Hanauer 1 Anzeiger
General-Anzeiger
AmlNches Organ für Sladl- und Landkreis Saturn
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Rotationsdruckd.Warsenhausbuchdruckerei Hanau FernfvrechansKlüffc Nr. 1237 und 1238
Ar. 290
Freitag den 12. Dezember
1919
Vorarlberg.
wex. Bregenz, Ende November.
Die Schweiz steht unter den neutralen Kriegs- geivinnem mit oben an. Sie wußte besonders u den letzten zwei Kriegsjahren ihren geschäftlichen Vorteil sehr gut wahrzunehmen. Das ist «schlich und niemand wird es ihr verübeln. Die glänzende finanzielle Lage, in der sie sich tn- solgedeffen beim Abschluffe des Waffenstillstandes befand, ließ nach dem Zusammenbruche Oester- reichs in Vorarlberg den Gedanken eines Anschlusses an die Schweiz austauchen. Allein fürs nächste beobachtete man in Bern in dieser Be- gchung große Zurückhaltung, und zwar auch dann, als Äe Anschlußbewegung in Vorarlberg sten Höhepunkt erreicht hatte. In Vorarlberg nahm das einigermaßen Wunder, bis allmählich die Gründe der Zurückhaltung der Schweiz deutlich erkennbar wurden.
Zu Bern hatte man zunächst politische Be- dân. Eine Vermehrung des deutschen Elemts schien vornehmlich wegen der Zustände in Drssm bedenklich. Unter den welschen Schwei- M gab es eine starke Gruppe, die zu Italien leigte. Seit der für Italien so günstigen Beendigung des Krieges hat nun in Tessin die Begnüg zugunsten der Vereinigung mit Italien solche Ausbreitung gewonnen, daß die Berner Legierung darob schwere Sorgen hat. Die Be- siirchtung, daß im Falle des Anschluffes Vorarl- iergs an die Schweiz auch die welschen Schweizer inmal wegen der Vermehrung des deutschen Ele- ncnis, anderseM aber das Beispiel Vorarlbergs ich zunutze machend, offen ihre Vereinigung mit Italien, beziehungsweise eine Volksabstimmung >arüber fordern würden, war also nicht von der Hand zu weisen. — In wirtschaftlicher Bezie- Mg stand jedoch die Berner Regierung auf dem Standpunkte, Vorarlberg nur dann zu nehmen, venu der Schweiz daraus keinerlei, auch nur Augenblickliche Lasten erwachsen. Vorarlberg A sich ohne alle Gegenleistung seitens der Schweiz dieser ausliefern. — Es war begreiflich, in dem Maße, als diese Lage der Dinge erkennbar wurde, auch die Anschlußbegeisterung in Vorarlberg merklich abnahm, und zwar so, daß
Bund, der sich in Vorarlberg zugunsten des Anschlusses an die Schweiz gebildet hatte, im heurigen Herbste es gar nicht mehr wagte, seine Agitation im Lande selbst wieder aufzunehmen, jutnal, 4>a das Auftreten Schweizer Kapitalisten in Vorarlberg im Laufe des Jahres die Bevölkerung sehr zu ungunsten der Schweizer gestimmt Hütte. Angesichts dieser Sachlage verlegte der wund', in der Erkenntnis der wachsenden Ab- ?Mng gegen den Anschluß an die Schweiz, keine Agitation auf Schweizer Boden, und zwar E Erfolg. Je weniger man sich in Vorarlberg Rt für den Anschluß begeisterte, desto eifriger erlangte nun ein Teil der Schweizer fresse stacht So wenig demokratisch das ist, eben ° >vmig taktvoll ist dir Agitation, die dabei entbiet wird. „Du sollst nicht begehren nach ftem- 7 Gut." Man fühlte in der Schweiz selbst "suc zu deutlich, daß es imperialistische, annexto-
