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FernfpreÄanfchi u r Redaktion GUI — ErvedUion 238
Mmitaz den 24. März
Eine Erklärung Eberts
- FTP. Genf, 23. März. Einem Redakteur des Journal de âyve crilärie Präsident Ebert, das deutscke Volk erfahre jetzt
■ ^ ,jer Srirrcrrrg an D ilsons 14 Punkte eine bittere Ent- W?^ Wilson habe " " ' * " ~ '
An die rheinische Republik.
Die ichicksals'âwere Gtuiide, in der wir uns befinden, kimt kaum ein schwereres Prolem als das: wie soll auf in Grilndlaqe der du'ch den 9. November 2918 neu ge» offenen Tatsachen das deutsche Reich wieder aufgebaut »erben und wie muß dieser Au'baii sich vollziehen, um dem stuiskben Volke diej-nige Krastan'pannung zu rimöglicken, die allein aus der düsteren Gegenwart das Tor zu einer lieb’ irren Zukunft zu öffnen vermag. Noch ist in Weimar der fstMungsMisschusi dabei, die endgüliige Verfassung für das Pkick frstznfeqen und damit auch die Grundlinien, nach denen siwsbl daS Reich als avch die Einzeiflaaien ihr künftiges Halliches Leben einznrichten haben werden. Die Mühlen in ßtimar mahlen langsam, wie es nach der An der Maierie «ar nicht anders möglich ist. Die Menae prinupteller Fragen, die dort durchberalen und entschieden werden must, Hattet keine Host, denn ein einzelner Fehler kann zum sieihângnis werden. Inzwischen drängt die Praxis der kniischen Jare im Rk!» immer wehr zu baldiger Ent- Äeidung. Vor allem das prenfijiche Siaatsproblem must, wie scheint, eher Stute als morgen klargelegt werden. Man weiß, daß schon seit d m 9. Nov-mber, dem Tag deS Um» ßurzes, im Rheinland sich Besiiebungen gezeigt haben, die auf die Lostrennung dieses Gebietes von Preußen und die Frrittung einer selbständigen Republik binjiebn. Diese Bestrebungen sind nun auch in der preutzi'chen ßonbeèet » saimliinâ, die fg die ganze Anaelegendeit in erster Linie an- tKWltern un^heule WâZMdM.âWW- -sWâL trag der Rechtsparteien und der demokratischen Partei war an die Regierung gerichtet worden, diesen Vestreb unten un> aerjSgllch entgegenzutreten. Nicht nur Redner aller "'arteien, sondern aitrf) die Neaierung selbst, hat sich im Laufe der Erörierung über ihren Gtandpunkl ausgeiy! ochen. Mit Erfolg,hat vor allem daS Zentrum sein n Redner ini Treffen geführt, um die Verdâchligungen abznwehren, die, offensichtlich vielfach ungerechtfertigter Weise, die Partei verdâchngten, die Va^ofunrSbeftrrbungen zu ei enen Zwecken auSbeuten zu wollen. Es war erheulidb daß der Z ntrumSredner Kasiert in firnen Worten d e unbedingte ReichSsreudiqkeit auch der üi^ nlânber kargn egen vermochte. Schon am Freitag iah U der Ministerpräsident Hirsch veranlaßt, von Regier unas- roez-n der ganz-n Bestrebung an sich entgegenznireien. Trotz- sim bleibt die Lage heute ebenso ungeklärt, wie bisher. Der ßtimsrer Bcrfaffüngsausschuß seinerseits hat sich prinzipiell für die Beiechligung der einzelnen deutschen SavbeStetle aus* gesprochen, sich unter Umständen zum neuen staatlichen Ge- Hlben zusammenzu'chUeßen. Der preußische Ministerprästdei-t irkläck demgegenüber, daß die preußische Regierung sich tatsächlich bemühen w rd, den Beschluß zu Fall zu bringen.
steht also hier das offizielle Preußen gegen das Reich. Trotzdem wirb sich auch hier eine Einigung finden lassen, kenn wogegen die preußische Zentralgewalt und mit ihr die M'hrbeit brr Volksvertreier sich w-hren, ist die einseitige ' ^ripfjuernug des preußischen Staates. Kommt aber die wuorbnung gleichniäß g für den ganzen Komplex der ^utfchkn Freistaaten, bann wird auch Preußen nichi beiseite üMn können.
