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ANlliâes Organ für Mt- und Landkreis Kavan

verantwortlich für die Redaktion: Gustav Schrecker.

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A. 121 ^»W«^ Montag den 26. Mai w&^^ 1919

Clemeneeaus Antwort

Neue deutsche Note.

DDP. Versailles, 25. Mai.

Heute vormittag hat die deutsche Delegation der Entente «int weitere Note zngehen lassen,. die eine Replik auf die Notz

MenceauS über die Schuld pnb Entschâdiqungsfraqe dar« deutsche Note widerlegt ausführlich die falsche

jltHt. Die neue

Lkzugnahme auf die Note Lansin s vom 5. November 1918

I uni die Sinnverdrehung des Wortesagresston" in der be« I irtfftitben Botschaft. Die Bedeutung der deutschen Note liegt iiotin, daß sie die Schuidfrage, die immer mehr als der I Angelpunkt der ganzen sich gegnerischen Beweisführung Heraus- I M, zur Diskussion stellt.

I Die wirtschaftlichen Bedingungen.

Die Antwortnote Clemeneeaus.

B WB. Versailles, 23. Mai.

I Die deutsche Friedensdelegation hat am 22. Mai »abends nachstehende Note erhalten: I Herr Präsident!

i. Die alliierten und assoziierten Mächte haben den Bericht »t« durch die deutsche Regierung zur Prüfung der wirt- »schaftl ich «'s Bedingungen des Friebensvertrages ein- «setzten Kommissionen erhalten und sorgfältig geprüft. Dieser I bricht scheint ihnen eine sehr unzureichende Darstellung der lâsachezu geben, an gewissen Stellen starke Uebertreibungen I Murr eisen uttb die grundlegenden Prinzipien zu verkennen, I sie sich aus den Ursachen des Krieges und aus seinem Ausgang / èMöen und welche die aufzuerkegenden Bedingungen erklären Die deutsche Note erklärt einleitend, daß die indn- Ißriellen Kraftquellen Deutschlands vor dem I ^iege zur Deckung des Bedarfs einer Bevölkerung von 67 Mik- I "En Einwohner nicht genügen und sie stellt es so dar, als «ltspreche diese Ziffer der Bevölkerungszahl, für die Deutsch- i Md mit verm inderten Kraftquellen auch in Zukunft weiter wen mutz. Tas ist nickt der Fall. Die Cesamtbevölkerung I Mtschlands wird um 6 Millionen Seelen verringert werden, I zu nichtdeutscken Gebieten gehören und die man zu des- I «vvÄtieretz beabsichtigt. Es sind die Bedürfnisse dieser ver- I fetten Bevölkerung, die wir berufen sind zu prüfen.

I 3. Die deutsche Note klagt darüber, daß man von Deuisch- I ^ Abtretung seiner vorhandenen oder im Bau befind- I «chen Handels tonnage sowie ein Prioritätsrecht seiner I Wffkbauton während ei',ter bestimmten Anzahl von Jahren I Klangt. Die Note erwähnt jedoch nicht, daß man Dsuffchland I mm w-chii^â Teil seiner kleinen Handelsschiffe I Am»rs«hrt überläßt. Die Vertreter Deutschlands scheinen von» I" übersehen zu haben, daß das Opfer seiner großen Han- I ^schiffe die unvermeidliche notwendige Sühne bildet, die ihm I wrwßt wird, weil es in den letzten zwei Jahren des Krieges I krauch und allen Gesetzen zum Hohn einen erbarmungs- I W Feldzug gegen die Handelsflotten der Welt -geführt hat. I ^teilweisen Ersatz der 12 750 000 Tonnen, die versenkt wor- ? find, beabsichtigt man 4 Millionen deutsche Schiffe zu übev- I mit anderen Worten, die Schiffe, die man Deutschland I MM^hn en beabsichtigt, stellen weniger als den dritten Teil I /^.,?°Mdge dar, die auf dies« nicht zu rechtfertigende Weise I Wort worden ist.

