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* Das neue Jahr führte sich — ganz wider lkrwarten, möchte man nach den ununterbrochenen regnerischen Tagen der letzten Wochen fast sagen — mit trockenem Wetter ein. Die schon am Vormittag am Himmel emporsteigende Sonne lockte mit ihrer vorfrühlingsmäßigen Wärme jung und «alt ins Freie. Man konnte sich gestern wenigst und Gesundheit in
, . ohne Gefahr für Leben
und Gesundheit in der herrlichen Luft ergehen, während es am letzten Tage des alten Jahres wirklich nicht ganz 1 „ "'
hie Straßen der Stadt zu , Nachmittag krachte und knatterte es größeren und kleineren Pausen und als in der Mitternachtsstunde mit schwerem Klang die Glocken das alte Jahr zu Grabe läuteten, stieg das Getöse zu einem kleinen Schlachtenlärm, in den sich die Prosit Neujahrrufe der die Straßen stark belebenden Siloesterbummler mischten. Zu groben Ausschreitungen ist es dabei nirgends gekommen. Mit dem Heranrücken der Feierabendstunde verstummten die den Einzug des neuen Jahres in den Straßen feiernden Stimmen, im Familienkreise aber wurde bei einem Glas Bowle oder Punsch noch mancher Gedanke über den glücklichen Verlauf des anbrechenden Jahres ausgetauscht.
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ungefährlich gewesen ist, t zu passieren. Bereits am f übeftill mit
* Der Zug des Todes. Den in unserem Jahresbericht erwähnten Toten des Jahres 1919 sind noch zwei verdienstvolle Lehrer Fritz Hebebrand und Justus Kahler nachzutragen. Beide. Verstorbene wirkten mehrere Jahrzehnte hindurch an den hiesigen Schulen und erwarben sich dadurch wie auch durch ihre auf mehrexen anderenGebieten liegende uneigennützive Tätigkeit große Verdienste, die allgemein anerkannt werden.
* Einen Konzertabend veranstaltet die Deutsche demokratische Partei am Dienstag den 6. Januar, abends 7 Uhr, im Saale des „Hotel Riesen". Zur Mitwirkung wurden gewonnen: Frau Aenne Brune (Lieder von Brahms, Beethoven), Frl. Helene Tulman (Klavierbegleitung) und Frl. Pauli und Anni Weiffenbach (Duette und Lieder zur Laute). Mitglieder und Freunde der Pattei werden hi«zn freundlich eingeladen.
* Krankenmilch. Das Lebensmittelamt teilt mit, daß am Samstag den 3. Januar 1920 folgende Verteilungsstellen mit Krankenmilch beliefert werden: Minor, Langstraße, Sauer, Salzstraße, Henrich, Nürnbergerstraße, Trach, Schüyenstraße, Theilkäs, Schützenstraße, Lenzen, Bernhardstraße, Koch, Annastraße Ehttst, Friednchstraße.
