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Gknrral-Anztigkr

AMchks Organ ßt Mt- M LMKreis ßi««

Erscheint täglich mit Ausnahme der Sonn- u. Feiertage, mit Unterhaltungsbeilage.

Verantwortlich: für politischen und allgemeinen Teil G. Schrecker; für lokalen und provinziellen Teil sowie Sport W. Moritz; für Anzeigen m» Reklamen A. Brodt, alle in Hanan a. W.

Verlag: Das vereinigte evangelifche Waisenhaus in Hanau a. M. Rotationsdnwk der Waisenhau»- bnchdruckerei in Hanau a. M.

Nr. 164 Aa«gg,ggfe. Donnerstag den 17. IM SeWg» g^g m.- MS

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Bedauerliche Au

Hungerblockade, Strsikblockads.

Die Hungerblockade ist aufgehoben. Die Wege in die Welt Rnb Deutschland wieder geöffnet, die Sperrmatznahmen an den Grenzen haben aufgehört. Wir sind wieder in der Lage, Lebensmittel auch aus dem Ausland einzuführen und damit vorerst unseren dringendsten Bedürfnissen zu genügen. Das Getreide reist auf den Feldern der Ernte entgegen und schon hören wir hier und da das Klingep der Sensen, hören wir hen Gesang der Schnitter und Schnitterinnen, wie sie zur ersten Friedensernte rüsten. Aber auch Mitzklängs tönen in fiese Erntezeit hinein. Aus Pommern und aus Ostpreußen hören wir das WortErntestreik". Die Landarbeiter haben ß an einigen Stellen entschlossen, die segensreichste Arbeit

I Jahres, die Erntearbeit, nicht zu verrichten und versuchen, diesen Streik auch aus größere Gebiete auszudehnen. Es muß deutlich betont werden, daß im jetzigen Augenblick hier wie bei den übrigen Streiks ein Ausstand als eine Maßnahme erscheint, die geeignet ist, die Allgemeinheit in schwerer Weise m schädigen. Schon jetzt ist in den Verhandlungen mit dem Wirtschaftsausschuß in Weimar mitgeteilt worden, daß be­stimmte Zusagen auf eine Erhöhung der Brotration nicht er­hoben werden können, da unter anderem die Wirkungen der Landarbeiterstreiks geeignet wären, diese Hoffnungen auf Er­höhung der Brotration zu vernichten. Die Landarbeiter werden es sich auch überliegen müssen, ob sie sich in den Streik durch unverantwortliche Elemente hineinhetzen lassen wollen. Die preußische Regierung hat ihrerseits erklärt, daß den Forderungen der Landarbeiter völlig Genüge werden solle, nun liegt es aber an den ErntearbeiterN, nicht die Ar­beit nisderzulegLN, sondern zur Sense zu greifen und das keifende Getreide zu schneiden, um es unter Dach und Fach jiupUMu,Mm Segen des deutschen Volkes und nicht zuletzt

Di

W.B. Bern, 17. Juli.

Wie derNouvelliste de Lyon" aus Paris erfährt, scheinen »ie Mierten die Auslieferung des deutschen Kaisers nicht fließt von Holland, sondern von Deutschland selbst verlangen m wollen. In diesem Falle werde Holland den Kaiser be­dingungslos ausliefern. Als Sitz des Gerichtshofes käme pam nicht mehr London, sondern Paris in Frage.

Die Lündmirtschast Md Die BZlriehsrè

DDP. Berlin, 17. Juli.

Der deutsche Landwirtschastsrat, der Bund der Landwirte tob andere haben dem Reichsarbeitsministerium eine Erklä- tung übermittelt, worin sie darum bitten, die Landwirtschaft tos dem Gesetz über die Betriebsräte fortzulassen. Sie ver­möchten in keiner Weise eine Notwendigkeit anzuerkennen, tos Gesetz auf die Landwirtschaft auszudehnen und lehnen jede Verantwortung für die Einbeziehung ab.

Der Laulmrheiterstreik.

