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Nr. 177
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1 Das a'ustzeAebsne Weißbuch Mer die Vorgeschichte des Waffenstillstandes schildert die Lage vom 14. August bis 11. November 1918. In der Vorbemerkung heißt es w a.: Die Veröffentlichung wurde erforderlich, um einer Le-gen- denbildung ent gege-nZutreten-. Viele Kräfte sind an der Arbeit, die Wahrheit zu entstellen. Zum Teil kann man ihnen guten Glauben nicht mehr zusprechen, aber zum Teil ist Unkenntnis die Ursache der Entstellnngen. Ueber die Ver- hantluugen dieser Zeit muß daher vollständige Klarheit verbreitet werden. Die veröffentlichten Dokumente entstammen den Archiven des Auswärtigen Amtes und der Reichskanzlei. Sie sind Beiträge zur Entstehungsgeschichte des Friedensangebote vom 3. Oktober und des Wgffen- stivstalndsabkommeus vom 11. November. Sie sind gleichzeitig Beiträge WM Verständnis der deutschem Revolution und der elementaren Leichtt^eit ihres Sieges. In großen Zügen ergibt die Shmmâng folgendes
EntwkckluMBb'âr
& Luden?
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Der Ausgangspunkt der ganzen Friedens«ktic« Kaisexsitzung in Spa am 14. August. Will Mitte Juli 1917 bestimmt erklärte, daß den Feind endgültig und eMchlsidond best: „ angenommen, daß es nicht mehr möglich sei, de« Krieg militärisch zu gewü.rnen und daher an eine WsrstänNgung mit dem Feinde und zwar durch neutrale Vermittlung zu denken wäre. Es wird aber nicht etwa der Auftrag gegeben, eine Anknüpfung ^sofort vornehmen. Der Entschlrch des Kaisers lautet vielmehr: Es müsse auf einen geeigneten Zeitpunkt geachtet werden, wo wir uns mit dem Feinde zu verständigen hätten. Nach ihm faßt der Reichskanzler die Beratung dahin zusammen: Diplomatisch müssen die Fäden betreffe«b Verständigung mit dem Feinde im einem ^geeigneten Moment angefpon'nen werden.
solcher^ Monient böte sich noch dem nächsten Erfolgen im Weston. Hindenburg führt cmschliotzeisd aus, daß es gelingen werde, auf framzösischeM Boden stehen zu bleiben und dadurch fchliestlrck dem Feinde unseren Willem amszuzwingen. Erst am
die jetzige Offensive gen werde, wird jetzt
führenden Länder aus, erklärt sich aber nunmehr mit der Vermittelung eiln« neutralen Macht zur Herbeiführung einer Aussprache ohne Aufschub «inverstandem. Die Versuche führen nicht zum Zi Zuzwischen verschärft Bulgariens Zusammenbruch ms Situation wesentlich. Vom 21. September am taucht in den Menstrcken den Gedanke auf, zur ErnleAmng man. Friedemsverhandlungen direkt an Amerika haramzutvetmr. Die Vorbereitungen werden geflossen. Am 28. und 30. September ist Staatssekretär v. Hchntze roterer im Großem Hauptquartier. Das Ergebnis der Beratwn-gen zeigt sich in einem Delegramm Hintzes an sein Stettiner Sstmt vom 28. September, 9.40 Uhr nachdMags: Bitte aufgrund Befehl Sr. Majestät uâ Zustimmung des Reichskanzlers in Wien und Konstantinopsl vertrau- . kich mitteilen, daß ich Vorschläge, Präsident Wilson dem Frieden anzubietem aufgrund seiner vierzehn Punkte und ihm si^nzuladen, dre Friedenskonferenz nach WUHimg-ton zu berufen nach -der Aufforderimg zu sofortigem Waffenstillstand. Wenn umseps Verbündetem zustinrme^, würde die in Bildung begriffene neue Reichstegierumg den Vorschlag auf geeignetem W«' gelangen lassem,, sodaß der Dorschlag erst von U
Dürde." Noch am selben Mend gehen aus Berlin Telegramme Mth Wien und Pera ab. Die Aebereinstirmnung mit Mem Dird nach Rükffrageu herbekgeffihrt und di« Technik der gs- «imen klebe rmfftâing durch die Schweiz mit Bern verabredet. In diesen Tagen tritt die Aktion in ein neues Stadium. Wäh- renD ursprünglich die Oberste Heeresleitung von der Einleitung von Fri-edek-mschrit-tM vor der KonsvAÄsrUmg der militärischen
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M M WN ihir ausgs'
