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N. 200
Fernsprechanichlüffe Nr. 1237 und 1238
Eeschästsstells und Redaktion: Hammerstraße Nr. 9
Donnerstag den 28. August
Fernsprechanschlüffe Nr. 1237 und 1238 Geschäftsstelle und Redaktion: Hammerstratze Nr. 9
1919
Der „Watin" über Frankreich u. Deutschland
Der Berliner Vertreter des „Matin", Sauerwein, sendet Mem Matte seit einiger Zeit Berichte aus Deutschland, die zuweilen nach unserer Auffassung die Dinge bei uns wohl nicht immer ganz richtig schildern, denen indessen trotzdem gerade in Deutschland kein geringes Interesse entgsgengsbracht wird. Jetzt hat Herr Sauerwein dem „Matin" einen längeren Arttkel übersandt, dem man ohne weiteres zum ersten Male auch die Unvoreingenommenheit zubilligen möchte, die man seinem Verfasser sonst häufig noch vorenthalten zu muffen glaubt. Der Aufsatz beschäftigt sich nämlich in Lemerkens- vKter Weise mit dem Verhältnis Frankreichs zu Deutschlands M> gcht auf Aeußerungen und Mitteilungen zurück, die Herrn Sauerwein u. a. in Weimar von deutschen Parlamentariern geworden sind. Es wird ja ausgeführt, Deutschland sei auch bei bestem Willen außerstande, die Friedensbedingungen in all ihren Einzelheiten auszuführen, und dennoch sei Frankreich gehalten, den Wiederaufbau Deutschlands von sich aus nach Kräften zu fördern. Beide Staaten und Völker seien nämlich aufeinander angewiesen, und es wäre unter anderm dringend zu wünschen, daß die französische Industrie genau, wie die englische es bereits getan habe, eine schnelle Wiederaufnahme der Beziehungen zur deutschen Industrie anstrebe. Wenn man diese Darlegungen in deutschem Druck und in deutschen Blättern wiederfindet, so gewinnen sie zweifellos sympathisches Gewicht, und man möchte wünschen, daß sie das erste Anzeichen eines sich anbahnenden Stimmungswechsels jenseits der Vogesen darstellen. Wir muffen es daher doppelt bedauern, daß eine Hoffnung in dieser Richtung leider vorerst noch recht unbegründet erscheint, denn nach all unseren Erfahrungen ist bedauerlicherweise nicht zu erwarten, daß ein solcher Gesinnungs- Ivmdel drüben schon in absehbarer Zeit eintreten könnte. Die Haltung der Franzosen bei allen Gelegenheiten, wo sie seit dem Mai mit Vertretern Deutschlands in nähere Berührung gekommen sind, läßt nur zu deutlich erkennen, daß man auf die WiÄmckehr befferer Beziehungen in Paris nicht das geringste Gewicht legt, und doch haben wir schon in jenen dunklen Lagen, wo tu Paris der aemM. wurde, unablässig genau dieselben Gedankengänge behandelt tznd genau dieselben Mahnungen über die Grenze hinweg gerichtet, wie sie jetzt der Matin-Korrespondent vertritt. Man sollte in Frankreich sich endlich überzeugen, daß Deutschland gerade durch solche Preffeäußerungen wie die des „Matin", Mr weiter in seiner festen Absicht bestärkt wird, die ihm auf» «legten Bedingungen mit allen Kräften und bis zum Letzten zu erfüllen, denn nur dann, wenn sich Frankreich seiner ge- sährlichen Vorurteile Deutschland gegenüber entäußert, kann es auch jenen großen Notwendigkeiten gerecht werden, die beide Völker in so weitgehendem Matze aufeinander anweisen.
Der „Friedens"vertrag mit Oesterreich.
Wie die „Agence Centrale" aus Paris meldet, wird der Oberste Kriegsrat heute die endgültige Entscheidung über den Friedensvertrag mit Oesterreich fällen. Die österreichisch- italienische Grenze bleibt, wie sie im ursprünglichen Vertrag festgesetzt war. Die österreichischen Einwände gegen die Festsetzung der Grenzen mit der Tschecho-Slowakei werden zurück- gewißen, ebenso die österreichischen Einwände bezüglich Kärntens; dagegen wird die Region von Marburg zum Be- D von Klagenfurt geschlagen und der Volksabstimmung unterworfen. Alle österreichischen Vorschläge bezüglich Ermäßigung der Entschädigungen werden zuriickgewiesen, doch bleiben die finanziellen Klauseln noch Gegenstand längerer Erörterungen. Der Oberste Kriegsrat hat außerdem Maßnahmen gegen die deutsch-österreichische Zusammenschlutzbe- vegung erwogen. (
Gegen „Greuel^berichLe.
WB. Berlin, 28. August.
