Nr. 260
Donnerstag den 6. November
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taltg hervor, daß sie einen sogenannten „Morgenstern" (eine altertümliche Waffe, ein kurzer Ztab, an dem an einem Ende ein starker eiserner Atern befestigt ist), dec neben einer Türe hing, für alle Fälle" auf das geöffnete Fenster bereit gelegt hatten.
Eschwege, K. Novbr. Die im 66. "Lebcnsjabre sichende Frau Marie Hamm rutschte infolachder Glätte an?, fiel hin und erlitt eine Gehiruerschttterung, der sie gestern nachmittag erlag.
Wiesbaden, 6. Novbr. Auf Verfügung der belgischen Militärverwaltung ist der Nagistratsassistent FolkSdorf festgenommen und' abtransportiert worden, weil er im Kriege als Offizier ix Belgien steh unnötige Härten gegenüber der Bevölkerung soll zu schulden haben kommen lassen.
Darmstadt, 5. Novbr. Der Reichswehrange- hörige A. Stcobel wurde wegen Unterschlagung non 25 000 Mk. von der hiesigen Kriminalpolizei festgenommen. Der 18jährige junge Mann, der das Geld in Nauheim zum Nachteil seines Feldwebels, in dessen Auftrag er das Geld abbeben sollte, an sich nahm, hatte bei seiner Verhaftung noch 5000 Mark im Besitz. Die Restsumme hatte er innerhalb drei Tagen 'in angenehmer Gesellschaft verjubelt.
Würzburg, 6. Novbr. Gestern wurde in seiner Juuggcsellenbebausung der 82 Jahre alte, steinreiche Sonderling Schellenberger ermordet und ausgeraubt aufgefunden. Unbekannte hatten ihn an Händen und Füßen geknebelt und unter Betttissen erstickt. Wieviel von dem auf 1000 000 Mark geschätzten Vermögen beraubt ist, steht noch nicht fest.
Heidelberg, 6. Nov. Von einem einlaufenden Güterzug musste hier ein beissgelaufener Wagen ab
gehängt werden. Beim Entladen des Wagens fiel eine Kiste wegen ihrer Schwere auf. Sie war, wie sich bei ihrer Oeffnung ergab, mit gemünztem Golde im Werte von über einer Million Mark gefüllt, das ins besetzte Gebiet geschmuggelt werden sollte. Eine Untersuchung ist eingeleitet.
Aus aller Welt.
Rindvieh aus Argentinien. Wie der Abg. Hofmann in Großwaldlee (Provinz Sachsen) der „Post" mitteilt, ist es dem Kreis Kalbe gelungen, in Argentinien 500 Ochsen zum Preise von 2% Millionen Mark zu kaufen. Man hofft, daß die Einfuhr keine ernstlichen Verzögerungen erfährt.
320 OOO Mark unterschlage». Seit einigen Tagen ist der Unterradlmeister H. Tlmmeyer, der Kassenverwalter der Hamburger Polizeitruppe, nach Unterschlagung von 320 OOO Mark verschwunden.
Literarisches.
Unsere Sinnesorgane. Von Prof. Dr. med. et phil. Ernst Mangold. (Wissenschaft und Bildung Bd. 26). 2. Auflage.' 147 Seiten. Gebunden 2.50 Mk. Verlag von Quelle & Meyer in Leipzig. 1919. — Die Sinnesorgane sind die Werkzeuge unserer Seele. Sie sind die Pforten, durch die die Außenwelt in unser Bewußtsein einzieht, und erst durch ihre Kenntnis 'erschließt sich uns das Verständnis für die wichtigsten Vorgänge unseres Organismus. Damit ist die Be
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deutung der vorliegenden, in neuer Auflage erschienenen Schrift für jeden Gebildeten gegeben. Aber der Verfasser macht es seinen Lesern leicht. Die Einteilung des Stoffes ergab sich von selbst. Nach einer allgemeinen Einleitung über die Beziehungen zwischen Reiz und Empfindung, und die allgemeine Bedeutung der Sinnesorgane für unser Seelenleben, werden ’im einzelnen die Organe für die Gesichts-, Gehörs-, Geschmacks-, Tast-, Temperatur-, Organ- und Lageempfindungen besprochen. Mit Bewunderung sehen wir, wie die aufs feinste entwickelten Organe einander in ihren Funktionen ergänzen, wie jedes einzelne sich zum gemeinsamen Zwecke als dienendes Glied dem ganzem Organismus einfügt, um an seinem Teile mitzuarbeiten, dem Menschen die Wunder der Welt zu erschließen. Zahlreiche Abbildungen fordern die Verständlichkeit des Textes, indem sie an die Stelle der Experimente und Demonstrationen des mündlichen Vortrages treten.
