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General-Anzeiger

ArMchss Organ für Slaöl- und Landkreis Kanon

Erscheint täglich mit Ausnahme der-Sonn- und Feiertags

N. SO

Donnerstag den S. Februar

1920

Das Aeuefls.

Die Alliierten haben gestern Frhr. von Lersner die Avslieferlmgsliste LSerreichsn Wen, die dieser sofort an MiLerand zurückgab. j, Lersner hat um seine Entlassung aus dem Kelchsdienst gebeten, die er auch erhielt.

Snabhöngige Kukur- und Wirychastsideale. Da stehen Männer auf einer Platte, dichtge­drängt, kaum, daß einer die Hand zu heben ver- Wg. Jeder will mehr Platz. Der erste schafft sich Bit einem Ruck mehr Raum, der zweite gibt den M weiter, bis der Druck im Kreise zu dem chen zurückkehrt um-d das Spiel von neuem be- Mt. Keiner denkt daran, daß es nur ein Mete gibt, Raum für alle zu schaffen, n ämlich, iiillzuhalten und eine Berbreiterrmg der Platte herbeizu-sühren, bis Platz für alle da ist. Das ist etwa dos Bild, das unser jetziges Wirtschafts- !ebm mit seiner endlosen Kette von Lohnforde- Mgen bietet. Das, was wir haben, reicht nicht für alle. Was dem einen gegeben wird, wird dem untern genommen. Einer bedrängt den anderen, einer treibt den anderen, den Druck, den er selbst bleibet, weiterzugeben, und am Ende kehrt der Druck mit unheimlicher Sicherheit zu Hedem ein- lelnen zurück. Das ist die Wirkung der Lohner- söhMgen, der Mehrforderungen auf allen Ge­rieten, die jetzt einander jagen. Keiner fragt, tratet kommt es, was ich verlange, und keiner teuft darüber nach, daß es keine Entlastung und kitte Besserung bedeutet, wenn er das Quantum w Lebensgütern, das ihm gewährt werden kann,

arbeiters für alle Erwerbstätigen einzuführen, dadurch von vornherein die Ausgaben zu vermin­dern und den überflüssigen Umweg über die Ge­bühren- und Steuererhebung zu ersparen.

Die Münchener U. S. P. will mit ihrem Ex­perimente, dessen Tragweite gar nicht zu über- sehen ist, die Probe auf ein äußerst schwieriges Exempel machen. Die Wirkung dieses Experi­ments dürfte im Kultur- und Wirtschaftsleben gar bald nur allzu kraß in Erscheinung treten. Der Arzt, der 1520 Jahre seines Lebens und bedeutende Geldmittel für feine Ausbildung opfern muß, der Chemiker» Physiker, Maschinen- techniker die oft Jahre auf die Durcharbeitung einer Idee verwenden, die Berwaltungsbeamten, die ihre Nächte der Lösung verwickelter Aufgaben opfern, werden sich künftig solche Arbeit ersparen, wenn ihnen nichts winkt als das Bewußtsein, im Sinne der sozialistischen Gleichheit gearbeitet zu haben. Und noch eins: Ungeheure Schwie­rigkeiten, Kontrollscherereien, Vermehrung des Beamtenapparates würden mit der Durchführung des hier angekündigten Finanzplanss verbun-

den sein, sodaß diese Schwierigkeiten von vorn­herein den gesamten Mehrertrag aus den höhe­ren Staffeln aufzehren würden.

Gewiß ist die wchtmäßige Verteilung der be­schränkten Lebensgüter, über die wir heute noch verfügen, eine fundamentale Forderung der Ge­rechtigkeit. Doch für ein Volk, das so ausgepowert ist, wie das deutsche, lautet die Kardinvlfocde- rung nicht verteilen, sondern schaffen! Auch durch den Finanzplan der Münchener U. S. P. kommen wir aus dem eingangs unseres Artikels erwähnten Kreisgang, in dem wir uns bewegen, nicht heraus, denn die Mehrbelastung wird, wenn die oberen Schichten fehlen, immer wieder die Allgemeinheit treffen. Alles nur Täuschung! Was uns retten kann, ist: Weg mit der Wirt­schaftsform des steten Austeilens, der JllusiouZ- politil des Abwälzens! Wir müssen den Druck der Not eine Zeit hindurch aushalten und müssen während dieser Zeit mit aller Kraft an der Ver­breiterung der Grundlage unserer Lebenshaltung arbeiten! Das ist weder nett, noch schön, aber die bittere Wahrheit, die allein uns retten kann. rh.

