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Str. 210

General-Anzeiger

Amtliches Organ für Stadt- Md Landkreis Sana»

Erscheint täglich mil Ausnahme der Sonn- und Feiertage

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Dienstag den 8. September

1919

Die lettische Tragobie der Irrungen.

Seitdem die Aufsehen erregende Nachricht von der Gehorsamsverweigerung deutscher Truppen in Lettland in die Welt hinausging, hat sich die öffentliche Meinung bei uns mit dieser Angelegen Leit dauernd in nachhaltigster Weise beschäftigt. & hat wohl niemanden gegeben, der für diese Müm der in Lettland stehenden Verbände nicht die ernstesten Gründe voraussetzte. Bei der Unsie- vöhnlichkeit beS ganzen Vorganges war es nun begreiflich, wenn auch sehr bedauerlich, daß die wahre Sachlage sich auf Grund der bisherigen Archrichten nicht ganz richtig darstellte, insofern «âmlich, als bei der öffentlichen Diskussion der ganzen Frage die Debatte davon ausging, daß Me deutschen Lettlandkämpfer für ihre Forderung auf Siedelungsland nach allgemeiner Anschauung auf eine bündige Zusage der lettlândischen Regie- nmg bezug nahmen. So entstand ein gewisser Widerspruch in der Haltung der deutschen Regie- nmg gegenüber den protestierenden Soldaten, die I« einerseits zum Gehorsam gegen ihre Vorgesetz­ten aufforderte, während sie zugleich dem Ver­langen der Soldaten nach dem in Aussicht ge- ftdlten Siedelungsland die vollste Berechtigung !wiispr ecken schien. Dieser äußere Gegensatz er- Mrt jetzt eine volle Klarstellung, indem sich er- |i&t daß den Soldaten das lettische Bürgerrecht tob damit ein Prioritätsrecht auf Ansiedelungs- land zugesichert worden ist, wenn demnächst in Lettland an die Aufteilung des Großgrundbe­sitzes und die Regelung der Landftage überhaupt gegangen wird. Die deutschen Soldaten haben auf ?nmd des verliehenen Bürgerrechts aber tatsâch- si-b nur einen Anspruch, sich privatim im frei- teMgen Verkauf Land zu erwerben, mehr nicht.

THI von ihnen überhaupt nur ben Anspruch er- bebt, hn Land« bleiben zu dürfen, wo er gute Möglichkeit zum Fortkommen sieht. Ein weiterer kleinerer Teil beharrt in dem Glauben, die For­derung auf SiedÄvngsland nach wie vor mit aller Energie zu vertreten, und hier hat Staats­kommissar Winnig des näheren auseinanderge- schi, wie die Soldaten dazu kommen: Es ist ihnen oei der Anwerbung lügnerisch erweise gesagt wor- ®en, daß sie mit dem Handgeld zugleich das Recht aut Ansiedelung erhielten. So stellen sich die Tinge tatsâchlick dar, und es ist nunmehr zu Mfen, daß die leidige Angelegenheit binnen kur- ZM ihre Erledigung findet.

Eine Unterredung mit öem Kommandanten des --Vaterland"

DDP. Berlin, 9. Sept.

