Einzelbild herunterladen
 

ÄMMtk â Anitllltk . - BW gilt/V ▼HV ^

SisrückungSgebührr

Die 8gefpalten« Kolonelzeile oder deren Raum 40 Pfg. di» ögrspaltene Zeile im Rellameteil 1.50 Mark Offcrteugebühr 25 Pfg.

Bezugspreis:

Sierteljährlich 4,20 Mk., monatlich 1,40 Wk für Post- bezug vierteljährlich 4.20 Mk., monatlich 1.40 Mk. Die einzelne Nummer kostet 10 Pfg.

Gtneral-Aszeiger

AMWes Grzm für SUN« md Fückkreis Kamu.

Erscheint, täglich mit Ausnahme der Sonn- u. Feiertage, mit Unterhaltungsbeilage.

Verantwortlich: für politischen und allgemeinen Teil G. Schrecker; für lokalen und provinziellen Teil sowie Sport W. Moritz; für Anzeigen und Reklamen A. Brodt, alle in Hanau a. M.

Verlag: Das vereinigte evangelische Waisenhaus in Hanau a. M. Rotationsdruck der Waisenhaus« buchdruckerei in Hanau a. M.

M« 1K4 Fernsprechanschlüsse Nr. 1237 und 1238 l^amâirra hlM! 5 OfllH Fernsprechanschlüsie Nr. 1237 und 1238 101Ü

Geschäftsstelle und Redaktion: Hammerstraße Nr. g ^ilrllvilliis Geschäftsstelle und Redaktion: Hammerstraße Nr. 9

^MII!||PII>I^MIWIIIMM««MIWMailUBIBWMMBMIW««mMMmiWMI«WOTro.!WSMMMI^«MHWUIBa»MmmMIIM«lt^

Fortdauer des Eisenbahnerstreiks.

Hindenburgs Abschied.

Ist der Leib in Staub zerfallen, Lebt der große Name noch . . . Hindenburg ist gegangen. Der größte Feldherr der neueren Geschichte, ja nach dem Urteil künftiger Ge­schlechter vielleicht der grösste aller Zeiten, ist von seinem Posten zurückgetreten, dessen Bedeutung zuletzt vielleicht weniger in der Ausübung einer bestimmten Befehlsgewalt lag, sondern in einer höheren, mehr geistigen Region zu suchen ist. Mit dem ruhmbedeckten Namen Hindenburg verbinden wir Deutsche für immer den Begriff einer der seltensten Persönlichkeiten und militärischen Erscheinungen. Und mit ihm find Großtaten soldatischen Könnens in alle Ewigkeit verknüpft, die zu überbieten kaum jemals gelingen dürfte. Auch in unserer jetzigen tiefen Erniedri­gung haben rorr das unveräußerliche und unbestreitbare Recht, darauf stolz zu sein, daß in Deutschland ein solcher Mann erwuchs. In ihm sind die besten militärischen Tugenden des alten Preußen zur höchsten Vollendung gediehen, und sie wurden durch die unvergleichliche Makel­losigkeit eines in seinem alles umfassenden Kreise be- schlossenen Charakters gekrönt. W:r würden uns selber vor den Augen unserer Feinde herabsetzen, wenn wir uns nicht gerade in diesen Tagen trotz allem zu ihm be­kennten, denn wir leisten damit nur einem Manne Ge­folgschaft, dessen höchster Vorzug letzten Endes der war, ein edler Mensch zu sein. Als alles im Deutschen Reichs zusammenbrach, als die Sintflut allgemeiner moralischer drohte, als selbst die besten unter uns Richtung und Ziel verloren hatten, da faßte er den großen Entschluß, ungeachtet all dessen, was in seinem Innersten nach Her­kunft und Erziehung dagegen sprechen mußte, auf seinem Platze auszuharren und das Heer geordnet in die Heimat zurückzuführen, das sonst in ungehemmter Flut und aller Banden der Disziplin entledigt, die Heimat überschwemmt hätte. Der Ministerpräsident wie der Reichswehrminister haben in ihren Telegrammen daher nur im Namen des ganzen Deutschen Volkes gesprochen, als sie sich zu Ü6er= mittlern des unauslöschlichen Dankes de; Nation an den alten Recken machten, dessen Gestalt und Name im deutschen Heroenhimmel neben der Bismarcks fortleben wird, groß wie dieser im Vollbringen, aber größer fast noch im AusHarren.