Auslieferungsfrage steht, darüber giBt die deutsche Protestnote vom 25. Januar unzweideutig Auskunft. Die Regierung steht keinen Ausweg aus dieser Lage. Alles was mühsam und unter großen Opfern in den letzten Monaten aufgebaut ist, droht zusammen zu brechen. Die Regierung ist in ihrem Bestand gefährdet. Ob ein Rücktritt des Eesamtkabinetts in Frage komme» wird, wissen selbst gut unterrichtete Stellen im Augenblick nicht zu sagen. Aller Wahrscheinlichkeit nach ist über mit dem Austritt einzelner Mitglieder aus der Regierung zu rechnen. Die Lage ist äußerst ernst doch Verzweiflung

darf den nationalen Willen nicht lahmen.

Wie verlautet, ist damit zu rechnen, daß Reichsregierung nochmals eine Note an Entente abgehen läßt.

die die

Die auszuliefernden Deutschen.

NncktlrM des Frhrn. v. Lersner.

Aeherreichrmg

-er AuslieferLMgsnVre.

v. Lersners Austritt aus dem Reichsdienst.

WOB. Berlin, 4, Febr. Die Note, in der die Entente tue Auslieferung von etwa 900 Teut­schen verlangt, ist von Herrn MiLerand gestern dem Vorsitzenden der deutschen Friedensdelega-

Kabinettskrise?

Abreise v. Lersners.

= Paris, 5. Febr. Freiherr v. LerSner Paris gestern Mittwoch abend 10 Uhr verlassen.

MNerand über v. Lersner.

M

Wi* in größeren Asylen saMreiMMsM», ©ilfig^ in den Parlamenten, in den Kreisen der Akitgeber, in den Kreisen der Arbeitnehmer billigt ohne Bedenken, gibt ohne Maß und Zie Mb belastet mit allen diesen Bewilligungen am Me mrr sich selbst, ohne wirklich jemand zu helfen.

Seit einem Menschen alter hat man den An- mgeru des Sozialismus gepredigt, daß der fo- Wlsstische Zukunftsstaat die Zeit der Ernte sei. Die Gläubigen des Sozialismus bestehen heute wie Shylock im Kaufmann von Venedig auf ihren schein, und verlangen Erfüllrmg der Zusage. Da mra thuen aber das versprochene Wolkenkuckucks- häm nicht verschaffen kann das Deutschland «heute, das keine Ernte weder auf den Feldern in den Scheuer« hat, kann nichts geben, * es nstht besitzt sv versucht man es auf eine Were Art zu neuen Ufern zugelangen, wenn M Art auch wie Zigeunerromantik anmutet, harte Leben verlacht, verspielt, vergeigt W es dreimal verachtet. Interessant ist es, wie 5,1118- B. in München, dortselbst glaubt man noch, von dort auS die Welt umkrempeln zu »Arn vorgehen zu müssen glaubt, um für die *forberungen, die sie andauernd einbringen, LÄungsmittel zu bekommen. Dort stellten dieser M die U. S. P.-Leute als Bedingung für ^ weitere Mitarbeit bei der Behandlung des Mischen Haushaltes die Forderung, daß die Mhren für die Benützung der städtischen An- >°An und Werke nach dem Einkommen des Nutz- liW gestaffelt werden sollen. Diese Forderung Mdr damit begründet, daß man z. B- für die zWenbahnbenützung drei Einkommenstufen -Reiben könne, von denen die untere Stufe ^ ^000 M. Einkommen vielleicht zu SO Pfg., 000 Mk. Einkxmmen zu 50 Pfg., über . 000 Mk. zu einem noch höheren Preise be­wert würde. Die U. S. P. stellt sich dabei auf "Standpunkt, daß ausschließlich das Existenz- eines Arbeiters maßgebend für die Be-

