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Aus dem Westen.

WB. DLsi«ldorf, 11. März. Der Arbeit errat beschloß gestern, ^itre aus den Mitgliedern beider sozialdemokratischer Parteien bestehende Bbord min««n die Regierung in Weimar und das Ge- Neralkcnmando in Mildster zu senden, die die sofortige Auf- hcbung des Belagerungszustandes und die Zurückziehung der Truppen fordern soll, ebenso die Durchfühning von Maßnahmen^ die nach Ansicht des Arbeiterrates zur Herbeiführung geordneter Verhältnisse notwendig sind. Die gleichzeitig tagende Verfamm- 7ung der Arbeiterausschüsie der Düsseldorfer Betriebe nahm kbensolls zur Lage in Düsseldorf Stellung und faßte dieselben Bälusie.

WB. Essen, 11. März. Wie der Bergbauverein mitteilt, ist in der heutigen Frühschicht die Belegschaft der Zeche Courl (Harre- wer Bergbau A.-G.) in den Ausstand getreten. Die Gesamtzahl der Ausständigen beläuft sich in der gestrigen Miltugsschicht, der Nachtschicht und der heutigen Frühschicht auf 14 900 Mann gegen SS 000 gestern.

Kleine Nachrichten.

Sie Eröffnung der preußische« Landesversammlung findet am Donnerstag ben'13. März, nachmittags 2 Uhr, im Abgeordneten- horche zu Berlin statt

Die Diamantenstadt in Nöten.

Keter die Verödung im Antwerpener Diamantenhandel schreibt der Nieuwe Notterdamsche Courant:

Im Jahre 1914 zählte man in Antwerpen ungefähr 200 Dia- mwntfch.laifereien mit etwa 16 000 Schleifer« und etwa 3000 Auf- kittem, zusammen allo 20 000 Fachleute, die rund 100 Millionen Franes im Jahre verdienten. Außerdem gab es 3000 bis 4000 Fabrikanten, Kaufleute und Makler; was diese verdienten, weiß man nicht genau, sicher aber ist, daß die meisten von ihnen gut vusfahen und vier Geld eusgaben. Nimmt man nun an, daß jeder dieser 23 000 DiomantenmenfchM eine Familie von vier bis fünf Mitglieder!, besaß. dann erhält man mehr als 100 000 Menschen, die direkt von den Diamanten lebten. Dazu kommen noch Wirte und Kafkeehausbesitzer. von denen auch sehr viele an den Diamanten verdienten. Die Wirte spielten die Rolle von Bankiers, denn die meisten Schleifer lebten in den East- und Kaffeehäusern auf laufende Rechnung. Und schließlich muß noch -der ganze Haufen von Kleinhändlern, der das Diamantenvolk, chsn mit Lebensmitteln, Kleidern und Möbeln verfah, berück- ftchtigt werden.

Der Antwerpener Diamvutenklub, in dem ein Millionen, armfatz erzielt wurde, hatte 12 000 Mitglieder, die alle Kaufleute, Makler oder Fabrikarien waren. Er war in einem prächtigen Lokal nahe dem Hauptbahnhof untergebracht und enthielt einen Körfensaal von nicht weniger als hundert Meter Länge; wäh­rend des Krieges stürzte dieser Saal zwar ein, aber er wurde im arorigen Jahre neu aufgebaut. Hier wurde gefragt und geboten, meflüstert und geschrien, in allen Sprachen Europas, hier hatten ivas Schiedsgericht und die Berföhnumoskammern, die die Mit- tzlieber des Klubs aus den Händen der Advokaten reiteten, ihren Sitz. Diese Einrichtung hatte offenbar guten Erfolg, denn in Dia- immtenanaelegenheitcn wurde nie prozessiert.

