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Einrückungsgebübr:Die8geio.ffoionelzeileod. deren Raum t.—Mk.. die 4geiv. Zeile i. Reklame- teil 3.— Mk.. Lb^Teuerunoszuickl. Ossertaebühr 30Pig. Bezugspreis:Vierteljährlich 12.91) Att.. monatl. 4.80 $(L für Postbezug vierteliäbri. 12.90 Start, monatl. 4.30 Mk. Die Nummer 20 Mg.
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General-Anzeiger
Amtliches Organ M Stadt- und Landkreis Lanau
Erschein! täglich mit Ausnahme der Sonn- und Feiertage
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1920
Das Aenesle.
Der ganze Randbezirk von Oberschlesien wurde gestern von polnischen Banden, die Gefechte mit der Sicherheitspolizei lieferten, besetzt.
In Rheinland-Westfalen sind wieder kommunistische Unruhen ausgebroche». In Velbert wurde die Räterepublik ausgerufen.
Nach französischen Blättermeldungen haben die polnischen Truppen in raschem Vormarsch gegen die Russe» bedeutende Erfolge erzielt.
In den russisch-polnischen Waffenstillstandsverbandlungen gab Rußland feine Friedensvedingungen bekannt, die u. a. die Ablieferung der Waffen und der KriegS- »aterials an Rußland vorsehen.
wie die neuen Vorgänge im rheinisch-westfälischen Kohlenrevier zeigen. Statt unseren Blick gen Osten ckuf big Vergewaltigung deutschen Bodens, deutscher Einwohner zu richten, beginnt der Kampf im Innern unseres Landes wieder auf- zuflackern. Das ist bedauerlich und beweist, daß wir es im Gegensatz zu Rußland niemals verstehen werden einig einer Gefahr von außen entgegen zu treten.
Oberschlesien in Gefahr!
Polnische Banden besehen Oberschlesien-
In der konstituierenden Nationalversammlung der französischen Revolution schleuderte Sieyäs seinen Landsleuten den Vorwurf ins Gesicht: „Sie wollen frei sein und verstehen nicht Einmal gerecht zu sein." Das mangelhaft ausgeprägte Gefühl für Recht, die Unmöglichkeit, sich den Geboten der Gerechtigkeit unterzuordnen, ‘ wenn nationale Leidenschaften sprechen, die Neigung m Gewalttätigkeiten ist es, was den Franzosen den Namen der „kriegerischsten und unruhigsten Nation" eingetragen hat. „Eitel wie ein Affe und grausam wie ein Tiger": Dieses
Wort von eittott französischen Schriftsteller geprägt, gilt noch heute von den Franzosen. So sehen wir denn überall, wo die Vertreter der „grande nation" in deutschen Lan-Dn aujiMM,
Ueber die Bffetz'ma oher'^^^'chen Gebietes durch polnische Banden liegen folgende Meldungen vor:
WB. Beuthe», 20. Stuft. DaS ganze Randgebiet von Oberschlesien ist von den Polen besetzt. Boanschnetz und Nikischackt, Saurahütte und alle östlich von Kattowitz «legenden Ortschaften si id in den Wänden der Polen. In Laurahütte kam es heute «acht zu einem schweren 6$ tfe At zwischen der Sicherheitspolizei und den Polen. Die Liehe"- heitsvolizei hatte 12 Tote und eine große Aü».- zahl Verwundeter. Die Druckerei von Schuelt- mann wurde vollkommen demoliert. Es wird geplündert. Die Polen stehen bereits an der Grenze von Voguschtttz-Rord unmittelbar vor Kattowitz. Heute morgen 4Nvr kam eS zu einem schweren Kampfe zwischen den Polen und der Sicherheitspolizei, die der Uebermacht weichen mußte. Wie sich aus den gemachten Gefangene» ergibt, kümpfeu unter den Po e» gut ausgerüstete L'allersotdLten. Die Polen beabsichtigen heute vormittag 10 Uhr die Bergwerke still-,»legen. Nach einer weiteren Meldung wird bereits auf der 5 lorentiner und der Preußengrube gestreikt. Groß-Sombrows a ist von Sokols umzingelt, die das Wasser abgeschnitten haben.