Die deutsche Regierung gab folgenden Funkspruch an Alle y Aus deutschfeindlichen Quellen werden fortgesetzt falsche Meldungen über die Zustände in Oberschlesten und über Greueltaten, die angeblich dort von den deutschen Behörden u™ Truppen verübt worden, verbreitet. So meldet die »Agence Havas", daß die Erhebung im Blut erstickt werde.
sind Verleumdungen, die auf das Entschiedenste zurück- Sewresen werden müssen. Blut fließt in Oberschlesten nur jar Abwehr von Angriffen der Aufständischen und ihrer Hel- von diesseits und jenseits der Grenze. Die Regierung M alsbald Befehl, bei den Maßnahmen zur Unterdrückung , Aufstandes mit Mäßigung zu verfahren und die Hinrich- mngen.einzustellen. Dieser Befehl ist eindringlich wiederholt morden und er wird befolgt. Ehe nicht die Ruhe völlig ^eder eingekehrt und die Arbeit wieder aufgenommen ist, -ann an den Abbau des Ausnahmezustandes nicht gegangen werden. Die polnische Regierung würde sich ein Verdienst den Frieden und das Wohl der oberschlesischen Vcvölke- erwerben, wenn sie ihrerseits auf die Beruhigung der öffentlichen Meinung hinwirken würde.
Regen den Bolschewismus in Bulgarien.
DDP. Bukarest, 28. August.
Wie aus dem Hauptquartier des Generals Franchet d'Espery Meldet wird, ist Bulgarien nunmehr vollkommen durch Genietruppen besetzt. Die Besetzung erfolgte rechtzeitig genug, m den Ausbruch des Bolschewismus in Bulgarien zu ver- Man entdeckte, daß in Bulgarien binnen kurzem die ^tetrepubür proklamiert werden sollte.
Holz statt Kohle.
Die große Kohlennot macht einen verstärkten Holzeinschlag um mindestens ein Drittel erforderlich. Der SlinbeftBebarf an Holz beläuft sich aus 52 Millionen Festmetern gegen 39 Millionen Festmeter im letzten Friedensjahre. Um diesen Einschlag zu erreichen, soll allen Beteiligten, den staatlichen, gemeindliche» u«d anderen Forstverwaltungen, ein Mindesteinschlag auferlegt werden. Für eine solche Maßnahme deS ReichrwirtschaftSamtes bedarf eS aber einer gesetzlichen Grundlage, und daher wird daS ReichSwirtschastSministerium demnächst der Nationalversammlung eine Vorlage unterbreiten, in der diese um die Ermächtigung nachgesucht wird, eine solche Mindestleistung an Holzeinschlag zn verfügen. Die Vorlage soll sich zunächst auf zwei Jahre erstrecke«. Man hofft nach Ablauf dieser Frist auf bessere Wirt- schaflich« Verhältnisse.
Süddeutsche Städte zur Kohlenkrise.
Die in Stuttgart versammelte» Vertreter der süddeutschen Städte faßten zur Frage der KokEenkrise einstimmig eine Entschließung, in der sie die derzeitige Versorgung der Städte mit Brennstoff für unhaltbar erklären und schon jetzt ans die bald nach Eintritt des Winters infolge BrennstoffmaxgelS zu erwartenden Uebel aufmerksam machen? Sie fordern Bevorzugung gegenüber in bezug auf die Z«fuhrverbält- niffe günstiger gestellt« Landesteile und. ein Eingreifen der obersten Reichsstell« zugunsten einer Verbesserung der Kohlenversorguug Süd- d«ffchla«dS. Sie toexben sich an die Bergarbeiter in der Erwartung, daß sie die Kohlenförderüng mit vermehrtem Nachdruck betreiben. ES wurde beschlossen, eine Abordnung, der auch Arbestervertreter ânge- hör«, «ach mitteldeutsch« Kohlengebieten und dem Ruhrbecken zu sende«, um mst der Bergarbeiterschaft persönlich Fühlung zu nehmen.
Zur Senkung der Lebensmittelpreise.
DDP. Berlin, 28. August.
Wie die „P. P. R." hören, haben die von der Regierung bewilligten 500 Millionen Mark zur Senkung der Lebens- mittelpretfe um wertere MÜ„^llwpâWâ.M-SA^M^- lione« Mark erhöht. Diese 50 Millionen Mark sollen vorzugsweise leistungsschwachen Gemeinden zugute kommen, da âus zahlreichen Gemeinden Mitteilungen eingelaufen sind, daß die Senkung der Lebensmittel noch nicht in der gewünschten Weise hätte durchgeführt werden können.
Zur Behebung der Wohnungsnot.
DDP. Berlin, 28. August.