Sprechsaal.
In Nr. 257 dieser Zeitung vom 3. November 1919 schreibt Herr Rau: Ein Schaffner beruft aus eigener Machtbefugnis während dec Arbeitszeit eine Versammlung ein. Herr Rau vergißt aber dabei zu sagen, daß ich nebenbei auch noch der Vorsitzende einer- Ortsgruppe des größten Eisenbahner-Verbandes bin, und als solcher wohl das Recht habe, eine Versammlung einzu-
berufen. Auch habe ich die Versammlung nicht während der Arbeitszeit, sondern beim Schicht wechsel (2 Uhr mittags) einberufen. Einen anderen Zeitpunkt für die Abhaltung einer Eisen- bahnerversammlung gibt es gar nicht, es sei denn abends um 10 Uhr oder morgens 5 Uhr, und das wird mir Herr Rau doch wohl nicht zumuten. Daß nur die dienstfreien Eisenbahner gemeint waren, ist selbstverständlich, denn der Eisenbahner besitzt heute noch nicht die Energie, wäh. rend des Dienstes in eine Versammlung zu gehen. Eine auch nur teilweise Stillegung des Betriebes besteht darum auch nur in der PH an« taste des Herrn Rau. Auf das Verbot der Der« sammlung wird von uns auch gar kein so große? Gewicht gelegt, sondern darauf, wie das Verbot bewerkstelligt wurde. Herr Rau schreibt ferner, daß die Versammlung tagS vorher anberaterei worden ist. Das ist eine bewußte Irreführung. Die Versammlung wurde schon 4—5 Tage von- her durch Anschlag bekannt gegeben. ES wäre also dem Herrn Rau ein leichtes gewesen, den Einberufer rechtzeitig von dem Verbot zu benach. richtigen. Das Schlimmste aber ist, daß die Versammlung durch Waffengewalt verhindert wurde. Gegen diese Behandlung legen wir die aller- schärfste Verwahrung ein. Daß eS nicht zu Z» sammenstößen gekommen ist, das ist nicht Ihn Schuld, Herr Rau, sondern ist allein der geweck- scha'ilichen Disziplin zu verdanken, die die Eisenbahner besitzen.
Fleischhauer,
Vorsitzender d. Deutschen Eisenh.-DerbandrS.
Der blaue Anker.
Roman von Elftiede Schulz.
45. Fortsetzung. (Nachdruck verboten.)
„Mein liebB Kind, liebe Lotte! Nach so langer Zeit wieder ein Lebenszeichen. Es war uns allen eine Freude. Zu meinem Schmerz kann Ihnen Susânme nicht selber antworten. Susi ist uns recht schwer erkrankt und liegt oft in Fieberphantasien. Unser Haus ist leer ge- ivordvn, totenstill. Da wünschen wir Ihnen alles Gute. Seien Sie herzlich gegrüßt von Ihrer Nataly v. Rothkirch."
Darunter hatte Eva in ihrer steilen, eigen- iinmigen Schrift gesetzt:'
„Nehmen Sie auch von mir einen Grüß, liebes Fräulein Lotte? Eva."
Lotte sank das kleine Schreiben in Wit Schoß. Sie hörte daraus eine müde Klage und aus der seltsamen Frage Evas eine fremde Scheu. Und Susanne? — Was war da auf Bronin geschehen?
