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kinrückungsaebü k r: Die8ae!v.KoloneIzeileod. deren Raum 40 Pfg., die 4geiv. Zeile i. Reklame- teil t.SOMk.. 2S"üTsuerungszufchl. Dnertgebübr 25Pfg. Bezuasvreis: Vierteljährlich t.Ä> Mk.. monatl. 1.40 Mk., für PostbMg vierteljädr!. 4. Mark., monatl. 1.40 Mk. Die Nummer 10 Pfg. Poitickeck-Konto Nr. 26659. Frankfurt a. M.

Nr. 254

Nelson II.

Vor 100 Jahren hat der Admiral Mkson M der dänischen Flotte kurzen Prozess gemacht, indem er sie im Hafen von Kopenhagen zu- stmmenschietzen liest. Dieses Beispiel englischen Heldentums ist in der Erinnerung der Englän- hxr merkwürdigerweise immer wach geblieben Bnb hat, wie wir jetzt nach Beendigung des Krieges erfahren, Lord Fisher dazu veranlaßt, einen ähnlichen Vorschlag zu propagieren. Dies­mal sollte ein gleiches Schicksal der deutschen Flotte be"' tben sein. Lord Fisher plante nicht mehr und naht weniger als einen Ueberraschungs- Mgnff auf die deutsche Kriegsflotte, der mitten im tiefsten Frieden vor sich gehen sollte. Er beschränkte sich aber nicht darauf, sondern wollte gleichzeitig eine russische Flotte an der pommer- jchen Küste landen. Nun war er allerdings nicht so dumm, solche Absichten in den Zeitungen breit zu treten, sondern der einflussreiche Lord wandte sich an ebenso einflußreiche Leute im Lande der vereinigten Königreiche von Eross- bntannien und Irland, er wandte sich an feinen Geringeren, als an. den damaligen König Eduard VII. selbst.. Aus den Enthüllungen, die Lord Ficher jetzt von sich gibt, ist nicht ersicht­lich, wie sich Eduard VL zu diesen Plänen ge­stellt hat. Wenn sie schließlich nicht ausgsführt -wurden, so lag das bekanntlich nicht an der Liebe dieses Königs M Deutschland, sondern daran, daß Eduard VIL eben andere Mittel hatte, um Deutschland und die deutsche Flotte langsam) aber sicher zu vernichten. Der König selbst hat seine Früchte nicht mehr ernten kön­nen, aber wir haben ja am eigenen Leibe die Erfolge seiner Tätigkeit kennen gelernt. Die Memoiren Lord Fishers verdienen, in Deutsch­land nr^ weiteren Kreisen bekannt zu werden; Z â - - HPWWWiSin'jmauung irgeno eines englischen Lords zu werten, sondern es must , daran erinnert werden, daß Fisher lange Jahre ' eine entscheidende Stellung in der englischen Admiralität inne hatte.

Amtliches Organ für Stadt- und Landkreis Lanan

Erschein! täglich mit Ausnahme der Sonn- und Feiertage

Donnerstag den ZK. Oktober

Dis Dâstche AntMortnots. .

--- Berkin, 30. Oktober.

Die deutsche Antwortnote auf die Aufforderung zur Teilnahme an der Blockade Sovjetsrußlands ist gestern nachmittag von Berlin abgegangen. Sie wird, wie dieDeutsche Allgemeine Zeitung" mitteilt, veröffentlicht werden, sobald sie über­geben ist.

Die Dasein Wiiwn öer preußischen Provinzen.

WB. Berlin, 29. Oktbr.

LantVorwärts" stimmte das preußische Staats- ministermm folgender Nenemteilnncc der preussischen Provinzen zu, d'e nach der Rat fikatwn des Friedcus- vertraqcs in Kraft tritt: Die östlich der Weichsel liegenden bisherigen Gebiete 'est Preußens fallen an Ostpreußen, zu Schlesien fallen der Kreis Fraustadt einschließlich einiger Gemeinden des Kreist? "mtift, zu Bommern fallen die Wise Neustadt, Schlochan, Fla­tow, Deutsch-Krone, Filebne, SchneidemiiK,, Kolmar und kfzarnikau, zu Brandenbuda fallen die Kreise Schwerin kWartbeh Nestritz und Bömst (letztere fo-neit

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Berlin, Mbalb bieier flennn féstfiebt.