I Defizit der Handelstänage der ganzen Welt ist das I N^nis nicht der Friedensbedinzungen, sondern der Haltung I ^^M^uds. Man kann sich vernünftigerweise nicht wundem, I von Teutschland verlangt, seinen Teil dieser Teil I Dr bescheiden an den Verlusten zu übernehmen, die es I W MU« verbrecherischen Handlungen verursacht hat.

I Die Note betont nachdrücklich dre Absicht, Deutschland im I Gebiete zu entziehen, die besonders für die Erzeugung

I tret de und Kartoffeln in Betracht kommen. I ist richtig. Aber sie bewerbt nicht, daß nichts im Friedens- I SW die Fortsetzung dieser Art von Bodenkultur in den be- I ^E^n E egenden oder die Einfuhr dich er Erzeugnisse nach I DMland verbietet. Im Gegenteil ist die Zollfreiheit dieser !.'E^bisje aus den Lstgebieten für eine Dauer von drei Iah- ^Drgchehen.. Außerdem ist es ein Glück für Deutschland daß sl^ Gegenden nicht von ihrer Produktivität infolge der 'D Verheerungen verloren haben. Sie sind dem entsetzlichen S^i entgangen, das die deutschen Armeen den entsprechen- «Erbieten Belgiens und Frankreichs im Westen, Polen, ^Mrch, Rumänien und Serbien im Osten auferlegt haben. â "E^ osftnbar kein Grund dafür vor, weshalb ihre Erzeug- n weiter auf deutschem Gebiet Absatz finden sollen.

t-D In der Note wird besonderer Nachdruck auf die beabsich- Einschränkungen betreffend die Einfuhr von P h o s- i j^on gelegt. Es wird jedoch außer Acht gelassen, daß r^rWa/ib die Phosphate, deren es bedarf, niemals erzeugt, stets cingefühTt hat. Ferner findet sich ün dem Wort- bi» «- t Friedensvertrags keine Bestimmung, die in Zukunft «Einfuhr von Phosphaten nach Deutschland verbietet oder tz^Dvert. Andere Länder, die keine Phosphate erzeugen, sind 8»?^ . Sezwuagen, sie einzufuhren, desgleichen viele andere .^Wgnisie, die aus dem Ausland komme». Der Unterschied i -£n ^h beiden SituationM wird allein gebildet durch den ^Eiligen Grad des Reichtums oder der Armut der betreffens "^Lander.

6. Die deutsche Note beschwert sich ganz besonders darüber, U1 ^n Deutschland seine Kohlen wegnehnie und behauptet, tzL ^vutschla'nd fast ein Drittel der Erzeugung der bestehenden 'lfugruben verliere. Aber sie unterläßt es zu bewerfen, daß ho» E^rtel des deutschen Kohlenverbraucks vor dem Kriege in ^A^obieten stattfand» teren Uebertragung jetzt LeaWchiigt ist. ^erdem vergißt sie die Erzeugung der Braunkohle zu

Honen Tonnen betrug, von denen nichts aus diesen übertrage­nen Gebieten stammt. Es wird auch nicht die Tatsache berück­sichtigt, daß die Kohlenerzeugnng der nicht übertragenen Ge­biete vor dem Krieg rasch stieg. Es besteht kein Grund, zu be- eeiseln, daß diese Steigerung sich in Zukunft bei sachgemäßer sbeutuN'g fortsetzen wird.

7. Aber muß nicht die Kohlenfrage unter anderen, schwer­wiegenderen Gesichtspunkten betrachtet werden? Es darf nicht vergessen werden, daß zu den unberechtigten Verheerungen, die die deutschen Armeen während des Krieges begnüget haben, die fast vollständige Zerstörung der Kohlen schätze in Nordfrankreich zählen. Eine ganze Industrie ist mit Vorbedacht und Wildheit vernicklet worden und es werden Jahre notwendig sein, um sie wieder ins Leben zu rufen. Die Folge davon ist ein lang- währender und ernster Mangel an Kohlen in Westeuropa. Es gibt direkter St eife leinen Grund dafür, daß die Folgen dieses Mangels ausschließlich von den alliierten Ländern getragen werden, die die Opfer davon waren ober dafür, daß Deutsch­land, weilt es mutwillig dieses Defizit verschuldet hat, es nicht in vollem Maße seiner Kräfte ausgleicht.

