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Geueral-Auzeiger

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Lerantlsortlich: für politischen und aSgemeiu« Teil G. Schrecker; i»r lokalen und provinziell« Teil sowie Sport W. Moritz; für Anzeige« «ch

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Nr. 170

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Ä Mr« der Äre«« in ter NAMMMM

Laßt euch nicht vom Auslande beschämen!

Der Marburger Profestor Theodor Birt, einer der glänzendsten Vertreter der klassischen Philologie der Gegenwart, hat den Brief eines Norwegers an ihn veröffentlicht. Der Brief knüpft an einen Aufsatz, den Birt über Hannibal ge- schneb«:, an. Auch den Karthagern wurde damals, als Hannibal, der Siegreiche, unterlag, von Rom ein für immer tseimcjftenbei: Gewaltfriede biftiert. Auch die Römer ver­langten schließlich die Auslieferung Hannibals. Auch die Karthager riefen, als sie sich besiegt sahen, den Feinden wahr- heitswidrig zu: wir sind nicht schuld an dem Krieg.; nur Hannibal und die böse Kriegspartei hat ihn gewollt ! Der Brief lautet:

Sie schreiben: Hannibal allein der Sünder! Es ist wiederum genau dasselbe, wenn auch jetzt Deutschland dem Kaiser und seinen Ratgebern alle Schuld zuschreibt." Endlich eine deutsche Stimme, die dies sagt! Wenn man, wie ich, ein inniger Freund Deutschlands ist, wenn man immer be­hauptet hat, daß die Ursachen des Weltkrieges zu tief liegen, daß man das eine Land, die eine Regierung, ja sogar eine einzige Person als Urheber des großen Unglücks anklagern darf, da wirkt es niederschmetternd, wenn das deutsche Volk gleich in der Stunde des Unglücks seine Feinde von der Schuld befreit und seiner alten Regierrmg alle Schuld zu- lchiebt. Mag auch diese Regierung Fehler gemacht haben, wie kann dock) das deutsche Volk, d. h. bie gebildete Minder- zahl dieses Volkes, die Sachlage so mißverstehen, daß es vergißt, daß eben die große, herrliche Entwicklung, die diese Regierung geleistet hat, die größtenteils von dieser Regierung geschaffen ist, der Stolz jedes Deutschen gewesen. Und eben diese Entwicklung, eben diese Größe ist doch die wahre Ursache

des K

ese Konkurrenz hat England nicht dulden

effeu könum. Wäre die frühere ...

en, die Situation wäre dieselbe, wenn die Macht und e Größe Deutschlands sich auch unter der Regierungsform o hoch emporgeschwunge« hätte.

In schlaflosen Nächten habe ich diesen Winter mit trau­rigen Gedanken gekämpft. Aber ich bleibe immer dabei stehen: BSie kann das klar denkende deutsche Volk sich in dieser

daß auch sie dem gescholtenen Preußentum alles verdankt, ihre straffe Organisation und Disziplin?

Glauben Sie nicht, daß alle in den neutralen Ländern gegen Ihr Vaterland feindlich gesinnt find. Es gibt auch hier in Norwegen Minoritäten, dre nicht aus den schlechtesten Elementen bestehen, die in Wort und Schrift für Deutschland gekämpft haben. Und selbstverständftch sind vielen die Auges geöffnet, seitdem die Ententemäche ihre wahre Gesinnung ge­offenbart haben, seitdem das größte Weltverbrechen, die fort­währende Verhungerung Deuschlands, stattgefunden hat. Aber zur selben Zeit gestehe ich, ist die Weltsituation nie trauriger gewesen. Solange die Hungerwaffe ein berechtigtes Kriegs­mittel ist, wird England alle Festlandsmächte in Fesseln halten sönnen. Wird nie die Zeit kommen, da alle diese Länder sich gegen bett großen Unterdrücker England erheben? Und warm bereut Deutschland seine jetzigen Irrtümer?"

Wahrlich, dieses Schreiben eines Ausländers ist geeignet, ichlreiche Deutsche mit tiefster Beschämung zu erfüllen.

