8. M«.
SJm»Mf
•rt« •
Ausgabe von Auslandsmehl.
Lon Seifen der Reichsgetreidestellc ist uns zur außerordenilichcii Versorgung her Bevölkerung eine gewisse Menge AuSlandsmchl M Proz. Weizenmehl) zur Verfügung gestellt worden. Mit der Ausgabe desselben wird in der kommenden Woche begonnen. Zur V«» tellung gelangen pro Kopf und Woche ^ Pfund auf Grund be* oberer Einfuhr-Zusatzmarken, welche am Mittwoch ben 7. d. M. durch die Herren Bezirksvorsteyer zu der gewohnten Zeit -uSgcgeben werden.
Gemäß Erlaß bei Preußischen StaatskommissarS für VolkS- rrnähmag vom 2. April 1919 Nr. 602 darf das Anslandsmehl aus Grund der von der Entente bei Abschluß des Brüsseler Abkommens über die Lobemsmättrlverforgung Deutschlands ge-- iftHteit Bedingungen nicht an solche arbeitslose Personen, die ts durch eigene Lchuld oder Entschließung unterlassen, Arbeit M erlangen, ausgegeben werden.
Als schuldhaft arbeitslose in diesem Sinn anzusehe« sind:
1. diejenigen Personen, welche den ihnen nach 8 8 der Der- ordnung, über ErwerbslosensBrsorge vom 13. November 1918 (R^E.-Bl. S. 1305) obliegenden Äorpslichtungsn nicht nach- lommen,
2. Teilnehmer an sogenannten „wilden" Streiks.
As 1. Die Fürsovgeausschüsse (§ 13 der an-gezogenen Derâ- nung) find verpslichtet, den Lebensmittelkartenwusaabestellen »Klhentlich eine Liste der arbeitsunwilligen Erwerbslosen zu Mrmttteln. Tie Kartenavsgvbestellen haben sodann für diese Personen die für die Zukunft auszugebendea Zusatzharten so lange zu sperren, bis die betresfende Person wachweist, daß Re Arbeit angenommen hat. Tie Sperre trifft nur den Arbeits- ««rilligen selbst, nicht auch seine Familienmitglieder.
Boa Entziehung bereits ausgegeben« Karten wird mit Rücksicht aus hie Schwierigkeit der Durchfuhr umg einer solchen 3Tu8ie(e{ ren vornherein abffusehen sein. Dagegen ist Personen, die während des Laufes der GLMgkeit einer bereits ans» gesehenem Zufvtssorte schuldhaft arbeitslos werden, für jede aWksongene D ecke, in der sie sich im solcher Arbeitslosigkeit in bei letzten Kartenperiod« befunden hoben, ein Wvbenabschnitt bet demnächst ouszrgebenden Znatzkarte zu kürzen.
Zu 2. „Wikde'^ Streiks im Sinne dieser Bestimmung sind tolcke, die ohne Drr-uffv^g oder entgegen dem Beschlüssen der nach da Verordnung über Tarisverträg«, Arbeiter- und Angeli ettten« Av^ckstste und Schlichtung von Arbeitsstreitigkeiten, vom 23. Dezember 1918 (R.-E-Bl. S. 1456) zrFiänd'gen Schlichtungs- ^tfien (vergl. § 15, 19 und 20 der Verordnung) begonnen mor- Len find ober fortgesetzt werden. Im Falle eines solchen Streiks $ der Arbeitgeber verpflichtet, dem Kommumrlverbanbe der cm Streike beteiligten und die Zahl der Streiktage besannt» gegeben. Tie Argobe ist gegekeuensiolls ans Gru^ der Be- konntmocknng über die Auskunstspflicht vom 12. IdiLi 1917 lR^G.-Bl. 6. 604) zu erzwingen.
Der Magistrat. Ehrich.
Aenderung der Bekanntmachung über die Regelung des Verkehrs mit Backwaren «sd Mehl.
