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General-Anzeiger

Amtliches Organ für Stadt- «nd LsndKms ßansn.

Erscheint täglich mit Ausnahme der Sonn- ».Feiertage, mit Unterhaltungsbeilage,

Verantwortlich; für politischen und allgemeinrit Teil G. Schrecker; für lokalen und provinziellen Teil sowie Sport W. Moritz; für Anreigen «nd Neklamm A. Brodh all« in Hana« a.R.

Verl ag: Da- vereinigte evangeüsche Waisenhaus « Hanau a. M. RotationÄruck der Wais«han»» duchdruckerei ta Hanau a. M.

UM - Esfch8^sftel?e und Redaktion: Hammerstraße Nr. 9 Mittwoch den 6. Anglist Geschäftsstelle und Redaktion: Hammerstraße Nr. 9 1919'

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Me Lsutschs Kriegslastenkommission.

WB. Berlin, 6. August.

. Zur Ausführung der Bestimmungen des Friedensvertrages über die Entschädigung an die Alliierten wurde durch den Erlaß des Reichspräsidenten vom 31. Juli die deutsche Kriscss- lastemommisfion gebildet. Zum Vorsitzenden wurde der Äb- tcklungsleiter im Reichsfinanzministerium, Bergmann, unter Ernennung MN Unterstaatssekretär, zum Stellvertreter des Borgenden, mn: Unterstaatssekretär im Reichsfinanzministerium pt Schröder berufen. Die Kommission hat die Aufgabe, Verhandlungen mit der interalliierten Widergutmachungs- stmlnfission unter Beteiligung des auswärtigen Stintes zu Khren und die Tätigkeit der beteiligten deutschen Behörden für die Entschädigungsleistungen zusammenzufassen. Sie besteht aus Vertretern der beteiligten Zentralbehörden, des Reichs- finanzministeriums, des auswärtigen Amtes, des Reichswirt- schaftsministeriums, des Reichsarbeitsministeriums und des Reichsschatzministenums. Ferner soll eine Anzahl wirtschaft­licher Sachverständiger als Mitglieder berufen werden. Die Kommission soll keine eigene Tätigkeit als Behörde ausüben, bat daher auch keine eigenen Beamten. Sie soll vielmehr Jém sachgemäßes Zusammenwirken der verschiedenen beteiligten ^Behörden, deren Zuständigkeit durch ihre Bildung nicht berührt pich, erleichtern und sichern.

Die Merkemmng der Reichsregierung

, durch Dänemark.

M^ WB. Kopenhagen, 5. August.

Nachdem die dänische Regierung ebenso wie die Regierungen von Schweden und Norwegen vor kurzem die Regierung Aberts in Deutschland anerkannt haben, ist der bisherige deutsche Gesandte Freiherr v. Neurath gestern vom König zur Ueberreichung seines Beglaubigungsschreibens empfangen worden.

^Die deutjH-poMychen VeryuuNungen.

WB. Versailles, 5. August.

Der Oberste Rat der Alliierten bestimmte, daß die inter­alliierte MilitSrmisfion in Berlin bei dem Beginne der deutsch­polnischen Verhandlungen die Eierten Regierungen ver­treten werde.

Die deutsch-österreichische Antwortnete.

WB. Wien, 5. August.

Der Berichterstatter desNeuen Wiener Tageblattes" in Germain meldet: Die deutsch-österreichische Antwortnote, die morgen überreicht wird, beschränke sich hauptsächlich darauf, die Einwendungen gegen die Friedensbestimmungen zusammen- Sufassen und die grundsätzlichen Forderungen darzulegen, an denen die Delegation festhalten müsse, wenn Deutsch-Oesterreich lucht wirtschaftlich zusammenbrechen solle. Die Note tritt nochmals für die gerechten Gebietsansprüche Deutsch-Oesterreichs ein und setzt klar und überzeugend die tötlichen finanziellen Md wirtschaftlichen Bestimmungen auseinander. Als Beilage M Note erhält der Oberste Rat Denkschriften und Bemerkungen P den Einzelbestimmungen, die die Gegenvorschläge in end­gültiger. Fassung nochmals vorbringen.

