Einzelbild herunterladen
 

Nr. 217

Itene Kolonel- âe 4gespaltene gebühr 25 Psg. O Mk., monat-

ES

General-Anzeiger

AmMchrs Orga« str SlaA- «w LanNreis âsu

Erscheint täglich mit Ausnahme der Som- und Feiertags

Mittwoch den 17. SeUtemSer

Derlaaslertun Verantwortlich: für Teil E. Schrecker: Teil sowie Sport A

Reklamen A. Br Rotatiousdruckd.W'

Zndermüöl«.

)«n tmb a en «nd vrovinri tz : ütr Anzeigen

1918

Eine Denkschrift über die Schalb^frage.

Der Weltkrieg ist zu Ende; Deutschland ist von seinen übermächtigen Feinden geschlagen und zu Boden geworfen. Ein brutaler Friedensvertrag hat das Weltdrama abgeschlossen. Moralisch fun= Mert ist dieser Friedensverttag auf der Behaup­tung der Meinschuld Deutschlands am Kriege und allen seinen Folgen. Die Kennzeichnung Deutsch- lands als Verbrechernation in der öffentlichen Meinung der Welt soll die ethische Berechtigung dartml für di« unerhörten Lasten, die man ihm auferlegt hat. Deshalb ist die Schuldftage zur Lebensfrage eines jeden Deutschen geworden. Die Entscheidung über die Schuld­frage ist zugleich die Entscheidung iberdieEhreunddasAuseheneines Volkes, ganz ebenso wie über seine materielle, wirtschaftliche und staatliche Existenz, denn sie ist die Voraussetzung einer jeden Revision des Frie- densvertrages.

Die deutsche Regierung hat zur möglichsten Wahrung des deutschen Standpunktes in der Schuldftage noch während der Friedensverhand­lungen in Versailles eine besondere Kommission, bestehend aus politisch vollkommen unbelasteten Männern, eingesetzt mit der Aufgabe, die Schuld- stagr noch einmal einer vorurteilsfreien sachver­ständigen Untersuchung gu unterziehen. Das Er­gebnis dieser Untersuchung liegt in einer Denkschrift vor, die mit anderen Doku­menten in dem deutschen Weißbuch über die Ver­antwortlichkeit der Urheber des Kriegs in Carl Heymanns Verlag, Berlin W. 8, zum Preise von $ Mark erschienen ist.

Die Wahl von Männern, wie Geheimrat Delbrück, Graf MontgelaS, Professor Mendels- M^Zartholdy und Professor Max Weber, gibt

Smtcheur gegen Klotz.

In Deutschland ist niemand darüber im un­klaren, daß Frankreich und wir, trotz allem, was der Krieg uns gebracht hat, auch in Zukunft auf­einander angewiesen bleiben. Jenseits der Vo­gesen aber findet man nach wie vor ein fast per­verses Vergnügen daran, uns immer von neuem zu Gemüte zu führen, daß wir der geschlagene Teil sind, und niemand trägt dieser Meinung ge­schickter und bereitwilliger Rechnung, als Herr Clemenceau, der sich seiner Popularität bis zu seinem mehrfach angckündigten, aber bis auf wei­teres wohl nicht zu erwartenden Rücktritt vom po- litifchen Leben erhalten will. Man hat sich aber nicht nur bei uns, sondern auch im neutralen Aus­lande in steigendem Maße darüber geäußert, daß die Politik Frankreichs gegen uns wirklich nicht das gegebene Mittel ist, um ein künftiges Zusam­menarbeiten zu erleichtern, und man hat das in der letzten Zeit vor allem gelegentlich der großen Bilanzrede des französischen Finanzministers Klotz getan, der dem befriedigt aufhorchenden Lande eine imponierende Rechnung über die Aber­hunderte von Milliarden auftat, die Deutschland an Frankreich zu zahlen habe. Man sprach von Spielereien" des Leiters der französischen Finan­zen, und gab dem Zweifel Ausdruck, ob man denn selbst in einem vor dem beginnenden Katzenjamme» krampfhaft am Siegesrausch festhaltenden Frank­reich derartiges für bare Münze nehmen könne? Es ist daher besonders zu begrüßen, daß es in der Tat Leute zu geben scheint, die auch von der Pa­riser Lust nicht daran gehindert werden, die Dinge nüchterner zu sehen. Der französische Mi­nister L o u ch e u r, der bis in die letzte Zeit an hervorragender Stelle die Verhandlungen mit Deutschland über die Ausführung der Friedens-