^ <l»^' Finanz- und Lohnftagen fein Alle Steuern und Gebühren seien zu be- * und zu staffeln, daß jedes dieses Existenz- übersteigende Einkommen so -stark und i" den öffentlichen Abgaben Heranzuzie- nt, bis der gesamte Mehrertcag zu Gunsten .^zemeinheit erfaßt sei. Mit andere« Wor- i0,:' r?^e.n Unabhängigen erscheint das Ideal der ^""^schen Gleichheit erst dann erreicht, wenn ln,^^werbstätige auf das Lohneinkommen des iM k ten Arbeiters hecabgedTückt ist. Hier ;^^ Wirtschaftsplan der Linksradikalen voll ^Z in Erscheinung. Jedermann, der etwas in,!: hat, strebsam gewesen ist um zur Höhe ]Qmmen, soll nach dem FinanzproLlem der s^P- - ^s handelt sich nicht nur um Sira- k ?M sondern auch um Gas, Elektrizität, usw- tz^,erzieltes Mehreinkmnmen sofort für die ¥ M^^ wieder her geben. Mit Recht führen lk" , N. N." an. daß es dann doch w-fent- I^^iachcr sei, Normallöhne etwa nach dem I ^Buuimum «ines uiiadeuiten StraßM-

nahme der Note beauftragt hatte, sofort seinen Abschied einzureichen. Wir müssen uns jetzt da­rüber klar sein, daß mit dem heutigen Tage die Krise ihren Anfang genommen hat. Wie sie enden wird, ist nicht zu überfeinem." Aehnlich schreibt diePost":Die einheitliche Stimmung des deutschen Volkes, das die Auslieferungsschmach nicht auf sich nehmen will, muß jetzt mit solcher Kraft zum Ausdruck kommen, daß keine Dolks-

= Paris, 5. Febr. Gestern nachmittag beschäf» ttgte man sich m den Wandelgängen in der Kammer lebhaft mit der durch die unerwartete Abreise bei Frei­herr» v. Lersner geschaffene Lage. Aus einer Er­klärung MillerandS einigen Parlamentariern gegen­über geht hervor, dass dieser Akt nur als eine aus eigenem Antrieb erfolgte Manifikation eines Beamten ausgelegt werden müsse, indessen aber nicht die von dm Alliierten verfolgte Aktion zu unterbrechen im­stande sei.

Die gestrigen Pariser Abendblätter bespreche» das Verhalten v. LersnerS, indem sie die Schwere

ten Samstag die aiusdrückliche Weif^mg erhalten hatte, eine dsrwrtige Note ohne weiteres an das Auswärtige Amt weitereMiten, hat er die N o t e an Herrn MiLerand z n r u ck g e s a n d t mit der Erklärung, daß er es mit seinem G e- wissen nicht vereinbaren könne, bei der Auslieferung Deutschser mitzuwir- ken Herr v. LerSner hat telegraphisch seine Ent­lassung aus dem Reichsdienst nachge­sucht und diese sofort erhalten.

Die Auslieferungsnote ist überreicht. Der Nieuwe Rotterdamsche Courant" hat dieser Tage das AuZlieferungsbegehcen einen Peit- schenschlag für das deutsche Nationalgefühl ge­nannt. Und er hat auch zutreffend auseinander- gesetzt, daß dieser Peitschenschlag nicht nur von denen empfunden werde, die sich national nennen, sondern von allen Deutschen, die sich daran er­innern.Courant" hat recht. Was der Frie­densvertrag fordert, sind materielle Güter, die wir leisten müssen, weil wir den Krieg verloren haben. Aber das Auslieferungsverlangen greift die Ehre der Nation an, deren Schädigung doch etwas mehr ist und von größeren Folgen sein kann als der Verlust materieller Güter. Die deutsche Neichsregierung hat in ihrer Note vom 25. Januar in eindringlicher Weife auf die etwa­igen Folgen des Auslieferungsverlangens hin­gewiesen doch die Alliierten kümmern sich da­rum nicht, sie bleiben auf ihrer Forderung be­stehen wir wollen hoffen, daß auch Deutsch­land fest bleibt. Es hat die größte Probe seiner Geschichte zu bestehen. Wenn jemals, so bedarf die Regierung jetzt das Vertrauen und die Unter­stützung des ganzen Volkes.