Politik lei, von der Schweiz aus den Au- Muß Vorarlbergs bewerkstelligen zu wollen, um das zu bemänteln, behauptete man Mankweg, daß Deutschöstecreich ohnehin Vorberg bereits freigegeben habe. Das ist — ab=
^°" den völlig unrichtigen Meldungen, neuestens in Schweizer Blättern über die nnwung in Vorarlberg finden — unwahr. ta> ^hschösterreichische Regierung hat eine Klärung niemals abgegeben, sondern im ..Steile immer auf der Zugehörigkeit Vor- zu Deutschösterreich bestanden. Die Ver- ®u,t9 Vorarlbergs mit der Schweiz könnte d ° nur im Wege einer Annexion stattfinden, [äJ' gewalttätiger, allen demokratischen Grund- Widersprechender Charakter dadurch nicht wird, daß ein Teil der Schweizer Blät- L ^chts weniger als einwandfreien Mitteln zk. ^?^arlberger Bevölkerung gegen Deutsch- M und Deutschland zu beeinflussen sucht. die Schweizer Agitatton mit solchen im/"' Arbeiter, ist übrigens begreiflich, da sie nationalen, noch vom politischen, noch dvl»r^Eastlfchen Standpuntte aus die Ein- ^.^nng Vorarlbergs in die Schweiz als für MifUrf 0 empfehlenswert bezeichnen kann. In und nationaler Beziehung wäre die 'bung unseres Landes in einen Natio- hj'g/nstaat ein Rückschritt, in wirtschaftlicher Seit, k Hallen ihre Vorteile aber ganz auf der in @ . Schweiz. Einerseits wollen die Schwei- d»Hx Malisten die Vorarlberger Industrie in H ° .Abhängigkeit an sich bringen, andererseits üauâ^ schwere Hand auf .die Wasserkräfte der treibt leg»«. Wenn die Verner RLgirrungL- â^ behauptW, daß durch den Anschluß Vor-
^s an Deutschland die wirtschaftlichen Jn-
tereflen der Schweiz schwer gefährdet werden würden, so ist das eine Ansicht, die, wenn auch unbegründet, immerhin Anspruch auf objektive Untersuchung hat, aus ihr aber den Schluß abzuleiten, daß nun die Schweiz selbst sich Vorarlbergs bemächtigen müsse, zeugt von demselben imperialistischen Geiste, in dem die Tschechen Deutschböhnren mit der einfachen Begründung annektierten, daß sie es „brauchen". — Im übrigen HM man es in Vorarlberger Kreisen nicht für ausgeschlossen, daß die Berner Regierung jetzt die Annexion Vorarlbergs hauptsächlich deshalb so eifrig betreibt, um die Schweiz für einen eventuellen Abfall des Tessin schadlos zu halten. Um so weniger darf Vorarlberg das Opfer eines solchen Kuhhandels werden, um so dringender ist es aber auch, daß die gesamte deutsche Oeffent- lichkeit einmütig gegen diesen Anschlag auf deutsches Land Stellung nimmt.
Deutschlands aufrichtige Bereitwilligkeit.
Berlin, 12. Dezember.
Die nunmehr fettig gestellte deutsche Antwortnote wird sofort nach Genehmigung durch die zuständigen Stellen nach Patts gehen. Die Fachkommission, die eventuell nach Patts gehen soll, ist noch nicht zusammengestellt. Senator Petersen in Hamburg hat eine Beteiligung an dieser Kommission abgelehnt. Die Nachricht, daß Unterstaatssekretär v. Hamel dieser Kommission angehören solle, trifft laut „Deutscher Allgemeiner Zeitung" nicht zu. — Dem „Berliner Tageblatt" zufolge, betont die Note den Wunsch, den Frieden baldigst in
Kraft treten zu sehen und die aufrichtigste Bereitwilligkeit verdeutschen Regierung zur Beschleunigung der Schlußratifikation beizutragen. — Wie die „Volkszeitung" sagt, ist die Note gleich dem letzten Dokument Clemenceaus in der Form sehr höflich.
Fragerecht und Autwortpflicht.
WB. Berlin, 12. Dezbr.
