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Verlag: Das Vereinigte evangeüsch« Warsochass i» Hanan a. M. — Rotationsdruck der Waifcnhan»« bu^ruckerei in Hamm a. M.
Nr. 202 »ÄWÄSg.,,. Samstag den 30. MM ^B^Ä ÄÄ «... 1919
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MAMmigM der WM Us«èk WessMU«
WB. Berfaillss, 29. August.
Der Oberste Rat der Miierten veröffentlicht folgende lsch wie möglich die durch den Krieg vermindern, haben die alliierten und assoziierten t, den Zeitpunkt des Inkrafttretens des mit Deutschland, soweit er den Rücktransport rgsgefangenen betrifft, vorzudatieren. Die am RücÜrcmsport werden sofort beginnen
zwar durch eine interalliierte Kommisfion, der ein deuscher Vertreter ungegliedert weichen soll, sobald der Vertrag in Kraft getreten ist. Die alliierten und assoziierten Mächte weisen âr ausdrücklich darauf hin, daß diese wohlwollende Haltung, von der die deutschen Soldaten so große Vortelle haben, nur bann von Dauer sein wird, wenn die deutsche Regierung und das teutsche Volk alle ihnen obliegenden Verpflichtungen erfüllen."
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, Die Krie^sgesangeuenftvM totihtgte tatsächlich zu einer Lösung, dte Proteste gegen die Zurückhaltung unserer deutschen Bötet gestaltete sich immer mehr zu einem Orkan der Entrüstung. Nun liegt aber die Freigabe der Kriegsgefangenen im Beschluß des „Obersten Rades" vor, den wir obeustehead zur Veröffentlichung bringen. Die „Frkf. 3tg.“ meint in ebner Besprechung der Note: Der Beschluß des Obersten Rates ist in Rner etwas dunkeln Ausdrucksweise formuliert, doch kann über seinen Sinn kaum ein Zweifel bestehen. Er bedeutet, daß das Dnkrcrfttret«« de» Friedensvertrags, soweit die Heimbeförde- Mg der Kriegsgefangenen in Betracht kommt, nicht mehr an d:« Ratifizierung des Gesamtvertrags gebunden bleiben, sondern zv einer früheren Zeit oder, wie nirzünehmen ist, unver- rüglich fbatffksben soll. Da der Artikel 215 des Friedensvertrags, ter von der Einsetzung einer gemischten Kommission zur Heim- «Krderung der G^angenen handelt, bi dem Sinne interpretiert MM kmm m-d von der Eutente bis ieÄ offenbar auch interpre- R«t worden ist, daß diese Kommt ffron erst nach Ankrasttreten des Friedensvertrags einzufetzsr sei, so würde sich aus dem Beschluß tes Obersten Rates zunächst mir ergeben, daß die vorberei- Nte Kommission schon jetzt, also vor der allgemeinen Roti- ukatwR des Friedensvertrags, in Tätigkeit treten soll. Schon damit wäre für die Kriegsgefangenen ent bedeut,ander Zeit- ^winn erzielt, insofern ihre Heiv'.beförderung, schon jetzt vorbereitet, alsbald nach der Ratifikation beginnen könnte. Das v « auch, was in dem kürzlich vom Znterncrtianaten Rân Kreuz erlaßenen Appell als Mindestforderung «ufgeftollt wurde. ■Dem Sinne nach muß jedoch über diese Auffassung des Br- chtMes des Obersten Rates hinüu^- gegangen unb dieser so ver-
itberung der Krisis- und
eldstverständkich auch Zivil gefangener begönne« werden soll, Mie die al-bald einzusetzende Kommission die vorbereitend sn «rillen beendigt haben wird.