Ueber die Lage, die durch die Zurücksendung der Auslieferungsliste durch den Freiherrn von Lersner an die Alliierten geschaffen ist, läßt sich noch nichts genaues sagen. Die Meinungen gehen über das Verhalten v. Lersners auseinander. Während man in den linksgerichteten Blättern von einer unverantwortlichen Eigenmächtigkeit spricht, äußern die rechtsgerichteten Blätter das Verständnis für die Haltung v. Lersners. Die Tägl. Rundschau" sagt:Die Handlung des Herrn v. Lersner beim Empfang der Ausliefe­rungsnote der alliierten Slegieritngien wird von dem anständig gebliebenen Teile des deutschen Volkes vollauf verstanden und gewürdigt werden. Für einen Beamten, wie überhaupt für einen Deutschen, der noch einen Funken von Ehrgefühl im Leibe hat, gibt es keine andere Möglichkeit, als so zu handeln und nicht einen Finger dafür krumm zu machen, daß den feindlichen Regierun­gen in Bezug auf die Auslieferung auch nur der kleinste Dienst erwiesen werde. Für. Herrn von Lersner kannte es demnach keinen anderen Weg geben, als Herrn Millerand die Auslieferungs- rote der Alliierten zurückzusenden und bei der «eutiktien Äejakxmui.. &e M mit her Empfans-

v. Lersner hat ganzen deutschen Volkes heraus gehandelt, wenn er das Schanddokument nicht angenommen hat. Er hat zugleich ein Bei­spiel dafür gegeben, wie jeder Deutfche in dieser Frage zu handeln hat, der noch einen Funken Ehre und Vaterlandsliebe im Herzen hat."

Der Sranöynnk! der Reschs- regierung.

Durchführung der verlangten Anslieferuug unmöglich.

Die Neichsregierung hat sich in ihrer gestrigen Sitzung mit der, durch das Bekanntwerden der Aus- lieferuugsliste geschaffenen Lage beschäftigt. Durch die Weigerung des Herrn v. Lersner, Note und Liste an= zunehmen, ist sie allerdings vorerst noch nicht im Besitz der beiden amtlichen Schriftstücke. Dennoch hat sich, wie wir zuverlässig erfahren, an Hand der ihr inoffiziell zugegangenen, Auslieferungsliste volle Einmütigkeit dahin ergeben, dass an dem Standpunkte, wie er sich aus der am 25. Januar in Paris überreichten deutschen Note ergibt, unter allen Umständen festzu­halten fei Die Neichsregierung hat schon bei Unter­zeichnung des FriedcnSvcrtrages keinerlei Zweifel darüber gelassen, daß die D u r ch f ü h r u n g d e r verlangten Auslieferung u n m ö g l i ch ist. Diese Ueberzeugung, die sie mit der übergroßen Mehr­heit des deutschen Volkes ohne Unterschied der Partei teilt, wird sie bei allen weiteren notwendig werdenden Maßnahmen und Verhandlungen leiten.

(In der deutschen Note vom 25. Januar machte die deutsche Regierung den Vorschlag, die dentschrn Strafverfolgnngsbehörden anzuweisen, gegen alle Deutschen, die ihr von den alliierten und associerten Mächten als gegen die Gesetze und Bräuche des Krieges schuldig genannt ioerben, unverzüglich ein Strafver­fahren auf Grund des zu überscndenden Materials einzuleiten. Sie wird alle Gesetze, die der Einleitung eines solchen Verfahrens entgeaensteben, außer Kraft setzen, insbesondere die bestehenden Amnesticgesctze in­soweit aufheben. Zuständig für die Verfahren soll das höchste deutsche Gericht, das Reichsgericht in Leipzig fein. Ausserdem wird der jeweils beteiligten alliierten

dieses zweideutige Manöver nicht Beirren lassen werden und von der deutschen Regierung die Volle Erfüllung ihrer feierlich eingegangenen Verpflichtungen 0erlangen.

Die AuslieferRNgslists.

Die nachstehende Liste ist der ReichSregiemng durch die Weigerung des Herrn von L e r s n e r die Noti der Entente entge^enzunehmen, offiziell noch nicht zu­gegangen, sie enthält außerdem offensichtlich unrichtige Namen und auch für ihre Vollständigkeit kann keine Gewähr übernommen werden. Dennoch glaubt die Neichsregierung sie der Oeffentlichkeit übergeben zu sollen, weil in den weitesten Kreisen ein außerordent­liches Interesse dafür besteht, die Auslieferungslist« sobald als möglich kennen zu lernen. Die Buchstaben hinter den Namen geben den _Sfaat an, der das Aus- lieferungSberlangeu stellt. «o z. B.: ®- = Eng­land, F. = Frankreich, B. = Belgien und sofort.) Die Liste enthält folgende Namen:

Abelts (F), Aberlandt (B), Adam, Sans (®), Adler, Jsaak (F), Acgidt, Karl (B). Acßredü S), Albrecht v. Württemberg, Herzog (B), Alberti (B), Albrecht (F), Aldenhoven, Franz lM, Almcurödcr <B), Arnauld de la Perrisre, von (I), S^xt von Armin (E>, Arier (F), Auerbach (Ph Anst, Hubert (E), Azmi Bey (E).

