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it Die Nummer 15Pfg. 26659, Frankfurt a. M.

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Erschein! täglich mit Ausnahme Vertonn- und Feiertags

1920

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General-Anzeiger

AmMches Organ für Slaöl- und Landkreis Sana«

sr. 123 ^"i

Freitag den 28. Mai

Verlaasleitung: Ad. Jndermübl Verantwortlich: für politischen und aug, TerlRich. Hults chfür lokalen und vrovi Teil sowie Sport W. Moritz: für antet Reklamen A. Bro Rotationsdruck d. Wa

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Das Neueste.

Am Sayerffchen Ausschutz für auswärtige Angelegenheiten wurde ein Bericht über die Verhältnisse in Rußland und über die Gefahr eines Angriffes auf die deutschen Grenzen ge-

Der Oberste Rat wird demnächst in Genua psammentreten.

Diefranzofische Presse bezeichnet das Kabinett M als Vorläufer der kommenden Regierung M Giolitti.

Der Gesetzentwurf über die zukünftige ameri­kanische Armee sieht eine Stärke von 280 000 Mann und 17 800 Offizieren vor.

In Irland sind wieder neue Unruhen aus- gebrochen.

Die Lage in Nutzland.

Ein eventl. Sowjet-Angriff auf Deuffchtanb.

WB. München, 28. Mai. Im Ausschuß für ASwärtige Angelegenheiten beantragte A e h e (Dem.), «6 He Regierung «»bald verläßliche Berichte über « russische Umwälzungen und deren Einfluß auf dar Wirtschaftsleben der rusfischen Volke« gibt. Geheimrat & e. Müller vom Ministerium der Steigeren er» iidte, es fei außerordentlich schwierig, hierüber An- M« zu machen, da der diplomatische Dienst zwischen

«weit Mitteilungen vorliegen, seu« sie nicht antheuttsch.

M Mitteilung der Sowjet-Regierung säen Rohstoffe, Ä für die Ausfuhr in Frage kommen, nicht vor- tarö«. Das Rätefpstem sei prattisch nicht mehr ® Anwendung, das Stücklohn- und Prämien- shstem sei wieder eingeführt. Bon d« Lokomotiven sei wr noch ein geringer Teil gebrauchsfähig. Besonders 4Kcht ftö&c e8 ht fanitürer Bezieh»«,. Eis »ach Mitteilimg« der russisch« Regierung.) 3» Petersburg funktionieren die Wafferleitu«ge« richt mehr, der Hausrat kau» nicht mehr weggeräumt ivad«. Der Wunsch, Arbeiter aus Deutschland zu bekomm«, besteht nicht. Di« Meldung« über die Vorgänge zwischen Sowjet-Rußland und Pol« riefen

Md es tlmrde die Frage anfgeworfe», ob, wenn

ifcrramtt werd«, der Sowjetasgriff

68 der deutschen Grenze stehe« bleiben dSrd«. Bon der ReichSregierung wurde gefegt, die Zwischen Grenztrnppen seien verstärkt worden, auch | H der Respekt Rußlands vor der deutschen Militärmacht Md »Kunst so erheblich, daß zu erwarte» sei, daß der ihistnr« an der deutschen Grenze Halt mache« werde, illißerdew seien unsere Truppe» so hervorragend, daß 88 etwaiger Angriff mit Erfolg abgewehrt und be- Evortet werd« könnte. jEme zufriedenstellende AuS- ^lst daß keine Gefahr von russischer Seite zu befürchten konnte von der ReichSregierung nicht gegeben werden, wurde auch im ReichrtagSausschuß auf die Gefahr «Wiesen, daß, wenn ein Angriff auf Deutschland "stlge, die Sowjet-Regiernng versuch« würde- 8c»treueinerA u f st a n beS inMitteldeutschland und 68 Ruhrgebiet zu bild«, um auf diese Weise den ^litärischen Vorstoß zu verschlepp« und den Wider- ^ud Deutschlands zu schwächen. Diese Gefah^ "»rde nicht verneint, aber e» wurde die Meinung ausgesprochen, daß man hoffentlich in der ^ fein werde, den Anstürmen und Angriffen ge" wachsen zu sein. Der Antrag Zehe wurde hierauf t^ückgezogen.