der völkischen Gemeinschaft im Herzen unserer Völker wacherhalten, immer aber mit der klaren Betonung, daß dieses Ideal praktisch nur erfüllt werden kann, und hoffentlich auch erfüllt werden wird im Einverständnis mit dem Völkerbund."

Ein löblicher Schlag.

Berlin, 17. Septbr.

Wie derNieuwe Courant" aus Washington meldet, erklärte das frühere Mitglied der ameri­kanischen Friedendelegation in Paris William Bullitt im Senatsausschuß für auswärttge Ange­legenheiten, daß Lenin einen Waffenstillstand vor­schlug. House und Smuts seien damit einverstan-- den gewesen. Lloyd George habe den Widerstand der Northcliffeprefie gefürchtet und die Entsen­dung des einen oder anderen Konservativen nach Rußland vorgeschlagen, um die Lage zu unter­suchen. Der Vorschlag sei aber nicht zur Durch- führung glommen, weil Koltschak damals gerade Fortschritte machte. Zu der Erklärung Lloyd Georges im Unterhaus«, daß die Sowjetregierung im Unterhause niemals Friedensangebote machte, sagte Bullitt, dies sei ein besonderer Fall von Irreführung der öffentlichen Meinung. Lloyd George habe die Absicht gehabt, das Angebot der Sowjettegierung zu befürworten, habe aber er­fahren, daß NorchcUffe und Churchill ihrerseits die Absicht hätten, seine Politik zu durchkreuzen, wenn er das Angebot annehmen würde. Die beab­sichtigte Zusammenkunft auf der Insel Prinzipe sei auf das Ersuchen Lloyd Georges fallen gelassen worden. Im Originalentwurf des Völkerbundes sei der Grundsatz des Selbstbestimmungsrechtes der Völker zur Motivierung von Gebietsverände­rungen eingeführt worden. In dem Originalent-

da sie mit Geldern rechne, die aufzubttngen dem deutschen Volke nicht möglich sei. Daher müsse der erste Schritt auf dem Wege zum Wieder»

Demonstrationen in Metze«.

WB. Gießen, 16. Septbr.

In der gestrigen Sitzung der Stadtoerord« neten-Verfcnnmlung sollte über den Magistrats, antrag, Waffen zur Sicherung der öffentlichen Ordnung zu beschaffen, abgestimmt werden. Die sozialistischen Abgeordneten hatten schon in einer nichtöffentlichen Sitzung bei diesem Punkte demon­strativ den Saal verlass«:. Zu der heutigen Sitzung hatten sie zu einer Massenkundgebung vor dem Rathaus einberufen, und durch eine in den Sitzungssaal geschickte Deputation er­reichten ste, daß der betreffende Punkt als erster der öffentlichen Sitzung beraten wurde. Sie stellten ein Ultimatum von 20 Minuten. Wäh­rend der Beratung drangen Demonstranten tn. den Saal. Trotzdem kam es zu einem Ab­stimmungsergebnis, bei dem sich 24 Stimmen für den Antrag und 17 dagegen bei einer

Stimmenthaltung aussprachen. Hierauf wurden wilde Rufe laut:Rans mit dem Oberbürger­meister!" Immer mehr Demonstranten drangen hierauf, in den Saal, wo sie die Stadtverord­neten mederschrien. Schließlich wurde ein An­trag eingebracht, den vorherigen Beschluß wieder