Die oberschlefische Frage.

Zur,Beratung der oberschlesischen Frag Montag Vertreter aller Parteien Oberschlesie

;e hatten sich am

' ^."A ^^^^^^ U44V4- ^UW^WIV Ä^VV4-|U-;iC|i0Tl£> Clllf CinldbUnQ Ws Zentralvolksrates in Breslau versammelt. Es wurde durch die Annahme des § 18 der Verfassung für Ober- Wefien geschaffene Lage besprochen. Alle Parteien, mit Ein-

der Sozialdemokraten, einigten sich dahin, die als- valdige Schaffung einer selbständigen Provinz Oberschlesien den maßgebenden Stellen mit allen Mitteln zu betreiben.

' Keine Besetzung Danzigs?

: WB. Versailles, 5. August.

. Zntransigeant als einziges Blatt meldet, der Oberste Rat Alliierten habe sich nicht über die Frage der militärischen Setzung von Danzig einigen können. Danzig bleibe deshalb militärische Besatzung.

Maßnahmen zur Vermeidung einer Kohlenkrise.

, --- Berlin, 6. August.

i ^ach einer Meldung desBerl. Lokalanz.", nehmeir an ^ heute vormittag im Reichswirtschaftsministerium statt- Mßenben Besprechung über Maßnahmen zur Vermeidung einer ^Erise außer allen beteiligten Reichs- und Staatsbehörden ) die bekannten Führer der Unternehmer- und Arbeiter- '^anisationen teil.

Die Unruhen in Linerpool.

London, 5. August.

« Heute kamen für Liverpool weitere militärische Versiär- ^MN an. Man glaubt, daß bei den Unruhen in Liverpool »â^den von 250 000 Pfund und in Birkenhead ein Schaden ViOOooo Pfund angerichtet wurde. Im Laufe der Unruhen ®c ein Mann erschossen. 70 bis 80 Leute wurden ver- °Mbt und fast 400 verhaftet. Ueber 108 Lüden. wurden ârt oder geplündert.

. ; . Das Weißbuch.

â --- Berlin, 6. August.

General Ludendorff teilt imVerl. Lokalanz." mit, daß dis Akten der Obersten Heeresleitung und deren Zuschriften an die Reichsleitung im Weißbuch teilweise nicht ausgenommen worden find. Die Heeresleitung habe z. B. die Aufgabe, geringer französisch sprechender Teile Elsaß-Lothringens in Betracht gezogen, die Abtretung deutscher Gebiete im Osten aber für sie nicht in Frage kommend bezeichnet.

Wiederaufnahme der internationalen Beziehungen.

Die Konferenz zur Wiederauftrahme der internationalen Be­ziehungen wird am 6. August in Paris zusammentreten.

Presse und BeLriebsrüLe-Gesetz.

Der Reichsverband der deutschen Presse richtete zum Ge­setzentwurf über die Betriebsräte eine Eingabe an die Na­tionalversammlung, in der die Einbeziehung der Redakteure in die Organisation der übrigen Angestellten der Zeitungs­betriebe als unvereinbar mit den Lebensintereffen der Presse bezeichnet und die Bildung eigener Betriebsräte für die An­gehörigen der Redaktion gefordert wird. In der Begründung wird des näheren ausgeführt, daß andernfalls dis besonderen Interessen des Redakteurberufes schwer gefährdet würden. Eine Eingabe gleichen Inhalts war bereits früher dem Reichs- mimsterpräsidenten und dem Reichsarbeitsminister übermittelt worden.

Die Vorgänge in Ungarn.

WB. Budapest, 5. August.

