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Mr. 191 Geschärfteste und Redaktion: Hammerstraße Nr. 9 Montag den 18. August Geschärftere und Redaktion: Hammerstraße Nr. 9 1919
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Der Wiederaufbau.
Der Wille Deutschlands zum Wiederaufbau der zerstötten Gebiete in Belgien und Nordftankreich ist über jeden Zweifel erhaben. Das Kabinett hat sich schon in diesen Tagen mit einem Gesetzentwurf zur Ausführung der Friedensbedingungen befaßt, der auch Maßnahmen für den Wiederaufbau enthält. Die deutsche Regierung hat bereits Vorbereitungen für den Sßieberaufbau getroffen, indem sie eine Kommission, aus Arbeit- «ehmern und Arbeitgebern bestehend, nach Versailles zum Zweck der Verhandlungen, mit dem ftanzösischen Minister für dm Wiederaufbau, Loucheur, entsandte. Diese Kommission Ist nach längeren Verhandlungen nun wieder zurückgekehrt. Wir erfahren über das Ergebnis, daß die Verhandlungen nur allgemeiner Natur waren, wobei indessen alle in Betracht kommenden Fragen in Erwägung gezogen worden sind. Wenn die Verhandlungen in Versailles noch nicht zu einem greifbaren Ergebnis gekommen sind, so lag das lediglich daran, daß die französischen und belgischen Pläne für den Wiederaufbau noch nicht fettiggestellt sind, denn bei der Betrachtung der Frage misten wir das eine bedenken, daß wir ganz auf den guten Willen der Gegenseite angewiesen sind, daß die Gegenseite aber das erste Wort zu sprechen hat. Für uns ist von be- foitberet Wichtigkeit die Arbeiterfrage und es ist anzunehmen, daß hier unseren berechtigten Forderungen stattgegeben wird. Die Franzosen ermatten von uns umfangreiche Lieferungen von Baugeräten und Baumaterialien und eine weitgehende Unterstützung in der Kulttvierung und Aufforstung der zerstötten ffiebiete. Wir haben uns nach dem Ausmaße unserer Kräfte auch zur (Erfüllung dieser Wünsche und Forderungen bereit erklärt. Den Franzosen find die Aufräumungsarbeiten das Wichtigste, während wir an der Wiederherstellung in landschaftlicher und baulicher Beziehung einschließlich der Wiederherstellung der Jrrdustttegebiete arbeiten möchten. Unsere Ausführenden find, wie schon hervorgehoben, verpflichtet, den Wünschen und Forderungen der Franzosen möglichst nach- ztckommen. Sie können infolgedessen ihren eigenen Plänen wüMnternehmungen nur insoweit Spielraum lasten, als sich dies mit den Interessen der Franzosen verträgt. Das Reich beabsichtigt, als Eeneralunternehmer aufzutreten und von sich aus die Verträge an die einzelnen Pttvatunternehmer zu vergeben. Von diesen muß allerdings erwartet werden, daß alle geschäftlichen Spekulationen ausscheiden. Es darf gar nicht erst der Versuch gemacht werden, unberechtigte geschäftliche Vorteile aus der Erfüllung des Fttedensoerttages zu ziehen. Die Einzelhetten werden indesten erst in späteren Verhandlungen tmrch besondere Kommissionen besprochen werden.
Ein Ententezeugnis für Deutschlands
Wir haben wahrscheinlich keine Ursache, das angebliche Zugeständnis der (Entente in der Kohlenfrage hinsichtlich der Herabsetzung des auf Grund des Fttedensoerttages zu liefernden Kohlenquantums auf die Hälfte in besondere Freude zu geraten. Weder ist von einem deutschen Erfolg die Rede, wch etwa von einem Beweis von Einsicht auf Seiten der Entente. Es liegt auf der Hand, daß die deutscherseits gemachten Angaben über die Kttse in der Kohlenförderung so durch- schllwend und stichhaltig gewesen sein müssen, daß auch der entschiedenste Wiederspruch der Konttahenten dagegen nichts vermochte. Man darf ferner bestimmt glauben, daß man besonders französischerseits sich nur äußerst zögemd für die Herabminderung der Lieferungen hat bereitfinden lasten und daß man „drüben" auf den Augenblick watten wird, um das Entgegenkommen bei erster Gelegenheit durch erhöhte Formungen wettzumachsn. All das müsten sich besonders die •Bergarbeiter gesagt sein lassen, denen am Freitag zurzeit der
Bergarbeiter gesagt sein lassen, denen am Freitag zurzeit Verhandlungen in der Nationalversammlung über die Koh
