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Amtliches Organ für Stadt- und Landkreis Kanan

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len und allgemeinen

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SS

Mo«kag den 6. Oktober

1919

Die deutsche AukWvrlusle.

Die Antwortnote an den Verband ist am Samstag den Ententevertretern in - Düsseldorf Sberg^en worden. Sie enthält nichts neues md konnte auch nichts neues enthalten, da die Reichsregisrung ohne den Druck von Enteute­noten erst abzuwarten, dasjenige getan hat, was sie tun mutzte, um den Waffenstillstands- und den Friedensvertrag loyal zu erfüllen. Die Note enthält daher noch einmal eine Aufzäh­lung aller Maßnahmen, die getroffen wurden, sie enthaft auch noch einmal den schon früher bereits gemachten Vorschlag, eine interalliierte Kommission zu bilden, die die Verhältnisse an Ort und Stäle prüft und die -Vorschläge für die erforderlichen Maßnahmen macht. In- a>en ist bereits Generalleutnant von Eber- zum Kommandeur der Truppen nordöst- er Reichsgrenze ernannt worden, der die

sem Kommando zu übergeben hat. Der Inhalt des Aufrufes, den die Reichsregierung als Ce- wissensruf an die Soldaten ergehen lietz, ist be­kannt. Gleichzeitig mit diesem Aufruf hat mich der Neichswehrminister zwei neue Befehle heraus­gegeben. In dem ersten dieser Befehle wird den Truppen und ihren Führern aufgegeben, sich am Konzentmtionspuntt Schaulen zu ver­sammeln. Von hier aus soll dann der ge- schkossene Rückmarsch in die Heimat erfolgen. Kriegsmaterial und Munition, das etwa den Bolfchewfften in die Hande fallen könnte, ist zu

verm' wie

entum,

schonen. Andere Maßnahmen sind nur gestattet, wenn eine etwaige Gefechtslage es dringend erfordeüich machen sollte. Im zweiten derBe-

durch Vermittlung der russischen Kommando­stellen sofort wieder z« den deutschen Formatio­nen zurückkehren, wenn nicht sie ihrer deutschen Versorgungsansprüche verlustig gehen wollen. So ist also wirklich alles getan, was getan wechen konnte. Die Mehrzahl der deutschen Matter stellt sich denn auch auf den Standpunkt

Reichsregierung im Auslande zu diskreditieren. Sie tischt ihren Lesern die Lüge aus, daß Roske geäußert haben soll, daß er nichts sehnlicher wünsche, als daß die sich noch im Baltikum be­findenden deutschen Truppen samt und sonders in die russische Armee überträten, da er sonst ihrer nicht mehr Herr wäre. Der oben mitge- ifs deutlichste den aufge- Blattes der Unabhängi-

teilte Befehl zeigt aui legten Schwindel des

:er nur noch einen

Funken von Loyalität besitzen, so Ermen sie nach den getroffenen Anordnungen an dem guten Willen der Reichsregierung keinen Augenblick mehr Zweifel«.

Dèe deuksche Mole.

--- Berlin, 6. Oktober.

Wie demLokalanzeiger" aus Genf berichtet wird, wird Clemenceau in der morgigen Entente- ratssitzung die ihm von General Dupont über­gebene dältsche Note mitteilsn. Die Erörterung über die von Deutschland beantragte Kommission soll einer nächsten Ententeratssitzung Vor­behalten bleiben.

Erne russische Weskregèernug gebildet.

DDP. Berlin, 6. LAtober.

Wie derBerliner Lokalanzeiger" aus Mitau Meldet, ist eine russische Westregierung ge­bildet worden. Zum Gouverneur der lettischen Provinzen ist Oberst Schneidmann ernannt worden. Er soll die deutschen Truppen im Einverständnis mit der deutschen Regierung aus Kurland entfernen. Das ifftogramm der Re­gierung ist eine baldige Einberufung der Nationalversammlung, um nach dem Willen der Mehrheit der Bevölkerung die Regierungsform festzustellen, und die Bekäinpfung der Acinder- Heiten, die der Einsetzung einer Nationalen Regierung wiederstreben, in erster Reihe also die Bolschewisten.