Das Vordringen der rumänischen Truppen bis Budapsst schuf in der Verpflegung der hauptstädtischen Bevölkerung eine kritische Lage, da infolge der rumänischen Besetzung der ^i..^n bor.-3bnn.aii und der Theiß liegende Landesteil von der Hauptstadt abgeschnitten worden ist Die ungarische Re­gierung ersuchte die rumänische Heeresleitung, im Interesse der Versorgung der Hauptstadt den Nabrungsmitteltransporten keine Schwierigkeiten zu machen. Der Ackerbaumimfter Tabaes erklärte, er werde heute noch verfügen, daß die für die Pro­duktion schädlichen Verordnungen außer Kraft gesetzt werden. In der Angelegenheit der Sozialisierung der Grundbesitze entscheidet die Nationalversammlung. Bis dahin bleibt die Verwaltung die bisherige, damit die Produktion keinerlei Störung erleidet. Die Maßnahmen, die die Bauern ver­bittern, werden abgestellt. Wir sind, sagte der Minister, ein Agrarstaat und müssen mit der Bauernschaft rechnen. Die sozialisierten Großgrundbesitze und Produftivgenoffenschasten werden entsprechend mnorganisiert.

WB. Wien, 5. August.

Die Blätter melden, daß 2500 Mann französischer Truppen von der Szegediner Front in Budapest einmaschieren werden. Die tschecho-slowakische Armee rückte gestern über die De­markationslinie vor und ist mit schwachen Kräften im An­marsch auf Budapest. Nach derNeuen Freien Presse" seien bereits englische Truppen von Fiume aus unterwegs nach Budapest, um an der Besetzung der Hauptstadt teilzunehmen.

König Ferdinand in Budapest?

König Ferdinand von Rumänien soll nach Budapest ab­gereist sein. Von Seiten der rumänischen Truppen wurde ihm in der ungarischen Hauptstadt ein feierlicher Empfang bereitet.

Kleine Nachrichten.

Die deutschen Kriegsgefangenen in Sibirien. Wie wir erfahren, gaben die Alliierten noch nicht die Erlaubnis zur Rückführung der deutschen Kriegsgefangenen in Sibirien. Ebenso konnte noch keine deutsche Hilfskommission nach Sibirien ge­sandt werden. Für die Gefangenen wird monatlich 1 Mil­lion Mark aufgewendet. Zur Beschaffung von Wintersachen sind 12 Millionen Mark zur Verfügung gestellt, doch hat sich die Regierung deshalb noch nicht damit abgefunden, daß die Gefangenen auch diesen Winter noch in Sibirien bleiben fußen.

Wucher-Dezernate. Zum weiteren Ausbau der schon bisher getroffenen Maßnahmen zur Bekämpfung des Wuchers und Schleichhandels und ähnlicher kriegswirtschaftlicher Zuwider- Handlungen hat der Preuß. Staatskommissar für Dolksernäh- rung die Errichtung betonterer Wucherdezernate in allen Städten mit mehr als ICO 000 Einwohnern, sowie in größeren Industriestädten veranlaßt. Die Bearbeitung aller mit Wucher und Schleichhandel zusammenhängenden Maßnahmen durch et reu besonderen hauptamtlichen Bearbeiter wird die Wirksam­keit des Kampfes gegen diese Mißstände erhöhen.

In den Ruhestand versetzt. Oberstallmeiner Helning, die Oberhofmeisterin der Kaiserin Gräfin Brockdorff und die Hofstaats- bamen Fräulein v. Gersdorff, ferner die Oberhofmeistenu der Kron­prinzessin Fran v. AlveuSleben sind mit Pension in den Ruhestand versetzt worden.

Der Grotzherzos von .Hessen Mtzrenbürger von Tarasp. Der frühere Grosiherzog von Hessen hält sich mit seiner Familie auf dem Schlosse Tarasp im Engadin auf. Er wurde von der dortigen Gemeinde zum Ehrenbürger ernannt. Bekanntlich hat der verstorbene Konimcrzieurat Lingner in Dresden dem Großherzog das Schloß zum Geschenk gemacht.