Die Industrie, das heißt das Schleifen, war fast ausschließ­lich in den Händen von Belgiern. Der Handel dagegen wurde größtenteils von Fremden betrieben; mehr als die Hälfte der Kaufleute und Makler bildeten Türken und Polen. Was sollte MM so ein polnischer Jude beginnen, als die Deutschen 1914 in Belgien einrüchen? Die von Warschau waren Russen und gehör­ten daher zur (Entente, die von Krakau waren Österreicher und sollten eftsntlick gegen B^grè-r kämpfen. And doch waren die von ^Barfcfau und die von Krau genau dieselben. Als die Deutzen tvieder abzoaen und die belgischen Truppen einmarschterten, da stöben diese Leute auseinander. Die französischen Blätter nann« len sie Boches, Semibocher, Trivleboches, Archihoches usw. Das war leichtsinnig' Die Blätter bedachten offenb ar nicht, was der Auszug der Türken und Polen für Antwerpen bedeutet. Die Industrie liegt brock, seit die Kaufleute weggegangen sind. Don den 16 000 Mühlen sind zurzeit nur etwa 1000 im Betrieb, so daß SS 000 Schleifer verarmt sind.

Im Divmantcnklvb sieht es trauRd aus. Wenn man durch die Scheiben hiudurchsiebt, dann gewahrt man in dem Riesen» laal ein Häuflein Menschen, die um einen Ofen wie verloren sthen, und man hört bloß das Aufschlagen von Karten oder das Medersteven von ElÄcrn.Worauf warten Lieft Leute?" fragte tch einen Mann, der gleich mir bineiègt«. Er lab mich scheu an uich flüsterte:Auf die Polen!" Wo sind nun di« polnis-t-E Finkellteins, Silberfelds und Fischers, die rufnfchem Tolk-noflis mnd die türkischen Soltis, Siras und Miarobis, deren Namen allein schon den Osien mit seinen Kameelen. Tenpschen. Harems «nd vetWckerten Früchten hervorzaubern? Wo streit diese Men­schen, deren Millionen^ in den Antwerpener Acker so dick g>â maren, daß jeder seinen Teil von der goldenen Ernte faste? Die Triften sitzen in Scheven in gen , wo sie bereits zwei Klubs w, fundet haben, den einen davon als bleibende Einrichtung, was Mr Antwerpen nichts Gutes bedeutet, benrr Antwerpen bat die ^polnischen Juden nötiger, als dieft Juden Antwerpen. . . .

AusHanauStadtund Land

Gansu, 12. März.

Landaufenthalt Hanauer Kinder.

Auch in diesem Jahre sollen erholungsbedürftige Hanauer Kiâr in den ländlichen Kreisen Hofgeismar, Eersseld, Fulda Schlüchtern untergebrocht werden. Die Vorarbeiten sind im (®ange. Alle der der StadtLerwaltung augemeldeton und durch ^diie Lrganrstrtrvn des Vereins .Landaufenthajlt für Stadtkinder^ ^nntergeLrackteu Kinder werden bei der Lebensmittelzuteilun« -auf dem Land« als Selbstversorger betrachtet, genießen in Per- ;>anens und Eilzugetr große Fahrpreisermäßigung (was bei der »»euen Erhöhung der Fahrpstse am 1. April sehr zu begrüßen ist) unMinb assen Unfall und Haftpflicht versichert.

_ .D^hresM Stadtverwaltung übernimmt außerdem ganz die RerseAst«! für Terldehmer an Transporten und die durch und Apotheke.

Krankheiten knPehenden Kosten für Arzt und Apotheke.

, Kinder, die von vorjährigen Pflegeeltern wieder gewüalcht werden. Annen selbstverständlich in die alte Pflegestelle zurück- M^r^ r^M^^ im vergangenen Jahre durch- schnittftch täglich 50 Pfa. verlangt und gezahlt. (Frankfurt zahlte usst durchweg 1 Mark.) Genauere Angaben über die Zahl und Art der Liesiahrigen Pflegesteven sind noch nicht eingeganavn Wv von Lâân kein Pflegegeld verlangt wird t^ fetten), haben di« Eltern auch keinen Pfl« gekostenh ei­trag an die Stadt zu Sega^üen.

