|SÄ^^ «ÄÄM S 2.20 Mk„ für Postbezug vierteljährl. 6.W «tat., monatl. 2.20 Mr. Die Nummer 10 Hfg. ^PoAsLeck-Koato Nr. 26659. Frankfurt a. M.
M. 50
General-Anzeiger
LmMches Organ Mr ElaR- an- Landkreis Lamm
Erscheint Wglich mit Ausnahme der Sonn- und Feiertage
Samstag den 28. Februar
1920
Das Neueste.
Kach einer Berliner Meldung hat der Reichs- bmd der deutschen Industrie beschlossen, gemeinsam mit allen produktiven Ständen ein großes Kreditinstitut fürDeutschland zubegründen.
Pariser Blätter veröffentlichen den Wortlaut eines zwischen England und der Türkei 1919 getroffenen Geheimabkommens.
Der französische Eisenbahnerstreik nimmt [einen Fortgang. Millerand bezeichnet den Ausstand als revolutionäre Bewegung.
Wisson erklärte in seiner Adrianote, daß er hie Zurückziehung des Versailler Friedensver- trages und des Vertrages mit Frankreich aus dem Senat ernstlich in Erwägung ziehen müsse.
Die Absttmmungsgesahr
Während wir mit grösster Behaglichkeit vor tat Augen der erstaunten Welt schmutzige Wäsche Naschen, geht in Oberschlefien, im Masurenland, i» Nordschleswig der heiße Kampf hundert- kusender Bluty«wssen um ihr Deutschtum, sind nächtige Kräfte am Werke, das deutsche Reich um ZebieMeile zu berauben, deren es für sein Leben wd seine Zukunft unumgänglich bedarf. Denkt heutzutage über den Erzberger-Helfferich-Prozeß -bechaupt noch jemand daran, daß wir mit Ober- WesienS Verlust zu einem Industriestaat zweiten »her gar dritten Ranges herabsinken würden? Geschieht etwas in den Parlamenten, um das Lewußtseiu dieser unmittelbaren. Verhängnis-
der Eisenbahnergewersschaft Bericht und begaben sich alsdann erneut zum Ministerpräsidenten. In der gestrigen Kammersttzung brächte der Minister für die Sffentlichen Arbeiten einen schleunigen Gesetzentwurf ein, in dem der Regierung das Recht der Requirierung aller Verkehrsmittel und aller für den Verkehr notwendigen Räume im Falle eines Stillstandes der Eisenbahnen gegeben wirb. Im Laufe der Debatte sagte Ministerpräsident Millerand, man befinde sich nicht einem Lohnkampf gegenüber, sondern habe es mit einer revolutionären Be wegu ng zu tim. ES dürfe keine Koporation geben, möge sie auch noch so bedeutend fein, die da» Recht habe, sich gegen die Nation zu wenden.
Nach der Konferenz mit den Sisenbahnvertretem ,sagte Millerand Journalisten gegenüber den Standpunkt der Regierung in dieser Frage wie folgt dar: Der Generalstreik in solchem Umfang und während dieser Verhältnisse ist Verrat im wahrsten Sinne des Wortes. Die Eisenbahnarbeiter haben wohl Solidari- tätspflichten gegenüber ihren Kameraden, aber die Regierung hat auch ihre Pflichten, die sie nicht versäumen darf. Er stehe zur Verfügung der Delegierten, wenn der Streik sich nicht weiter ausbreite.
--- PariS, 28. Febr. (Priv. Telegr.) Gestern abend 8 Uhr war die Streiklage folgende:
Alt der Paris—Lyon—Mittelmeerbahn hat sich die Lage nicht verändert. Seit heute morgen scheint fix sich zu bessern. Auf der Staatrbahn sind bei den vom Streik besonder» betroffenen Werkstätten die Abfahrten unregelmäßig. Der Verkehr auf den großen Linien ist ungefähr normal. Auf der Ostbahn ist teilweiser Verkehr. Bei der Nord- und OrleanSbahn arbeitet da» tätige Personal weiter, jedoch sind die Werkstätten zum Teil vom Streik betroffen. Auf der Ringbahn fahren einige Züge.