Die Schweiz und der Völkerbund.
DU?. Amsterdam, 23. März. Dem Allgem. Handel-blad wird aus Paris gemeldet, daß die Großmächte der Ansicht zu sein schei- "^, daß der Anschluß der Schweiz an den Völkerund nicht mit Erer permanenten Neutralität zu vereinbaren sei, daß man °^r alles tun werde, um eine annehmbare Stellung für die ^weiz zu finden. Die Aussichten, daß der Sitz des Völkerbundes kvch Genf gelegt wird, sind sehr groß.
^tzI'^ 2' iUrn habe gewiß nist daran gedacht, daß man :herrlich Teile des deutschen Volkes wde Schachfiguren behau- 'önne. Die Entente sei auf «sgem Irrwege, indem sie nicht -v cr-cn wolle, doß uur durch Solidarität im Rin-g^n gegen brüt y^WtllMffl Bolschewismus, dem Tauerflieden roartvolle ^«enße geleistet werden können.
Mische Banknoten ans Nutzend.
JJ P- Tnffcitcir, 23. N ärz. Dem All gern een Handolsbkad - H'^.uelstei ter Berichterstatter der Dailv Expreß aus â>-^Mrs, daß er von rcrtranensirürdigcr Seite erfahren H £ vie bol'chewistiftke Regierung habe für Revolut^onszwecke st ?j 'Plenen Pfund falfckes Papiergeld nach Deutschland gs-' jll^t. Ls handele sich um Fälschungen kaiserlicher Banknoten, «**11 hLUieÄ Taten und Nummern verleben worden leben.
Der Umsturz in Ungarn.
Die Kriegserklärung des ungarischen Prslstaaltzts an den Verband.
WB. Budapest, 22. März. Tic ungarische sozialistische Pocktei und der revolutionäre Neg-ierungsrat veröffentlichen einen Aufruf an alle, in welchem es heißt: „Tas Proletariat Ungarns ni'nmt mit dem heutigen Tage alle Macht in seine Hand. Das Land kaun aus der Anarchie des Zufamm-enbruches nur durch Schaffung des Sozialtsinus und des Kommunismus errettet werden. Auch außenpolitisch sieht die ungarische Revolution vor der vollen Katastrophe Zn dieser Lage blieb der ungarischen Regierung als einziges Mittel die Diktatur des Proletariats. Die entfckeidende Grundbedingung hierfür ist vollkommene Einheit des Proletariats. Tie Regierungsgeroalt übernimmt im Auftrage dieser Partei ein revolutionärer Vegierungerat. Tie Macht, die Ecseteebung, die Exekutive und die ritterliche Gewalt werden von der Diksatur der Arbsiter-, Bauern- und Sol- d«tenröt« ausgeübt. Ter revolutionäre Regierungsrat öegimrt unverzüglich seine Arbeit zur Verwirklichung des Sozialismus und Konn unisn'us. Der Regierungerat organisiert eine mächtige Proletarierannee, die die Diktatur der Arbeiterschaft und Bauernschaft gegenüber den Kapitalisten und Eroßgrundbesitzern, wie gcgcnik-er den ungarischen Bojaren und der tschechischen 33 c-ur griffe zur Geltung bringt. Er erklärt seine volle Solidarität mit der russischen Räteregierung und bietet den Proletariern Rußlands ein Waffenbündnis an. Er fordert die Arbeiterschaft Englands, Frankr--lchs, Italiens und Amerikas auf, nicht weiter II^Mj>W Mf^â^^^ ^^Rezu-unS M» die urtecrifee R§ierexublrk zu dulden. Die Arbeiter Deutich- Oesterreichs und Teutfchlcmds fordert er auf, mit Paris endgültig zu brechen und sich mit Moskau zu verbünden, die Räterepublik zu fernst ittimcn und mit Waffen in der Hand den impe- nialifiiithen Eroberern Trotz zu bieten.