* Beschlagnahmte Kartoffeln. Aus Bahnhof Langenselbold wurde eine Kiste beschlagnahmt, _ welche Holzformen enthalten sollte, aber wegen ihr« Schwere aufsis! Beim Oeffnen der Kiste! ergab sich, daß sie nit Kartoffeln gefüllt war •
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Freitag du r. Sanew
* Kirchliches. Der Kindergottesdienst der I oh a nn es gerne i n d e findet Sonntag den 4: Jan. im geheizten Sälchen des evang. VereinShauseS
* Auszeichnung von sTierpflegern. Einen sinnigen Att vollzog 'gestern mittag in seinem Vereinslokal „zur Honne" der Vorstand des Hanauer Tierschussvereins, nämlich die Auszeichnung einer Anzahl von Männern, die sich durch gute Pflege und sorgsame Behandlung der ihnen anvertrauten Tiere bewährt haben. Der 1. Vorsitzende des Vereins, Herr Domänenrat Reinhardt, hob in seiner Ansprache hervor, daß der Tierschutzverein jetzt erneut an die Verfolgung seiner idealen Ziele und Aufgaben herantreten werde und zu seiner Genugtuung und Freude in der Lage sei, zehn Männer aus- zeichnen^ ihnen den Dank des Vereins aussprechen zu können. Es wurden durch Ueber« reichung eines von Künstlerhand gefertigten Diploms und eines kleinen Geldgeschenks ausgezeichnet: 1. Georg Eichhorn aus Kirch- bracht, Kreis Gelnhausen, bei der Firma Simon Schmidt, Getreide- und Landesproduktenhand- lung inHanau; 2. Joseph Heßler ausLettgen- brunn, Kreis Gelnhausen, bei der Firnta M. Kneisel Nachf. in Hanau; 8. Johannes selbig aus Hüttengesäh, ebenfalls bei der Firma M. Kneisel Nachf. in Hanau; 4. Heinrich Kreutzer aus Hüttengesäh, und 5. Philipp Lott aus Mkttelgründau bei Landwirt Heinr. Stettner in Hanau; 6. Karl Kraul aus Marköbel, 7. Johann Müller aus Langenbergheim, 8. Wendelin Basser aus Alsberg, 9. Jakob Passer aus Hesseldorf und 10^ Fritz Wilh. Geyer aus Langenbergheim, sämtlich bei Amts, rat Ferdinand Schwarz auf der Domäne Baiers- röderhof.
* »rotstr«t»erb-bung. Mit sofortiger Wirkung wird der Höchstprei» für:
1 Roggenbrot zu 1500 Gramm auf . 1,70 Mark
1 Roggenbrot zu 1400 Gramm auf . 1,58 „
1 Roggenbrot zu 750 Gramm auf . 0,85 ,
seinem
1 Krankenbrot zu 760 Gramm auf
1 Brötchen zu 75 Gramm auf
• 1 Kss Weizenmehl aus . . . . .
1 kg Roggcnmeh! auf .... . festgesetzt.
* Die «rhShung der C 65 Mark für den Aettwf
1,24
Pterpeeise. — 6t »10 Ufer. Halbamtlich mitgeteilt: Das Reichswiktschastsministerinm hat für das Gebiet her elumaliaen norddeutschen Örtufteuer» Gemeinschaft mit Rücksicht auf die eingetretene Steigerung der Herstellungskostttt den Herstellerhöchstprei» Hit Bier einschließlich Steuern auf 61 Mark, für bier- äbuliche Getränke (Ersatzbiers auf 5# Mark für den Hektoliter erhöbt. Die aurnabniswesse Festsehnna höherer Preise für HersttllungSottt mit besonders großer und räumlicher Autz-
behiuing und besonder« hohen chrrsiellungskosien bleibt weiter Vorbehalte«. Die Ausnahmen werd«« unter ewtfprechmber Anwendung der hisherizen Grundsätze derart bewilligt werden, daß etforberiirhenfafil her Preis in zwei Staffeln auf 63 Mark und 65 Mark für den Hektoliter erhöbt wird. 'Für-Hersiellunarortc, für die bereits tisher höhere Herftrllerhöchstprtlf« be. willigt- waren, tritt an Stelle des Preise? von 40,50 Mark ein Preis von 68 Mark und an Stelle bei Preises t>e* 42 Mark ein Preis von 65 Mark für den Hektoliter.
Vereine^ Derfammlvngen.