2^ Hamburger Vertreter derVossischen Wertung hatte eine Unterredung mit Kommodore Ä dem Führer des RiesenschiffesVater- A ' ^ als einer der ersten Deutschen aus Wrifa zurückgekehrt ist. Ruser erzählt u. a. folgendes: Die gesamte Besatzung desVater- .wurde im Süden der Union,in Georgia, »aermert. _, Die unglaubliche Verhetzung, mit or der größte Teil der von England inspirierten r n^en Presse mit allen nur denkbaren die Bevölkerung gegen Deutschland auf- öMcheln versuchte, ja gerade in einem Paro- der Wut versetzt hatte, zeigte sich gerade r*?^ ^udstaaten der Union, sodaß die Teufe f ^^ nach einiger Zeit die Erlaubnis war, sich einige Stunden außerhalb des ^-'eldrahtes zu bewegen, es vorzogen, das J;^ Reber nicht zu verlassen. Endlich nahte rw -^ssoiungstag, und Ende Juni 1919 standen Hw ^"mpfer fahrtbereit, um die ersten Teufe Euwpa zurückzubringen. Ueber die C S^Bern Tamtam ins Leben gefetzte Flotte r^;^ V^e äußerte sich Ruser, daß sie völlig ^ogt habe. 3m übrigen stünden die Anreri- ^Vtor dem oernönftigen kaufmäsmüchen ^punkt: ^Raum für Alle, hat das Welt- ^uck die Deutschen sollen leben, schon ^èn.^ E rhnen wieder Geschäfte machen

Die öeukschen Gefangenen in Italien.

j^ ^ DDP. X»m, 8. Sept- v-'-i. ^d'^â ZertM i" wird gemeldet: Aur Grund ^F ^â brache zwircke« der deutsch«» «nd der £ , ^*8 Segtentng in der Fraze der Auslieferung ^ Stieglflefangenat in Jtastr» ist eurrchie» raß «Lchsrrr Tage in Flore«; ein dem- iL^^ énrreifen sei, der die ©efotfaua m die

Der Oberste Rat.

DDP. Bern, 9 Septbr.

Der Oberste Rat wird in seiner heutigen Sitzung verhandeln: Erstens: Ueber die Erwide­rung auf die deutsche Antwortnote jn der Reichs- verfaffungsfrage und der etwa zuzulaffenden österreichischen Betretung im Reichsrat, zwei­tens: Ueber den Wortlaut der Anordnung im Friedensvertrag von St. Germain zu (Sanften der Minderheiten in den Donaustaaten.

Die Antwort der Entente.

DDP. Genf, 8. Septbr.

Der AMerte Rat wird das Ergebnis der heutigen Beratung über die deuffche Antwort­note in der Verfassungsftage morgen bekannt geben. Elemenceaus Organe sprechen sich ein­stimmig unzufrieden aus und erneuern die For­derung vom 1. September. Ferner beriet der Rat gewisse Rechten und Pflichten Rumäniens und Südflaviens, die für diese Staaten aus der übermorgen in St Germain erfolgenden Unter­fertigung des Friedens mit Oesterreich erwachsen können.

Reses Ultimatum an Devtschland.

DDP. Son der Schweizer Grenze, 8. Sept

Aus Paris meldet derPert Lokalanzeiger": Clemenceau beantragte im Rate der Allnerten ein neues dlrzfristiges Ultimatum an Deutsch­land, das die rückhaltlose Annahme des letzten Ultimatums in der Anschlußfrage verlangt.

Die Treue der Pfalz.

W. Berlin, 9. Septbr.

Dem Reichspräsidenten ging nachstehende Re­solution zu, die von Vertretern der deutsch-demo­kratischen Partei, der Deuffchen Dolkspartei, der

t:'-en Parket unterzeichnet

4. September in der neuen Tirrnheckle versammelte Einwohnerschaft Frankenthals verwahrt fich einmütig gegen die Bestrebungen gewisser Ele­mente, welche drauf hinausgehen, die Pfalz von Deutschland abzutrennen. Es ist eine LÄke, wenn von den Leuten um Haas herum und von dem BundFreie Pfalz" behauptet wird, daS pfäl­zische Volk sei mit ihren Bestrebungen einverstan­den. Durch hunderte Jabre mit Bayern verbun­den, wollen wir in treupfälzischer Gesinnung bei Bayern bleiben und in diesem Zusammenhang beim Deuticben Reich. Vollbewußt der schweren Lasten, welche wir in Gemeinschaft mit unseren übrigen Volksgenossen zu tragen haben, geloben wir, in Gemeinsckaft mit assen übrigen Stämmen des deuffchen Dolle? brüderlich alles Leid zu tra­gen, wie wir in besseres Tagen an allen Freuden teilnahmen.

