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Hanauer D Anzeiger

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General-Anzeiger

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Freital! den 30. Mai

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1919

Zu den deutschen

Die Gegenvorschräge und die deutsche Oeffentlichkeit.

Vin Ueberblick über die Aufnahme, die die Bekanntgabe des

Havptinhvlter des deutschen Gegenvorschlags auf den Friedens-

MUrf der Entente her was in P reffe und Oeffentlichkeit 8«-

Md0l- hat, vermittelt den erfreulichen Eindruck, daß die eigent-

8(^11 Absichten der Reichsregierung so gut wie nirgends ver­dat worden. Diese Einstimmigkeit bezieht sich auf den in

Wir Vorschlägen für einen Frieden des wahren Rechtes zutage geiwtöirti Munsch, das große Problem der Heraufführung eines

Merfriedeus in eigentlichen Derhandlwagen mit unseren

Mden zu losen. Dagegen erhebt sich nirgends eine Stimme, mit man sich natürlich auch je nach der Parteistellung über ios Maß der von uns gemachten großen Zugeständnisse im Zweifel ist. In den Blättern der Rechten kommt die Besorgnis

M Ausdruck, daß das auf einen wirtschaftlichen Tiefstand

Bangte deutsche Volk die ungeheure Belastung nicht werde strogen können, die auch in dem deutschen Friedensentwurf für

M gesehen werden muhe In der Preffe der Linken begegnet mn verschiedenen Anschauungen, aber auch teilweise rechts t»t Jinis wird die Befürchtung ausgesprochen, daß unsere Mde, gemäß den Drohungen ihrer Preffe, über alle deutsche Äreitnilligkeit hinweg dabei bleiben werden, daß der Frie- de«entwurf der Entente unbesehen anzunehmen sei. Wir «men, daß alles daran zu setzen ist, um unseren Gegnern mit zchier Deutlichkeit klarzumachen, welche Opfer wir im In- iscjfe des Friedens zu bringen bereit sind. R.

Dernburg über die finanziellen Gegen- «" - WchM, - - - -

Der R e ich sfimchntzm in ist er Dernburg hat sich ili derDeut­schen Allgemeinen Zeitung" über die Zahlung der hundert Millionen dahin geäußert, daß, wenn die Zahlung einer sol­chen Riesensumme überhaupt in Betracht kommen könne, be- stwMte Dorausfetzulngen'von- der Gegenseite erfüllt werden «Pen, u. a. ba^ die Entente von ihren Zerstückelungsplänen für Deutschland Abstand nehme, und daß die wirtschaftliche Etellung Deutschlands nicht erschüttert werde, sowie daß man

Mr emeSlt Teil unserer Handelsflotte und unserer Kolonien zwiicfgibt. Der R eicheftuauMinister betont ferner, daß als Kezenwert lediglich die deutsche Arbeit in Betracht komme, und Mes notwendig sei, daß die Entente sich mit uns über eine iâmationvle Rechtshilfe verständige, um die finanziellen Deserteure mit zu den deutschen Lasten heranzuziehen.

Die Ueberreichung der Gegenvorschläge.

WB. Paris, 29. Mai.

Mittwoch abend 5 Uhr 20 wurde der Text der deutschen ^kgeiworschläge in deutscher Sprache dem Präsidenten der Friedenskonferenz durch Graf Brockvorff-Rantzau überreicht.

WB. Versailler, 29. Mai.

Der zweite Teil der deutschen Gegenvorschläge wurde auf dem Sekretariat der Konferenz heute nachmittag 2 Uhr 15 Ergeben.

Der Friedensvertrag.

DDP. Amsterdam, 29. Mai.

Die englische Regierung hat, wie Londoner Blätter ^ben, erklärt, daß sie Veränderungen des Friedens- Ertrags durch das Parlament nicht zugeben werde. Der Ertrag muß also im Mai angenommen oder abgelehnt werden.

Ein weißer Rabe.