Matzmhmen zur Verhinderung von SLeuertzmterZiehungen.

Die Steuerkontrolle über den inländischen Papiergeldbefltz soll neuerdings anscheinend nicht durch Abstempelung, sondern durch Umtausch in neues Papiergeld bewirkt werden. Aus Weimar meldet dazu dieBerliner Börsenzeitung" : I« nächster Zeit wird alles vorhandene Papiergeld eingezoge» und durch Gutscheine (Zwischenscheine) ersetzt, die wieder ge- gw neues Papiergeld si«getauscht werden. Hierdurch ist jeder gezwungen, die bei ihm vorhaxde« Summe auzugeben, denn er erhält nur soviel zurück, wie er abgegeben hat, wäh­rend bas nicht angegebene tixb ausgelieferte Papiergeld für ungültig erklärt wird. Ferner werden sämtliche Wertpapiere üner Abstempelung unterzogen und unter Kontrolle gebracht, "be nicht abgestempelten Papiere verlieren ihren Wert, ^nlüfye Maßnahmen werden mit den Gesellschaften vsrge- ^nunen, um die dort investierten Werte festzustellen.

Die tzeuLigeu Redner in der National-

DDP. BeM«, 24. Juk.

^.Aus Weimar meldet derBerl. Lokalanzeiger": Wie wir fahren, wird in der heutigen Sitzung der Ratio iralveycunm- N» der Abg. von Gräfe das Wort ergreifen, um die Er- uarunge« seiner Partei über bk Regierungserklärungen ab- Nhrben. I» eingeweihte« Äwifee nimmt man a«, daß der Wsfmanyninijler Erzberger derjenige sein wird, der stkln von Gräfe «ntworte« wird. Von den unabl)ängrgen Sozialdemokraten wird Herr Haase sprechen. Sämtliche Par­zen die nicht zum Regiemngsblock gehören, halten heute Ä Versammlungen ab, um sich mit den Reden Bauers Müllers zu beschäftigen und zu bestimmen, welche Redner to der morgigen Debatte vorgeschickt werden sollen. Von den ^^chrheitssozialfften dürften Wels und Krätzig frechen.

DDP. Weimar, 24. Juli.

Wie wir hören, wird der Reichsminister Erzberger in der heutigen Debatte der Nationalversammlung sehr wichtige Mitteilungen aus der Kriegszeit vorbringen, um den neuen Vorsatz der Deutsch-Nationalen zu parieren.

Abgebrochene Verhandlungen.

DDP. Berlin, 23. IM.

Die Verhandlungen zwischen dem Verband Berliner Me­tallindustrieller und den Angestellten-Verbänden bezüglich der allgemeinen Bedingungen, die bereits eine weitgehende Neber­einstimmung gezeigt hatten, wurden am Mittwoch abend sei­tens der Angestellten schroff abgebrochen.

LebensmèLLÄMkulatèon.

DDP. Haag, 24. Juli.

Das Nahrungsmittelamt in Chicago macht bekannt, daß zu Speln- lationszwecken folgende Mengen Lebensmittel in Gefrier- und Lager­häusern in Chicago aufgestapelt sind: Rindfleisch 43 000 Tonnen, Schweinefleisch 35 000 Tonnen, Bai ter 4 000 Tonnen und Eier 370 Millionen Dutzend. Er werden Maßregeln verlangt, um die Speku­lation zur Freigabe dieser Lebensmittelvorräte zu zwingen, damit der Mangel in der ganzen Wett behoben und die Preise gedrückt werden.

Revolution M England?

DOP. Rotterdam, 23. Zull.

Hier find Gerüchte über den bevorstehenden Ausbruch d« Revo­lution in England im Amlauf. Es wird behauptet, der König habe den Präsidenten Wilson telegraphisch gebeten, er möchte die amerika­nischen Trichpen, die zur Friedensfeier in London waren, dort be-

fällen getonnten. Die Demsustratione« seien gegen das WuigShiuS, gegen die Rezürunz und d« Friedeusbertras gerichtet gewesen und endeten trat «nun Kampf mit der Polizei. RGereS Gräber ist nicht zu erfahren, da die enMche Zenfur immer noch mit großer Schèffe arbeitet

WiLson Meder gesund.

