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Amtliches Organ für GaSt- Landkreis Sana«

Erscheint täglich mit Ausnahme dee Sonn- und Feiertags

Donnerstag den 20. November

Verlagsleitung: Ad. Jndermstble.

Verantwortlich: für volitiscken unb allgemeinen Teil (5. Schrecker: für lokalen und provinziellen Terl io tote Sport W. Moritz: für Anzeigen und Reklamen A. Vrodt. alle in Hanau a. M.

Rotatronsdruckd.Walsenhausbuchdruckerei Sxtnau Fernspreckanschlüsse Nr. 1237 und 1238

1919

Kinderrburg wr dem Aârsuchrmgsrmsschrch

Der Schneesturm jagt um das Reichstags- ! gebäud«. Er bändigt die menschlichen Leiden- jÄrftai und arbeitet wirksamer als Noskes Wehr- brrettschaft. Nur kleine Häuflein in etter fester Ge- funutngen haben sich eingefunden, um Hinden­burg oder der Diktatur des Proletariats ihre Verehrung zu bänden. Es kommt zu keinerlei Zufawmenstößen. Die Erde vecsinkt in weißem RichÄ, nicht aber die Vergangenheit der fünf

Ml der wir st» schwer zu tragen haben. Paul Tirard, angekündigtegeistige Durchdrin- ventge Schritte vom Brandenburger Tor,' Ws der Rheinlande" zugunsten bec ftanzösifchen

durch das wie unsere Hoffnung wähnte, der Er­retter Deutschlands seinen Sregeszug hätte hal­ten stllerr, sitzt oben im Sackle des Reichsparla- WutrS in einem Lehnstuhl der größte Heer- sthrer unserer Zett einer Richtèrbank gegenüber, in der neben Abgeordneten anderer Parteien der

Führer der Unabhängigen Dr. Cohn des Amtes vât. Das Herz krampst sich zusammen, wenn

sich zusammen, weün

L mau dl das vergrämte Gesicht des greifen Feld- I nurrschalls steht, der mit einem fast hilflosen Blick I to dieser Welt der politischen Lehrmeisterei Um° I schau hält. Neben ihm Ludendorff mit reichem I Rüstzeug dicker Aktentaschen bewaffnet, von mili- I ticischem Gefolge umgeben, elastisch, sprungbe- I reit. Beide Angeklagte. Büßer für den Mangel I M einer führenden politischen Persönlichkeit, wie I ze 1870 dem Grafen Moltke zur Seite stand.

Zwei Welten stehen sich gegenüber, ohne Brü- I km, ohne den Willen einer Verständigung. Der I Ausschuß will in Gcheinmifse eindringen, ec- I wartet das Wunder der Erkenntnis oder die Be-

He und verliest eine sorgsam vorbereitete

>e, Ne nicht: VaS geringste Nene enthält. Er

Waffen zu erringen, von seinem ehrlichen Willen, Mts dem Posten, auf den er gestellt ist, zu einem ehrenvollen Frieden zu gelangen. Es waren ker- arge soldatische Worte und sie wollten auch nicht mehr sein, als ein Militärischer Rapport. In die Schlingen der Partekpolitik und der Diplomatie hat sich der Feldmarschall nie begeben. Das tut auch jetzt nicht. Er überläßt die fachliche Be- Ariwortung der Fragen, die der Untersuchungs- vrsschuß an ihn stellt, seinem frühesten General- stabschef. General v. Ludendorff scheut den An­griff nicht. Er will abrechnen. Seine Worte sind arrz, scharf und schr ost herausfordernd. Sie haben nicht die verbindlichen Formen der geübten Debatte. Sie vergreifen sich zuiv-âu im Aus- , find nicht selten unsachlich und leere Pro­testformen. Aber man verübelt dem General nicht, seine militärische Denk- und Sprechweise. Man den Rechtfertigungsreden andächtig zu, ohne neues zu erfahren. An eine persönliche Schuld glaubt ja auch ernstlich niemand. Der Tag zeigt noch klarer als bisher, daß der Untersuchungs- ausschuß nutzlose Arbeit leistet und verwirrt statt befreit.