DDP. Amsterdam, 30. Mai.

DieDaily News" nimmt in einem Leitartikel bezug wf die Meldung derDaily Mail" aus Koblenz, wonach kje Befehlshaber der englischen Besatzungstruppen über ^ Beschießung deutscher Städte aus der Luft beraten ^ben sollen und schreibt, daß derartige teuflische Vor­schläge überhaupt gedruckt werden können, ist bezeichnend ^NUg. Wag wird gewonnen, wenn Deutschland ge- zwungen wird, einen Frieden zu unterzeichnen, den das Zwisten der Welt verurteilt? Wir werden dann nur ie Saat für neue Kriege gesät haben.

Neutrale Journalisten in O^erschlesien.

DDP. Oppeln, 30. Mai.

Nkutrale Journalisten aus ©cbivebrn, Dänemark und Island weilten Hiule in Oppeln und bereisen anschließend ?bMd)ltfitn. In Oppeln waren sie Zeugen neuer Protest- ^ndarbungen.

Gegenvorschlägen.

Der Inhalt der deutschen Gegenvorschläge.

(Aus technischen Gründen in der Mittwochausgabe zurückgestellt.)

Die deutschen Gegenvorschläge auf den Vertragsentwurf der Entente zerfallen in eine Mantelnote, die unter allgemeinen Gesichtspunkten die Unmöglichkeit der gegnerischen Friede as- vorschläge darlegt, und in eine Denkschrift, an deren Herstellung ' Sack verständig« in größtem und weitestem Umfange mitge- ; arbeitet haben.Tas gilt besonders von den finanziellen Gegenvorschlägen, die einem engen Zusammenarbeiten des Reichefinanzministeriums und der bekanntesten Vertretet: der Privatsinanz entstammen.

. Die Denkschrift geht trotz ihres großen Umfanges nicht auf alle Einzelheiten der feindlichen.Friedensvorschläge ein. Das war gegerüber den mehr als 400 Paragraphen des gegnerr'chen Entwurfes einfach unmöglich. Wohl aber stellt die Denkschrift das gesamte FriedeHswerk auf eine neue Grundlage. Gegen­über den rein mechanischen Sicherungen, wie sie der feindliche Entwurf vorsieht, sehen unsere Gegenvorschläge organische Sicherungen vor, die sich auf den Gedanken des Rechtes und auf den Grundsatz, daß alle am Kriege beteiligten Völker auch gemeinsame Interessen haben, aufbauen. Die Friedensbedin­gungen unserer Gegner waren von zwei aufeinander schroff widersprechenden Gesichtspunkten geleitet. Einmal sollte von Deutsch land eine Kontribution erhoben werden, wie, sie in dieser Höhe mock niemals erhoben worden ist, und gleichwohl sollte ihm jede Möglichkeit genommen werden, im Verlaufe der Ausbringung dieser Kontribution wieder konkurrenzfähig zu werden. Die deutsche Denkschrift sucht nun den Widerspruch zwischen diesen beiden Gesichtspunkten auszulösen.