Sie dachte zuerst an Dietrich und sein Schicksal, das auf Bronin wohl bekannt war. Dann lief 'ihr Gedankenfaden zu Erich. Es kamen ihr wieder die Ahnungen mit der Frage: Was hast du mit Bronin? M ^
In ihrem Gehirn jagte eine Vorstellung die mdr«. Sie griff nach dem Hut und wollte ins Freie. An der Tür kehrte sie noch einmal um, nahm dem Brief von Bronin und legte ihm Erich auf dem Tisch. Dann raunte sie in das Städtchen. Sie mußte Menschen sehen. Es war ihr zum Sterben zumute.
Aks Erich kam und den Brief mit dec wohlbekanntem Handschrift sah, wandte er sich kurz ab und trat an das Fenster.
Warum legte Lotte das Papier dorthin?
War nicht Bronin für ihm tot?
Mußte nicht der Schleier ewigem Dergessems über das alles gebreitet werden?
Das Entsetzen, das ihn damâ fortgetrieben hatte, faßte ihn von neuem. Gab es denn kein Vergessen?
Er wußte nicht, wie ihm war. Mit einem Male hatte er den Brie doch in der Hand und faltete das Blättchen auseinander. Ihm verschwommen die Buchstaben vor den Augen.
Es klopfte. Lotte kam zurück,
„Du hast das gelesen?"
Erich sah seine Schwester ernst an Umd nickte.
„Ich möchte einen Tag nach Bronin und wmme gleich wieder. Darf ich, Erich? Geht es?" Der Bruder nahm ihre Hand.
„Setz' dich, Lotte."
„Erich — was hast du mit Bronin?" Er sah sie ruhig am und ridb sich die Stirn, nS wollte er die Gedanken dort verfchtzuchen.
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8. Seid - Lotterie
zur Wiederherstellung des St. Wkotons-Mräiister^ in Ueberliugen. Ziehung bereits am 20. u, 21. Nov. 1918.
Gewi mikapital bar Mk.
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1 Hauptgewinn Mik. 60 000 7462t “ 20 OOO
10 OOO
5 OOO usw.
b Original-Lose in jeder Anzahl versendet incl. rorto und Gewinnliste zum Preise von Mk. 3.30 auch gegen Nachnahme
iE aupt - iLose - Zentrale Karl Illeier
Hamburg - Eilbeck.
(Liste wird jedem Besteller unaufgeford. übers.)
^MtlM*ttif^ erh. v. ehem. schw. Stotterer 6 vSvllvllWv umsonst die Broschüre, j »Die Ursache des Stotterns u. Beseitigung durch | Selbstunterricht. 53*i t
L. Warnecke, Hannover, fytitfenfir. 33. z
„Liebste Lotte — es ist so, ich bin mit den Broninern zerfallen. Mein Fuß betritt die Rothkirchsche Schwelle nie mehr in diesem Leben. Ich kann es dir nicht sagen. Erspave mir unnütze Woerte. Kurz — ich kann dich nicht zwingen. Du bist Herr deiner Entschlüsse. Wenn du nicht nach Bronin fährst — so schwer es dir fällt, es wäre doch das Richtige. Du vermagst dort nichts zu ändern."
Er sagte das alles mit einer finsteren Bestimmtheit, stand auf und ging unruhig hin und her. Er blieb wieder vor Sötte stehen.
„Noch eins — gegen die Damen habe ich nichts. Es geht um den Fceih-errn. Darum laß das, was zwischen uns Männern ist, auch zwischen uns bleiben und ruhen."
„Mein Gott — das kann Nicht so etwas Ungeheures sein, etwas, was so schwer auf allen liegen muß. Sei nicht hart, Erich, und eigew- ssrraig. Laß mich."
Aber er trat noch einmal dicht an sie heran und sah ihr merkwürdig und verbittert in die Augen.
i „Es kommt vielleicht einmal die Zett — nein, nein — sie wird nie kommen — halte mich nicht für ein Kind oder einen Menschen mit
Schrullen, Lotte. Laß es fei« — tu mrr die. eine grenzenlose Bewunderung für den Helden
Liebe, bleibe!"
Sie blieb. Es war ganz gegen ihren Mlleu.
Und sie hätte sich gegen den Bruder gewehrt, wenn sie ihn nicht so elend an Leib und Seele vor sich gesehen hätte.
Aber sie fühlte dabei das Beste ihres Wesens zerbröckeln. Nur ein kurzes Wort schrieb sie nach Bronin und goß ihren ganzen Schmerz um Su- famre hinein.
