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Nr. 169 Geschäftsstelle

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Gellera!-A«zeiger

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Erscheint täglich mitAusnahme der Sonn-u.Feiertage,mit UnterhalLurrgsbeileLe.

Hammerstratze Nr. 9

Mittwoch den 23. SuB

Verantwortlichr für politische» und all-mneme» Teil G. Schrecker; für lokalen und provinzielle» Teil sowie Sport W. Moritz; für Anzeige» «â Reklamen A. Stobt, alle in Hanau «.M.

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1919'

. Oesterreich zum

DieAusrottung der Besten".

Dsr Historiker Otto Seck hat in- seiner Geschichte bas Viermaliges der antiken Welt den Satz ausgestellt, eine Mptursache seiNe Ausrottung der Vesten" geruesen. um Beweis erinnert er an die Geschichte Roms. Die ünde des MarLus, die VluMrdsr. des Sulla, die Pro- skriptionslisten der Triumvür«, die Ehristewoerfolgungen, Mes trug dazu bei,- die Vesten im römische« Volke a-uszu- wtten. Dann bedurfte es nur noch äußerer Anstöße, um Kieses morsche Gebäude Ku stürzen. So samt man sagen-, picht die Barbaren haben Rom zu Fall gebracht, Rom fiel church sich selbst. Auch D^erktschiland leidet heute Mier der Ausrottung der Veste«. Der Weltkrieg zehrte svm Kern unsere Volkes und der Friiedensoertrag und dis Devolution setzen die Zerstörung fort. Man hat früher kett Krieg gern als eine Muslese der Tüchtigsten" ver- Mchigt. Das mag er einst gewesen sein in den Urzeiten stes Menschengeschlechts, als noch Mann gegen Mann stand lynb die Muskelkraft des Stärkeren den Schwachen üe- Islegte. In unserer Zeit aber wirkt der Krieg eher â ent- igegengesetzter Richtung. Nicht die Schwachs« vernichtet Min Eisenhagel. Die sind weit vom Schuß, arbeiten zu- Hause, liege« in der (Etappe oder spielen den Drückeberger. IWas litt der vorderen Linie ängefetzt wird- Fleisch gegen Mahl und Feuer, Mensch gegen Maschine das sind die CÄsSndesten und KräMssten, die Begeisterten, die Muti­ge«, und wahllos und ohne jede Auslese mäht unter ihnen der Schnitter. Die Universität Heidelberg beklagte erst kürzlich bei feierliicher Gelegenheit den Tod von 500 ihrer VraehörüLioir, die anderen Hochschulen werden ähnliche WMstÄen wulMw-erfen ihosver«. MG MM EGWM Welsfamilien sichen da' wie entloUAe Stimme. Die Mchen der Arbeiterschaft sind gelichtet. 1800 000 deutsche Männer sind ckusgetilgt, die Jungen Md dahin, unsere Gegenwart ist greisenhaft geworden, sie wird es noch mehr Irverden, wenn der Feind seine Proskript iâslP e einreicht, Ims die er alle die gesetzt hat, die er fürchtet, weil wir auf ste hoffen. Dann wird das deutsche Voll so hâenavm sein, Ivie es auch in seinen! elendesten Zeiten nie war.

Trotz alledem könnten wir hoffen, wieder e-miporzukoin- - I Kett, wenn unser Vallnichtselbst Hand an (ich liegen wollte. Das tut es leider. Es ist auf dem I besten Wege, die Ausrottung bet Besten fortzusetzen, wenn I es die dauernde Hungerblockade, welche die Revolution I über die gebildete Oberschicht «erhängt hat, nicht bald I «Gebt. HierW einige Erläuterungen ErzbWger wies I neulich darauf hin: ein- TelegraphsnarbeKer bezieht heute I Liren jährlichen Arbeitslohn von 7650 ML, also sehr viel I mehr als der Besitzer eines Kapitals von 100000 Mk. Erz­berger hatte seine Vergleiche noch weiter ausdchnen I sollen: er Mts daran erinnern sollen, daß nur weniige I Universitätslehrer diese CeMtshöhe erveichen, viele weit I dahinter zurückble iben usw.

