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Gtilkral-Anzeiger

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Verantwortlicher Redakteur: Gustav Schretker^

Erscheint täglich mit Ausnahme der Sonn- und Feiertage, mit Unterhaltungsbeilage. fürAnzeigcn «.Reklamen: AugustBrodt, beide r»H«â

I. 51

Fernsprechanschluh

Redaktion 648 Expedition 888

Fernsprechanschlu^

Redaktion 618 Expedition 2lM

Aufbau oder Zusammenbruch.

Ernste und sichserlich beachtenswerte Morste findet dieVoss.

ZeitAng", p« schreibt: Die innere Entwickeluna in Dsutschland

KeLt der Entschriduntz «näMge-n. Sie treibt, denn es ist nie­mand da, der sie führt. In Weimar werden Reden gehalten, wäh­rend das Reich in Trümmer geht. Während die Bausteine, âs bettet das nesre Haus des deutschen Volkes gefügt werden soll, willkürlich hier und dort oerströut werden, beraten Regieruntz Md Rationalverstrmmlnng über die geschmackvolle Znmenaus- attung des Haufes, das nicht da ist Vor den Toren der Stadt oÈt der Streik. Der Derbehr stockt. Nahrung, Wärme, Kraft und Wicht Kimen in den nächsten Tagen versiegen, aber niemand LWrt sich, höchstens der Reichswehrminister. Er schickt Truppen, sinter solchen Umständen kann die Entscheidung, der wir entgegen Mmeln, kaum mehr zweifelhaft sein. Sie he itzt Katastrophe, oemr nicht im letzten Augenblick die Augen sich öffnen, um zu ehe», die Muskeln sich straffen, um zu handeln. Nicht die Gewalt mrn uns retten, nicht der Generalstreik ist das Mittel, um die latasirophe zu verhüten, er würde vielmehr selbst bei kurzer sauer die letzten Reste deutschen Wirtschaftslebens zerstören und en Zusammenbruch vervollständigen, den ja auch die Unab- ângigen vermeiden wollen. Aber auch die GewaltanWendung ntens der Regierung ist kein Heilmittel, wenn hinter ihr nicht er schöpferische Gedanke, die auftauend« Tat steht, die allein inte Regierung das höchste Recht auf Autorität verleiht und Wmf die das deutsche Volk seit mchr düs drei Monaten vergeblich

Der Friedenstermin.

L,

^WL. Zürich, 28.Febr. Londoner Blättern zufolge hat Wilson in sPat gestellt, daß der endgültige Friedensvertrag im Januar dem nzreß unterbreitet werden würde. Der neue WaffenstillstandSver- lg solle die Auslieferung von weiteren 8 Großkampfschiffen, 8 ruzeru, 43 Zerstörern und 50 V-Booten fordern.

f1 Telegramm desHanauer NnFeügsrs".

i WB. Paris, 1. März. (Havas.) Die F inanzkomnn'Won der ^riedenskonffereuz nahm auf Vorschlag des FinanzmiMevs ftotz im Prinzip die Bildung einer FmcmzvLteilung des Böl» ierbundes an. Eine Subkom-mMom wurde dahin beauftragt sie einzelnen Meinungen über die Befugnisse dieser Abteilung mit einander in Uebereinstimmung zu bringen.

Die Vorgänge in Bayern.

I WB. München, 28. Febr. Heute nachmittag drang ajm Schluß ^i»er Rede, die der Minister Unterleitner im Arbeiter'-. Bauern- «nd Soldatenrat hielt, plötzlich ein Mann der Schutzwache mit Swei vorgehaltenen Revolvern in den Saal und schrie: .Lände ß«h!" Ihm folgten zwei Mann. Eine ungeheure Panik brach Mr. Die Zufchauertribünen wutden' sofort geräumt, die Wachen stiften ebenfalls herbei. Levien, Mühsam und Landauer, ein Ver­fechter der Räteidee, wurden verhaftet. Die Wachse tat Landtag ^urde sofort verdoppelt und niemand mehr zugelassen. Alsbald M man größere Abteilungen von Soldaten', auch berittenen^ Mlf dem Wege zum Landtagsgebäude. In allen Strafen wurden ^tide angeschlogen, u. a. unterzeichnet vom Sbadtkom mandan- MN und dem vorläufigen Mibitär minister und von der soziaMi- Ww Mehrheitspartei, in denen die Bevölkerung arMe fordert wird, die Geroaltp al.it ik von Levien und Genossen abzuschätteln. iAnmerkung des WB.: Wie es heißt, wurden Levien und Ge­nossen bereits wieder frovgelvssen.)