BvdenreforM And VolKszrsKrmft.

' DDP. Berlin, 20. November.

Auf Veranlassung des Bundes deutscher Baden- ttformer sprach gestern im Zirkus Busch- Adolf Damaschke über das ThemaBodenreform und âlkszukunft". Da Damaschke von seinen Ham­burger Anhängern als Kandidat für den Posten "es Reichspräsidenten aufgestellt worden ist, so rann man die Rede Damaschkes als Auftakt für Mnen Wahlkampf ansehen. In den Vordergrund simer Betrachtungen stellte Damaschke die Ve- yauptung, daß diè alte Wirtschastsreform end- gumg Schiffbruch gelitten habe, und daß man nur dem Sozialismus einen ehrlichen Frieden styneßen müsse. Die Sozialisierung müsse sich auf Licht, Luft, Wasser und Erde sowie auf alles, Usas m ihr stecke, ausdehnen. Eine Rettung wr das deutsche Volk sei nur möglich, wenn Aowidualismus und Sozialismus sich die Zünde reichen. Rach kurzer Debatte wurde eine Entschließung angenommen, in der die Ver­sammlung der Kandidatur Damaschke zustimmt.

Frankreich rill DeulschLasrö --geistig durchörmgen".

Der Bericht über die Sitzung der preußischen Landesversammlung am letzten Dienstag birgt für spätere Geschlechter, Material, dessen Ergie­bigkeit und Bedeutsamkeit für alle Zeiten fest­steht, für das aber auch die Gegenwart aus guten Gründen das größte Interesse bereit haben sollte. Auf der Tagesordnung stand eineförmliche An­frage" aller Parteien mit Ausnahme der Unab­hängigen, die die von dem neuen französischen Oberkommissar der besetzten Gebiete, Herrn

Paul Tirard, angekündigtegeistig» Durchdrin-

Politik betraf. Die betreffende Reds wurde, wie

noch erinnerlich sein dürfte, in den ersten Tagen des November gelegentlich eines Festessens ge­halten, das zu Ehren des Herrn Tirard vor dessen Abreise auf seinen neuen Posten, vor dem Kon­zern französischer nationalistischer Gesellschaften veranstaltet worden war. Herr Tirard hatte da­rin angekündigt, daß dieAnnäherung" zwischen beiden Ländern wie er sie auffaßte auf dem Weg der sorgsamsten Ueberwachung von Schule, Unterricht und Erziehung des Heranwachsenden Geschlechtes in dem besetzten Gebiete zu betreiben sei. Er kündigte der deutschen Lehrerschaft an, daß sie feiner dauernden und unabläßlichen Be­obachtung gewärtig fein müffe, und es war da­mit zugleich gesagt, daßmißliebige Elemente", nach dem schon vor Herrn Tirard befolgten und berüchtigten System. der französischen Befatzungs- behörden der ständigen Gefahr der Ausweisung und Brotlosmachung ausgesetzt seien. Im Preu­ßenparlament wurde nun die ganze Bedeutung dieser Frage auf breitester Grundlage erörtert. Der Präsident des Hauses, der sozialdemokrati­sche Abgeordnete. Leinert, schickte dec Debatte eine

aus, in der er in lückenloser Reihenfolge all die schlimmen Erfahrungen aufzählte, die die rhein-i- sche Bevölkerung mit den Franzosen seit dem Tage von deren Einzug hat machen müssen. Das Rhein-gebiet sei, so führte er aus, deutsch und preußisch, und müsse es bleiben. Für die Regie­rung antwortete der Ministerpräsident Hirsch, der die von Leinert hervorgehobenen Gesichtspunkte noch deutlicher ins rechte Licht stellte. Er erklärte mit Recht, daß es sich bei dem Verfahren der Franzosen um eine zielbewußte Politik der Kolo­nisierung handele, und er traf damit den Kern der Dinge. So ist es in der Tat: die Franzosen sind trotz aller beschwörenden Zurufe gewisser deutscher und kontinentaler Politiker fest ent­schlossen, sich im Rheinland ein Glacis zu schaffen, und sie rechnen dabei damit, daß sich später die völlige Abtrennung werde durchsetzen lassen. Und daher hatte der Ministerpräsident Hirsch durch­aus recht, als er Herrn Tirard seinen Dank für dösten Offenheit aussprach. Dankenswert war es aber auch, daß die erwähnte Interpellation die Möglichkeit bot, dieses außerordentlich wichtige Thema vor aller Öffentlichkeit zu behandeln.