* Hanauer Franenchor. Da der Beginn der Verträge bei der AdenduNterhottnng am 3. Januar im Riesen vünktlich auf 6 Ubr feftaeppt ist, «erden
. ..... ..... . Wir feftaefegt ist, werden
die Besucher gebeten, schon V« vor 6 Uhr da fein zu wollen. Eintrittskarten sind Kur noch in beschränkter
bie Besucher gebeten, fd-oii V<
* Damensibung der Reuen Hammer Carne- Valgesellschaft 1910. Wenn Anstlettfchn Gdschmack und frohe Laune sich Perbinben, wenn e» dazu an den nötigen Mitteln und d« wünschensw«ten Unterordnung unter die Einheit des leitenden Gedankens nicht mangelt, dann läßt sich auch in unserer nicht besonders karnevalfreudig?u Zeit noch etwas so Schönes schaffen, wie am gestrigen Abend die Damensttzung, die die „1910er* ihren Mitglied«n und (Säften bot. Es herrschte eine vorzügliche Stimmung in dem in originell« Dekoration prangenden Saale der „Centralhalle" und bet Cafe-, Wein- und Tanzdiele, die in den unteren Räumen unter gebracht und durch einen Laubengang mit dem Hauptsaal berbualten war. Schon eine halbe Stunde vor Beginn her für 4 Uhr angekündigten Fei« waren alle v«füg- baren Plätze besetzt und immer noch strömten neue Scharen herbei, die die große Damensttzung nicht v«säumen wollten, sie Mußten aber abgewiesen werden, weil es mit bem besten Willen nicht
Anzahl vorhanden.
* Katholischer Arbeiterverein. Wir ersuchen unsere Mitglieder, den am Samstag abend im katb. Kasino stattfindenden Vortrag von P. Wiesenbach zu besuchen. Nach dem Vertrag ist im roten Zimmer BereinSabend mit wichstaer Vorstandssitzung.
* Katholischer GcscSrnverein. Heute abend V*9 Uhr Versammlung. Bei dieser Gelegenheit werden die Rollen verteilt von unserem Tveaterstück.
* Groß-Steinhrim. Gesangverein Harmonie heute abend 87« Uhr Singstunde.
Aus Nah und Fern.
Eelnhausen, 1. Jan. Am 30. v. Mts. wurde von der Gendarmerie am Bahnhof hier beschlagnahmt: 106 Pfund Rindfleisch und übet
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Die deutschen Dokumente zum Kriegsausbruch.
Statistische». — Me Ranbbemerfungen A Helms li. — Die Kautskysche Sammlung unt änd«t. — Preisgabe des Chifftinaeheimnif — Die enbgültige Grundlage für die hiftori'
Forschung. -— Und die Gegenseite?—k
Die amtliche Dokumentensummlutm zur grschichte des Weltkriege», die da» Auswärti AM vor einigen Tagen im Verlage d« schon VttlagSgeseüschast für Polittk und । schichte m. b. H., Charlottenburg, hat erschein lassen, umfaßt im ganzen 4 Bände mit zusamm^s 1000 Seiten. Die Gesamtzahl bet twrSffentlichte» Aktenstücke beträgt 1193, von denen 937 im vollm Wortlaut, 186 weitere in den Anmerkungen bgm wesentlichen Inhalt nach angeführt find. Auß»x bett Akten des Auswärtigen Amte» sind auch Ae Allen ber Bay«ischen Gesandtschaft in Berlin der Botschaft tn Petersburg, der Deutschen P^jh schüft in Wien für die Sammlung verwertet worden, die letzteren wenigstens soweit, daß nach ihnen Unstimmigkeiten zwischen bei Wiener Oxv chtnalen und den Entzifferungen des Auswärtige); Amtes berichtigt werben, und die genauen Ankunftszeiten bet von Berlin nach Wien gefanbNn Depeschen mitgeteilt werden konnten. Wichtig sü, den Forsch« sind die Wiener Akten besonder? deshalb, weil her damalige Deutsche Botschaft«» mehrfaiy die Art ber Erledigung der ihm Bon Berlin erteilten Weisungen und die Antwortet des Wien« Kabinetts dazu in kurzes handschriftlichen Notizen verwerft hat. Sehr wichtig sind auch die 35 Briese, Telegramme und Telephyo- gespräche bei Bayerischen Gesandtschaft. Eine Bearbeitung bet Akten bei früheren Kriegsministerium«, bei Reichsmarineamtes sowie des GeN«» ralstabeS und deS Admiralstabes wäre über den gegebenen Rahmen hinausgegangen.