Der 8 1 der Anordnung vom 13. August 1918 in den Fassun- Sn vom 9. Oktober, 28. November und 21. Dezember 1918 über e Regelung des Verkehrs mit Backwaren und Mehl erhält folgende Fassung: Der § 2 bet genannten Anordnung wird wie folgt geändert:
L
Auf Grund der ReichLgetreideordr.iung für die Ernte 1918 vom 29. Mai 1918 und der Bekanntmachung über die Bereitung von Backwaren vom 26. Mai 1916 in den Fassungen vom 28. September 1916 und 18. Januar 1917 wird für den Stadt- und Lgrâeir Lanou folaendes anaLordmeii.
§ 1. In den Bäckereien und den anderen ein'chlägtMn Geschäften dürfen nur folgende Backwaren hergestellt werden:
1. Einheitsbrote, a) Kriegsbrot (Roggenbrot), jo- genarnte angefchobene Brote — Kommißbrotform —, rm Gewichte von 1500 Gramm. herzeslellL aus Roggenmehl. Inwieweit dem Roggenbrot Weizenmehl oder Streckungs- mittel zugefetzt werden dürfen oder müssen, bleibt jeweiliger Anordnung Vorbehalten, b) Kriegsbrot (R^- aeabrot), sogenannte angeschobene Brate — Kommiß- Lrotform — im Gewichte von 1400 Gramm — Zufatz- brat, hergefiellt wie oben, c) Weißbrot für Kranke im Gewichte von 1500 und 750 Gramm, her gestellt aus WeiseuavkZUgsmehl. d) Weißbrot mit einem Gewichte von 100 Gramm ober 50 Gramm und mit höchstens 90 (Tenidtsteilen Weizenmehl, und mindestens 10 Ee- »icktst«il«n Roggen mehl (Brötchen).
Die Ausgabe des Krankenbrotes ist für den Stabt« und Landkreis durch den Magistrat und Wirtschastsoer- ' band besonders geregelt.
Z w i e b a ck, der weniger als 10 Prozent Zucker enthalten und dessen Gehalt an Getreidemehl 90 Gewichtsveile Rr-ggenn ehl betragen muß. Der Verkauf von ungeröstetem Zwieback (sogenannter Einback) ist untersagt. Tas Brot zu 1s, Ib und le darf erst 24 Stunden nach Beendigung des Beckens aus den Bäckereien abgegeben wer- hn, dasjenige y id nicht an demselben Tage, an dem es gebacken ist
Die im Absatz 1 voraefchriebenen Gewichte müssen z. Zt. des Elusbackens vorhander fein. Re dürfen auch nicht Übertritten «erden. Bei dem 1500 Gramm- und 1400 Eramm-Roggenbrot t« ein Minderaewickt von 35 Gramm am ersten Tage nach dem Lersiellungstage und von weiteren je 10 Gramm an zedem klgenber lege zulässig. Der Herstellungstag ist durch Ein-
CT
Ihre am 28. April vollzogene
Vermählung
zeigen aa
Gerichts- Referendar Wilh. Pult
Kathinka Pult geb. Heraeus.
BONN, Coole uzerstraiie 102. 1280t
Gesohlechts-Kranke!
R Resche Hilfe — Doppelte Hilfe!
”*FnrÖhrenIeiden, frische- und veralteter AuSffuß, ^wng in kürzester Frist. Syphilis, ebne Beruflüörunc, r^.^U'rntzull- n. and. Girte. Manneesehwfiche.
6. Hilft. Ueber jedes bei 3 Le den ist eine aulfibrl /.3'®tirc_erfd)iaien an ;ab!r. arztl. Gutachrcu n Hunderrcn
Dankschreiben E« dritter. Zusendung kosten: el arge« 6 4»a- in Marken für Porto ix oerschl. Dovvrlbric' ohne «-’brud durch Spezialarzt Dr. mrd. Dammann. Brrittr, ^»ameritr. 123 8. Sprechstunden: 9—10, 3-4 Udr.
