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Eeneral-KAzeiger
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4 " Geschäftsstelle und Redaktion: Hammerstraße Nr. 9
Dienstag den 13. Mai
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1919
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Handeln, verhandeln, sbhandeln!
(Von unserm Berliner Mitarbeiter.)
Er geht, wie jeder deutsch denkende Mann schon Mährend des Krieges wußte, für uns um Leben und Sterben. Die kleinen Geschäftspolitiker können das noch heute nicht begreifen. Sie glauben jetzt durch Feilschen in Versailles etwas erreichen zu können. Darin liegt die größte Gefahr. In Kleinigkeiten würde dann die Entente ihre „Friedensbedingungen", die in der jetzigen Form als Geistesprodukt eines größenwahnsinnigen Dahomeynegers erscheinen, verändern lassen, — nur, um vor der Welt sagen zu können: Sehet, wie geduldig und langmütig wir sind, von welcher christlichen Güte und Nachsicht! Dieses Handeln und Verhandeln und Abhandeln brächte uns aber keine Rettung. Nur eine „mildere" Todesart vielleicht.
Es geht um weit mehr, als um Aenderung und Verkleinerung einzelner Forderungen der Entente; es geht um das ganze System dieses Friedensinstrumentes. Das ist ein folgerichtiges und geschlossenes vom ersten bis zum setzten Satze der Bedingungen. Das deutsche Reich soll als souveräner Staat für immer zu bestehen aufhören, ebenso als lebendiger Wirtschaftskörper, für den es irgend eine Hoffnung und Aufschwungmöglichkeit noch gibt, und die Bewohner werden ihrer gesamten Habe beraubt, bleiben nur noch Sklaven des Feindes in wörtlichem Sinne, Fronknechte, deren ganzer Arbeitsertrag der Entente gehört, abzüglich nur eines bescheidenen Existenzminimums, das dem einzelnen Arbeiter zudiktiert wird. Von unseren W^etren Kohlengebreten verlieren a das reichste, Oberschlesien, behalten nur
Dieses heuchlerische Theater bleibt uns hoffentlich erspart. Wir müssen schließlich doch ablehnen. Wir brauchen uns da nicht erst die Predigt des Paters an den Räuber Moor gefallen lassen: „Höre dann, wie gütig, wie langmütig das Gericht mit dir, du Bösewicht, verfährt; wirst du jetzt gleich zum Kreuz kriechen und um Gnade und Schonung flehen, stehe, so wird dir die Strenge selbst Erbarmen, die Gerech- feit eine liebende Mutter sein, sie drückt das Auge bei der Hälfte deiner Verbrechen zu und läßt es, denk' doch, und läßt es bei dem Rade bewenden!" Leider können wir nicht, wie Moors Freund Schweizer, ausspringen und fragen, ob wir diesem abgerichteten Schäferhund die Gurgel zuiammen- schnüren loden, daß ihm der rote Saft aus allen Schweißlöchern sprudelt. Wir sind waffenlos geworden. Wir müssen uns auf passiven Widerstand beschränken.
Deutsche Nationalversammlung.
Die Nationalversammlung tagt diesmal in Berlin. Allerdings nicht im Reichstagsgebäude, wo ihr eigentlicher Platz ist, sondern in der Aula der Berliner Universität. Angesichts der großen Entscheidungen, vor die die deutschen Volksvertreter gestellt sind, ist das Haus vollbesetzt. Um 3.30 Uhr eröffnet Präsident Fehrenbach die Sitzung und nach einer Begrüßung der Versammlung durchs den Rektor der Universität geht man zur Tagesordnung über: • '
Entgegennahme
einer Erklärung über die FriedenSbedingunge».
In vorliegender Form unannehmbar.
= Berlin, 13. Mai.
Es ist bekannt, daß in der sozialdemokratischen Fraktion der Nationalversammlung nicht völlige Einigkeit darüber besteht, daß die sogenannten Friedensbedingungen der Entente als unannehmbar zu bezeichnen sind. Wie der „Vorwärts" mitteilt, hat die Fraktion heute vormittag vor der Sitzung mit allen gegen fünf Stimmen beschlossen, daß ihr Redner die Friedensbedingungen in der vorliegenden Form Äs unannehmbar erklären soll.
