Hanauer K Anzeiger
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Die Besatzung für Oberschlesien.
DDP. Haag, 28. Jukr. ,
Verlorener Markt.
Von «einer wohbunterrichteten Pörsönlück)leÄ des deutsche« Mußmchcvndels wird bet „Thür. Allig. Ztg." gefchrieben: Die mit bet umglücklichen Beendigung des Weltkrieges âfetzende Hetze Men alles, was deutsch beißt, hat mm auch Mr Vertreibung der bisher in China lebeübsn DjchEchew geführt, deren Wirken dem Derbandie schon längst ein Dora im Auge gewesen war. Nicht ohne Schmerz samt man die 3500 Pioniere deutschen HamDelsUetstes aus dem Reiche der Mitte scheiden sehen, wo sie durch ihren Fleiß und ihre Tüchtigkeit den Namen des deutschen Kaufmanns in den letzten Jahrzehmten zu hohen Ehren gebracht haben. Nur wenige Personen über 60 Jahre und die Äunfulatsb«amten, die zur Wahruehmung der deutschen Interessen von der chinesischen Regierung eine besondere Erlaubnis titelten, sind vorderhand noch in Ehina verblieben.
Aber nutzt bl«vß für Deuhichland ist es tief zu bedauern, daß der deutsche Kaufmann damit aus einem Lande verschwindet, wo ihm em überaus reiches Feld der Betätigung offen «staNd, euch China selbst wird bald fühlen, daß der Verlust so guter
Gefandten beim HsMtzsn Muhl entsprechende Jnstrukstonen. Darauf allein ist die Angelegenheit zurückzuführen. Wie man besonders hervorheben muß, ist, daß Deutschland, vom Vatikan ersucht, sich ohne Hinterhalt über seine Absichten hinsichtlich Belgiens auszusprechen, sich weigerte, dies zu tun. Es ist «ganz klar, daß im August Und September 1917 Deutschland keineswegs bereit war. uns Elsaß-Lothriinpen zurückzu geben, noch Belgien in feiner vollständigen UnabhängiKeit wiederhsrzu-
stellen.
tati) herrschenden Schiffs rcumm angel, der bien H-a nd e l Chinas teilweise lahnngelc^i hat, nicht so sehr in «die Erscheinung treten, io wird sich das Fehlen der deutschen Kaufleute in dem Angenblick seines Wiederauflebens doch Les«onders fühlbar wvchen. Denn durch ihre Hände lief ^un» großen Teil der Erpvrthändel, und die große'« deutsche«»- Fir- mer^die ihre Filialen in allen wichtigen HandelsnÄttelpiunkten der Wet besaßen, nahnisn als Vermittler der Ausfuhr chinesischer Produkte eine führende Stellung ein.
Während bet SeAden-- und Tee handel zu einem erheblichen Teil in den Händen englischer, sranzöfifcher, ameriKanffcher und fchweizerMier Firmen lag, befaßte sich der deutsche Kaufmann mit dem Hand el v o n "ch i n « f sch en Matt er,
Wie aus Paris gemeldet wird, hat dis Friedenskonfemnz beschlossen, alliierte Streitkräfte nach Oberschlesien zu senden, die die Volksabstimmung kontrollieren sollen. Es würbe amerikanischen Truppen*
vereinbart, daß
erfolgen soll. Da die' Amerikaner in Europa aber nur 30000 Mann unterhalten wollen, dürfte es schwierig sein, eine amerikanische Besatzung für Oberschlesien zu erhalten,« es sei denn, daß Frankreich sein Truppenkontingent am Ah er« verstärkt.
Amerika— Mexiko.
DDP. Haag, 29. Juli.
Kühlmanns Erklärung.
Auf eine Anftage der „V. Z." hat der frühere Staatssekretär des Auswärtigen von Kühlmann zu den jüngsten Auseinandersetzungen über die Vorgänge im Herbst 1917 mit folgender Erklärung geantwortet:
Das verantwortliche Rsichskabinett ist meiner Ansicht nach zuständig, um zu befinden, was über wichtige diplomatische Vorgänge in der nächsten Zeit veröffentlicht werden kann. Ich persönlich halte mich zu Publikationen über vertrauliche Vorgänge während meiner Amtszeit ohne Ermächtigung des auswärtigen Ministeriums nicht für befugt, möchte auch deren Rutzen für unsere Eesamtpolitik bezweifeln. Eine wirkliche Klärung wird wohl nur möglich sein durch ein Verfahren wie das vor dem Staatsgerichtshof geplante, bei welchem an der Hand des gesamten Äktenmaterials die politischen Ereig- niffe in ihrem Zusammenhangs geprüft werden können.