Wilsons Erkrankung.

--- Berlin, 6. Oktober.

Wie demBerliner . Lokalanzeiger" aus Rotterdam gemeldet wird, besagen Meldungen aus Washinton, daß es Wilson nicht besser geht, weil Herz- und Atemtätigkeit und der Puls zu Besorgnis Anlaß geben. Ma« fragt sich, ob die

Sie BsrgbÄUZLZieèe Nsr-- frankrsichs.

W. Versailles, 5. Oktbr. Eine Kommission der deutschen Bergbau-Sachverständigen unternahm vom 23. bis 25. September von Versailles aus eine Rundfahrt zur Besichtigung der beschädigten Bergbaugebiete Nordftankreichs. Die Kommission war in zwei Gruppen geteilt. Der Gruppe 1 ge­hörten 5, der Gruppe 2 3 deutsche höhere Staats­und Privat-Becgbeamte und je ein Vertreter der deutschen Arbeiterschaft an. Sie wurden von je einem französischen Offizier und einem ftanzösi- schen höehren Bergbeamten geführt. Gruppe 1 be­suchte die Grubenfelder der Departements Pas de Calais, Couriere, Lens, Lievin, Drocourt, Meur- chin, Carvin, Dourges, Grupep 2 die Gruben­felder der Departements du Nord, l'Escarpelle, Aniche, Anzin, Douchy. Die Aufgabe der Kom­mission bestand darin, sich einen Ueberblick über die in beiden Departements an den Bergweren während des Krieges erfolgten Zerstörungen und ein Bild für die Beteiligungs Deutschlands an dem Wiederaufbau der Bergwerke zu verschaffen. Sie fand bestätigt, daß der Wiederaufbau sich in­folge des Zusammenwirkens vieler schwierigen Fragen, und zwar der Aufräumung, Wiederher­stellung der Verkehrsstraßen, Zu- und Abfuhr der Materialien und Lebensrnittel, Wiederbelebung der Forst- und Landwirtschaft, Herstellung der Bergwerke und Wohnungen, Pflege des Gesund­heitswesens usw. im allgemeinen überaus ver­wickelt gestalten wird. Bei den Gruben östlich der Linie Henin-Lietard sind fast sämtliche Tagesan­lagen, bei den Gruben westlich der Linie außer­dem die Schächte aus der Kriegsnotwendigkeit heraus gesprengt worden. Das westliche Gebiet hat bei der Länge des Stellungskrieges durch das

mehrfache Hin- und Herfließen der Front ganz be-,...._____^ ______ I

onveis gelitten, jssah «m ^ige^^-.,^,.^ bet nnganf^u ÄèKrsrMg i

darunter die Stadt Lens und die großen Berg- Anlehnung an England. Der Präsident Werksdörfer um Lens herum eigentlich 'nur noch der nationalen Unabhängigkeitspartei, der ge- aus Ruinen bestehen. Dementsprechend werden wesene Minister Balla äußerte sich u. a.: Eng-