Was soll aus den Schichten werden, aus- denen das I geistige Leben DeutsckMnds sich aufbaute den Schichten, in betten die Ideale am festesten wurzelten, wenn man I ihnen den Boden unter den Füßen wegreitzt und $ne^ I bis Sorge um W gemeinen BedürfnHe des Alltags als I Bleigewicht an^is Mche hängtT Un^e sanier mittlerer I DeamtenstanÄ, wie dec größte Teil der Ungehörigen I freier VeruLe dr-oht zu versinke«. Das vorhandene Ce- rhlecht kann vielleicht noch mit äußerster Anstâgung und I Entsagung sich über Wasser Hallen, aber was Ä aus I seinem Mchwuchs? Ihm wird es nLcht möglich sein, bis I Bildungshiche der Vorstchren- zu errejchen. Je«e aber, die I heute die StaatsMvschèae anLosiben und die ZÄunft I nuichLn, haben zwar Dethmwmtr SMagwort von der I Freien Bahn für den Tüchtige«" aus der Koârsmasi« I des alten Staats mit Wernommse«. Aber sie mögen sich I morschen, daß sie nicht in WiMSW-eit Hand in Hand mit I den Feinde an der.Mrsvottung der Bestes' Reifen und I dvd«rch dem deutsihâ Bo«o das Lästckfal Roms bereiten I Wer tote brauchen nicht ss weit zurück zu blicke« über uns das Los Richards Heraufbsschwöve«, wo Krieg und I Bolschewismus alles verschlang, was im Gewimmel Ser I Wehen dem Banner der euroipÄÄsche« Kultur folgte, und I ®i) infolgedessen Ruhe und Oâung nicht mehr Wurzel

H»n Annen. '

Fast mrglaMich!

Aus dem Saarzediet wird gemeldet, daß dort eine I Wge Demoralisation »nies der Bevölkerung Platz zu Steifen beginnt. Die Denunziationen gegen deutsche Beamte und Lehrer aus der Wevölkernng heraus nehmen Selbst die französischen Besatznngsbeh-rden sprechen Mtil Abscheu über diese Halttmg großer Trrle der Be-

«Rechtsfrieden".

Der Frredsnsvertrag mit Oesterreich.

Die Greuzezt DeitMâ- stsrr eichs.

WB. St Germain, 22. IM.

Dem gestern überreichten Vertrag lag ein Memorandum bei, das die geänderten oder neu hinZugekommenen Artikel nach den Nummem aufzählt und darauf aufmerllam macht, daß die vorgenommenen Aenderungen zum Teil auf sinngemäße Anordnung der Deutschland zugestandenen Modifikationen be­ruhen, zum Teil den Einwendungen der österreichischen Dele­gation Rechnung tragen, soweit sie bisher von der Konferenz, als berechtigt aüeâmrt wurden. Eine zweite Beilage fordert Oosterretch zu der Verpflichtung auf, Ausfuhr und Transit­verkehr aller Waren zwischen Oesterreich und Ungarn zu ver­hindern, bis der Vertrag zwischen Ungarn und ben alliierten und assortierten Regierungen abgeschlossen sein wird. In den Grenzbestimmungen bleiben die Bestimmungen des früheren Entwurfes bezüglich der Grenzen Tirols ohne jede Veränderrmg aufrecht, fsdaß also Südtirol bis zum Brenner tLaliemsch werden soll. In Kärnten wird eine Absümmungs- zone geschaffen, die im wesentlichen das ganze Klagenfurther Becken wafaßt. Dies Gebiet wird in zwei Teile geteilt. Für jeden Teil wird eine AbstimmuugskommMon gebildet, der archA Vertretern der Großmächte im südlichen TeU ein Jngoflcwe, im nördlichen ein Deutschösterreicher angehören. Zunächst würd innerhalb dreier Monate nach dem Inkraft­treten des Vertrages im südlichen Teil abgsstimmt. Fällt die Abstimmung zugunsten Deutschöstsrreichs aus, so fällt auch der südliche Teil ohne weiteres und ohne besondere ALstim- mmrg an Deutschöfterreich. Entscheidet sich das südliche Ge- biet für Jugoslavien, so wird drei Wochen später im nördlichen Gebiet die Abstimmung vollzogen. In Steiermark find die Grenzen gegenüber dem Vertrag vom 2. Juni unverändert geblieben. Deutsch-Westungarn wird zum großen Teil Deutsch-