Der parlamentarische Unterausschuß derNationalversammlung beschloß mit allen gegen zwei Stimmen in Erledigung der Fragen, die durch das Verhalten des früheren Staatssekretärs Dr. Helfferich bei seinerWemehmung aufgeworfen worden sind, zu erklären, daß jedes Mitglied des Untersuchungsausschusses das Fragerecht habe und infolgedessen auch jeder Auskunftsperson die Antwortpflicht jedem Ausschußmitglied gegenüber obliege. Im llebttgen beschloß der Ausschuß, daß er in der Vollversammlung nicht als Beschwerde- instanz für Ansprüche gegen die Entscheidungen der Unterausschüsse angerufen werden könne, e;rn daß jeder der Unterausschüsse selbst- ig über etwaige Einsprüche von Äuskunfts- personen oder Sachverständigen zu entscheiden habe.
Kundgebung nationaler Einigkeit.
----- Berlin, 12. Dezember. (Telegramm.)
Eine Volksversammlung in Lötzen, in der Ministerpräsident Hirsch sprach, gestaltete sich zu einer eindrucksvollen Kundgebung der nationalen Einigkeit. Nach dem Vottrage des Ministerpräsidenten ließen die Deutsch-Nationalen, die Deutsche Volkspattei, die Deutsch-Demokraten, die Christliche Volkspartei und die Mehrheitssozialisten erflären, daß sie sich in dèr Stunde der Gefahr sämtlich hinter die Regierung stellen würden und daß sie einig in dem Willen seien, Ostpreußen deutsch zu erhalten.
Steuerfragen.
WB. Berlin, 11. Dezbr.
Bei der zweiten Beratung des Umsatz- steuergesetzes im Steuerausschuß der Nationalversammlung wurde die Inseratensteuer auf 10 Prozertt festgesetzt. Dieser Satz ermäßigt sich jedoch nach dem Anttage Waldstein für die ersten j 00 000 Mark der gesamten Jnserateneinnahme auf 3 Prozent. Nach dem Anträge Dr. Spahn (Z.) wurde die Plakatsteuer auf 5 Prozent festgesetzt. Die Hotel- und Depotsteuer beträgt 10 Prozent, jedoch kommt bei den ersteren bei einem Tagesentgeld bis zu 5 Prozent nur der allgemeine Umsatzsteuersatz vom 1. Dezember in Anwendung.
Das Reichsnotopfer und die Demokraten.
-» Berlin, 12. Dezember. (Telegramm.)
Nach der „Vosfischen Zeitung" muß damit gsrachnet werden, daß die Demokraten eine unveränderte Annahme des Reichsnotopfer-» gesetzes in dritter Leluna ablebnen werden.
Die fchweden-en Schutfragen.
— Berlin, 12. Dezember. (Delegr.)
Ueber die schwebenden Schul fragen in Preußen werden laut Germania" unter dem Vorsitz des Reichspräsidenten Ebett heute Verhandlungen ei'ngeleitet, um den Versuch einer Verständigung über die schwebenden Meinungsverschiedenheiten zu machen. Vom Zentrum beteiligen sich an diesen Verhandlungen die Abgeordneten Trimborn, Tw, Spahn, Dr. Porfch, Herold und Dr. Lauscher.
= Berlin, L2. Dezember. (Delegr.)
Die „Germania" meint, es wäre im höchsten Grade bedauerlich, wenn durch Ausstreuungen die Hoffnung geweckt mürbe, wenn die Regierung und die anderen Koallttonspatteien nur Festigkeit gebrauchen sollten, um das Zen- trum zum Nachgeben zu bewogen. Das Zentrum wird die Rechte der Kirche auf die Schule und das Recht der chttstlichen Eltern auf eine christliche Erziehung ihrer Kinder unter keinen Umständen preisgeben. — Das „Berliner Tageblatt"- glaubt, daß das Zentrum trotz allem eine Regierungskrise vermeiden werde. Es wird Vorschlägen, die Entscheidung über die Schulfragen zu verschieben bis zur Vorlage des Reichsschulgesetzes und bis b affin die jetzigen gesetzlichen Bestimmungen beizubehalten.