Eine spanische Abordnung.

. W(B. Kopenhagen, 27. Mai-Berlingske ^enbe" meldet aus Helsingfors: DieKras-

Gazeta" berichtet: Eine spanische Abord- Mtg, die aus einem Regieru'ngsvertveter und einem Arbeiter besteht, wird in Sowjetrußland gartet. Zweck der Kommission ist das Stu- Per dortigen Zustände.

k DieKrasnaja Gazettl" teilt ferner mit, daß Maximalisten auf einer Konferenz in ^"»kau beschlossen haben, sich milden S o m= unisten zu vereinigen und ihre ^«ene Organisation aufzulösen. Wegen Pa- ^nnangels erscheinen die Moskauer Zeitigen 'noch i« wenigen Exeiuplaren.

Wilna bedroht?

^B. Kowno, 27. Mai. Aus Wilna sind fachlichten eingetroffen, wonach dort große Be- «roLiLuua über Leu Lormarick der Aollche-

misten herrscht. Die Spitäler sind von Ver­wundeten, die von der Front kormnen, überfüllt. Die Okkupattonsbehörde erließ an die Bevölke­rung einen Aufruf, in dem sie zur Ruhe auffor- dert und an die Jungmannschaft die Aufforde­rung richtet, an die Front zu gehen. Einzelne Verwaltungsstellen sind aus Wilna abgezogen.

Die Friedensvorhandlungen zwischen Litauen und Rußland.

WB. Kowno, 27. Mai. Bei den Friedens- Verhandlungen zwischen Litauen und Rußland gesteht, wie gemeldet wird, Rußland dem Litau­ern Wilna als Hauptstadt zu. In einigen Fragen besteht vollständige Uebereinstimmung. So werden die litauischen Flüchtlinge gegen Herausgabe der bolschewistischen Gefangenen in Litauen zurückgeführt. Die litauische Delegation erhielt auch schon die Erlaubnis, zum Rücktrans- pött der Gemälde des berühmten litauischen Malers Tschimrrlonis.

Ratrsikalron des österreichischen Friedensverlrages.

WB. Paris, 27. Mai. Der österreichische Friedensverttag mürbe gestern in der Kammer ratifiziert. Die Sozialdemok raten lehnten in einer begründeten Erklärung den Vertrag ab. Der Berichterstatter betonte, das beste Mittel, die Ausführung des Friedens­vertrages mit Oesterreich zu sichern, erblicke er in der Errichtung eines französisch-amerikanischen Bankenkonsorttums zur Untersttitzung der Staa­ten Mtteleuropas. Dieses Konsortium müsse aber von Diplomatie und Politik vollkommen unabhängig fein- Sembat warf die Frage auf, ob es nicht übereilt gewesen wäre, das öster-