Angabe de» Leide»» erforderlich, damit die rirfmae ^^e grianet »erben km. o2»;
backen deutlich ertennbar zu machen. Für das 1500 Gramm« Weißbrot und für je 1000 Gramm-Weißbrot — Brötchen — beträgt die Moelassene Gewichtemindernng 35 und 10 Gramm.
8 2. Der 8 2 der Anordnung vom 13. August 1918 über die Regelung des Verkehrs mit Backwaren und Mehl wird aufgehoben. Tie VorsckrMen der vom Magistrat und Kreisausschutz erlassenen Verorvrung vom 26. April 1918 betr. Einheitstorte bleiben unberührt.
n.
Diese Anordntmg tritt mit dem 1. Mai 1919 in Kraft.
Hanau den 29. April 1919.
Der Magistrat. Ehrich. Der Kretsartssümß. Schmid. Der Wirtjchastsverba-nd Hernau Stadt n. Land. Schmid.
Krie-sitnterftLh«niSrahlir«a.
Die Kriegsunterssühun« für die 2. Hälfte bei Monats Mai 1919 wird am DonnerSta» bett IS. Mai 1919 auSbezablt und zwar für alle Nummern (1—4900) während der Sassen stunden, bor« mittags von 8 bis 12'^ Uhr und nachmittags von 2—4 Uhr durch die Stadthauptkaffe, Marktplatz 181.
Von den, Empfangsberechtigten sind Ausweise vorzulegen aus denen ersichtlich ist, daß der Eingezogene noch im Heeresdienst steht, oder in Gefangenschaft ist.
. Hanau den 9. Mai 1919.
D« Magistrat. Ghrich.
Betr. Einsammel« her Petrvleummarken.
Diejenigen Geschäfte, welche Petroleum verkaufen, werden darauf aufmerksam gemacht, daß von DienStaa bett 6. Mai ab die Betroleummarfen aus dem Monat April 1919 eingesammelt werden. Die Marken sind deSbalb abgezählt b«eitz«halten.
Hanau den 3. Mai 1919. 1275
Der Magistrat. Ehrich.
Die Babeanftalt in der Bangertftratze bleibt wegen Kokr- mangel bis auf weiteres aefditoffen.
Der Magistrat: Ehrich.
Bekantttmachuna betr. Eintraauna in die KttudenUsten der Sckiuhivarenhândler und Schuhmacher.
Die im Monat April anSgefertiaten Schubbedarfsscheine können nimmebr in die Kundenlisten eingetragen Werben.
Hanau ben 5. Mai 1919.
Der Magistrat, Bekleidungsstelle.
Wir machen auf die bei dem KreiSarbeitSamt für den Landkreis Hanau eingerichtete besondere Abteilung für Serufiberatung und Lehrstellenvermiitlnnz aufmerksam.
Diese Abteilung hat die Aufgabe, die ttnterfrri nguna, der Ostern icden Jahres zur Schulentlassung kommenden Schüler und Schülerinnen sow'e her Jugendlichen von 15—18 Jahren in Lehrstellen, die der körversichen und geistigen Eignung sowie der Neigung und wirtschaftlichen Lage des Unterzubringenden entivrechen, vorzunehmen.
Wir bitten alle Arbeitgeb« und Eltern, von d« errichteten Be- russb«atun» und LebrstellmvermittelungSstelle recht zahlreichen Gebrauch machen m wollen.
Die Berufsberatung, sowie Vermittlung von Lehrstellen erfolgt kostenfrei.
Hanau den 2. Mai 1919.
Kreisarbeitsamt Hanau. Arbeitsnachweis für den Landkreis Hanau. Abt. für Berufsberatung, Vermttlung von Lehr- und Arbeitsstellen für Jugendliche.
Durch unterfertigtes Arbeitsamt wird für nachstehende Arbeitsuchende geeignete Beschästigung gesucht.