Bon der Hand des früheren Kaisers find <tzl dem Attenmat«ial ungefähr 125 Dokumente enp halten: 6 Btiefe, 13 Depeschen und zirka 108 Akten Mit den vielbesprochenen Ranbbemerhingen Wilhelms |t. Zur Erleicht«nng bet Prüf welchen Einfluß itgenbeine kaiserliche Metnu Sutzerung gehabt haben könnte, wurde regelt oermeth, wann das betreffende Allenstück mi
4 Ztr. Weizen. Letzterer war in 4 Kisten ver-
Randnoten gut amtlichen Stelle zurückg wurde, oder wann die Noten sonst der zustär
wurde, ober wann die Noten sonst der zuständigen Berliner Stelle zur Kenntnis gekommen find.
Die Herausgeber haben aus rein fachlichen ^" i der äußeren Zweck-
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genommen zu werden.
runden wurden
Reinhards kam nachts, während im Dorfe
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Ein« Geldschieberei beschäftigt eben dies wurde Knnünalpolizei in Aschaffenburg, doch bedarf die Sache noch nach verschiedenen Seiten der AuMrung. Bis jetzt steht fest, daß zwei Hanauer Herren mit der polizeib^annten „Wahr- sagenn" Herold in Verbindung traten, welche versprach, gegen Papiergeld Silbergeld zu beschaffen. Die Herren brachten 40 000 Mark mit und man machte sich auf nach Gailbach, wo ein Bauer den Umtausch zu bewerkstelligen bereit sei. In der Nähe von Gailbach sprang ein mit einer Axt bewaffneter Mann auf die Gesellschaft los, die einen Angttff nicht abwar- tete, sondern auseinander stob. Die Herold, die einen großen Teil des Geldes bei sich trug, wie verhaftet. Inzwischen hat sich heraus- SefteHt, daß der Angriff fingiert war. Mit dem Manne und der Herold besteht offenbar ein
^uiammE.ang. Das Geld wm sie wegge- wvrfsn haben
^ * Zur Linderung der Wohnungsnot. Die Schlafwagen werden jetzt gegen die WohnungS- Zimmernol in Dienst gestellt. Für Berlin werden mit Beginn des kommenden Jahres von a*r Eisenbahndirektton 30 Schlafwagen mit ins- Seiamt 600 Plätzen auf dem Anhalt«, dem GSr- lrtz«, bem Stettiner, dem Lehrter und dem Mili- tarbahnhof Schöneberg aufgestellt werden. Auf ^tjen Bahnhöfen ist die Möglichkeit gegeben, daß ’S ®«i«stben, ohne die Sperre durchschreiten zu aussen, durch einen besonderen Eingang zu den M einem Nebengleis stehenden Schlafwagen ge= ^ngen können. Der Zugang wird unter Konttolle Aussichtsbeamten stehe». In den Wagen wird das augenblicklich beschäftigungslose
-^ytafwagenpersonal die Bedienung der Reifen- -n übernehmen. Es werden Halbabteile mit zwei «aten 3UI Verfügung stehen; falls ein Reisender i°-6en Raum für sich allein benutzen will, - «8 er auch die zweite Bettkarte lösen. In dem t2r^* ist eine DerficherungSgebühr enthal- ^ dre die Person und das GcväS des Reifen- ^ ^.Ueberf^e und Diebstähle versichert. ^ Schlafwagen dürfen nur nachts benutzt wer- 6rfJ^ Uewtn am Tage geschlossen. Für eine ^ .?ung der Reisenden mit Kaffee, Te«, Früh- beg^^^ ^^ vorläufig durch die Schlafwagen- «ü^ ^^^t werden, wo nicht eine Derfor- ^ -.^ Schlafgäste aus den BahnhofSwirtschaf-
" , möglich ist
menf ^s^"^ater. Hrut« Freitag im Abonne» it^:^16 Lchwarzwaldmädel" Al» 14. MM- ^^.^^^^"°^ellung wird Samstag den ^ Ru^ ^' Schauspiel .Maskerade' von Sub= NM^ -da wiederholl. ' Sonntag den 4. Jan., ’^es f>ÄnU&t' 8«^"sii die Sudermann-Kom-die Mvie^^ .^^^' 8um letzten Male bei er- 'bendz -x^^Uen »ur Darstellung. Während i^M^ "^'^ Jvurnalistey' von Gustav Frevtag Et da, ä?,\ bük Montag den 5- Januar skr-mig^./^F^piel .Stemmt ein schlanker Bursch
Är^?.^ lr-ten Male auf dem Spielplan. S!Ü« ^^ng befindet sich das Lustspsel .Die