Die Denkschrift beginnt mit einer Darstellung der Rechts- grunMagen für die Friedens Verhandlungen. Diese Rechts­grundlagen sind die 14 Punkte des Präsidenten Wilson und die Lanfingschen Noten. In der Grundlage für die Gestaltung des Friedens sind also weder die alliierten und assoziierten Regie­rungen, noch die deutsche Regierung mehr frei. Vielmehr be» fielst ein unzweifelhaft rechtsverbindlicher gegenssitigor Vertrag, frühere Stellungnahme unserer Geguter dar, dm fortgesetzt be­hauptet haben, sie führten den Krieg nicht gegen das deutsche Volk, saubern gegen eine imperialistische und unverantwort­liche Regierung. Die Feinde wiederholten immer wieder, daß auf diesen Krieg ohnegleichen eine neue Art des Friedens fol­gen solle, ein Friede des Rechtes und kein Friede der Gewalt. Auch diese Grundsätze waren in den 14 Punkten Wilsons und in der Lansingschen Note vom 5. November 1918 zusammen- gefaht. Die uns vorgelegten Friedensbedingungen stehen zu allen diesen feierlichen Zusicherungen aber in offenbarem Widerspruch. Der Verfasser dieses Teiles der Denkschrift, Prof. Walter Schücking, führt zur Begründung dieser Feststellung eine ganze Reihe von Zeugnissen an. So hat Asquith am 27. September 1917 in Leeds gesagt:Der preußische Militaris­mus ist der Gegensatz unseres Kampfes". Ebenso erklärte Lord Robert -Cecil:Wenn in Deutschland wirklich eine demokra­tische Regierung errichtet würde. so wäre damit eine stark« Bürgschaft gegeben." Winston Churchill sagte am 3. Oktober 1914:Wenn die Deutschen entscheidend geschlagen sind und ihr Vertrauen in ihre Regierungsform verloren haben, wenn das deutsche Volk eine erwachsene Nation wird wie die freien De­mokratien der Welt, dann kommt ein wirklicher, dauernder Friede, ein Friede, der die geschlagenen Wunden heilt, und nicht ein Friede, in dem die Welt durch Furcht und Mißtrauen getrennt wäre als Folge des Willens einer Nation, sich über die andere zu erheben." Präsident Wilson.versilberte am 2. 3fpr.il 1917:Mit dem deutschen Volke haben wir keinen Streit. Wir beoeu kein anderes Gefühl ihm gegenüber als das der Sympathie und Freundschaft. Wir haben nicht den Wunsch, es zu schädigen oder zu benachteiligen, sondern leisten nur einer unverantwortlichen Negierung bewaffneten Widerstand. Dieser Gedanke kehrt in verschiedenen Reden Willsons immer wieder. Nach allen diesen Versicherungen mußte angenommen werdeu, daß di« tiefgehenden politischen Utmrc'^necn, die im Spätherbst 1918 in Deutschland stattgefunden hoben, von den Germern in ihren Friedensbedingungen berücksichtigt werben müßten. Die neue Reichsverfvffung, die streng demokratisch ist. die Abkehr ron der militaristikchen Gesinnung u. a. m.. alle diese TalsoScn sind völlig unberücksichtigt geblieben. Es ist kaum abzu sehen, so sagt d-e Denkschrift, welche härteren Be­dingungen einer imperialistischen deutschen Regierung hatten auserleot werden können.

An diesen Teil der Denkschrift sclbreßt sich eine Betrachtung der gegnerischen Zusicherung, der Fried«, bet mit Deutschland geschlossen werde, sollte

ein Friede des Rechts, kein Friede der Gewalt sein. Aus den Reden bet feindlichen Staatsmänner wird eine Fülle von Zitaten angeführt, in denen in den verschiedensten Formen diese Zusaoe gemocht worden ist. Aber bet feindliche Friedensvorscklag zeige, daß alle diese Versicherungen st'wt ein- pfeifen worden sind. Die Denkschrift beweist das hinsichtlich der Territorialfragen, bei der Regelung bet Kolvnialfroge und an der Hand des gegnerischen Völkerbundvorschlages. Auch die wÄffkkoftlicheit und finanziellen Borfchläge widersprechen die­sen ^ulid eturnen und allen bisherigen Normen des Völker­rechtes Obgleich Wilson am 26. Oktober 1916 selbst anerkannt Bot, daß keine einzelne Tatsache den Krieg hervorgerufen hat, sondern daß iw letten Grunde das ganze europavtne System die tiefere Schuld am Kriege trägt, soll Deutschland anet, Jennen daß Teutfdlhrb und seine Verbündeten sur alle Scha- dioun-'en verantwortlich sind, die die gegnerischen Reo crunaen unb ihre Angelörigcn durch seinen und seiner Verbündeten An- eriff erlitten haben. Dabei sei es eine unbestreitbare histo- tiide Saifade, daß einige der uns feindlichen Staaten, wie Italien und Rumänien ihrerseits territorialer Eroberungen fallet in»den Krieg eingetreten sind. Dazu kommt, daß die Höhe dieser Entschädigung durch eine lediglich feindliche Kom­