:e

Gewähr dafür, daß die Schuldfrage ohne s^ Voreingenommenheit von einem höheren Weise aber in wesenttcch

bedingunge geführt hat, äußerte sich am Samstag

Wurf fei auch ein Artikel ausgenommen worden, t^p ^^^^^ ^.^».»^. ^^^u ------ worin das Recht zur freien Fahrt auf See gefor-1 zurückzunehmen. Die Menge, über die bte un- 1 abhängigen Stadtverordneten bte Gewalt oer-

jegliche Voreingenommenheit .,..,,..

geschichtlichen Standpunkt aus untersucht und be­leuchtet werden konnte. Die Ergebnisse der Unter­suchung dieser Autoritäten werden belegt durch die der Denkschrift angeschlossenen Dokumente, die hiermit zum ersten Mal veröffentlicht werden, und zwingend dartun, daß das ganze komplizierte diplomatische und historische Geschehen, das letzten Endes zum Ausbruch des Weltkrieges führte, nie­mals im Sinne einer einseitigen Schuld Deutsch- lanbs bedeutet werden kann. Von besonderem In­teresse ist dabei, daß das Beweismaterial vorwie­gend aus Aeußerungen von Diplomaten der feind­lichen Staaten besteht. Angesichts der in der brei­teren deuffchen Oeffentlicheit noch immer herr­schenden und mit der Unübersichtlichkeit der ge­samten geschichtlichen Entwicklung zusammen­hängenden Unklarheit über die tatsächlichen Vor- mmnmisse und über die polittschen Strömungen

den einzelnen Kabinetten tmb Ländern wird das deutsche Weißbuch über die Verantwortlich­st der Urheber des Krieges außerordentlich ge- ktgnet sein, in die dunkle Wirrnis der Vorkriegs- ereignisse ein ausklärendes Licht zu werfen unk wnrtt für die deutsche Oeffentlichkeit die Verm^« Örtlichkeit der deuffchen Politik am Ausbruch

Ktteges klarstellen.

'entlich anderem Sinne über das

Prohlem, wie viel Deutschland zu zahlen habe.

Abtransport der Kriegsgefange­nen ans Belgien.

WB. Berlin, 17. Septbr.

- ^ Zentralstelle für Kttegs- und Zivilge- Mene teilt mit: Die belgische Regierung er- ihr grundsätzliches Einverständnis, mit "btranspott her deutschen Kriegsgefange- aF Belgien zu beginnen. Zur Durchfiih- ^9 des beschleunigten Abtransportes finden

A«s ter Pfalz.

WB. Ludwigshafen, 17. Septbr.

Sonntag in Kirchhein-Bolasden geplante ^e Kundgebung gegen die Loslösungs- N^evungen, in der auch der sozialdemokrattsche Profit sprechen wollte, wurde in Stunde untersagt. Im Anschluß hieran ^vffentlichle diePfälzische Post" eine Mit- der Kreisregierung an die Bezirksämter t> es durch Befehl der Heeresgruppe Fayolle w k ^'wrbneten Profit verboten ist, unter 80 Vorwänden auch immer eine Versamm- w yN organisieren oder in einer Versammlung zu ergreifen.

WB. Zweibrücken, 17. Septbr.

Sie Militärverwaltung der Stadt Zwei- airf/r hat dieser eine Strafe von 20000 Mark w«l sich die Person, die die Kranz- ^ -^igittig am Bismarldenkmal veranlaßt hat,

Zum ersten Male wurde von maßgebender fran= zöstscher Seite durch ihn festgestellt, daß es für unsere Leistungsfähigkeit eine Grenze gebe. Zum ersten Male wurde gesagt, daß man von uns nicht nur fordern dürfe, sondern uns auch unterstützen muß. Zum ersten Male wurde zum Ausdruck gebracht, daß Deutschland bis 1914 Bewundernswürdiges geleistet habe, und daß es diese Leistung wiedr zu erreichen suchen werde, wenn es nicht durch verblendete Rachsucht dem endgültigen Zusammenbruch zugetrieben wird. Herr Loucheuc ging sogar so weit, offen auszu­sprechen, daß Deutschland sich auf das loyalste be­mühe, die eingegangenen Pflichten zu er = füllen. Eine solche Sprache ist wahrhast ge­eignet, die Anbahnung eines vernunftgemäßen Verhältnisses zu fördern, und nur wenn die Lou- cheure in Frankreich das Nebergewicht über die Clemenceau und Klotz erhalten, wird Frankreich davor bewahrt bleiben, daß es mit dem Bankerott Deutschlands den eigenen vermeidet.