DDP. Amsterdam, 24. Juli.

Wilson, der an DyKenLerie erkrankt war, ist wieder ge­sund und hat seine Arbeiten wieder ausgenommen.

Deutsche NatwrmLversamMlUW.

SitzWwg vor« 28. Juli.

Auf der Tasesoâuug sieht als ewiger Gegenstand: EntKegemnchme eiwet StiÄimg Nr R^tchsrrsievun«.

Nach EröfsntWg durch den Präsidenten, Fehrenbach nimmt Mnächst Reichsmi «ffderpväsèdent Bauer das Wort zu längeren Ausführungen. E«vgamâ-s spricht der Reichs- minMerpräfid«ft von der erste« Woßen Außgabe der Rattonal- veâmmluvg, von dem orotzs« Berfasiungswerk, das de-MAacyst Witter Dmh und Fuch komme und spricht dem« »on weiteren Ausgaben, die zunächst der LSlung harren. Kein anderes Volk Seltne sich einer so reinen Demokratie rühmen. Der Memster erinnert an die bevorstehemde grundlegende Umgestaltung des Straft echte und des bürgerlichen Re^s, die die Demokrati­sierung unserer Rechtfprechrnrg bringen werde. Der Minizter- präsideut wehrt sich gegen ewe gewaltsame Entwicklung und redet in diesem Zusc-nnnenlxmge den Unabhäng-igen ins Ge- wisien die dieDiktatur des Proletariats" als eine politische

der anderen Seite Bevelendmog durch teilweise immer nach «nzureücheMie Löhne, die «icht einmal wer Erwerb der ratio­nierten«-mittÄ «usreühe«. Was sich in Deu

cmb am Eichen

Rcachtverhältnisfl. Diese llmßchichtung wSrde auch ihre« Aus- druck in de« öffentliche« Einrichtungen finde«Es werde da­her ein Gesetz über die Arbeiberrfite «ad WtrisckMsräte kom­men, wodurch der Arbeiter das Mitbeftimrmgsrechst beun Pro- buttionsMcieB bekomme« mürbe. Der Ministerpräsident kün­digt bann das Echetz über die Verstaatkichnng der ebektrHchen Kraftwerke an und die tieeesi «rotzartrge« Steusrprozekbe. Die Fmarrzgesttzgebung werde bn Zukunft in weitestem Umfange in der Hand des Reiches mchen. Mit der Soziacktsterung der Elektrizität und bet BraunSohle, der baS) der übrige Bergbau sorgenvolle, werde bas Reich zum wichiigsien Wictschaftsfaktor des Wirtfci-afls lebens gemacht. Die neue Verfastung schaffe die Reichseisenbahn. Nach dv, pMtHche« mirbew boxn auch die wirücln^liân Schicks âbestimm«ngee i« der Hand des Volkes liegen". Der SmifteupräfAettt wo^et sich dann gegen die Plan­wirtschaft, bw er Mr ewte Gefahr für bett Sozraftsmus halt. Die Regieau^ng »â â« Zwang brechen, aber auch neuen nicht «inführen. MttMâ würde man «n deu Alckau der Kriegswirtschaft gehe«. Der ^âchsmEerprasid^

ton sboaehond »m der Gr-mchmmoslage im RWâze und ver­weist onfvie wm Reiche bereiioestelltsr 1% Milliarden zur Verbilligimg bet Leban-mittel. Er spricht von der Aufhebung der Devisenordnung und bet Poftzeninr. Notweiidrg.bet °â Erle-chterunqen sei die Kontrolle der Ein- und Nussuhr. Ms wichtige Ausgabe hontet der Redner die weitere AuWestal- tung der sozialen Einrichtungen und erwähnt dabei die Er­höhung! der Invaliden-, Afters- und Kinderranteu. Dre z«mmer-