Ekle Erklärung HindenbrLrgs.

* WB. Berlin, 5. Juli.

_ GeneralDM:msschall v. Hindenburg richtete anläßlich seines RüâktS an den Reichspräsidenten folgende Nachricht:

Herr Präsident!

Hie UnKrzâhnung des Friedensvertrages gibt mir zu folgender Erklärung Bermüsssung: Für alle Ansrd- nurrgen und Handlungen der Obersten Heeresleitung seit dem 26. 8. 1816 trage ich die alleinige Verantwortung. Auch find Äle mit der Kriegführung zufammenbängenden EntfchkWe Befehle Sr. Majestät des Kaisers und Königs fest hinein Tage auf meinen ausdrücklichen Rat und unter meiner vollen Verantwortung gefaßt und er­ledigt worden. Ich bitte diese Erklärung zur Kenntnis des dsu4fchen Volkes uutb der alliierten Regierungen zu bringen. gez. v. Hindenburg, Generalfeld marschall.

Die Buchung des linkerr Rhemussrs.

Amsterdam, 5. Juli. (Telegramm).

Nach demTeßegraaf" erklärte General Pershing, daß die an^riksnischen Besatzungstruppen auf dem linken Rheinufer während der gesamten Dauer der Besetzung dort verbleiben werden. Wenn Deutschland aber bei der Durchführung des Friedensvertrages guten Willen be­zeigen werde, werde die Zahl der Mannschaften herab­gesetzt werden. Die Abreise Lansing nach Amerika erfolge -in ungefähr 10 Tagen.

Bayer« mrd der FriedensmrLwg.

Bamberg, 5. Juli. (Telegr.)

Der Ausschuß für auswärtige Angelegenheiten der bayerische« Lamdesverfammlung, der gestern zusammen­getreten war, um zu'der Frage der Ratifizierung des Friedensvertrages Stellung zu nehmen, hat einstimmig beschlossen, die bayerische Regierung und den bayerischen Gesandten in Berlin zu bevollmächtigen, die bayerischen Stimmen im Staatenhause für die Ratifizierung des Mtedensvertraaes abzugeben.

Was man uns bietet!

W. Amsterdam, 4. Juli.

Rach einer Meldung desTelegraaf" aus London sagte Lloyd George in seiner gestrigen Rede, die Bedingungen seien zwar schwer, aber auch die Sünden, für t*e gebüßt werden -mühte, seien groß. Er freue sich über die Gelegenheit, daß Polen und Elsaß-Lothringen wieder hevgestellt würden. Deutschland könne nur auf drei Arten behandelt werden:Erstens wäre ihm zu sagen: Ihr unternahmt einen Mi ßlüngenen Versuch. Geht hin und sündigt nicht mehr. Dies sei eine Ermunterung für den Krieg. Zweitens könne man Deutschland in Stücke reißen wie man früher Polen auseinanderriß. Die Teilung Polens sei aber schlimmer gewesen als ein Fehler, nämlich ein Verbreche!«-. Air beherzigten diese Lehre. Ich bin froh, daß wir unsere Hände nicht damit beschmutzten Preußen preußisch zu behandeln. Die dritte Methode sei die der Gerechtigkeit. Man dürfe die Teutschen nicht als Opfer ihrer Regierung betrachten!, die sie unterstützt und laut gepriesen haben würden, wenn sie gesiegt hätten. Wenn Deutschland die ganzen Kriegskosten auferlegt worden wären, wäre das vollständig gerecht. Trotzdem hätten die Alliierten leschlossen, Deutschland nur nach seinem Vermögen zahlen zu lassen. Der Vertrag zwingt Deutschland, soviel als möglich wieder herzustellen und auszubauen. Er werde ehr­geizige Herrscher und ehrgeizige Völker davon abschrecken, solche Schandtat zu wiederholen." Schließlich mrddrte er auf, nicht über den eigenen Interessen die allgemeinen Interessen aus dem Auge Zu verlieren und gsmeiirsam wieder herzustellen, was ver­nichtet sei um eine bessere und sichere Welt aufzubauen.