SechslSaberkonferenz.

WK Wien, 17. Septbr.

Die Vertret« der Länder und der Stadt Wien traten mit den Vertretern der Staatsämter gestern zu einer Sechsländerkonferenz zusammen. Der Vorsitzende StaatSkanzler Dr. Renner führte u. a. auS: Nach sehr mühseligen Verhandlungen er­zielten wir einen Friedensverttag, der für unseren Staat ökonomisch und finanziell kaum erträglich ist. Die einzige Hoffnung für uns bleibe« der Völkerbund und die Wiedergutmachungskom- missio«. Sodann betonte er, daß nach seinem Ge­bietsstande der Staat wesentlich die deutschen Alpenlande darstelle. Deshalb würde der Name Deutsche Alpexlande" dem Staate am besten ent­sprechen. Er werde den deutschösterreichischen Länderbestand wahrscheinlich auch verfassungs­mäßig zukünftig bezeichnen. Weiter sagte er: Die ökonomischen und finanziellen Sebingungen des Vertrages sind bart, vielleicht auch noch etwas unklar, aber gerade, was den Staat und die Län­der als solche anbetrifft, im großen und ganzen nicht ungünstig. Denn «ach dem Gesichtspunkte der Rechtsnachfolge besitzt die Republik Oesterreich das gesamte Eigentum des früheren Oesterreich auch auf dem Gebiete der Nationalstaaten zu eigen. Dieses Eigentum muß von den Nationalstaaten gekauft werden. Die Kaufsumme fließt in den Wiedergutinachungsfonds und gilt als von uns erledigt. Nachdem uns der Weg des Anschlusses im Augenblick verlegt ist, hat unser Staat dieselbe geographische, rechtliche und wirtschaftliche Lage, wie die Schweiz. Es dürfte für uns zweckmäßig sein, den Staat als Bund sich selbst regierender Städte und Landschaften zu organisieren. Zu dem

schrecklichen Schlag versetzt und dem Völkerbund einen tödlichen Schlag.Newyork Tribune" sagt: Es sei möglich, daß der Friedensvertrag verwor­fen werde oder daß so drastische Abänderungen an genommen würden, daß der Präsident sich weigern werde, ihn an die Alliierten zu schicken.

Eine Neoolukron beendet!

--- Berlin, 17. Septbr.

Laut Lokal-Anzeiger hat die Revolution in Honduras damit geendet, daß der Prä­sident nach San Salvator entflohen ist. In Honduras ist eine neue Regierung gebildet worden.

Die Kohlenarbeilerfrage.

WB. Berlin, 17. Septbr.

Zur Kohlenfrage nahm vorgestern abend nach derVossischen Zeitung" eine stark besuchte Versammlung der Funktionäre und Arbeiterräte der Sozialdemokratischen Pattei Deutschlands Stellung. Der erste Redner, Grubensteiger Werner aus Essen, behandelte zunächst den Rück­gang der Förderung und behauptete dann auf Grund feiner langjährigen Erfahrungen als Ar­beiter imb Grubensteiger, daß für die Gruben­arbeiter im Ruhrrevier und auch in den ande-

ren deutschen Kohlendistrikten besser zu le­ben sei, wie als ungelernter Arbeite in irgendeiner deutschen Großstadt. Jetzt, nachdem die Verhältnisse besser geworden sind, die Willkür auf den Gruben zu walten aufgehört hat und die Arbeiter auf den Zechen das Mttbesttmmungsrecht haben, kam man je­dem Arbeiter raten, in deutschen Kohlenrevieren Arbeit zu suchen.

r

Verbot des Anschlusses an das deutsch land betonte Renuor:Wir wollen.de«

e Mutier- Gedanken

Am Erzberger.

--- Berlin, 17. Septbr.