K6 Zivilinterniertc > 'ch-Tüdwest^frika, die am

2. Juli auf dem mit engl atzung ausgerüsteten Dainpfer Eduard Woermann" von Lüd. Milcht abgefahren waren, sind vor­gestern abend auf dem Hauptoahntof in Hamburg eingetroffen und von Mitgliedern des Roten Kreuzes und der Heimkrhrstelle empfangen (

Ein löblicher Entschlief. Der berliner Lokalanzergeick, meldet: In einem Telegramm aus Rom teilten die italienische» Ersenbahnbediensteten dem Ministerpräsidenten telegraphisch mit, daß sie bereit seien, täglich eine Stunde länger Dienst zu tun, um zu der Vermehnmg der nationalen Produktion beizutragen.

Von einem britischen Golbnten nirderzrstoche«. 8» 21. Mai wurde der deutsche Arbeiter Heinrich Bracht im Munitions-i lager Langenfeld im Kreise Opladen von einem britischen Soldatew erstochen. Nach Zeugenaussagen stellt sich der Borfall wie folgt dar: Bracht war mit anderen Arbeitern an dem Munitionsschupven tätig,- während ein britischer Soldat daneben, aber außerhalb des Drsht» zaunes auf Posten stand. Dieser zeigte Bracht eine Ansichtskarte und sagte dazu:1914 bis 1918: Deutschland, Deutschland über alles! Von 1918 bis 1919: Schottland, Schottland über «Ce3-f Bracht zeigte daraufhin auf feine Mir« und sagte:Du bist ver­rückt!" Da schrie der Engländer:Germa* kapnt!" und stach dirrch den Zaun mit dem ausgepflanzten Seitengewehr ' auf Bracht ein. Der erste Stich streifte Bracht an der rechten Hüfte, der zwecke durchbohrte feine rechte Lunge nn6 führte den alsbaldigen Tod her­bei. Der Soldat wollte daraufhin auch einen anderen deutschen Ar­beiter angreifen, wurde aber von einem herbei eilenden englischen Posten daran gehindert. Der Vorsitzende der deutschen Waffen­stillstandskommission zu Düsseldorf hat an den Vorsitzenden der britischen WaffeustillstandSkommisston eine Note gerichtet, in der um Mitteilung ersucht wird, was von den englischen Gerichten in dieser Angelegenheit veranlaßt worden sei.

Aus ^anauSfabtimb tand.

Hanau, 6. August.

Krèegsgefangenen-Heimkehr.

Sammelliste HL

Bei der Deutschen Bank am Marktplatz sind für die Kriegs- gefangenenheimkehr folgende weiters Gaben eingegangen: Rotes Kreuz (Konzert im Schloßgarten) 1568.50 Mk., Ge­meinde Butterstadt 20. Mk., Gemeinde Roßdorf 66.60 Mk.,

Sfhmink Hanau, Vallplatz 2, 5. Mk., Frau Liesel sammel 5. Mk., Rentner Friedrich Rumpf IGO. «Bit, Rudolf Kehl 50. Mk., Bauernverein des Landkreises Hanau. 200. Mk., R. Eramer, Lehrer, 5. Mk., Auskunftstelle.für Kriegsangelegenheitsn 21.50 Mk., August Brüning 300 Mk., Firma G. Siebert 500. Mk., Ungenannt 15. Mk., Hch. Schönmeyer, Kunstmühle, Rückingen, 100. Mk., R. Wittmer Dotte^ffelderhof 50. Mk., Vaterländ. Frauenverein f. d. Stadtkreis Hanau 1000. Mk., J. Kratzner, Hanau, 20. Mk.,^ M. Weishaupt 60. Mk., Max Müller, Kaufmann, 10. Mk., Frau Hofmann 5. Mk., Kantinenfonds Thür. Ulanen-Regt. 6. 200 Mk., Esmeindekaffs Dörnigheim 217.20 Mk., Gemeinde- kaffe Marköbel 61. Mk. Gesamtergebnis der 3 ersten Listen 13241.05 Mk.