Äffen. Am 1. Oktober kommt eine ganze Reibe von Tefe= Wammen und Telephon WZprächen aus bém Grosiein- Haupt- Martror mit ylelchem Inhalt nach Berlin. Heubr hakte dis ■ ^ppe, wog mvlM« geschehen könne, sei nicht vorMlszusshen. "ton solle das Friederäno-ebot sofort Hinausgeheri losssa ittn&' Eit nicht erst bis zur Mid-ump der neuen Rea-ierrnug vxrrisn, sw stch verlern könne. Heute hielste dis Truwps noch, wir seien A -Wer ««siMgen Lage, es könne aber jeden AugenMck der DrwÄbruch erfolgen; dann käme unser Angebot in dsmiallsMn- Ä?RKen Moment. And spät abends: General Ludendorff erklärte mir, daß unser Angebot von Bern aus sofort nach Maf- Mbgt-on Wsibe-rgehen müsse. 48 Stunden könne die Armee Wicht noch warten. Der General betonte, haß alles -darauf amkäme, ^aß das Wrgebot spätestens Mittwoch nackt oder Dvnners- ftüh in den Händen der Entente sei. Er bitte Ss. Erzellenz. M Hebel dafür in VswsauW zu setzen. Wni selben Nachmittag Hindenburg dem Bizckanzbsr v. Paper mittsilsn. wenn bis «ldte abend 7 Ahr die Sicherheit vorhanden sei, daß Prinz Max Legiern.wg bilde, könne bis zum «8Wvn Mor-en gewartet werden, Sollte dagegen die Mldung der Negie«n>a irgendwie Weiftlhaft sein, so halte er die Ausgabe der Erklärung heute für geboten. In dem Vortrag, den der Vertreter der ^oersien HeeresleiiMg am 2. 10. vormittags vor den Parte i- lu-hrerp des ReichstoW hatt, konsmt und) in diesem größe-remi frorst- die drängende S»gc tcharf zum Ausdruck. Prinz Max Mr Baden sträubt sich auss hestchffle ge^en die gewiinschts ör-eben-saktion. weil sie in dieser Form und in Wiefaw Angen- ""’^er militärischen Zwangslage die te«M>c Gilt« biott für âdiens«erhMNdl»n«en offeâr sehr »ngüMg -gestalten ^/'urde. Am 2. Oktober bittet Ludendorff «m den Entwirrf hat und läßt sich am Nackmittag fe-Mt die Fällung tsledho- lV^en, die im wesentlièn mit dem späte von Wortlaut übar= WihnmL Priaz Max hält seine Bedenken aufrecht. Noch am »: Oktober stellt- er Mxiiilufi eine Reihe Vorfragen, darunter (YBoge: Ist die Oberste Hrersslcitung sich bewußt, daß die Fchleitning einer FrM<>noakiion unter dem Druck der miki- ^Meu Zwangslage zum Verlust dsutsther Kolon-ion, deutschen ^btets, uvment'MH Eliaff-Lothrinnens' und rein polnischer >^M A den Mlichsw KroivWWn- MrM t«wro? M« üleichW
Tage übersendet Hindenburg, der in Berlin anwesend ist, dem Reichskanzler nochmals schriftlich die Erklärung, daß die Oberst HesrsslsiâDg avf der Forderung der sofortigen Absendung des FriedcasauHsbots bestehen bleibt. Nach eingsheirdsr Besprechung rmter den Stvat^ekretärsn geht did Rote unter diesem Druck der Obersten Heeresleitâg in der Nacht zum- 4. Oktober hinaus. In der Zeit bis zum Eintreffen der Antwort erklärt der Reichskanzler am 6. Oktober nach dem vorliegenden Proto-
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kvll mochn>als: Zch habe gegen die Rote -gekämpft, erstens ich dem Moment für verfrüht hielt, Zweitens weil ich an Febnd im allgemeinen mich wenden Wollte. Zetzt muffen die Konsequenzen in Ruhe überlegen. Jetzt muß die Lag. der Front festgestellt werden, und zwar durch gewiegte Ofßv- ziere; die Armeeführer muffen gehört werden Die Staats- sâetäre äußern sich im gleichen Sinne. Ludendorff sieht indem Befraguirg anderer Offiziere Mißtrauen und läßt für diesem Fall mit seinem Abschied rechnen, von dem die Reichsleitung eine Beschleunigung des ZtcsammenLruchs befürchtet. Es folgt die Vorgeschichte des WaffenstiWandes. Der von Rathenau m
