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General-Anzeiger
Miliches Organ fit NM- M Landkreis Kam«.
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verantwortlich: für poetischen und allgemein« Teil G. Schrecker; für lokalen und provinzickle» Teil sowie Sport W. Moritz; für Anzeigen Ach Reklamen A. Brodt, alle in Hanau «.M.
Verlag: Da» vereinigte evaugelische Waksachasi« Hanan a. M. — Rotationsdruck der WaisenhanS» buchbrnckerei in Hanau a. M.
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Dienstag den 26. August
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1919
Das Kapitulantenentschadigungsgesetz.
Von deutschnationaler Seite wird uns geschrieben: Eegen- Wer dem Offizierentschädigungsgesetz, dessen Entwurf bekanntlich ein sehr wechselvolles Schicksal hatte, bevor es ins Plenum der Nationalversammlung kam, ist das Kapitulanten- entschädigungsgesetz etwas in der öffentlichen Aufmerksamkeit ijimiif getreten. Das ist um so bedauerlicher, als sich gerade die deutschnationale Fraktion besondere Mühe gegeben hat, mch diesen Entwurf zu verbessern.
Zunächst ging das Bestreben ihrer Mitglieder im Haupt- wsschutz der Nationalversammlung, dem der Entwurf zur Vorberatung überwiesen war, darauf, in der Bestimmung, in der für die Kapitulanten auf ein und zwei Jahre, je nach ihrer Dienstzeit über oder unter 12 Jahren, monatliche Beträge festgesetzt werden, noch ein weiteres Jahr für Kapitulanten mit etwa mehr als 15 oder 18 Jahren Dienstzeit eirr- zufügen. Aehnlich wie bei den sog. Kriegsoffizieren bemühten sie sich auch, bezüglich der Kapitulanten, die erst im Kriege kapituliert haben, eine Eirtschädigungsmöglichkeit durchzusetzen. Weiterhin beantragten sie, daß die Zeit, während der der Kapitulant Anspmch auf die eben erwähnten Beträge hat, im Sinne des Mannschaftsversorgungsgesetzes als aktive Dienstzeit gelten solle, ebenso wie die Zeit, während der die Kapitulanten in militärischen Betrieben weiterbeschäftigt werden. Leider gelang es nicht, in diesen wichtigen Punften zum Ziele zu kommen. Dagegen wurden auf Anregung der Deutschnationalen wichtige (Erklärungen von feiten der Re- perung in dem Sinne abgegeben, daß alle aus der jetzigen Raffung des Gesetzes entstehenden Hätten im Wege des Etats nöglichst ausgeglichen werden sollen. Der Abg. Dr. Oberohren setzte sich noch besonders für das Jngenieurunterpersonal >ei der Manne ein, bei dem die Eltern auf Grund einer Verpflichtung erhebliche Aufwendungen gemacht hatten. Auch per wurde eine angemessene Entschädigung durch den Etat zugesagt, ebenso hinsichtlich des Punktes, daß die Kapitulanten beim erstmaligen Wechsel des Wohnottes eine Vergütung der WMFLivsten erhalten foaeu. Der Abg. o. Graef«, «er sich in den Ausschußoerhandlungen noch besonders für die Musikmeister und Zahlmeister bemüht hatte, beklagte es in seiner zum Kapitulantenentschädigüngsgesetz im Plenum der Nationalversammlung gehaltenen Rede, in der er besonders warme Töne für die jetzt aus ihrer Bahn geworfenen Unteroffiziere anschlug, auf das lebhafteste, daß bei den Vorberatungen zu dem in Rede stehenden Gesetzentwurf die Vettreter der Unter- offiziersverSände nicht in ausreichendem Maße herangezogen worden seien.