8. Die Note hebt ebenfalls die Schwierigkeiten hervor, die für Deutschland dadurch veruisackt werden, daß es in Zukunft Eisenerze und Zint einzuführen genötigt ist. Die poli­tische Souveränität aufzuheben, um sich im Lande einen ange­messenen Prozentsatz der Erzeugung zu sichern, eine solche An­schauung beruht auf keinem historischen oder wirtschaftlichen Gesetz.

9. Die alliierten und assoziierten Mächte können die rein spekulativen Vetracktungen nicht anerkennen, die die deutsche Note bezüglich der Zukunft der deutschen Industrie im allgemeinen enthält. Diese Betrachtungen erscheinen ihnen als durch offenbare Uebertreibungen gekennzeichnet und ent­stellt. Die Tatsache wird nicht berücksichtigt, daß die wirtschaft­liche Katvstirophe, die bet Krieg verursacht hat, sehr ausgedehnt ist und sich sogar auf die ganze Welt erstreckt, alle Länder wer»

daß Deutschland, das die Gefüllt an dem Kriege trögt, nicht ebenfalls darunter leiden sollte.

10. Desgleichen tton man was die künftige Bevölke­rung betrifft, den Angaben der beuf"'* "

10. Desgleichen kann man, was die fuhrst rge Bevölke­rung betrifft, den Angaben der deutschen Note keinen Glauben schenken. Ferner versucht diese zu beweisen, daß die Aus­wanderung aus Deutschland notwendig sein wird, aber daß wenige Länder diese Auswanderer aufnehmen wer­den; sie versucht auch nachzuweisen, daß eine Menge von Deut-

schon in ihr Geburtsland zurüäkehren werden, um dort unter Bedingungen zu leben, die man schon jetzt als unerträglich hin- gestellt. Es wäre unrichtig, zu viel Gewicht auf die eine oder andere dieser Mutmaßungen zu legen.

11. Schließlich behauptet die deutsche Note leichtfertig, daß die Friedensbedingungen logischerweise den Tod mehrerer Millionen von Menschen in Deutschland außer denen nach sich ztehen würde, die im Kriege gestorben sind oder die man als Opfer der Blockade hinstellt.

Man kann mit viel größerem Recht den infolge bes Krieges in Deutschland erlittenen Verlusten die noch viel beträchtliche­ren Devlust« enifgeger.fi eilen, die den alliierten Ländern durch den deutschen Angriff und durch feine Kriegführung zugefügt wurden, VeNuste, die unauslöschliche Spuren bei der mânn- licken Bevölkerung Europas hinterlassen haben; andererseits beruhen die Zahlen der Verluste, die durch unsere Blockade an­geblich verursackt tr erdkn sind, auf allgemeinen Hypothesen und deutschen Schätzungen.

Der künftige Lerlust kann nur dann anerthinnt werben, wenn man die Voraussetzungen anerkennt, auf deren Grundlage sie «nach den beutfien Behauptungen beruhen, aber diese Vor- aussetzungen sind vollkommen irrtümlich. Es liegt nicht der mindeste Anlaß vor, zu glauben, daß eine Bevölkerung zu dau­ernder Ansähigkeit verurteilt ist, weil sie in Zukunft Handel mit ihren Nachbarn treiben muß, anstatt selbst das zu erzeugen, was sie bedarf. Ein Land kann gleickzeitig ein grosses Industrie­land werden und bleiben, ohne selbst die Rohstoffe zu erzeugen, die für seine Hauptindustrien notwendig sind. Das ist z. B. der Fall bei Erotzbritaninien, das mindestens die Hälfte seiner LebensmAtelerzeugung und den grössten Teil seiner Rohstoffe einsührt.