Wie die „Biberte” meldet, beschloß die Direktion der PariS—Lyon—Mittelmeerbahn, 300 streikende Arbeiter zu entlassen.
glichet, die vom Zentrum bezw. von den Demokraten entsandt worden seien, der Vorlegung seines Entwurfes zustimme. Diese Voraussetzung Zst ein- getroffen und damit ist der Austtag der noch be- tehenden sachlichen Differenzen in die Landesver- ammlung bezw. den zu wählenden Ausschuß ver- egt. Unter diesen Umständen bestehe kein Grund, warum der Minister sein Amt niederlegen solle.
Die AbsindAKg Wilhelms 11.
Die StrKnng Dr. Südekums erschüttert.
Er war vorauSzusehen, daß die Vorlage über die Abfindung der ehemaligen Königs von Preußen und deutschen Kaisers nicht die Zrrstimmnng der Sozial- demokratcn finden und daß eS zu MeinungSverschie- denbeiten zwischen den sozialdemokratischen Fraktionen der preußischen und deutschen Nationalversammlung und dem preirtzischen Finanzminister Dr. S ü d e k u m kommen würde. Diese Meinungsverschiedenheiten sind denn auch in einer gestern stattgefundenen Besprechung der sozialdemokratischen Fraktionen der beiden genannten Parlamente über die betreffende Vorlage zu Tage getreten.
In dieser Besprechung kam, wie dir „Fr. Ztg." hört, einmütig die Meinung zum Ausdruck, daß diese Vorlage nicht die Zustimulung der Sozialdemokratie finden könne, sondenr von ihr abgelehnt werden müsse. Die Situation hat sich dadurch so gestaltet, daß die Stellung des preußischen FinanzministerS Dr. Südekum nicht nur innerhalb seiner Partei, sondern auch als Minister stark erschüttert ist. Man dürfte versuchen, die ganze Angelegenheit nunmehr int Wege der Reichsgesetzgebnug zu regeln.
Antwort sei nicht erfolgt. (Hört, hört!) Die Vorstellungen seien in dringender Form wiederholt worden.
Auf eine Anfrage Frau Zietz (Unabh.) wird geantwortet, daß der größte Teil unserer internierten Seeleute aus Indien hier eingetroffen sei. Alles nötige sei veranlaßt, um die weitere Heimschafsung zu beschleunigen. An Influenza seien über 600 Personen auf den Transporten gestorben.
Auf eine Anfrage Frau Agnes (Unabh.) wird geantwortet, daß die mangelhafte Kohlen- verforgung von Düsseldorf, wodurch die Arbeiter vieler Betriebe feiern müßten, auf die mangelhafte Förderung der Bergwerke und auf den
ehern Tage, der in
ihwindet, unwiederbringliches verloren? Wahr- ich, kein anderes Volk der Erde würde in ahn- icher Lage Freude an aufs Moralische abgestell- en Prozeßschauspielen finden, und es muß endlich alles geschehen, damit das deutsche Volk sich mverweilt entseMeßt, seinen wirklichen LebenS- üatwendrgkeiten Rechnung zu tragen. Dazu ge- lirt in erster Linie, daß in den Abstimmungsgebeten der Kampf gegen die außerordentlich ge- chickte Agitattsn der Gegenpartei auf der ganzen Linie eröffnet wird und daß man endlich all das reiche Material auSnützt, das sich von selbst dar- l>lM. Die brennendste Gefahr droht in Obor- schlchea, und damtt ergibt sich daß man die «Nbaren Schwachen aufdecken muß, die die iäMche Front zeigt. Zwar ist immer gesagt worden, daß die, denen das Glück künftiger Zuge- MMt zum neuen Polen blühen fall oder be= teitä beschteden ist, sehr bald einsehen würden, ^lch schlechten Tausch sie machen. Zahllos sind w Berichtzr Wer die geradezu unerträglichen «erhAtnisse in Polen und immer deutlicher geht
W nur unverändert weiterbestcht, sondern eine' WandÜMg zum wesentlich schlechteren erfahren
Neuerdings wird nun besonders bekannt» w schroffe und unüberbrückbare Gegensätze zwi- den drei innerlich völlig verschiedenen pol-
Volksteilen bestehen, die während der IMundertelangeu Teilung Polens entstanden «den sind: den russischen Polen, den öster- ^chrschtn und den chemals deutschen. Es wird Muhtet, daß die russischen Polen die erste Rolle Ansprüchen, weil sie sich die Befreiung vom ÄMjoch zuschreiben, daß aber im staatlichen und in den Ministerien die einstigen zahl- österreichischen Staatsbeamten aller fate in die vorderste Linie gerückt seien. Am ‘bärtigsten aber wird die Haltung der ^ffch-Polen geschildert. Sie sind vom Deuten Reich h« an die polnische Mißwirtschaft A gewöhnt, blicken von der Höhe einer besseren Wut auf das übrige polnische Volk hochmütig und schließen sich völlig ab. I» Warschau ^s °az Witzwort um, daß es leichter sei, nach
»u gelangen, als nach — Posen. Das be- . daß die Herren Korfanty und Genossen in- Eichen erkannt haben, wieviel schöner es doch L "Ordneten deutschen Staatsleben war, und >"^dietet sich demnach die denkbar beste Gc- «eit für den Kampf gegen die einseitige Po- g^d« Ententekommission. Wir wiederholen: 23* Oberschlesien dem Reiche verloren, dann ist '/.Deutschland als führender Industriestaat allemal erledigt.