Tschecho-Slovakai sind insofern leicht geändert, als die Grenze nicht am rechten Marchnfer, sondern mitten im Flusse ver­läuft, sodaß Deutschäfterreich die Schiffahrt ermöglicht wird.

Me. Wie ÄerLMMschrmLsâMrrmmitHen.

WB. Versailles, 22. Juki.

Die Blätter geben AusZüge aus dem Fri.ede«svev- taa g seilt tu urf für Oesterreich wieder, von dem größere Teile bereits bekannt geworden sind. Oesterreich darf eine Armee von 30000 Mann unterhalten und muß sich wie Deutschland grundsätzlich für alle aus dem Krieg entstandenen Verluste und Schäden verantwortlich ansehen. Die W ieb ergutma churrgsLommisfion setzt unter fast gleichen Be­dingungen wie für Deutschland die bis zum 12. Mai 1920 zu zahlende Entschädigungssumme fest. Die Kommission setzt eine llnterkomnrtzfton ein, dis sich mit den österreichischen ^ta= gslegenheiten beschMgtigt. In ihr sind vertreten England, Amerika, Frankreich, Italien, Griechenland, Polen, Rumänien, der ferbisch-ttoatisch-flovenißüe Staat und Tschecho-Slovakien. Die vier erstgenannten Mächte ernennen je einen Delegierten... mit zwei Stimmen, die fmrf anderen Mächte bestaune« jedes x Jahr eines gemeinsamen Delegierten. Die Vor krieg s- schulden Oesterreich-llsgarns «erde« von allen Sukzessionsstaaten rmd »Oesterreich getragen. Der Anteil, den jeder Staat an dieser Schuld haben wird, wird von der WrÄrergutmachmrgskommisfion festgesetzt. An der Kriegsschuld nehmen die Sukzessionsstaatm nur bis zum Be­trage von 1500 Millionen Goldfrancs teil. Hiervon enftallt die Hälfte auf Tfchscho-Slooakien, die anders Hälfte wird gmeirqam von Polen, Rumänen und 6 ab flauen getragen. Die Sutzeffionsftaate« ks-mm-sn ferner für die alten Banknoten auf, die auf ihrem Gebiet umlaufen. Außerderu müssen sie die Domänen des ehemalige« österreichifch-rmgarifchen Staates unb der Erdynastie, die auf ihrem Gebiete liegen, zuruck- faufett. DerTemps" betont, daß die Anforderungen, die an Oesterreich gestellt werden, so groß féib, daß eine Zahlungsunfähigkeit klar zu Tage trete. Die aUuerten und assortierten Stemerunyeu müßten also einen Plan für eine Reorganisation aufftrlle« und die Kontrolle des gesamten «irtschafüiche« und smanzieüe« Lebens in Oesterreich über-

Dos ,^adâi^â" Deutsch-Oesterreichs.

WB. Wien, 23. Juli.

I« einer hier ab gehaltenen Versammlung gegen den Entente- Imperialismus und den Gewaltfrieden hielt Friedrich Adler eine Ansprache. Er bezeichnete den Friedensvertrag von St. Gernmin als das Todesurteil Deutsch-Oesterreichs. Die in ben wirtschaftliche« Bestimmungen enthaltene Zunmtung auf Uebernahme von miubeftens 50 Milliarden Krone« Kriegs­anleihe durch Deutsch-Oesterreich bedeute den Staats- banlerott. Die Zeit werde townten, wo die Deutsch- Oesterreicher ben Druck, den bet Friedensvertrag ihnen aus- erlegt, abschütteln würden.