W. Berlin, 16. Juli.

. Die preußische Staatsregierung hat beschlossen, die Unter- staatssDreUre Dr. Meyer vom Ministerium des Innern und ^reczinski vom Kriegsministerium über Stettin nach Stral- und als Kommissare mit den weitgehendsten Vollmachten sofort zu senden, um an Ort und Stelle in Stralsund die Ursachen des Landarbeiterstreiks zu prüfen und möglichst Ab­hilfe zu schaffen. Nach Prüfung der Verhältnisse sind die Kommissare in die Lage versetzt, den Belagerungszustand über Stralsund event, aufzuheben und den Arbeitszwang zu be- Mgen.

W. Greifswald, 16. Juli.

Der Landarbeiterstreik im Landkreise Franzburg ist im Mckgang begriffen, da das Militär, das die Güter besetzt die Arbeiter zur Wiederaufnahme der Arbeit anhält. Die Wiederaufnahme der Arbeit war dringend geboten, da Die Rübsenernte in Gefahr geriet, völlig zu verderben. Ge­fahr besteht auch für Wintergerste und Zuckerrüben. Von auf den Gütern eingerichteten Ausschuß des Landarbeiter- verbandes wurden 15 Mitglieder verhaftet und nach Greifs- wär transportiert.

DDP. Stettin, 17. Juli.

Die Dampfer wurden am Ausfahren gehindert, sodaß viele Msonen in Stettin bleiben mußten. Im Kreise Franzburz P es zu Unruhen gekomnien, worauf vom Regierungspräsi­denten in Stralsund der Belagerungszustand sür den Bezirk Stralsund verhängt war. Da das Generalkommando glaubte, die Verhängung des Belagerungszustandes über Stral- Md nicht genügte, ist der Belagerungszustand über ganz ; Vorpommern ausgedehnt worden.

DDP. Königsberg, 16. Juli.

Wegen der infolge der wilden Streikbewegung der Land- arbester im Kreise Mohrungen vargekommenen vielfachen Ausschreitungen und zuni Schutz der Arbeitswilligen wurde ^r den wèstlichKn.TM des Kreises der Belag?rmtgkzchtand

-stände im Osten.

Eine Erklärung derD. Tageszeitung".

DDP. Berlin, 17. Juli.

DieDeutsche Tageszeitung" bringt an der Spitze ihrer heutigen Nummer folgende Erklärung:Fälschung der öffent­lichen Meinung. Die Regierung hat in der heutigen Presse­konferenz an die Vertreter der deutschen Presse aufgrund ten­denziös entstellter Darlegungen über die Geschichte Les Land- arbeitsrstreiks offiziell das Ersuchen richten lassen, die Front gegen die Arbeitgeber zu nehmen. Es steht dahin, wie weit die Presse diesem Ansinnen ohne auf eigenes Urteil und Objektivität zu verzichten, entsprechen wird. Aber es verdient festgenagelt zu werden, mit welchen Mitteln die derzeitige sozialdemokratische Regierung die Hetze gegen die schaffenden Kräfte fördert. Ein derartiger bedenkenloser Zynismus inug sich über kurz oder lang notwendigerweise an seinen Urhebern rächen."

Klâr Nachrichten.

In den Nu bestand. Der Unterstaatssekretär im Aus­wärtigen Amt Töpfer hat seinen Abschied genommen. Töpfer war der erste Kaufmann in der Regierung und hat sich große Verdienste um gute wirtschaftliche Beziehungen zu Dänemark erworben.

Franleesshs Ssztaliften gegen Ratifikation. Aus Paris wird gemeldet: Der Nn. onèlausschutz der Sozialisten beschloß mit 1420 gegen 54 Stimmen, bei 500 Stimmenthaltungen, die Ratifizierung des Friedensvertrags aSzulehnen.

Die Bluttat in Berlin. Die gesamte Pariser Morgen- e reffe gibt die Nachricht von dem Tode des französischen Sergeanten in Berlin weiter. Nur wenige Blätter knüpfen daran Bemerkungen. Marschall Foch soll von der deutschen Regierung die sofortige Zahlung von 100 000 Francs SchaLen-

Tollers Brrmterkmig. Aus München wird berichtet: Der Student Ernst Toller ist nach dreiernhakStägiger Ver­handlung heute zu Festungsstrafe von fünf Jahren, dem Mindestmaß für Hochverrat, verurteilt worden.