Von diesem Tage an war etwas Fremdes zwischen sie und ihren Bruder getreten. Sie bezwang sich. Mit der vollen weiblichem Treue tat sie ihre Pflicht und führte ihn auf dem langsamen Weg der Genesung mit fester Hand vorwärts. Eine leise Hoffnung glühte in ihr fort.
Ueber die Zukunft sprachen sie nie mit einander. Sie lebten nur den Aufgaben des Augenblicks und sahen nicht den nächsten Tag. Es war alles anders geworden als früher, gemessen, still, als wären sie über die erste Jugend längst hinaus.
Lotte Wölflin hatte früher nur wenig Interesse an den Zeitungen gehabt. Sie las den Roman, die kleinen Feuilletons, die Uteransche Beilage. Jetzt saß sie stvndenlnng ihn Lesezimmer des Hotes und verfolgte mit Leidenschaft die Kriey'snachrichten. Erich erklärte ihr, wenn sie manchen Militaristen Ausdrucks nicht verstand. Ihr sensibles Wesekn laS zwischen den schwarzen Zeilen den schweren blutigen Ernst der Krieosvorgänge, von dem sich nicht alle Men-
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schen die nötige Rechenschaft geben. Was der soldatisch geschulte Verstand als selbstv erst kindlich hinnahm, löste bei ihr oft Grauen und Entsetzen aus. Sie war mitten unter den Truppen auf dem Felde und erlebte mit ihnen alle Strapazen und die unmenschlichen Entbehrungen. Aus den Feldpostbriefen machte sie sich ein scharfes Bild von der heroischen Größe jedes einzelnen der Tapferen, von der Furchtbarkeit eines Artilleriegefechts, von dem wahnsinnigen, höllischen Chaos eines Nahkcrmpfes, wo bet Mensch zum Tier wird. Sie hörte den erschütternden Aufschrei der Getroffenen, ihr Wiinmern im vergossenen Blute und schloß die Augen vor den Bildern der zuckenden Leiber am Boden.
Itnb immer wieder sah sie sein Antlitz, Dietrichs ibloiche Stirn, das blutige braune Hrvar. Tiefe Schrecken herfolgten sie bis in die Nacht. Dann fuhr sie im Traume jäh auf und vergrub angstvoll das brennende Gesicht in den Kissen.
Die Spalte „Opfer des Kriege?" las sie immer zuerst. Da war aus einer Familie nach den beiden ersten Brüdern der dritte auf dem Feld'è der Ehne gesoffen. Dem einzigen Sohn folgte der Vater. Sie dachte an die Verzweiflung der her eins amten Mutter und Gattin 'und hatte
mut, "mit dem diese deutschen Frauen nach biem
Sturm des ersten Schmerzes ihren Seelenjammer ertrugen. Dem Opfer der Männer reihte sich wahrlich ebenbürtig das Opfer des zurückgelassenen Weibes, der Mutter, der Liehften an.
Und sie saßen hier im beschaulichen Frieden und konnten das alles nur von weites nachsüh- len. Wie klein und erbärmlich kamen sie sich dann vor. Dann sagte Erich:
„Wie tief sind wir alle, die zurückgeblieben, in der Schuld unseres unvergleichlichen Brüder da draußen! Wie solle« wir diese Schuld einmal ibezahlen? Und wird sie einmal bezahlt werden? Wehe dem, der das vergißt!"
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Eines TageS 'erhielt Erich einen Brief mit der Adresse: Monsieur Erich Wölflin. Allema^ne. Bronin, Bez. Bromberg.
Er war mit der Fekdpost befördert und ihm nqchgesandt.
Erich öffnete neugierig. Eine ungelenke flam ^flfdje Handschrift. Er sucht nach dec Unterschrift.
„Dietrich Rothkirch."
Den Namen hatte dieselbe ungelenke Hand geschrieben.