Männliche Arbeitsuchend« : 1 BernsSiLweiz«, 5 landwirt- schaftl. Arbeiter, 1 Gärtner, 2 Warn«, 7 Schreiner, 3 Böttcher (Küfer), 3 Glas«, 1 Schneider, 7 Sattler^^Däcker^ö^Metzg«, 6 «Ö Wkißb'M«. Tb Taglötzner, 3 Fu^rkeifte^ 77 sfeherarHeit«, 44 Gold- und Silberarbeiter, 4 Metallgießer, 2 Gürtler, 2 Schmiede, 4 Schlosser. 3 Ausschläger, 5 Spengler (Installateure), 8 Elektromon- teure, 29 Dreh«, 38 Former, 3 Fräs«, 54 Monteure, 7 Mechaniker, 1 Metallarbeiter, 8 Graveure (Ziseleure), 7 Heizer, 300 Fabrikarbeiter, 26 Kontoristen, 3 Verkäufer, 4 Technik«, 1 Buchbinder. 1 Seltner, 2 Buchdrucker, 7 Dienstboten (männl.), 15 Jugendliche, 16 freie Berufe, 2 Tabakarbeit«.
Weibliche Arbeitsuchende: 3 Kontoristinnen, 1 Verkäuferin, 270 Arbeiterinnen, 1 Näherin, 2 Wasch» und Putzfrauen, 5 Zigarren- arbeiterinnen.
Hanan den 2. Mai 1915.
Kreisarbeitsamt Hanau. Arbeitsnachweis für den Landkreis Hanau.
Arbeitsuchende: 1 landw. Verwalt«, der auch unbezahlte Stelle annimmt, 1 Schâftr, 10 Diamantschleifer, 2 Vor-ellanmal«,
1 GlaSdläk«, 2 Vergolder, 4 Salbarbeiter, 3 Kupferschmiede, 1 Schmied, 1 Huf- und Wagenschmicd, 5 Spengler und Installateure, 10 Normer und Kernmacher. 30 Schlosser aller Art, 8 Elektrik«. 2 Buchbinder, 2 Tapezierer, 4 Sattler, 1 Gummwrbeiter, 1 Korbmacher, 8 Bäcker und Konditor, 1 Friseur, 3 Maurer, 6 Zimmerleute, 3 Weißbind«, 1 Dachdecker, 1 Buchdruck«, 2 Lithographen. 1 Stein- drucker, 1 Formstech«, 4 Ziseleure, einige Kaufleute, 5 Kellner, 1 Koch, einige Büroarbeit«, einige Krankenwärt«, 18 Fabrikarbeiter, 9 Haus» burlchen und Lagnarbeiter, 9 Fahrburschen, 60 Taglöhn«, 40 Kon» tariftinnen unb Verkäuferinnen, 100 Fabrikarbeiterinnen und 50 Tag« lübnerinnen aller Art, über 21 Jabren, sowie 9 Arbeiter d« S»el« metaHinbirftrie, 2 Spengler und ßnitallateure, 5 Form« und Kernmacher, 10 Schloff» aller Art. 8 Elektriker, 5 Papiermaschinen«:besser,
2 Sattler, 1 Porttieuiller, 3 Metzger, 2 Schriftsetzer, 1 Bijouterie« zeichn«, 1 Lokomotivheizer, 1 Heiz«, 10 Fabrikarbeiter, 12 gauffeute,
3 Fuhrleute, 40 Taglökmer aller Art, 15 Büroarbeiter, mehrere Fabrikarbeiterinnen, mehrere Tagelöhnerinnen all« Art unter 21 Jahren.
MÄM
Institut fürNatnrueilknnde und Homöopathie (Augendiaguose, Harnanalyse),
Bretnbhmg um. und âuß. chro«. ßronlbtiiai z. 8. Zuckerkrankheit. Ischia», Shrum« Magen-, Darm», Leber-, Gallensteiv», Lunge«», Nieren-, Bla-'en-, Nerven-, Augen». Obren-, Stalen«, Herzlelven, Arrsieaverkalürng, chrov. Etuhlverstopkun^ Folgen b« Impfungen, Srubrrkraukdeiten. Skropduloft (Trügen), Saljüui lo^cncBrn e), Seittcanz, Schuppenflechte, Franenkrauiheitrn <Lllickungk«,V«lagerLllgen ^), Kropf,H âmo-rbo'.den Ausschlag, BrvnLialkatarrh, Bleichsucht, Blutarmut, Furuuftln.Fisteln, Gelb c:chr. ®i<K KrcmkbeilNl der Harnwege. Sops'chnurzell, Migräne, edjlaflchakit Ana», Zittern. Schwäche, Siockschnup'e», Wassersucht. Bartflechte, Karbunkeln, Rückgratèoerkrümmnngen Wilhelm Blaurock, Hanau
Rürubergerstr. 33, Ging. SchnurKraße.