Ministerpräsident Scheidemann: Meine Damen und Herre« Die deutsche Nationalversammlung ist heute zusammengetreten, um am Wendepunkte im Dasein unseres Volkes gemeinsam mit der Reichsregierung Stellung zu nehmen zu den von unseren Gegnern gestellten Friedensbedingungen. In fremdem, Raum, in einem Rotquartier hat sich die Vertretung der Natio« zusammengefunden, wie eine letzte Schar Getreuer sich zusammenschließt, wenn das Vaterland in größter Gefahr ist. Alle find eychienen, bis auf die Elsaß-Lothringer, denen das Recht. Hier vertreten zu sein, ebenso genommen ist, wie ihnen das Recht genommen werden soll, in freier Abstimmung ihr Selbstbestimmungsrecht auszuüben. Und wenn ich in Ihren Reihen, Kopf an Kopf, die Vertreter aller deutschen Stämme und Länder sehe, die Erwählten vom Rheinland, vom Saargebiet, von Ost- und Westpreußen, Posen und Schlesien, von Danzig und von Memel neben den Abgeordneten der unbedrohten Länder und Provinzen, die, wenn der Wille unserer Gegner zum Gesetz wird, zum letzten Male unter Deutschen tagen sollen, dann weiß ich mich von Herzen eins mit Ihnen in der Schwere und Weihe dieser Stunde, über der nur ein Gebot stehen darf: Wir gehören zusammen! Wir .... . - _ . . unb ein Blut!
müssen beieinander bleiben! Wir sind ein £
Und wer uns zu trennen versucht, der schnei , ,
Messer in den lebendigen Leib des deutschen Volkes! Unser Volk am Leben zu erhalten, das, und nichts anderes, ist unsere Pflicht! Wir jagen keinen nationalistischen Traumbildern nach. Keine Prestigeftage und kein Machthunger hat Anteil an unseren Beratungen. Das Leben, das nackte, arme Leben müssen wir für Land und Volk retten, heute, wo jeder die erdrosselnde Hand an
mit mörderisch alfes! Unser V
em
Was wir dort fördern, gehört auch nicht etwa ganz uns, obwohl es auch dann für unsere Industrie und für den Hausbrand nicht genügte; nein, wir müssen davon noch in die Franzosen und Belgier alljährlich dreimal so viel ibliefern, als unsere gesamte Kohlenausfuhr vor dem Kriege betrug. Die Rohstoffe aus unseren Kolonien gehen uns mit diesen selbst verloren, alle sonstigen überseeischen Lezugsrechte geben wir durch Verzicht ausdrücklich auf, wir erhalten nur das, was die Entente — über Elsaß- Lothringen und Neu-Polen sogar ohne daß wir ein Recht ruf Verzollung hätten — bei uns einführen will, damit vir diese Rohstoffe für sie verarbeiten. Unsere Werften «erden nämlich in den Dienst der fremden Handelsflotten gestellt, unsere eigene geben wir her. Tarife und Linienführung unserer Eisenbahnen und Kanäle werden von einer Komissio« unserer Feinde dauernd geregelt, lmch unsere Flüsse internationalisiert, wir habe« gar vichts mehr im eigenen Land zu sagen, sondern gelten als auszubeutende Kolonie, deren Verkehrswesen nach den Bedürfnissen des „Mutterlandes", der Entente, einze- dchiet wird, — wir sind die Nigger der feindlich«« Welt, vnb ihre Rigger, die wirklich farbigen, werden als Aufseher M uns in« Land gelegt. Für ihre Ernährung und die der weißen Heere, die fünfzehn Jahre lang „oder mich länger" 'uf deutschem Gebiet i« Garnison stehe», haben wir auf an« fontmett, wir selber aber müssen einen großen Teil nicht nur unserer Arbeitspferde und Zugochsen, sondern auch noch 140 000 Milchkühe und eine Menge Jungvieh ausliefern, "7 als ob unsere Kinder zu viel Milch hätten! Daß wir
Heer, ohne das ein Staat überhaupt kein Staat ist, beulten dürfen, versteht sich von selbst, aber auch jede Jagender und jeder Turnverein kann von der Entente auf Grund ^rer Friedensbedinzungen verboten werden. Unsere Kultur,
Ausgaben für Schulunterricht werden beschränkt; was suchen diese Boches zu lernen und zu studieren! Damit vvs auch ja kein Pfennig bleibt, wird ausdrücklich die Fest- btzung alles dessen, was wir an Entschädigungen zu bezahle« Mw,. einer späteren Zeit Vorbehalten, wir sollen jetzt nur *!a Voraus unser Emverständnis mit dieser unbekannten Fest- chung erklären und zunächst eine „Abschlagszahlung" non Wert Milliarden in Gold leisten; das ist nach dem gegenwärtigen Markwert mehr, als vor dem Kriege — unser ge» ™ie« deutsches Nationa-vermogen betrug. Immobilien und Mobilien zusammengenommen, nicht nur das Geld der Reichen, Widern auch den Hausrat und das Küchengeschirr des Ärmsten msteingerechnet. Das ist, gedrängt zuiammengesaßt, M Wesentliche au« dem „Friedeusvertrag", dem man unsittliche Logik und Systematik wirklich nicht absprechen *M> Hier kann es nur eine einzige Antwort geben, eine Ablehnung des ganzen Systems; ein Feilschen über einzelne Forderungen wäre eine Kurzsichtigkeit und eine Erbârmlich- die mir nicht einmal den jetzigen Regierenden Deutich- zuzulcauen vermögen. Und sie würde nur dazu iühren, ^ die Entente noch dazu mit ihrer Nachgiebigkeit prunken Minie, weil sie vor unserer unentrinnbaren Hinrichtung aus Nie wemge der rwrtzergcheudcu Foltern verzichtet.
