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CeZIZiiTirnßTseti^^

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AmMches Organ für Stadt- und Landkreis Lana»

Erscheint täglich mit Ausnahme bet «Sonn» und Feiertage

Verlagsleitung: Ad. Judermühle.

Verantwortlich: für politischen und allgemeinen TeilRich. Hultick^für lokalen und provinziellen Teil sowie Sport W. Moritz; für Anzeigen und Reklamen A. Brodt. alle in Hanau a. M.

Rotationsdruckd.Waisenhausbuchdruckerei Sana« Fernivrechanschlusse Nr. 1237 und 1238

Nr. 29

Mittwoch den 4. Februar

1926

Das Neueste.

Die Entente droht Holland bezüglich der Auslieferung des Kaisers mit Zwangsmaßnah­men. Holland ruft sämtliche Neutralen zu- siinmen.

Erzberger beabsichtigt an der morgenden Atzung des Steuerausschusses der Nationalver- simmlung teilzunehmen.

Die Tarifverhandlungen im rheinisch-west- fülischen Bergbau wurden zu einem glücklichen Abschluß gebracht.

Das endgültige Ergebnis der deutschen Spar- mMienanleihe beträgt 3818 Millionen Mark jegen 10 433 Millionen Mark Kriegsanleihe.

Die französische Kammer nahm einen Gesetz­entwurf über die Einführung der Sommerzeit an.

Sie Faust des Siegers.

Zwangsmaßnahmen gegen Holland.

Paris, 3. Febr. (Havas.) Die Antwort auf die Weigerung Hollands bezüglich der Auslie­ferung des Kaisers wurde unter den Vertretern [ der Entente besprochen und wird ohne jede Verzögerung dem holländischen Minister über- i reicht werden. Sollte die Htager Regierung auf ihrer Weigerung bestehen bleiben, so wäre der Abbruch der diplomatischen i Beziehungen mit derselben, sowie die i Seeblockade Hollands unum­gänglich.

Räch geschriebenem und ungeschriebenem ''*" pul o^ouanp bau -.iUbx.lCfi<i.U»iy*AvUßV^.irV4i j der Entente, das den Kaissc auf die Anklagebank i führen soll, mit festem Wort abgelehnt, die hol­ländische Regierung hat getan, was Pflicht, Ehre i und Gewissen ihr geboten haben. Doch die En- icnir zeigt für dieses Recht kein Verständnis, sie ! bleibt auf ihrem Auslieferungsbegehren hart- näckig bestehen und kündigt der holländischen Re-

sterung den Abbruch der diplomatischen Bezie- 1MM, sowie die Seeblockade an. Mit militäri- I und wirtschaftlichen Zwangsmitteln will »die Entente ihre Forderung durchsetzen und da- Mit ungeachtet dessen, daß England zur Der- I Migung der belgischen Neutralität angeblich in I Krieg gezogen ist einen flagranten Bruch Neutralität begehen. Auch an der Themse

I man das Privatissimum über Pflicht und 1 dßre, das Old-England von der niederländischen I Nietung im besonderen gelesen wurde, nicht fanden zu haben. Die Entente ist Herrin der I auch der Neutralen. Die Faust des Sie- I p beginnt auf den Nacken der Neutralen ni-e- I A^^m um auch diesen Staaten die völlige I Bangigkeit von Gnade und Ungnade der En- Wien zu lassen. Die in der Antwort an

I mpP ausgesprochene Drohung bedeutet einen I Zaenschlag, eine Demütigung eines neutralen I der sich lediglich auf sein Recht beruft, Dadurch das Recht gehindert ist, anders zu I n wie sie verletzender nicht gedacht werden I P011 niederträchtiger, giftiger Infamie.

i . ^ben uns nicht getäuscht, wenn wir I t: . ^nigen Tagen schrieben, daß bei dem Aus- I. Fmgsantrag an Holland reale Nützlichkeits- I eine große Rolle spielen. Holland

I ^wei Achillesfersen: den beloischen Sporn I N Scheide und seine schönen, reichen "nien. Wir würden nach der Ankündi-

I Druckmitteln nicht erstaunt sein, wenn I u^Nnte hier ein setzen sollte. Man will Holl- I u N die Zange nehmen hoffentlich wehrt I Staat. Und er wird sich wehren. Wie I /wer schweizer Meldung ersichtlich ist, hat I Regierung eine Einberufung zu