Sachsen ekWt den Kreis Jbi-ind (bisher Hannovers, Hannover Kreis und Otiat'djerft und

einige Gemeinden des Kreises Höfgeismär < bisher Hessen-Nasians. Die Proviyi Hessm umfaßt das bis­herige Gebiet des Veurisverbandes Caisel unter Ab­treten der oben genannten Teile an Hannover, bie iMvâ Nassau niwäßt das bisherige Gebiet des Be urksverbandes Wiesbaden 'owie das Gebiet des Kreises Wetzlar, das die Nbünprovini abtritt. Zu Schleswig- Holstein tritt 'Kreis und HerroztiiM Lauenbiirg.

SGrrmg einerStKdwFrorÄneZenftWng

Minister Moch über die Vage.

--- Cassel, 30. Oktober.

Minister Koch, der frühere Oberbürgermeister, sprach vor 6000 Personen über Gegenrvaris- und Zukrmftsfragen. Er berührte besonders aktuelle Dinge. Die neuen Steuerlasten seien immer noch besser als der Staatsbankrott. Zur Ver­zweiflung liege kein Grund vor. Wenn wir vor Experimenten in unserem Staatskörper von links und rechts bewahrt bleiben, so soll die Hoffnung auf einen allmählichen Aufstieg locken.

Der Reichskohlenrat.

--- Berlin, 80. Oktober.

Am 7. November tritt der Reichskohlenrat zusammen. Diese Körperschaft setzt sich aus 62 Mitgliedern zusammen, die zum Teil von den Ländern ernannt sind, zum Teil von den wirtschaftlichen Verbünden ernannt werden, die an der Kohlenindustrie interessiert sind.

Die Kohlenförderung in OherfchLsfien.

DDP. Berlin, 30. Oktober.

Wie dieGermania" erfährt, ist die Kohlsn- körderung in Oberschlesien zum ersten Male seit der Revolution auf 100 000 Tonnen täglich ge­stiegen, In Friedenszeii betrug die ober­schlesische Kohlenförderung etwa 140 000 Tonnen am Tage. Im Kriege ging sie auf 120 000 Tonnen herab und nach der Revolution auf 8075 000 Tonnen, ja zum Teil noch tiefer. Erfreulicher Weise geht auch der Abtransport der geförderten Sohlen bisher ziemlich glatt von>statten.

Zur Amderrwg èsr Werkshrsuol.

WB. Bertin, 29. Oktbr.

Innerhalb des Reichsverkehrsministeriums sanden weitere Besprechungen statt, um die Maß­nahmen festzulegen,' die zur Linderung der Ver fehrsnot erforderlich sind. Der.Kahnraum soll in vollem Umfang ausgenußt und besonders für die lebenswichtigen Frachten verwendet wer­den. Von den Bestimmungen, die während des Krieges erlassen wurden, um eine erhöhte Transvor

sturig auf er

DDP. Berlin, 30. Oktbr.

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Verlagsleitung: Ad. Indermubl«.

Verantwortlich: für oolitischen und allgemeinen Teil G. Schrecker' für lokalen und vrovinziellen Teil sowie Svort W. Mor.tz: für Anzeigen und Reklamen A. Brodt. alle in Hanau a. M.

Rotationsdruckd.Walsenhausbuchdruckerei Hanau Fernsvrschanichliiihx Nr. 1237 und 1238

KuKdgebvngen für die SlrrSonoMie.

--- Straßburg, 30. Oktober.

In» den letzten Tagen haben lautDeutsche Tageszeitung" in verschiedenen elsässischen^ und lothringischen Ortschaften deutschfreundliche Kund­gebungen stattgefunden. In Mülheim und Colmar kam es zu Kundgebungen für die Autonomie.

Gegesr Zie urrruhigLN Städte.

DDP. München, 29. Oktober.

Die Holzkirchener Landleute haben der Re­gierung hinsichtlich eventueller Putschversuche seitens der Spartakisten erklärt, die Bauern haben sich solidarisch erklärt, keinerlei Lebensmittel mehr in Städte zu liefern, in denen radikale Putsche inszeniert werden.' Sie werden sich vielmehr mit den Einwohnerwehren zusammenschliesièn, ge­schlossen gegen die unruhigen Städte marschieren, diese' besetzen und die radikalen Putschisten mit ltnüpveln totschlagen, denn sie sind d<;s Pulver nicht wert. Sie werden die Regierung stürzen und eine neue nach ihrem Willen einsetzen.

Mems MmhrichtSN.