Verhandlungen in der Nationalversammlung über die Kohlen- Merpellation verschiedmtlich die Ohren geklungen haben durften. Es war zwar gewiß dankenswert, daß sowohl der Redner der sozialdemokratischen Fraktion, Hu^, wie auch der Sprecher des Zentrums, Jmbusch, auf Grund ihrer eingehenden Sachkenntnis der Lage der Bergarbeiterschast durchaus gerecht M werben suchten und sich begnügten, vor aller Oeffefttlichkeit ttmnal darzulegen, daß diese nicht in Bausch und Bogen und unbesehen zu verurteilen stirb. Beide Abgeordnete haben wiederholt darauf hingewiesen, daß die Arbeitsbedingungen »l den Bergrevieren gewiß nicht ideal sind, besonders wenn man bedenkt,-daß die Entlohnung der Bergarbeiter im Frieden ^egen der Besonderheit und der Schwere ihrer Tätigkeit immer Mw etwas besser gewesen ist, als die anderer Arbeiter- stylchten. Aber bei der ungeheuren Bedeutung, die dieFor- vemng an Kohle sowohl für die Gegenwart und allernächste dukunst des deutschen Volkes wie für dessen Beziehungen zu innen Partnern am Friedensvertrag hat, waren die tiefernsten Abführungen des Ministers Schmidt doch das allein Cnt- Mewende bei der bedeutsamen Erörterung im Weimarer -Parlament. Man glaube um Gottes Willen nicht — wir r"^n es — daß das jetzige Zugeständnis der Entente Mais weitere nach sich ziehen werde, denn tatsächlich be- ^et eg ^fg anderes als ein Zeugnis für Deutschlands remschaftstod, das uns eigentlich im tiefsten erschrecken müßte, ^gegnerischen Unterhändler müssen einen geradezu erschüt- ernden Eindruck von unserem ökonomischen Zusaurmenbruch g^ngetragen haben, wenn sie sich bereit fanden, auf die putschen Vorstellungen und Vorschläge einzugehen. Hub so ^fen wir aus der Rede des Ministers Schmidt nicht ent- kymen, daß wir weniger Kohle zu liefern brauchen, denn ^me Feinde haben uns soeben zum Ausdruck gebracht, daß gD chrer Ansicht unser endgültiger Zusammenbruch unver- g^ar war, wenn sie uns nicht noch eine Atempause zu-
Für die Freigabe der Kriegsgefangenen.
- -- Berlin, 18. August. (Telegramm.)
Zu einer eindrucksvollen Kundgebung für die Freigabe der Kriegsgefangenen gestaltete sich die für gestern vom Bezitts- verband der sozialdemokratischen Pattei einberufene, überaus zahlreich auch von Frauen besuchte Versammlung. Das Hauptreferat hatte der Reichskommistar für Kriegs- und Zivilgefangene, der Abgeordnete zur Nationalversammlung, Stücklen. Die „Rundschau" meint, Stücklen habe den großen Eindruck der Bewegung in Deutschland abgeschwächt, indem er es so darstellte, als hätten sich parteipolitische Bestrebungen in den Kampf um die Befreiung der Kriegsgefangenen hineingemischt. Daß Aufmunterungen der Regierung einen Zweck hätten, gehe u. a. aus der Antwort Eberts an den Bund deutscher Frauen zur Befreiung der Gefangenen hervor. Herr Ebett laste den Bttef dieser Frauen durch Funkspruch auf der ganzen Erde verbreiten. Wir müssen immer wieder protestieren gegen das Verbrechen der Entente, gegen die Verleugnung aller Menschlichkeit, aber wir müßten es tun als einiges Volk.
Der Streik in Oberschlesien.
- -- Berlin, 18. August. (Telegramm).
Zur Streiklage in Oberschlesien läßt sich der „Vorwärts" aus Königshütte melden, daß gestern sich nichts geänbert hat, für heute aber mit einem Zusammenbruch des Streiks zu rechnen sei. Die Verkündigung des Arbeitszwanges steht für heute bevor. Gegen alle Streikenden, dis heute die Arbeit nicht aufnehmen, würden die schärfsten Maßnahmen ergriffen. Von den Laurähütter Gruben fingen heute 60 bis 70 Prozent der Belegschaft an; der Krugschacht habe beschlossen, vollständig einzufahren. Im Rybniker Revier sei die Beteiligung am Streik bisher gänzlich abgelehnt worden.
Blinder Eifer.
DP. Bern, 18. Aug.
Der „Figaro" veröffentlicht die Zuschrift eines alten Straßburger», in der berichtet wird, daß die französischen Pioniere den Adler, der den Pfeiler der Wehler Rheinbrücke krönte, heruntergeholt und zertrümmert hätten. Dieser Adler sei aber kein preußisch-hohenzollern- scher gewesen, wie die edlen Krieger wohl angenommen hätten, sondern ein kaiserlich napeleonischer aus der Zeit Napeleons HL, den die deutschen nach 71 ruhig an seinem Platz gelassen haben.