, §ur alle auf Zahlstellen unlergebrachten Kinder aus b e durft igen Famflien wird die Stadtverwaltung den größ- i^n^^eil der enOeheèn Pflegekoften übernehmen.

â bei der Stadt nicht angemeldeten, also privat ust, tergebrachten Kräder, gelten in den Landorten nicht als Sât- versorger, sondern müssen ihre Lebensmittel gegen Marken be- ^ehen und mit geringe IM Nationen vorlieb nehmen. Solche Krnder haben außerdem seinen Anspruch auf Fahrpreisermäßi- §^^^^ ^Äc an Unfall- und Haftpflichtversicherung; LL^E" ^ ^^ â Kosten für Pflege. AW uL ^pvkgele zelr^t, '

Es ist deshalb von Vorteil für all« Eltern, auch d-iejenigen. die ihre Kleinen bei Derfvandlen oder in selbst gesuchten Pflegestellen unterbringen wollen, ihre Kinder in die städtische Organisation durch rechtzeitige Anmeldung einzrigliedern.

Um Zeit zu gewinnen zu Anfragen bei vorjährigen Pflege- eltern, Ve-nr-andten usw. sollen die Anmeldungen erst in der nächsten Wväe entgegengonommen werben. Ort und Zeit werden noch rechtzeitig bekannt gegeben.

Hanauer Kreisobstbauverein.

Jrn Easiaus zur Sonne fand am Samstag die erste Haupt- vcisan n luuH des Kreivobstbaurereins noch dem Kriege statt, an der Vertreter von 18 Ortsgruppen teilnahmen. Die Vor- standsuahl ergab die Wiederwahl der folgenden Herren: Haupt- lelfter LofdSer-Ostheim (Vorsitzender), H. Jost-Ostheim (Ee- sthäftsfübrer), Th. Neuling-Hanau (Rechner). Donmnenrat Reinhardt, Hanau, Lehrer Stübing, Hanau, Landwirt Ringler, Langenselbold, Landwirt Krebs, Enkheim, Jean Wörner, Vi- schvftheim,. Bürgermeister Adam, EiSen, Siirgermeifter. Noll, ErosSrotzenburg und Schmied-emeifter Fliedner, Dörnigheim. Den Hauptpunkt der Tvgescrdnung bildete ein Vortrag des Ge» fSöltsführers Jcft über die Neugestaltung der Arbeit des Kreis, olstbouvereins nach dem Kriege. Der Vortragende brachte eine Fülle Material, wie der Obstbau in der Zeit der roirtfcWMen Notlage zweckdienlich ausgestaltet werden muß, um nicht nur die wfttschaftliche Lage der heimischen ObstgüSter, sondern auch die Volksernähnrny zu dosiern. Der Vortrag soll einem Antrag aus der Versammlung gemäß im Druck erscheinen. Die Diskussion nahn: einen reckt anregenden Verlauf. Herr Landrat Schmid konnte D ittetlmmg machen, daß die Stelle des Kreisob st- bautechnikers in allemöckster Zeit neu besetzt werden würde, was in den Kreisen der Obstzüchter und Kleingartenbau, ireibenden freudig begrüßt werden wird, denn gerade der wert­vollen D Warfest eines Technikers bedarf es. um die Ziele des Kreisobstbauvereins vollkommen zur Durchführung zu bringen.

Hauptversammlung

der Freiwilligen Feuerwehr Hanau.