Wenn auch nicht alle billigen Forderungen erfüllt worden sind, so darf man im Hinblick auf das 'jetzt verabschiedete Cesetz und die dazu abgegebenen Erklärungen der Regierung, die Dr. Oberfohren in seinem in der Vollversammlung erstatteten Vettcht über die Ausschußverhandlungen ausdrücklich festlegte, doch sagen, daß wenigstens einigermaßen die Vorausetzung dafür geschaffen find, daß sich auch unsere braven Unteroffiziere ein neues Leben zimmern können, in dem fie wertvolle Kräfte werden zur Wiedergesundung der deutschen Wittschast und zum Wiederaufbau des Reiches.
Deutsche Offiziere und Mannschaften vor ein Kriegsgericht.
DDP. Haag, 26. August.
Aus Paris wird gemeldet: Innerhalb von zwei Btonaten werde kme Anzahl deirtfcher Offiziere und Mannschaften, die der Grausam- keitM in Luxemburg beschuldigt werden, vor einem Kriegsgericht in ^ancy zu erscheinen haben. Zu diesen Beklagten gehört auch Kronprinz Rupprecht von Bayern. Mit Rücksicht auf die Tatsache, daß Prinz Rupprecht de« Rang eines Feldmarschalls einnimmt, wird Met Gerichtshof auf besondere Weise zusammengestellt werden. Als Präsident wird einer der französischen Marschälle austreten. Heute trird George Queen vor einem Pariser Kriegsgericht erscheinen. Er '^vird beschuldigt, Miß Edith Cavell dem Feinde verraten zu haben.
Die große Frage der kommenden Zeit.
W. Amsterdam, 26. Aug.
Laut „Telegraph" erklärte Hoover, der im Begriff ist nach Amerika ^nickznkehcen, in einer Unterredung mit dem Korrespondenten der Allies", infolge der bervorstchenden Ernte sei die Lebcusmittellage ® Europa für einige Monate weniger ernst. Die Frage der Ver- Wflung Europas mit Lebensmitteln, Steinkohlen und anderen LebenS- ^düifnjffeu könne jedoch nur dadurch gelöst werden, daß wieder wie ^ dem Krieg gearbeitet werde. Mehr Arbeit und mehr Erzeugung, 168 lei die große Frage der kommenden Jahre.
Meuterer.
WB. Rotterdam, 25. Aug.
Der „Rieuwe Rotterdamsche Courant" meldet auS London, daß >e 2oo britischen Soldaten, die sich in Southampton weigerten, an des Schiffes zu gehen, das sie nach Frankreich bringen sollte, da k befürchteten, nach Rußland abbcfördert zn werden, von drei Kom- Mnitn des aus Portmeuth herbeigeholte» Gusstx-Regiments in dem Pllrk, wo sie übernachteten, umzingelt wurden. Die Herbeigecilteu ^pvcn waren mit Maschinengewehren und Bajonetten ausgerüstet. ^ Meuterern wurde eine Stunde Bedenkzeit gegeben. Als diese fangen war, ohne daß sie sich ergeben hatte«, wurden alle 200 bei» Ettâ drck ^ Mcherstand lasteten.
Friedrich Raumann.
Fern von aller Zettungswest und Lesebildung, im innersten Zenttvlvsien, ist der Märchenerzähler der Lehrer und Entflamm« des Volkes. Ein unerschöpflicher Reichtum ai» Bildern und Eleichniffen flieht Hm zu.' Gebannt lauffchsn ihm die im Kreise hockenden Hör«. Immer wieder, aber stets mit neuem Schmuck, erzählt er die alten Wunder von Mohameds Leben; wenn es nottut, fanatisiert er im wenigen Minuten die Menge. Es ist viel Mache und Routine in dem Wirke« dieses berufsmäßigen Erzähl«s, wenn er auch zu Beginn, als Werdend«, voll reiner Degeisterung gewefer sein mag. Der Augeublickseindruck, der von Hm aus geht, ist stets bezaubernd groß. Aber wenn sich die Maffe verlaufen hat und wieder ihrem Handwerk nachgeht, ist er auch bald wieder vergeffs«.