Zum Wiederaufbml der ZersMisu Gebiete.
W. Berlin, 28. Juki.
Die „Deutsche Allgemeine Zeitung" schreibt: Wie bereits gemeldet, werden seit Wochen zwischen den zuständigen Stellen der Regierung und den Organisationen von Arbeitgebern und Arbeitnehmern Verhandlungen gepflogen, in welcher Weise
Das Mitglied des amerikanischen Kongresses, Hudsnick, hat einen Antrag eingebracht, der verlangt, daß Amerika MexÄo militärisch besetzen soll, bis dort eine
gebildet werden kann.
zuverlässige Regierung („Berl. Lokal-Anz.")
DDP. Haag, 29. Juli.
Eine Verordnung Wilsons verbietet die Ausfuhr von Waffen aus den Vereinigten Staaten nach Mexiko mit der Begründung, daß in Mexiko ein Zustand der Gewalttätigkeit bestehe, der durch die Einfuhr von Waffen verschärft werde? würde.
Kleine Nachrichten.
88 Milliarden als erste Zahlung. Eine Reuter-Depesche , meldet aus Paris: Die Alliierten haben dis ersten finanziellen Anforderungen an Deutschland für den Jahrssahschnitt 1919/20 auf 85 Milliarden festgesetzt.
Die Rückerstattungen durch Deutschland. Die Agencs Havas meldet aus Paris: Die Friedenskommission der Kam- mer hörte den Schluß des Berichts von Dubois über di« n. Was die Rückerstattung betrifft,
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weiterte. Wer nicht bloß in der Ausfuhr, ,_________, ... , „
Einfuhr wird China die Lücke, die durch die Vertreibung biet Teutschen gerissen worden ist, nur schwer «ausfüllen könne'«. Sm Maschinen- und TaMr^wollhandel werden die deuitschen Firmen zwar verhältnismäßig leicht durch englische Und ameru Janitee erlist werd«« können, aber der Ausfall der verschiede-
he,« Spezial«, rtâl^ dcurkWter vor allem Glas, ^ Stahlwaren, öle von den Deutschen nach EhiNa ei den, wird sich doch Hchurorslich fühlbar wachen. Run ist den Deutschen yervaltssam jede weitere Tätigkeit in China unterbumden worden, «nd die H'Mdelsgeg- r^Mafi lunert jetzt nur aüf den «günstige« AugenbAck. um das weite Feld, das ihr de-uffche Arbeit zwm Teil schon igeebchet« «hat, Dr ihrs Zrvecke ctuszubeutpn.
Vor Menr Japan gibt sich größte Mühe, dis Mastige oituaiitoit für eine weitsve Stärkung seines wirtschaftlichen Mmflusiss in China zu benutzen, aber mfol«ge der augenMck-
wur-
«Ä besonders geeignet, m Amerika wird wohl daher de« Löwenanteil davontroK«e«. In nicht allzu ferner weit werden aHo EnAlamdm, Afrikaner wad Japaner den chMdel an sich «gerissen haben, der vor wenigen Jahre» «och DmtMand zu den '«größten Hoffnmqgen bereckchkgte.
Mit der Vertreibung der Deutschen aus SMim und der Auf- WÄmg der Handeldbezi>ch«M gen M dem Reiche der Mitte ist wiederum ein Stein aus dem einst so stolzen Gebäude der deutschen Weltwirtsthaft hevansgebrvchen worden'/ dem man vor ° Jahren noch ei« große Zukunft prophezeite. Mas in müh- lelr^eir Arbeit durch eisernen Fleth der deutschen Karffnrann- an Handelsbeziehungen mit dem afiatifthen Niesenreiche c«n«eknüpst worden mar, wird damit nerni^tet. And bür betr f®W(bten und wirtschaftlichen Oh «macht dos dsutschen Reiches glicht beider auch nicht die Hsfsmmg, ddH untere übersoeische SMdelsbe 3iehun gen jemals wieder ausgenommen werdon kön-
Wie so Wiebes «muß auch ihr Beâst Ms «eine Folge des verwrenä Krieges getra«g«e» werde«.
Zu Erzbergers Angaben.
WB. Versailles, 28. Juli.