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leicht die Frage der Bildung eines großen Bundesstaates prüfen sollen. Es liege ein Wider­spruch vor zwischen der Behauptung von der Unabhängigkeit Oesterreichs und dem Artikel 88, der eine Verbindung mit anderen Staaten un­tersage. Barthou erwiderte, dieses Verbot be­ziehe sich nur auf die Vereinigung mit Deutsch­land. Sembat befürchtet eine Isolierung Mittel- europas. Er stellt fest, daß ein nicht lebens­fähige Gebilde geschaffen worden sei und wünscht die baldige Wiederaufnahme der wirt­schaftlichen Beziehungen zu den Ländern Mittel­europas. Danielle sagte, der Schatzkanzler habe erklärt, der Vertrag hindere Oesterreich nicht, sich an Deutschland anzuschließen. Dann folgte die bereits gemeldete Erklärung Millerands hin­sichtlich der Anschlußfrage. Tardieu erklärte, daß sich die Ausgaben für die Versorgung Oesterreichs auf Hunderte von Millionen Dol­lars belaufen. Der Vertrag hat das alte Oesterreich, so sagte Tardieu, das Deutschland 50 Millionen Menschen zur Verfügung stellte, in eine Anzahl Republiken aufgeteilt, die mit gutem Herzen zu uns stehen würden, wenn man noch einmal zu den Waffen greifen müßte. Der Sozialist Sembat erklärte, Oesterreich könne wirtschaftlich nicht allein existieren, aber man untersage ihm, sich an jemand anzulehnen. Man könne die Völker nicht verhindern, sich aus wirt­schaftlicher Solidarität zu vereinigen. Auf eine Anfrage erklärte der Ministerpräsident, das Verbot der Vereinigung. Deutschlands mit Oesterreich sei formell und könne nur im Ein­verständnis mit dem Völkerbund aufgehoben werden. Tardieu verteidigte den Friedensver- tray. Clemenceau habe monatelang sümpfen müssen, um das Verbot der Vereinigung Deutsch­lands und Oesterreichs herb^izuführen. Durch Zwischenrufe wurde Tardieu beschuldigt, der »eutschen Einheit gedient zu haben. Er sagte einer, man habe dem Medergutmachunzsaus- chuß den Auftrag gegeben, daß Oesterreich so­lange nichts zu bezahlen brauche, bis es sich wieder aufgerichtet habe. Diese Methode sei gegen Oesterreich zulässig, gegen Deutschland aber gefährlich.

Präsidentenwahl der tschecho-slowakischen Republik.

WB. Prag, 27. Mai. In gemeinsamer feierlicher Sitzung beider Kammern der Nationalversammlung der tschecho-slowakischen Republik wurde die Wabl des Präsidenten der Republik vorgenommen. Es wurden insgesamt 411 gültige Stimmzettel abgegeben, von denen 284 auf Dr. Massaryk lauteten. Dre deutschen Abgeordneten und Senatoren hatten leere Stinimzettel abgegeben. Massaryk ist somit gewählt. Der Präsident der Kammer unterbrach hierauf die Sitzung und ersuchte den Ministerpräsidenten und den Präsidenten des Senats, gemtinfapt mit ihm den Präsidenten der Republik abzuholen und ihn zu er­suchen, er möge das Gelöbnis in der Kammer ablegen.

Wilson gegen den Sspararfrieden mit Dentschtand.

lpa. Washington, 27. Mai. Ueber die Annahme der Resolution Knox ist die Presse im allgemeinen be­friedigt. Dennoch erklären die Blätter, daß der Vor­gang praktisch noch keinen Zweck baden werde, weil Wilson seine Zustimmung versage. Was für das Ver­hältnis Amerikas zu Deutschland wichtig sei, das wäre die Aufhebung aller erschwerenden Unistände, die den freien Handel zwischen den beiden Ländern solange hindern würden, als noch die gesetzlichen Einschränkungen beständen. Diese seien nicht aus der Welt zu schaffen, ehe Wilson seinen Protest aufgebe oder ein neuer Präsident im Weißen Hause sitze, der anders als Wilson darüber denke. Man müsse daher erst das Ende der Wahlen abwarten.

WB. New Aork, 27. Mai. Der Präsident legte gege«» die kürzlich auch vom Repräsen- tanteuhauS angenommene republikanische Motion zugunsten «ineS Separatfriedens mit Deutschland und Oesterreich sein Veto ein, da die Art und Weise, wie man den Frieden mit Deutschland herstelleir wolle, die Ehre der Vereinigten Staaten und die Tapferkeit der Amerikaner mit einem unverwischbaren Fleck versehen würde.

Zu den Anslimmigketten in öer Saarkommiffion.