Dänische Kartoffeln. Von den in Däne­mark angekauften Kartoffeln ist gestern der " ampferInno" mit etwa-20 000 Zentner, laut Voss. Ztg.", in Hamburg eingetroffen.

Kleinliche Maßnahmen. Reuter meldet aus New-York, daß der Oberste Gerichtshof die Auf- mhrüng von Opern in deutscher Sprache unter­sagt bat.

Wegen Papiermangels dürfen die Wiener Tageszeitungen bis zum 8. November täglich nur zweimal zwei Textseiten umfassen.

Deufiche Marronâersammlung.

Oktober.

durch gestört worden, daß eine Reihe von Kriegs­beschädigten versuchte, in den Versammlnngswal zu dringen, um ihre Beschwerden der Versamm­lung unmittelbar vorzuiraren. Nachdem dies verhindert worden war, stellten die llnabbängi- gen einen Antrag, der Deputation Zutritt zu der Versammlung zu verschaffen. . Der Antrag wurde mit allen Stimmen gegen die der Unqb- hängigen abgelehnt.

Die GesÄMisMex Ke§ âeiestssT

DDP. Ba'el, 29. Oktbr.

Rack einer Meldung derNeuen Korresvon- denz" aus Washington stellt eine von dem Kriegsminister der Vereinigten Staaten ver­öffentliche Statistik fest, daß die Zahl der im Verlaufe des Weltkriegi-s auf den Schlacht­feldern auf beiden Seiten gefallenen Soldaten sich auf 7 450 200 Mann beläuft.

ENgerL Fühlung Her Merâa^l'N.

DDP. Bern, 30. Oktbr.

Wie aus den Verbandlimg'cn des schweqerischeü Bundesrates.über die Enteutenote, die sich ans sie Blockade Ruhlands bezieht, herusrgebt, tritt m der Schlvciz immer stärker die Tendruz zutage, mit den übrigen Neutralen engere Fühlung M^üsthem wa man als besonder? bedeutungsvoll ansieht für die Zeit, in der sich die Neutralen im Bölterhnnd zu­sammenfinden werden. Die Schweiz sucht hievt Tendern M a. dadurch Rechnung zu trage«, »an ne in Stockholm eine eigene Gesandtschaft für die normsthea Länder einruhtet, die bisher zum Geschäftskreis her Berliner Gesandtschaft gehört haben.

Der KMerikanfiche PräftKenl-

schMSkHdiHat.

DDP. Paris, 29. Oktbr.

Wie derMatin" meldet, bekennt sich der amerikanische Präsidentschaftskandidat, der repu­blikanische Senator PeindextSk, als Gegner des Sozialismus, des BolichewiBsmis sowie einer jeden Aenderung an-der gegenwärtigen Staats- . form. Sein Programm ist eine FÈst.serUarung an die Gewerkschaften und Arbeiterführer.

Dre KüMPfe um Persrsbnrg.

n Wasserstrassen ?u er-

tein Abstand genommen wer; ZSchiffahrtsgbteilung beim mbnwesèns würde nunmehr Ministerium untetjWdt und )urd} die Bunde? ratsverord 917 einaerömmen be emoeren

ach besonderer Anweisung Nisters Gebrauch machen, lungen sind udd) aus dein uwescns zu erwarten,

ES

1919

Präsident y^rc:

um 9.35 Uhr vorm.

èröWet dre Mtzüng'