^r smnzöstsche EffeAbahnerfirerft.
. Eine revolntiouäre Vewcgunq.
I ti, ® Ausstand der französischen Eisenbahner ist 1 ^^entliche Aenderung nicht tuigetretcii. Die Äfften der Euenbahnergcwerkschaft die mit dem
mtt Äew-Vork unö Hamburg
WB. London, 27. Febr. Reuter verbreitet eine Meldung der „Daily Mail" aus New- York, dass englische Schiffahrtslinien eine Handelsverbindung mit New-York und Hamburg eröffnen und im Wettbewerb mit deutschen und österreichischen Gesellschaften Auswanderer und Waren befördern wollen. Die Counad- Gesellschaft verhandelte über den Ankauf von Docks, Schiffen, und Kohlen in Hamburg.
Em englisches GeheimabkomMen mit der Türkei.
DDP. Paris, 28. Febr.
Anläßlich her Behandlung der türkischen Frage im Obersten Rat veröffentlichen einige Pariser Blätter den Wortlaut eines Geheimabkommens, das im Oktober 1919 zwischen dem Großwesir Domad Scherif Pascha und England abgeschlossen worden sei. England sichert darin der Türkei die Unabhängigkeit zu. Konstantinopel bleibt Sitz des Kalifen und die Dardanellen werden unter englische Kontrolle gestellt. Die Türkei verpflichtet sich, die englische Oberhoheit in Syrien und Mesopotamien zu unterstützen und verzichtet auf alle ihre Rechte in Vegypten und auf der Insel Eypern.
Einspruch gegen das Adria- abkommen.
WB. London, 27. Fedr. Nach einer Mel» nung des Menter-Büeos hat Wilson in seiner Note gegen das fvanzSsisch-englische Adria- ab kommen vam 14. Februar Einspruch erhoben und erktSvt, er müsse die Zurückziehung des Bersaiüer Kriedensbertrages und des Bertrages mit Kra,»kreich aus dem Senat ernstlich in Ermügun« ziehen. Er fragt, ob es die Absicht «rossbritantens und Frankreichs sei, in Zukunft die verschiedenen euro« päischen Kragen zu erledigen. K» diesem Falle mSchte» sie das Ergebnis den Vereinigten Staate« »ntlteilen.
Die sogenannte Keine-Ärise.
DDP. Berlin, 28. Febr.
Ein KreSMnMnl fürDenl^chlanö.
Wie der „Lokalanz/ mitteilt, hat der NeichSverband der deutschen Industrie beschlossen, gemeinsam mit allen
drei
Kräfte gufammenfaffen soll und, ohne etwa ein ett- bewerb für die Reichsbank oder die großen Banken zu sein, ausreichende Bürgschaften für die nach Milliarden zählenden Balutastbulden zu bieten und als Grundlage für die erforderlich werdenden Transaktionen zu hielten vermag.
Zum Fall Erzderger.