Ein solcher Märchenerzähler, nur ins Abendländische Lbev- setzt, ist Friedrich Naum- it gewesen, der soeben in Travemünde heimgegangen ist; ein S einer, so einschmeichelnd und lockend, wie es mit seiner Flöte der Rattenfänger von Hameln war, unb in seinem ganzen Wesen dUch auch ein religiöse! Träum« und der letzte Romantiker in der Peckitik.
Am Eingang zu seiner politischen Laufbahn, die von einer säsischem Fabrikstadt und von der inneren Mission in Hamburg datiert, wölbt sich, wie mir auch in Hanau Anfang der 80er Jahre oft beobachten konnten, die Liebe zu dem arbeitenden deutschen Volk. Vorausgegangen war ihr die Begeisterung für den machtvollen deutschen Staat, die den jungen Friedrich Raumann zum Mitgrürder des Vereins deutscher Studenten am Kyffhäuser gemacht hatte. Die Politik aber verdirbt bekanntlich den Charakt«, heißt es, und in der politischen Arena ist dann Raumann, sobald er sich seiner erstaunlicher agitatorische« Kraft bewußt ward, auch zum starken Segnet der rechtsgerichteten Parteien geworden. In'dem Vanne bleues Märchen- -LMZÄLL^ckbe^HKMÄtau^ feiner Hörer die alte Fahne im Sttch gelaffen und den Heiligen Krieg g«gen die Rechte geschworen, die er, der ehedem Konferrattve, verfolgte.
Es fehlt diesem Romantiker an jedem harten Tatsachensinn, an der Nüchternheit Les wirklichen Politikers; er lebte und wâe in seinen Träumen und spann sich wieder in sie ein, wenn er unsanft erwachte, er wandelte in der erdichteten Well und fand sich in der wirklichen nie zurecht, er vergaß Tatfache« und beräu>schte sich an einem schöne« Wort, an einem farbigen Gleichnis, an einer zugkräftigen Gegenüberstellung. Im Augenblick der Rede selbst wirkte seine Rede faszinierend, acht Tage spät« aber sah sie, gelesen, schon merkwürdig wesenlos aus. So hat er im Februar in der Nationalversammlung in geradezu dichterischer Begeisterung „Crotzdeutschland" und ,^leind«ut>fch- land" einen b et gegenüber gestellt, d as große Deutschland d er neuen Republik mit Oesterreich im Bunde, die Erfüllung aller alten deutschen Sehnsucht, und das kleine Deutschland, das alte schwarz-weitz-rote Bismarcks, das im Grunde nur ein erweitertes Preußen gewesen sei, unliebenswürdig und soldatisch Wob. Hingerissen lauschten ihm seine Eenosien. Das leuchtende Märchen eines geeinten Volkes von 84 Millionen Deutscher erstand vor ihren Augen. Die hatte Wahrheit aber war, daß wir nicht einmal die 70 Millionen des Bismarckreiches wieLerbs- kommen haben, sondern auf 61 amputiert sind, und daß diese ein Leben voll Elend und Jammer vor sich haben, wie es nicht einmal die napoleonische Zett vor hundwt Jahren gekannt hat. Aber das Märchen hastete. Wieder glaubten HuntLetttausenLe, bis das große Erwachen kam, daß die Leute des allen Systems unser Volk am En.porkommen gehindert hätten, und daß nun erst die Bahn frei sei für den glücklichen Zukunftsstaat. Das Erwachen kam am Tage der Unterzeichnung des Gewaltfr redens. D« Schmerz, d« uns angetan wurde, ist auch von ihm tief empfände« worden. Die Unterzeichnung des Friedens war der Todeskeim int Herzen Naumanns.
Die Mackensen-Armee.
DDP. München, 26. August.