Unter diesem Regime kann nichts Deutsch, land daran hin­dern, sich eine feste und gedeihliche Stellung in Europa zu ver­schaffen. Geint Gebiete hoben während des Krieges weniger gelitten als die eines anderen kriegführenden europäischen Staates. Deutschland hat weder Plünderungen noch verwüstete Gebiete und die unversehrten Kraftquellen, die ihm in Verbin­dung mit seiner Einfuhr bleiben, müssen seiner Wiederher­stellung und Entwicklung genügen.

12. Die deutsche Antwort berücksichtigt auch nicht die großen Orleid tewngen, die Deutsckland für feine Wiederherstellungs- bestrebunaen durch die schwerwiegende Einschränkung seiner künftigen m i l itä r i sch e ,r R üstu n gen genießen wird. Hunderttausende seiner Einwohner, welche sich bisher entweder in der Borbereitung des Krieges oder in der Erzeu­gung von Zerstörungswerkzeugen betätigten, werden nunmehr für ftüblide Arbeit verfügbar sowie für die Entwicklung der Imdustrieerzcugung des Landes. Keir anderes Ergebnis könnte dem tevifdew Volte mehr Cenugtuung verschaffen.

13. Aber die erste Bedingung für diese Wiederherstellung scheint W-sein, daß Tentfdlanb die gegenwärtige Weltlage er­kennt, an deren Gdaffurg es zum größten Teil beteiligt war; es muß einsehen, daß es nicht unversehrt (indemne) bleiben darf. In der ungeheuren Katastrophe, die über die Welt her- eirgebrrck en ist, ist der für TeutfdJanb bestimmte Anteil von den siegte (den L äd ten nicht narb Deutschlands Verschulden, sondern nach seinen Kräften bemessen worden. Alle Natio­nen Europas haben Seiltfle erlitten und werden lange noch Lasten tragen n Ästen, die für sie fast zu schwer sind. Diese Lasten und biek Verluste sind ihnen durch den Angriff Deutsch­lands auferlegt worden.

Es ist gereckt, daß Deutscklard als die Urfache dieses Un- alücks sie nach dem vollen Maß seiner Mittel wieder gutmacht.

Gerne Seiten werben nicht aus den stehen, sonder-,:. aus bm Handlungen

friedensbedingungen ent* . , . . _ jener, die den Krieg nerv ur^acht und verlängert haben; die Urheber des Krieges fötmew seinen "gereckten Folgen nickt entgehen.

Genehmigen Sie, sm Präsident, die Derfickerwng meine, ausgezeichneten Hochachtung. (gez.) Tlemenceaw.

Die Pfalz.

WB. v-â. 85. total.

In Ergänzung deS bereits gemeldeten Protestes vom 252 Mai gegen die beabsichtigte Proklamierung der neutrale» pfälzischen Republik richtete Erzberger beute an General von! Hammerstein in Spa zur sofortigen Weitergabe an General Nudant ein Telegramm, worin er darauf Bezug nimmt, bo^ der Regierungspräsident der Pfalz, v. Winterstein, von General Eèrard zwangsweise über den Rhein abgeichaben worden ist und alle pfälzischen Beamten von der französischen BesatzunqS« behörde aufgefordert worden sind, der geplanten neuen Wälzer Regierung der 21 Landauer den Treueid zu leisten. Weiter führte Erzberger die Bekanntmachung des Generals Gorard an, in der es heißt, eS sei dem Generalkommando der fran­zösischen Armee zur Kenntnis gekommen, daß Landauer Be­wohner wegen ihrer sympathischen Gesinnung für Frankreich von gewissen deutschen Beamten Ungelegenheiten erfahren hätten. Darin liege ein Verstoß gegen den Befehl des Mar- ' schall« Foch, sowie eine Unkorrektheit dem siegreichen und wohlwollenden Frankreich gegenüber; daS franzöfische Be« fafeti 'gefotrmanbo werde aber alle Bestrebungen auf Selbst« ständigmachung einer pfälzischen R-oublik im Anschluß an Frankreich auf das Wohlwollendste fördern und eSe gegen» teiligen Schritte unterdrücken.