WB. Kattowitz, 20. Aug. Die Polen sind in Stärke von 2000 Mann im Anmarsch. Sie haben eine Reihe von Ortschasien um Kattowitz besetzt.
den Bevölkerung zu den Tumulten geführt, deren blutigen Anfang manche voraus gesehen haben, deren Ende aber unberechenbar ist und jetzt von gefährlicher Tragweite sein kann. Von allen Städten des Jnduftriebezrris macht Kattowitz den am meisten großstädtischen Eindruck, es ist ge- Wiffermaßen der Mittelpunkt ^ ^"b?"be'irks. In den breiten, fast durchweg neuen Straßen, die stets von einer geschäftigen Menge belebt sind, finden sich Sitze vieler Behörden und industrieller Gesellschaften: die Kaffees und Restaurants sind stets gefüllt. In seinem Bahnhofs- vtevtel besaß Kattowitz gewissermaßen eine Besonderheit: in den Kaffees hier verkehrte eine vollkommen internationale Gesellest: der Schieber von jenseits der Grenze traf sich hier mit dem heimischen Schieber; Gren-schmugnler und zwei- selhafte Existenzen aller Art tauschten Erfahrungen und Waren aus. Man konnte hier alle Typen des Ostens bis weit naA Rußland hinein studieren. Die Stadt, die sonst in einer reizlosen Gegend mit flachen Hügeln liegt, Hai baumbe- n"Tankte Straßen, die einen bonleva-bähnlickien Eindruck wachen. So die Friedrichstraße, wo der Sitz der Interalliierten Kommission liegt, und wo der S'^anvlatz der ersten Tumulte war. 'Gleich gegenüber liegt das schöne Stadttheater, Der vroß- Marktplatz vor dem Staditheater bot dem Fremden die ^efeaerbeit. manisch au hören, da sonst in der Stadt das Deutsche durchaus '"sterwienf. Die Kaserne der fran’nitsehen Trupven befand sich in einer modernen Sffinle, etwa eine Viertelstunde von der inneren Siadt entfernt.
(Weitere Nachrichten über die Zuspitzung der Lag^ während des gestciosn Tag-'s konnten wir bis zur Stunde nicht erhalten. D. Red.)
^M?ne rate M^Ge"
daß ihr gesamtes Verhalten als Provokation, als :
ein Faustschlag in das Gesicht empfunden wird. Sowohl im Saargebiet, als in den von Franzosen besetzten linksrheinischen Teilen, kurz: überall dort, wo diese Spitzenreiter der Zivilisation, die sich übrigens bvx eine «r^aunliche Unkenntnis und eine noch erstaunlichere Ignoranz auszeichnen, auftreten, gibt es Ausschreitungen, Gewalttätigkeiten, freche Verhöhnung des Rechts, Provokationen ohne Zahl und am letzten Ende Unruhen, Leichen — Besetzung.
Aehnlich liegen die Dinge in Oberschlesien. Wenn auch die Polen in deutsches Gebiet'eingefallen sind, so liegen die Ursachen dieses Einsalles viel tiefer und führen auf die Franzosen zurück, die in Oberschlesien andauernd die heimliche und offene Wühlarbeit der Polen unterstützten und damit die Möglichkeit zu dem Brandherd schafften, den wir heute in Kattowitz und anderen Orten haben. Der Einfall der Polen ist ein feindlicher Akt gegen das deutsche Reich, zu dem völkerrechtlich und staatsgeographisch Oberschlesien einstweilen noch gehört. Und dieser feindliche Akt ist von ftanzösischer Seite provoziert worden. Wenn auch General Lerond versichert, daß er den polnischen Einfall nicht dulden werde, so ist doch bei dem ganzen Zusammenhang der Dinge — von den Provokationen bis zum Einfall in deutsches Gebiet — anzunehmen, daß die Franzosen ernstlich recht wenig tun werden um den polnischen Einbruch zu bekämpfen. Denn, darüber wollen wir uns klar sein, der Einbruch der Polen ist kin Zusall, er ist auf einen fein ausgesonnenen Plan zurückzuführen, der einmal bezweckt, das Lanze Gebiet in einen Brennherd zu verwandeln, damit es sich die Polen — denen es ja auch Frank- ttich zufchieben möchte — unter Begünstigung der Verbündeten ohne Abstimmung rauben können, und der zum andern Male das Ziel enthält: Oberschlesien zum Ausgangspunkt der Versorgung Polens mit Puppen und Munition, kurz zum Aufmarschgelände gegen Sowjet- Rußland machen.