Die hiesige Freiwillige Feuerwehr hielt am 6. März ihre diesjährige Hauptverßrw mlung ab, die recht gut besucht war. Nach Eröffnung der Versammlung durch den stellvertretenden Branddirektor Ad. Seilmann begrüßte Adjutant Jean V a i l l v die erschieaenen Wehrleute. Ebnherzliches Wlll- füTtnmen" rief er insonderheit den aus dem Felde zurückgekehrten Kameraden zu und gab feinet Freude Ausdruck, daß sie nach den über m«nschliS>en Aniorderungen, die der Feldzug an sie stellte, wieder glücklich in ihre Familie zurückkehren konnten. Gleich­zeitig richtete er aber an alle Kameraden die dringende Mah. nung, sich nun wieder völlig in den Dienst der Feuerwehr zu stellen, den freiwillig übernommenen PfliSften in vollstem Maße nackgukommen und an der Revbelebrmg der freiwilligen Feuer­wehr, die ja bunt die lange Dauer des Krieges in ihrem Be­trieb selbstverständlich auch sehr behindert wurde, zum Wohle unserer Vaterstadt mit allen Kräften wieder mitzuarbeiten. Der im Anschluß hieran von ihm erstattete

Tätigkeitsbericht

umfaßte die Zeit vom 2. Juli 1912 bis 31. Januar 1919. Dem­selben ist folgendes zu entnehmen: Durch die in bet 4% Kriegs­jahren ständig zunehmenden Einziehungen zum Heeresdienst, so­dann auch durch die Heranziehung zum vaterländischen Hilfs­dienst schrumpfte der Man'nschastsbestand immer mehr zusammen. Waren doch von der gesamten Feuerwehr 175 Mitglieder zum Kriegsdienst eingezogen, die zum größten Teil auf allen Kriegs­schauplätzen mitföchten. 18 dieser Kameraden besiegelten die Treue für ihr Vaterland mit dem Heldentod. Es sind dies die Kameraden: K. WoM, Fr. Beiller, K. WietzersMhn, W. Ms- dorf, Ea. Schmidt, Karl Sckmidi, W. Wirth, G. Kempf, J. Römer, Fries, K. Koburger, Fz. Sator, Lenz, Mattner, Heil, Wunderlich und F. Wiegand. Ferner werden noch 4 Kameraden vermißt und 6 befinden sich leider noch in Gefangenschaft. Außer diesen 18 Gefallenen hat die Feuerwehr aber auch noch den Ver­lust von 32 verstorbenen Mitgliedern, darunter 8 Ehrenmitglie­dern, zu betrauern. Das Andenken dieser durch den unerbitt­lichen Tod Entrissenen ehrte die Versammlung durch Erheben von den Sitzen.

In dem verflasienen Zeitobsthnitt wurde die Feuerwehr 179 Mal alarmiert. Es fanden statt: 63 Kleinfeuer.' 8 Erotzseuer (zu erwähnen sind: Brand in der Teigwarenfabrik Grein, Impräg­nier« nstolt, Güterhalle Ostbahnhof, Bender, Lanaftraße, und Dachstuhlbraud in der Metzgerstraße), und 3 auswärtige Brände: in Heins! «dt bei Holzmann, in Rückin'gen und in Dettingen auf der Zeche Gustav. Tmrch Unfug wurde die Wehr in dieser Zeit 105 Mal alarmiert. Es ist lebhaft zu bedauern, daß es immer noch gewissenlose Menschen gibt, die hieran ihre Freude finden. Ihr Tun ist aufs schärfste zu verurteilen, und es wäre zu wün­schen, daß die Täter jedesmal entdeckt und zur Verantwortung und Bestrafung gezogen werden keimten. Ferner wurde, die Za« tigkeit der Feuerwehr noch bei Stellung von Wachen im Pro­viantamt in Anspruch genommen. Von größter Bedeutung für das Sanover Feuerlöschwesen war die im Mai/Juni 1917 er­folgte Einstellung des Autos (Nettunysg^räte und Spritze). Dieses Auto mit "feinen Pferdestärken gehört woM zu den größ­ten Maschinen, di« Feuerwehren in ihren Betrieb eingestellt haben. Die Motorspritze wirft in der Aki nute 2500 Liter Wasser aus und kann 12 Rohre speisen. Zur Bedienung gehören außer dem Fahrer 8 Steiger, die zur Arbeit an dem Auto besonders herangebildet sind. Durch Einführung der Motorspritze in die Reihe unserer Löschgeräte sind unsere bisherigen Handspritzen .selbstverständlich nicht überflüssig geworden. Wenn sie jetzt auch I bei Kleinfeuer natürlich-erweise nicht immer herangezogen wer. ' den, so müssen sie dcch stets bereit sein, abzurücken, da sich sèr leicht aus einem Kleinfeuer ein Gros;feuer entnrictern kann, da ferner mit dem Ausbruch eines zweiten Feuers zu rechnen ist, »der das Auto von einem Schaden befallen und, wenn auch nur vorübergehend, unbrauchbar werden kann. Kommando und Vor- stand richten daher an alle Kameraden die dringende Bitte, sich nun wieder in demselben Eifer und derselben Begeisterung wie früher der Feuerwehrsach« zu widmen und den Wahlspruch !Einer für Alle Alle für Einen" auch fernerhin in di« Tat umzusetzen. Hervorzuheben ist noch ganz besonders, daß alle Brande, trotz des geringen Mannschâftsbestandes, aus ihren Herd beschränkt werden konnten.