Anter amerikanischer Kontrolle.

W. Berlin, 9. Sept.

LautBerliner SotabSn^eiger' aus Elberfeld, meldet die in Coblenz erscheinende amerikanische Zeitung .AmaroS", daß die amerikanischen Behörde« beschlossen haben, den Coblenzer Brückenkopfkreis, sowie das Ge­biet auf dem linkeu Rbeinufer bis zum Bezirk Trier unter amerikani'cher militärischer und ziviler Kontrolle zu fassen. Der größere Teil die»'« Gebietes außer Coblenz «nd einem kleinen Teil des Brückenkopfes stand seit August unter französischer Kontrolle. Jetzt verlasse» die Franzosen dieses Gebiet und Amerikaner werden diesen Teil besehen.

Der berühmte Artikel 15 -es Londoner Vertrages.

DDP. R»m, 8. Sept.

Aus vatikansscher Quelle kann der Wortlaut des berühmten Artikels 15 des Londoner Vertrages, den Sonnino abgeleugnet hat, in genauer Nebenetzung folgendermaßen feügelegt werden: Frankreich, England und R»ßla»d verpflichten sich, den Einspruch zu unter­stützen, ben Italien erheben wird, gegenüber jedem beliebigen Vorschlag, der einen Vertreter bei Heiligen Stuhl» berechtigen soll, bei den Verhandlungen zum Frieden und über die Lösung bei durch den gegen­wärtige« Krieg anfgetoorfeniu Probleme gugelassen zu »erbat,

Handelsverkehr zwischen London und Lamburg.

W8. Amsterdam, 9. Sept

Das Presssbllreau Radio meldet aus Heffsa, daß der Handelsverkehr zwischen London und Hamburg in dieser Woche wisder ausgenommen ^ird. Der Dampfer Weimar mit Lebensmittel. Wolle, Jme und Oel fährt am Mittwoch aus London ab.

Assrausch vonKriegsgefangenen.

WB. Berlin, 9. Septbr.

Nach einer Meldung desBerl. Lokalanz." aus dem Haag wird aus Paris gemeldet, daß acht deutsche Schiffe nach Sibirien gehen wer­den, um russische Kriegsgefangene dorthin zu bringen. Auf dem Rückwege werden die Schiffe deutsche Kriegsgefangene âus sibirischen Hasen mitnehmen. Die Ankunft der Schiffe in Deutsch­land ist im Februar n. 3. zu erwarten.

Der Mainzer Beigeordnete Adelung.

WB. Mainz, 9. Sept.

General Mangin hat dem Mainzer Beige- ordneten Adelung gestattet, seine Dien'tGeschäfte wieder aufzunehmen, nachdem er erklärt hat, daß er den Gebrauch des Streiks als politische Machtmittel verwirft. Infolgedessen hat Ade­lung seine Zusage zur Wahl als Oberbürger­meister der Stadt Offenbach zurückgezogen.

Der Arbeitswille muß gefkörkt werbe».

W. Kattowitz, 9. Septbr.

Laut Meldung der Pressestelle des Reichs- und Staats ko mmiffariates für Schlesien und West- Voseu ist bei den heutigen Verhandlungen in Kaltvwitz zwis<ben Arbeitgebern und Arbeitneh­mer de oberichleftschen Zentralinduftriereviers