Rib ot erklärte dem Vertreter des „Temps", daß er gewisse ^orbehalte machen Utüsfe hinsichtlich der richtigen Wiedergabe Mr Marcel Hritiir gege'-rüber abgegebene« und im „Echo de Harrs" »eräffeinilM/Vn Ertl ä runden über die Enthültungen Mergers. RSbot ermächtigt den „Temps", folgendes zu er- Uaren: Es ist richtig, daß die frangöHfclje und englische Regiern sich dvr'tzn einigten, auf die päpstliche Note nicht zu ant- Dorten, bevor Deutschland habe wissen taffen, welche Enischä- ^Hungen und Garantien es su Lewilligen bereit wäre. Der Mgusche Y^e sandte beim Heitigsil EtuHi wurde erk-ucht, eine Gelegenheit zu ergreifen, um dem Kardinal Gaspari au-sein»- ^tät^n, daß kein ernstlicher Schritt untern »netnen werden ’onne «solan>ze die Mittelmächte nicht ihre Absichten namentlich ^sichtlich Belgiens zu erkennen gegeben hätten. Als die Edzösifche Regierung die dem englischen Eesandten erteilten Ärutiitorten erfuhr, drückt« sie den Wunsch aus, daß dieser Diplomat eberi,falls beauftragt werde, Frankreich durch eine ^rbdlnote in die Antwort der großbritannischen Regie rang ^Nffchließen. Der englische Gesandte hat den Auftrag itber- ^nimen, Dem Kardin'ot Gaspari im Verlauf dieser Unter- die nur als rein offiziös angesehen werden konnte, eine tote M hinterlassen. Karvinäl Gaspari fühlte sich berechtigt, “j”1 Stuntius in München die Depefche zu übermitteln, die so- °en verösfentlickft wurde. Nach den von der französischen Re- nerung nrid der englischen Regierung ausMsprochenmr Ansich- ^konnte es gefährlich sein, uns in eine etwas verfrühte Dis- .^a M»rü«Keo- DesL-Lb gab He enaLifcho Regierung ihrem
warten, bevor Dew
gen der Unterkunft, der Beteiligung des deutschefi Unternehmertums und der Beaufsichtigung der Arbeiter durch Franzosen oder Deutsche, spielen auch komplizierte Rechtsftagen eine Rolle, wie z. V. die zioilstrafrechtliche Jurisdiktion über die Arbeiter und das Weiterverbleihen der deutschen, auf fremdem Territorium befindlichen Werkleute unter der heutigen sozialen Gesetzgebung. Wie die „Deutsche Allgemeine Ztg." weiter von eingeweihter Seite hört, begibt sich morgen eine Kommission, besteig aus Arbeitgebern und Arbeitnehmern, nach Versailles, um mit der fmnzöfische« Regierung in eine Besprechung der Einzelheiten bezüglich der Regelung der strittigen Fragen einzutrete«. Bevor die Grundlinien nicht endgültig festgelegt sind, kann auch den Arbeitern, die nach Frankreich zu gehen wünschm, über die Bedingungen, Lohn- unb Untsânstsverhäâmsfe keine Auskunft erteilt werden, da diese Bedingungen tatsächlich noch nicht vorliegen.
Die deutsch-Muischs« BsMungsn.
WB. Berlin, 28. Juli.
Zu den fonttnewben deutsch-polnischen Verhandlungen in Berlin schreibt die „Deutsche Maemeine Zeitung" u. a.: Es wäre dringend zu wünschen, daß bei diesen Verhandlungen die Polen sich nicht nur bereit erklären, die deutschen Kriegsgefangenen, Geiseln und Internierten sofort freizulafsen, sondern daß auch die Freilassung und RüMhrung selbst so schnell erfolgt, wie es die Transportverhältniffe zulasten.
Weiter meldet das Blatt, daß, nachdem im Mai dem preußischen Kriegsministerium Klagen in Polen zurückgehaltener deutscher Kriegsgefangener und Internierter zu Ohren gekommen waren über Mängel in der Verpflegung und Beha>Älung, ein Delegierter des Internationalen Roten Kreuzes im Lager von Szczyiorno war, in dem sich über 1500 Deutsche, Internierte, Kriegsgefangene und Geffeln, befinden und feftstellte, daß die Verpflegung sich gebessert hat. Auf Grund der Klage« wegen Rohheiten einzelner Soldaten hat die polnische Regierung eine strenge Untersuchung eingeleitet; im übrigen hat sie bereits am 21. Mai angesrdnsi, daß jeder Soldat, der sich erlaubt, die Gefangenen zu schlagen, sofort «ach der Front geschickt wird.
VerlMdlmlgm in UtWr«.
W. Wien, 29. Juli.
Deutschlands 285 890 Tonnen Material in Wies! A, 10 000 Tonnen in Brüssel und von den 80 000 fortgeführten Stück Vieh ungefähr 8000 Stück abgeliefert worden sind.
Der Streik der Telegraphenarbeiter in Berlin hat am Sonntag mit einer Einigung sein Ende gefunden.