I pWtei^ung im Haag an alle Neutralen er- | wsscn. Die Schweiz hat bereits zugesagt, IM Nieter zu entsenden. Sicherlich werden »w übrigen Neutralen dem Wunsche Holl- I willfahren, denn es gilt einmal diege- 1 k p Gebräuche des Völkerrechts", zu denen I iitcpW Ashlrecht ohne Zweifel zu rechnen I !'kb ,.,'basten und zum andern Male sich gegen 1pN der Entente zu schützen. Wir erwar- I alle Neutralen, dem niederländischen

beehrn und -ihn unterstützen werden.

übt diese Neutralen-Nesprechung eine

l^ >6 aus, die von größerer Bedeutung man im Augenblicke denkt.

H bat keinen Feind, aber vieleFeinderl", I Kaiser Ferdinand von Oesterreich zu IDjefe Feinderl sitzen in Jrrland, in ' in Indien, in der Türkei, in Persien. ______M , ...

., tanezn Welt. Sie können, wenn sie sich unterrichteter Seite mitgeteilt wird, hat der V o r- Kraft besinnen, auch zu einer Machttläufige Wirtschaktsrat delru Reichs-

werden, die früher .oder später England, das seine Politik immer nur auf die große gerade Linie der Niederwerfung des mächtigsten Geg­ners eingestellt hat, doch einmal gefährlich wer­den könnte. England, wie überhaupt die Entente, hat absolut keine Ursache, das Signal zum Kampfe der Kleinen gegen sich selbst in einem Augenblick zu geben, wo die Selbstbesinnung durch die Reihen der Völker schreitet, langsam, aber sicher.

Holland wird, das kann schon heute gesagt werden, trotz der Androhung von Zwangsmitteln auf seiner ersten ablehnenden Antwort bestehen bleiben und es muß es tun, wenn dieses tapfere, aufrechte, neutrale Land seine blanke Ehre nicht mit einem untilgbaren Flecken beschmutzen will. Der Plan der niederländischen Regierung, der eine Besprechung aller Neutralen Vorsicht, findet unseren Beifall wir können nur wünschen, daß bei dieser Besprechung rücksichtslos der Standpunkt der neutralen Staaten zum Ausdruck gebracht wird. rh.

Einigung im rhem.-weMlifchen Bergbau.

Unter Mitwirkung des nach Essen entsandten besonderen Kommissars der Reichsregierung, des Regiorungsvats Dr. Bodenstein aus Berlin, und des Reichskommissars Severing aus Münster wurden vorgestern nacht die Tarifverhandlungen im rheinisch-westfälsschen Bergbau zu einem glücklichen Abschluß gebracht. Die Berg­leute erhalten eine wesentliche Erhöhung der Löhne, Kinderzulagen und längeren Urlaub. Durch diese Besserstellung wird der Bergmann in besonderem Maße befähigt, auch unter den schwie­rigen Ernährungsverhältniffen feinen mühseligen

Beruf auszuüben.

Durch dM Abschluß der

Tarifverhandlungen wird die dem heimischen Ruhrbergbau dringend notwendige und ruhige Weiterentwicklung gewährleistet. B-ei Abschluß der Verhandlungen erklärte sich der Zochenver- band bereit, freiwillig rund 12 Millionen Mark zur Verfügung zu stellen, die nach näherer Ver­einbarung mit den Gewerkschaften eine besondere Verwendung zur Erhöhung der Kinderplagen für einen bestimmten Zeitraum finden sollen.

Die Besserstellung.

Zu dem oben angeführten Abschluß der Ta­rifverhandlungen erfahren wir, daß allen über 20 Jahre alten Arbeitern unter und über Tage eine Zulage von 8 Mark, den jüngeren eine ent­sprechend geringere vom 1. Februar ab gewährt wird. Die Kinderzulage ist pro Schicht und Kind von 20 Psg. auf 1 Mark erhöht worden, einschl. des Betrages für die Erhöhung des Brot- und Kartoffelpreises. Außerdem erhalten alle Ar­beiter unter Tage ohne Rücksicht auf das Alter eine Schichtzulage von 3 Mark. Die Urlaubstage werden von 6 auf 9 Tage erhöht; es muß aber auf die über 6 hinarisgehenden Urlaubstage des Jahres 1920/21 verzichtet werden, dafür jedoch wird die Urlaubsvergütung gezahlt.