Baade. Alfred lP), Babel sF), Bachmann, Gustav (E) Back Pascha, v. (G), Backbausen ober Backhäuser (B), Pando (B), BartelS (B), Bartseld, V. (B), Bauerle Bauermeister (F), Baumann, Arthur (P), Baum (B), Baumanns ober Dauer (B), Prinz Nupprecht ». Bayern (F), Bayer (B), Bayer (F), Bayerrem (F), Beschneddin Shair (E), Becker, Frank (3), Serf^Qy), Bedri Bey (E), Behneke, Paul (E), Bevr, v. (F), v. Below (F), v. Below (B), v. Below (E), v. Below, Otto (3), Bensdorff (R), Benzin (B), Berndes (P), Bergan ober Bergan (B), Berger (F), Berghanien, Georges (B), Berle (B), Berningdau, oder Berming- Ham, Karl (B), Bernnorp, Graf V. (M, Berseld Beseler v. Bethman« Hollweg v. (B), Beunau (3) Besser (F), Besser (B), Bleberstern (F), B,ermann, Karl Eduard Richard Albert (E), Pigodskss (B), BilmSkss lF), Bismark, Comte de (F), BiSmark, Comte de (B), Blaick (B), Blankenberg v. <r5), Blankenburg (P), Blenzinger, Heury (F), Bocher (F), Boecer, Alo;« Wilhelm (®), Boehm v. (F), Boehn v. (B), Boemg (R), Boger (F), Boldt (F), Bollincks (B), Bolce M Bonin v. (», Bonin v. (I), Bergmann, HanS (F), Boerseg v. (B), Böthe (B), B-thmer, Tborwald v. (E), Brandenburg (E), Braiin (B), Braun oder Brühn

Bredow v. (P), Brcitkops v. (F), Dr. Bresgen Breunig (F), Briukmann (E), Brion oder Breye» (B), Brockert (F), Drochage (P), Brousardt v. Schelle» borf (B), Brnnau Baron ober Brunau (B), Buchtmz Biwerath, Johann ober Budrath (B), Balow v. R Bülow v. (B), Bülow Otto v. (KBultzmaS. Iowen v. (B), Busse (R), Duttlar Freih.». (B), Buz (B).

Sapelle Eduard v. (E), Carmer M3\ Eastendick Cesar (F), Chevallerie de la (,v), Einrott oder Schirott oder Cherotte (B), Choltz (I), Clauss Eugen Coeringer, General (F), Courad ober Sbonrab M Crann Baron v. (B), Curtiu» ober Cruuus f^j.

Banner Christian fFj, Danzin oder Dcnzm oder Dentin (Bj, DarkS sRj, Dassel fFs, de klein oder de Klein (B), be Pock (B), Debecker (B),DcimlmK v 31, Demmler (F), Denk v. (F), Denchs (»)..Dew h eine äußerst peinliche Lage gebracht habe. Wie J ' $£ v?sFl?Dftma^Azm^

das Retchskabinett in jeiner EejamÄett^»» ^rljjel Dobntz [9ij, Doehl Loükjeld Otto L^j,

und dem

die

assoziierten Macht das Recht eingeräumt, sich an

Verfahren unmittelbar zu beteiligen.)

- Die Nationalversammlung

nach dem bisherigen Geschäftsplan ihre Be­

ratungen am 24. Februar wieder aufnehmen sollte, wird durch das Auslieferungsverlangen jedenfalls sofort zusammen treten, da die Reichsregierung den allergrößten Wert darauf legt, in den nächsten ent­scheidenden Wochen in engerer Fühlung mit der Nationalversammlung gut bleiben.

Kabmettswechsel?

Der Minister des Auswärtigen, Hermann Müller, konferierte heute nachmittag mit dem Reichskanzler Bauer und einigen anderen Mit­gliedern des Kabinetts. Man erklärte, daß die Verweigerung der Annahme der Auslieferungs- liste durch Frhrn. v. Lersner die Regierung in