Die Autonomie für Rheinland und Westfalen. Die „Post- meldet: Auf Grund der Düsseldorfer Besprechungen, beabsichtigt die preußische Staatsregierung, der Nationalversammlung einen Entwurf über die Gewährung der Autonomie an die Pro, vinzen Rheinland und Westfalen vorzulegen.
Groß-Deutschland undurchführbar? Der „Neue Tag" in Wien berichtet, der deutsch-österreichische Gesandte in Berlin, Hartmann, yabe die Absicht, zurückzutreten, da der Anschluß Deutsch-Oesterreichs an Deutschland, für den er sich entschieden eingesetzt habe, jetzt undurchführbar sei.
Die Veteranen von 1878/71, Zwei Abgeordnete der
Deutschen Volkspartei verwenden sich bei der Reichsregierung für unsere Veteranen von 18W71: Die Veteranen von 1870,71,; die einen Ehrensold beziehen, der in keiner Weise dazu aus«
anch nur einigermaßen erträgliches Leben zu sichren, erste Not. Sie verbringen den Rest ihrer Tage in
Die Blätter melden: Der Präsident des ungarischen Arbeiter- und Soldatenrates Weltner und der Gewerkschaftsführer der ungarischen Metallarbeiter Payer trafen auf Einladung der Wiener Ententekommission am Samstag in Wien ein, wo sie im Verein mit dein ungarischen Gesandten Böhm Besprechungen mit dem Chef der englischen Mlitürmispon, dem Obersten Eunningham, und mit dem italienischen Gesandten in Wien, Prinzen Borghese, abhalten, um ein lleber- einkommen zwischen den Lntentereâierungen und der Budapester Räteregierung zu erzielen. Die Vertreter der ,Entente forderten den Rücktritt der Budapester Regierung, die ungarischen Delegierten erklärten jedoch, daß auf Grundlage des Rücktrittes Bela Kuhn nicht verhandelt werden könnte. Die Budapester Regierung sei nur zu, Konzessionen auf wirtschastlichenl Gebiete bereit. Von einem freiwilligen Rücktritt der Räteregierung könne jedoch keine Rede sein.' Die Verhandlungen scheiterten noch nicht endgültig, da Weltner Hs Mittwoch in Wien bleibt.
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reicht, ein < leiden bitterste----- —— _
Siechenhäufern oder fallen der allgemeinen Armenpflege zur Last. Wenn Hilfe überhaupt noch nützen soll, dann muß sie unverzüglich erfolgen. Die beiden Abgeordneten fragen ant Ist die Reichsregi'errmg zu solcher umgehende« Hilfe bereit und welche Maßnahmen gedenkt sie zu dem Zweck zu ergreifen? Die finanziellen Nöte des Reichs dürfen m diesem Falle, zumal angesichts der geringen Zahl der noch lebenden Veteranen, kein Hindernis bilden.
Betrübliches aus dem besetzten Gebiet. Wer Wgeord». nete der Deutschnationalen Fraktion richten cm die Reichs« regierung folgende Anfrage: „Vor kurzem wurde in.Kaisers-^ lautern ein Kaufmann von einem französischen Soldaten ohne jeden Grund erschossen. Die abpralleude Kugel tötete einen anderen Kaufmann im zweiten Stockwerk des Nachbarhauses, Eine Entschädigun; wurde den betreffenden Familien bisher nicht gewährt, von einer Bestrafung des Soldaten ist in der Oeffentlichkeit nichts besannt geworden. Hat die Reichs- regierung von der französischen Heeresleitung Auftlärung über den in Kaiferslameril begangenen Mord gefordert? Wie gedenkt sie sich der Geschädigten anzunehmen?- Und dazu der Fall Manheim in Berlin, für den der Reichshauptstadt eine Million Mark Buße auferlegt wird!
Sozialdomskratische Regierunzspräfidenten. Zum Re- gwrungspräfidenten von Düsseldorf ist an Stelle des bis zum 1. Oktober in den Ruhestarrd tretenden bisherigen Regierungspräsidenten der Justizrat Hugo Laade aus Elberfeld ernannt worden. Er gehört der sozialdemokratischen Mehr- Heitspartei an. Auch die Neubesetzung des Regierungspräsi- bentenpoften von Arnsberg in Westfalen soll durch einen An* gehörigen der Mehrheitssozialdemokraten erfolgen.
Kündrgungsrecht bei Schließung Mit Staatsbetrieben.
" ‘ um vom 21. Juli bestimmt, daß in allen
_______ . Reichs- »der Staatsbetrieb im öffei Interesse dauernd oder zeitweilig geschlossen wird, die Wirksamkeit der erforderlich werdenden Kündigungen nicht von dem vorherigen Benehmen mit der Arbeitnehnrervertretung abhängig ist.
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