Die nächste große Probe". WieDaily News" meldet, hielt Sir Douglas Haig in Aberdeen eine Reoe, in der er erklärte, jeder Heranwachsende junge Engländer müsse im Ge­brauch des Gewehrs unterwiesen werden, damit, wenn die nächste große Probe komme, wie sie eines Tages sicher kom­men werde, England eine Nation in Waffen sei, bereit und vorbereitet, um sich dieser Probe gewachsen zu zeigen. Großes Vertrauen in den Deutschland auf erlegtengerechten" Frieden scheinen also zumindest die englischen Generale nicht zu haben.

Deutschs Nalisnalosrsümmlung.

Sitzung vom 16. Juli.

Präsident F ehreuLach eröffnet die Sitzung um 9 Uhr 55 Nirm Fortsetzung der BerfassungeberaLung bei Art. 113. Es liegt ein Antrag Äuep (Soz.) und Gen. vor auf Einfügung eines Artikels 113a: Die Todesstrafe ist ab geschafft. Mit der Beratung dieses Artikels verbindet der Präsident die Beratung über einen unabhängigen Antrag zum Artikel 115 desselben Inhalts.

Abg. Dr. E i n z h e i m e r (Soz.) führt aus, daß die Ab­schaffung der Todesstrafe eine alte Forderung frei­heitlicher Gesinnung ist. Es ist Aufgabe des Staates, die Miß­achtung des Menschenlebens zu beseitigen. Er muß den Grund­satz praktisch vertreten, daß das Menschenleben an sich unver­letzlich ist. Heute ist der richtige Augenblick für die Verwirk­lichung der alten Forderung gekommen. Regierungskom­missar Dr. Preuß: Ich bitte, die Abschaffung der Todesstrafe nicht in die Verfassung aufzunehmesu Darüber wird bei der unbedingt notwendigen Reform die Strafrechts entschieden wer­den müssen. Ich glaube, daß die Entscheidung über die Todes- strase zweifellos im Sinne der Antragsteller erfolgen wird. Abg. Düringer (Suat. Dp.): Die besten Theoretiker und Praktiker haben sich für die DeibehaLtrmg der Todesstrafe aus» gesprochen. Die Frage gehört auch nicht in die Verfassung. An­scheinend sind die Anträge doch nur aus partet-Laktifchen Grün­den gestellt worden. Die überwiegende Wieweit des deutschen Volkes ist gegen Len Antrag. (Unruhe und Lärm links.) Abg. Dr. Kahl (D. Dp.): Der Antrag ist zweifellos vom Idealis­mus emgegeben, aber Ort und Zeit für ihn nicht richtig ge­wählt. Richt bloß die Juristen, sondern auch erste Namen un­seres -geistigen Lebens halten nie Todesstrafe für unentbehrlich. Der richtige Zeitpunkt ist die Reform des Strafrechts. Bei ihr wollen wir Gründe und Gegengründe sachlich abwägen. In der heutigen Zeit ist, wie immer nach einem Kriege, die Krimina­lität gestiegen. Da kann der Staat gegen eine bestimmte Gattung von L^erbrechen auch auf diese Macht nicht verzichten. Abg. Cohn (II. S.): Was wir beantragen, ist ein Teil der Buße, die das Volk sich auserlegen muß, in einer anderen Wert- sMtzung des menöflicben Lebens. In höchstem Maße handelt es sich um eine moralikbe und politische Frage. Abg. Hauß­mann (Dem.): Wir werden, um die Verfassung nicht noch weiter zu belasten, diesen, wie alle neuen Anträge, alllehnen. Die Frage ist eine Kulturftage, gehört aber nicht in die Ver­fassung. Diejenigen haben nickst das Recht, die Abschaffung der Todesstrafe zu »erlangen, die fortgesetzt an die Gewalt appellie­ren und die Ha-ubgranate für das beste Mittel erklären, auch diejenigen nicht, die Geiseln erschießen lassen, oder Offiziere, die ibce Pflicht tun, beim Schwimmen totalst essen und ertränken. (Lärm links.) Abg. Dr. Költzsch (Dnat. Vp.): Gefühls- monWrtze svuèöv M die AMvKr.rg der TphsMsase. Aber as.