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Korrrktme« gut Rachdrüfunq vvroelegen aukaeuomm«» wurde« nur M Dem wurde ein chronolog
Einlaß. Kaum war ih... ,„,et gewährt, als er 1 £1;^^^^ den turzfichtigen Geschäftsmann mit vorgehaltr ! ^.^" ^ ,^ : ^^^ , ~ _ ,
nem Revolver aufforberte, ihm sein Bargeld auS= ^mm^^ zuhändigen. D« zu Tode erschrockene Mann gab । ^mmn aßt, und ein ^erjeidit s. bet Telegramm- 800 Mark hin, worauf her Fremde erwiderte: »Du hast noch mehr, ich muß alles haben^ sonst . ..." So erhielt er auch, waS er wollte. Wer ber Erpresser und Räuber war, konnte noch nicht festgestellt werden. Im Dunkel her Nacht mischte er sich unter die heimkehrenden Hochzetts- gäste und v«schwand. Vermutlich war ei einer bet vielen Berufshamster«, die unseren KreiS aussaugen. Bei seinen Gängen in die Raufet durfte er gehört haben, üb« wieviel Bargeld d«
eine Hochzeit gefeiert wurde »tp da» Haus eines stellte und bat' um
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e Sitzung mit einem flott gespielten Marsch der Stadtkapelle eingefeitet, nach dem in einem wirkungsvollen Eräffnungsspiol her wäh renb bet langen KriegSgeit schlafende Schalk dem Prinzen Carneval und seinem Ministerium durc den aus dem FelSgestein «scheinenden Berggei wied« zugeführt wurde. Hierauf verkündete Trompetensignak das H«annahen des Prinzen, welch« denn auch mit seinem Gefolge, von lau-
welcher denn auch
tem Jubel und Beifall begrüßt, einzog! Minister, präsidknk Reis bewillkommnete alle Erschienenen in von Humor gewürgter Rede und sofort stieg da» erste Chorlied, welches dem Karneval gal und von Herrn Frickel verfaßt war. Darnar erschien in Herrn Joseph der Protokoller der Gesellschaft, um fein über alle Verein»-, Stadt-, Mode- und Weltangelegenheiten usw. geführtes Protokoll, voll von Witz und Humor, zu verlesen. Dann erstellte der Baritonist Herr Fr. Albrecht mit mehreren äußerst beifällig aufgenommenen Liedervorträgen, worauf Herr Aloth von der Bütt aus in äußerst humorvollem Vortrag Freud und Leid des Ehestandes zum Besten gab. Kaum war.« abgetreten, als auch schon Frl. Dora Erl und Herr Albett Badewitz, die beliebten Mitglieder unsere» Mustntempelr, «schienen und mit einigen Gesang- und Tanzduetten die Anwesenden köstlich zu unterhalten derstarrden. Ihnen folgte als deutsch« Michel Herr Hutch, der mit seinem ,im Zeitalt« der Armut, "bed Hunger» und der Steuer" stehenden Vortrag lebhaften Beifall fand, der aber geradezu begeistert wurde, nachdem Herr Zachmann von seinem mit Orchester Begleitung gebotenen „Basazzo'-Borttag abstat. Eine sowohl in Vortrag wie Mimik hübsche Leistung! In einem Zwiegespräch übten dann zwei, auf dem Stahlroß im Saale «schienen« Friseusen (sperren Kwpvel und W. Robe) weitgreifende Kritik an Vergangenheit und Gegenwart, das Kunstfa§r«-Quartett Bräuti
gam zeigte auf bem Zweirad die gewagtesten Atttatttonen und H«rr Hub« fchild«te in einem ,ut bestandenen Vortrag all die Rißhellijffeiten, sie sich khm beim Umzug und auf der WohnungS- Mdje entgegenfteilten. Diese Vorführungen wur- >«n umrahmt von bei karnevalrstischen Stimmung Rechnung ftagehben Vorttägen bet unter bewähr- er Leitung des H«rn Kapellmeisters Zülch Gehenden Stäbtfapeöe, die auch später zum Tanz a.'fspielte Daß auch die weiteren, von den Herren Willy und Gottst. Rohe verfaßten Chorlieder zeit, gemäß Äfften, davon hier eine Vrob«:
, Die Maul- und Klauenseuche Ist ausgebroch«n auch. Daß niemand hiebt die Seuche
■ Him man nach altem Bramh Den Schloßpark ab gesperrt!