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Auslaß tsaud
ft-, ' ^‘I ^ j^^M^ty^v ^u^ ^t^^ RWi y^t-u ^ll wattgenm endlich die ihnen nur zu lange vorbshalt-ene Frei- ven Meder gegeben werbest soll, so Kmwn wir doch keineswegs ^erkeunen, doch die Entente durch ihren Entschluß sich Anspruch «uf Dank erwerben hat. Wenn sie sich selbst wohlwollender
W rühmt, sie muß dem widersprochen werden. «Hn Mtznate find schon seit dem Abschluß der Feindeseligkeiten y^iioyw und noch immer schmachte« unsere Dräder in Ge- Mgenschaft. Das ist ein grausames Anrecht, aber kemre Wohltat. — Das „Berl. TagSl.' schreibt: Wie die
^^stue QusKrn bereiten oder ob ße durch DerâkvilliZkett zu ö^ ««unterbvochewer Arbeit die ««sStzlichsn Leide« der Ee- ^9^en beâen wâm. Sie haben das Schicksal der Kriags- Wlyg«M in ihrer Hand.
WB. Mannheim, 29. August.
«^ ^sien fokgeâe LiMvaudfreie Meldungen vor: Das Mpoftkmt Ludwigshafen war sott mehreren Tagen von 'Rieden und bediensteten Arbeitern zum Schutze gegen ^.^vorstehende« Putsch besetzt. Diese Tatsache war den Erbose« bekannt, insbesondere dem französischen Kontrokl- 52*7 Mennetrier. Die gegen 4 Lhr morgens einlaßbegeh- ^ . Zivilisten wären niemals emgelaffe« worden, wenn
^v^ durch Unterleibsschutz schwer verletzt. Er starb durch Ims» ’^v da niemand ihm helfen durfte. Sämtliche Schutz- w^^ Postbediensiete mutzten die Hände Hochhalten und u^HJ? von den Franzosen abgeftUrt. Sie befinden sich /M noch M Haft. Wer die Zivilsten waren, die eindrangen, fest-gesteM werden, da ja alle Zengen des Z;®6 sich in französischer Haft befulden. Der Putsch R,::,,vi>ne Zweifel er» lokaler Versuch, amtliche Gebäude in ^ 3« nehme» unter Mithilfe französischer Soldate«. Die
^wlstreik droht ansz-âechen, wenn die Verhafteten incht worden.
Die KohlenKefemWen, an derr Verband.
Vor einigen Tagen ging eine Meldung durch die Presse, der- zufolge Minister Laucheur erklärt hatte, daß die Kohlenliche- rungen an Frankreich bereits begonnen haben. Wie wir dazu erfahren, handelt es sich hierbei um die Kohbenkieferungen, die wir nach dem WaffssstiWMdsvertrog und gemäß des Luxemburger Abkommens zu liefern haben. Die im F-viiedens- rertrag festgelegten Liefernngsrerpflkchtun.gen werden natürlich erst nach der Ratifizierung des Vertrages durch Frankreich einfetze«: sie bilden ja außerdem zurzeit noch in Versailles Eegeufiaud erukstester Beratungen. Die Franzosen haben sich nu-n WerKugen lassen müssen, daß wir nicht in der Lage sind, eine Kohleuueuge von 43 Millionen Tonnen im Jahve M liefer«. Es bestätigt sich, daß sie auf eine Lieferung von 20 Millionen Tonnen herabgeoan-gen sind. Ausgenommen von diesor Tonvenzahl ist natürlich die Kohlenmenge, die aus dem Sa ar gebiet nach Fran kreich geliefert wirb. Wie wir nun weiter erfahren, stehen im Augenblick die Verh«.nd!ungsn so, daß die Entente uns als äUsterftes Angsbot die Lieferung von 20 Millionen Tonnen, lieferbar auf sechs Monate, zur Pflicht gemocht hat, wenn wir im Jahr nicht m^r als insgesamt 108 Millionen Tonnen fördern. Steigert sich diese Zahl, so soll auch rerhÜltniswLtzi« eine EteigervMg der Lieferung eintreten. SinA die Kohlenförderung unter 108 Millionen Tonnen, so soll in neuen Ber