Nach der „Germania" hat die Zentrums- fraftion noch keine Stellung zum Fall Erzberger genommen. Das Blatt sagt, unter den Parteien herrsche Einmütigkeit darüber, daß Erzberger nicht nur bis zur Klärung der Frage der Steuereinschätzung, sondem bis zum Abschluß des ganzen Prozesses vom Ainte des Reichsfinanz- minifters suspendiert bleibt. — Nach der „Voss. Ztg." ist mit dem Bekanntwerden des Ergebnisses in der Steuerangelegenheit und dem Urteil im Helfferich-Prozeß nicht vor Ablauf der neuen Woche zu rechnen.
Deutsche AMsrMssrsamMrmg.
Berlin, 27. Februar.
Eine Anfrage der Abg. Frau Zietz (Unabh.) wird von der Regierung dahin beantwortet, die Gefangenen des Militärgefängnisses Kaisertrutz in Görlitz, die meist wegen Dickstahl und Unterschlagung gefangen sind, würden mit Leibwäsche angemessen versorgt und erhielten die ihnen zu sich ende Nahrung.
Aus eine Anfrage N u s d e (Dem.) wird ge- anttoortet, die Jnstanosetzungsarbeiten an Kraft- wagen der Reichswehr konnten nicht weiter dem in Auflösung begriffenen Reichsverwertungsamt überlassen bleiben. Die einzelnen Kommandos nehmen diese Arbeiten vor. ohne daß dadurch eine Verteuerung entsteht.
Auf eine Anfrage Jrl (Ztr.) wird geantwortet» daß bei der Beschaffung von Kleidungsstücken für die Entlassenen des Heeres das Handwerk nach Möglichkeit berücksichtigt wird.
Auf eine Anftage Mumm (D.-Natl.) wird geantwortet, daß wegen der schwierigen Vermögenslage die Landesver sich erungsanstalten und sonstige Anstalten in der Erfüllung ihrer Verpflichtungen gehindert sind und daß das Reichsarbeitsministerium einen Gesetzentwurf vorbereite, der der Nationalversanmflung in
Der Unterstaatssekretär im Ministerium des Innern Dr. Freund äußerte sich gegenüber einem Mitarbeiter des„Lokalanzeigers"über ine sogenannte Heiuelrise. Dabei betonte er die Richtigkeit der Behauptung des Blattes, daß in der demokratischen und der Zentrumspartei die Ansicht vertreten ist, man müsse als repartierendes Moment dem Finanz- rat eine größere Bedeutung verlechen und seine Befugnisse über das finanzielle Gebiet hinaus erweitern. Minister Heine habe den Parteivertretern gegenüber den Standpunkt eingenommen, daß er auf keinen Fall ein Eegeneinanderarbeiten der Koalllionsparteien in einer so grundsätzlichen Frage ~ — • ■ - • - - . .
entstehen lassen wolle. Der Minister habe bei stenungeu dahm erhoben haae, daß für fcken
nächster Zeit zugchen wird.
Auf eine Anfrage Frau Dr. Schirr- machec (D-Nat.) wird geantwortet, daß die Regierung alles getan habe, um die schleunige Heimführung der deutschen Kriegsgefangenen aus Japan zu betreiben. Mehrere Transporte sind bereits angekommen, andere sind unterwegs.
Auf eine Anfrage Frau Dr. Schirr- mn ch e c (D.-Nat.) wird geantwortet, daß die Regierung bei der französischen Regierung Vor
Auf eine Anfrage Dusche (Dt. Dpt.) wird geantwortet, daß die Regierung zur Linderung der Notlage der Flüchtlinge aus Elsaß-Lothringen das Möglichste tue und weiter tun werde.
Auf eine Anfrage Kennegott (Soz.) wird geantwortet, daß Ledersendungen ins Ausland nur in beschränktem Maße gestattet find, und zwar nur von eingeführten Rohhäuien» nicht aber von einheimischen Rohhauten. Ein gewisser Prozentsatz — 75 Prozent — Leder aus eingeführten Häuten darf exportiert werden, dami^ wir Devisen bekommen.
Zweite Beratung des Entwurfes einer Rei chs einkommensteuer.
Mit der Beratung des § 1 wird eine allgemeine Aussprache verbunden.