■ Weil ansteckend sie fei Doch wo es nät'gcr wäre Läßt man die Straß«n frei.
Leut'cheo Ninfttk,« « Verband. Sonntag
vorm. 10 U r int Gaübaus »Zur Srnne" General» veriammlrmg. Um pünktlicher Erscheinen aller Mitglieder wirb, gebeten.
Nummern bei gefügt.
Dem Zwut des Ganzen entsprechend, ü8 wissenschaftliche Quellettfammlung für die ä«he-
fangene Beurteilung der Ereignisse zu Bienen, | haben die Herausgeber auf alles verzichtet, was irgendwie nach ein« materiellen Beurteilukg her i Ereignisse hätte aussehen können. Sie ließen sich dabei von bet Erwägung leiten, daß jede Art einet von den Dingen selbst 'handelnden Einleitung aber eines sachlichen Kommentars irr die Veröffentlichung ein subjektives Moment der Wertung hineingettagen hätte, die besser dem Leser übn lassen bleibt.
Alle Urkunden sind ohne Kürzungen ober Aenderungen des Textes abgedruckt. Auch zweifellose Sl^reibversehen find unverändert wieder, gegeben, ober die vorgenommene Aenderung ist als solche erfichtttch gemacht- Bai- jadaw Aktenstück ist angegeben, ob der Text nach dn „MuS-
Sp«zereihändl« zur Zeit vnfügte. — Ein schweres Unglück ereignete sich in H utten. Als mehrere Schulknaben am Sonntag nachmittag gut ^ttche gehen wollten Md an bem Hause vorüber- famen, in dem der v. Stummsche Jagdauffch« wohnt, feuerte dessen Hjährig« Jvage «hn« Hr gerinzste Ursache auf die Schulknaben. Drei wurden dmch Schrotkugeln bettelt, zwei Regen schw«verwundet barnieber. In Hände, Arm«, i k^:^..„.» » k . . ^ ' .. - .
Leib, Lunge, Hinterkopf und Gesicht sind die '"«‘^m? r^' 1 ^" ^ ^^" ^^n vorliegenden Schrote eingedrungen. h^^f^VJL^“^^;™ ^.-"^ J^ ?^
Loyr, 30. Derbr. Heute mittag ereignete sich im Bahnbof Lobr ein Eisenbahnunfall, bei Kubi hätte nwe Folge tragen können. Ein im Einfahren de- snffrntr Göterzug, der Person«, Bon Partenstcin aus beförderte, stieb mit einer rangierenden Maschine eines anderen im Bahnbüf haltenden Güterznges gu« ammen. Durch die Wucht des Zusammenprall» entgleisten außer den beide« Maschinen sechs Wagen, bartuiter ein Packwagen mit Reisenden, von demn llücklicherweise Niemals» ernstlich verletzt wurde, da die ^-'senden sich rechtzeitig teil .verstauten', sodaß bet
Henmilchleudern konnte. Vom Zugpersonal wurden zwei verletzt, der eint schwerer Verletzte wurde ebenso wie fein mmber vecketzter Kollege nach Würzburg. verbracht. Der Zugoerkedr »ar vorübergehend gesperrt.