Sjimmb« vor Wieugd Preffe»

WB. $8ka, 28. IM.

Die getarnte Wleoor Presse, spricht ei-n,nötig rhreEvipörmlg über die FriedEbevingnngen ane. DerNeue Tag" sagt: Der Berlrag, de« die (£diente nach langen Wochen des Wartmrs piäietitterL ist ein schändliches Stück Arbeit. Das SelvstbesttNi- mun ns recht darf n-tcht verletzt, fonii-t Denffch-Weftungarn mir aai-üeMYiiLM g^t&a^msuia «ia* ix^.2^ ^

Äöer sich dafür entscheidet. Sonst verlSre» tote das mow Recht, gegen die DergewattiMNy der anderen Gebietei zu protestieren. Nach den neuen Grenzen wird bas Staatsgebiets -Durchaus ungenügend fein und wird nicht tragen können, was Deutsch-Österreich auf erlegt wird. Die Annahme der DeÄi^ Hungen wäre b^una&roenbfca« Bankrott der Staatswiröschafits Der Entente nv^ . Har gemacht werden, daß dieser Vertrag ihr MkLst nichts nW, weil die Schuldner erfchlaKen werben: und damit die Schuld nicht eingetrieben werden kann. DasNorm Wisner Tagblatt" führt unter der llebe-rfchrift ^Deutfch-Oests« "reich elne Konkursmaffe und eine Kolonie^ aus, von einer Ui*1 -.abhüngiâM Deutsch-Oesierreichs fet feilte Rede mehr. Das wirt-fchaftiiche Eigenleben werde erdrückt, sodaß Deuffch-Oester-i reich un-vermsgend werde, die Bedingungen zu erfüllen. Der Pagrante Bruch des feierlich versprochenen Selbstbestim-mun-gs-: rechtes in Teutsch-Südtirol würde die dauernde Unmöglichkeit eines ftâdnachbarlichen Verhältnise- zu Italien schaffen. Italien wäre gut berufen, wenn es nach dem Friedensschluß das aufriAende Unrecht vsseitigte. Ganz Deutsch-Oesterreich sei elftes Sinnes, daß den deutschen Sied-lungen in Ungarn das -SelbstL eftimmuTgsrecht gewährt bleiben müsse. DieZeit" erklärt: Der Wille der Sieger triumphiere in hemmungslosen^ Orgien über Recht, GerechtiNLit und Natürlichkeit. Deutsch--' Oesterreich würde aus der Reche bet wirtschaftlichen freie« Staaten verschwinden und âe Art Türkei werden. Das Blatt weist darauf hin, daß in amMchen und parlamentarychsn^ Krsffsu die wirtschaftlichen und finamziellen^BedinAungen» durthens undurchÄhrLor bsUschnst-werden.

Nem MEHaoer in Ungarn?

; DBP. Haag, 23. Juli. (Telegramm.)

We Otegterung Vela Khuns soll nach einer angeblich aus Budapest stammenden Pariser Meldung gestürzt und durch ein Triumvirat ersetzt morden fain. Die neuen Regierungs- männer sind aber nicht bekannt. Vela Khrm ist angeblich nach Wien geflüchtet. Dies wird hier als Beweis dafür betrachtet, daß die neuen Machthaber nicht der bolsche­wistischen Richtung angehören. Wenn die Nachricht auch nicht bestätigt ist, so glaubt man in Paris doch, daß der Sturz Bela Khuns-durch die AuMlmg der Roten Armee veranlag

Die BusMrmN des FrWeWvsrtrages.

, WB, Versailles, 22.