Die beiden 'ersten Transpotte der Mackensen-Armee, zusammen 31 Offiziere und 2480 Mann haben auf der Durchreise nach dem Lager Lechfeld, wo sie einer kurzen Quarantäne unterzogen werden, Alünchev passiert.
Reue franz. Truppen nach der Rheinpfalz.
DDP. Karlsruhe, 26. August.
Seit einigen Tagen findet ein neuer Transport ftanzösischer Truppen nach der Rheinpfalz statt. Die meisten bisherigen Garnisonen wurden beträchtlich verstärkt. Zahlreiche neue Garnisonen sind eingerichtet worden.
Polnische Agitation.
DDP. Berlin, 26. Aug.
Von polnischer Seite wird in Aermland eine leidenschaftliche Agitation eingeleitet. Das ärmländische polnische Volksabßimmungs- lkomitee stellt in einem Aufruf folgendes Programm fest: Wir treten in einen Zeitabschnitt des Kampfes um die Zukunft Polens ein. Er handelt sich um die Weichsel und um die Ostsee. Es darf keinen Polen geben, für den Aermland und Masuren weniger wert sind, als Krakau, : Warschau, Wilna, Lemberg und Danzig. Aermland und Masuren | • müssen polnisch werden.
Streikbewegung in Pommern.
DDP. Stettin, 26. August.
Die Streikbewegung unter der pommerschen Landbevölkerung kommt immer noch nicht zur Ruhe. Immer wieder gelingt es den Hetzern, die Arbeiter zur Niederlegung der Arbeit zu veranlassen. Nachdem erst kürzlich im Kreise Grimmen der dort ausgebrochene Landarbeiterstrest durch Spruch des Stralsunder Schiedsgerichts beigelegt worden war, find jetzt die Arbeiter der Güter Jochow, Tarmen und Lottin in den Strest getreten. Die Arbeiter verhindern sogar die Bauern, die ihre Hilfe anboten, an der Arbeit. Auch die Zurückziehung der Neu-Stettiner Jäger, die zu den Erntearbeiten herangezogen warm, wurde verlangt.
Die Vorgänge in Oberschleflen.
W. Gleiwitz, 25. August. H
Die 82. Reichswehkbrizade teilt mit: In der Nacht vom 24. zum 25. August fanden an zahlreichen Stellen Ueberfâlle von polnischen Banden und regulären Truppen statt. Bei ben Angriffen hatten die Aufrührer schwere Verluste. So wurde die Feldwache bei Gottschalks» Witz erneut von polnischen Banden angegriffen. Der Angriff wurde abgewiesen. In der Gegend von Lankau fand ein Feuergefecht statt, das jenseits der Grenze durch Maschinengewehrsruer unterstützt wurde Eine Feldwache in Dembina wurde nachts von polnischen Banden mW regulären Truppen überfallen. Die Lage wurde dort wiederhergestellt, Di« eigenen Verluste betrugen hierbei drei Tote und drenKerwundetr. Ein nächtlicher Angriff auf eine Kompagnie in Georgenburg wurde abgewiesen. Hierbei erlitte« die Aufrührer schwere blutige Verluste, Erbeutet wurden dabei ein leichte» Waschmengewehr und- zahlreich«
Gewehre.
W. Gleiwitz, 25. August.
Die 32. Reichswehrbrigade teilt mit: In den frühen Morgen» stunden der SS. August stießen polnisch« Bande», die nach vorliegenden Meldungen anscheinend von regulären Truppen begleitet wurden, über
Müh
initz wurd<-
überwältigt. Eigene Verluste: 2 Tote und 1 Schwerve Offizier und 3 Mann wurden gefangen genommen. Der Angriff auf Georgenburg wurde blutig abgewiesen. Der Gegner büßte 5 Tot: und 3 Gefangene ein, deutscherseits 1 Toter. Birnitz ist noch von den Polen besetzt. Ein Gegenunternehmen ist bereits im Gange Seine weiteren bedeutende« Sreignstse.