Im Anschluß hieran erstattete Hauptmann I. Müntzen- berger den Kassenbericht: Da der frühere la'ngjahriye Kassierer Hauptn^ann Sam. Schwab Ende Januar 1917 auf einer E^chäflsreise plötzlich verstorben war, mußte die Kaste vom Vor- stand übernommen treiben. Nachdem durch den hierzu Lesiimm- ten Prüfuugeoukschuß Bücher, Belege und Barbestände geprüft und in Ordnung befunden und der Cesamtvermögensbestand fest« gestellt waren, würbe die Wetterführung der drei Feuerwehr. Lasten dem BrriSierstatter übertragen. Di« Derwaltungskaste «nihielt am 31. Januar einen Vermögensbestand von 1294.26 Mark, die BekleidungLkast« einen solchen von 5095.71 Mark und die U^ntersiützuuMkasse von 11210.02 Mark. Hierzu ist zu be­merken, daß von Oktober 1914 bis Juni 1915 aus letzterer Kaste an die Familien der zum Heeresdienst «ingezooenen Kameraden llntersiützimgen im Gesamtbetrag von 5683 Mark ausbezahlt wurden. Zur Bestreitung dieser Ausgaben wurde von der Städt. Sparkasse ein Z arbeiteten von 5000 Mark gerne« Berpsändung von Wertpapieren ausgenommen. Aus dieses Darlehen konnten bis jetzt 8000 Mark zurückbezahbt werden. Für den ausführlichen Voâag des Kassen berußtes sowie für die gewissenhafte und

Wersichtliche Kastenführung wurde dem Kassierer der Daiq Versammlung ausgesprochen. Zu Rechnungsprüfern imi^cn Kameraden Dem «st, P. Hörner jun. und Fr. Rohde gewähh

Das Ergebnis der nun noch vorgenommenen Wahl Hauptleute und des Oberkomniandos wird demnächst bete gegeben werden.

Mit der nockn'olige'n Bitte an die Kameraden, alle j Kräfte wieder in den Dienst der Freiwilligen Feuerwehl stellen, schloß Adjutant J. Bailly die Hauptversammürng,

* Marienkirche. Herüe abend 8UhrPassisnSgotterdiensi, Pfarrer Goebel«.

Hk. Forderungen an den belach«« Staat. Firmen, ^l solche Forderungen haben, hauptsächlich aus Lieseru'npen belgischen Staat aus der Zeit vor dem Kriege, wollen sich an Handelskammer Hanau wenden.

Hk. Behördeustkmpel auf Postfend«ngen nach der brlgis^I Besatzungszone. Zur Anbringung des vo-v,qefâi ebenen SdeMD I auf Brieftmsckläge eingetragener Firmen ist die Handel;« kammerzuHanau gern bereit. Nicktgesiempelte Briese Ji Posikarien kommen am den Absender zurück.