Erzberger über das holländische Abkommen.

WB. Berlin, 4. Febr. In einer Unterredung mit seinem Vertreter desBerliner Tageblattes" über das Kreditabkommen mit Holland sagte Minister Erzberger, das Abkommen sei ein Vertrauensvotum für die deutsche Arbeit, was schon daraus hervorgehe, daß nur deutsche Schatzscheine in Pfand gegeben wurden. Der Minister hofft, daß auch mit den anderen Staaten gleiche Abkommen abgeschlossen werden würden, da die nordischen Staaten, Südamerika, Spanien und die Schweiz bisher keinen ab­lehnenden Bescheid gegeben hätten. Erzberger hob ferner hervor, daß das Abkommen nicht auf dem Eroßkapitalismus funbiert sei, sondern dein deutschen Arbeiter den Warenkredit in die Wohnung trage, den er jedoch nur solange ge­nießen würde, als er arbeite. Nur ein Gespenst gäbe es für das deutscheVolk: Die Arbeitslosigkeit!

Eme Verordnung gegen die wilde Einfuhr.

Wie denBerliner Polit. Nachrichten" von

wirtschaftsministerium in seiner Sitzung vom 30- Januar einer Verordnung zu gestimmt, die be­zweckt, mit den schärfsten Mitteln die unerlaubte Einfuhr zu verhindern. Nach dieser Verordnung, deren Veröffentlichung unmittelbar bevorsteht, werden in Abänderung der bisherigen Einfuhr- regelungsbestimmungen Waren, die ohne Ein­fuhrbewilligung widerrechtlich ein geführt werden oder bereits eingeführt sind, zu Gunsten des Reiches ohne Entschädigung beschlag­nahmt und für das Reich verfallen erklärt. Wer Waren ohne vorschriftsmäßig erteilte Einfuhr­bewilligung einführt, wird mit Gefängnis be­straft, wozu unter Umständen noch außerordentlich hohe Geldstrafen treten; auch der Versuch und die fahrlässig begangene Handlung werden unter Gefängnis bezw. Geldstrafe oder unter beides gestellt. Zur Durchführung dieser Bestimmungen wird eine besondere Organisation unter einem Reichsbeauftragten für die Ueberwachung der Ein- und Ausfuhr" geschaffen. Der Reichs­beauftragte wird dem Reichswirtschafsminister unterstellt; ein Beauftragter des Reichsfinanz­ministers wird ihm beigeordnet, um ein reibungsloses Zusammenarbeiten mit den Zoll­behörden zu gewährleisten.

Die Schmerz und der Völkerbund

In der gestrigen Sitzung der eidgenössisthen Räte gab Bundespräsident M o tt a die Stellung­nahme des Bundesrats in der Völkerbund- frage bekannt. Während in der Frage der Beitriitsfrist scheinbar gegenüberstehende und noch auszugleichende Meinungen vorliegen, han­dele es sich bei der Neutralitätsfrage um Einzel­heiten, die in aller Deutlichkeit festgestellt werden müßten. Eine Volksabstimmung bedürfe langer, intensiver Vorbereitungen und klarer Frage- Krieg teilnehmen, auch nicht an einem durft Ar­tikel 16 des Völkerbundsvertrages Vorgesehenen. Die Schweiz sei unverletzlich und könne den Durchzug von Trupen und Vorbereitungen mili­tärischer Unternehmungen auf ihrem Boden nicht dulden. Bei den Verhandlungen in London werde über das künftige Schicksal und ,die Stel­lung der Schweiz in der Welt und über die inter­nationale Lage entschieden werden, bei denen sich die Schweiz auf ihre gerechte Sache stöben werde. Es könne niemand gleichgültig sein, ob das Tor zum Völkerbund für die Schwein offen seiroder nicht, wenigstens nicht für diejenigen, die an ine internationale Rechtsordnung große Hoffnungen knüpften. Die Erklärung fordert die Stände airf, sich vorläufig jeder Diskussion dieser Frage zu enthalten. Solange die V e r e i n i g - ten Staaten ihren Beitritt «um Völkerbund noch nicht vollzogen hätten, würde der Bundesrat den Beitritt der Schweiz zum Völkerbund nicht ohne die Zustimmung der Stände vollziehen.