mission festgestevt werden soll, ohne Anteil Deutfchlairdr an bet Beschlußfassung. Die Befugnisse dieser Kommission laufen einfach darauf hinaus, Deutschland'wve eine große Konkurs­masse zu verwalten. Wie es angeborene Menschenrechte gibt, so gibt es auch angeborene Rechte der Völker. Das Obersts Grundrecht aller Staaten ist das Recht auf Selbsterhaltung. Mit diesem Grundrecht ist diese Zumutung an Deutschland un­vereinbar. Teutfdlanb soll eine Entschädigung auf sich neh­men, deren Höhe noch nicht einmal festgestellt ist. Di« deutschen Ströme sollen internationalem Regime unterstem werden, tu dem Deutschlands Vertreter immer nur m verschwindender Minderheit sind. Adf Deutschlands Boden sollen nach dem Willen auslänbifder Instanzen Kanäle und Eisenbahnen ge­baut werden können. Diese Beispiele zeigen, daß das nicht der Reckt sfr rede ist, den man uns verheißen, nicht der Friede, der nach einem Worte WilsonsSeinem ganzen Wesen nach auf Gleickheit und auf dem gemeinsamen Genusse einer allen ge­meinsam zugute kommenden Wohltat beruht, bei dem die Gleichheit der Völker in der Gleichheit ihrer Recht« besteht."

Ein weiteres Kapitel der Denkschrift behandelt den gegne­rischen

Vorschlag für einen Völkerbund

und kommt nach längeren Tatlegungen zu dem Schluß, daß das, was die Gegner Vorschlägen, den NamenVölkerbund" nicht verdient. Statt bei erste reimten heiligen Allianz der Völker kchrt darin die unselige Idee der heiligen Allianz von 1815 triebet, bei Glaube, von oben herab auf dem Wege diploma­tischer Konferenzen mit diplomatischL« Organen der Welt den Frieden sichern zu können.

Die Denkschrift untersucht sodann die Frage, ob Deutsch- . lands Stellung durch die Friedensvorschläge vernichtet zu wer­den droht und erklärt, daß nach den Friedensvorschlägsn Deutschland als Meltvolk tatsächlich vernichtet wird. Den Ausländsdeutschen wird jede Möglichkeit genommen, die alten Verbindungen im Ausland fortzusetzen. Jedem Deutschen wird es unmöglich gemacht, feinem Vaterland einen Anteil am Wrlt- bandel zu erwerben. Der Deutsche wird in den Ländern der Gegner nicht die persönliche Rechtsstellung genießen, di« ihnen bei uns zuftehen soll, das Eigentum an seinen Kabeln wird Deutschland entzogen und sein Wirtschastsleben im Innern ver­nichtet. Solche Bestimmungen bebeuieen die völlige Verleug­nung jeglicher Idee des Völkerrechts, nach der jedes Volk einen Anspruch auf Leben hat.

Dem vorbänd.aen L idersxruch zu allen .Grundsätzen her Gerechttpkeit schlieft sich an die L diesem Kriege entstandenen Grundrechtes, das bre Staats­männer aller kriegführenden Völker immer wieder als Ziel an­erkannt haben:

das Selbstbestimmungsrecht bet Völker.

Weder beim Saargebiet, noch für die Bezirke Eupen, Mal­medy und Preußisch-Moresnet, noch für Elsaß-Lothringen, noch x im Osten wird dieser Grundsatz durchgesühtt.