Handlungen unsere Lieferungspflicht festgeüegt werden. Die Entente, und insbesondere die Franzosen, haben aber das ^denkbar größte Interesse an der Steigerung unsere«: Kol?le«ffrderu8y. Eis wollen daher für die Kohlenbezirke besondere Lebensmittelwengen liefern. Diese Angaben stellen das ëußersie Wabert der Entente dar. Es ist noch Mcht ^im DefiniAvumr geworden, weil von unserer Seite Bemühungen stattftnden, Erleichterungen zu finden, die wir unbedingt nötig haben. Denn es muß mit aller Deutlichkeit hervorgehaben werden, daß wir auch 20 Millionen bei der gegenwärtigen Lage nicht liefern können. Bei einer solchen Lieferung muß dèr ganzie Derb rauch eine weitere Kürzung von 18 bis 20 Prozent erßcchven. Nun lÄmen vb«âs«iMtzuien, SÄiirâct. Eas- wleâ, E^ktriziMswcrH:, di« fa schon unter den Transport- fchrvieA^eiüen des konneenden Winters ohnehvn zu leiden haben werden, eine Einschränkung in dSesem Umfange nicht ertragen, wenn die ,gesamte Mirivkast Deutschlands nicht zusam- meubrechen soll. Die Trcm'sportschäricflsiten werden sich durch big von den Entenielieseruwaen veranlaßten Verschieorrugen in /der yEMu BersorgunWwerse zudem weiter vermehren. Die Hanx-tscht haben also zu tragen: die Industrie als die meiste Betbiamhergraprs und neben ihr der Hausbrand, die Landwirtschaft und das Kleingsu'arbe. Was das alles für ynser 2BW= f Aaste beben und für Unsere politischen Verhältnisse zur Früge hat, bMvcht 'nicht weiter geschildert zu werden. Es ergibt sich mit zwtvgendier Notwendigkeit mir das eine, daß der Verband seine Forderungen im. Rahmen des Möglichen halten mutz.
BeUmdrLngsftagen.
WB. VerKn, 29. August.
Der „Reichscmzeiger" veröffentlicht die Verordnung über die EnteigiMNg und Sicherstellung von 'VeLrrebsbrennftoffen, ferner Bekanntmachungen über die Aufhebung der Bezugsscheinpflicht für Web-, Wirk- und Strickwaren und der Schuh- bedarfsscheinpflscht, sowie eine Bekanntmachung der Reichs- bekleidungsstelle, betreffend die Aufhebung der Bezugsscheinpflicht, sowie Vorschriften über Einkauftibücher, Stoffverbrauchsbeschränkungen , Verwendungsverbote für Gastwirts- wäsche und Waschmittelbekanntmachung.
Rach Aufhebung der Vekanntmc^Mrge« über die Beschlagnahme und die Höchstpreise von Leder, Häuten usw. werde« in diesen Tagen auch diejenigen Verordnungen aufgehoben werd««, die die Herstellung und den Absatz des Schuhrverks und die RachprSftmg der Schuhwarenpreise «ftv. regeln. Das Reichswirtfchastsministerism hat zu diesem Zwecke eine Reihe von Verordnungen erlassen. Zunächst mürbe die Verordnung vom 4. Januar 1917, die den Verkehr mit Ersatzsohlen, Sohlenschonern und Lederabsatzstoffen regelt, aufgehoben. Aufgehoben wurde ferner die Bekmrntmaclnlng über den Verkehr mit Treibriemen vom 17. August 1918. Der Ueber- vsachungsansschrch, die Schutnoaren-H erftelluugs- und Ver- triobsgesellschaften sowie der Hanptverteilungsâusschuß für die Schuhhandelsgesellschasten treten in Liquidation. Zwange- regelungen, denen die Herstellung ven Schnhwerk sowie bet Handel mit Schuhwaren unterlagen, satten in Zukunft aus. Bestehen bleibt dagegen, ebenso wie die Reichslederstelle, die Rrichsstells fir die Schuhversorgung.
Der neue BuchdrMertarif.