* Gtadttheater. Heute abend 61/. int Mittwock«-Nbom«»M Renaistanceâ. Donnerst«- 6 UhrSrr GlückSschmied". ^.1 gelangt im Ab»nuement noch einmal d«S musikalische Werk0 Mi Zeit, o selige Zeit" zur Anffnbrung. Die mit Interest« env,â> Gastspiele de« Herrn Fritz Alberti bim Natcoualtheater in «[Ji beim finden SamStag und Sonntag abend statt.. Beide V»rftlli^I beginnen um 5 V» Uhr. Catharina Reichert wird gelegentlich & J Gastspiels in nächster Wocke dieBefinde" ix Eulenberg« Ml namirem LiebeSdrama spielen.

Kundgebungen. In stark besuchten SBerfammtexg« GtaatS» und Gemeindearbeiter und der U. S. P. find Entschlieft, angenommen worden, die energisch und in teilweise scharfen SBenbus<| gen die Freilassung her wegen politischer Vergehen Inhaftierte«, dern. In der Versammlung der IL S. P. hatte dar Referat Stinl Hardt aus Frankfurt a. M. übernommen.

* ^e» LuxnsKener mit 10 Prozent her 53erfanf3fummt ittti»l liege« sämtliche Verkäufe von LuxuSqegen ständen, also auch Mi gewerbsmäßig« einzelne Verkäufe von gebrauchten Gegenständen dMl Private. Während gewerbsmäßige Berkäufer ein besonderes Laz«,« und ein Steuerbuch zu führen, aufgrund der Einnahmen nad^d Steuerbuch allmonatlich eine Steuererklärung abzngcbe« und bw die Steuer in bar zu zahlen haben, müssen Private in j^»! Falle dem Käufer ein Empfangsbekenntnis (Quittung) ausstellen J hierzu Stempelmarken in Höhe von 10 Proz. der VerkawrsuW! (Stempel eingerechnet) entwerten. Eventuell hat der Käufer m«., halb 2 Wochen nach Empfang der Quittung für Verstemvelun, gi sorgen. Hat Käufer kein EpchfanzSbekenntni» erhalten, s» hn d dem Umsahsteneramt (für Hanau Akarktplatz 14) innerhalb tiw M«nat» nach der Zahlung hiervon Mitteilung zu machen. LuxM steuerpflichtig sind insbesondere: Edelmetalle, Perlen, Edelsteine, HA tbclfteine und Gegenstände an» oder in Verbindung mit diesen Stofttu einschließlich der doublierten, plattierten, platinierten, vergoldete« ch versilberte« Sachen, Taschenuhren über 100 Mk., Werke der Plasfl Malerei und Graphik einschl. Kopien und Vervielfältigungen fti 200 Mk., Antiquitäten, photograptkische Handapparate und ZM!z Flügel, Klaviere, Sprech- und Spielapparate, Phonographen, OrchestrionS usw., zugehörige PlM usw., Handwaffen einschl. Zubehör und Munition, Diotor-FahM-z4 Teppiche im Preise von über 30 Mk. für bat Quadratmeter, Mf Pelzwerk, Billarde und Zubehör.

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st BrAchtvbrl, 12. März. (Konzert Ditter). Eotihiâ Ditter, der auch als vorzüglicher Balladensänger bitt in tun» nehnier Erinnerung ist, wird bei seinem am Sonntag den 16. d. M, abends in der Turnhalle stattfindenden Konzert Balladen von 25« zum Vortrag bringen, die im ausgezeichnet gewählten Rahme« m Liedcrpcrl«« erscheinen.

Vereine, Versammlungen.