.= Aschaffenburg, 28. Febr. Zu einem große« Menschen- auflauf kam es gestern abend wieder an der Stiftskirche. Auf Grund von Drohungen fürchtete man, es könnte die Kirche am Abend von sm Elementen gestürmt werden. Das Jägerbataillon hatte daher °" Mann zur Bewachung und Absperrung der Stiftskirche abgestellt, was Neugierige in Menge herbeizog. Da bis 7 Uhr abends gegen "le StiitSkirche nichts zu unternehme« versucht wurde, lehrte die Be- wachung zur Kaserne zurück.

Die Besetzung Düsseldorfs.

N-

s? '^- Düsseldorf, 28. gebt. Tatkräftiges und überraschendes Ergehen des Hauptmanns Lichtschlag, der mit eimein kleinen . L?âupV Les wchfälffch««' Freiwilligenlorps sofort noch feinem I ga ^e.n Hauptbahmhos, Bahnhof Derndorf und sonstias öffent- ^ ^^ède besetzte/wurden die Spartakisten völlig uberruNL- ; ^- Mit der Entwaffnung wurde im^r Aussicht der inzwischen s^iideten LLrgerwvhtr bereits erfolgreich begonnen. Dereinzal- l r Ichmachcr Widerstand wurde schirell gebrockten. Eine Anzahl * ch^^kisten wurde verhaftet. Die Hauptkräfte des Freiwillige ' ; r ^5 mit Artillerie, Kavallerie und Maschine lstiMehvabtei- i pj-x ^* Herden nacker st tags ernabtest Das Hauptge-a'rtt er fft im ; r, n^aus, dem bisherigen Sitze des komumnistifchea Arb^iter- l n»^ » Kommandeur der Regicrungstruppen ruft die Bür- ^^'^ vuf' die Waffen abzugeben und bei der Ermittelung

T Spartakisten zu helfen. Weiter wird gemeldet, daß die Re- ^^"p-nrppen die Sannelplätze der fpartakistifchen Bolis» eyr, welche eilig flüchtete, besetzt haben. Große Mengen Wassen

und Munition un^die Liste sävMicher Volkswehrmänn'Lr wur­den beiMwtznahmi. Der Eindruck des raschen Sieges bst Regie- rungstrupP«» ist st«E Der Jubel der Bevölkerung über die Befreiung stiert sich laut. Die meisten SpartakistenHihrer und rerolution erdn Größen, darunter der sogenirnnte OVerLürger- meister Schmngen» sind geslrchtckt. Das n^Pgshahte Vovzugs- ratsmÄglied Qchcl soll auf der Flucht aus sießtrsm Kvastwagen hsrâgeholt worden sein und so umtrügliche Beweise der Volks­wut bat '-getragen haben, daß er schwer revbsetzt von) bon Sol­daten gebtr-gen wurde. Frau Ochst und ihr' Schn sind ernst- weNen verhaftet. Die Polizei fahndet nach den bisherigem! Machthabern. Im RMHars wurden die ReZrerurgsirnixpen von dein Beiern breit« Dr. Theismann begnügt. Ihr Führer er­klärte, B efchl von der Reicksregierung zu haben, die Ordnung in Düsseldorf wiederherzusiel.«m, Sicherheit für Stâverrval- k«ng und Bürgerschiast zu schaffen und die Arb-eÄRvilligen zu schützen. Die Kasernen und das Standehaus p*|b von ben Spar­takisten vokstÄol'g ausceplündert rvorden. Im Cebäwde der PalizeiverwÄttung w urden Mit noch einsige Kontrollb eambe des Arbefierrvtes vcrgefwnden, die nach Hause geschickt wurden.

Kleine Nachrichten.

Die Kbmmâdogewalt. DasBerT. Tagebl." meldet: Zum Regterunoâmn/is ar in Spandau ist auf Erfwche« dhs Span­dauer Soldatenrats von b'it Regierung bet Abeeordnete Stahl ernanUL worden. Tein Kon ma Merenden General des 3. Arinsë- kovps von Lüttu ig ist von Rezierr ngsfeit« mitgeteilt wordAr, daß er Letncrlet Schritte zur Durchführung bet KommandogMalt bei den Epandauer Tcüppc^tcAen unbrrnehmen solle, ohne sich mit dE Riegierpnaskcrwn'tfiar ins Einvernehmen, goßetzt zu haben General v. Lüttwitz, der mit seinem Freikvrps iw Döb stütz sieht hatte dem Vorstand des Svldatvnrats in Spandau ein Ultimatum gicstsüt, sich in Kirzester Frist für ober gegen bie Rn, «ahme ter KonAn andcgervalt M erklären.