Emsuts geflüchtet.

Berlin, 5. Juli. (Telegr.)

Der Führer der Bankbeamten, Emonts, der wegen bolschewistischer Propaganda verhaftet und der Staats­anwaltschaft zugeführt war, und der zu den Verhand­lungen zwischen den Bankangestellten und Vankleitungen beurlaubt war, ist geflüchtet. Wie verlautet, soll ihm am Nachmittag ein Zettel zugesteckt worden sein mit der Mitteilung, daß die englische Vesatzungsbehörde im Rhein­lands seine Auslieferung verlangte, weil er unter flen englischen Truppen bolschewistische Ideen verbreiten ließ.

Die rote Flagge gehißt.

= Bern, 5. Juli. (Telegramm).

Nach Aufhebung der Zensur kann heute derAvanti" mitfeilen, daß bei den vor 3 Wochen in Spezia stattge- fundenen Unruhen die Mariuetruppen sich weigerten, die Schiffe zu verlassen. Auch die Menge fraternisierte mit der Menge und die aufgebotene Infanterie verhielt sich passiv. In Ravenna wurden die Läden gestürmt und geplündert. In Simola, wo es sieben Tote gab, wurde aas dem Dome die rote Flagge gehißt.

Revolution in Peru.

^ Lima (Peru), 5. Juli. (Reuter.)

Am Freitag morgen ist hier die Revolution ausge­brochen. Der Präsident und das Kabinett wurde ge­sangengesetzt.

Kleine Nachrichten.

Wie Gnalââr selber über den Börkerdnud denken. Der sozialistischeDaily Herold" nieiirt zu den Böllervundsreden Grepr und Lord Cecils, daß Resolutionen und Reden noch keine neue Welt machen. Das Blatt sagt dann:In Irland, Indien und Aegypten sehnen sich fremde Böller nach Freitest. Die Männer in Paris, die den Völkerbund gegründet haben, verwenden große Heere, um Nationen niederzuhalten, die leidenschastüch enifcf)I»ffeH sind, sich selbst zu re­gieren."

Kür die Aufrichiu^a der Monarchie HshenzoAer«. Sie .Krcuzzcitung" veröffentlicht tute Erklèruug des BerstaudeS der deutsch- konservativen Partei, in der ei Hecht: 9 t ur eine parlamentarische Rc- tzicrung, die als solche keine persönliche Verantwortung kennt, konnte im Stand« sein, einen solchen Frieden, der utH neben unserem Lebe« als Staat auch die natiouale Obre raubt, ihre Zustimmung z» geben. Keiner Monarchie wäre das jemals möglich gewesen. Dieser Revo- lutlonsregiernni, die uns n», aS-s gebracht hat, sagen wir den Kampf an. Wir streben nach einer SSieberberfteSof der Monarchie unter dem Szepter der Hohenzollern, die uns Nnscheu, Wohlergehen, Freiheit und Kultur zu verschaffen vermochte gegenSbcr der Jämmerlichkeit einer Gegenwart, die 9lrnmt Elend un» Verachtung brachte, wie sie bic Demokratie und die Masseuherrichaft uns gebraut haben?

Die Sich- rvi s der LevenömitteliÜKe. Die Marinebri- gaden Lowenfeld und E r b a r d t «id Teile der tochiuschen Rb- tekbmg des G a r d e k a v al le ri c - S ch ü tz en ko r p 8 haben sich freiwillß bereit ertliik, bett Verkehr her Lebens mittekzüge siche iDiSellcu.