Sprechzeit: Wochentags von 8—3 Uhr, Senntag* von 8—10 Uhr.
__________________Anwendung meiner Methode o!mr Berufsstörimg- -k*e
ÄMtiiktzmS
mit guter Bereifung zu teufen gesucht. Angebote u. 8186 an kw Geichaftdstclle. 8186.
Gin Beiner
Üüchcnfchrank, 1 Lpiegcl und 2 Siohrscffel zu berfaufen. 8055t
Nah. in bä Geschäftsstelle.
1 Bett
u. 1 sehr starke Wringmaschine -FriedeuSware» zu verkaufen. 8214» «ledeaftr. 2111.
Gesucht werden für sofort t Mehrere Schneider und Schuhmacher, mehrere Schreiner für kessere Möbel nach hier und mehrere Weißbinder, niedrere Schuhmacher und Schneider, 4 Wagner für Kastenbau, 4 Bürstenmacher zum Einzieben und Pechen, 3 Holzbildhauer, 20 Schreiner für weiße und fournierte Möbel, eine größer» Anzahl Dienstmädchen aller Art.
Im Monat April konnten vermittelt werden: 1 land». Arbeiter, 1 Hilfrausscher, 6 Bartenarbeiter, 2 Steinricht«, 2 Diamantschleifer, 8 Gold- und Silberarbeiter, 1 Kupferschmied, 1 Schmied, 1 Spengler und Installateur, 8 Hilfsarbeiter und Dreher, 12 Schlosser und Mechaniker, 1 Elektriker, 1 Gummiarbeiter, 4 Schreiner, 2 vâcker, 3 Schneider, 2 Schuhmacher. 1 Friseur, 2 Maurer, 5 Zimmerleute, 9 Weißbinder und Lackierer, 1 Glai'er, 1 Dachdecker, 1 Schriftsetzer, 1 Lithograph, 1 Heizer, 12 Dürobilssarbeiter, 1 Musiker, 10 Fuhrleute, 27 Hausburschen und Lagerarbeiter, 39 Bautaglöhner, 47 Tag- löhner aller Art, 2 landw. Arbeiterinnen, 6 Poliseusen, 6 Weberei- arbeiterinuen, 2 Papierarbeiterinnen, 4 Tabakarbeiterinnen, 38 Schneiderinnen, 38 Fabrikarbeiterinnen, 6 Kontoristinnen, 87 Monatrstsuen, 18 Dienstmädchen, 1 Taglöhnerin, 8 Lehrmädchen über 21 Jahren und 5 landw. Arbeiter, 1 Gartenarbeit«, 8 Gcldarbeiter, 1 Spengler, 2 Schlosser, 1 Hilfsarbeiter, 1 Sattler, 1 Schubmacher, 1 Heizer, 4 Fabrikarbeiter, i Kellner, 1 Fahrbursche, 9 Hausburschen, 8 Bautaglöhner, 6 Taglöhner, 6 Büroarbeit«, 18 Lehrlinge aller Art xnter 21 Jahren.
Ferner wurden im Monat April 64 Kriegsinvalide» « geeignete Stellen vermittelt.
Hanau den 6. Mai 1919.
Städtische» Arbeitsamt Hana« a. M., Franz. Allee 19.
Wir weisen an dieser Stelle nochmals daraus hin, daß sämtliche Arbeitgeber, Behörden rc. ihren Bedarf an Arbeitskräften ganz gleich welcher Art umgehend dem städtische« Arbeitsamt hier, Franz. Allee 19 anzumelden haben.