DasB. T." meldet aus Bochum: Von hervorragender parlamentarischer Seite erhält dasFreie Wort" die Versicherung, daß der Rücktritt Erzbergers zu erfolgen habe. Es solle ihm nur noch eine kurze Anstandsftift ange- räumt werden, um den Rücktritt nicht mit den Angriffen der jüngsten Zeit in Zusammenhang au bringen. Hierzu bemerkt dasB. T.":

zu bringen. Hierzu bemerkt dasB. T.": Erzberger scheint selbst keine Absicht zu haben, seinen Platz zu räumen. Gegenstand von Kabi­nettsbesprechungen ist die Möglichkeit seines Rücktritts bisher noch nicht gewesen.

DDP. Berlin, 17. Septbr.

In zwei Versammlungen in der Hochschule für Musik und der Oberrealschule in der Schiller­straße zu Charlottenbllrg sprach gestern abend der frühere Staatssekretär Helfferich über den Krieg gegen Erzberger. Helffettch stellte feinen Ausführungen voran, daß es ein Kampf gegen Erzberger sich nicht gegen die Person, sondern allein gegen die Sache richte. Es handele sich vor altan darum, das Vaterland au« («

ein neuer Besch geführt werden konnte. Die alte Entscheidung wurde mit 24 gegen 8 Stimmen bei 6 Stimm­enthaltungen dann wieder zurückgezogen. Auf der Straße feierte dann ein unabhängiger Stadt­verordneter dieses Ergebnis als einen Sieg der Arbeiterschaft über die Bürgerlichen, und daß sich diese ihrer Macht gefügt hätten.

Das WahruAgselenÄ.

Ei« Bankfachmann äußert sich in der Basler Nationalzeitung über den deutschen Markkurs. Der Verfasser meint, solange die Amerikaner dem Geld begehren Frankreichs und Italiens gegenüber so zugeknöpft seien, sei nicht zu er- warten, daß die Deutschen sobald von ihnen Kredtt erhalten würden. Bei dem Verbände herrsche Scheu vor Kreditgewährung an Deutsch­land, nicht aus Rachegefühlen, sondern wegen der Bedenken in bezug auf die Kreditwürdigkeit des Reiches. Darum fei- wohl anzunehmen, daß Deutschland in absehbarer Zeit auf seine eige­nen finanziellen Hilfsmittel angewiesen sein werde. Für eine Verminderung des Notenum­laufs in Deutschland bleibe diesem nur der Weg der Erhebung hoher Steuern. Aber die Art, wie der deutsche Fiskus in den letzten Mo« naten neue Einnahmequellen habe erschließen wollen, habe dem Staat mehr Schades als Rutzen gebracht. Der Verfasser kommt zu dem Schluß, Deutschland möge zuerst

verdiene. Die ausländischen Geldmärkte wür-. bett jede Wendung zum Bestem sofort in dem Wechselkurs zum Ausdruck gelangen lassen. Mit der größten Spannung verfolge man insbeson­dere auf dem schweizerischen Kapitalmarkt alte Regungen, die darauf hindeuten, daß im poli- tischex und wirtschaftlichen Leben Deutschlands eine Konsolidation eintrete.

Kleine Nachrichten.

Bei den M-gistratSwahle« tat Feotstaal Braunschweig wurde ein starker Rückgang der so­zialistischen Stimmen beider Richtungen fess­gestellt.

Zurückgabe deutscher Lokomotiven. Nach bet Voff. Ztg." beschloß die französische Regierung, die deutsche« Lokomotiven bis auf »inen kleine« Teil zurückzugeben, da die meisten teutschen Ma­schinen w Frankreich wegen der schlechten Qua­lität der Kohle nicht benutzt werben können. DemMatin" zufolge hatte Deutschland 2000 Lo­komotiven abgeliefert, von welchen Frankreich 1700 zurückgeben werde.

Ein Journalist Mnerikanifcher Botschafter in Berlin. Der Chefredakteur derNewyork Times", Ge»rgeMaxAne«y,iss zum amerikanischen Botschafter in Berlin ernannt worden. Die offi­zielle Ernennung wird erst erfolgen, nachdem der