Die Wahlen in Frankreich.

Paris, 19. Novbr.

, Das französische Ministerium des Innern gibt eine neue Statistik der Wahlen aus, die sich auf 590 von insgesamt 626 Deputiertenfitzen bezieht. Es fehlen außer den Kolonien nur noch die zwei Departements der Maas und der Marne. Die Kammer zählt nach dieser Statistik auf der Linken 65 Sozialisten, 6 Dissi­dentensozialisten, 26 republikanische Sozialisten und 78 Radikals» zialisten, zusammen also 175; im Zentrum 54 Rechtsradikale und 125 sogenannte Linksrepubli­kaner ; auf der Rechten 128 gemäßigte Republikaner, die sich nach altem Brauch Progrcssisteu nennen, 75 katholische Republikaner (liberale Aktion), 32 Konser­vative (Monarchisten und Bonapartisten). Die Rechte, die in der alten Kammer kaum über 100 Sitze ver­fügte, zählt also in der neuen Kammer 235. In den Lyoner Zeitungen liegen heute zahlreiche Einzelcrgeb- nisse aus den Departements vor, aus denen sich die für die äußerste Linke geradezu verhängnisvolle Wir­kung des neuen Wahlsystems ergibt.

Berlin, 20. Novbr.

Wie demBerliner Lokal-Anzeiger" aus Rotterdam berichtet wird, wird in Pariser Arbeiterkreisen ange­nommen, daß Clemenceau trotz seines Wahlsieges nicht in der Negierung bleiben wird. Ein Ministerium, worin Millerand das Portefeuille des Aeußern und Tardiën das der Finanzen erhalten, gehöre zu den Wahrscheinlichkeiten. Briand wird mcht in dre Regie-, rung eintreten.

Zur WerkehrsZage iMAuhrrevisr W. Essen, 20. Novbr.

Die Eisenbahnverkehrsverhältnisse, die sich seit Beginn der Personenverkehrssperre wesent­lich günstiger gestalteten, gestatteten in der vorigen Woche zunächst einen großen Abtrants- port. Vom 14. November ab trat jedoch wie­der ein merklicher Rückgang ein. Die allmäh­liche Ueberfüllung der Bahnhöfe beeinträchtigte in zunehmendem Maße die Wagengestellung, so daß die Anordnung zum Abtranspott der Bestände auf den einzelnen Zechen rückgängig gemacht und schon wieder ftische Förderung vom Lager genommen werden mußte. Seit dem Eintreten der stärkeren Kälte haben sich diese Schwiettgkeiten wesentlich verschärft. Unter der Einwirkung dieser Verhältnisse erfuhr auch die Kipperleistung, die auf 22 600 Tonnen am 14. November gestiegen war, am 15. November einen neuen plötzlichen Rückgang. Der Rhein- wasserstand besserte sich dazwischen wieder so weit, daß die Schleppzüge größtenteils ohne Dampferwechsel durchfahren konnten.. Eine weitere Besserung, namentlich auch hinsichtlich Kahnraum und Schleppkraftsrage, steht zu er­warten. Der Umschlag in den Zechenhäfen am Rhein-Herne-Kanal und Dottmund-Ems-Kanal verlief günstig, obwohl der Dottmund-Ems- Kanal auf der Streife von Minden abwärts und der Streckenverkehr -auf dem Ems-Weser- Kanal von Bergeshoevsde ostwärts vom 11. November ab gesperrt war. Die Umschlags­leistung der Kanalzechen betrug im Tagesdurch­schnitt 21000 Tonnen gegenüber 17 000 Tonnen in der Vorwoche.