lichen Finanzen des Reiches würden allerdings manche Märsche nicht in Erfüll img gehör lasten. Dehnüch wie. die Arbeiter fallen auch die Beamten immer noch ihre gesetzliche Vertretung erhalten. Der Reichsmi-nffterpräsident wendet sich dann, nach­dem er die Pläne der Regierung darsplegsi hat, an. die Set* fammlung mit einem dringlichen Appell zur Arbeit. Alles würde im Entwurf bleiben, wenn die Grundlage des Gedeihens fehle, der Wille zur Arbeit. Er spricht in diesem Zusammen» Hang von den erdrückenden und schier unerfüllbaren Friedens» bedingungM, zu denen wir unter Zwang die Unterfchrifft ge­leistet hätten. Der Vertrag lege uns die Pflicht zur Arbeit auf. Sie wäre unser einziges Zahlungsmittel, besten Kurs nicht ye- suân, sondern gestiegen sei. Angesichts unserer durch Vertrag begründeten Derpflichrung zur Arbeit sahen einige die einzige Rettung darin, diese Arbeit im Notfall zu erzwingen. D« Reickisregisrung lehne diese Diktatur aber ab. Auf den Volk sr» Lund eingehend, sagte der Ministerpräsident, daß s« sich â einig wären, daß der VLlkând ein Schwert ohne Klinge sei. solange es kein obligaiorilches Schiedsgericht, durch das Kriege vermieden werden, gibt. Wir brauchten aber auch brüderliche Gesinnsug unter unseren eigenen VoKsgsirosten bei unser® Partei- und WrtfchafükSinpfen. Die Rede klrngt in ^nee Ruf an die Menschheit «ls, als bw Ministerpräsident erklärt: Immer häufiger dringen die Stimnveir eines neue«, von hchreu Gedanke« «füllten Menschentums mt unser Ohr. Es sind nicht

der

Keller, die den NamenKlarheit" trägt.

Der Ministerpräsidsnt zitiert dE« den markantesten Vertreter diefer Gruppe Henri Barbusse, der sagte, daß die Demokratie

^Re^nckMer des Aeußer-n Müller führte aus: Meins Damen und Herre«! Dor Herr Ministerpräsident hat Ihnen so­eben die Grundsätze entwickelt, nach denen das Kabinett die beutle Politik zu fiihvm gedenkt. Er bat dabei, auch unsere künftigen Beziehungen M den übrigen Völkern S^streift Das war aoiwEdig, denn unsere mnwre und äußere Polâk mutz einheitlich fem. Als das, Staatswesen, welches das steteste Dahl recht der Welt eingeführt hat, als das Staatswesen, das die Fordemmaen der internationalen organisierte« ^rberter- klasie. wie sie in Bern und Leeds formuliert wurden, z« sernem