Gegen das Reichsnotopfer.
WB. Berlin, 11. Dezbr.
Der Reichsverband der deutschen Jndusttte nahm in der Sitzung seines Hauptausschusses einhellig eine Entschließung an, die sich gegen das Reichsuotopfer ausfpttcht, solange Damit gerechnet werden muß, daß das Ergebnis von den Gegnern als Abschlagszahlung auf ihre unbestimmten Entschädigungsforderungen in An- spmch genommen wird.
Äeèmkehr.
--- Berlin, 11. Dezbr.
Die Reichszenttalstelle für Kttegs- und Zioilgefangene teilt mit: 352 Zivilgefangene aus Australien trafen am 10. Dezember in Rotterdam ein. Ein weiterer Transpott von 263 Personen aus Australien wurde am gleichen Tage dott erwartet. In Amsterdam wurden am 9. Dezember 60 Zivilheimkehrer aus Trinidad und 33 Kttegsgefangene von der Besatzung des Dampfers „Mecklenburg" gelandet. Für den 15. Dezember wird in Rotterdam die Ankunft von 458 Heimkehrenden aus Südwest-Afrika erwartet. Die Zahl der aus Vordettndien auf dem Dampfer „Main" am 9. Dezember aus Bombay abgefahrenen Heimkehrer wirb noch bekannt gegeben werden.
Deamtenfragen.
= Berlin, 10. Dezbr.
Der Haushaltsausschuß der Nattonalver- sammlung beschäftigte sich gestern _ mit der Be- amtenfrage. Zu der Frage der Erhöhung der laufenden Teuerungszulage wurde eine Resolution angenommen, wonach die Regierung sofort in eine Prüfung der Teuerungszulage ein- treten soll. Zu der Frage der Gewährung einer einmaligen Beihilfe auch an die weniger als sechs Monate beschäftigten Arbeiter und Hilfsttäfte, bemerkte der Vertreter des Reichsfinanzministeriums, daß ein vor einigen Tagen herausgekommener Erlaß des Reichsfinanzministers angeordnet habe, daß auch den seit drei Monaten angestellten Arbeitern und Hilfskräften die zweite Rate der Wirtschaftsbeihilfe. ausgezahlt wird.
Der Wunsch nach Frieden.
WB. Kopenhagen, 11. Dezbr.
Der Abgesandte der russischen Sowjet- Republik hat dem hiesigen Reuter-Korrespondenten mitgeteilt : Wir haben ben Vertretern der alliierten Mächte in Kopenhagen und anderen Orten die Abschriften einer Resolution zusammen mit einem Begleitschreiben übergeben, die ihnen namens ihrer Regierungen mittelst, daß die Resolution als reelles Friedensangebot angesehen werden solle, und daß er ermächtigt sei, Verhandlungen über Zeit und Ott für die vorgeschlagene Konferenz cinzuleiten. Die Resolution, die am 5. Dezember vom siebenten allrussischen Sowjet- Kongreß einstimmig angenommen worden ist, ist von dem Präsidenten des Kongresses Palmin unterschrieben und besagt it. a.: Der Kongreß bestätigt seinen unveränderten Wunsch nach Frieden und schlägt nochmal- allen Ententemächten vor, sofort Friedensverhandlungen zu beginnen. Er ermächtigt den Vollzugsausschuß, dem Rat der Volkskommissare und dem Volkskommissariat für auswärtige Angelegenheiten nahezu- l«g«i, diese Fri-derrSpolitn fortzusetzen und alle erforderlichen Maßnahmen»zu ihrer Durchführung zu, totstem
Oesterreichs wirtschaftliche Aot.
WB. Paris, 11. Dezember.
Staatskanzler Renner stattete heute nachmittag dem Eeneralfettetär der Friedenskonferenz, Dutasta, einen Besuch ab und gab ihm einen längeren Bericht über die polittschen Schwiettgkeiten und die wittschastliche Not Oesterreichs.