Die Entwickelung der Dinge bedeutet die -rusteste Gefahr für das Reich, die es jemals be= .ruht hat. Angesichts dieser furchtbaren Gefahr Er und müßte es nach unserer Meinung mög- .sein, alles das, was uns im Innern trennt, wenigstens für eine Zeit zurückzustellen. Es müßte, über alle Parteiungen und Wirrungen hinweg, suvglich sein, eine geschlossene Inlands- r°nt gegen den Außenfeind zu bilden, der un^ . uch bebroht. Wir können nicht die Waffen 1,1 "ie Hand nehmen, aber eins ist uns möglich,- uns gemeinschaftlich auf den Boden des Vater- Mndes zu stellen in dem Bewußtsein, der unlös- ,ren Zusammengehörigkeit eines Volkes von bis unten! Bei einer Verwüstung Obc"- Mesiens handelt es sich um Deutschlands Schick- p um das Schicksal eines jeden von uns. Doch .rse geschlossene Front scheint — und das ist wirrst bedauerlick — nickt ruitande m komme»
stärkung. Die „Hohenzolkerngrube" bsfindei sich bereits im Streik.
Polnische Forderungen.
WB. Beruhen, 20. Aug. Die Polen rufen zum allgemeinen Ausstand im ganzen Industriegebiet auf, der in den Vergbetrieben zum Teil eingetreten ist. Heute vormittag wurden polnischerseits der interalliierten Kommission die folgenden Forderungen vorgetragen:
1. Beseitigung der Sicherheiiswehr.
2. Entfernung aller in den letzten zwei Jahren Z>rgezogenen, ohne Rücksicht darauf, ob es Polen oder Deutsche sind.
3. Errichtung einer Selbstverwaltung und von Selbstverwaltungskörpern, die aus Obers Heftern oder solchen Nichtoberschlesiern gebildet sind, die seit mehr als 20 Jahren ununterbrochen hier wohnen
4. Verhaftung und Aburteilung aller an den letzten Vorgängen Beteiligten.
5. Entschädigung aller mißhandelten Polen.
6. Die Siadt Kattowitz soll sofort dem polnischen Abstimmungskommissariat vier Büros zur Verfügung stellen.
7. Aus Vorräten der deutschen Druckereien ist die „Eazetta Ludowa" und die „Eazetta Bobotnicza" sofort in Betrieb zu setzen.
8. Entfernung aller Direktoren und Beamten, die für den alldeutschen (?) Ausstand Stimmung machen.
9. Besetzung der Elektrnitäts- und Wasserwerke usw. durch die öffentlichen Behörden. Werden diese Bedingungen nicht angenommen, so soll der allgemeine Ansstand sofort beginnen.
Die po nische Presse bezeichnet die Lage als ernst. Die interalliierte Kommission habe die schärfsten Maßnahmen angeordnet, um die Ordnung wiederherzustellen. Alle Schuldigen sollen in Haft genommen und summarisch vor einem Kriegsgericht abgeurteilt werden. Eerüchtweise »erlaufet von eisern Polenputsch in Bernhen.der Heu e i bend ins Werk gesetzt werden soll. Die Vorgänge in Laurahütte - Siemianomiü bestätigen sich. Eichenau, Schoppinitz und Myslowitz sind in polnischen Hüneen. In Schoppinitz hat die polnische Bevölkerung nach einer polnischen Erenzzeitung die Srcherheitswehr entwaffnet.
Tranzöfifchc Truppen geftt» die polnische» Bandes?