Zu der Reuter-Meldung, daß der Botschafterrat verlangt habe, das deutsche Mitglied der Erenzkommis- sion für das Saargebiet, Oberstleutnaut Ritter von Kulanter abzuberufen, wird uns von zuständiger Stelle mitgeteilt: Es ist richtig, daß ein derartiges Ersuchen an die deutsche Regierung gerichtet worden ist. Die Note des Botschafterrats beruht inbeffen auf einer

enrseitigen und nach deutscher Auffassung unzutreffen-

' ' ^2sch«Lr Halts.

ierung am 21.5. in derselben

Angelegenheit übergebenen Note gekreuzt. Es kann mit Bestimmtheit angenommen werden, daß der Dot-

schasterrat nach Empfang der deutschen Note die An­gelegenheit einer neuen Prüfung unterziehen wird, die ihn zur Revision seines Standpunktes veranlassen dürfte. Die deutsche Regierung wird ihre Auffassung von der Angelegenheit auch weiterhin mit Nachdruck vertreten.

Ein skanbiger Kanbslsansfchntz

zwischen Deutschland und Frankreich.

Ipn. Paris, 27. Mai. Aus amtlichen Kreisen wird dem Mitarbeiter der Ipu. erklärt, daß die jetzt aufgenommenen wirtschaftlichen Beratungen zwischen den Sachverständigen Deutschlands und Frankreichs das volle Interesse der französischen Regierung hatten. Wenn die Verhandlungen nicht durch Sonderintere^en getrübt würden, könnten sie leicht zur Errichtung eines permanenten Handelsausschusses zwischen beiden Ländern führen, der die Aufgabe haben sollte, alle gegenseitigen Handelsfragen für die Beschlüsse der Regierungen vorzubereiten. Diese Einrichtung hätte Jahre lang ihre Existenz­berechtigung, bis durch neue Handelsverträge und Normalisierung der Wirtschaft die festeren Grundlagen für das beiderseitige Verhältnis geschaffen seien. Es wäre zu wünschen, wenn die politischen Vertröter von diesen Arbeiten nach Möglichkeit fern gehalten würden und der Aufbau sich nur durch die sachverständige Arbeit von Fachleuten vollzöge.

Nochmalige Verschiebung der Spaer Konferenz?

WB. Mailand, 27. Mai. DerSecolo" meldet aus Rom, daß Nitti in der Mittwoch- sitzüng des Ministerrats bei Behandlung der Frage der Einberufung der Konferenz von Spa erklärt habe, einer Verschiebung der Konferenz auf den Monat Juli günstig gesinnt zu sein. Er glaube, daß die Alliierten sich seinem Wunsche anschließen würden.

Eine ungeheuerliche Beschimpfung der deutschen Armee durch die belgische Regierung

Im belgischen Senat erklärte der Minister des Aeußeren Hymens in Beantwortung einer Interpellation über die angeblich schuldigen Offiziere:!

Die von den deutschen Schurken begange­nen Verbrechen vergessen, würde ein neues Verbrechen gegen Belgien bedeuten. Man muß die Erinnerungen an diese Grausamkeiten aus Respekt vor den belgischen Toten lebendig Malt«."

Diese ungeheuerliche Beschimpfung der beut» schen Armee und ihrer Führer wagt der Vertre­ter einer Regierung, die die schwere Schuld auf sich geladen hat, durch den Aufruf der aktive» und nicht akttven Bürgergarde (garde civigue), der dem allgemeinen Völkerrecht, zum mindest«! aber der belgischen Verfassung widerspricht, die allgemeine, regellose Volksbewaffnung b«rbsich- tigt und bewirkt zu haben. Sie allein trägt di« Verantwortung für die entsprechenden Gegen­maßnahmen der deutschen Führer und ihre traurigem Folgen für die belgische Zivilbevötte- rung. Unzählige deutsche 5iriegsteiln«hmer, die den belgischen Volkskrieg aus eigener Ersahruttg kennen gelernt haben, werden mit Entrüstung die Aeußerung Hpmans lesen und bereit sei«, über den belgischen Volksktteg zu berichten. Die Haltung der beligschen Zivilbevölkerung kann jedoch nicht besser gekennzeichnet und bewies«! werden, als durch die Worte eines Volksgenossen Hymans, des belgischen Advokaten F. Norden, der zahlreiche Sttmmen aus belgischen und fron* zösischen Blättern vom August 1914 anfüb-t, denen ganz .einwandfrei' hervorgeht, daß Mt deutschen Truppen von der belgischen Zivilbe­völkerung, unter ihnen Frauen, Greise- Knaben und Mädchen, aus dem Hinterhalte beschossen oder mit siedenden Flüssigkeiten üb ergossen wor­den waren und in der Notwehr einfach so W» deln mußten, wie sie gehandelt haben!