auch hier die Wiederherstellungsarbeiten eine be­deutend längere Zeit umfassen, weil die Berg- werksanlagen und Wohnungen von Grund aus wieder neu aufgebiurt werden müssen. Die Gruben ind zumeist vollständig ersoffen und an ihre Sümpfung kann erst herangetreten werden, nach­dem die Schäden in den Schächten festgestellt und die Schächte aufs neue gegen Wasserdurchbrüche abgedichtet sind. Diese Arbeiten sind äußerst müh- elig, zumal genaue Unterlagen über die Art der Beschädigung der Schächte naturgemäß fehlen, oder weil von verschiedenen Truppenkörpern ver­ursacht, nur schwer gesammelt werden können. Im öMchen Teil des Gebietes waren die beschädigten Bergwecksaulagen zum größten Teil schon wieder im Aufbau begriffen. Einige Schächte förderten bereits wieder und bei manchen steht die Inbetriebnahme für die nächsten Monate zu er­warten. Im allgemeinen kann man wohl sagen, daß die östlichen Gruben in etwa 2 Jahren, die westlichen in 68 Jchren wieder vollkommen hec- gestellt fein werden. Die französischen Grubenver- waltungen haben für den Wiederaufbau zumeist schon vollständig feste Pläne entworfen. Die Kom­mission hatte den Eindruck, daß die an die franzö­sischen Grubengefellschasten heran tretenden Auf­gaben bei dem Wiederaufbau so bedeutend sind, daß sie deutsche Hilfe in Anspruch nehmen werden. Diese Hilfe wird sich be­sonders bei Auftäumungsarbeiten, Schachtrepara- turen, Eisenkonstruktionen, Lieferung-von Ma­schinen, Bau von Koksöfen einschließlich Neben­produktengewinnung, Betriebsgebäuden, Arbeiter- wohnhäuftrn in Form ganzer Kolonien, erstrecken können.

Aus -er Dsuffch-DemsraWche« Partei.

DDP. Berlin, 6. Oktbr.

Abg. Fischer hat infolge seiner Berufung als Stellvertreter des Reichskanzlers und seiner Ernennung zum Justizminister bat Vorsitz in der Reichstagsfraktion der Deutschen Demokra­tischen Partei niedergelegt. An seiner Stelle führt einstweilen der Abg. Dr. Petersen die Geschäfte der Fraktion. In den nächsten Tagen werden die Wahlen zur Ernennung des Frak­tionsvorstandes erfolgen, auch für den verstorbe­nen Abg. Dr. Naumann.

Am Fiume.

BerfMes, 5. Oktbr.

LautMat'in' aus Rom, erhielt der Herzog von Aosta den Auftrag, bis nach Abazzio zu gehen, um d'Anuunzio aufzuforder«, sich bis auf die Be­satzung von Fiume zu beschränken, seine neuen Freiwilligen «ehr anzunehmen und abzuwarten, bis Italien mit den Alliierten die Verhandlung

Polen in Not.

DDP. Amsterdam, 5. Oktober.

DemTelegraaf" zufolge meldet der Warschauer Korrespondent derTimes", daß die wirtschaftliche und politische Lage des polnischen StaateS sich in den letzten Wochen sehr verschlechtert habe. Es sind ge­heime Kräfte an der Arbeit, um die Regierung zu stürzen. Die Regierung ist der Aufgabe, mit nur einem Viertel des dafür nötigen Personals einen neuen Staat zu organisieren nicht gewachsen, und ebensowenig im Stande die zerstörte Industrie des Landes wieder­herzustellen, da sie nicht über die nötigen Rohstoffe und den erforderlichen Kredit verfügt. Wegen der außerordentlichen Schwierigkeiten sind der Ackerbau­minister nnd der Minister für die Lebensmittel zurück- getreten.

Der -Lmschr 18. Parterkongreß

-er SsziKl-TMskrÄten.

DDP. Kopenhagen, 5. Oktober.

Gestern fand der 18. Parteikongreß der dänischen Sozialdemokratie seinen Abschluß. In einer Resolution wurde den vom Sozialisierungs- ausschuß vorgelegten und vorgeschlagenen Gut­achten betr. staatliche Kontrolle der Produktion und Beteiligung der Arbeiter am Gewinn und Leitung der Betriebe zugestimmt. Der als East erschienene Vertreter der deutschen Sozial­demokraten Genosse Otto Wels hielt eine Ab­schiedsrede, die von den dänischen Genossen mit großem Beifall ausgenommen wurde.

Anlehnung Angarns an England.

DDP. Wien, 5. Oktbr.

Nach einer Meldung des WienerMorgen" aus Budapest bedeutet die neue außenpolitische

wesene Minister Balla äußerte sich u. a.: Eng-

land reicht uns jetzt durch seine hier weilende Kommission seine hilfreiche Hand. Erfassen wir sie ohne Hintergedanken mit dem Gefühl des Dankes. Uns kann nur England auf die Füße stellen. Wer sein Vaterland liebt und ein ge­wissenhafter Politiker und gewissenhafter unga­rischer Staatsmann ist, der muß seinen Blick auf Albion richten.