Aus ber franzöMchen KamMSr.

Einführung der Sommerzeit.

WB. Paris, 4. Jan. Die französische Kammer nahm in der gestrigen Sitzung den Gesetzentwurf über die Sommerzeit an, die frühestens am 15. Februar eiyaesührt werden kann und ver­tagte sich auf Donnerstag. An diesem Tage wird die Interpellation über die auswärtige Politik der Regierung verhandelt weroen.

Teilnahme Belaiens an der Botschafter-Konferenz.

WB. Paris, 4. Febr. Nach einer Meldung derChicago Tribune" sprach die belgische Re­gierung den Wunsch aus, daß ihr Botschafter in Paris zu den Botschafter-Konferenzen hinzu- gezogen werden möchte. Die Botschafter-Kon­ferenz beschloß diesem Wunsche stattzugeben bei Konferenzen, in denen Angelegenheiten besprochen werden, die Belgien interessieren.

Penfionserhöhung für französi­sche Bergarbeiter.

WB. Paris, 4. Febr. Im Ministerrat wurde einem Gesetzentwurf zugestimmt, der für die ranzösischen Bergarbeiter eine Erhöhung der Pension von 1500 Franken vorsieht.

Englands Politik gegenüber Rußland.

2n einer Unterredung mit dem Berichterstatter desManchester Guardian" erklärte Krenski, daß die britische Politik Rußland gegenüber nur von imperialistischen und wirtschaftlichen Beweggründen geleitet werde, was daraus Hevor- ' gehe, daß England es verstanden habe, alle . wichtigen Produktionsgebiete des russischen . Reiches in seine Jntereffenspähre einzubeziehen. England setze die Politik von Brest Litosk fort. :

Preußische Landesversammlung.

Der Siedlungsverband im Ruhrkohlenbezirk«

Berlin, 3. Febr.

In einer kleinen Anfrage weist der Abg. Leid (U. @0 auf die Zurückweisung eine» Namenrändc- nmasgesuches für Abrahamsohn hin. Namen» des Potsdamer Regierungspräsidenten sei die Antwort er- teilt worden, daß erforderlichenfalls die Genehmigung zur Aenderung in Rosenfeld, Morgentau, Hirsch. Fuchs uiw. erteilt würde, daß aber rein christliche Namen wie Schmidt nicht in Frage kämen. Die Re­gierung erwidert, es handele sich um einen Einzelfall, ip dem bereits Remedur eingetreten sei. Für eine all- gtmeine Verfügung aus diesem Anlaß liege kein Be­dürfnis vor.

Es folgt die Beratung des Antrags der Deutsch- Hannoveraner auf Hilfeleistung für die UeberschwemmungSgebiete der Elbe und Weser. Abg. v. Wangenbeim lDcutsch-Hanno- veraner): Es ist nötig, den überschwemmten Gebieten in weitestem Maße Hilfe aus Staatsmitteln zu ge­währen. Vor allem muß den Landwirten, deren Wintersaaten durch das Hochwasser vernichtet sind, so­fort das nötige Sommeriaatgetrcide, Roggen und Weizen, zur Verfügung gestellt werden. Der Antrag geht an den Staatsbausbaltsausschuß.

Hierauf wird die Beratung der Anträge auf R e g e- lnng der Dienstverhältnisse der Haus­angestellten fortgesetzt. Abg. Frau A r e n d - s e r (11. S.): Die Dienstmädchen, insbesondere die jugendlichen, bedürfen ausreichenden Gesetzßsschutzes gegen Ausbeutung. Abg. Dr. Kahler tdntl.): Die rcichSgesetzl'che Regelung des Hausanaestellten- verhältnisses halten auch wir für geboten. Sie darf aber nicht in der schematischen Gleichstellung mit den Arbeitern der gewerblichen Betriebe bestehen. Der Ausschußantrag, worin die Regierung ersucht wird, bei der Reicbsrcgierunq dahin zu wirken, daß alsbald innerhalb der geschlichen Regelung des Arbeitsrechts eine entsprechende Regelung des HauSangestelltenrechts erfolgt und zwar unter Berücksichtigung der Wünsche der Hausangestellten und der Bedürfnisse eines ge-

nommen.