Tergtlug des Kyffhäuser-NundeS der deutschen Sandes- Krregerverbütlde. Unter dem Vorsitz des 1. Prästdeiuen, General­oberst non Heeringcu, fanden vom 54. bis 26. Juni die seit Aus- bruch der Revolution erstell Tagungen des Sesamtvorstandes des

Kyffbâuser-Vundes der deutschen LandeS-KriegerverbLndc, deS Gesamt- Vorstandes des Deutschen Kriegerbundes und des Preußischen Landes. Kriegerverbandes auf beut Kyffhäuser statt. Seitens der Behörden waren das Ministeriuni des Innern und das Kriegsministerium bet- treten. Neben der wichtigen Frage der Neuorientierung in Organi- sationsangelegenbeiten unter besonderer Betonung bet politischen Neutralität der Kriegervereiue nahmen Bestrebungen über die Fürsorge j für Kriegsbeschädigte und Kriegshinterbliebene breiten Raum ein. . Nachst-bende Entschließung wurde einstimmig angenommen: Der"auf i dem Kyffhäuser versammelte Gesamtvorstand des Kyffhäuser-BundeS der deutschen LandeS-Kriegerverbände protestiert im Namen seiner rund 3 Millionen Mitglieder erneut gegen den ungeheuerlichen Gewalt- frieben, der das Vaterland um große, echt deutsche Gebiete beraubt und der dem deutschen Volke die Niöglichkeit nimmt, sich in absehbarer Zeit wieder in die Höhe zu arbeiten. Die Forderung, den Kaiser und bewährte Führer wider alles Rocht der Willkür der Feinde auszu­liefern, wirkt als Faustschlag in das Gesicht jedes ebrliebenden^patri». tischen Deutschen. In innigstem kameradschaftlichen Mtgefühl mit unseren Kriegsbeschädigten und in schwerster Sorge um die Zukunft ungezählter Kriegshinterbliebenen empfindet der Kyffhäuser-Bund mit tiefem Schmerz, daß die jeder Menschlichkeit hohniprechenden Forde­rungen unserer bisherigen Feinde dem deutschen Batrrlande die Ehren- psticht der Sorge für unsere Kriegsopfer empfindlich erschweren werde«.

Ve»«iniguttg'der Städte der besetzten rheinischen Ge­biete." Im Kölner Rathause fand unter Vorsitz des Oberbürger­meisters Xbenauer eine Besprechung der Leiter bezw. Vertreter der Städte der besetzten Gebiete» statt. Die Versammlung beschloß die Gründung einerVereinigung der Städte der besetzten rheinischen Gebiete". Die Vereinigung bezweckt die Vertretung der besonderen Interessen dieser Städte.

Ans ^altar» Stadt und Land.

Hana«, 5. Juli.

Der Eiseubahnersireik.