Da die vom Reich unb Preußen zur Behebung der Wohnungsnot bereits bewilligten 500 Millionen wie wir hören, für die Baupläne nicht hinreichen, werden weitere 150 Millionen dafür in Vorschlag gebracht.
Spitzbergen.
DDP. Haag, 28. August.
Aus Paris wird gemeldet: Die Frage Spitzbergens scheint erledigt zu sein. Es wird allgemein erwartet, daß der betreffende Vertrag noch diese Woche dem Obersten Rat voraelegt werden wird. Rach diesem Vertrag wird ganz Spitzbergen mit dem Archipel an Norwegen kommen. Man glaubt nicht, daß irgend ein Ldnd sich deswegen weigern wird, den Vertrag zu unterzeichnen, vielleicht mit Ausnahme von Schweden. Allgemein hat man aber das Gefühl, daß man zu einer befriedigenden Lösung gelangen wird.
Rußland und Rumänien.
DDP. Bukarest, 28. August.
Das rumänische Preffebureau meldet: In Kischinew ist eine von Lenin entsandte bolschewistische Kommission eingetroffen, die der rumänischen Regierung eine Friedensbitte der Moskauer Regierung überreichen soll.
Trotzki an die Sowjettruppen.
DDP. Basel, 27. August.
Information meldet aus Helfingfors: Trotzki erklärt in einem Appell an die Sowjettruppen, es sei ein englisches Fliegerkorps von rund 6000 Fliegern in Rußland versammelt, sodaß in den nächsten Tagen Fliegerangriffe auf die Front zu erwarten seien. Hiervon werde das weitere Bestehen der Sowjetregierung abhängen.
Dis internationale Anleihe für China.
DDP. Haag, 28. August.
Aus Tokio wird gemeldet: Die Ablehnung der japanischen Regierung, sich an einer internationalen Anleihe für China zu beteiligen, hat eine antiamerikanische Kampagne in der japanischen Presse veranlaßt. Mehrere Blätter weisen darauf hin, daß die amerikanischen Kapitalisten einen Teil von Mexiko, ganz Kuba, Hawei und die Philippinen unter dem Namen der Freiheit an sich gerissen haben und jetzt auch noch festen Fuß in China fassen wollen. Japan sei nicht gewillt, Amerika in dieser Hinsicht entgegen zu kommen. Das japanische Kabinett nimmt zu dieser ganzen Frage eine ge- teilte Haltung ein. Während der Außenminister wünscht, daß Japan sich an der Anleihe beteiligt, sind der Kriegsminister und seine Anhänger ganz entschieden dagegen und habM bis jetzt auch ihre Wünsche durchaesetzt.
Wilson und die Vorgänge in Armenien.
DDP. Paris, 38. Aug.
Die Zeitungen veröffentlichen eine Drahtmeldung aus Athen vom 28. Aug. des Inhalts, daß der amerikanische Kommissar in der Türkei der türkischen Regierung ein Telegramm Wilsons übergeb« habe, worin die Türkei aufgefordert wird, unverzüglich die Metzelei« in Armenien einzustellen, anderenfalls werde Wilson dm zweite» von seinen 14 Punkten znrückziehen, der sich auf die Auftechterhaltung der türkischen Oberherrschaft in der Türkei in dm rein ottomanischo» Gegenden bezieht.
Die mexikanische Frage.
DDP. Amsterdam, 28. Aug.
Die „New Aork Sun" meldet als beglaubigte Tatsache aus Washington, daß die Vereinigten Staaten die mexikanische Frage f» zu behandeln beabsichtigen, wie sie 1898 die kubanische Frage behandelt haben. Die Pläne einer Intervention in Mexiko zu Lande und zu Wasser seien bereits ausgearbeitet. Das Blatt fügt hinzu, es werde Amerika in der Tat nichts anderes übrig bleiben, als die Verwattung Mexikos zu übernehmm, ebenso wie cs seinerzeit in Kuba geschehen ist. Die Gründe für die Intervention feien nicht so sehr in der Anmaßung Carranzas oder der Vergewaltigung amerikamscher Rechte zu suchen, als in der Tatsache, daß das Land hoffnnugslos darniederliege und daß eine andere Lösung nicht zu find« ist. Die „Sun" sagt, Carranza sei jetzt ein ebensolcher Diktator tote Diaz es war, er füge aber den Fehlern eines Diaz noch die Fehler eines Lenin hinzu.
Kleine Nachrichten.