Das Entente-Ultimatum.
DPP. Vien, 23. März. Von besonderer Budapester Seite wird bestätigt, daß das Entente-Ultimatum an Ungarn durch die nach Parts gelangte Meldung veranlaßt wurde, daß ein van der Sowjetregierung ausgerüstetes 70 000 Mann starkes Heer bolschewistisch er-ungerffcker Kriegsgefangener auf dem Wege nach Budapest sei. Tiefes Heer stehe unter der Führung des Majors Gporgcy eines Enkels von Artur Eporgey, und des ebenfalls aus einer bekannten nnc^rifchen Adelsfamilie stammenden Majors Eerzy. Bereits feit 22 Tagen habe die Entente Kenntnis von dem Anmarsch dieser ungarischen Dolschewistentruppen gehabt, worauf auch der Entschüiß der tschscho-slowakischen Republik zurück- zuführen sei, sieben Jahrgänge zu mobilisieren. Der Ueergang Ungarns zur Räteregierung hat sich in vollster Ordnung vollzogen. Tie Zeitungen erscheinen wieder, da die Setzer, um die Ruhe wiederherzusiellen, den Streik sofort beendet haben. Es hat ein vollständiger sozialdemokratischer Zusammenschluß stattgefunden.
Defchküffe der neuen Negierung.
WB. Budapest, "3. Mâ-z. Der revolutionäre regierende Rat hielt am Samstag unter dem Vorsitz von Alexander Garbei feine erste Sitzuna ab, in Welcker folgende wichtigen Beschlüsse gefaüt wurden: Abschaffung aber 3!D6n!l8rteuern für kirchliche und konfessionelle Zwecke: gleichzeitig mürben die Volkskommissare für Unterricht, Ackerbau und Finanzen angewiesen, zur Erledigung der hiermit zusammenhängenden Fragen eine Verordnung auSjurarbeiten, Der rev-lutio- nâre regierende "et hat eine Fünfer-Ka»mffsion entsandt zwecks Vorbereitung der Stahlen der Arbeiter-, Soldaten- und Bauernräte. Der Rat deschloß, sämtliche VegierungSlommiffare zu entheben. Die Sirbeiterräte werden aufgeforbert, überall dreigliedrige Tireftarien zu wählen, welche die Geickâ'te der bisherigen RegientngSfommiffare zu berfeben haben. Der revolutionäre regierende Rat bildet ans Laienrichtern bestehende RevolutionSg-richte. Der erste RevolutionsgerfcklS- b?f mit dem Sitze in Budapest wurde sofort errichtet. Der Rat bat die Volkrkonimissare angewiesen, Vorschläge über die So^alifterung von Häuser und Betriebe binnen kürzester Zeit dem Rate vorzulegen. Ferner hat her Rat die Sozialisteruug der in Privateigentum befindlichen Kunst chätzc, die für Museen geeignet sind, beschlossen. Gleichzeitig wurden die Volkskommissare angewiesen, einen Vorschlag ;u unterbreiten, auf welche Weise die Theater in den Dienst der Prole» taricrkultur zu stellen und für die Massen zugänglich zu machen sein werden. Sämtliche Zeitungen wurden verpachtet, amtliche "Verordnungen des revolutionären' reoierenben Rate? an le'tenber Stelle zu veröffentlichen. Der Wiener Gesandte Okkar Charmant wurde von dem Rat abberufen ukx «n bessert Stelle Alexius Balber zum bofi» tischen und Andor Fenyoc zum wirtschaftlichen Bevollmächtigten ernannt. -
Di« Sozialist,rnng in Ungarn.