* Hessischer Bienenzsichtervereftr, Bezirksverer«'-»«»«, | Versammlung Samstag den 15. März, nachmittag« 3 Uhr, im M I Hauszur Sonne" in Hanmr. Tagesordnung: 1. Der Anschluß w I Kesselstädter Vereine« a« unsern Bezirksverein. 2. Wahl von j« | Mitgliedern zur Prüfung der Bezirkskastenrechnung. 8. Anttag «I Statutenänderung betr. «bstimmeu der Delegierte« auf bett Hauch Versammlungen. 4. Bericht .über die vorjährige Honigobgabe. 6. Versicherung der Stände gegen Brandschaden. 6. Wahl von |Wi Mitgliedern zur Beanisichttgung der Vereinsstände. 7. Aussteller der Liste für den diesjährigen Zuckerbezug (Ab- und Zngais da Völker). 8. Entgegennahme der Beiträge pro 1919. 9. Verschiede«!). Mitglieder, bie zu dieser Versammlung nicht kommen können, firn« Imker, die unserm Vereine nicht angeschlossen sind, haben bi» zu« H I März Herrn Lehrer Norwig - Râäfiugen die Zahl ihrer Bien»' Völker anznzcigen, da bereit« 6 Pfund Zucker je Volk schon im Ma«ö März geliefert werden sollen.

Kirchen ch»r M Krss«lst«dt. Heute abend umM W Gesangsstunde im großen UeduugSrau«.

* Wpiclabtcllttnq tzes TuenverefttS Ha«a« e. B., «W 1860. Heute abend 8.30 Uhr Sitzung.

* Atb>ei1cr»at. Heute abend 6 Uhr findet eine Vollsitzung ft Rathaus (StadtverordnetensitzungSsaa!) statt. Auf der Tagesordn« ist die Arbeitslosenfrage und die MÜchfrage. Wir bitten alle Der' treter pünktlich zu erscheinen.

* Die Arbeiterausschüss« des Neben-Ersatzparlks, Feldgerät 3 und 3, Pullversobrik und T^ekleidunWamt laden hiermit sâm- liche Obleute der Arbeiterausschüsie des Stadt- und Land­kreises Hanau zu einet sehr wichtigen Besprechung auf FreW den 14. März, nachmittags 1 Uhr, in den Saalbau, Mühlsw ein. Um pünktliches Erscheinen wird gebeten.

* Mar. Jüdgltngs-Kongreeation. Heute abend ^8 Uhr Versammlung mit religiösem Vortrag.

WEb«»- x. K«l«â«

für Mittwoch den 13. März.

Harnluer Ereditverei« e. G. m. «. H.: Nachmittags 5 Uhr: Crbeitl'i liche Gtneralversammlung im KeschäftSlokal des Creditvcreift- Stenozraphen - Verein GabelSberjzer von 1880: (Lokal: Ge»»^ "schulgebäudt am JohanneSkirchplatze): Abends von 67 Uw Zimmer 1: Wiederholunysknrsir«; von 7-.8Uhr: Zimmert' Diktatschreibt« (140 Silben und biber).

GesangSabteifiivg der Turngemeinde: Abends V«8 Uhr: Singstun«! im Restaurantzur goldenen Feder", Gternftratze. M

Fnßballverein Ptzönix 1918 (E. B.) Hanau: Abend« 8 Uhr: einSabesd in herStadt Bremen". .

Kleingartenbau»Verein: Abends */*8 Uhr: Hauptverscmimlung Gasthauszur Sonne".

Verein der HochspesiartfteundeRothenbuch": Vereintzabend im efr emslokalzur Sonne*. . _

GesangvereixTonblüte": Abends */i8 Uhr: Lingsfimde tu der Stadt Bremen".

GesangvereinGermania" : Abend» 71/. Uhr: Singstunde.

Steiger-Korps: BereinSabend in derBrauerei Orschler". , Turugtmrinde : Abend» 8 Uhr: Zürnen b<r Turnerinnen m Oberrealschule. .

Erster Hanauer Fußballklub 1898 t. B.: Abends 8'/, Uhr: D«rE abend in derGroßen Krone".

B-rrftcrig-rAND», *. Kalender für Donnerstag den 13. März.

Holzversteigerung in der Königl. Oberförster« Hanau; DcrE vormittag» von S Uhr ab i» »Deutsche« Hof" ^LamboM«^ (f. Nr. M .Han. Anz."). a