WB. KöttigShü te, 20. Aug. Nach einer Aenßt ning der sranwüschen Kammanvaatirr hat General Lerond ausdrücklich ve>sichert, daß die französisch'.!! Truppen in erster Linie die Ausgabe hätten, für die Aufrechterhaltung von R-ch: nah Ordnung zu sorgen. Demgegenüber würden sie a eu Unruhen, gleichviel ob sie von polnischer ober von denticher Se te kämen, m t Energie eiilgegcntrcten. Er würde auch ein ebcntueilcr Poltiieinfall in Oberschlesien unter keinen Umständen ^duldet werden. Auf Befehl her interalliierten Kommission in Oppeln feien bereits französische Truppen in Lastkraftwagen nach Lanrabütle. Bogutichus usw. obgegang-n, wo er bereits zu Zusammengöpen gekommen jeu
In Kattowitz hat die schon sehr lange von ben Polen betriebene Hetze, die Ueverreizung durch die Zditstimmung und die besondere Art einer aus den verschiedensten Elementen aemisch-
^ll. Düsseldo rf, 20. Bug. In Velbert i^t die N ätere publik au Sgerufeu worden. fOO Mann ha^en das Rathaus besetzt und •eauirkrteu in d-°r Stadt "'«tomob le und Fahrräder. Bei den Wohlhabenden wird Geld erpreßt. Von der Reichsbank sollen bere ts eine Million Mark erpreßt worden sein. Auch in Düsseldorf sind Unruhen anSftebrochcn, doch haben sie einen blutigen Charakter nicht angenomme •♦ Um ß!0 Uhr ist eine Versammlung der Konnnnuisten aus« einander gegangen, weil die Redner noch nicht gekornmen waren. Es wurde das Stichwort „K olt Eu r e Waffe n!" gegeben. Die Menge hatte sich um 7 Uhr gegen das Rat- Hans in Marsch gefetzt. Die Sichrrhritspo zei versucht die Menge wegzudräugen. — Von einer anderen Stelle wird m «aeieiltr In Ve:bert bei Elberfeld haben sich heute rote Banden der öffentliche Eewalt bemäckt st und die Rateve-waltnug ausaerufen. Post und Telegraph, Danken und öffentliche Gebäude sind in deu Kändeu der Roten. Die B.Wegu 6 geht von der K. A. P. D. aus. Bewaffnete Banden drsind-u sich auf dem 28ege von Velbert nach Wü frath. I» Ctbcr- feld finden Dcmonirationen statt. In Düsseldorf sind für heute abend Vcrfamm- «nge» auges-tzt. ebenso in Gc'.sruttrchcnund .sterne. In bssen, Barmen und Remschcid forderri Plakate zum Kump? auf. Die „‘8 als4= stimme" in Hagen kstud gte für die Lvoche vom 22.-23. Augu t eine ro « LVoche «u. D e Sicherheitspolizei glaubt der Lage Herr
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werde«.
Ps!en—Rußland.
D!e poMrsche GszenosferrfiLS.
wb. Königsberg, 20. August. Der russische Rordflügel ftanb gestern in heftigen Rachhut- gesechten bei Eoßlershauien und Strasdura. Eine Ausnahmestellung nörbli f) unb westlich von Soldau wird vorbereitet. Die Polen bringen weiter über Ziechanow vor. Die Lage des russischen Nordflügels ist unhaltbar. Mit dem Ucbertritt russischer Truppenteile in der Gegend von Reidenburg über die Grenze ist zu rechnen. Die Kämpfe nördlich von Ziechanow sind noch unenischieden. Bei Pultusk und Serock wurde die Reraw von den Polen überschritten. Auch nordöstlich von Warschau ist der russische Widerstand gebrochm. Das polnische Zenirum i t auf der Gesamt front im Vormarsch auf den Bug und hat den Bug bei Sokolow-Biala erreicht und bei Drohiczyn überschritten. In Galizien schwere wechselnde Kampfhandlungen.
WB. Warschau, 20. August. Havas. Der linke peinliche Flügel nahm Pultusk und setzt einen Vormarsch in der Richtung auf M awa fort. Das Zentrum maskiert in der R: Dung j am O ro’en.‘a. Der reü,.o Flügel hat - "\
Keeresberichle.
WR. Kopenhagen, 20. August. Polnischer Heeresbericht vom 19. August. An der Nord- front versuchen feindliche Avantgarden auf Befehl der bolschewistischen Heeresleitung aus sehen Fall so weit als möglich vorzudringen. Inder Stadt Wloclawek wies die Garnison alle Angriffe zurück; aber die Stadt wurde bombardiert und mehrere Gebäude, u. a. die Kathedrale und das Bischofsgebäude, teilweise zerstört. Unter Ausnutzung des Umstandes, das sich in Pommerellen nur wenig polnische Truppen befanden, drangen Abteilungen der bolschewistischen Avantgarde bis nach Lautenburg und Soldau vor auf die Unterstützung hin, die sie bei dem deutschen Teil der Bevölkerung fanden. Die von General Sikorski vor Modlin geführte Gegenoffensive stieß auf die zäheste Verteidigung des Feindes. Jedoch schreitet die Aktion günstig vorwärts. Am 17. August nahmen wir Serock. Die Beute der letzten Tage beträgt 2000 Gefangene, über 60 Maschinengewehre und eine bedeutende Materialmenge. Im Anschluß an die Offensive an der Ostfront begann der rechte Flügel den Vormarsch am 17. August. Mittags besetzten wir Dembe nach einem Tankangriff. Unsere Abteilun-ien marschieren weiter ostwärts. An der ganzen Ostfront von der Weichsel bis zum Bug gehen unsere Truppen mit außerordentlicher Tapferkeit und Schnelligkeit vor und verfolgen den in Panik und Unordnung zurückgehenden Feind. General Konaczewski vernichtete die 17. bolschewistische Brigade und große Teile der achten roten Division völlig. Es ist festgestellt, daß die Kommunisten bie bolschewistische Infanterie mit Hilfe des Terrors vertreiben. Die festgestellte Kriegsbeute umfaßt 70 Kanonen, etwa 50 Maschinengewehre und große Vorräte Munition. Es wurden über 1000 Gefangene gemacht. J&R 17- HmB mittags wurde Lukow und Podhajce befetz^. Der Feind zieht sich schnell in der Richtung Siedle« zurück und hinterläßt eine große Beute. Unser« Flieger stellen überall feindliche Wagenvarks auf ihrem fieberhaften Rückzüge fest Weite: südlich schlugen die Stürmen des Generals Rydsmiglys die 58. bolschewistische Division völlig, erreichten in schnellem Vormarsch den Bug und nahmen Wlodawa und Urkonic. Die feindlichen Gerüchte von der Eroberung Lembergs sind aus der Luft gegriffen. .