Eine berechtigte Frage.
W. Haag, 18. Aug.
„Het Vaterland", fragt, warum mau die deutschen Gefangenen noch immer fern von der Heimat in fremden Diensten nach ihrer Befreiung schmachten lasse, wo doch Deutschland alles getan habe, was man billigerweise von ihm erwarten konnte, da es in die harten Fricdens- bedingungen eingewilligt, den Frieden so schnell wie möglich genehmigt «nd seinen guten Willen bei der Durchführung der Bedingungen bewiesen habe.
Neue Krise in der Türkei?
WB. Versailles, 18. August.
Ein Artikel im „Echo de Paris" mit der Ueberschrift: „Neue Krise in der Türkei", läßt erkennen, daß die Verhältnisse dort verworrener als je sind. Fertinax schreibt: Schlechte Kunde kommt aus der Türkei. Das im April gebildete Kabinett von Damad Scherif Pascha, dem Schwiegersöhne Abdul Harrids, steht im Begriff zu verschwinden. Der Kriegsminister Mazim Pascha hat den Sultan brieflich gebeten, den Großwesier zu entlassen, was wohl nur seine eigene Entlassung herbeiführen wird. Tewfik-Pascha, der ehemalige Großwesier, geht auch. Diese Persönlichkeiten werfen ihrem Chef Energielosigkeit vor. Sie verlangen die Wahl einer Konstituante, die, da die. christlichen Wähler entschlossen sind, sich der Wahl zu enthalten, eine den Nationalisten, den Freunden Deutschlands, ergebene Mehrheit erhalten würde. In der Türkei ist keine leitende Kraft, da der kleine Kreis der Jungtürken verzweifelt über die Niederlage abseits steht. Die einzigen Gruppen, die überhaupt fähig sind zu handeln, verzetteln ihre Kräfte in Gewalttaten gegen die alliierten Mächte. Innerhalb sechs Tagen wurde zweimal versucht, die Wache der Hohen Pforte zu entwaffne«. Zn Anatolien organisiert sich unter Führung von Mustapha Kemal Pascha und Halil Pascha ein Krieg gegen jede eventuelle christliche Herrschaft. Kürzlich haben sich die Anhänger des geheimen Komitees, die in sechs anatolischen Vilajets die Herrschaft haben, in den Besitz von Uschak an der Eisenbahn Smyrna-Aifun- Kara-Hissar gesetzt. " Mustapha Kemal Pascha hat die Absicht, eine revolutionäre Konstituante nach Silvas eiuzuberufen. Man behauptet, er arbeite für Rechnung des Prinzen Abdar Rahim, des jüngsten Sohnes Abdul Hamids, eine» eingefleischten Deutschfreundes. Die Friedenskonferenz, die den Brand durch die voreilige Besetzung von Smyrna entfacht hat, läßt die Dinge gehen, wie sie gehen. Nicht die geringste Harmonie herrscht unter den dortigen Vertretern der großen Mächte; die einen eilen durch das Land, indem sie das Selbstbestimmungsrecht der Völker predigen und sich nach den Wünschen der Bevölkerung erkundigen, die anderen, und das ist die Mehrzahl, dienen den Absichten und den Intrigue« ihrer Regierung. Zn Pari» kümmert man sich nicht um das, was sich vorbereitet.
Die Hebung der Kohlenförderung.
Die drei Fraktionen der Nattonalversammlung, Sozial» demokraten, Zentrum und Demokaten, haben zur zweiten Bs, ratung des abgeänderten Gesetzes über die Kohlenwittschaft eine Entschließung eingebracht, in der es heißt: Die National Versammlung wolle beschließen: Zur Verhinderung der furcht, baren Katastrophe, die unser Volk als Folge der außerordentlichen Kohlennot bedroht, find schnelle und durchgreifmd« Maßnahmen für eine erhebliche Erhöhung der Kohlenge« winnung und für ihren regelmäßigen Abtransport zu den Verbrauchsstellen erforderlich. Alle beteiligten sollten ihre Kräfte für eine gründliche Verbesserung der Kohlenversorgung einsetzen. Nur so kann das Eintreten einer entsetzlichen Katastrophe verhindert werden, die zweifellos den völligen Zusammenbruch unseres Volkes und seines Wirschaftslebens bedeuten würde. Die Regierung wird aufgefordert, ungesäumt alles zu tun, was geeignet ist, eine bessere Kohlenversorgung herbeizuführen. Als erfolgversprechende Maßnahmen sind vor. nehmlich zu empfehlen: Erhöhung der Bergarbeiterlöhne aus einen Betrag, der als eine auskömmliche Gegenleistung für die anstrengende bergmännische Tätigkett anzusehen ist. Bessere Belieferung der an besonders startet