der „Soffiten Zeitung" veröffentlichte Plan einer levee ett mässe wird erörtert, aber fallen gelassen, weil die milbtäristhem Stellen, imsbesomdere Ludendorff selbst, sich von ihr nichts versprechen. Am 5. 10. antwortet Wilson. Am 9. 10. findet eine mündliche Verhandlung mit Ludendorff statt, in der dieser einen kurzen Rückblick über die an^rge- Kriegsgeschichte gibt. Zu dieser Verhandlung erklärt Oberst Heys wiederum: Es wäre ei» Hazardspiel der ObersieNi Heeresleitung, wenn sie den Friedensschritt nicht beschleunigte. Es kann sein, daß wir bis zum Frühjahr halten, es kann aber auch jeden Tag eine Wendung kommen. Lude'adorff vertritt nunmehr deu StaiÄpurckt, daß Deutschland Nicki gezwungen sei, alle Forderungen anzunehmen, daß insbesondere etwaige Forderun,gen auf Preisgabe deutfcher Festungen abgslehnt werden können. Aber die Au-tworten auf die Frage, ob die Frowt noch drei Mduate gehalten werden kann, lauten wechselnd und «nstch«. Ludendorff antwortet Staatssekretär Dr. Solf auf die Frage, ob Ne Front noch drei Sonate gehalten werben' sann, nein einend. Auf die Frage des Prinzen Nivx: Kann beim Scheitern der gegenwärtigen Friedensaktion und trotz des Abfalls eines der selben uns noch verbliebenen Dunde-sgenvssen der Krieg Mein von uns noch fortgeführt werden? lautet Ludendorffs Antwort stark be-
vollem Einvernahmen mit der Öbersien Heeresleiirmrg. Auf WumW Hindenburgs wird ausdrücklich auspesprschen, daß Deutschland von der Annahmue ausseht, daß auch die mit den Vereinigten Siegten verbur-denen Möchte sich auf den Boden der Grundsätze Wilsons stellen. Die zweite Rote Wlsaus vom 15.10. wird wesentlich schärfer. Die VWürzung über diese Rote in ganz Deutschland, namentlick ihre Wirkung auf das Heer, ist offenbar groß. Der W^erspruch regt sich überall, der Stolz bäumt-sich auf. Die Oberste HesresleitURg m,öchte zurück. Tiefe fragt an, ob die deuischen Masten mach einmal im «inem Kampf bis zum Seigersten mitgeben werde«, oder ob die moralistho Mèderpamdskraft dafür M kehr erschöpft sei. Solf sieht in diesem Zeilen wicht nur einem Appell ar das deutsche Molk, souderm zugleich eine Verschiebung der Veranirvortbrchke-ii. Am 17. 10. finden drei Sitzungen statt. Ueber die mittlere Sinnig mit Ludemdoi-ff, in der die ge^mfe Lame nach allen Richtungen dUrchgesprochem wird, liegt eine aiesfühMche Mederschrift vor. Ludendorff äußert M ho-ffmUMSvolltzr als vor zwei Wdche-n über die Möglichkeit, über die möMten Wachen hindurch stamd- zuhalbèn^ aber feine Äscherungen sind unbestimmt, w«bs«lud und stimimu'.rgsgemich gefärbt. Am Ende der Sitzung wefft der Reichskanzler darauf bm, daß auch nach den wceitaebsMtem Hvffnungen Ludendorffs der Krieg nur auf eine beschränkte Zeit fortaeführt werden kann, daß inmoiffchem mit dem- Abfall der beiden nvck übrig bleibenden Verbündeten bestimmt zu rechnen ist und daß sich 'nunmehr die Frage erhebt: Staht man am
Schlmsie besser oder schlechter als heute? Ludendorff ist der Nmsassu^g, daß es keine schlechteren Bedi nMn gen gibt. Rach diesen Wratumyetzr tritt wegen der schünanädon, sich teils Widersprechenden Usutzerungen Ludendorffs Weir die mM- tär-Me Lage wisd-er das BeÄürsmis hervor, andere Generale M hören. Aber Ludendorffs Widerspruch ist noch nicht be- feitigt. Es folgt die deutsche Antwort vom 2p. 10. Diesmal besteht eine fachicke Differenz mit der Obersten Hesresleitvag. Sie tritt hauptsächlich wegen der Einftkâng des U-Vvot- Krieges zutage. Zu der vor Abssnduinr der Note eimbernfsnen Befprechu-ng mit den deutlichem AuÄand-svertretern fRofem, Graf BeiockdDrsh-Raachat», Graf Mettermiichs hatten biefs über- eimstfmwevd sich für ein Entgegenkommen in der U-Bootfrage ausgesprochen. Es folgt der Ahfchkr'st des Waffenst iMarrdes. In diesem Stadimm bestehen keine Mrimmmgsvsrschiebenheiten mehr mit der Obersten .Heeresleitumg. Am 10. 11. funkt diese mit der UnteMrift Hindemburgs glÄchzeMg nach Sartin mvd an die mit Foch verhomdelmdeVMenstilUa'ndskommWon. -in welchen Pumktem ver-ftckt werden muß, ß^reteOterwun-^n zu er- reiü-sn. Das Telegramm endet mA den Worten: Gelingt di»
Drircksetzuno dieser Purâ nickt, >0 wäre trotzdem abzâlietzen. Gegen die Ablebmma non Punkt 1.4.5. 6,8,9 wäre ein flammender Protest unter Berufung auf Mskso« herbskzufübren. Am 11. 11. tritt der WaffoRstillftamd in Kraff. Dâit schlitz-« die Urkunden. , .