Einführung ber ariftTMen Zeitroâung je einem Volk auf« erlegt wurde, müssen wir bewto<b «ersuchen, auf den freibe«* lichen Wogen vorwärts zu schreite«. Nur so können wir morcu Mche Grobetungen in bet Wtztt machen. Die Welt soll sich ba« vcm überzeugen, daß der Verirrst von 2 Millionen Toten, die dieser Krieg Deutschland getanes hat, in dem deutsche-« Volk die Ueberzeugung Gefestigt hat, daß Streitiges eit unter dem BÄker« nicht mehr^mit Pulr^r und Blei ausgefochw« werden dürfen. So lange es Nßensche« geben wird, die sich an diese Krveasjah-re erinnern werden, so lange die Krüppel dieses Krie­ges als lebendige Wahrzeichen dieser entsetzlichen Jahre die Straße« der Städte und Dörfer besül&r i werden, wird es keinem der am Krieg beteiligt gewesenen Staaten gelingen, das Volk wiederum in einen Krieg zu führen. Ein eivirger Stbret aus dem geängstigten Herzen von Millionen Mattern wäüie ihnen begreiflich «machen, daß die Zeiten vorbei sind, in bene« Menschenleben so niedrig im Werte standen wie i« de« letzten fünf Jahren. Eewiß, es wird manchmal chwer fallen, sich in die Zeit einsufügen, in der mir uns nun einmal bewürben, aber unsere Lage ist doch wirklich klar. Als Ergebnis des Krieges ist für uns fesizustelie«, daß das deutsche Schwert im Zukuuft als Hilfsmittel diplomatischer Kunst nicht meyr zahlt. Es ist uns eine so gründliche Abrüstung auferlegt, daß es zwei- felhait ist, ob sie selbst im Interesse ber Sieger liegt. Aber diese Abrüstnug ist zunächst nur uns und unsern früheren Verbündeten diktiert. Zu einem Segen für die gairze Welt wirr die Ad» rüsiang erst dann werden, wenn sie allen Boltern ^gemeinsam auferlegt wirb. Die Erreichung dieses letzten Zieles zu, for­dern, muß unsere AufgaLe sein. Wir werden dieser Aufgabg am besten gerecht werben, wenn wir allen militariuuchen Ge- dankengän-gen endgültig entsage«, wenn wir schon unsere Ju­gend dazu erziehen, daß in Zukunft nicht das Sa wert, ^aroerM nur das Recht über die Beziehmmgen- der Völber mltEnand^ zu entscheiden hat. Die Seele unserer Zu send soll nicht durch HahMsäilge vergiftet werden. Der Ehauoinismus war ber allem Völker« eine der Quelle«, die zu bi; em Kriege Mfüyrt haben. Die Welt hat an dieem eixen WelTr^eg wvhrbcy genug.

Pflege dieses Ideals des Rechts ist i die Folge unzerer miTi» «irischen Niederlage, das wiire nur eiu äuFerlio-es Ergebnis. I« Mirkkichkeit hatten die letzten Jahre des Krieges bereits die militaristischen Aufsastungen in den breiten Maßen unseres Nokkes bereits völlig unterhöhlt, und weil diese Sinnesande- inwa eine so umfassende und tiefgreifende war, konnte die Revolution tu de« Roveinbertagen des vergangenen Jahres so ««blutig siege«, sich ft rasch über ein grâs Reich ausbreiten wie noch niemals eine Revolution tn der Gcfchinrte. Den neuen Gefft des Rechtes z« pflegen, sind wir aber ^ den Millioivem Deutschen kbuttk. die infolge dien-s Krieges unrer fremd« SerâlMft komme« und deren Verlange« «ruh fnltureuet Auto- nonne und nach Schutz für die deutsck)e« Minderheiten um so stirer erfüllt werde« wird, le wehr die Wefl sich davon uber- zeugt daß das deutsche Volk ein friedliches Volk ist, das gemein- fam mit kinen Nachbarn bk zertrümmerte europäffcl)e Kultur uüeder aufbduen will und in besten Reihen nur einflußlose Minderheiten «ack mikitLÄffcher Rache schreien. Je melk wip Aetgen, daß es dem deutschen Volke mit den Gâukcn de« emlnen Friedens, für die sich bereits vor niefrr als 100 Jahren! Ka«E eftvgsfetzt hot, beilw^ Ernst ist, desto leichter «rachen wue es den trott unserem Volks körper lasgeristene« Dent '-'en, ihr Devtsthtum auch mkr fremder Fl-gge rei« r« bewahrn. Wir müssen die Wett von umlsrem »«esäMtkerliche« ^nänswille« aber auch deshalb »berzeugs«, damit big PoNtck der Kâti^o- nen, die in letzter Lüne zu diesem A^ltkrâe Sefuhrt Hat. m afcieÈfrarer Zeit begraben wird. I« Veralues w«r^ bereits eine neue Koalition begrünbet. gleichzeitig mit dem SSerfatttee Vertrag w-urde das französisch-cnglisch-amerüranifche Abkom­men aeschkoste«, das Frankreüb gegcn^eine^ovozier^tA^ griff Deutschlands schützen soS. Dke Militärische Nentrallfierung.