Krivr deutfMn OfffOeetz fürs Ausland. DieVoMche 3tg.w erfährt: Zu der Nachricht, daß die spanische, amerikanisch« und andere Recierunren die Einstellung früherer deutscher Offtzèere und UnMroffizMe i n den Dienst der betreffenden Reg-rsrüwg i« Bsttacht gewesen Ha»e. teilt die spanische Botschaft mich daß diele Nachricht falsch sei und bittet. dresbegÜHlick« Gesuche nicht an sie M finden, da sie sich mit der Erledigung bezw. Beantwortung der umzähliVSn in diesem Sinne an sie gerichteten Briefe -nicht Èe« fassen könne.

DDP. WkbritSroffgkeft i* K-vgland. In betLabour Gazette" wird mitoetült: An Arbeitslosen waren am 31. Januar eingetragen im Distrikt London 112 946, in den West- «nd Mittel- distrikten lOS 578, in NordwestrEngland 128 613, in Horllhire 53 583, in Schottland 62 907, in Irland 59 093. Die Arbeitslosigkeit war am stärksten m den Industrien, bie sich mit der Serbtnüx» von Munition, Explosivstoffen niw. befiffen. Di« Zahl der Arbeitslose« betrug 20,8 Brozeut der Gesamt^ller. In den Maschillenbausustalten und Eisengitßrteie« betrug der Prozentsatz 13,06, im Baugewerbe 7,10 Prozent.

Tic Bsri-etsr bei netten »entf^Unbi. Während früher die gelehrten Berufe die größte Zahl der Mitglieder zu den Parla­menten stellten, sind jetzt hu Zeitalter der Demokratie febr viele Männer in btt Nationalversammlung, die aus den einfachen Volks­kreisen Hervorgsoaugcu find. Wenn man jetzt 5. B. in dem eben er­schienenen BüchleinDie Nstfi«alvcrfamml«ng m Wort und Bild" (Stuttgart, Volksverlag für Politik> Verkehr Mk. 1.20) die Leben?- linse der Abgeordneten liest, erkennt man so recht den Ausstieg des Volkes im neuen Deutschland. Da gibt eine Menge SIbeeorbneter, die als Arbeiter ober Handwerker begonnen haben und sich der ge . werffchsstlühcn Orgauisstts« gewidmot habe*, um dann in die poli­tische Laufbahn einzutreten. Es ist sehr lehrreich, biefe kurzen Bie- araphftn zu les«, deren Interesse «och dârch erhöbt wird, daß das Büchlein auch die Bilder der Abgeordneten enthält. Slußerdem fixbet mau barin eine belehrende Statistik der Waflcn ynb alles Wichtige über bie neue ReichSverfassung.

Aus^anavâ^öt »ind Land.

« ' / V »f*«»««,. 1. Wär». WU? Ein Ma^Nvort.

Die Zellen Pnb vorbei, wo der Bürger ruhig schlafen konnte m dem Bewußtseül, daß Psliz«i «nd H«er für de« Schutz seines Besitzes, für den Schutz vc« Weib und Kind sorgte. Es ist kein Zweifel mehr, daß die zweite Revolution dicht vor der Türe steht und in Strömen von Blut beseitigen will, was nicht zur Fahne der Spartakisten schwört. Seht ix die Zeitungen ! An allen Ecken und Enden des beutst«! RricheS flammt e« auf. Mit dreister Stirn wird der Auf­ruhr, Mord unb Plünderung gepredigt. Das Bolschervistenheer bet Russen steht in bedrsWcher Stärke zum Einmarsch w unser von Not gebeugter Land bereit. Wißt Ihr immer noch nicht, was die Sparta­kisten wollen? Keine Freihett unb Gleichheit, kein Recht für alle.