gibt nun einmal Verbrechen, die nur dadurch gesühnt werve« können, daß der Verbrecher das letzte, was er hat, hergibt, sein Beben: Gerade der jetzige Zeitpunki der Revolution ist der un­geeignetste Moment, um die Todesstrafe abzuschaffen. (Unruhe und "Lärm bei den Unabhängigen.) Damit schließt die Be­sprechung. Der sozialdemokratische Antrag auf Aufhebung der Todesstrafe wird abgelehnt in namentlicher Abstimmung bei zwei Stimmenthaltungen mit 154 gegen 129 Stimmen. Artikel 117 spricht das Recht der freien Meinuags- äußerung aus und bestimmt dann weiter: Eine Zensur findet nicht statt, doch können für Lichtspiele durch Gesetz ab. weiwende Bestimmungen getroffen werden. Auch find zur Be, Dämpfung der Schmutz- und Schundliteratur sowie zum Schutze der Jugend bei öffentlichen Schauspielen und Darbietungen ge- setzllè Mdßnahmen zulÄstg. Ein demokratischer Antrag will die Möglichkeit einer Filmzensur dadurch befetingt baben, daß er nur gesetzliche Maßnahmen zum Schutze der Jugend gegen den Schund in Wort, Schrift und Bild sowie bei öffent­lichen Schaustellungen, Darbietungen und Lrchtsprelen zulassen will. Ein unabhöngiger Antrag will gleichfalls die Fjlmzenfur beseitigen. Lbg. Nuichfe (Dem.): Mein Antrag wrll Lea lebten "Rest der Zensur, nämlich die Möglichkeit einer Psilm- zensur beseitigen und damit die Verfassung entlasten. Zur Be­kämpfung der"Entartungen reichen die b^tchender Gesetze salb kommen aus. Abg. Koenen (U. S.) begründet den mmb- hängigen Antrag. Als er am Ende seiner Rede erklärt, es harstlls sich bei dem Antrag um eine positive Maßregel um In­teresse der Juaeuderziehung, und wenn dieses Haus auch nur einen Funken von Verständnis für die wichtige ornge, so must es diesem wichtigen Antrag Miimmen, bemertt Prä­sident Fehrenbach, daß er diese Bemerkung, die er sur feinen Teil nicht ruh io hinnehmen könne, entschieden zuruck­weifen müsse. Im weiteren Verlaufe der Sitzung kommt es dann zu einem ^ifan:meMoß zwischen dem Bbg. Dr. Eoh, (U. S.) und dem Präsidenten Fehrenbach, La Ler llbg. Cohn erklärte, namentlich in er letzten Zeit habe es der,P^a- sr^nt den Unabhängigen gegenüber an Objektivrt« fehlen lassen. (Großer Lärm im ganzen Haufe.) Präsident eh ren- b a di: Zu dieser Verwahrung haben Sie nicht den mindesten Anlaß. (Lebhafter Beifall in einem grcchen Teile des Haufes.^ Zurufe ter lluabhängigen: Wir lassen uns das nicht mehr ge-^ fallen.H Abg. Cohn (U. S.) macht dann fachliche Ausfüh.- engfieu Znsammen^ng mit der Kenterung, grubet h-abö mÄU segenauW 5 urchchaltefilms erlebt. Es ist wahrscheinlich, daß wir jetzt parteipolitisch gefärbte Regierungssilms erhalten werden. (Andauernde Schluss rufe.) Abg. Haußmann (D.): Der Antrag der Unabhängigen ist an sich sehr vernünftig. Aber in die Verfassung gehört er nicht. Er ist vielmehr ein Beispiel für die Entartung der Amtragssellung, die jeden Maßstab ver­missen läßt. Auch der Abg. Hache hat für die PlenumsLeratung linierftütung einer würdigen und raschen Erledigung zugesagt. Das Gegenteil ist eingetreten. Die agitatorische Betätigung der? Unabhängigen bedeute einen Schaden für das ganze Gesetz-- gebungsweuk. (Beifall, Lärm und Unruhe bei den Unab.) Lffinisterpr8sident Lauer werdet