Schnellere Reparatur der Lokomotiven?

DDP. Berlin, 6. Ott.

Wie dasBerliner Tageblatt" meldet, sind gegen- wärtig Erhebungen im Ganze über eine neue Methode, durch die man die Hebung der Arbett in den Eisen- babnreparatnrwerkstätten zu erreichen hofft. Diese Aufgabe ist eine der wichttgsten, vor die eine Regierung heute gestellt ist. Nur wenn er gelingt, eine schnellere Wiederherstellung der zahllosen Lokomotiven und Wagen, die gegenwärtig reparaturbedürftig und un­brauchbar herumstehen, zu erzielen, können die Ver- kehrsschwirrigkeiten, unter denen die Nahrunzsmittel- zufuhr, der Kohlmtransport und das ganze Wirt- schattMebe« ft furchtbar leiden, vermindert werden.

Eisenbahner-Anfangsgehalt

4866 Franks.

DDP. Haas, 5. Ott.

Nach einer Meldung desTelegraaf" richtete der Ausschuß der französischen Eisenbahner an alle Eisen- bahnervcrbände Frankreichs eine Einladung auf Be- schlamrigmig der Berhandlunren der Gesetzesvorlage z» drängen, welche auf eine neue Lohnerhöhung hinaus­geht uh* in der ein Aufangsgehalt von 4800 Franks schgestetlt wird.

Kleine Aachrichken.

Guatemala hat den Friedensvertrag mit Deutschland ratifiziert.

Das littauische Kabinett ist zurückgetreten. Der Staatspräsident beauftragte das bisherige Mit- gReb der littauischen Friedensdelegation, Galwa- naustts, mit der Neubildung.

Die russische Armee soll nach einer Meldung aus Helsmgfors beträchtlich vorgerückt sein. Die Truppen des Generals Judonitsch ständen nur noch 6 Werst von PleSkau entfernt, dessen Fall kurz bevorstehe.

Deuksche Nalivn«lveesammlung.

Sitzung vom 3. Oktober.

Am Ministertische: Erzberger und Dr. Bell. Präsident Fehrenbach eröffnet die Sitzung um 1 Uhr 28 Min. Auf eine Auflage des Abg. Weinhausen (Dem.) wegen der Verkehrsart d« Heine« Städtl und des platten Landes bn^io-

lich der Post wird von einem Regiermrgsvertceter geantwortet, daß bet dem Mangel an Personal und Material eine Verbesserung in der allernäch­sten Zeit nicht zu versprechen ist. Abg. Dr. R i eu ß e r (D. Dpt.) fragt an, was die Regierung über die Mitteilungen Scheidemanns in Cassel am 11 September sagen könne, wonach er auf Grund seh, wichtiger Berichte aus dem Ausland den Frie, densvertrag abgelehnt habe, in der Hoffnung einer balMgen gründlichen Revision twsselben. Ein Regierungsvertreter erwidert: Die Regierung wisse nicht, auf was Scheidemann seine Aeuße­rungen gestützt habe. Doch sollten im Ausschuß

für auswärtige Angelegenheiten weitere Auskünst« gegeben werden. Abg. Dr. Becker- Reffen (D. Vpt.) fragt an wegen der Verzögerung der Zah­lungen an die Gemeinden im besetzten Gebiet für Requisittonen, Einquartierungen usw. Ein Re­gierungsvertreter erwidert, von England und Amerika sei erreicht worden, daß die bezüglichen Feststellungen der Vergütungea von uns im be­schleunigten Tempo gemacht werden könnten. Aankreich beharrt noch auf seinem Standpunkt. Es wird verhandelt, um ein Einheitsreglement für die ganzen besetzten Gebiete einzuführen. In­zwischen mürben den Gemeinden Vorschüsse ge­zahlt werden. Von Preußen seien allein bisher 310 Millionen gezahlt worden. Auf eine Anftaze des Abg. D e g l e r k (D.-Natl.) wegen internier­ter Deutscher in Indien wird von emem Regie- rungsvertretec geantwortet, die Regierung sei an­dauernd bemüht, diese Internierten Heimzuschaf, fen. Ein Teil sei bereits heimgekehrt. Weitem Transporte ständen 'm Aussicht. Zur Jnter- pellatton des Abg. Dr. Heinze (D. Vpt.) und Gerwssen betr. dec Zahlung der Einfuhrzölle in Gold erklärt Reichsfinanzminister Erzberger, daß die Verhandlungen, die mit der Entente