Wrederzufammenlritt des Obersten Rates.

WB. Paris, 28. Mai. Nach einer MeldMF aus San Remo wird der Oberste Rat demnächst in Genua zusammentteten. ^Alles Verhandlungs- material wird von San Remo nach Genua

DKS neue KaSirrett NM ein Vorläufer der Regierung Eiolittis.

Ipn. Paris, 28. Mai. In der ftanzösifchsll Presse wird das neue Kabinett Nitti schon wieder als der Vorläufer der kommenden Re­gierung von Giolitti bezeichnet. Verschiedene Blätter weisen auf dessen geheime Tättgkeit hin, die zum Ziele habe, ein neues Bündnis vom Mittelmeer bis zur Nordsee zu schaffen, aus dem Frankreich ausgeschlossen, obwohl wahrscheinlich Rußland dazu gehören werde.

Das zukünftige amerikanische Keer.

WB. Amsterdam, 28. Mai. Wie aus Washington gemeldet wird, haben die Kom- missionsmitglieder des Senats rmd des Re­präsentantenhauses sich gestern über den Gesetz­entwurf bett. Reorganisatton des Heeres geeinigt. Es wird darin eine Arrnee von 280 000 Mann und 17800 Offizieren vorgesehen.

Die Anruhen in Zr!anö.

WB. Amsterdam, 27. Mai. Wie das Algemeen Handelsblad" aus London meldet, erhielt ein Bataillon Hochländer in Alderhoi den Befehl, nach Irland abzugehen. Drei weitere Bataillone wurden angewiesen, sich zum sofortigen Abtransport bereit zu halten. In Irland setzte eine Brandstiftungskampagne ein. Außer Gerichtsgebäuden und Polizeistattoner wurden auch größere Privatgebäude eingeäschert.

Ipn. London, 27. Mai. In Irland sind ir der Nacht zum ersten Feiettag ernste Unruhen ausgebrochen, weil englisches Milttär in fast allen Ortschaften die Abhaltung von Pfingsi. vergnügen verboten hatte. Verschiedene milk tärische Depots brannten in der Nacht nieder, sodass die Truppen schnell flüchten mußten. De, englische Kommandant nahm darauf mehrer« irische Bürger als Geiseln gefangen, die solang« in Haft bleiben sollen, bis die Täter sich ga meldet haben.

WB London, 27. Mai. Reuter (Amtlich^ In Irland sind seit Ostern 400 Polizeistattone» verbrannt und 150 Einkommensteuer-Aemter überfallen worden.

WB. London, 27. Mai. Die Führer de» englischen Eisenbahner sind in der Frage des Verbots von Waffentransvotten nach Irland sehr unsicher, welche Politik sie einschlagen sollen, doch bestcht eine starke Strömung für du Durchführung des Verbots.

Kurze Meldungen.

Im Laufe der Aussprache über die belgische Ein* kommensteuer wurde ein Antrag auf zweijährige Befreiung der Kriegsteilnehmer mit einem ©uitommei unter 9000 Franken mit 94 gegen 39 Stimmen ab gelehnt. Im übrigen wurde der Gesetzentwurf a» genommen. , ,

* Der französische Senat hat das Gesetz ub«