sich gegen die agitatorischen Ausführungen des Abg. Cohn über das Bestehen eines Korrup- Konsfonüs des Reichsprässdenten Ed über die Unterstützung der Filmindustrie duvä) das Reich. Abg. Cohn (U. S.):A)eM Abg. Haußmann wird der Abg. Haase schon die richtige Antwort^ erteilen. Haußmanns Annahme ist unwahr. Abg. Huußn mann (Dem.): MÄne Ausführungen entsprechs.r den Tat»' fachen. Ich weise es als unerhört zurück, Latz der ALg. Cohw sie als unwahr begeidmet. Log. Kratzig (Soz.) bestätigt die Feststellung des Abg. Haußmann. Der Artikel 117 wird unter Ablehnung aller AbäuLerunManträae in der Fassung des Entwurfes angenomMen. Während der Abstimmung trat ein Besucher des reuten Ranges ass die Brüstung «ib wirft ein großes Paket Flugblätter und Kraue Karren in den Saal. Es entsteht große Immbe. Auf den Flugblättern stehtDadaisten gegen Weimar," auf den graue« Karten wird die Ankunft best Obcadada angetürbigt. lieber den zwei ton Abschnitt der Grundreckie, der das GemenchHaftsleben behandelt, berichtet: Abg. Dr. Beyerle (Ztr.) - B-rttkel 118 stellt die Ehe als' Grundlage des bewiK-en Familienlebens unter den Schutz Leo Verfassung und erklärt die Gesundung, Reinerhaltting und soziale Förderung der Familien als Aufgabe der Bevölkerungs- Politik von Staat und Gemeinde. Kinderreiche Familien habest Anspruch auf ausgkidxnbe Fürsorge. Kach Artikel 119 ist die Erziehung des Nachwuchses Pflicht und Recht der Eltern, über deren Betätigung die staatliche Gemeinschaft wacht. Dazu lieget uerfd-xedene den-okratisä-e, sogialdemokratisthe und unabhängige Anträge vor, die ftü) vor allem mit der Stellung des unehe-- liäien Kindes befassen. Slussor-dem liegt eine Entschließung des Ausschusses vor, die Regierung möge einen Gesetzentwurf vor- legen, der die ittbMide und loyale Stellung des unehellchest Kindes in gerechter Weise regelt. Abg. Frau Röhl (603.)ä Die Borschttge des Ausschusses fit» mangelhaft. Abg. Frost NeuhanS (Ztr.): Eine klbeiMeNung der Ehe mit anderem Verbindungen würden wir für verhängnisvoll haften. Auch diel Gleichstellung der unehelichen Kinder mit den ehe kochen geht yt weit Gewiß sollen sie eine rechtliche und gesellschaftlich göstchevt«! Stellung erhalten. Abg. Frau Bronner (Dem.): Meine! Fraktion meint, daß die Rechte der unehelichen Kinder nicht iw der Verfassung, sondern in einem besonderen Gesetze feftgelegt werden sollen. Abg. Frau Gierke (Dnat. Vp.): Mir sind der Meinung, die Ehe mit der Mutterschaft gleichzustellen und daß Ehe und Familie im SBoifsbewuntfein ihren besondere-L geheiligten Platz behalten müssen. Bbg. Frau Zietz (IL S.):j Der bisherige Recktszustand ist eine bittere klugerechti^ett gegenüber dem unehelichen Kdude und seiner Mutter. Rach weiteren Bemerkn« MN der Abga. Burlage (Ztr) und Katzenstein (Soz.) behandelt Abg. Kunert (Ü. 6.) aus»; führlich die Aufgaben des von dort Unabhängigen geforderte«; Reiüomi'.rGcriums für Volk-Hygiene und wird vom Vizeprä-^ sidenten Haußmann wiederholt auf die Ueberschreitung der ver^ abredetc« Redezeit hingew lesen. (Zurufe bei dem Unabhang.r Es gibt keine Redezeit.) Darauf schliesst die Bo^rechung. -< Rächste Sitzung Donnerstag M Uhr vorrMWs: Erfass ungs^ *urf. LchtzK ^S Uhw ^ - t