GGsm fand hier È erste Besprechung zwischen den Ver­tretern der verbündeten Regierungen und der deutschen Re­gierung sowie Sachverständigen über die Kohlenliefe­rungen statt, die Deutschland gemäß dem Friedensvertrag an die Westmächte zu leisten hat. Die deutschen Vertreter: legten die gegenwärtige Kohlenlage Deutschlands bar, aus! der sich ergab, daß die Abgabe von Kohle« unter den gegen-' wärtigen Verhältnissen die schwerste Gefährdung, ja unter Umfi&nbstt den baldigen Zusammenbruch des deut­schen Wirtschaftslebens nach sich zichen muß. Die verbündeten Regierungen verlangen die Vorlegung eines Planes über die m September ab möglichen Lisferungend Die Vechaudlungen werden am Donnerstag fortgesetzt.

" HM«M gegen Erztzerger.

\ - °» Weâ, 28» IM. iTelegramM.)

Die Un^Ge Les dEl SkaatSMlwistrrS HeMrich gegen Erz- ktoer nehmen immer schärfere Fsrniku an. In stmerletztcu Poleunk gegen den RÄckSümmMiinister heißt e§t Sch habe im Laufe der letzten Woche »cm ^nâfinanzmisEer rüst weniger als viermal èffeirtkch in den verschiedenste» ivarute.it vorgchalten, daß er die Us-i ivahrtzeit f^e. und mehrfach ttMrt.â» noch deuâheren Ausdruck zu gebxauÄie«, hw Gelegenheit zu »chücher Feststellung zu Raffen, tssvon iuMeii Herr Hz-Ktz-rger Neuen Godrauch gema-tzt hat. Helfferich erhebt fsigrude k nSage gegen Erzüer-er: Wenn «n Politiker es Zuwege bringt N* ProM ^^ dem RnchsfiS^ uni ew« privaten Keseckschast««stm der Ge»«schast zu end scheiden n*b sich kurz baranf in den «.t Matticheu Geldern dotrerte« AuhichtSrat dieser ÄesMchast w-Men läßt, so ist vom StandPMft »M vâischeil W»hk«sständiZkeit dies« Mann für muh erledigt. Ich toi^e einer solchen Maml nicht emen Ta« als Vrolnnsteu « meinem tiejchüi: lDâr. Sch »Me ihm »n-ma« StertMuer fchmèe« können.

Äletee Slachrichterl.

Arrtraa bet Deutfchuaiistmleu Bolkspartei zum Set- mSaeASMmachs für direkte Steuern. Jnhâr gewerblicher urb landwirtschaftlicher Betriebe, die mit eigenen Kindern wirtschaften und ben dich-n MeheME ihremch^re« Lerino gen zugelegt haben Sternen bet Festsetzung des End­vermögens einen entsprechenden Abzug vom Endvermogen beanspruchen. . . - - M

«iederlassusg der Subuftwc mmSaarptaet". Tue Ml-, buiw des Saarftaates veranlaßte bereits die Industrie bet1 westkühcu Pfalz M «mfimgreichen ZweigniicherlaMngeu üuwr- halb der neuen Grenzen. - Sm besetzten Scbt^ ist infolge der starten Zufuhren der Preis für alle Lebensmittel bis zu 250 Prozents gefallen. I« SasrbrLâ« tastet die Bntter mir ^te^^süeiserung der landwirtschasttbüe« Bedarfs- eetitel. Jeder Städter schwört daraus, daß der Bauer rw Kriege reich geworden sei. Dieses voreilige Urteil ist aber, nicht gerecht. Die wirkliche« Bechältnisse roerben beleuchter durch eine Denkschrift des Reichsernährrmgsmunstermnm, . sich mit der Preissteigerung der landwirtschaftlichen Bâarfs> artikel und Erzeugnisse vom Jahre 1913 bis 1919 befaßt Das Ergebnis dieser Untersuchung ist folgendes: Die .Sma® rung der lanbwitai^eft^n >Wfii&Äfe-«t. Vj^ ÄW ^ â ÄmäÄ» ttöOM ^WLâ