gegen 23 Stimmen ein Antrag Mecklenburgs angenommen, eine Partei Ina X'cben zu rufen, die bie wirtschastllcheii und politischen Interessen des gesamten Mittelstandes vertritt, wobei aber »um Ausdruck gebracht wurde, daß nie lufnahme bet groß«» V.eaintenorganHaHünen uhn. als solche nicht beabsichtigt ist, um ein Zurück- dränge» gewerblichen und faufmäiuiikben Mtttet- ltaudes Innerhalb ber Vartei durch Beamte unb Angestellte zu verhindern. Man einigte sich hbli* licb auf den Namen VB t r t f di a f 1 »p at Ui 6ei hauifeben M t tt« l lta o de-.