Alles das zeigt, daß dieser der deutschen Regierung unter­breitete Entwurf eines Friedensvertrages im fgrosssten Wider­spruch steht mit der vereinbarten Rechtsgrundlage für einen dauernden Rechtsfrieden. Nahezu keine einzige Bestimmung des Früedensentwurfes. so stellt die Denkschrift in dem Kapitel -Folgen und AusbliM' fest, entspricht den vereinbarter Bs- dnngungen. Der Entwurf fordert in terniotiaftt Hinsicht die Annektion rein deutschen Gebietes und die Unterdrückung des deutschen Volkstums. Er bringt die völlige Vernichtung des deutschen Wirtschaftslebens. Er führt das deutsche Volk in eine in der Meltgesck ickt« bisher nicht gekannte finanzielle Sklaverei. Tic Gläubiger Deutschlands können bei einer wirtschaftlichen Verelendung, wie sie die unausbleiblich« Folge eines selchen Friedens wäre, jene ungeheuren Summen mich! aus Deutschland gewinnen, die ihnen. Wen Ersatz der Kriegs- schäden bringen sollen. Die nachteiligen Folgen eines solchen Friedens würden aber über den Ausfall der gegnerischen Forde­rungen weit hinausgehrn. Das wirtschaftliche Wohlergehen der B elt ist in lettem Grunde abhängig von der Summe der erzeugten Güter. Mag die völlige Ausschaltung Deutschlands aus dem Weltgeschäft einzelne lästige Konkurrenten entfernen

im ganzen muß die- Kulturwelt durch den wirtschaftlichen Züsanmenbruch Deutschlands unendlich viel ärmer werden. Eine folde dauernde Schädigung des Woh-lftandes der Welt ist doppelt verhängnisvoll, weil der Krieg überall einen großen TM des Nationalvermögens verschlungen hat. Was die Welt braucht, ist dir internationale Arbeitsgemeinschaft auf allen Gebieten. In dem Friedensdokumeut der Feinde aber feiert eine sterbende Leltonfchauung imperialistischer und kapita- Mifcber Tendenzen ihren lebten entsetzlichen Triumph, töegert» über diesen Anschauungen, die unsagbares Ungurs über bre Mett aebrcdt haben, beruft sich die Denkschrift auf das ange­borene 3edt der Menschen und Völker, unter dessen Zeichen der englische Staat sich entwickelt, das niederländische Volk sich befreit, die nordamerikanisch« Nation ihre Unabhängigkeit er- Sichtel und Frankreich den Absolutismus abgefchüttelt hat. Mit der Achtung vor diesem angeborenen Recht erscheint ein Ver- tvag, wie er Deutschland vor gelegt ist, nicht verevnbar.

Unsere Gegenvorschläge.

«in dem festen Entschluß jedoch, seine vertragsmäßigen Vor- binblid feiten zu erfüllen, warft Deutschland folgende Ge^n- Vorschläge, 8uf denen sich die Welt neu aufbauen soll. Drq Derffchrift verübt st hier zunächst auf den deutchen Völker, bundsentwurf, der ja auch von gegnerischer Seite schon eine gewisse Bn«rkennung erfahren hat.

Den besten Prüfstein für unsere völkeebündliche Eesimvnmg liefert das darin entahltene grundsätzliche Zugeständnis M deck feindlichen Forderung, daß künftig das deutsche Heer auf ICO Otto Mann herabgesetzt werden soll. Unser Gegenvorschlatz acht aber über 'bas, was die Feinde uns vorschrerben. noch b r« gns Er bietet auch die Abrüstung der sämtlichen dimcnirfind an die uns verbleiben sollen, unter der Voraussetzung, daß da» für dem deutschen Volke ein Teil der für sein Bestehen, unent, behrlichen Handelsflotte zurückgegeben oder belassen Mrs.

Der .rackste Abschnitt der Gegenvorschläge ist den terrttora* len Fragen gewidmet.

Hier wurde an die Spitze btt Grundsatz gestellt, daß^un:^ 1 seinen Umständen eine territoriale VeränüerunM MttMivaß