Langsam entzifferte er den französischen Text. -
„Französisches Feldlazarett Nr. 8. Butry- ChaunierS hinter Longwy. Geehrter Herr Wâlf- lin! Der Krieg, der teure Bande zerrissen hat,
zerriß auch manchen konventionellen Schleier und zwingt, Geheimnisse zu offenbaren, die nur Pm Frieden einen Sknn haben. Hier in der Fremde weiß ich.nicht, wie sich die Verhältnisse meiner Lieben in der Heimat gestaltet haben. Ich kenne auch niicht den Grad Ihres Wissens, um mein Verhältnis zu Ihrer Fräulein Schwester. In jedem Falle werden Sie nicht überrascht sein, wenn Sie nun hören, daß ich seit dem Frühling dieses Jahretz das unermeßliche Glück hatte, mit Gewißheit Ihre Fräulein Schwester a^ mein zukünftiges Weib betrachten zu dürfen. Mit der ganzen Leidenschaft nteines Wesens habe 'ich dieser Lickbe gelebt. Ein unseliger Sag trieb Ihre Fräulein Schwester fort. Auf dem Schlachtfelde habe ich, sowek-t ich eine Schuld daran trage, zu sühnen gesucht. Rechts und links wurden meine Kameiroden hinwezogemäht. Jèch blieb -unversehrt. Die Kugeln wichen mir «US. Tag und Nacht lag ich im Patrouillendienst am Feinde, oft genug mitten unter ihm. Ich erbiete beide Eiserne Kreuze. An dem Tage, «n dem mir mein Divisionskommandeur selber die erste Klasse auf bk Brust heftete, ließ mich dar Schmerz um mein verloroneS Glück den kleinen Rest von Besonnenheit, den ich für ein leises ZukunstShqsfen innrer, noch aufgesparr hatte, verlieren. Es oiwg um die Erkrmdung einer feindlichen Batterie, die unserm Stellungen der- hängnisvoll war. Ich übernahm die Aufgabe. Man entdeckte mich und schoß mich schwer zusammen. In französischer Geangenschaft wachte ich auf. Mein Sanität? imteroffizier hier im Lazarett, ein vortrefflicher Mann, dem ich diesen Brief in der Sprache seines Landes frittiere, weil meine beiden Arme in Verbänden stecken, will Mittel umb Wege finden, meine Zeilen an einen deutschen Vorposten zu bringen. Er stammt aus dieser Gegend. Kommen sie 'in Ihre Hand, dann ist es ihm geglückt, und er hat seinen Lohn ehrlich verdient. Was aus mir nU« wird, weiß ich nicht. Auch Brust und Hüfte bereit sie mir gekennzeichnet. So bitte ich Sie, aßen denen, die mir näheftehen, von meinem Schicksal Kenntnis geben zu wollen. Ob Ihne Frstulein Schwester in diesen Kreis mit eingerechnet wird, diese Entf'ch«'idüng, Herr Wölfltzn, lege ich in Ihre Hände. Ich bin Ihr ersehener Dietrich Rothkioch."
Erich blieb das Mut fest im Herzen stehe«. Aus dem Satze: „Diese Entscheidung lege ich 'm Ihre Hände!" schlugen ihm gelbe Flammen ve» sengend entgegen.
Das Schicksal der Schwester sollte hier i» seine Hemd gelegt werden?
Er verbarg das Schreibem ängstlich in der Brusttasche und kämpfte einen furchtbaren Kampf um Ja oder Nein. (Fortsetzung folgt.)
Feder Muheinetsche versichere sein Lebe« bei der
Mti’Mini|i6tn&iantif.=N^ in MüM (Gemeinnützige Körperschaft' deS öffentl. RechtSi-
Die Anstatt steht unter Ritverwattmrg der UM» UmMrilitW » Wl.
Geschäftszweige der Anstalt: Sämtliche Arten von Ums-, Lolli- i. MenaM»M mit und ohne ärztliche Untersuchung.
Niedrige Prämien. Günstige Bedingungen
Alle Neberschüsse erhalten die Versicherten.
Nähere KuNuaft durch die Anstalt in WieSbade«, die zuständ. KittdeBkenterei, sowie allgemein d. die OrtSkommissare u. Vertreter der Anstalt. 4S*n
w.Halskraake! Verlinken Sie kostenfrei ausführliche ärztliche Broschüre aber Heil verfahre* ohne Berns» Störung. 6*1
Dr. Gebhardt & Cie.