Bndape^, 23. März. Bei mehreren hiefigex Banken ist seit gestern laut «Franks. Ztg." bereit? eine t»:' weife Sozialisierung durchgesübrt. Die bisher«.n obersten Leiter der Fmanstnstitute bab« sich zurückgezogen. D:e Kontrolle üben au? Vertrauensmännern der Beamten bcstcbeiide KomNee» über alle Geschäfte und Kaffen au». Die endgültge Gnfidieibitug über da» weitere Schicksal der Finanz- inftitute, die angeblich «!$ Filialen einer zu sbaffcnden großen Staatsbank nntergeorduet weren sollen, wird nächster Tage er» folgen. Der Börsenverkehr ist seit zwei Tagen öoüüänbrg ein» gestellt S m letzten Börientaa erfuhren die Kur e aller Werte Einbuße!! bon 50 bil 103, in einem Falle von RX! Kronen. Dollsiiadig kMalissert sind bilber die st e n t r a l kr e d i t g e n o fse n scha i t, die P o lls p a r k a! s c, mebrere inburlneGe Unternrbmungen. Für b;e nächsten Tage siebt die Sozialisierung aller Z i n « 5 â u f e r, aller diesigen Theater un» VergnügungSlokale bevor, die den Zwecken der Proletariats dienstbar gemacht werden sollen.
Ferns prechanlchluß Redaktion 64# — Ervedition 281
1919
Eine nachdrückliche Warnung an die Entente.
WB. Wien, 24. März. Das „Teutsche Dolksblatt" will erfahren haben, daß die russischen Sowjet-Truppen in einer Stande von 300 000 Mann an den Grenzlinien der Ukraine und der Bukowina fielen. Nach Erzählungen in Wien eingetroffen« ungarischer Reisender vollzieht sich der Vormarsch der ruMschen Sowjet-Truppen verhältnismäßig rasch; er geht nach einem Zwischen Budapest und Moskau vereinbarten Operationsplane vor sich. Gerüchtweise verlautet, daß die ukrainischen Truppen Petljuras zu den Bolschewisten LLerzugehen beginnen. Noch bilde das gepeinigte deutsche Volk den letzten starken Darum gegen das Vordringen des radikalsten Umsturzes. Vielleicht glauben die Pariser Inperalisten, das kleine Ungarn mit Waffengewalt bändigen zu können. Falls die Entente beton festhielte, Deutschland einen Dernlchlungsfrieden auszuerlegen, und es für einige Zeit zu entmannen, dann konnte sich auch da» deutsche Volk und Deutsch-Oesterreich wie ein Mann erhebe«, da es sich von einer nationalen Katastrophe bedroht sehe. El» Aufruf des ungarischen Proletariats an Alle könnte endlich auch leicht in den Reihen der Proleten der Enten-testaaten Widerhall finden. Ten Besiegten stände es zwar schlecht an, den Siegern zu drohen, aber die Vorgänge in Ungarn sollten für die Pariser Ententekonferenz eine letzt« nachdrückliche Warnung sein, die Fcrtlcaunxen des Siegers nicht zu überspannen und besiegte Völker nicht zur Derzwtislung zu treiben.
Epaa.
WB. Berlin, 22. März. Sitzunrsbencht der deutschen Waffen- stillIlandSkonimission in Svan vom 20. März 1919. Der belgische Vertreter teilte mit, es fei beschlossen worden, das in belgischen Hände» befindliche deutsche San-tätsversonal. sowie die in Belgien weilende» schwerverwundeterl wich schwerkranken Kriegsgeiang««» deimm^e.. igriern. Die Alliierten wurden deutscherseits erlncht, SrieeMkichi- digten, welche als KavitalZabfindung ein Wohnhaus im besetzten üv« biet zugewitsen bekommen haben, aber nach den jetzt bestehenden Be- stimmnngcn nicht einrencn können, da sie vor dem 1 August 1914 dort nicht g-wobnt haben, die Einreise mit ihren Familien und mit Hab und Gut zu gestatten.