--- Berlin, 28. Augtfft. ^
Heute fmchsu in Berlin neue Verhandlungen über den Lshntarif kn Buchdruckgewerbe ihren Abschluß. In dem Tarif find die Orte Deutschlands nach den auf den Mindestlohn gewährten Zuschlagsprozents« eingeteilt. Auf die jetzt bestehet eben Mindestlöhne wird ein erneuter Zuschlag gezahlt, und zwar für Orte bis zu 5 Prozent Lokalzuschlag 6 Mark wöchentlich, für Orte von 7«/a—10 Prozent 8 Mach für solche mit 12'/s Prozent 10 Mark und für Orte darüber hinaus 12 Mark wöchentlich. Unter die letzte Kategorie gehört H a n a u. Diese neuen Zuschläge werden ab 1. Oktober gewährt. Es sind Einschränkungen für das besetzte Gebiet mrd für die kleinen Orte vereinbart rvorden. Die Frage der ArbeitrzeitverkürMig wurde zurückgestellt bis zur nächsten Tarifrevision. In der Frage der Betriebsräte ist ein Einverständnis dahin erzielt worden, daß diese Angelegenheit einer Kommijston überwiesen wich.
Ebert und Noske in Karlsruhe.
WB. Karlsrsh«, 2a Aug.
Heute vormittag fand eine Sitzung des Stavtsmintflerruims statt, an der Reichspräsident Ebert und Reichswehrminist« Nosce teilncchmen. Dabei trat der Reichspräsident entschied« der in einigen Kriegsgefongenenlagern zutage getretenen Mei- namg entgegen, die teutsche ReichËgierung habe sich für diq Heimbringwag der Kriegsgefangenen nicht energisch genug «iw gesetzt. Zur Kahlemfrage bemerkt« Ebert, daß diese auch zur Travspvrtangelegenheit geworden sei. Die Arbeitsleistung i» den Betrieben und Merfftatten sei leider oft derart ungenügend, daß die Fertigstellung der Reparaturen wert hinter den Sie» dürfnissen zurückstehem Man hoffe dennoch die Kohleâis« W überwinden. Reichswehrmmffter Noske kam auf di« kommunistische und bolschewistische Bewegung zu sprechen und führte aus: Die Hauptsache seren Kohlen witb damit ArbeirLmöglich- keit für den Winter, dann kämen wir über die vo« bat Kommunisten etwa geplanten Unternehmungen hirrweg. I« der Besprechung wurde ferner die Frage der Rhein-Wasserkräfte im ZusamMenHang mit der Elektrizitätsversorgung erörtert und betont, die Erfahrungen Badens auf diesem Gebiete müßte» dem Reiche nutzbar gemacht werden.
Auf weisere Frage erklärte Reichspräsident Mert die Förderung der Reichseinh-it sei nickst gleichbedeutend mit der Zerstörung der bundesstaatkichen Etcnnmeseigenschaft mrd Eelbst- ständiKeit auf dem Gebier« der landesgeistzlichen Tätigkeit. Schließlich wurde die Angelegenheit des Kehler Brückenkopfes bebamdelt und um das Evrgreffe« der Reichsregierung hinsichtlich der Freilaffung der inhaftierten badffchen Beamten ersucht. Nach der Besprechung besuchten die ©äste und die Mitglieder der Regierung das Hans Thoma-Museum.
Um 1 Uhr mittags fand in den Eeselffchaftsräume« des Staatsminifterinms ein Mittagsmahl statt, zu dem etwa 70 Personen Einladung erhalten hatte«, so die Präsident«!« und FraMsnsführei des Landtages, die Spitzen der staatlichen und städtischen Behörden und die Vertreter der kirchlichen und Be- rufsorgauifatione«. U. a. waren zugegen der Präsident der Deutschen Nationalversammlung Fehrenbach und der greis« Künstler Hans Thoma. Staatspräfidsnt E-eiß gab in seiner Bè-> grützungsansproch» der Versicherung Ausdruck, daß Badens Land iutb Regierung volles Vertrauen zum Reiche haben und wie AL & SM WÄ?Ä.U55Ä WS Das deutsche Bott kann und darf wicht untergehen. Eine gewisse Krankheit unseres DoKskörpers wird hoffentlich bald überwunden und das deutsche Volk wieder ein einiges, fleißiges und zuverlässiges Volk werben. Eeitz trank auf das Blühen und Gedeihen der deutfäsn Nation.