. schwebten, in Kürze wieder ausgenommen werden, die würden. Vorher könne er teiuc Erklärungen ab-

geben. Es folgt die erste Beratung des Gesetz­entwurfes über das Arbeitsentgelt der Empfänger von Mlitärversorgungsgebührnifien. Abg. Kön­nen (U. Soz.): Der Dank des Vaterlandes für die Kriegsbeschädigten ist nicht weit her. Auch für die ZivilinvaUdenrentner, besonders die Knappschaftsrentner, muß mehr geschehen. D« Gesetzentwurf geht an den sozialen Ausschuß. Es folgt die Jnterpellatton des Abg. Wachhorst de Wente betr. die Bewilligung weiterer Mttel zur Errichtung von Kleinwohnurrgen. Abg. Wachhorst de Wente (Dem.) begründet- seine Jnterpellatton, welche auch ähnliche Woh­nungen auf dem Platten Lande und Bereitstellung von Reichsmitteln fordert, ebenso Mttel zur Er­richtung von Wohnungen im besetzten Gebiet, in den Großstädten und in Industriestädten imb von Barracken. Reichsminister Schlicke: Die Re­gierung fordert 150 Millionen Mark über die be­reits bewilligten 50 Millionen hinaus. Diese 150 Millionen reichen aber noch nicht aus. Aus Preu­ßen, Baden und Hessen liegen zahlreiche weitere Anträge auf Bauunterstützungen vor, die an sich berechtigt sind. Es wird zur Zett untersucht, wie auf andere Weise geholfen werden kann. Es sind Schritte getan, um die praktische Durchführbarkeit dec Lehmbauten zu prüfe«. Abg. Gölzer (Soz.): Der Privatmann kann heute überhaupt nicht mehr bauen, frühern nur größere Verbände und Gemeinden und SiedlunBgcsellschastea. Abe, auch diesen sehlt der Zement und die Ziegelu. Deshalb muß man zum Holzbau übergehen. Abg. Schirmer (Z.): die Kleinwohnungsftage ist in erster Linie eine Arbeitsftage. Solange ge- streitt wird, kommen mir nicht aus dem Wohnmtgs elend heraus. Abg. Mumm (bn.) tritt für die Förderung der Landsiedlmrgsgesellschasten ein. Unterst aatsfefretär Scheidt: Der Geschäftsgang in der Frage dec Bewilligung von Zuschüssen hat Verzögerungen erlitten, insbesondere Mangel an Material. Zhcsdefi

nanzminister Bedenken, die inzwischen behoben sind. Es wird alles geschehen, was menschenmöglich ist, um das deutsche Wohnungswesen zu fördern. In Preußen ist eine neue Bauordnung geschaffen worden, die den Beisall der Sachverständigen fin­det. Mietskasernen müssen ausgeschaltet werden Sehr erwünscht wäre ein ständiger Wohnungsaus­schuß bei der Nationalversammlung. Abg, Henke (U. S.) weist auf die sittliche Verwahr, losung hi«, die mit Wohnungsnot und mit mangel- Hafter Wohnungsgelegenheit immer derknüpst ist. Scho« ans diesem Grund« sei die Kleinwohnungs- frage ungeheuer dringend. Hierauf vertagt sich das Haus. Nächste Sitzung Samstag utittag 1 Uhr. Tagesordnung: NachtragSetirt uod L«S- schußbrrichi«. Schluß nach 5 Uhr,

wegen

Hat der Fi-