DDF. Bern, 13. Mai.
Aus Paris wird berichtet: Der Rat der Vier antwortete dem Grafen v. Brockdorff-Rantzau: Die vier Regierungshäupter Wilson, Lloyd George, Clemenceau und Orlando haben am Montag morgen beraten und haben den Text der Antwort festgesetzt, die aus die am Saâtag von Graf Brockdorff übergebenen Noten gegeben «erden soll.
der Gurgel fühlt.
Lassen Sie mich ganz ohne taktische Erwägungen reden: Was nde liegt, das dicke Buch, in dem ' -..verachtet, dieser greulichste und mörderischste Here dem
einem großen Volke das Bekenntnis der eigenen Unmürbigteit, die Zustimmung zur erbarmungslosen Zerstücklung,, das Einoer, ständnis mit Versklavung und Helotentum abgepreßt, ja erpreß! werden soll, dieses Buch darf nicht zur Gesetzgebung der Zukunft
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Trennung der Verträge.
= Berlin, 13. Mai. (Privattelegramm.) Aus Paris wir gemeldet: Die öffentliche Meinung in
den Vereinigten Staaten ist einer Trennung des bundverirages vom Friedensvertrage günstig gesinnt.
Das unzufriedene Belgien.
DDF. Amsterdam, 13.
Wie „Allgemeen Haudelsblad" aus Brüssel
Völker
Mai. meldet,
herrscht in ganz Belgien über die Löstmg der EntschAdigungs- frage Verstimmung.
Die schwed. Presse über den Schandfrieden.
DDF. Stockholm, 13. Mai.
Die schwedische Presse fährt fort, den Friedensvertrag zu verurteilen. „Stockholms Tidningen" weist in einem Leitartikel zahlenmäßig den Wert der deutschen Kolonien nach und meint, alle Arbeit und alles Kapital, die die Deutschen aufgewendet haben, werden somit verloren gehen und dabei macht dieser Verlust nur einen Teil der langen Reihe von wirtschaftlichen Blutabzapfungen aus, mit denen die Verkünder des Machtfriedens das bereits so blutarme Deutschland bedrohe«. „Politiken" schreibt: Die ganze Welt steht stumm vor Schrecken vor dem Gewaltfriedensdokument der Entente-Kapitalisten. Was aber die Welt am meisten erstaunen läßt, ist die Haltung Wilsons. Das Dokument widerspricht den verkündeten 23 Punkten. „Svenska Dagbladet" spricht von einem würgenden Gefühl, das durch den einförmigen Ton des Kontraktes hervorgerufen wird. Das Blatt schließt mit den Worten: Der Machtfriede ruft in allen Ländern zu viele und zu starke Kräfte gegen sich auf.
Zurückziehung der Amerikaner.
DDF. Berlin, 13. Mai.
Nach Meldungen ans Washington bestätigt es sich offiziell, daß unmittelbar nach Unterzeichnung des Friedens- Vertrages die amerikanischen Briatzungstruppen aus Deutschland zurückgejogen und in hie Einschiffungshäse« gebracht werden soll eit Entsprechend den Absichten des Knegsdepar» tements und unter Zustimmung das Präsidenten Wilson sollen alle Expediliansstreilkräsie mit Einschluß der Bssatznngstruppen des Brückenkopseö Koblenz Europa spätestens im September verlassen haben.
werden.