Der Wilsmffche VolKerbundsvertrag.
vv?. Rotterdam, 1. Augvst.
Die Opposition gegen den Wilson^chen Völkerbundsvertrag steigt amerikanischen Meldungen zufolge immer mehr. Die Gegner des Vertrages haben erklärt, daß der Senat sich auf Abänderungsanträge überhaupt nicht einlassen könne, sondern den Vertrag entweder ablehnen oder annehmen muffe. Dadurch hat sich die Lage für Wilson außerordentlich verschlechtert. Es ist wahrscheinlich, daß die Opposition stark genug sein wird, die Ablehnung durchzudrücken.
Das Verfahren gegen den früheren Kaisers DDP. Amsterdam, 1. August. J
Rach Londoner Meldungen des „Newpork Herald* be^ sicht jetzt in englischen Kreisen kein Zweifel mehr darüber« daß das Verfahren gegen den Kaiser stattfinden werde. Ws jedoch die Verhandlungen abgehalten werden sollen, ist ungewiß. Man ist immer mehr der Anficht, daß London als?
Eegenbemsgung in Ungami *
DHP. Wien, 31. Juli.
Aus Ofenpest wird gern elbet: Die roten Soldaten an der, rumänischen Front flüchtm in großen Masten zurück. Ich Ofenpest herrscht große Bestürzung, da man Plünderung en,- durch die Zurückkehrenden fürchtet. Sie werden infolgedessen auf den Landstraßen vor Ofenpest entwaffnet. Die gegenrevolutionäre Stimmung wächst immer mehr. Bei der Arbeiterschaft und in den Kreisen der Bürgerschaft beginnt man offen die gegenrevolutionäre Gesinnung zu zeigen.
Ans Hanau Stadt und Lands!
Hanau, 1. August.
Bericht über die Erwerbslojeusüvsorgs im Monat Kyril 1919»,
Der Monat April zeigte bis z«m 19. April 1919 ein weiteres SWen in der Zahl der Erwerbslosen. An diesem Tage waren hier in Hanau nur noch 619 arbeitslose Person ,- und zwar:
206 mänMche über 21 Jahre,
56 männliäx unter 21 Zahrè,
167 weibliche über 21 Jahre,
190 weiblich« unter 21 Jahre.