Auf de

Tagesordnung

macht werden, daß die Gebührnisse für jedes Mitglied der Reichswehr klar erkannt werden können Wir wünschen das Gedeihen der Reichs­wehr. Mängel sind vorhanden. Die bevorstehende Einführung eines umfassenden Unterrichts für die Mannschaften begrüßen wir. Die Kaserne darf nicht Tummelplatz für Politik werden. Die Leute und Offiziere müssen auf dem Boden der Verfassung stehen. Der militärische Apparat muß der Regierung völlig zur Verfügung stehen. Abg. Grafe (D.-Ntl.): Die alte Armee war die Grundlage unseres gesamten Vaterlandes, unseres Deutschtums Gegen sie fanden sich die Feinde von innen und außen zusammen. Es ist ein tragisches Geschick, daß deutsche Männer so verblendet waren, daß sie mit dem Sieg ihrer Partei das Vaterland zu Boden streckten. WaS gehört für ein schlechtes Gewissen dazu, in dem warmherzigen Artikel Ludendorffs, den ich voll billige, Zersetzungsbestrebungen gegen bie Reichswehr zu wittern! (Lärm links.) Di« schwarz-weiß-rote Fahne ist nicht verboten. (Lärm links.) Sie (nach links) haben die Armee' volitisiert. Die Löhne sind ungenügend. ^Wenn ' die Leute schlechter stehen als Arbeiter, so wer­fen Sie das ganze Geld für die Reichswehr zum Fenster hinaus. Wo sind denn die 7 Millionen , Uniformen der Armee geblieben? Ob das Reich die Kosten für die Reichswehr tragen kann, da­rüber mag die Regierung sich den Kopf zer­brechen Ter Reichswehrmimster spricht zu den Offizieren ander» als zu den Sozialisten, und beide glauben ihm. Aber wir haben nur den Schein einer aufie.cht erhaltenen Ordnung. In der Handhabung der Zensur als Oberbefehls­haber in den Marken war Herr Noske viel par­teilicher als einer seiner Vorgänger. Wer seine Versprechungen nicht-halten kann, der soll die iKoii.ieauenz.en daraus ziehen, .wie Herr Scheide- 53 ! wrtm Das bat Präsident Ebert nicht getan, fund darauf soll die Presse nicht Hinweisen dür-

fteBt d-e Forisetzung der aweiter Beratung des fen? Wo bleibt das l-echt der freien -»Hnnng,

Haushalt?: Reichswehr Abg. M a c e tz- k y M Vpl.): Tw Stärke des Reichsheeres von 100 000 Mann ist zu gering. Wir danken dem

wenn man das nicht sagen darf? Ich zweifle nicht, daß der Reickswehrminffter in herrlicher Heldenpose gegen uns den Gummiknüttel ichwin- . lBeisirll rechts, Zischen und Pfeifen

Heeke für seine Tätigkeit zur Aufrechterhaltung ; gen w rd. iBeifall rechts, Ziichen und Pfeifen der Ordnung, besonders dem General Reinhardt. ' links.) Minister Noske: Herr v. ' rcies Auch monarchisch gesinnte Offiziere können ders Rede war Sekb'pmordpolilik. Unter -Heer und

Republik tr-u dienen. Wenn sie diese zmmgt, die

WB. Helsingsors, 30. Oktober.

Die Lage der Nochwestarmee uprer Judenitsch ist trotz einiger lokaler Erfolge beb re jii". Sämtliche Alarmnachrichten über gehabte wr-oige und die bevorstehende Erhberuna Petersburgs bestätigen sich nicht. Nach zuverlässigen Nach­richten sind die Bolschewiken nach wie vorhin und um Petersburg Henm ber, Laas, etc ziehen unter versönlicher Ler.ung -vro.nrs clite- Mlppen nach Petersburg, was Verve' tz da - d>e Bolschewisten Pe ersburg nicht nur bis am äussersten verteidigen wollen, sondern aua' Absicht haben, zum Gegen schlag auszuwolen i Die Petersburger Nenfcherviki haben u;rc rau. j für- die Verteidigung der Stadt atmeboien.

Reichswehr zu verlassen, io stürzt die Ordnung zusammen. Die li. S. P. T. sieht in der Reichs­wehr das letzte Volliveck der Ordnung. Die Reichswehr ist die einzige.Stütze bet Regierung. Die Verpflegung der Mannschaflen ist unge­nügend, ebenso die Löhnung. (Lärm livkse Zu­ruf: Früher!) Tie Zukunft der Leute ist nicht sichereestclit. Der Gefechtswert dec Truppe ist auf die Hälft? zurückgegangen, vielleicht auch ein Drittel Tie monarchisch gesinnten Offiziere Wcfén einen, menar drüben Putsch weit von sich. Sie erkennen an, daß der Reichsw ebwn i nift er den rechten Willen hat, die Ordnung aufrecht zu erhalten.. Im übrigen halten wir ihn für einen überzeugten Sozialisten, also für unseren Wirf sten -poMiscken Gegner Wir halten ibn für ge fährl chec al? die Nnabhan'-gen. (L^rm und Gelächter links. Präsident Fehrenbach mahnt den Redner zur Sache.) Abg. Stückle» (Soz.): Am besten wäre es, wir könnten auf jedes Heer verzichten. Soweit ist seiber die Menschheit noch nickst ifnfere jetzige Reichs­wehr kostet annähernd so viel, wie das ganze Heer früher in Frieden?stärke. Natürlich müssen Söldner, d'Zihren Beruf für 12 Jahre im Heere sitlden sollen, angemessen berabkt werden. ^wur die Verteidigung des Landes konnnt ein Söld­nerheer kaum in Frage. Im Lande besieht dir Gefahr, daß ein Söldnerheer ein Werkzeug der Reaktion wirb (Aha! reckest Zwi cken den Adeligen und Knrgètlicken im OmH crkorvs be­steht ein »ahlenmäßiges Missverhältnis. Ist die militärische Intelligenz denn unter dein Bürger­tum so selten? Tie adeligen Olivere beginnen sich wieder zu fühlen. Für die Gefangenen wen­det die republikanische Negierung mehr aus als je die monacckische, dagegen findet man in den Lagern bie Blätter des Herrn 'raub, ebenso Antisemitche Sckiisten. Die Mehr-abl der vfsi-icre steht her Neaicrung feindlich gegen- hiber Kein Wunder, wenn bi- Disziplinlos!Amt auf die Mannschaft ibm-bt. Ein Heer von Re- Vi' Aignern dt bie beste Sckuhwebr gegen Svar-