Dl« Lähmung der deutschen Wirtschaft. Der Rückzug der deutschen Gütererzeugung erhellt aus allen Berichten, die dem Statistischen Reichsamte zugehen. Allein in den ersten fünf Monat« âMsLâM»HMMa<^SLâMWSL der KohleMfixdenmg NN Ruhr- gebiet und in Oberschlesten fair .24 Mllion^ «?#w® ^*ich»«t^. fiel die Roheisenerzeugung^»»! 1,46 aus 8,150 to'tmbnen Sonnen, die Stahlerzeugung um 2,95 auf 2,79 Millionen Sonnen, die Erzeugung der deutschen Walzwerke ohne Halbzeug um 1,90 auf 2,13. Der Versand des Stahlwcrkoerbandes blieb gegen das Vorfahr um rund 100 000 Tonnen zurück. Die meisten Gewerbezweige liegen darnieder. Die Hüttenindustrie kann keine weiteren Hochöfen in Betrieb nehmen. Die Stahlwerke und die Walzwerke sind nicht imstande, ihre BettiebS» aulagen voll ansznnutzen. Von 18 000 deutschen Ziegeleien lagen schon int Juni 16 500 still, von den Zementwerken die Hälfte. Dem Spinuüosfgcwerbe sowie der Gumnii- und Tabakindustrie fehlt es a« Rodüoffen. Gut geht es nur der Luxusindustrie, die kostbare Wagm, Karosterien, feine Möbel, Parketts und Spiegel herstellt.
Vin sauf von BauurwoLc. Aus den Lagerhäusern in Romans« Horn (Schweiz) werden zurzeit bedeutende Mengen für deutsche Rechnung getan; re Baumwolle nach Deutschland transportiert.
Die aLgenreine Wehrpflicht soll in Belgien eingeführt werde» die Dienstzeit cm Jahr betragen. m w
Das Münchener Vol'Sgcricht verurteilte die Bankbeamte» Saudmaun, Hammler und May wegen Beihilfe zum Hochverrat zu je einem Jahr drei Monaten FestimHhast. Sie hatten dem revolu- tton n Bankrat zur Zeit der Räterepublik augehört.
Sie Valrta des Tauschhandels. Als die abschlietzendrMaue-t, die Ne S c^mrug Tela Kirne uni Budapest gelegt hatte, ge- scl cn nai, irb die Tcrmuchis, fahrt wieder frei wurde, da f. n n. kn die vcrlnrrerten Au gehörigen der höheren Stände aufs Land um Hier SmhrungsNiittel zu laufen. Wie ter Duda- Ktcr L erlâ tersiatter der „Daily News" Sergue erzählt, wer- giiten s ä afer die Bauern, (Mb zu nehmen, und verlangte» zum Buctausch Ting», die sie ihrereits bitter entbehrten. So entwickelte sich »ine merkwürdige Valuta Les Taufihharidels, für die folaeiide Beispiele charakteristisch sind: Ein Huhn gleich 6 Wachslichtern. Gir Pfund Käse gleich 3 Schachteln Streichhölzer. Zwei Pfund Putter gleich ein Paar Damen-Seid«l. pTÜr pse. Eine Ente gleich eine (pitzënbesetzte Schürze. Erne Gare clciä einem Herrenanzug. Ein Bauer, der sich rotber« willig doch entschloß, Geld zu nehmen, erhielt für ein 400 Pfund sckneres Eckwein die Summe von 22000 Kronen.
Deutschscindliche Ausschreitungen in Brünn. Die Wiener Blätter veröffentlichen Meldungen über die gegen die Dent- schen und Juden gerichteten Unruhen in Brünn, wär r »größeren Straßen die deutschen Firmentafeln und Strcchenschrlde« herabgcrisien und zertrümmert wurden. Bei den Ausschreitungen waren auch Legionäre und Dame» der besseren Gejell- ^^ "Englisch-Le^ifchrs Abkommen über Deutsch-OstasrNa. Nach dem Vinctieme Ciecle" soll der Oberste Rat der Alliierten das zwischen Ler englischen und der belMfchen Regierung getroffene Abkonimen genehmigt haben, wonach der größte Teil der Ge- btetc von Urundi und Ruanda in DeLtsch-Oftafrika Belgien zuge'prochen tritt. . .
Die Moskauer Regierung versendet einen Blinkspruch über bas Seegefecht bei Kronstadt, aus dem Hevvorgcht, daß nach de» bisherigen Meldungen die Kreuzer „Bajan" und „Awrore ve- fMdigt wurden. In dem Funkfpruch heißt es weiter: Unge- achtet der feierltiften und wiederholten Erklärung britischen Staatsmänner, daß die britische Regierung keinerlei aYivA, Anteil mehr an der Intervention in Rußland nimmt, ist m Wahrhvit das Gegenteil erfolgt. Hierdurch hat England mit Rußland den Krieg begonnen. Düe britische Regierung hat daniit eine umfangreiche Aktion eingeleitet, um Rußland üli- mittelbar anzugreifen. Die englischen Arbeitermassen muffen nun wissen, daß England aktiv am Kriege gegen Rußland teil« nimmt.