Die Eisenbahndirektion Franksirt e. M

gibt folgende Tarftelluug: «SAsJaitat^ M- - Ur 4 51**

se «'Bahnbetriebe in Frankfurt. Dagegen ist nur ein kleiner Teil der Dienststellen des Bezirk? gefolgt, von denen ver­schiedene, nachdem ihnen die Sinnlosigkeit und Unverantwort- lichkeit des Ausstandes klar geworden ist, offenbar zur Arbeit zurückzukehren geneigt sind. Auf den meisten Strecken, die Frank­furt nicht berühren, geht der Betrieb weiter. Der schwerste Eia» griff ist der in die Leitung des gesamten Betr i ebs. Die Lebensader des Verkehrs ist der Austausch von täglich vie­len Hunderten von Depeschen und Fernfprüchew zwischen Dirck, tion und Außendienst-Stellen auf einem eigenen, weit ausge­bauten Telegraphen- und Telephonnetz. Durch sie wird die Zug­leitung, der Lvkomvtirausgleich, die Wagen Verteilung u. a. in Ordnung gehalten. Die Ausständigen haben nun das Tebe- grvphenbüro bet Eifenbahndirektion und des Hauptbahnhofes, die TelephonhauptMntrale, die Oberzügleitung und die Drucker rei besetzt, ferner alle Frankfurter Betriebs-, Verkehrs-, Ma­schine.«- und Werlstättknämter außer Tätigkeit gesetzt und da­mit die Leitung der Eisenbahndirektion sowie jeden Verkehr mit ihren Dienststellen' unmöglich gemacht. Die in bestimmtester Form gehaltene Aufforderung an den Polizeipräsidenten Harris um sofortigen polizeilichen Schutz wurde zunächst dahin beant­wortet, daß der Polizeipräsident zwar gewillt sei. Arbeitswillig« und Material zu schützen, daß es aber ndch einer Nachprüfung bedürfe, ob er dazu in der Lage sei. Einige Stunden später wurde die Eisenbabndirektion dahin verständigt, daß der Poli­zeipräsident mit Rücksicht auf die voraussichtlich kurze Dauer des Ausstarides ein polizeiliches Eingreifen nicht für angebracht hatte. Somit war ein obrigkeitlicher Schutz der Arbeitswilligen, insbesondere der Beamtenschast aller Grade, die den Streik ver­worfen und sich in aufopfernder und- fatträfti^fter Wtzise unt die Aufrechterhaltung des Betriebes bemüht hat, nicht zu er. reichen. Vielfach ist in den Kreisen der Ausständigen nach der Glaube verbreitet, die Streiktage würden schon! deshalb van der Verraltung bezahlt, weil die Arbeiter, als die Besetzung durch die Entevte drohte, den Lohn für Juli als Vorschuß erhalten haben. Selbsiverftän-dlich wird bei der nächsten Lohnzahlung der Lahn für die Streiktage einbe halten werden. Es liegt auf der Hand, daß der Ausstand eine nahezu völli'ge Lahmlegung der gesamten Güterbeförderung bedeutet. Senn gerade dieser Zweig Kes Eiseubahndienstes ist ein viel zu ver­wickelter und empfindlicher Organismus, als dirtz er durch einen so gewaltsamen, jeder Sachkunde baren und in der jetzigen Zeit doppelt gefährlichen Eingriff, wie ihn der Streik darstellt, nicht -sofort in völlige Unordnung geraten müßte. Wenn die Ausstän­digen auch anzustreben scheinen, wenigstens die Milckizufuhr mit der Bahn in einem gewissen Umfang aufrechtzuerhalten, so ist doch der ikW übrige Lebensmittelverkehr derart gestört, 'daß die ordnungNnützige Versorgung der Stadt Frankfurt mit den allernötigsten Nahrungsmitteln wir cr- innern dabei nur an die so bringet erforderliche schleunige Kartoffelzufuhr schon jetzt in einem Grade gefährdet ist, der dsmnächst zu den schwersten Besorguisien Anlaß geben muß. Fast alle Anderen Msen-ahndirektionsbezirke haben nach der rasch verbreiteten Kunde vom Streik den gesamten Güterzulaus in das Eedict der EisenBchUdirektion Frankfurt auf Veran- hrssung der zuständigen Stelle gesperrt. Wenn sich auch bU Eüfenâhndirekti on Frankfurt alsbald dafür eingesetzt hat. daß vor allen Dingen Lebensmittel van dieser Sperre auszunehmen seien, so werden uaturgemätz doch einige Tage verstreichen, ehe diese Äste $ cßnchme bei der großen Zahl der kn Fmge kam. nMtben Dienststellen auswärtiger Direktivnsbeziscke wirksam werde»: wird. Demgegenüber kann die Tatsache kaum nennens- wert ins Gewicht fallen daß die Streikleitung angeblich willens ist, LeLensm-iiteksendungen ün der Beförderung nicht aufzuhal­ten. Die Streikleitung ist um so weniger in bei Lage, die glatt« Durchführung dieser Transporte sicherzustellen,als infolge des oben gesüälderten Behinderun.gen die unerläßliche MitwiÄung der sochkudiLe Stelle avsge schöltet ist.