DDP. Kattowitz, 26, Aug.
Die Unruhen in Myßlowitz und Umgebung dauern fort und da» mit die Angst der um ihr Leben zitternden Bewohner. In der nächsten Umgebung der Stadt, an der bekannten Drcikaiftrreich-Ecke spiele« sich wilde Kampfszenen ab. Deutsche Panzer, üge treten i« Tätigkeit und nehmen die Schlupfwinkel der Aufrührer unter Feuer. Keineswegs darf daher von Ruhe in Oberschlesien gesprochen werden. ES werden vielmehr weiter alle möglichen Mittel versucht, um die aufrührerische« Elemente zu ermrüige«.
WB. Breslau, 25. Aug.
Der Pressedienst d-s Oberpräsidenten der Provinz Schlesien teilt mit: Im Breslauer Landeshaufe fand am Montag mittag eine i n f o r m a t o r r s ch« Besprechung der zum Reichs-- und Etaatskommiffar Hoersing entsankt«« Enten t«- Militärkommission mit den Vorständen der schlesischen provinziellen Behörden statt, zu der Vertreter der oberschlesifchen Behörden, der Industrie sowie die Führ« sämtlicher oberschle- sisäer Eewerksä asten geladen waren. Oberpräsident Philipp begrüßte die u'rter Führung des englischen Oberleutnants Tid- Lurg stehende Kommission. Er sprach die Hoffnung aus, dich ihr« Informationsreise durch das Aufstandsgebiet dazu fuhren werde, die Entente von der Haltlosigkeit der von polnischer Seite gegen die deutsche Regierung und das deutsch« Militär erhobenen Anschuldigungen zu überzeugen und die wahre« Triebkräfte der bedauerlichen Vorgänge in Oberschlesten festzu- stellen. Er bedauerte, daß trotz seiner Aufforderung an Korfanty, ihm die Adressen polnischer Vertrauensleute zur Teil- nahn-e an dieser Sitzung nicht angegeben worden seren. Zn- uääst entwarf der Reichs- und Staats Kommissar in längerer Rede ein Bild von den politischen Verhältniffen in Obehchle- sien und ihrer Entwickelung seit den ersten Monaten des lau-, enden Jahres. Er wies ex Hand amtlichen Materials ben inneren Zusammenhang der spartakistischen und rroltonalpol= wischen Tewegung näch, schttderte das Zusammenarbeiten beider Oraanrationen und ihr Bestreben, die oderschlesische Arber- tersckast durch maßlose Verhetzung ihren politische« Zwecke« dienstbar zu rc<ui;en- Eeneralstabschef Maor Hesterberg erörterte die militärische Lage und betonte die Mitwirkung regulärer polnisch« Truppen tut der Aufftandsbewegung. D« Kommissar der Militärpolizei Horning stellte Material, zur Verfügung, aus der die geheime Arbeit der großpolwifcheu Propaganda und die umfassende Vorbereitung des Ausstandes durch die Polen klar hervorgcht. Die Ausführungen bet behördlichen Steven wurden durch alle weiteren Redner bet ober- ichlesisaen Arbeitgeber- und Arbeituehmepchaft im einzelne» vollttihaltlich bestätigt. Oberstleutnant Tidburg bantte namens her KommWon für die Informationer. Er erbat sich weiteres Material und sicherte eine völlig objektive Prüfung des deut- toen Standpunktes und Les deutschen Materials zu. Die Kam- Mission begibt sich Dienstag srLH geweift »ach Gletwitz.
Ungarns neue Regierung.
DDP. Wien, 26. Aug.
Dem „Reuen Achtiihr-Rbendbkrtt" zufslge, habe« sich die bürger- lichen und sozialistischen Parteien Ungams geeinigt. Die Bildung der Regierung ist für heute anzunchmen. Das Präsidium dürfte Lovajotz Lbcrnehmen.