dem „Entziffern des Ehiffrinbüros" angefertigt worden ist. Alle schon in früheren deutschen Weißbüchern ganz ober teilweise veröffentlichten Schriftstücke find in dieser Sammlung zum ersten Mal wortgetreu mitgeteilt, während bei dem früheren Abdruck zur Wahrung d<r Chiffrier- geheimnisses gegenüber den früheren 'Gegnern eine allgemein übliche Umstellung stattg«fünde« hatte Im ganzen genommen 4p die amtlich« Aftensammlung von absoluter Einzigartigkeit i» der Geschichte der politischen Literatur. Noch nie-
FutzbaN. «er«arii« 94 $ra»iffurt—Citotia 94 $•***.
Langsam neigen Me ^trbfteerbanMfpiele der Liga- klasse ibrem Enke ja. Je näher Meirt beranrätft, um w Wlffer'nnS iniereffanfer teerben die Kämpfe. Das Gkivenst bet «»Klasse spornt die Bereiligten Per Ge« «drzoue zur Hergabe ihres ganzen Könnens an. Denn irgend möglich, werden Bett!' '
ungen für diese Ligamannscht t leibn and; die beliebte, fps
surfet Germania gezwungen, a0rt daran zu setzen, sm all Dritter im Bunde, sich tot Eventsantäten »u *üben, und unter Mtifbietung «Bet Kräfte unbedingt Punkte th machen. Wenn auch Silbe! »to Mi^e- dnef »erfolgt, so muß der Kenner der Verhältnisse »»* nnummunben dkr Spielflirfe der Germania ane-k-nnen. Selbst unsere Haimuer vikt.ria kannte nur mit viel Mütze ein Unentschieden im Barst,ek hrriuSdole». Da- b«» »Ut die Frankfurter Germania als absolut fair ipitltnber Gegner, der stets destredi ist, ein rechnisch
kAi-e« und verSnde-
n vorgenommen. So chtige Elf der Fraak-
mate vorher hat eins Regierung so lückenlos ein derart umfassendes und wichtiges Aktenmateriak der Oeffentlichkeit übergeben. Die »Deutschen Dokumente zum Kriegsausbruch" find, soweit eine solche Darstellung überhaupt allein von deW scher Seite gegeben werden kann, der absolut «D gültige Tatsachenbericht über die unmitt«Ib«W< Vorgeschichte des Krieges. Sie werden die duÄ nicht« mehr erschütterliche Grundlage für M historische Forschung bilden. Eine völlige AM» Hellung aller Vorgänge würde sich allerdings nus dann rerotchen lassen, wenn die ehemals feindlichen Staaten sich entschließen könnten, mit l^u selben rückhaltlosen Offenheit ihre Urkunden bin zulogen, wie es bie Deutsche itn b’bie Oefterrti^i» sche Republik getan haben.
zutts Spiel dem Beschauer vor-uführen. Diele nicht M verkennende Tatsache garantiert der hiesigen SportS- w-lr einen Xanten Wettkampf. Der Vikrorm» iportplatz an der Freigerichtstraht sollte baber am Sonntag das Ziel ifier Anhänger unseres schönen
Aus aller Well.
Einstellung M Personen,««»verkehr- in Bayern. Ansätze der Berrwen-:sg der K-blenzn^ 'übt «4 Stift rit, die Vbr alkm turch die Utber- schwemmnn«« im Rheingebiet »aerf*4i m> muß am 4., I. un» 11. Januar »er gesamte Personcryuzsdrr- kehr aüf der Staatsbaba eingeffevr werden. Es der» lehren an bieten Tagen ledig!uh die Nadzüge und die Schnellzüge. Ionen deren Verkehr an den Sonn- Stil Feiertagen tot turet» bekannt,ege^n wurde.