Wer auswärtige Arbeitskräfte einstellt, oder tberhanvt Arbeitskräfte ohne Wissen der Arbeitsamtes annimmt, wird mit Geldstrafe bis zu 8000 Mk. bestraft.
Hanau den 5. Mai 1919.
Städtisches Arbeitsamt Hanau a. M., Franz. Allee 19.
Handelsregister.
1. In uns« Handelsregister ist heute die Ges. m. b. H. in Firma: Zeitungsverlaa „Freiheit" Gesellschaft mit be- schränkt er Haftung, mit dem Sitz ist Hanau eingetragen worden.
D« Gesellschaft-vertrag ist am 15. April 1919 abgeschlossen worden.
Gegenstand des Unternehmen? ist Betrieb eines Zeiwn,»- Verlags, sowie der sonstigen Vertriebe» und d« Herstellung von Drucksachen, sowie all« ankeren, den Gesellschaften: zweck dienlich erscheinenden G^chäste.
Das Grundkapital beträgt 26 000 Mark.
Geschäftsführer ist Kausmann Georg Handke m Hanau. Oeffentliche Bekanntmachungen der Gesellschaft erfolge« dmL den Deutschen Reichs- und Preußischen Staatsanzeig«.
2. Firma: Folien- «nd Flitterfadrik, Akriengosellschaft, in Sana«.
Earl Rosenfeld ist aus dem Vorstand auSgeschitden.
In den Vorstand sind neu eiugetreten d« Kaufmann Davis Koschland au» Frankfurt a. M. und bet Kaufmann Karl Bohl zu Hanau.
§ 20 des Statuts ist dahin abgeändert worden, daß die Beneralverfannnlung in Hanau a. M. oder an einem ankeren vom Aufsichtsrat zu bestimmenden Orte stattfindet.
Zu 1 und 2 Einträge des Amtsgerichts 5 zu Hanau vom 28. April 1919. 1247
. Bekanntmachung.
3g das HandklSregist« A Nr. 40 ist bei der Firma Nag»»' Lchmiesctwarenfavrik Waintuu, Georg Bausch â «o. ein getragen worden: Die Prokura des Karlmann» Map Voigt in Fromi- furt a. M. ist erloschen. Dem Rechtsanwalt Dr. Julius Grünebaum in Frankfurt a. M. ist Einzelprokura erteilt.
Bergen, Kr. Hanau, den 26. April 1919. Lai Amtsgericht.
1238
Bekanntmachung
Zur Ermittelung des Wahlergebnisses der ant 4. Mai 1919 erfolgten Neuwahlen von 4 KreistagSabgeordneten »«S Wahlbezirks Langendiebach-Rückingen—Niederrodenbach mit ForstgutStnirk Oberförsterei Wolfgang—Oberrodenbach—Großkrotzenburg—Pulverftbrik habe ich Termin ans Donnerstag den 8. Mai 1912, nachmittags ö Utzr, auf dem Bürgermeisteramt in Großkrotzenburg anberaumt
Als Beisitzer sind berufen:
1. Jean Kasp. Rasch, Litograph in Langendiebach,
2. Friedrich Wilhelm Funk, Silberarbefter in Großkrotzenburg,
3. Karl LukaS Euler, Schlaffer in Großkrotzenburg,
4. Georg Giez, Kaufmann in Niederrodenbach.
Grotzkrotzenburg den 30. Avril 1919.
Ter Wahlkommissar. Hell
1/örnehmes Variete -/(abarett
Frankfurt z NU Schäfergam 1315. iw
Gartenstühle
zu berfaufen. 8'361
Glockenstraße 17.
Sem« fit Stiijtl« l èi«z»èzkI-Zè
Levi« eben» 1295?
Versammlung.
Der Vorst««».
Bessere fertige Anzüge ma|arbBit einjeloe Herren-Joppen, Mäntel billig zu r-erfanfen.
Sfhneiiiirti Bell Frankfurt « St.
Bltichstraße 26, 1 St. 735«