Deutscherseits ist wiederholt mündlich und schriftlich gegen d« Einsübrung der französischen Sprachunterrichts in den Volksschulen des von den Franeosen beietzt-n deutschen Gebiets yroteRiert worden. Die Protestnoten sind bis jetzt uu beantwortet geblieben. N>k»nrebr bat der französische Administrator in Wiesbaden die Nachricht von der Einführung deS französischen Svrachunierr'chtS bestätigt uns auch mitgeteilt, baS dieser von französischen Offizieren überwacht wird. Daraufhin bat -der deutsche Vertreter heute nochmal? die schärfte Verwabrnna gegen diese Ano-dnung eingelegt und um ihre unverzügliche Aushebung ersucht. Die deutsche Kommission hatte beantragt, die in Rotterdam für Denffchland lagernden Lebensmittel zu Schiff nach Hamburg, Stettin, Warnemünde, Robuock und Solitär befördern ,n können, da die Beförderung zu Lande zum Teil unmö<« lich sei. Die englische Kommission fragte heute, welche Schiffe deutscherseits für die-'e Transport- in Aussicht genommen worbte seien. In einer Note machte der Vertreter feer deutschen Regierung die Alliierten darauf anfmerk'am, dah durch das Au»fudrverb»t »o» LebenSm'tteln au» der Provinz Posen die ordnungsmäßige Versorgung sowohl der unbesetzten wie der besetzten Gebiete Deutschland« schwer gefährdet ist.
Kleine Nachrichten.
DDP. Die BttSfukr unserer Sandelsflotte. Die fibferti« aung der Lebensmittelschiffe wird mit allen Kränen betrieben. Du Musterung der Mannschaften geht glatt von statten und ist zu» größten Teil schon durchgesübrt.
DDP. Kein Gisendadnerstreik. Eme Elicnbabnversammlung in BreSlau, di- von vielen Tausenden besucht war, beschloß mit 4 ?4 gegen 770 Stimmen bei 346 Stimmenthaltungen von einer Arbeit* niederleaung Abstand zu nebmex.
DDP. Neue Beschränkung«« infolge KodleuueauaelS in Wien. Infolge unaenügenier Kohlcnznsuhr steht der Statt Wien eine neue katastrovh-le Sverrmaßmtbmr bevor. I« drei Tage» soll den privaten Hau»daltun,en der Gasverbrauch an Heiz- uns Be- leucktungSzweckeu gäxzlicb gesperrt »erben. Dw Sperrstunde für du Gasthäuser soll auf abend, 8 Uhr festgesetzt werden.
DDP. Die Lage in Entzlanv. Da, Bureau Europa «re« meldet aus London, daß fick die 'nnerpoliiische Lage gebessert hak, da stch die Gefabr eines Streik» bedearend verringert habe. Man hoffe mit Bestimmtheit, daß die Berdanelungen zwischen der Reg'-rung un» der Streikleitung am nächsten Mm»och zum Ziele führe» «erden.
DDP. fräs Schicksal Danrizs. Nieuwe Bureau meldet au# Paris, die britische Delegation habe im Rate der Zebu Einipruck erhoben 6eg»n d e Abtretung von Danzig an die Polen und verlangt, daß der Zu'sng bis z»m Tteere nicht Die von den Polen beanspruchte Breite v,n 100 km erhaUen bars, fonoern wesentlich Khwâler bemessen »erbe» müsse. _
DDP. AuSrufttua d«S «enrralstrrikS in rttti1««t. Der EinißungSauSichuß, der zu dem Zweck geb'lbet tourbe, den Zusammenschluß der sozialdemokratischen Arbeiterschaft über bie Köpfe der Führer bi«- Weg derbe>znsüüren, bat, neWbern von der Regierung bie Fordern«,« auf Freilassung der verhafteten Spartakiltenführer und Wuderzu. lassung von Versammlungen unter ’reien Himmel abgelehnt Word« waren, den Generalstreik beschlossen. Ta, und Shinbe sollen box einet Kommisstan noch festgesetzt werben. Die Bürgerschaft rüstet sich zu Gegenmaßnahmen.
DDP. Die Bilrung her neuen Preutzis»«« Sie«t«»nn<. Wie bie P. P. R. melden, haben bei der Neubildung der preußische« Regierung bie Demokraten Anspruch auf d«? LandwinschaftSministeriu« erhoben, s»daß feer bisherige LandwirtichasrSmincsttr Ott» Bramr auS dem LandwirtschaftSmmistenum «uSscheiden wird.