takisien und Alldeutschen zur Zeit nur willch damrt genèn erstm'i

bie mit ihnen wesensverwandten

Die Soldaten der Reichswehr, die

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unser Voll brach zusammen unser der Last einer vielfachen lUbermacbt, und es ist ehrenhaft da­raus becdorgeoangeu. Die Reibungen mit den Litauern werden sich durch Verhandlungen be- seitiger lassem Der Rücktransport ist schwierig. Hiebe chj wird uns ein teilweiser Transport zur See bewillilt. Es ist nichtswürdig, der Reichs- ^ regierung dorniwetfen, sie verscblicße sich den '2liifori:dien der Reichswehr. Aber es fehlt an Rohstoffen und an Geld Gesund wird die Truppe werden, wenn unser Volk wieder gnüz -esuiid ist. Der Münchener Geiselmord war furchtbar Wer diese Dinge abwenden will, erge dafür, daß wir die Ordnung auftecht er«

ahcn können. Tie Verringerung des Heeres ist. Langsamer gegangen, weil dec Frieden immer noch nicht ratifiziert ist. Eine beträchtliche 3?er» u-uberung bet Truppen gebt vonftatten. Die Generale sind ioweit entlassen, daß wir nur noch

bie wirklich in Dienst stehenden haben. Ick frage Niemanden nach feinem politischen Glaubsnsbe- kenntnis. Die Farben schwarz weiß-rot sind nicht die Re c färben, und es darf nicht damit de­monstrier' werden. Eine Reibe von verdienten Unteroffizieren ist bereits zu Offizieren beför­dert worden. In der Marine ünb bereits 50 Prozent aller Stellen für den Nachschub aus den Mannschaften freigebalen. Mr werden im all- aeme nen die Leute mit 18 Jabren einstellen.

- -r mit 30 Jahren bann austritt, muß, wenn er nicht Offizier geworden ist, wissen, was er werden kann. Wir werden ihm also den Zivik- herforgungsfäcin geben müssen. Wir müssen den Lensten Aussichten bieten. Die Reichswehr muß so gestaltet werden, daß sie dem Reich Hakt ge­währt auf seinem Wege zu neuem Aufblühen. Die Reichswehr sollte nicht Sacke des Parteige- zänks sein. Im heutigen Deutschland kann man mit Resolutionen und Gefühlsduselei feine Poli­tik macken, es blutet aus tausend Wunden, aber es lebt, und wir hoffen es wieder blühend zu sehen. Am demokratischen Stammtisch kann man über absolute Freiheit reden, aber bei einem Schic ml von 60 Millionen steht mehr auf dem Spiel. Tas Reich darf weder durch Tollheiten vcn rechts, noch durch Narrheiten von links ge» töbr det werden. Jeder Sura erstieg ist zu Hin- betn. (Zuruf rechts: November! Zuruf links: Wo waren Sie denn im November?) Ich werde -eben Putichversuck von rechts genau so bekämp­fen wie den von links.. Je kleiner die Truppe, delo schärfer wird sie zupacken. Vorwärts und aufwärts! (Sebbafter Beifall bei der Mehrheit.).

Utr.): Die Aus

Bravo!.' - Abg. - .. . . .. -

gaben für Heer und Vannc müssen auf das un» -rkvßltchße Maß beschränkt werden. Für den kommend:n Etat müssen die AufftellAnaen so ae=

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