Abg. Dr. Blunck (Dem.) als Berichterstatter blicht sich auf den schriftlichen Bericht. Inzwischen sei eine große Reihe von Eingaben eingegangen. Eine solche der Rhein.-Westfälischen Handelskammer protestiert gegen die Ueber- hastung bei der Behandlung dieses Gesetze«, die
llch« Prüfung, unmöglich mo analen Geformt* sei. Dr
Dem-
Naiianakver-
sammlung habe keineswegs die Steuergesetze überstürzt Der Ausschich habe die vielen Abänderungsanträge auf das Genaueste geprüft Eine solche verhetzende Behauptung müsse zurück- gewiesen werden, (Zustimmung.)
Samstag Fortsetzung.
Preußische Laudesversammrung.
Berlin, 27. Febr.
Zur Beratung sieht der Antrag S ch m_e_b ding (Ztr.) auf Bewilligung von Baukastenvorschüssen zur Bekämpfung der WohnirngSnot. Ein Regierungsvertreter weist darauf hin, daß der Antrag schon anS dem September vorigen Jahres stamme. Seitdem sind sehr groß« Reichs-, Staats- und Ge- meindemittel zur Milderung der Wohnungsnot zur Verfügung gestellt worden. Davon entfallen auf Preußen nicht weniger als 785 Millionen Mark. Der Eintrag dürfte dadurch überholt sein. — Abg. Dr. Heß (3tr.): Die Aufbringung weiterer Mittel wird, wie ich höre, in der Weise geplant, daß eine Besteuerung der Mieten nach der Zimmrrzahl erfolgen soll. Das wäre nicht unbedenklich, denn eS ist nicht gesagt, daß der Inhaber einer größeren Wohnung der Leistungsfähigere ist. Es wird wahrscheinlich die Leistungsfähigkeit in erster Linie mit zu berücksichtigen sein. — Abg. Budiub n (Dnat. Vp.): Ich zweifle, daß die bisherigen Baukostenzuichüsie immer richtig verwandt worden sind. Die Mictersteucr würde ,den Stempel her Ungerechtigkeit an sich tragen. Die Legierung muß Stellung nehmen gegen die fortgesetzte Preissteigerung der Banstoffe unb. gegen das Schiebertum. Die Ausfuhr von Holzfabrikaten sollte grundsätzlich verboten werden. - Abg. Wende-Bromberg (Soz.): Der lebtere Vorschlag würde darauf hinauslaufen, daß Holz, Kohle uno Eisen in Zwangswirtschaft genommen werden. Die Mietstenern würden im höchsten Grade - Abg. Schirmer (Dem.): Auch die MietSstener die schwersten Be-
schädigend Wirten. — Ab wir haben gegen
benfen. — Nach weiterer Aussprache wtrb der Antra,
als erledigt erklärt.
Es folgt die Beratung der Anträge» P o r s ch ach Einführung eines einjährigen pflichtmäßigen Hauswirt- schaftlichen Unterrichts für alle Mädchen als Grundlage der in der ReichSverfaflung vorgesehenen Fort- blldungsschule. — Abg. Dr anSfeld (Ztr.) betüt» wartet den Antrag. Abg. Frau D ö n h o f (Dem.): Ich beantrage Ueberineifung der Antrages an ben Ausschuß für Handel und Gewerbe. Abg. Frau Dr. S p o h r (Dnat. Vp.): Die hauswirtscha-tlichr A«r- bildung sollte nicht unter der beruflichen leiden. Abg. Frau Arendsee (IL Soz.): Wir können dem Antrag nicht in der »orliesenden Form zustimmen. Ich beantrage Ueberweisnng des Anträge» an den Unter« richtsausschuß. — Bei der Abstimmung über die Aus- schußanträge ergibt sich Beschlußunkähigkeit der Hause». Das Hans wird auf Nachmittag uertagt
Kurze Meldungen.
• .Telegraf" meldet aus London: Lloyd ®eorgt habe tut Unterhalts gesagt, dap zahlreiche Personen in Euglaud sich bereit erklärt hätten, bedürstlgr
Wiener Kinder aufzunehmen.
dieser Gelegenheit erklärt, er werde nur dann in lebend eingebrachten Flüchtling der deutschen * Wie aus Mons (Belgien) gemeldet wird, habe» seinem Amte verbleiben, wenn das Slaatsnnnisterium Gefangenen 25 Franken» für jeden toten ringe--1 die Zechenbesitzer die lüprozcntig« Lohuerhöhuag »daß