^"er worden, in der

erv

gesagt wird, daß der Arbeitswille und die Ar­beitsleistungen unbedingt gehoben wer­den müssen, wenn nicht das MrffchafWleben völlig zerstört werden solle. Die Arbeitgeber verpflichten sich, alle diejenigen männlichen Arbei­ter, die seit dem 15. Juli 1919 entlasten worden sind und seitdem keine andere Beschäftigung in ihrem Hauptberuf gefunden baben, baldigst wie-

verwirkt haben. Alle von den, Arbeitern geregelten Angestellten und ehemaligen GrenzschuHmitglieder sollen sofort auf ihre alten Stellen zurückkehren. Wer sie daran hindert, wird entlassen. Den Arbei­tern wird das Beschwerderecht über schlechte Be­handlung ihrer Vorgesetzten eingeräumt. Be­triebs- und sonstige Versammlungen während der Arbeitszeit find unstatHaft. Wegen Versannn- lungen versäumte Arbeitszeit wird nicht entlohnt. Maßregeln wegen politischer oder gewerkschaft­licher Zugehörigkeit dürfen nicht stattfinden. Die Entschließung wurde von dem Arbeitgeberverband der Berg- und Hüttenindustrie und allen in Be­tracht kommenden Arbeitnehmerorganisationen gegen die Stimme des Vertreters des polnischen Zentralverbandes angenommen.

--Schleierhaft."

WB. Berlin, 9. Septbr.

Die .Deutsche Mgemeine Zeitung' bezeichnete die von Klotz in der französischen Kammer ge­nannten Ziffern über die Entschädigungen, die Deutschland zahlet solle, als schleierhaft. Man habe es n i ch t m e h r mit einem e r n st z u nehmenden Finanzpolitiker zu tun, und es wäre gut, wenn die Franzosen sich klar darüber würden, wie groß das Volksvermögen Deutschlands zur Zeit ist. Dann wird es sich er­geben, daß es nur einen Bruchteil der Summe beträgt, die Klotz genannt habe. Selbst die ,,$u= manite' stelle fest,daß Deutschland gar nicht im Stande ist, solche Summen zu zahlen". Die .Deut­sche Allgemeine Seitung' bemerkt noch dazu, daß die von Klotz angegebenen Zahlen ganz erheblich daS übertreffen, was wir nach dem Friedensver­trag zu zahlen verpflichtet sind.

Drohende Aussperrung.

WB. Stockholm, 8. Septbr.

Der schwedische Holzindustrieverband beschloß 7000 Arbeiter vom 15. September ab auszu- sperren, da sie unerfüllbare Forderungen gestellt hätten.

Bvlschewiftifche Unterhändler in Reval.

WB. Amsterdam, 8. Septbr.

DieTimes" meldet aus HelfingforS, *«3 bolschewistische Unterhändler mit Friedens- antrc-en für Esthland in Reval eingetroffen und. Die Bedingungen umfassen die Anerkennung Esthlands, die Unverletzlichkeit seiner Landesgren- zen und die Heimbeförderung der esthnischen Kriegsgefangenen. Die Bolschewisten stellen nur die eine Gegenforderung, daß Esthland nicht von des Feinden der Bolschewisten als BauS ge­braucht werden darf Dir esthnische Regierung be- schloß, in Vrchasdlur nr einzutreten. Die 6ri= tilgen Behörden drangen jedoch darauf, daß dies: Verhandlungen nicht im esthnischen Lande geführt würden.

Rußland an Persien.

W, HelfingforS, 8. Septbr.

In einem Moskauer Funkspruch nach Tasch, kent heißt es::

AndieArbeiterundBaueruvo» Persien!

Während des ganzen letzten Jahrhunderts be­handelten Euch die russischen und e n g I i« scheu Regierungen wie ein versklavtes Volk, in­dem sie sich den Umstand zunutze machten, daß daâ ehemals so mächtige Volk Persiens unter dem un­erträglichen Joch seiner despotischen Schahs unh seiner lüsternen und vergnügungssüchtigen Herr» scher den äußersten Grad von Elend und Ernie« drigung erreicht hatte. Die englischen Räuber und die Agenten des Zarentums, dauernd nach Er­oberungen lüstern, erniedrigten Euch zu einem immer tieferen Grad der Sklaven. In Rußland herrschte die unbegrenzte Macht des autokratischen Zaren, in England herrschte und herrscht auch heute noch die Macht einer Handvoll allmächtiger und kapitalistischer Räuber. Beide Raubkonkuv» renten, Rußland und Gnglanb, befanden sich in Bezug auf Persien in ewigem Zwist mit einander, der nur darin bestand, wem es am besten ge­linge, Euer Land auSzuvlündern und & unter dem Joch zu erhalten. Dann kam der Tag, an welchem sich die persischen Masten erhoben und tw unerschrockener Weise versuchten, die unerträg­lichen hundertjährigen Fesseln der unbegrenzten Gewalt sowbl der Schahs, als auch der feudalen Blutsauger und Bedrücker abzuschütteln. Die Vor- kâmpfer für die Freiheit Persiens endeten auf dem Schafott von Teheran und später in TSbriS. Aber die große russische Revolution brach auS. Eine der ersten Handlungen der Sowjetregi«. rang Rußlands war die Kundgebung, daß jede