Die Landwirte für die österreichischen Stammeâ^ brüder.
Berlin, 12. Dezember.
Der Vorstand des Bundes der Landwirte ver- öffentlicht eine Erklärung, nach der die deutschen Landwttte bei der jetzigen Hilfeleistung für unsere in bitterster Not sich befindenden Stom- mesbrüdec in Deuffch-Oesterreich, besonders aber in Wien, nicht zurückstehen wollen. Der Bund rechnet auf die volle Zustimmung seiner Mitglieder, wenn er sie darauf hinweist, das nationale Hilfswerk durch Sparsamkeit im eigenen Haushalt zu unterstützen. In Kreisen, in denen die Möglichkeit hierzu besteht, empfiehlt der Bund, Sammlungen von nicht rationierten Lebensmitteln zu veranstalten, um sie dec notleidenden Bevölkerung, insbesondere auch den 75 000 Reichsdeutschen zur Verfügung zu stellen.
Ein Hilfswerk.
WB. Rom, 11. Dezember.
Der erste Sonderzug von Wien mit bedürftigen Wiener Kindern wird demnächst in Mailand eintreffen. Die Initiative für dieses Hilfswett ging von den Gemeinderäten von Mailand, Bologna, Reggio, d'Emilia und Alessaydtta aus und fand bei der italienischen Regierung günstige Aufnahme.
Oberst Reinhard zur Disposition gestellt.
WB. Berlin, 11. Dezbr. (Amtlich.)
Oberst Reinhard scheidet mit dem morgigen Tage aus der Reichswehr aus. Er wurde mH der gesetzlichen Pension zur Disposition gestellt.
--- Berlin, 12. Dezbr. (Telegr.)
Anläßlich der Zur-Dispofition-Stellung des Obersten Reinhard erinnert die „Deutsche Allgemeine Zeitung" an die Verdienste des Obersten, dem es zu verdanken fei, wenn es glückte, di« Kttse zu überwinden, die durch den Kampf der Radikalen gegen die Errungenschaften der Nevo- lution dem neuen Staatswesen drohte.
Beschäftigung der Schwerbeschädigten.
WB. Berlin, 12. Dezbr.
Im ReichSrat wurde ein Gesetzentwurf über die Beschäftigung der Schwerbeschädigten angenommen, nach welchem jeder Arbeitgeber verpflichttt ist, eine« Schwerbeschädigten, der für einen freigetoorbenen Arbeitsplatz geeignet ist, auberat Bewerbern vorzuziehen ist. Ferner wurde ein Gesetzentwurf angenommen zur Verfolgung von Kriegsv erbrechen nnb Kriegsvergehen, auch wenn diese im Auslande begangen worden sind. Ebenso fand eine Abänderung der Verordnung über dir staatliche Genehmigung zur Errichtung von Aktien, gesellschasten Annahme. Mit dem Gesetzentwurf über den deutsch-polnischen Vertrag zur vorläufigen Regel- u»g von Beamtenftagen erklättc fich der Reich-rak einverstanden.
Ein unhaltbarer Beschlutz.
Berlin, 12. Dezember.
Aus dem Haag wird dem „Berliner Tageblatt" gemeldet: Die große Orgamsation bet Agttoultural Seed Trabe Association hat den Beschluß, nach welchem ihre Mitglieder während fünf Jahren keinerlei Geschäfte mit Deutschland machen dürfen, wieder aufgehoben.
Kleine Nachrichten.
Balfour sagte in einer Rede: Wenn bet Friede mit unserem Hauptgegner auch noch nicht geschlossen ist, kann er doch so gut wie gesichert angesehen werden.
Der zuLnstige polnische Oberpräsidcnt von Westpreußen wird seinen Wohnsitz in Thorn nehmen.
Der Streik der Bergleute im Becken von Chav leroi hat heute morgen einen größeren Umfang angenommen. ,
Clemenceau ist gestern nach London ab* gereift.