WB. Moskau, 20. August. (Durch Funkfpruch.) Operationsbericht der ruffischen Sowjetrepublil vom 19. August. Im Kampfe um die Ueber- gänge bei Moldawek machten wir 700 Gefangene. Die Kämp'e bei Plonsk dauern an. Südwestlich von Ziechanew drängen wir den Gegner zurück. Unsere Truppen stehen 10 Werst von Ziechanew. Pultusk und auf der Linie des Flusses Rarew. Unsere Truppen verließen (?) Lukow und Radm Im Abschnitt Cbolm-Gmdeschow dauert tinfei Vormarsch an. W'r machten Gefangene. Ar der Kampfront entwickeln sich für uns erfolg, reiche Kämpfe.
Rückzug des russischen Nordflügels.
Der Rückzug des r» si chk„ Nordflügeis ist im Gange. 8»»s N:ide»b»rg »icldct das „B. T.", da^ die bo-sft;cwi Äschen Truppe» qe «.'» vo mittag den Befehl erhielten, Sob »au zu räumen.
Keine Ge'ahr mehr für Warfcharu
WB. Warschau, 20. August. Im Heeres, bericht von heute heißt es, daß der linke polnische Flügel P iltuik eroberte, der recht« Flüael Siedlcs und Sielst. Bei Pultusk wurden 3000 Gefangene gemacht und 70 Maschinengs wehre, sowie 3 ‘ Kanonen erbeutet. In bet mittleren Front und bei Siedlce wurden 5000 Gefangene gemacht und 20 Kanonen erbeutet Die 58. Sowjetdivision ist von uns vollständig aufgerieben worden. Eine Gefahr für Warfchar besteht endgültig nicht mehr.
Neues Dorörrnzen der Russen?
WB. Parts, 20. August. Der „Temvs" rrfisirt dnß heilte keine Rnchncht^u aus Sowjetrutzland übei die Operationen in Polen eingetroffen sind, anbei f' cm militärischen Communiqne, das voL' Oänbig unehtiifferbat üt, aus bent aber bervorwgehe» scheint, daß die robn Truppen weiter verrückten.
Der „Tempr" schreibt zu diesen angcolichen riöft scheu Fortschritten: Diese Nachricht belebt sich wokt auf Operationen der Kavallerie bei Leniberg in Och galiji.n, wo die roten Truppen einen kleinen lokale» E,'olr davon getragen hätten, der die Polen wottz u cht not g-n wer^e, sich von ihrem Hauptziele abzas 'neiden Das Bwtt veröffentlicht übrigens eine nere ... t cilmn der volnuch n Tepeichenagentür»
-,ii nr ;nen Ij”nte, daß die roten Slrnicc, c.r<a umging Itfino. Sieben bor>chcwlsuiche
.1 S t»C
eiff qeiiu.m,..,!. von -ei Scinn nmzing lt sind. S-ebc-l bol-cheivlsmch-
; Warschau, 20. August. Die Polen Twnüonen seien zenvreugt worden und ihre Artillerie st. Drei bolschewistische f« eine Stute der Polen geworden.
Warschau vernichtet. (Weitere politrsche Nachrrchten Seite 44..
und V.elik genommen.
WB.
nahmen Brest-Litow Divisionen wurden bei