Reichspräsident Ebert dankte für die freundlichen Begrüß ßungsworte. Er beklagte besonders den Bruderkrieg im Inner» und bezeichnete als gemeinsames Ziel die feste Verankerung des Bodens, auf dem unser neues Reich aufgebaut werden soll. Dazu wurde die Verfassung auf streng demokratischer Grundlage geschaffen. Neben den Rechten ständen aber auch die Pflichten gegenüber der Gesamtheit. Putschversuche und sinnlose» Streiks werde daher die Reicheregiermrg mit äußerster Gat- schiedenheit eatgeyentreten. (Bravo.)
Der NeichsprWvent hob sodann hervor, daß die Desprechs, ungen von hevte morgen volles Einverständnis in allen be» rührten Fragen ergaben. Da unser Nährboden tatsächlich ht der Kohlenförderung und der Transpo-rtstcherheit liegen, so müsse« wir vor allem an die Bergarbeiter, sowie an die Beamtenschaft, Angestellten und Arbiter appellieren, still nicht unser Volk durch sinnlose Streiks einer schweren Katastrophe ent» gegengeben. Wenn es «ns gelingt, neben dieser nächstliegenden Sorge die ungeheure« Schwierigkeiten, die uns der Frieden ans» erlegt hat, zu überwinden, dann werden wir wieder Tage« entgegengeben, wo unser Volk und unser Wirtschaftsleben vorwärts und aufwärts geht, Baden hat, so fuhr der Reichspräsident fort, dein Reichsgeda^rksn immer mit großem Nachdruck und gutem Erfolae vertreten. Die Not der Zeit gebietet uns, uns im Reiche fester zusamiue^uschlteß«« rote früher. Manches müssen wir zwar preisgebe«, was uns lieb geworden ist. Niemand will rütteln an der Ei-gonvrt uuferer Dolksstämme. Aber gerade in den Egerländern, wie es auch Baden jetzt ist, tfl manchmal der Retchsyedanke in den letzten Monater stark er» schlittert worden, und da glaube ich, nicht zu irren, daß Bade» in seiner râe«, treue« Weise zum Reiche steht. Der TrtnGprnch des Reichspräsidenten galt dem Badener Lande.
Am 4 Uhr nachmittags empfing Reichspräsident (Ebert b$e Vertreter der Presse. Er gab auf verschiedene Frage zufriedenstellende Autworte« und hob u. a. die kulturelle Bedentuna de« Pseffe hervor. Das Zeitungsgowerbe b-^eich»ete er als lebenswichtigen Betrieb, bet auch in der Kohlerwerf organa Berück-^ sichtiMMg verdient. Am 5 Uhr nachmittags reisten tu« Eäste nach Baden-Baden. Morgan esfoigt die Wetterhart noch Darmstadt.
WèrtschKstsbeihilfe für die Merrtzischen
Dte »Sven Eisenbab«ta»jfr.
Der Preussisch«« Landesverfammlung werden in einigen Tagen zwei neue Vorlagen zugehen. Die eine betrifft bie Erhöhung der Tarife für Perfouen- und Güterbeförderung auf den preußisihen Staats bahnen und fordert eine SOproz. Erhöhung aller zurzeit bestehenden Tarife. Die Tarife werden gleichzeitig für alle Güter und für alle Wagenklaflen «m 50 v. H. erhöht. Die andere Vorlage steht die Gewährung von Wirtfchastsbeihilfe» für die preußischen Staatsbeamten vor nach bew Muster der Reichsvorlage, also 1000 Mark für Unverheiratete, 1300 Mark für finbaiofe Verheiratete und Kinderzulage«. Der Staatshawshaltsausschuß tritt am 11. September zusammen, um diese Vorlag«« einer Dorbchrrechmrg zu unterziehen und für die zweite Vorlage die Deckungsfrage z« erörtern. Die nächste Vollsttzmig der Landesversammlung findet am 18. September statt, um diese Vorlagen zu bet raten, aus deren schnelle Erledigung die Regierung große«