O nein 1 DaS Bürgertum mit Lturnpf und Stiel ausrotten, allen allen Besitz, alles sauer erworbene Geld und Gut an sich reifee«, selbst herrschen unb den fleißigen und Ordnung lieben bett »ärger unb Arbeiter mit Füßen treten das wollen fk! Ob alles zu Grunde geht, ob der Feind mit bewaffneter Hand entschreitet, ob Deutschland von der Bildfläche verschwindet, ihnen ist es gleichgültig. So steht unsere Zukunft aus. Das große ordnnrigsliebende deutsche Volk wird bürd) eine Minderheit von Fanatikern terrorisiert werde«. Unb warum? Weil eS schläft, weil es sich nicht zu energischer Selbst­hilfe aufraffen kann. JmmemoÄ glaubt der Bürger, daß die Mgievwwg ihn schütz-m wird. Ich frage, womit? Sie hat ja nichts. Mit den wenigen Trupp«a ist sie in der Lage, hier unS da Ordnung zu Mafien. Abor nicht lange kann sie ihre Truppen an einer Stelle lassen, demr der Hilfisch«ete sind ungühbtge. Nein,

nur selbst kann sich der Bürger' schützen. Hanauer, denkst ast btV ruh-maeicke Vergangenheit Eurer Vorfahren, die auch ben Schu^ ihrer Stadt, das Leben von Weib und Kind in die eigene Faush nahmen und jeden Widersacher niederWUgen. War es dem alte« Hanauer dm Ehrenpflicht, für die Sicherheit seiner Stadt erng zutreten, warum will der jetzige nicht dieselbe Ehrenpflicht nehmen? Hanauer, alle, die Ihr Interesse am Besitz, an Ruhe ud Ordnung, Interesse an Recht und Gesetz habt, viel ob Arbeiter, Hanl^rker, Bürger, Beamtet, Lehrer, Fabrikant ane" alle seid Ihr notwendig, alle halE die Pflicht, Euch freiwillig zu stellen zur Schutzwehr der Stabt Nehmt die geringen lknbcquemlichkeitsn auf Euch! Es ist besser^ als alles zu verlieren. Noch einmal, nehmt es einst! Kommt ^ Herder, ehe es zu spat ist!

Gindreivierttzl Millionen deutscher Männer haben im Welt» brieg ihr Leben lasten müssen. Auf bett weiten Gefilden Flan­derns, Polens, Runäniens erheben sich wie stumme Anklage un» 'geziMte Kreuze und jedes einzelnen könnte eine lange Gsschichte, erzählen von zerstörtem Glück, vernichteten Hoffnungen, grenz^v,j loser Verzweifiumg. Biele Millionen lautet Streiher haben für- ihr Leben lang ihre Gesundheit eingebügt. 800 000 deutsche Söhn'e, Drüdr-r, Männer und Freunde schmachten noch immer ins 'Gefangenschaft Harthergix^r Feinde. Zm Inneren unseres beut.' scheu Vaterlandes herrsH die größte Verwirrung und es scheint/ «Hs ob das, was des Krieges Fackel verschont hat, nun vonj Hunger und Anetnigkeit vernichtet werden soll. Fürwahr/ Deufickiand hätte Grund, ein Trauergewand anzulegen und ernste tiefe Einkehr zu halten. Glaubst dir das wirtlich, meins Freund! Du trist! Deutschland trauert nicht, Deutschland tanztH Aeberall klingen die Flöten und Geiaen, überall fließt der Wein! und Selt in Sßirömen, Orgien werden gefeiert, wie nie zu Frie»? deuszciten. Warum auch nicht den prickelnden Reiz omvsindsnck einmal aris einem Vuân zu tanzen? Das ist doch was Neues -4 Sensationelles! Hinter jedem Täozerpaar grinst ein Gespenst, iw jeder Wal^rmelödie WM eine bizarre Distonanz. Zu Toten-i klagen und Trauerfsier wäre jetzt die Zeit! Du aber, glücklichen Deutschland, tanzt! ' "

* Die vrcußische 8andesve.fawml«!tg verschoben. Nach! entern hier bei dem RoqcorLnet-n Dr. G e b e s ch u » eingelaufenen Telegramm ist der für den Zusammentritt der preuhiichta Lan^e^ vrrsammlnnci vorgesehene Termin (5. März) infolge der Verkehrs- schwierigkeiten verschoben worden. ,

Aohanneskteche. DerNachmittagSgottekdimll 2 Uhr pnbet im rehefite« Gslche« Ler Joh«nneSkirche statt. Emging an der Fort- dildunflsschule.