selbst verfügen und keiner anderen Macht gewalt­sam verpflichtet werden kann. Das Persien anbe­trifft, so gab Kamerad Trotzki in seiner Note vom 14. Januar 1918 dem persischen Volke feierlichst bekannt, daß alle Geheimverträge zwffchen Ruß­land, England und anberen Mächten in Bezug auf Persien von Rußland aufgehoben seien, und daß das russische Volk Persien alles das wiester­gebe, was ihm von den Generalen des Zaren ab­genommen war. Die persische Regierung erklärte ihrerseits alle diese Verträge als ungültig. Es schien, als ob für daS persische Volk ein neues freies Leben beginnen sollte. Aber es kam anderst Im Frühling des Jahres 1918 besetzten d i e englischen Truppen nach und nach das ganze Reich Persien. Die Engländer ver­sprachen, Persien zu räumen, sobald die Türken endgültig aus dem Lande getrieben wären, und das Land für alle Requisitionen, die von den eng­lischen Truppen vorgenommen wurden, zu ent­schädigen. Die Note der englischen Regierung vom 12. März, welche diese Versprechungen ent­hielt, wurde am 14. März in der persischen Zei­tungBaab" veröffentlicht. Die Engländer vev» sprachen, obgleich niemand sie darum ersucht hatte, dem persischen Volke nach dem Kriege bei dem Wiederaufbau seines zusammengebrochenen wirt­schaftlichen Lebens behilflich zu sein. Statt dessen machten sie die persische Bevölkerung zu ihrem Sklaven.

Nachdem die engfischen Kapitalisten zusammen mit den Kapitalisten Frankreichs und Amerikas ihren Weltrivalen, den deritschen Imperialismus, vernichtet haben und jetzt ihren Sieg feiern, hal­ten die K ap i t »li st e n S n g l a n d s den Zeit­punkt für günstig, unwiderruflich und endgültig ihre Hand auf das ganze persische Reich zu legen. Persien wird dadurch aus der Zahl der unab­hängigen Länder ausgeschaltet, sein Volk ist kein freies mehr, denn seine eigenen Despoten und Be­drücker erhalten Geld von "England unb mache« sich zu dessen bezahlten Dienern. Me ein schwere» Gewicht wGden sie auf dem persischen Voll lasten, aber habet doch die Beute der noch größere« Bestie der Welt, des englischen KavitalismuS, bleiben, das dem persischen Volke ben letzten Blutstropfen aussaugen wird.

Lebensmittelkravaüe.

WB. Breslau, 8. Septbr.

Infolge der Lebensrnittelkmoalle der Idrteir Tage fehlte auf dem heutigen FrübmarA jeg­lich« Zufuhr. Versuche der Menge, Schuh- unb Zigarrenläden zu plündern wurden ^von dem Militär verhindert, das Schreckschlsse abgab. Maschinengewehre sind in her Stabt auT gesteht Patrouillen durchziehen die Straßen. Dir meisten Geschäfte sind geschlossen. Die Maâ ballen bleiben bis Mittwoch abend geschloses, Meldungen über Verletzungen liegen noch nicht vor.