Fsinölichs Brièöer.

--- Berlin, 20. Nov. (Telegr.)

DerBerliner Lokal-Anzeiger l-erichket: Wie aus Bukarest uach London gemeldrt wird, kam es in Galatz zwischen französischen und rumänischen Soldaten z« einem blutigen Konflikt. Die Franzosen, die von Bür­gern angegriffen worden waren, machten von ihren Schußwaffen Gebrauch. Eine Frau wurde getötet und eine Anzahl Soldaten auf beiden Seiten verwundet. Der französische Befehlshaber ließ mehrere Personen verhafte«, darunter zwei deutsche Propagandrsten (?).

Sileme Nachrichten.

Als mutmatzlicher Nachfolger des verstorbe­nen Kölner Erzbischofs wird der derzeitige Bischof von Paderborn genannt.

ASg. Gröber f* Der Vorsitzende der Zentrums­fraktion in der Nationalversammlung, Abgeordneter Gröber, wurde während eines Gespräches mit Geheim­rat Jungheim, Direktor beim Reichstag, von einem Schlaganfall ereilt und ist gestorben.

Wilson. Die Blätter melden aus Wnshington, daß Wilson vorgestern zum ersten Mal das Haus ver­lassen durste.

Unter Englands Drnck. DieDaily Ews" will wisse», daß England einen Druck ausübt, um den Prozeß gegen den früheren Deutschen Kaiser durchzu­setzen. Es beständen aber noch Meinungsverschieden- heitm unter den Alliierten.

Die Vernehmung der beiden Keersührer.

Parlamentarischer Untersuchungsausschuß.

Berlin, 18. Nov.

Zu Beginn der Sitzung gab General L u - dendorff folgende Erklärung ab:

§ 34 der Verfassung bestimmt, daß für das Untersuchungsverfahren die Bestimmungen der Strafprozeßordnung sinngemäße Anwendung finden. Diese sieht das Recht der Zeugnisverwei­gerung vor. Da das hier schwebende Verfahren sich nur auf Fragen des subjektiven Glaubens hinsichtlich der Zweckmäßigkeit der Fortsetzung des Krieges bezieht und sich daher Gefahren für die Aussager ergeben, so erklären wir beide Un­terzeichneten, der Generalfeldmarschall v. Hin­denburg und General der Infanterie Ludendorff, daß wir eine Aussagepflicht, die für uns recht­liche Gefahren ergeben könnten, grundsätzlich nicht anerkennen können, sondern daß wir, wie schon der frühere Reichskanzler v. Bethmann Hollweg und sein Stellvertreter Dr. Helfferich ausgeführt haben, vor einer Annormalität stehen. Wenn wir gleichwohl zur Eides- und Anssagen­leistung uns entschlossen haben, so geschieht es lediglich aus der Erwägung, daß.nach einem

> vierjährigen Kriege ein so starkes Volk wie das deutsche ein Recht darauf hat, zu scheu, tote sich die Tatsachen unverzerrt und ohne Parteileiden-

1 schaft an der Front und in der Heimat abyefpielt : haben. Nur an der Wahcheit kann das Volk wie- : der gesunden, und darum sind wir zur Eides» : leistung und zur Aussage bereit.

Was die Verfassungsmäßigkeit des Unte» suchungsausschusses anlangt, so schließen wir : uns den Vorbehalten an, die Dr. Helfferich gestern in seiner Erklärung niedergelgt hat.

Die sechs Fruge« an Hindenburg.

Folgende sechs Fragen wurden Generaffeld» marschall v. Hindenburg vorgelegt:!

1. Von welchem Zeitpunüe an hielt die Oberste Heeresleitung die Erklärung des unein­geschränkten U-BootkriegeS am 1. Februar 1917 für unaufschiebbar und aus welchen Gründen?