* Bei der Brotnrarken«nSs«be am 3. März d. I. gelangen die neuen Lebensmittelmarken orange Farbe durch die Herre« Sqirksvsrsteher zur AuSgade. Wir machen hierbei nochmals darauf aufmerksam, daß die am 17. Februar d. J. eu^gegeâenen Matt«« golbe Farbe ungültig sind.

* Bütgerwehr. Die Rodungen zur freiwilligen (Rejsrved Bifigtzrwshr laufen bedaurrlicher Weise sehr spärlich rin. Di« $>a>nautr Einwohner jeder Parteirichtung und jeden Standes/ b^ondsrs die Geschäftsleute und Arbeiter, müssen alle Interest«! daran haben, daß endlich die ersehnte Ruhe in unsrer Stadt eine) bohrt und erhalten bleibt. Jedermann muß sie für den Fall de» Gefahr zur Berfi^aung stellen." Es ist deshalb Ghrenwflicht eines) jedem Bürgers, sich zur freiwilligen fRe^erve) Bürgerwebr Z« melden. L-Pe zum Garret ältere liegt im Râtbaus, Zir.M«r 41, auU

Der Bichernmgsdievst. Bei der Wi.-Llrgadc Der Borgänge! ht Hanan insbesondere der bei beut Giurückcn Ler BesczungStruppene borge* »niHteuen NenLcrunq in der Wachecinteilung konnte durch drei Art der V«röffentiichung Lie Bermihmg Da? greifen, daß bte Garni-H s»«tnlvpen völlig aus dem Sicherun isLienü herausnezo-«« feicnJ Durch Lie Einteilung in verschiedene Abschnitt«', bie den verschiedenen« Besatzunsktruppn: voruehmlib im Innern der Stadt zugewies a* wurden, ergab sich als natürliche Folge auch die Ablösung einiges bett bex Samts ontrnbbtn bis tahix gcfieUitn Wachen. Ek wirb^ auSdrücküch bemerkt, daß nach wie vor ein großer Teil beS Siche, rungsdienstcs von den Garnisont.npven. die als solche ohne weißf Bi«de kenntlich sind, ansgeübt wird.

Die Papicrvot Der Zci»»«ge«. Von de» Deuhdimahee nahn ist bei Ler Nationalversammlung folgende AnK'age eingegangex s Infolge des berrscherrdm PapfernianAclr kann bie, deut'ck- Preße' ihren Aufgaben weder UN Inland« uo b ui Bezug auf bte notwenhigel wirksame «ertretung der NcichSintereffen gegenüber dem Anskand ge-J recht werde«. Was kann uns will die Regierung tun, um drefeuff Notstände abjuklfe« § . .

* Erwrrbslo'tnHSrforKe. Hader den Erw«rbslo!an wird best willig das Gsrüart verrät, daß die Erweroslof-cn-Fürforgch beim UnterNoV-n der sozioLeu.okratischen Babteien bei des Stadtverordnstenwahl fortfall«« würde. Es scheint l^ch um etm Wahlmanöver zu handeln. Wir werden von amtlicher Seite W rauf hmgewieldn, daß dieses Gerücht jeder Grundlage entbehrst und daß auch für die Zukunft die ErwerbsLosen-Fürsorge nad, staa-tlichsti Vorschrtfte« ausgsznnfi werben wird .....

Etadttffeoter. Heute abend 5 Hör fixbet bte Erllauftubruna des VolkSKück-, mit Gelang -Der Glück,schmied" statt. tTck ^nnst tag wird daSstlbc Stück «m 5 Uhr wiederholt. Da das -rche teA «itwirkt, gelten Operettenpreise sâr diese? munkabsche Werk. Tiff nächste Wiederholung vonDer s^lücksschmieb" nndet ^.onucrS.«» nächster Woche statt Dienstag gelangt im Abonnement das Dramch Hau, Rosenhagen" von Max Halbe zur WieLerholung, wahre:!« Mittwoch noch einmal das erfolgreiche Lustspiel .Dcc lelige Exzellr«^ aufzesâjrt wird. . . , _ _ l

* An den Tnrcksltchui.ee« der Wohnungen in dem leMen gen hat sich möch der Kancüber Hämmerllng vva hrer bat tcHngi, bei feiner Unksâ und feinem Auftr^tan nach den Em, druck eines Offiziers machte. Hämmerling hatte weder von de« Militärbehörde icch von ixt Pvli-eldrrektrvn einen Anftra« hèerzu. Diese Betätigung ist ihm nunmehr u'ntcrfast wopde-n. j