Der Gesetzentwurf iBer Veränderung des Forst» diebstabloesetze? geht an denRechtSansschu».

Es folgt die erste Beratung der N m l e g u n g s, o r d n » n g. Vermengt liegende oder nnwirtscha'tlich gestaltete Grundstücke verschiedener Eigentümer einer Feldmark können zur besseren Bewirtschaftung umge= legt werden, wenn daS für eine erhebliche Besscrnnc der Landeskultur erreicht wird. Die Vorlage gehi an einen Ausschuß.

Hieraus wird die erste Beratung des Gesetzentwurf» über eine Verbandsordnnng für den IiedclungSverband des Nuhrkoblenbeiirks fortgesetzt. Abg. Dr.I or da n (Dem.): Wir werden dafür sorgen müssen, daß deutsche Arbeiter im Ru'"-- kohlengebiet neu angesiedelt werden, aber nicht Kohl-'r. Abg. Tegeder (D. Bvti.: Es crheb'n sich manche Stimmen, welche die Vorlage für einen Schlag ins Wasser halten. Wir und aber für eine sehr er« schiedcuc Förderung der Entwurfs. 2Bir müssen mo­natlich 1600 000 Tonnen Kohlen an die Feinde ab- liefern. Das bedeutet die Arbeitsleistung von emer Woche in jedem Monat. Wir haben ferner Verpflich­tungen zur Koblcnliefcrung an Holland. Schweden und die Sckvvciz. Die Steigerung der Kohlenförderung ist nur durch eine Verstärkung der Belegschaften möglich. Abg. Martin (D. Stil.): Dieser gewaltige Siebe« lungSvlan wird natürlich noch unabsehbare Schmierig- feiten haben. Die Spekulationswut suchte an sich zu reißen, was möglich war, und nur der Tatlaft der Kommunen ist es zu danken, daß da» LandschastrbiiS dc« Rndrgebietc» nicht total verhunzt ist. DaS Sicde- InngSwerk ist notwendig, weil wir ohne Steigerung der Kohlenförderung wirtschaftlich zusammendrechen müssen. Abg. Kabl (S.): Er handelt sich um die Beschaffung von Wobngclegenbeit für 150 000 Arbeiter mit 600 000 Familienangehörigen. Bei dem Blangel an Baustoff wird eS nicht leicht sein, das Werk durchzutühren. Abg. H i r t s i e f e r (Z.): Der größte Teil meiner Freude begrüßt die Vorlage lebhaft. Der Entwurf muß schnell verabschiedet -wer­den, damit wir rasch aurreichende Kohle bekommen. Abg. Ludwig (11. S.) Wir wollen im Ausschuf mit arbeiten. Die Vorlage müßte das SiedelungS- wcsen im ganzen berücksichtigen, denn die Ansiedelung von 150 000 Arbeiter und ihren Familien macht doch auch die Ansiedelung von Handwerkern, Kausleuten u. f. tu. nötig. - Diese Vorlage geht an einen Aus­schuß von 27 Mitgliedern.

Die Verordnung vom 7. Dezember betreffend die Ausgaben., der Provinzen und Kreise für Notstands- arbeiten wird genehmigt. Mittwüch 12 Uhr Forts. Förmliche Anfragen und Anträge.

Kurze Meldungen.

Die ReichSzentrale für Kriegs- und Stank gefangene teilt mit, > der DampferMain" mit Hcimkebrern aus Brstisch-Jndien am 4. oder 5. Februar in Rotterdam erwartet wird.

Nach derVossischen Schutt müssen sämtliche Berliner Museen wegen KohlenmangelS schließen.

* Die Budapester Staatsanwaltschaft stellte neuep dingS ein Ersuchen an Oesterreich um die Ausliefc- cruns Beta .tthuns und Genosien, indem sie gegen die Genannten Anklage wegen Verbrechens oder Anstifung zu Verbrechen des Mordes in 231 Fällen, wegen 16'achen Verbrechens der Diebstahls sowie wegen verübter Geldfälschungen erbebt,

* Wie die Blätter meiden ist der belgische Kriegs« minister «u8 GekundbeitSrücksicktcn »urückaetreten.