2. Waren der Obersten Heeresleitung die Gegengründe gegen di« Eröffnung des U-Bootkrieges, wie sie sich insbesondere aus den Ausführungen der Unterstaatssekretäre v. Hani«! und Albert ergaben, bekannt und aus welchen Gründen hat die Oberste Heeresleitung die gegen den uneingeschränkten U-Bootkrieg vorgebrachten Gegengründe als stichhaltig nicht anerkannt?

3. Aus welchen Gründen nahm die Oberste Heeresleitung, wie sich aus dem Telegramm des Generalfeldmarschalls v. Hindenburg vom 23. Dezember 1916 an den Reichskanzler ergibt, an, daß der Friedensappell Wilsons vom 21. Dezem­ber 1916 durch England hervorgerufen wor­den sei und nicht auf die von der Reichsleitung angeregte Fried ènsaktion Wilsons zurückgehe?

4. Waren der Obersten Heeresleitung die einzelnenStadienderWilsonschev Aktion bekannt, waren ihr insbesondere am 9. Januar 1917, als der Entschluß zur Eröff­nung des U-Bootkrieges gefaßt wurde, die "Be­richte des Grafen Bernstorff aus der Zeit vom 21. Dezember 1916 bis 9. Januar 1917 bekannt?

5. Hat die Oberste Heeresleitung angenom­men, daß England bis spätestens 1. Juli 1917 zum Frieden gezwungen werden könne, wie dies in der Denkschrift des Admiralstabes vom 22. Dezember 1916 in Aussicht gestellt war?

6. General Ludendorff berichtete in seinem Buche Seite 253, daß am 29. Januar 1917 bei der Besprechung im Großen Hauptquartier von feiten der Reichsregierung ein Auffchub des Be­ginns des uneingeschränkten U-Bootkrieges nicht gefordert worden sei, während Herr V. Bethmann Hollweg in seiner Zeugenaussage vor dem Unter­suchungsausschuß betont hat, er habe eine solche Forderung nicht gestellt. Sie erklärt sich dieser Widerspruch?

Hindenburgs Erklärung.

Generalfeldmarschall V. H i n d e n b u r gr Als wir die Oberste Heeresleitung übernahmen, war der Weltkrieg bereits schon zwei Jahre im Gange. Die Ergebnisse nach dem 29. August 1916 lassen sich aber nicht losgelöst van den Ergeb­nissen vor diesem Datum beurteilen. Denn der Krieg, der 1914 zwischen Deutschland und Oester­reich-Ungarn einerseits, und Rußland, Frankreich und Serbien andererseits, bald darauf auch Eng­land und Japan, ausgebrochen war, hatte an Ausdehnung zugenommen; 1915 trat Italien und 1916 Rumänien an die Seite unserer Gegner in den Kampf ein. Der Krieg hatte kein Bei­spiel mehr in der Geschichte. Die Räume dehnten sich ins Gigantische, die Truppenmassen nahmen ungeheure Stärken an und die Technik . gewann eine vorherrschende Bedeutung. Krieg und Weltwirtschaft griffen ineinander über wie nie zuvor. Das zahlenmäßige Verhältnis der Truppenkräfte an Menschen, Maschinen, Muni­tion und anderen Hilfsmitteln war für uns, und zwar von Anfang an, so ungünstig wi« möglich. Getragen von der Liebe zum Datev- lande kannten wir nur ein Ziel: Das Deutsche Reich und das deutsche Voll, soweit menschliche Kräfte und niilitâcische Mittel es vermochten, vor Schaden zu bewahren und militärischerseits einem guten Frieden entgegenzuführen. Um diese gewal­tigen Aufgaben unter den schwierigsten Verhält» nisten durchzuführen, mußten wir den uner- chütterlichen Willen zum Siege Ha­ien. Dieser Wille zum Sieg war aber unlöslich gebunden zu dem Glauben an unser gutes Recht. Dabei waren wir uns bewußt,

Zeichne mit 500 Mark bar

und 5W Mark Kriegsanleihe

iWvMark Deutsche Spar-Prämienanleihe