Durch die bekannten Dorgänge im Ruhrkohlerp/b et fanii aber bald ein rasches Astwachsen der Zahl der ErwerbsloiLM jAULtmL ms âML^Mi^W „D^^^-^M-^i uns ae-s alle noch auherhokb fahrenden Arbeiter-richt DWafffgung fhti den und fielen somit der Erwerbslol enfü r:orge zur Last. Mit der Aufnahme des Verkehrs fanf die Ziffer wieder und am 30. April 1919 wurden noch 699 Erwerbslose in unserer Gtabt gezählt. Durch den Mangel an Kohlenzusuhr stellte die Papier-« fabrÄ Fues ihren Betrieb ^a^ ein und eine Reihe weiteren Betriebe, so die „Wilhelma" in Kesselstadt, MwMne-, b-brib von PelMer und gesur-dheitstecknrsche Apparate von Kme«^ «-betteten rerWrzt. AufnaLmefähitz zeigte sich der Äibeits-' markt besonders im Vekletdungsgelverb«. es wurdea hierbei 8b Personen angeffent. Für ls^LwirWaftlichs Arbeiten Murdent 13 Psrsoneu- vermittelt. Mch das Baugewerbe Krachte Rach« fragen, 18 Personen fanden hierin Beschäftigung. Die Metall-« Verarbeitung stellte 41 Personen ein, während als Ha- --.;ngestellte 183 Arbeitsstellen vern ittelt werden konnten. Zn- den, übrigen Fabri!betrieben fanden 38 Mädchen- BeichUtiguNg. Für die Kriegsinvâderr mchrrer Stiebt fönnte in besonderem Maße gesorgt werden. Es wurde» hier bis jetzt 100 Personen, i» Wie Stellen, die zum Teil als dauernd VeAeichnet werdssr müssen, SLerwi«sÄr. Die bei der männlichen Abteilu ng an geforderten Arbeitier wurden fortlaufend besetzt, nur fehlte es noch, wie anch in den früheren Monaten, an'MLbelschreinerm Schneidern und Schuhmacher«-. Die angeforderten weibl'-chen Abbei-ts-kröste foxntesn, soweit es sich um DieNstmädchon bdn- dè, nicht besetzt werden.. Am Schluß des Monats waren ndch 21 offene Stellen für Sa’ueangr-teilte vorhanden. Auf dem weiblichen Arbeitsmarkt zeigte sich eOt Mangel an Bereife- rinneu und Tekleberinnsu, es wurden hier besondere Stus» SkldUngskupse geschaffen. Tie Zahl der Notstandsarbeiter- stieg auf 413 Personen. Belchüstigt wurden diese Leute wie 'folgt:
17 Botengönger, 17 mit StrasiLnreiniguM. 14 Stragenunter- HEer, 28 Bearbeitung von Waldwegen, 58 in der Stad gärt, neeet 140 im Steinbruch, 50 Feldbahn, 80 Frvedhofsarbeiter. Die Ausgaben für die Errmrbsld^Ujfürforoe betrugen im Mo--, nat April 105 104.43 Mk. Insgesamt zahlte die Stadt für dick Erwerbslosen 548 868.43 Mk. Die auf Reick und Staat eich« fallenden —/1- wurden angefordert mrd die entfprechetrds Summe! wurde bis einMieUick März au die Stadtkafi« zurückbe-Mt. Die Schule für die erwerbslosen Mädchen hat ihre TättAeisi • «Met ausgenommen. Da eine Krotz« Anzahl der, frM«>r««j Schülerinnen in Lehrstellen vermittelt «vWrssn, fo verringerst sich die Zâ bedertend: sie beträgt geMnwärtig 34. Der Aus-S schütz der Erwerb-ä-enMsimge tagte im Laufe des Mauatsf
2 mal. Die zur Beratung stehenden Eeg-^tände mutten dM» wuMtütfgeK DeMuH erl-odigt. ’ -fff
* Kriea-zbefch-rdchtr, »montierte Skenk«ne,np?ä!t.zet bet' Sisit- und Landkrüstr Hanan kSnnm zum Einfetten der ?)ictallteillt' ibrer künstlichen Glieder (100 gr für Knustglieb und Safir) bei der VerforgnnzsaSteilung des Bczirkskomrnandss Hanau, Zimmer KW empf«n,en. Gefäße miss ex mitgebracht werden.
* Rene Heimc der DKNtschen Gesellschaft für K-ruft msnttS-VrhsrnngShrrme (Ferienheime für Handel und Industrie, Sitz Wiesbaden). Genannter Verein wird am 1. August d. Js. ix WieSdade« das altbekauute Hotel und BadhauZ „Kölnischer hoff üSernehmcn, nm eS vor akem den Teilnehmern der Don ihr cim-m richteten Krieg?fürs»rge zur Verfügung zu stellen. Das Haus M eine eigene Thertualquekle, sodaß die Bäder im Hause genommen werden können. Zalilreicheu weniger bemittelten FcksznzStülncIun-7« aus Handel «nd Industrie wird dadurch di« Möglichkeit getor« werden, mit geringem Kostenaufwand die Heilquellen Wiesbadens auf» zusuchen. Ssweit Platz v»rl)andcu ist, wrrdm auch die anderru Mit» glichet der Gesellschaft in ihm Aufnahme finden. Der Betrieb bei in der Nähe Wiesbadens gelegenen Tau»nsbeimeS wird davon uichl berührt. — Ein weiteres Heim hat die Gesellschaft in diesem Sabre in Heiligendamm a. Ostsee eröffnet, wo sie m diesem Zweck ein arobe^ gut eingerichtetes Hotel augerauft bat. JuSgesanu betreibt dir «So« früschaft m diese« Lahre, neun Heime. ‘