Aul Grund des Tatbestandes ersucht Erzberger General v. Hammerstein, der interalliierten Kommission in einer Pro­testnote zu erklären, General Gärard und die ihm unter­stellten traiuiUii&eM^.^ Wien ihre Rechts

raucht, um einen Staat

von Bayern und vom Deutschen Rüche zu fördern, der von insgesamt 21 Persönlichkeiten ins W-rk gesetzt worden sei, worüber aber die überwältigende Mehrheit der pfälzischen Bevölkerung voller Empörung und Entrüstung sei. Nachdem nun am 18. Mai die p âl zischen Abgeordneten, die Mitglieder des vfâlzischen Landtag«, die Führer der politischen Paneien, die Vertreter von Handel, Industrie, Handwerk und deS Weinbaues, die pfälzischen Genossenschaften, die freien und christlichen Gewerkschaften, der Areisverband des Lehrerbunde« in einer einstimmigen Entschließung den Willen der Be­völkerung fest» stellt hätten, daß die Pfalz am gemeinsamen Vaterlande unlöslich festbalte, würde die weitere Unterstützung dieser hochverräterischen Pläne einer Handvoll Leute durch Gewaltmaßnahmen und Gew'ffenszwanq gegenüber den pfäl­zischen Beamten und der pfälzischen Bevölkerung durch den französischen Oberbefehlshaber gegen das Völkerrecht und gegen die internationale Moral verstoßen. Die deutsche Re­gierung erhebe gegen das Vorgehen deS französischen Ober- belehlshabers in der Pfalz erneut den schärfsten Protest; sie könne nicht «»nehmen, daß im Augenblick der FriedenSver« Handlungen ein so offenkundiger Rechtsbruch und eine so flagrante Verletzung des SelbstbestimmungSrechts mit Billigung des Höchstkommaudierenden, des Marschall« Foch, und der französischen Regierung erkolge. Sie appelliere daher an die von allen Staaten und Völkern gebilligten Grundsätzen des künftigen Völkerbundes, an die Gerechtigkeit und an die internationale Moral, indem sie die sofortige Abberufung de« französischen Oberbefehlshaber« in der Pfalz und die so­fortige Rückgängigmachung seiner Vergewalugungsmaßregeln erwarte.

Amerikanisches Mißtrauen gegen den Völkerbund.

DDP. -aag, 25. Mai.

Het Paderland" schreibt: Es ist begreiflich, daß man in Amerika zu dem Völkerbund wenig Vertrauen hat. Schon jetzt ist man in Paris außerstande, die Polen daran zu hindern, die Ukraine zu besetzen oder die Südslawen daran zu hindern, Kärnten zum Kampfplatz zu machen. Im amerikanischen Senat haben die Angriff« auf den Völkerbund bereits begonnen, und Wilson kann, da die Mehrheit dieser Körperschaft aus politischen Gegnern besteht, noch viel Unannehmlichkeiten haben.

Englischer Generalstreik in Sicht.

DDP. Kristiania, 25. Mai.

Tiden« Segn* berichtet aus London, daß das Paria» mentskomitee M englischen Fachvereinkongresses gestern Bonar Low eine Entich eßungder Grubenarbeiter, Eisenarbeite^ und Transportarbeiter überreichte, in der die Aufgabe de^ Intervention in Rußland, die Einstellung der ÄusschreibungeH für das Heer und die Aufhebung der Blockade über Deutschs and gefordert wird. Wenn dese Forderungen nicht erfüll^ werben, wird mit dem Generalstreik der drei Arbeitergrupp-q gedroht. Der Arbtitsminister verläßt heute London, um t^ Paris mit Lloyd George über die Lage M konferiere».