Weitere Gaben werden geme entgegenommen.

* Ankunft der ersten KrissSsefangenen tu Hanau.) Gestern morgen gegen 8 Uhr traf ein größerer Transport von Kriegs­gefangenen aus Frankreich über Konstanz kommend am hiesigen Ost- bahnhof ein. Es waren 68 Mann, die größtenteils schwer verwundet gewesen sind. Auf dem Bahnhof wurde den Heimkehrenden ein be­geisterter Empfang bereitet, Als Vertreter des Arbeitsausschusses der Kricgsgefangenen-Heimkehr richtete Herr Sonimerladt einige aus tief, stcm vaterländischen Empfinden gesprochene Worte an die nach hart ertragenem Los wieder deutschen Boden betretenden treuen Kämpfer, und während die BahnhofSfürlorge mit der von mehreren hiesigen Damen unterstützten Leiterin Frau Dr. Grambow an der Spitze den Heimgekehrten Blumen, Erfrischungen, Zigarren und Zigaretten reichte, konzertierte die Kapelle des Reichswehr-Eisenbabn-Regts. Nr. 3 unter Leitung des Obermusikmeisters Herrn Paul Möller. Die Leute, du einen solch schöne» Empfang wohl nicht erwartet hatten, waren hocherfreut über die herzliche Aufnahme. Nach der Bewirtung wurden sie in von privater Seite zur Verfügung gestellten Autos und im Sanitätsauto den vorgesehenen Lazaretten zugeführt.

* Mit Zugeinfchränlungen ist infolge der KohbSnnot für bM Lauf les Pâts Auyust zu rechnen. Wenn dre VeApârsss sich nicht in letzter StunLe bessern sollten, so durfte sich dre Not- rr-endialeit «rieben, mehr oder weniger die Zugvermr-Hrung wieder abzuhchafsen, die der jetzt gelinde S«mmerfcchrpl!an ge­bracht hat. Der Umfang des Betriebes wurde Lemn auf de« Znstand pirückcebracht werden müssen, wie er im Frühjahr vov der Cinführuog des jetzigen Fiahrplames bestauben hat. ,

* Zurückgelehrt. Das bisher im ErenZscbutz Ost verwendet« 1 Bataillon Reichswehr-Eisenbahn-Regiments Nr. 2 ist gestern nachmittag hierl>er zurückgekehrt und unter Vorantritt tuet Neoimentskapelle in die Ka eine geleitet worden.

* Matznaftitten «r«e» übertriebene Mietforperungtn.j Die in zahlreichen Städten Deutschlands bestehende WohnimgSnoh hat vielfach zu einer wucherischen Ausbeutung der Notlage wohnung­suche,-der Personen geführt. Eine im Rcichrgesetzblatt veröffentlicht« Verordnung gegen den Wucher bei Vermittlung von Mieträumen" will diese Mißstände beseitigen. Es wird verboten, durch öffentliche Bekanntmachungen oder sonstige Mitteilungen, die für einen größere» Personenkreis bestimmt sind, Belohnungen für den Nachweis von, Micteäumen auZznsetzen, Mieträume unter einer Deckadresse oder unten der Aufforderung zur Abgabe von Preisangeboten, sowie Miet- Wohnungen unter der Bedingung des gleichzeitigen Erwerbes von (SinridjtungSgegenitänben anzubietm. Für Zuwiderhandlungen sind Geldstrafen bis 10 000 Mark angedroht. Die gleiche Strafe soll ferner denjenigen treffen, der sich für den Nachweis oder die Vermittlung von Micträumen von dem Mieter Vermögen-vorteile versprechen ober gewähren lätzt, die einen von der Gemeindebehörde für Rechtsgeschäft« dieser Art festgesetzten Satz übersteigen. Die Gemeindebehörden sink zur Festsetzung von HSchtzsatzen fik WohnonWoermittlung berechtig^