Unterernährung krankenden Bergarbeiterschaft mit fetthaltiger Nahrung, Versorgung mit Berufskleidung und Schuhzeug. Allgemeine und besondere Regelung der arbeitsrechtlichen Verhältnisse ims Bergbau durch beschleunigten Abschluß von Tarifverträgen zwischen den Arbeiter-, Angestellten- und Unternehmer- organisationen. Sodann möglichst rasche Vereinheitlichung der Bergarbeiterrechts- und Schutzvorschttften durch ein Reichs- berggesetz. Voruttsilslose Heranziehung der bereits auf Erurü) von Organisattonsvereinbarungen bestehenden Bettiebs- räte u. a. seitens der Betttebsdirektionen zur Mitwittung bei der Regelung des Gedingswesens und der sonstigen Lohn- und Gehaltsftagen im Rahmen der von den beideifettigen Organisationen getroffenen Vereinbarungen. Erhöhung der knappschaftlichen Krankengelder, Invaliden-, Witwen- und Waisenrenten. Vermehrung der Arbeitskäfte in der Kohlen- bergcnousttte durch Heranziehuira der in anberen und Gewerben beschäftigten bergbauunkundigen Arbetter, sowie durch geeignete Arbeitslose. Schsunigfte und großzügige Beschaffung von Wohnungen in der Nähe der Kohlenweâe, Verbesserungen der Fahrgelegenheit für die in größerer Entfernung von den Wetten wohnenden Arbeiter. Vorzugsweise Belieferung der Baustoffindusttte und des Baugewerbes mit Brennstoffen und anderem Betttebsmatettal. Möglichst vollständige Ausnutzung aller Bettiebsanlagen, Einlegung von zwei vollen Förderschichten. Stärkste Belegung aller ergiebigsten Flöze. Vermeidung von Feierschichten durch regelmäßige Gestellung der benötigten Eisenbahnwagen. Beschleunigte Herstellung und Reparatur von Lokomottven und Güterwagen. Möglichst umfangreiche Beanspruchung der Waffersttaßen für den Kohlentranspott. Durchführung von gesetzlichm Maßnahmen, welche die Kohlengewinnung (Stein- und braunfohle) im Sinne des Sozialisierüngsgesetzes nach gemeinwittschaft- lichen Maßnahmen regeln.
Die Abdankung des Kaisers.
- -- Berlin, 18. August. (Telegramm).
Pttnz Max von Baden stellte Wrzlich die Behauptung auf, der interfraktionelle Ausschuß habe im November die Abdankung des Kaisers gefordett. Wie die Nationalliberals Korrespondenz mitteilt, hat der interftattionelle Ausschuß, dem damals auch Mitglieder der nationalliberalen Fraktion an» gehörten, niemals einen derartigen Beschluß gefaßt.
Ungarn.
DDF. Budapest, 18. Aug.
Eine der ersten Verfügungen des neuen Ministerium betrifft die Einstellung der Zahlung der Erwerbslosen Unterstützungen. Selbst* verständlich protestieren die Sozialisten gegen diese Verfügung »nd es ist sehr ftazlich, ob unter solchen Umständen eine Einigung zustand« kommen wird.
Wie hier verlautet, soll gegen den Grafen Karolyi ein strafgericht- licheS Verfahren eröffnet worden sein. Er wird beschuldigt, aus dem kommunistischen Regime materielle Vorteile gezogen zu haben.
DDF. Budapest, 18. Aug.
Unter den zuletzt verhafteten Kommunistenführern befindet sich auch eine Frau, eine gelinge Susanne Nagy, die zu den blutgierigsten Terroristen gehörte. Ihr offizieller Titel lautete: „Kommandant der bolschewistischen Amazoueu-Armee", und sie gestand selbst ei«, sieben Morde auf dem «ewiffen zu haben. Sie hatte sich u. *. erbötig gemacht, die Mitglieder der Szegedmer Regierung für 40 000 Kronen zu ermorden.
Kleine Nachrichten.
Der ehemalige r«Mfche Minister des Aenstern Sswolsti, der bis zum Sturze des Zaren Botschafter in Paris war, ist soeben in einer Pariser Privatklinik einem asthmatischen Anfall erlegen. — Zum Ableben Iswolskis sagt der „Vorwärts": Soweit für den Krieg einzelne Personen überhauvt verantwortlich gemacht werden können, steht Iswolski in deren vorderster Reihe. In der „Deutschen Allgemeine» Zeitung" wird gesagt: Mit Iswolski ist einer der größten Feinde Deutschlands dahingegangen. und doch tue man ihm mit dieser Bezeichnung zu viel Ehre an. Er war doch nur ein Glied in der großen internationalen Verschwörung, die sich seit de« Tagen Euduards 7. di« Demütigung «nd wenn möalié die Zertrümmerung DeuMlasds rum Ziel gesetzt hatte.