Ich habe die zuerst uns übermittelten Bedingungen unteres Gegner vor ein paar Tagen in Vergleich gesetzt mit den entsprechenden Pcograminpunkten des Präsidenten Wilson. Darauf will ich heute verzichten; da ich die Forderungen in ihrer Gesamtheit kenne, käme es mir wie Lästerung vor, das Wilsonprogramm, dieser Grundlage des ersten Wastcnstrll- standes, mit ihnen auch nur vergleichen zu wollen. Aber eine Bemerkung kann ich^nicht unterdrücken: Die Welt sit wieber einmal um eine Jllussion ärmer geworden. Die Völker haben in dieser an Idealen so armen Zeit wieder einmal einen Glauben verloren. Welcher Name ist auf tausenden von Schlachtfeldern, in tausenden von Schützengräben, in verwaisten Familien, bei Verzweifelten und Verlassenen während der blutigen Jahre andächtiger und gläubiger genannt worden, als der Name Wilsons. Heute verbleicht das Bild des Friedensbringers? Wie die Welt ihn sah und hoffte, hinter der finsteren Gestalt der Kerkermeister, an deren einen, an Clemenceau, dieser Tage ein Franzose schrieb: „Die wilde Bestie ist bei Wasser und Brot in den Käfig gesteckt und geprügelt worden. Man hat ihr aber noch die Zahne gelaffen und kaum die Krallen beschnitten." ,
Meine Damen und Herren! überall in Berlin hangt das Plakat, das für unsere Brüder in der Gefangenschaft werktätige Liebe wachrufen will! Traurige, hilflose Gesichter hinter Gesang» nisaittern! Das ist das rechte Titelbild für diesen sogenannten , Friedensvertrag! Das ist das getreue Abbild von der Zukunst Deutschlands! 60 Millionen hinter Stacheldraht und Kerkergittern! 60 Millionen bei der Zwangsarbeit, denen die Feinde das eigene Land zum Gefangenenlager machen! Ich kann ^>ynen aus dem augenblicklichen feinen Gitterverhau, das uns Lufl und mit dem uns jeder Augenblick auf Erlösung verhängt und per jagt werden soll, ich tann Ihnen aus diesem Eitterwerk nicht ledes Stäbchen vorführen. . . . .
Bei genauerem Zusehen entdeckt man immer wieder eine Schlinge, in der sich die Hand verfängt, die sich in oie Freiheit hinausstrecken will. Sie haben nichts vergessen aber alles hinzu- aelernt, was Vernichtung und Zerstörung hertzt. .
Lassen Sie mich außerhalb unserer Grenzen beginnen: Deusich- land wird, wenn diese Bedingungen angenommen wurden, nichts mehr sein, nichts mehr sein Eigen nennen, was augerhalb dieier seiner verengten Grenzen liegt. Die Kolonien verschwindeii. lllle Rechte aus staatlichen oder privaten Vertragen alle^ Konzessionen oder Kapitulationen, alle Abkommen über konsularlsche Gerichis. barkeit oder ähnliches, alles, alles verschwindet. Deutschland hat im Ausland aufgehört zu existieren. Das genügt noch nicht. Deutschland hat Kabel! Sie werden ihm weggenommen! Deutsch- land hat Funkenstationen! —Drei Monate nach Jntraittreten des Striebenenertraaes dürfen diese Stationen nur noch Handels- Telegramme versenden und nur unter der Kontrolle der Alliierte«. Also ^erauswurf aus der Außenwelt und Abschneidung von der Außenwelt. Denn was für Geschäfte zu machen pi.
Kontrolle der Konkurrenten oder Vertragsgegner das kraucht nicht ausgemalt zu werden. Aber noch lange nicht genug- Es könnte doch noch eine deutsche Beziehung zum Auslande bestehen. Also bestimmt der Rat der Vier: Vertrage Mischen Feinden ge^en
andächtiger und
nd unter
Also bestimmt der Rat der Vier: Verträge zwischen Femden ge-en als nichtig ausgenommen solche Verträge, deren Ausführung eine Reaieruna^' der alliierten oder assoziierten Mäck;ten zu Gunsten eines ihrer Staatsangehörigen binnen sechs Monaten »erlang^ Wie faat Wilson so zutreffend? „Der erste Grundsatz des (ynebenj selbst ist Gleichheit und gleiche Teilnahme an gemeinsamen ^^Ein^Erundsatz, den die Enente bis ins kleinste verwirklicht sehen will. Den Schlußpunkt unter die rhr gemhme ^. Deutsch land aus der Welt wegzuradreren, setzt sie durch^die Ve nmmung. ^riegsmaßnahmen Deutschlands in Bezug auf di« Liguidatro»«